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Am Freitag, 05.07.2019 ist im Promenadenweg in Heigenbrücken eine Wohnung komplett ausgebrannt.
Um 18.52 Uhr wurde für die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal und Heinrichsthal sowie für die Drehleiter der FF Waldaschaff Alarm mit dem Stichwort „B3 - Brand Zimmer/Gebäude“ im Promenadenweg in Heigenbrücken ausgelöst. Schon auf der Fahrt ins Gerätehaus konnten die Feuerwehrleute eine Rauchentwicklung über der Gemeinde Heigenbrücken feststellen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits die Flammen aus einem Zimmer im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Nach Auskunft der Anwohner waren keine Personen mehr im Gebäude.
Nachbarn hatten einen Bewohner bereits aus dem Rauch gerettet. Der Gerettete und die Nachbarn wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Da sich das Feuer und der Rauch bereits auf weitere Zimmer in der Wohnung ausgebreitet hatte, wurden vom Einsatzleiter Tobias Dehninger (Kommandant Feuerwehr Heigenbrücken) zwei weitere Löschfahrzeuge mit Atemschutzgeräteträgern nachgefordert. Schnell wurden mehrere Trupps unter Atemschutz mit Strahlrohren zur Brandbekämpfung in das verwinkelte Gebäude geschickt. Durch die massive Rauch- und Brandintensität war das Vordringen in den Brandraum schwierig und kräftezehrend. Zur Unterstützung wurde am Anfang der Brand zusätzlich von Außen mit zwei C-Rohren bekämpft. Zur Absicherung der Trupps im Gebäude stand die Drehleiter in „Anleiterbereitschaft“. Nach einiger Zeit, zeigte die Brandbekämpfung Wirkung und es konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Zur Sicherheit wurden alle Zimmer im Gebäude nach Personen und auf Glutnester kontrolliert.
Insgesamt waren drei C-Rohre im Innenangriff und in der Anfangsphase zwei Rohre im Außenangriff im Einsatz. Zur Entrauchung des Gebäudes wurden zwei Lüfter eingesetzt.
Während des Einsatzes wurde eine Feuerwehrfrau leicht verletzt und vorsorglich zur Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Im Einzelnen waren die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal, Waldaschaff und Neuhütten (Lkr. Main-Spessart) mit insgesamt 65 Einsatzkräften, darunter 28 Atemschutzgeräteträger, im Einsatz. Die Kreisbrandmeister Marco Eich, Thilo Happ und Edgar Karl (Lkr. MSP) unterstützen den Einsatzleiter bei der Einsatzführung. Der Rettungsdienst war unter Leitung von Sven Oster mit vier Rettungswagen einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungshubschrauber im Einsatz.
Heigenbrückens 2. Bürgermeister Stefan Englert machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und unterstütze bei der Unterbringung der Anwohner die nicht in ihr Haus zurück konnten. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.