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Heute Mittag gegen 12.45 Uhr ist es zu einem Schwelbrand in der Röstanlage einer Mainaschaffer Kaffeerösterei im Gewerbegebiet Im Trauenloh gekommen. Während die Mitarbeiter bereits erste Löschversuche unternahmen, wurde zeitgleich über Notruf die Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim brachten den Brand, der offenkundig aufgrund eines technischen Defektes in der Röstanlage ausgelöst worden war, schnell unter Kontrolle. Ein größerer Sachschaden konnte damit abgewendet werden. Während ein Trupp mit einem C-Rohr immer wieder glühende Röstkaffeestücke in der Anlage ablöschte, wurde der mit rund 200 kg Kaffeebohnen befüllte Röstbehälter von Hand geleert. Auf diese Weise konnten auch die letzten Glutnester beseitigt werden. Parallel dazu ließ Einsatzleiter Christoph Schöffel, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Mainaschaff, mit einem Wassersauger ausgetretenes Löschwasser aufnehmen, um einen Wasserschaden zu verhindern. Die Einsatzkräfte wurden hierbei von den anwesenden Betriebsangehörigen tatkräftig unterstützt. 26 Feuerwehrkräfte waren mit insgesamt 6 Fahrzeugen vor Ort. Neben Kreisbrandmeister Udo Schäffer waren zudem noch ein Rettungswagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 15.00 Uhr beendet.

Etwas Bemerkenswertes am Rande:

Während des Feuerwehreinsatzes fuhr ein Pkw mit Kasseler Kennzeichen zwischen der Drehleiter und einem Löschfahrzeug auf den Hof des Betriebsgeländes. Während der Fahrer das Fahrzeug bereits verlassen hatte, wurde die Beifahrerin vom Feuerwehrsprecher auf den laufenden Feuerwehreinsatz und die Behinderung der Einsatzkräfte hingewiesen. Ihm wurde daraufhin entgegnet, dass sie das wisse, ihr Mann allerdings schnell Kaffee holen möchte. Die „Kaffeefahrt“ war indes erfolglos, das Ladengeschäft blieb während des Einsatzes geschlossen.

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Zu einem Dachstuhlbrand an einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Niedernberger Straße wurden die Feuerwehr Großostheim sowie der zuständige Kreisbrandmeister Udo Schäffer am Faschingssonntag (26.02.2017) gegen 12:46 Uhr gerufen.

Schon auf der Anfahrt des Löschzugs der Feuerwehr Großostheim wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt, worauf die Feuerwehr Wenigumstadt und die Feuerwehr Niedernberg sowie Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandmeister Marco Eich nachalarmiert wurden.

Nach der ersten Erkundung des Einsatzleiters bot sich folgendes Schadensbild: In einer Lagerhalle brannten zwei Wechselrichter einer Photovoltaikanlage. Das Feuer griff bereits auf den Dachstuhl und eine angebaute Scheune über.  Sofort ließ Einsatzleiter Dr. Thomas Domanig (stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Großostheim) drei Atemschutztrupps ausrüsten und einen Löschangriff ausführen. Mit vier Hohlstrahlrohren gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Parallel dazu wurden die Drehleitern der Feuerwehren Großostheim und Niedernberg in Stellung gebracht und ein möglicher Außenangriff über das Wenderohr der Drehleitern vorbereitet. 

Die eingeleiteten Maßnahmen brachten nach kurzer Zeit den gewünschten Löscherfolg. Schon bald konnte „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden. Zeitgleich wurden mehrere Kabelschächte sowie die Solaranlagen auf den Nachbargebäuden auf eine mögliche Brandentstehung kontrolliert. An einem Kabelschacht konnte ein verkohltes Stromkabel festgestellt werden. Weiterhin wurden in den Nebengebäuden Brandschäden an den Bauteilen der Solaranlagen festgestellt.  Die verschiedenen Brandstellen wurden mit einer Wärmebildkamera nachgeprüft. Es konnte keine kritische Erhitzung mehr festgestellt werden. Von Seiten des Betreibers wurde der Betriebselektriker verständigt. In Zusammenarbeit mit dem Betriebselektriker wurden abschließend die verschiedenen Elemente der Solaranlagen stromlos geschaltet.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf 14 Fahrzeuge und insgesamt 59 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen der BRK Lehrrettungswache Aschaffenburg vor Ort. Der Rettungsdienst musste jedoch nicht eingesetzt werden.

