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Zu einem Bahndammbrand an der Bahnstrecke Würzburg – Aschaffenburg zwischen Laufach und Hösbach wurden heute gegen 12.00 Uhr die Feuerwehren Sailauf, Hösbach-Bahnhof, das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Waldaschaff sowie Kreisbrandmeister Markus Rohmann alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte an mehreren Stellen der Bahndamm, sowie die Dämmung auf der Bahnbrücke bei Sailauf. Nur kurz danach wurden die Feuerwehr Laufach und Kreisbrandmeister Udo Schäffer zu einem weiteren Bahndammbrand auf Laufacher Gemarkung alarmiert. Hier brannten dann hauptsächlich die Bahnschwellen. Die einzelnen Brände konnten recht schnell gelöscht werden. Mit dem Einsatzmotorrad der Feuerwehr Waldaschaff wurde die gesamte Bahnstrecke noch einmal abgefahren und kontrolliert. Dabei wurde eine weitere Brandstelle im Bereich des Laufacher Ortsteils Frohnhofen entdeckt. Noch während der Löscharbeiten wurde dann die Feuerwehr Stockstadt zur Unterstützung der Feuerwehr Babenhausen ins Hessische alarmiert, da auf der Bahnstrecke von Aschaffenburg Richtung Darmstadt ebenfalls der Bahndamm brannte.
Ausgelöst wurden die Brände durch einen technischen Defekt an einem Güterzug. Der Zugverkehr zwischen Aschaffenburg und Heigenbrücken war während der Löscharbeiten eingestellt. Insgesamt waren die Feuerwehren mit 13 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften im Einsatz. Einsatzende war gegen 13.30 Uhr.

Am Samstag, den 23.06.2018, war es soweit: Die Gemeinschaftsübung der beiden Patenwehren aus Weibersbrunn und Gronau (Bad Vilbel/Hessen) stand an. Diese findet abwechselnd in beiden Orten statt. In diesem Jahr war Weibersbrunn wieder an der Reihe und das Vorbereitungsteam um den ehemaligen Kommandanten Lothar Trunk hatte sich ein Übungsszenario für den Themenbereich „Technische Hilfeleistung“ ausgedacht.

Die Feuerwehr aus Gronau war mit 12 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden mit den beiden Fahrzeugen VRW, sowie dem LF 16 an der Übung beteiligt.

Nach dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit LKW, Person eingeklemmt“ machten sich die Gronauer auf den Weg an die Einsatzstelle. Dort angekommen zeigte sich folgende Lage: Ein LKW war auf einen Holztransporter aufgefahren und der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt. Sofort kümmerten sich die Kräfte aus Gronau mit einem inneren Retter um die verletzte Person und sicherten die Kabine gegen ein mögliches weiteres Abrutschen ab. Im Anschluss daran wurde die Rettung der eingeklemmten Person über eine Rettungsplattform und einen hydraulischen Rettungszylinder durchgeführt.

Gleichzeitig befragte Zugführer Markus Lorenz den Fahrer des Holztransporters, um eventuell weitere beteiligte Fahrzeuge ausfindig machen zu können. Tatsächlich schilderte der Fahrer, dass ein weiterer PKW beteiligt gewesen sein könne. Genauer könne er sich aber nicht mehr erinnern, es habe aber zweimal laut geknallt.

Mit dieser Information wurde die nähere Umgebung nach weiteren möglichen Unfallfahrzeugen abgesucht und ein auf dem Dach im Graben liegender PKW mit zwei eingeklemmten Insassen entdeckt. Dieser war ca. 5-10m von dem LKW entfernt in einen Graben gerutscht und mit Geäst bedeckt, sodass dieser von der Straße nur schwer erkennbar war.

Die mittlerweile nachalarmierten Kräfte aus Weibersbrunn trafen unmittelbar danach an der Einsatzstelle ein. Nachdem die Lage vom Gronauer Zugführer an den Kommandanten Fred Gellner übermittelt wurde, wurden sofort Sicherungsmaßnahmen für den im Graben liegenden PKW durchgeführt. Dieser wurde gegen weiteres Abrutschen gesichert, sodass die Rettung der beiden eingeklemmten Personen eingeleitet werden konnte.

Nachdem alle drei Personen aus den verunfallten Fahrzeugen gerettet werden konnten, war die Übung beendet.

Das Organisationsteam zeigte sich sehr zufrieden ob der geleisteten Arbeit und es zeigte sich einmal mehr, dass die Zusammenarbeit der Patenwehren auch über Landesgrenzen hinweg perfekt funktioniert.

Sebastian Adam, FF Weibersbrunn

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Ein heftiger Starkregen hat am Donnerstagabend zu mehreren Feuerwehreinsätzen in Kleinostheim geführt.

Gegen 19.40 Uhr wurde die Feuerwehr Kleinostheim gemeinsam mit den Karlsteiner Kameraden zu einem Verkehrsunfall auf die A 45 alarmiert. Hier hatte ein PKW die Kontrolle verloren und geriet kurz vor der Anschlussstelle Kleinostheim in Fahrtrichtung Gießen von der Fahrbahn ab.
Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle auf die A 45 entdeckte ein Fahrzeug der Feuerwehr Kleinostheim eine weitere Unfallstelle auf der Bundesstraße 8. Hier kam es im Kreisverkehr an der A 45 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Dort wurde die Verletztenbetreuung und die Verkehrsabsicherung übernommen.
Parallel zu diesen Einsätzen wurden insgesamt vier Unwetterschäden gemeldet. Aufgrund der Einsatzlage wurde die Feuerwehr Mainaschaff alarmiert. Im Rahmen der Abarbeitung der ersten Unwetterschäden erfolgten weitere Meldung durch die Integrierte Leitstelle.
Insgesamt mussten sieben Einsatzstellen abgearbeitet werden. Darüber hinaus wurde die Gemeindliche Führungsstelle in Betrieb genommen. Gegen 23.15 Uhr war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Dem Einsatzleiter Thorsten Frank (Kommandant) standen insgesamt 31 Einsatzkräfte  (17 aus Kleinostheim, 14 aus Mainaschaff) mit acht Fahrzeugen für die Abarbeitung der Unwettereinsätze zur Verfügung. Im Bereich der Autobahn unterstütze die Feuerwehr Karlstein mit acht Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen.
Kreisbrandinspektor Frank Wissel verschaffte sich im Feuerwehrgerätehaus Kleinostheim ebenfalls einen Überblick.
Thorsten Frank, Kdt.

Gleich 4 Waldbrände im Alzenauer Forst hielten seit heute Mittag rund 120 Feuerwehrleute aus Alzenau und Umgebung in Atem. Zwei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Um 11.43 Uhr wurden die Feuerwehren Alzenau, Michelbach und Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einem Waldbrand im Alzenauer Wald nördlich der Staatsstraße 2305 alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten rund 100 Quadratmeter Waldfläche. Gegen 12.30 Uhr war der Brand gelöscht und die Einsatzkräfte waren auf dem Rückweg zu den Gerätehäusern, als die Meldung von einem weiteren Waldbrand, nicht weit entfernt vom vorherigen Brand, bei der Leitstelle einging. Auch hier brannten ca. 100 Quadratmeter Waldfläche, die ebenfalls zügig abgelöscht werden konnte. Noch während der Löscharbeiten meldeten Passanten einen weiteren, jedoch weitaus größeren Brand, in dem hauptsächlich aus Kieferbeständen bestehenden Alzenauer Forst. Beim Eintreffen brannte der Wald dort bereits auf rund 2000 Quadratmetern Fläche. Neben den bereits tätigen Feuerwehren wurden daher weitere Tanklöschfahrzeuge aus den Alzenauer Stadtteilen und den umliegenden Gemeinden nachgefordert, um die Wasserversorgung an der Einsatzstelle über einen Pendelverkehr sicherzustellen. Der Brand wurde mit spezieller Waldbrandausrüstung sowie 5 C-Rohren und 2 kleineren Löschrohren bekämpft. Dazu wurden rund 500 Meter Schläuche verlegt. Gegen 15.15 Uhr war dieser Brand soweit unter Kontrolle, dass mit der abschließenden Bewässerung der Fläche begonnen werden konnte. Um einen Überblick über die verschiedenen Brandstellen zu erhalten, hatte die Leitstelle zwischenzeitlich noch einen Hubschrauber sowie die Drohne der Feuerwehr Karlstein zur Einsatzstelle beordert. Unmittelbar bevor die ersten Kräfte bereits aus dem Einsatz entlassen werden sollten, wurde mit der Drohne eine erneute Rauchentwicklung, wiederum in nächster Nähe zu den bisherigen Brandherden entdeckt, die sich rasch vergrößerte. Bei der vierten Brandstelle brannten nun rund 3000 Quadratmeter Waldfläche unmittelbar neben der Staatsstraße 2305. Die Einsatzleitung entschied sich daraufhin nochmals weitere Feuerwehrkräfte zur Unterstützung nach zu alarmieren. So wurde ein Löschzug Wasserförderung sowie ein weiterer Löschzug zur Gebietsabsicherung des zwischenzeitlich verwaisten Stadtgebietes Alzenau hinzugerufen. Die Verpflegungskomponente der Feuerwehr Hohl kümmerte sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte. Auch bei dieser Brandstelle kamen zum Ablöschen 5 C-Rohre und mehrere kleinere Löschrohre zum Einsatz. Insgesamt wurden rund 120.000 Liter Löschwasser für die Brandbekämpfung benötigt. Die St. 2305 wurde ab dem Kreisel zur BAB Anschlussstelle Alzenau-Nord in Fahrtrichtung Michelbach komplett gesperrt, in die Gegenrichtung wurde der Fahrzeugverkehr an den Einsatzfahrzeugen vorbeigeleitet. Bei den Löscharbeiten erlitten zwei Feuerwehrleute leichte Verletzungen an den Beinen und mussten vom ebenfalls anwesenden Rettungsdienst versorgt werden. Gegen 18.30 Uhr war dann auch die 4. Einsatzstelle abgelöscht und konnte an die Alzenauer Forstbetriebe übergeben werden. Der Alzenauer Kommandant Frank Ritter konnte auf insgesamt 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Alzenau, Michelbach, Hörstein, Kälberau, Wasserlos, Großostheim, Kahl, Karlstein, Kleinostheim, Mömbris, Mainaschaff, Stockstadt, Hohl und Goldbach zurückgreifen. Insgesamt waren 30 Feuerwehrfahrzeuge in den Einsatz eingebunden. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter und einem Rettungswagen während der Löscharbeiten vor Ort. Neben Kreisbrandinspektor Frank Wissel war auch Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer zur Unterstützung des Einsatzleiters an der Einsatzstelle. Alzenaus 1. Bürgermeister Dr. Alexander Legler verschaffte sich ebenfalls einen Überblick von den Einsatztätigkeiten und ließ es sich nicht nehmen die Einsatzkräfte bei den hochsommerlichen Temperaturen mit Kaltgetränken zu versorgen. Über die Brandentstehung der 4 Brände können wir keine Aussagen treffen.