Über den entstandenen Sachschaden sowie die Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Nach dem es am Donnerstagmorgen bereits zu einem schweren Unfall auf der A45 bei Karlstein gekommen war, folgte ein weiterer am Freitag kurz vor Mittag. Ein Sattelzug, beladen mit Kleidung und Tapeten, fuhr mit voller Wucht auf einen Verkehrssicherungsanhänger der Autobahnmeisterei auf. Glücklicherweise wurde nur der Fahrer des Sicherungsfahrzeuges leicht verletzt. Der Unfallverursacher kam mit dem Schrecken davon.

Entstanden hierbei ist jedoch sehr hoher Sachschaden, deutlich im sechsstelligen Bereich. Die Zugmaschine des Sattelzugs wie auch der eigentliche Auflieger wurden schwer beschädigt. Die gesamte Flanke des Aufliegers wurde aufgerissen, hierbei verteilte sich die Ladung auf etwa 300 Meter der gesamten Autobahn. Totalschaden erlitt der Verkehrssicherungsanhänger bei dem Aufprall, hier war nichts mehr zu retten.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein wurde 11:31 Uhr zu diesem Einsatz alarmiert und rückte mit zwei Löschfahrzeugen, einem Gerätewagen Umweltschutz, einem Verkehrssicherungsanhänger und einem MTW mit LED Vorwarntafel aus zur Einsatzstelle. Auf insgesamt 18 Einsatzkräfte konnte der Einsatzleiter, Zugführer Guido Kaiser, zurückgreifen. Er wurde unterstützt vom ebenfalls alarmierten Kreisbrandinspektor Frank Wissel.

Die Aufgaben der Feuerwehr lauteten Verkehrsabsicherung und vorbeileiten des Verkehr an der Unfallstelle. Sicherstellung des Brandschutzes und vor allem räumen des großen Trümmerfeldes, bestehend aus Ladung und Fahrzeugteilen, auf der Autobahn. Erstmalig wurde hierzu ein vor kurzem beschafftes Luftgebläse eingesetzt, welches sehr gut funktionierte. Hierdurch konnte die große Fläche innerhalb kürzester Zeit von einer Person gereinigt werden, wofür vorher viele Personen mit Besen, das wahrscheinlich fünffache an Zeit benötigt hätten.

Gegen 14:00 Uhr hatten die letzten Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemeinde Karlstein die Einsatzstelle verlassen und diese der Autobahnmeisterei übergeben. Zur Unfallursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Angaben machen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg/Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

Der Donnerstag heute (23.02.17) hat es bis 08:00 Uhr, für die Feuerwehr in Karlstein, schon in sich! Um 05:03 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall mit einem PKW und einem LKW auf die A45 alarmiert. Ein schwerer PKW Mercedes, prallte kurz nach der AS Karlstein in Richtung Aschaffenburg, mit voller Wucht auf einen vorausfahrenden LKW. Hierbei wurde der PKW total zerstört, glücklicherweise jedoch der Fahrer nur leicht verletzt. Das Trümmerfeld zog sich jedoch über fast 400 Meter, auf der gesamten breite der Autobahn, inkl. Standstreifen. Aus diesem Grund und auch zur Unfallaufnahme wurde die Autobahn in Richtung Aschaffenburg, voll gesperrt. Mit dem Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, wurde hierzu an der Anschlussstelle Alzenau Mitte ausgeleitet. Vor Ort befanden sich zwei Löschfahrzeuge sowie ein Führungsfahrzeug.

Um 06:16 Uhr erfolgte eine weitere Alarmierung nach Brandmeldeanlage groß in Karlstein. Auf Grund des bereits laufenden Einsatzes wurde je ein weiteres Löschfahrzeug aus Kahl und Kleinostheim mit hinzu alarmiert. Dies war auch richtig so, denn nach dem Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges aus Karlstein, wurde ein Brand im 2. OG eines Industriebetriebs festgestellt. Der sofort gestartete Löschangriff, konnte dann von den folgenden Kräften aus Kahl und Kleinostheim unterstützt werden. Mehrere brennende Accumulatoren, wurden durch insgesamt fünf Trupps unter schwerem Atemschutz, nach draußen auf eine Wiese vor dem Gebäude gebracht. Dort wurden diese weiter gekühlt und abgelöscht. Recht imposant war die weitere thermische Reaktion der Accumulatoren, die sich in einem wahren Feuerwerk darstellte. Zum Löscheinsatz selbst im Gebäude kam ein C-Strahlrohr zum Einsatz, ein weiteres war in Bereitschaft. Nach dem Feuer aus, wurde das gesamte Gebäude belüftet und dem Eigentümer übergeben. Dieser Einsatz, wie auch der erste auf der Autobahn, waren gegen 08:30 Uhr mit dem herstellen der Einsatzbereitschaft beendet. Noch während dessen, erfolgte die nächste Alarmierung auf die Autobahn um 08:08 Uhr. Dort war nun zusammen mit der Feuerwehr Alzenau, eine Ölspur zu beseitigen. Einsatzende hier gegen 09:00 Uhr.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, war an diesem Morgen mit über 20 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Die Einsatzleitung hatte der Stellvertretende Kommandant Thomas Merget, er wurde unterstützt durch den zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel.

Hinzu kommen noch die Einsätze zum Absichern der beiden Faschingszüge am gestrigen Mittwoch und heutigen Donnerstag, an denen die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, ebenfalls mit je mit 10 Personen und zwei Fahrzeugen eingebunden war bzw. ist

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg/Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

Heute Nachmittag gegen 15.40 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle Stockstadt und dem Autobahndreieck zur A45 in Fahrtrichtung Gießen ein Verkehrsunfall mit 2 Pkw und einem Lkw. Bei diesem Unfall wurden 2 Personen leicht verletzt.

Auf der 3-spurigen Autobahn wollte ein 27-jähriger VW Passat Fahrer vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechseln. Dabei übersah er offensichtlich aus bislang ungeklärten Gründen einen von hinten kommenden Audi A6. Der 32 Jahre alte Audi-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Passat auf. Der Passat schleuderte anschließend noch auf einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lkw, der dabei ebenfalls leicht beschädigt wurde. Aufgrund des Unfalls waren alle Fahrstreifen in Richtung Frankfurt blockiert.

Die Feuerwehren Mainaschaff, Kleinostheim, der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Aschaffenburg sowie Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 15.44 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Die Feuerwehren kümmerten sich zunächst um die Absicherung der Unfallstelle. Danach wurden ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel abgebunden. Im weiteren Verlauf wurden die Abschleppunternehmen beim Abtransport der Unfallfahrzeuge unterstützt und die mit Fahrzeugtrümmern übersäte Fahrbahn gereinigt.

Aktuell ist eine Spezialfirma auf dem Weg zur Unfallstelle, um die großflächig durch ausgelaufene Betriebsstoffe verunreinigte Fahrbahn zu säubern. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Frankfurt bis gegen 16.50 Uhr voll gesperrt, danach konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben werden. Der Verkehr staute sich bis zur Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff zurück.

Die Feuerwehren sind mit 5 Fahrzeugen und 27 Feuerwehrkräften unter der Leitung des Mainaschaffer Kommandanten Matthias Grimm im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort und versorgte die beiden leichtverletzten Unfallbeteiligten. Einsatzende wird gegen 18.15 Uhr sein.

Ein Wohnungsbrand in der Wintersbacher Straße in Dammbach beschäftigte heute Vormittag die Feuerwehren aus Dammbach, Heimbuchenthal, Hessenthal und Hobbach. Gegen 09.30 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand im ersten Obergeschoss eines 3-geschossigen Wohnhauses. Das Haus wird von einer 4-köpfigen Familie bewohnt.

Die Feuerwehren sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 09.37 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten sich die beiden anwesenden Bewohner bereits unverletzt ins Freie gerettet. Der Mann hatte zuvor noch mit Feuerlöschern erfolglos erste Löschversuche unternommen. Einsatzleiter Martin Schmitt, Kommandant der Feuerwehr Dammbach, schickte einen Atemschutztrupp über das Treppenhaus zur Brandbekämpfung vor. Ein weiterer Atemschutztrupp stieg über eine Feuerwehrleiter in das Gebäude ein. Im weiteren Einsatzverlauf kam noch ein drittes C-Rohr zum Einsatz. Es wurden insgesamt 6 Atemschutztrupps zum Löschen des Brandes eingesetzt.