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Heute Mittag gegen 12.30 Uhr brannten in Haibach rund 300 Kubikmeter Grünabfall auf dem gemeindlichen Kompostplatz. Die Feuerwehr Haibach wurde um 12.27 Uhr zu dem Brandobjekt, das in unmittelbarer Nähe des Haibacher Feuerwehrhauses liegt, alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen rund 300 Kubikmeter Grünabfall auf einer Fläche von ca. 100 Quadratmetern lichterloh in Flammen. Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte sich der Grünabfall wohl selbst entzündet. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung für die folgenden Löscharbeiten wurden zusätzliche Tanklöschfahrzeuge aus Aschaffenburg, Bessenbach und Winzenhohl angefordert, die im Pendelverkehr Löschwasser an die Brandstelle beförderten. Der Brand wurde schließlich mit 4 C-Rohren bekämpft. Insgesamt wurden rund 35.000 Liter Löschwasser benötigt. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte vom gemeindlichen Radlader und einem benachbarten Unternehmer, der mit seinem Forstgreifer die Grünabfälle auseinanderzog. Gegen 13.30 war das Feuer gelöscht, das verbliebene Grüngut wurde anschließend nochmals intensiv bewässert um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Kommandant Michael Bauecker konnte auf insgesamt 50 Einsatzkräfte, die mit 13 Fahrzeugen an der Einsatzstelle waren zurückgreifen. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz war gegen 14.30 Uhr beendet.

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Am gestrigen Nachmittag wurden die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal und Waldaschaff sowie der zuständige Kreisbrandmeister Markus Rohmann zu einem Flächenbrand in der Nähe des Zeltplatzes in Heigenbrücken alarmiert. Besitzer einer benachbarten Pferdekoppel hatten den Brand frühzeitig entdeckt und über Notruf die Feuerwehr verständigt. So konnten die ersteintreffenden Feuerwehren den Brand noch in seiner Entstehung eindämmen. Der Brand wurde sogleich mit 3 C-Rohren bekämpft. Insgesamt verbrannten ca. 1500 qm Wiesenfläche. Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die rund 25 Einsatzkräfte beendet.

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Heute Nachmittag gegen 17.30 Uhr gerieten in Laufach oberhalb des Aussiedlerhofes Bergklingen rund 20.000 m² eines Stoppelfeldes in Brand. Auslöser des Brandes war nach derzeitigen Erkenntnissen wohl ein technischer Defekt in einer Rundballenpresse, die durch den Brand ebenfalls vollständig beschädigt wurde. Ein Landwirt war auf dem abgeernteten Acker dabei Stroh zu Rundballen zu pressen. Während der Arbeiten entdeckte der Traktorfahrer, dass Flammen aus seiner angehängten Presse schlugen. Geistesgegenwärtig fuhr er den Traktor noch vom Feld und hängte die Presse ab, bevor er einen Notruf an die Integrierte Leitstelle absetzte. Er konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass ein brennender, aus der Presse gefallener Rundballen die umliegenden Ackerstoppel in Brand setzte. Der Brand breitete sich in Windeseile fort. Die Feuerwehr Laufach wurde um 17.45 Uhr zu dem Brand alarmiert. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde zunächst der ebenfalls brennende Traktor abgelöscht, der durch das Feuer im Heckbereich beschädigt wurde. Danach wurde die Brandbekämpfung auf dem Feld aufgenommen. Aufgrund der rasanten Brandausbreitung wurde zunächst die Feuerwehr Sailauf und im weiteren Verlauf noch weitere Feuerwehren mit Großtanklöschfahrzeugen zur Sicherstellung der Wasserversorgung nachalarmiert. Insgesamt kamen 7 C-Rohre und 3 kleinere für eine Flächenbrandbekämpfung geeignete Löschrohre zum Einsatz. Bewährt hat sich auch der Einsatz von 2 speziell für Wald- und Flächenbrandbekämpfung ausgestattete Tanklöschfahrzeugen, die im Pump and Roll-Betrieb (Fahren und gleichzeitig Löschen) den Feuersaum von der bereits abgebrannten Seite aus ablöschten. Die Rundballenpresse konnte allerdings nicht mehr gerettet werden und wurde ein Raub der Flammen. Mit einem Güllefass wurde die abgelöschte Fläche nochmals bewässert. Insgesamt wurden rund 55.000 Löschwasser benötigt, bis gegen 19.00 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden konnte. Dem Kommandanten Hans-Peter Völker von der Feuerwehr Laufach standen insgesamt 84 Einsatzkräfte, die mit 19 Fahrzeugen vor Ort waren, zur Verfügung. Im Einzelnen erhielt die Feuerwehr Laufach Unterstützung von den Feuerwehren Aschaffenburg, Goldbach, Großostheim, Hösbach, Kleinkahl, Sailauf und Waldaschaff. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Udo Schäffer waren als Vertreter der Kreisbrandinspektion an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