Die Feuerwehrleute mussten die Decke des Brandraumes teilweise öffnen, um an die letzten Glutnester zu gelangen. Anschließend wurde der Brandschutt aus der Wohnung geräumt. Die Brandwohnung ist aufgrund der Brand- und Rußschäden nicht mehr bewohnbar. Da die innenliegende Holztreppe, die in das zweite Obergeschoss führt, ebenfalls durch das Feuer stark beschädigt wurde, ist auch dieses Obergeschoss nach Rücksprache mit einem ebenfalls alarmierten Fachberater Bau nicht mehr begehbar.

Die Feuerwehren waren mit 38 Einsatzkräften und 8 Fahrzeugen im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort. Der Einsatz war gegen 12.00 Uhr beendet.

Zu einem Kellerbrand wurden die Feuerwehren Alzenau und Kälberau sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel am Dienstagvorabend (14.02.2017) um 18:03 Uhr alarmiert.

Durch einen Stromausfall wurden die Bewohner des Einfamilienhauses in der Straße „In den Mühlgärten“ auf das Brandgeschehen aufmerksam und verständigten über Notruf 112 die Feuerwehr. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte das Ehepaar das Wohnanwesen verlassen. An der Heizungsanlage kam es aus derzeit ungeklärter Ursache zu einem Entstehungsbrand.

Die Flammen konnten sehr schnell von einem Trupp unter Pressluftatmern mit wenigen Litern Wasser gelöscht werden. Um die Ausbreitung des gefährlichen Brandrauchs zu vermeiden kam ein mobiler Rauchvorhang zu Einsatz. Zwischenzeitlich wurden der Gasversorger sowie eine Heizungsfachfirma hinzugerufen. Nach umfangreichen Lüftungsmaßnahmen und abschließender Kontrolle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle den Eigentümern übergeben. 

Einsatzleiter stellvertretender Kommandant Günther Knoth konnte auf 24 Einsatzkräfte - darunter 14 Atemschutzgeräteträger – und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen der BRK Lehrrettungswache Alzenau zur Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden. Einsatzende war gegen 19:00 Uhr. 

Über die Brandursache sowie den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

260 Feuerwehrführungskräfte des Landkreises Aschaffenburg haben am Samstag, 11.02.2017 die diesjährige Winterschulung und Fortbildungsveranstaltung des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg besucht. Der für die Ausbildung zuständige Kreisbrandmeister Thilo Happ konnte auch in diesem Jahr wieder hochkarätige Referenten gewinnen. Nach kurzer Begrüßung durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel und einem Grußwort des Kahler 1. Bürgermeisters Jürgen Seitz stellten Markus Horwath und Stefan Wagner vom Landkreis Nürnberger Land die dort eingeführte Methode zur technischen Rettung bei Verkehrsunfällen vor und erläuterten anschaulich die Vorgehensweise. Weiter gingen sie auch auf die alternative Rettungsmethode mit Hilfe von Ketten ein.

Philipp Renninger von der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg stellte in seinem Vortrag die künftige personelle Entwicklung bei den Freiwilligen Feuerwehren in den Fokus. Er gab einen Überblick über die Feuerwehrbedarfsplanung, die als Chance für die Feuerwehr zu sehen sei. Weiter gab er Anregungen zur Personalgewinnung und ging auf Alternativen bei Einsätzen mit Personalmangel ein.

Mike Steigerwald, der Webmaster der Internetseite des Kreisfeuerwehrverbandes stellte Neuerungen auf der Seite vor und informierte über die künftige Vorgehensweise bei Online-Buchung von Landkreislehrgängen.

Höhepunkt der Fortbildungsveranstaltung war der Bericht von Kreisbrandrat Richard Schrank, Lkr. Rosenheim und dem ehem. Kommandanten der FF Bad Aibling Wolfram Höfler über das Zugunglück in Bad Aibling am 09.02.2016 mit 12 Toten und 94 Verletzten. Nach der detaillierten Schilderung des Einsatzablaufes, die vorgefundene Lage und die getroffenen Maßnahmen waren die Teilnehmer sichtlich beeindruckt.