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Heute Mittag gegen 15.00 Uhr ist auf dem Verkehrslandeplatz Großostheim ein mit 2 Personen besetztes, 4-sitziges Sportflugzeug verunglückt. Der Co-Pilot erlitt dabei leichte Verletzungen, der Pilot blieb unverletzt. Die beiden wollten von Großostheim aus gegen 15.00 Uhr starten. Nach derzeitigen Erkenntnissen bemerkte der Pilot beim Startvorgang technische Probleme und brach daraufhin den Startvorgang ab. Es gelang ihm jedoch nicht mehr das Flugzeug noch auf der Startbahn zum Halten zu bringen. Das Flugzeug fuhr in den Umzäunungszaun des Flugsportgeländes und kam in der Böschung unmittelbar vor der vorbeiführenden Babenhäuser Straße zum Stehen. Dabei wurde der Co-Pilot leicht verletzt. Die Feuerwehr Großostheim wurde um 15.13 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Richtungsfahrbahn in Fahrtrichtung B26 gesperrt und der Brandschutz an der Unfallstelle sichergestellt. Nach Beendigung der Unfallaufnahme, an der auch Sachverständige der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung beteiligt waren, wurde das Flugzeug von Mitgliedern des Flugsportclubs mit Unterstützung der Feuerwehrkräfte geborgen. Dazu mussten Teile des Zaunes entfernt werden, bevor das Flugzeug mit der Seilwinde des Rüstwagens auf das Flugsportgelände zurückgezogen werden konnte. Die Feuerwehr Großostheim und die im Nachgang alarmierte Unterstützungsgruppe Pressesprecher der Feuerwehr Wenigumstadt waren unter der Leitung des Großostheimer Kommandanten Stefan Ullrich mit 6 Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswägen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter vor Ort. Der Einsatz war gegen 17.15 Uhr beendet.

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In der Woche vom 18. – 21.06. machte der Sondersignalfahrt-Trainer des LFV Bayern im Landkreis Aschaffenburg im Gerätehaus Hösbach Station. Dazu waren aus den Feuerwehren des Landkreises interessierte Feuerwehrleute eingeladen, sich für den Lehrgang anzumelden.

Der Lehrgang begann nach einer kurzen Vorstellung und dem Austausch wer wie viel Erfahrung als Einsatzfahrer hat, mit einem 60-minütigen Theorieblock, in dem die rechtlichen Grundlagen sowie potentielle Gefahren auf der Einsatzfahrt wiederholt wurden. Auch wurde das Verhalten bei einem Unfall auf der Einsatzfahrt besprochen.

Nach einer kurzen Kaffeepause folgte die Einweisung in den Simulator und eine Eingewöhnungsfahrt ohne Sondersignal.

Danach folgten zwei, sich im Schwierigkeitsgrad steigernde Fahrten mit Sondersignal. Der Sondersignalfahrt-Trainer simuliert dabei die unterschiedlichen Verkehrsräume (Stadtverkehr, Landstraße, Bundesstraße, Autobahn), unvorhersehbares Verhalten von Verkehrsteilnehmern, Überholmanöver und Vorbeifahren unter verschiedenen Sichtbedingungen, Gassenbildung in unterschiedlichen Verkehrssituationen, Annähern und Überqueren von Kreuzungen mit verschiedenen Vorfahrtregelungen, plötzliche Ereignisse und Gefahrenwahrnehmung.

Nach der Fahrt jedes einzelnen Teilnehmers erfolgte eine ausführliche Besprechung der Fahrt mit Hilfe einer Videoanalyse sowie Feedback von den übrigen Teilnehmern und der Lehrgangsleiterin. So konnten schwierige Situationen und ihre Lösung diskutiert werden und anhand von Schaubildern gegebenenfalls Alternativen gefunden werden.

Da Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn in der Regel mit einem höheren Unfallrisiko verbunden sind, sind wir dankbar, dass mit dem Sondersignal-Fahrt-Trainer ein weiteres Übungsobjekt für die Maschinisten bereitgestellt wird. Das Verhaltenstraining trägt zur besseren Sicherheit für die Einsatzfahrer bei und schult sie im Umgang mit Stresssituationen. Somit wird das Unfall- und Schadensrisiko bei einer Einsatzfahrt vermindert.

Philipp Weineck, FSJler KJFW Aschaffenburg

Am vergangenen Freitag und Samstag fand das erste Seminar „Seilwindentraining“ für die Feuerwehren unseres Landkreises bei der FF Kleinostheim statt.

Der Freitag begann für alle 40 Teilnehmer mit einem Theorieteil, der von Hartmut Wagner (Ausbilder und seit über 35 Jahren im Kundendienst eines Seilwindenherstellers tätig) schon sehr praxisorientiert gestaltet wurde.

Am Samstag wurden die Teilnehmer in Gruppen geteilt und es konnte mit den praktischen Übungen begonnen werden - Hartmut Wagner konnte aufgrund seines großen Erfahrungsschatzes ganz viele wertvolle Tipps gegeben:

  • Wie wird richtig angeschlagen?
  • Welche Bandschlingen sind zu verwenden?
  • Welche Schäkel benutze ich?
  • Wo ist die Leistungsgrenze meiner Winde?
  • Wie erkenne ich Beschädigungen?

Die Maschinisten und Gruppenführer bekamen viele gute Hinweise für die Arbeit mit der Seilwinde.

Die Teilnehmer kamen von den Feuerwehren Alzenau, Bessenbach Großostheim, Kahl, Laufach, Jakobsthal, Sailauf, Waldaschaff, Weibersbrunn und vom THW Alzenau

Ein herzliches Dankeschön an Hartmut Wagner für die sehr gute, praxisgerechte Ausbildung, die FF Kleinostheim für die Bewirtung und selbstverständlich an die Teilnehmer für ihre Bereitschaft sich fortzubilden.
Frank Wissel, KBI

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Am vergangenen Sonntag, den 10.06.2018 fand in Schwärzelbach einer kleinen Gemeinde im Landkreis Bad Kissingen bei strahlendem Sonnenschein der ActionDay der Jugendfeuerwehr Unterfranken statt.

Die 30 Mannschaften aus ganz Unterfranken durften ihr Geschick an 10 verschiedene Spielen unter Beweis stellen. Diese waren im Ortsgebiet verteilt, dauerten maximal 2min und wurden von den Kreis-/Stadtjugendfeuerwehren der teilnehmenden Landkreise vorbereitet. Beim Spiel des Landkreises Aschaffenburg mussten die aus jeweils 5 Jugendlichen bestehenden Mannschaften mithilfe von Frischhaltefolie Wasser aus einem Bottich in einen Eimer transportieren. Ähnlich auch beim Transport mithilfe von Dachrinnenstücken, die die Jugendlichen in der Hand hielten und versuchten möglichst wenig daneben laufen zu lassen, um ihren Eimer voll zu bekommen. Ein weiteres Spiel aus der Kategorie „erfrischende Abkühlung“ war ein Schwammwurfspiel. Hierbei musste mithilfe von Schwämmen, die sich die Spieler nur zuwerfen durften, das Wasser in einen Eimer transportiert werden. Wem das alles noch nicht nass genug war, nahm freiwillig die Rolle der blinden Kuh bei einem weiteren Spiel ein. Dabei erhielt er einen Helm mit Nägeln und bekam die Augen verbunden. Nun wurde er durch seine Mannschaft zu über ihm an der Decke aufgehängten Ballons und Wasserbomben gelotst und zerstach so viele wie möglich.

Neben den nassen Spielen kamen die Jugendlichen bei der ein oder anderen sportlichen und geschicklichen Herausforderung ganz schön ins Schwitzen, so musste unter anderem bei einem Spiel ein Kinderrad möglichst schnell durch einen Parcours geschoben werden. An anderer Stelle war Webergeschick gefragt. Beim Verflechten von drei C-Schläuchen auf Zeit outete sich der ein oder andere als „Freundschaftsbändchen“-Fan und konnte hierbei glänzen. Zu den geschicklichen Herausforderungen zählte es auch, nur durch die Anweisungen der eigenen Mitspieler mit verbunden Augen einen Volleyball in Zieleimer zu werfen. Ebenso beim Bugsieren eines Tennisballs mithilfe einer Feuerpatsche.

Aber nicht nur körperliche Herausforderungen gab es, auch die Sinne wurden gefragt. So erfühlten die Spieler Feuerwehrgeräte mithilfe der Füße. Dabei wurde neben dem Tastgefühl vor allem der Geruchsinn angesprochen. Überraschte Gesichter gab es an der Station Obst erschmecken, neben verzogenen Gesichtern bei den Kids, die in die Zitrone bissen, freuten sich andere über eine erfrischende Wassermelone.

An jedem Spiel konnte ein Team maximal 100 Punkte erreichen, welche am Ende des abwechslungsreichen Tages zusammengezählt wurden und anschließend ein Sieger gekürt wurde. Auch wenn keine der 5 Mannschaften aus dem Landkreis Aschaffenburg mit dem erhofften Wanderpokal nach Hause ging, konnten die Jugendfeuerwehren aus Wasserlos mit Silber, Schöllkrippen mit Bronze, Krombach mit dem undankbaren 4ten, Hofstädten mit dem 10ten, Schneppenbach mit Platz 18 und Geiselbach mit einem guten 24zigsten Platz sehr zufrieden sein. Als Geschenk gab es für jede Mannschaft noch ein Wikinger Schach und hoffentlich viele witzige Erinnerungen an den Tag.

Tim Dedio
Fachreferat Jugend

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Vergangenen Samstag fand das 2. Seminar Großtierrettung im Landkreis Aschaffenburg statt. Als Gastgeber fungierte die Feuerwehr Alzenau-Michelbach. Vielen Dank an alle Helfer und Teilnehmer. 

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Los ging es am Dienstag 12. Juni 2018 um 9:18 Uhr – eine Ölspur musste auf der B26 beseitigt werden. 

Um 11:35 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung zu einer Ölspur in die Industriestraße.