Nach der Mittagspause informierte Kreisbrandinspektor Otto Hofmann über Auffälligkeiten bei den Besichtigungen der Feuerwehren. Er gab wichtige Hinweise zu den Themen Atemschutz und Geräteprüfungen, die regelmäßig bei den Besichtigungen auffallen.

Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmitt aus dem Landkreis Bayreuth berichtete im Anschluss über den Absturz eines F-16 Kampfjets der US-Streitkräfte in einem Waldgebiet im Landkreis Bayreuth und die damit verbundenen Schwierigkeiten im Hinblick auf Bewaffnung und Gefahrstoffe an Bord des Kampfjets.

Zu guter Letzt stellte Joachim Taupp von der FF Mainaschaff als Leiter des Schaumtrainerteams den Ablauf einer Ausbildung mit dem landkreiseigenen Schaumtrainer vor, bevor KBM Thilo Happ sich bei allen Anwesenden für den Besuch der Fortbildung bedankte und den Fortbildungstag gegen 16.30 Uhr beendete.

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Heute Nachmittag gegen 17.00 Uhr ist ein 16-jähriger Junge im Großostheimer Sonnecksee auf dem Eis eingebrochen. Ein ebenfalls 16-jähriger sicherte bis zum Eintreffen der ersten Rettungskräfte mit einem Surfboard den Eingebrochenen . Um 17.12 Uhr wurden die Feuerwehr Großostheim, die Feuerwehr Stockstadt, der Wasserrettungszug mit Feuerwehrtauchern der Feuerwehr Aschaffenburg sowie Kreisbrandmeister Udo Schäffer zur Rettung der Verunglückten alarmiert. Die ersteintreffenden Feuerwehrleute der FF Stockstadt ließen sogleich ein Schnelleinsatzboot mit einem Eisschlitten auf das brüchige Eis des Sonneck-Sees. Gemeinsam mit Feuerwehrtauchern in Eisrettungsanzügen gelang es die beiden in das Boot zu ziehen und sicher an Land zu bringen. Dort wurden sie von Rettungsdienstkräften versorgt. Der Einsatz war gegen 18.15 Uhr beendet. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 57 Einsatzkräften, 7 Fahrzeugen und 3 Booten im Einsatz. Aufgrund des Alarmstichwortes „Technische Hilfeleistung im Wasser“ wurden auch die Wasserrettungseinheiten der Hilfsorganisationen alarmiert. Die Wasserwachten aus Stockstadt und Mainaschaff waren mit 12 Personen vor Ort, mussten aber nicht mehr tätig werden. Der Rettungsdienst war mit 3 Rettungswägen und einem Notarzt an der Einsatzstelle.

In diesem Zusammenhang darf ich nochmals darauf hinweisen, dass die Eisdecke auf Seen und anderen Gewässern bei den aktuell herrschenden Temperaturen auf keinen Fall tragfähig ist. Das Betreten von Eisflächen ist lebensgefährlich! Durch das leichtsinnige Betreten von Eisflächen bringt man nicht nur sicht selbst, sondern auch Ersthelfer und Rettungskräfte in Lebensgefahr.

Ein technischer Defekt an einem Backofen hat am Mittwochmorgen (08.02.2017) gegen 01:30 Uhr einen Feuerwehreinsatz der Freiwilligen Feuerwehren Michelbach, Albstadt und Alzenau im Michelbacher Streuweg ausgelöst. Nach der Zubereitung eines Abendessens kam es an einem Elektroherd zu einem Schmorbrand mit einer starken Rauchentwicklung. 

Eine Hausbewohnerin bemerkte das Brandgeschehen und setzte den Notruf ab. Sechs anwesende Personen konnten bis zum Eintreffen der Feuerwehr das Wohnanwesen unverletzt verlassen.

Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr erlosch das Feuer von selbst. Lediglich gefährlicher Brandrauch konnte noch im Einfamilienhaus festgestellt werden. Ein Atemschutztrupp kontrollierte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht von Nöten. Nachdem das Einfamilienhaus natürlich belüftet wurde, konnten die Bewohner in das Haus zurückkehren und die Einsatzstelle übergeben werden.