Wie gefährlich diese Ölspuren sind, musste am Dienstagnachmittag ein Autofahrer auf der B469 erfahren. Bei der Ausfahrt auf die B26 geriet der Fahrer mit seinem PKW auf einer Ölspur ins Schleudern und rutschte im Kreisel von der Fahrbahn. Um 15:27 Uhr erfolgte der Alarm für die Feuerwehr Stockstadt, die dann die Gefahrenstelle beseitigte.

Am Mittwoch, 13. Juni 2018, wurde die Feuerwehr Stockstadt um 7:32 Uhr zur Unterstützung der Werkfeuerwehr in das örtliche Papierwerk zu alarmiert, brauchte aber nicht mehr eingreifen.

Weiter ging es um 8:36 Uhr zur Beseitigung von Sturmschäden in die Schulstraße. Lose Äste drohten abzustürzen und wurden mit der Drehleiter beseitigt.

Kaum zwei Stunden später, um 10:24 Uhr, der dritte Alarm des Mittwochs. In der Untere Kirchgasse war ein Wohnwagen in die unterspülte Fahrbahn eingebrochen. Der Feuerwehr gelang es mit der Hilfe von Luftkissen den Wohnwagen schonenden anzuheben und dann mit Brettern zu unterbauen. So konnte der Hänger aus dem Gefahrenbereich gezogen. Danach wurde die Einsatzstelle an die Gemeindewerke übergeben.

Armin Lerch

Pressesprecher Feuerwehr Stockstadt

Bild: Feuerwehr Stockstadt

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Am Montagnachmittag öffnete eine sehr lokale Gewitterzelle, im Bereich Karlstein-Großwelzheim, für wenige Minuten ihre Pforte nach unten. Dieser sehr heftige Regen, mit geschätzten über 50 Liter Wasser pro Quadratmeter in etwa 10 Minuten, reichte aus die Bereiche Kahler Straße, Richard Wagner Straße, teilweise bis zu 15 cm flächendeckend unter Wasser zu setzen. Aber auch andere Straßen in der näheren Umgebung waren vom Starkregen betroffen. Hier ist jeder Kanal überfordert und so suchte sich das Wasser seinen Weg in tiefergelegene Räume und Tiefgaragen. Diese standen dann teilweise vollflächig bis zu 50 cm unter Wasser. 

Den ersten Alarm erreichte die Feuerwehr um 15:50 Uhr, viele weitere folgten dann im Minutentakt. Da abzusehen war, dass die Einsatzzahlen weiter anstiegen, wurde sehr frühzeitig Nachbarschaftshilfe durch einen erweiterten Löschzug aus dem Zugkonzept des Landkreises angefordert. Hier entschied man sich für den Zug Kleinostheim/Hörstein, welcher dann auch zügig, mit sechs Fahrzeugen und 31 Einsatzkräften am Gerätehaus Karlstein eintraf und eingesetzt wurde. Von Seiten der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, war die Gemeindliche Führungsstelle (GFS) im Gerätehaus in Betrieb, sowie sechs Fahrzeuge mit 29 Personen vor Ort im Einsatz. Ebenfalls eingesetzt  waren zwei Fahrzeuge der Gemeinde Karlstein, mit vier Bauhofmitarbeitern. Somit konnte auf 64 Einsatzkräfte der drei Wehren zurückgegriffen werden. 

Die Gesamteinsatzleitung oblag dem Karlsteiner Kommandanten Andreas Emge, welcher vom zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel in der GFS unterstützt wurde. Dort, wie auch an den Einsatzstellen vor Ort, verschaffte sich Bürgermeister Peter Kress einen Überblick über die laufenden Einsätze. Er bedankte sich bei allen überörtlichen und örtlichen Einsatzkräften, für die schnelle und professionelle Hilfe. Auf Grund der hohen Personalzahl, konnte die letzte Einsatzstelle bereits um 18:20 Uhr, im Einsatzleitsystem als abgearbeitet und geschlossen markiert werden. 

Zur medizinischen Absicherung der Einsatzkräfte, stand das BRK Karlstein, mit zwei Personen und einem Fahrzeug bereit. Glücklicherweise mussten die Kameraden jedoch nicht eingesetzt werden. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Foto: Kahler Straße beim eintreffen des ersten Fahrzeuges der Feuerwehr Gemeinde Karlstein 

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Seit Sonntagmittag gegen 11.30 Uhr war in den Ortsteilen Feldkahl und Rottenberg des Marktes Hösbach die Trinkwasserversorgung ausgefallen. Grund war der Bruch der Hauptwasserleitung an der Staatsstraße 2307 auf Höhe der Abzweigung nach Wenighösbach. Die Wasserleitung wurde bis ca. 21.30 Uhr repariert. Betroffen waren rund 2.700 Einwohner. Das Schwimmbad in Rottenberg musste ebenfalls geschlossen werden. Nach Abschluss der Reparaturarbeiten musste die Leitung aber zunächst wieder befüllt werden, bis eine Wasserabgabe an die Bevölkerung möglich war. Die Füllung dauerte bis heute früh gegen 05.00 Uhr. Laut Aussage des Wasserversorgers sind die Haushalte nun wieder mit Wasser versorgt. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung waren ab ca. 12.00 Uhr in den Ortsteilen Feldkahl und Rottenberg Wasserabgabestellen durch die Feuerwehren eingerichtet. Brauchwasser wurde aus den Tanks von Tanklöschfahrzeugen bereitgestellt. Trinkwasser wurde in Flaschen und über 2 Stück je 1000 Liter fassende Trinkwasserbehälter der Verpflegungskomponente der Feuerwehr Hohl an die Bevölkerung abgegeben. Die Wasserabgabestellen wurden um 21.30 Uhr geschlossen, der Einsatz war um 21.45 Uhr beendet.

Insgesamt kamen 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Feldkahl-Rottenberg, Hösbach, Hösbach-Bahnhof, Goldbach, Eichenberg, Sailauf, Hohl, Königshofen, Kleinkahl und Waldaschaff unter der Leitung des Hösbacher Kommandanten Tobias Brinkmann zum Einsatz. Unterstützt wurde er von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann (Waldaschaff). Hösbachs 1. Bürgermeister Michael Baumann war ebenfalls vor Ort.

Nach den starken Regenfällen in den Abendstunden wurde die Feuerwehr Stockstadt heute, 09.06.2018 um 21.12 Uhr zu einem Wasserschaden in der Dr.-Kauffmann-Straße gerufen. Aus zunächst unbekanntem Grund war über das Dach massiv Regenwasser in das Mehrfamilienhaus eingedrungen. Über das Treppenhaus lief das Wasser nach unten und drang in mehrere der 15 Wohnungen ein.

Von der Feuerwehr wurde mit der Drehleiter die Dachfläche kontrolliert. Dort konnte keine Schäden festgestellt werden. Über das Gebäude gelangten die Feuerwehrleute auf die innenliegende Dachfläche. Schnell konnten verstopfe Abflüsse als Ursache gefunden werden. Der Regen konnte nicht ablaufen und suchte sich über die Oberlichter und das Treppenhaus seinen Weg nach unten. Nach dem Reinigen der Abflusssiebe lief das Wasser wieder problemlos ab. Im Treppenhaus setzte die Feuerwehr mehrere Wassersauger ein und pumpte das Wasser nach draußen. Gegen 22:00 Uhr war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr Stockstadt war mit 18 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort.Armin Lerch, FF Stockstadt

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In unserem Atemschutzzentrum in Goldbach fand am Pfingstsamstage das erste Seminar „Gefahrgut Ersteinsatz“ statt. Bei diesem Seminar beschäftigten sich Führungskräfte aus dem Landkreis einen Samstag lang mit verschiedensten Gefahrstoff Lagen und wie man sie bekämpfen kann. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Ersteinsatz wie ihn jede Feuerwehr, unabhängig von der Ausstattung, treffen kann.

In der kurzen, theoretischen Einführung ging es um die Umsetzung des Führungsvorgangs und die FwDV 500 mit der GAMS-Regel im Gefahrgut Ersteinsatz.

Im praktischen Hauptteil hatte jeder Einheitsführer einzeln die Aufgabe das vorher Besprochene an sechs unterschiedlichen ABC-Lagen umzusetzen. Die Lagen wurden mit den vielfältigen Mitteln des ASZ so realistisch als möglich dargestellt und reichten von Unfällen auf der Straße mit kleinen Mengen an chemischen Stoffen oder radioaktiven Strahlern über Unfälle in Betrieben bis zu undefinierbarem Pulver. An den einzelnen Stationen stand jeweils ein Ausbilder des Fachreferates 2 oder des ASZ zur Einweisung und Unterstützung bereit. Die Aufgabenstellung lautete in etwa: „Du wirst mit eurem Erstangriffsfahrzeug z.B. zu einem A1213# Gefahrstoff# kleine Menge alarmiert und kommst zur Einsatzstelle. Welche Gefahren gibt es und für wen, welche muss als erstes bekämpft werden, usw.?“

Bei der abschließenden Aussprache gaben die Teilnehmer aus den Feuerwehren Feldkahl/Rottenberg, Heimbuchenthal, Heinrichsthal, Hohl, Hösbach, Kahl, Schimborn, Schöllkrippen und Weibersbrunn zu den Anforderungen und dem Umfang des Seminars ein durchweg positives Feedback.

Die Veranstaltung wurde vom Fachreferat 2 des KFV-AB organisiert und vom Landkreis Aschaffenburg finanziert. Im Juni wird dieses Seminar nochmalig angeboten.

KBM Martin Hock

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Am Dienstag, 15.05.2018 wurde die Feuerwehr Mömbris und der zuständige Kreisbrandmeister Thorsten Trapp gegen 18:20 Uhr zu einem kleineren Gefahrguteinsatz alarmiert. Im Mömbriser Gewerbegebiet bemerkte ein Lkw-Fahrer an seinem Sattelzug eine auslaufende Flüssigkeit. Er reagierte sofort und rief über Notruf die Feuerwehr. Nach Lageerkundung, Feststellung der UN Nummer und Sicherstellung des Brandschutzes, wurde der Lkw mit Hilfe eines Gabelstaplers entladen, ein Leck an einem Eimer lokalisiert und die umweltgefährdende Flüssigkeit mit Chemikalienbinder aufgenommen. Des Weiteren stand 1 Trupp unter Atemschutz in Bereitschaft. Nach ca. 2,5 Std. Einsatzdauer wurde die Einsatzstelle an die Polizei bzw. den Lkw-Fahrer übergeben. Die Feuerwehr Mömbris war mit 18 Mann und 3 Fahrzeugen vor Ort.
Felix Geis
Pressesprecher Feuerwehr Mömbris

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Am Mittwoch, den 09.05.2018 wurden die Feuerwehren Jakobsthal, Heigenbrücken, Heinrichsthal und Sailauf, sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann um 14:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Kreisstraße AB 23 alarmiert. Kurz nach der Jakobsthaler Mühle waren zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Ein Fahrzeug, das aus Richtung Heigenbrücken gekommen war, war einen Hang hinuntergerutscht, das zweite Fahrzeug hatte sich überschlagen und war auf dem Dach zum Liegen gekommen.