Von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war Kreisbrandinspektor Frank Wissel an der Einsatzstelle. Die knapp 40 alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr mit den sieben eingesetzten Fahrzeugen sowie ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Alzenau konnten die Einsatzstelle nach knapp 25 Minuten wieder verlassen. 

 

Am Sonntagmittag (05.02.2017) wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zusammen mit dem zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel, um 12:12 Uhr nach Karlstein-Großwelzheim, in den dortigen Sportboothafen am Main alarmiert. Ein Angler der dort seinem Hobby nachging, entdeckte einen Ölfilm auf der Wasseroberfläche, der sich immer weiter rund um einen im Wasser treibenden 5 Liter Ölkanister ausbreitete.  

Durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, Kdt. Andreas Emge, wurde ein Mehrzweckboot zur weiteren Erkundung Wassern lassen. Ein weiteres Boot (RTB II) ging ebenfalls zu Wasser, um die eigentlichen Arbeiten auszuführen. Über das MZB wurde Kontakt mit der Notfallmeldestelle Main aufgenommen und die Binnenschiffe zur langsamen Fahrt aufgefordert. Zur Kenntlichmachung der Einsatzstelle kreuzte das MZB während des gesamten Einsatzes in der Fahrrinne der Binnenwasserstraße. Nach der Bergung des Ölkanisters aus dem Wasser, welcher noch gut zur Hälfte mit Altöl gefüllt war, wurden mehrere Einwegölsperren in das Hafenbecken eingebracht und mehrmals über die Wasseroberfläche gezogen. Am Ende wurde dann die Aus-/Einfahrt des Sportboothafens, mit einer Einwegölsperre verschlossen. So bindet sich in den nächsten Tagen das dort noch treibende Öl an der Sperre und wird zu einem späteren Zeitpunkt zusammen mit der Sperre, entnommen und entsorgt. Bis dahin muss die Sperre noch regelmäßig kontrolliert werden.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit einem HLF 20/16, LF 10/6, GW-L1, GW-Umweltschutz, MZF, MTW und drei Booten (MZB, RTB II und RTB 1) sowie 17 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz.

Zur Ursache und zum entstanden Umweltschaden können wir keinerlei Angaben machen. Die Wasserschutzpolizei hat hier die Ermittlungen aufgenommen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

 

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Am heutigen Mittag gegen 13.15 Uhr hat sich auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg in der Einhausung Goldbach-Hösbach ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten und einer Schwerverletzten ereignet. In der Einhausung zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg Ost und Goldbach floss der Verkehr verkehrsbedingt sehr langsam. Auf dem rechten Fahrstreifen fuhr ein mit 2 Personen besetzter Pkw Citroen Berlingo hinter einem Lkw mit Anhänger. Ein dem Pkw nachfolgender Sattelzug fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf den Pkw auf und schob den Citroen unter den Anhänger des vorausfahrenden Lkw. Dabei wurden die beiden Pkw-Insassen in ihrem Fahrzeug massiv eingeklemmt. Während die Beifahrerin mit schwersten Verletzungen von den Feuerwehrleuten mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem völlig zertrümmerten Fahrzeug gerettet werden konnte, kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät. Zur Rettung der Frau wurde der Sattelzug ein paar Meter zurück gefahren und der Pkw mit dem Kettensatz eines Spreizers unter dem Anhänger herausgezogen. Die Zugmaschine des Sattelzuges diente dazu als Anschlagpunkt. Zuvor musste der Anhänger des vorderen Lkw mit hydraulischem Gerät angehoben werden. Im Anschluss wurde die Schwerverletzte mit Hilfe einer hydraulischen Rettungsschere und einem weiteren Spreizer aus dem Fahrzeug befreit. Nach medizinischer Erstversorgung vor Ort wurde die Frau in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Unfallverursacher und der andere beteiligte Lkw-Fahrer erlitten einen Schock. Zur Bergung des tödlich verunglückten Fahrer musste der Pkw mit der Seilwinde eines Rüstwagens zunächst auseinandergezogen werden. Danach konnte auch er mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die Feuerwehren aus Goldbach, Hösbach, Haibach und Waldaschaff waren mit insgesamt 8 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. Von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg waren Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, sowie die Kreisbrandmeister Marco Eich und Udo Schäffer an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswägen, einem Rettungshubschrauber, 2 Notärzten und einem Einsatzleiter im an der Unfallstelle. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Würzburg nahezu 3 Stunden voll gesperrt. Der Einsatz war gegen 16.30 Uhr beendet.

Am heutigen Dienstagmorgen hat ein Fahrzeug eine erhebliche Menge Öl verloren und für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Die Ölspur hat sich fast über den kompletten Altlandkreis Alzenau erstreckt. Für die Beseitigung der Ölspur wurden die Feuerwehren Westerngrund, Schneppenbach, Hofstädten, Dörnsteinbach, Niedersteinbach, Mömbris, Karlstein, Hörstein, Wasserlos, Kälberau, Michelbach und Alzenau ab 08:05 Uhr alarmiert. Hierbei kam es zu erheblichen Behinderungen während des Berufsverkehrs, da die Straße für die Reinigungsarbeiten teilweise voll gesperrt werden musste. Die Ölspur wurde durch die Einsatzkräfte mit Ölbindemittel abgebunden und Warnschilder aufgestellt. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten wurde die Einsatzstelle zur Freigabe dem zuständigen Straßenbaulastträger übergeben. Der Verursacher der Ölspur ist nicht bekannt. Kreisbrandinspektor Frank Wissel machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild vom Geschehen. In den Einsatz waren insgesamt 125 Feuerwehrkräfte mit 16 Fahrzeugen eingebunden. Einsatzende war gegen 12:30 Uhr.

Am Freitag, 20.01.2017 fand im Sport- und Kulturpark in Hösbach der jährliche Ehrenabend für verdiente Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg statt. Insgesamt 67 Feuerwehrmänner und -frauen erhielten von Landrat Dr. Ulrich Reuter das staatliche Ehrenzeichen für 25- oder 40-jährige aktive Dienstzeit. 13 Feuerwehrleute wurden von Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer mit einer Verbandsehrung ausgezeichnet. Außerdem überreichte Landrat Reuter an 29 Feuerwehrleute, die bereits über 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geleistet haben, die Bayerische goldene Ehrenamtskarte.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer konnte neben den zu Ehrenden als Ehrengäste die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz sowie die Landtagsabgeordneten Martina Fehlner und Judith Gerlach begrüßen. Weiter konnte er Altlandrat Roland Eller willkommen heißen. Landrat Dr. Ulrich Reuter gab in seiner Ansprache einen kurzen Abriss über die Geschehnisse des vergangenen Jahres. Die Umstellung des Landkreises auf Digitalfunk sei im September 2016 abgeschlossen worden. Mit einem Kostenaufwand von insgesamt 140.000 Euro seien die beiden Einsatzleitfahrzeuge und die Kreiseinsatzzentrale auf Digitalfunk umgerüstet worden. Der Landkreis trage zudem einen jährlichen Betriebskostenanteil für das Digitalfunknetz in Höhe von 40.000 Euro. Die Warn-App „KATWARN“ habe inzwischen ca. 8.000 Nutzer im Landkreis Aschaffenburg. Der Landkreis fördere seit 2016 die Stellplätze von landkreiseigenen und überörtlich notwendigen Fahrzeugen um die Stellplätze zu sichern und langfristig eine Motivation für den Neubau von Stellplätzen zu schaffen. Auch im Jahr 2016 seien wieder unzählige Aus- und Fortbildungen angeboten und besucht worden. So sei beispielsweise eine 2-tägige Übung des Hilfeleistungskontingentes „Waldbrand“ und ein Ausbildungstag auf einem Binnenschiff in der Übungsanlage in Mannheim durchgeführt worden. Dr. Reuter bedankte sich bei allen zu Ehrenden für Engagement. Wie notwendig die Feuerwehren seien, habe erst vergangene Woche wieder der Einsatz von über 500 Feuerwehrleuten gezeigt, als das Sturmtief „Egon“ über den Landkreis Aschaffenburg hinweggezogen sei und den Einsatzkräften rund 300 Einsätze eingebracht habe.

Danach ehrte er 29 Feuerwehrleute für 25-jährige und 38 Feuerwehrleute für 40-jährige aktive Dienstzeit mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Silber bzw. Gold.