Durch die ersteintreffende Feuerwehr Jakobsthal wurden zwei schwerstverletze Personen festgestellt, eine von Ihnen war in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Diese wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehrsanitäter aus Heigenbrücken und Jakobsthal versorgt und konnten im Einsatzverlauf in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus den Fahrzeugen befreit werden. In der Folge wurden beide Personen mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser geflogen. Aufgrund der Schwere des Unfalls wurde der Rüstwagen aus Laufach nachalarmiert.

Die Kreisstraße AB 23 war während der Bergungsarbeiten und der nachfolgenden Unfallaufnahme zur der auch ein Sachverständiger hinzugezogen wurde, für rund dreieinhalb Stunden komplett gesperrt.

Während des Einsatzes wurden Feuerwehrleute durch einen Bürger beleidigt und angegangen. Des Weiteren beschädigte diese Person einige Verkehrsleitkegel, die zur Verkehrsreglung aufgestellt waren.

Einsatzleiter Tobias Dehniger (Kdt. FF Heigenbrücken) konnte während des Einsatzes auf 30 Feuerwehrdienstleistende und neun Fahrzeuge zurückgreifen.

Eingesetzte Einsatzkräfte:

Feuerwehr Jakobsthal

MLF und GW

Feuerwehr Heigenbrücken

HLF und MZF

Feuerwehr Heinrichsthal

LF und MZF

Feuerwehr Sailauf

LF

Feuerwehr Gemeinde Laufach

RW und MTW

Kreisbrandinspektion

Land 2

Rettungsdienst

RTW Wiesthal

RTW Weibersbrunn

RTW Bieber (MKK)

NEF Lohr

Christoph 18

Christoph Gießen

Einsatzleiter Rettungsdienst

Fabio Franz
Feuerwehr Jakobsthal
-Öffentlichkeitsarbeit-

Am Mittwoch, 25.04.18 stand ein besonderes Thema auf dem Übungsplan der Landkreisfeuerwehren.

Angenommen wurde ein Brand von Kunststoffresten in einem Recyclingbetrieb in Goldbach. Aber dieses Mal galt es nicht, die richtige Einsatztaktik oder die neuesten Löschverfahren zu erproben, denn es gab weder Rauch noch Übungsfeuer zu sehen.

Vielmehr waren die Einheiten des Zuges „Messen und Warnen“ nach Goldbach gekommen, um wie bei größeren Einsätzen mit möglichen Gefahren für die Bevölkerung üblich, das Mess- und Warnkonzept drei Stunden lang praktisch zu üben.

Teilnehmer waren Trupps (je 3-4 Feuerwehrkräfte) aus 17 Feuerwehren, die mit je einem Fahrzeug verschiedene Aufgaben wahrnehmen sowie die Gerätewagen „Messtechnik“ und ein Fachberater für ABC-Gefahren.

Zunächst wird nach Ermittlung von Windrichtung, Windgeschwindigkeit und weiterer Wetterdaten das Ausbreitungsgebiet möglicher gesundheitsgefährdender Gase und Dämpfe festgelegt. Sowohl an der Schadenstelle als auch an verschiedenen Punkten dieses Gebietes werden dann an mehreren festgelegten Zeitpunkten durch alle Messtrupps gleichzeitig Schadstoffmessungen mit speziellen Geräten durchgeführt. An besonderen Objekten wie Schulen, Krankhäusern oder Seniorenwohnheimen wird gesondert gemessen. Die Messergebnisse werden dann per Funk an die Messzugleitung übermittelt, die daraufhin die nächsten Schritte festlegt.

Parallel zu den ersten Messungen wird frühzeitig eine erste großflächige Warnung an die Bevölkerung im betroffenen Gebiet ausgegeben. Diese Warnung wird dann abhängig von den Messergebnissen konkretisiert und nach Möglichkeit flächenmäßig eingegrenzt.

Manche Goldbacher staunten nicht schlecht, als plötzlich die Feuerwehrautos nicht mit Martinshorn, sondern mit Lautsprecherdurchsagen durch die Straßen fuhren. Denn mit sogenannten mobilen Sirenenanlagen (MobS) wird sowohl bei der Übung als auch im Ernstfall die Bevölkerung gewarnt. Darüber hinaus wird es im Ernstfall Radiodurchsagen geben, auf die am Mittwoch verzichtet wurde.

Der Übungsleiter, der Großostheimer Fach-Kreisbrandmeister für Gefahrgut Martin Hock zeigte sich zufrieden mit dem Übungsverlauf. Einzelne Kritikpunkte und Erkenntnisse wurden bei der Schlussbesprechung aufgenommen und fließen nun laufend in das Einsatzkonzept ein.

Martin Scheiner
Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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