Gemeinsam mit Frau Sabine Kunkel und Frau Christiane Dietz von der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt Aschaffenburg überreichte er im Anschluss die Urkunden und die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold an langjährige Feuerwehrleute, die diese bislang noch nicht erhalten hatten.

Kreisbrandrat Ostheimer übernahm danach die Verbandsehrungen für außerordentliche Verdienste im Feuerwehrwesen und hervorragende Leistungen im Einsatz.

Marcus Engler, Niklas Holthusen und Michael Kellner von der Feuerwehr Karlstein haben am Samstag, den 30.07.2016 ihrem Kommandanten Andreas Emge das Leben gerettet, als er morgens um kurz vor 4.00 Uhr während des Ausrückens zu einem Einsatz im Gerätehaus mit einem Herzstillstand zusammengebrochen und regungslos am Boden liegengeblieben war. Die drei Lebensretter haben daraufhin sogleich mit der Reanimation begonnen, dabei kam auch der feuerwehreigene Defibrillator mehrfach zum Einsatz. Die lebensrettenden Maßnahmen wurden bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst fortgesetzt. Nach endlos bangen Minuten setzte der Herzschlag schließlich wieder ein. Kommandant Emge ist heute, wenn auch mit Einschränkungen wieder im Feuerwehrdienst tätig. Ohne das beherzte und richtige Vorgehen der drei Feuerwehrkameraden wäre Andreas Emge wohl nicht mehr am Leben. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für diese hervorragende Leistung verlieh KBR Ostheimer den drei Karlsteiner Feuerwehrleuten das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes.

An Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma, der seit nun 15 Jahren dieses Amt ausübt, verlieh er im Auftrag des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes in dankbarer Anerkennung für dessen herausragende und langjährige Leistungen für die Jugendfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg, die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. Bei seiner Arbeit mit den Jugendfeuerwehren im Landkreis sei Georg Thomas immer am Ball und auf der Höhe der Zeit. In der Jugendarbeit sei eine gewisse Spontanität gepaart mit Kreativität gefragt, die ihn besonders auszeichne. Auch neuen Wegen stünde Thoma immer offen gegenüber. Sein Wissen über die Jugend und die Jugendarbeit bringe er auch beim Kreisjugendring und auf in der überörtlichen Verbandsarbeit der Jugendfeuerwehren ein.

Weiter verlieh Ostheimer das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes für langjährige außerordentliche Verdienste um das Feuerwehrwesen an Helmut Wenzel (FF Glattbach), Helmut Kolf, Klaus Sittinger (beide FF Hörstein), Rudolf Stock (FF Karlstein), Harald Alig (FF Kleinostheim) und Jürgen Büttner (FF Schöllkrippen).

Gemeinsam mit Kreisjugendfeuerwehrwart Georg Thoma ehrte er schließlich noch Christian Seitz (FF Feldkahl-Rottenberg), Thomas Apler (FF Kleinostheim) und Alexander Englert (FF Waldaschaff) für ihr langjähriges Engagement in der Jugendarbeit mit der silbernen Ehrennadel für Jugendarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes.

In Ihren Grußworten dankten die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz und die Landtagsabgeordneten Martina Fehlner und Judith Gerlach den Geehrten für ihren langjährigen Einsatz und ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement zum Wohl der Gesellschaft.

Mit einem Dank an den Musikverein Keilberg e.V., die den Ehrenabend musikalisch umrahmt hatten und an die Feuerwehr Glattbach, die sich um die Bewirtung der Gäste kümmerte, beendete KBR Ostheimer den offiziellen Teil und lud alle Gäste zu einem anschließenden Umtrunk und Imbiss ein.

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Das Sturmtief Egon beschäftigt weiterhin die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg. Bis um 10.00 Uhr waren 300 Einsätze zu verzeichnen. Es waren 520 Feuerwehrleute im Einsatz. Aktuell sind Teile des Marktes Mömbris immer noch ohne Strom.

Die Kreisstraßen AB1 zwischen Pflaumheim und Mömlingen, AB2 zwischen Sailauf und dem Engländer, AB 22 zwischen Winzenhohl und Aschaffenburg, AB23 zwischen Jakobsthal und dem Engländer sind nach wie vor wegen umgestürzter Bäume gesperrt.

Wie bereits berichtet, mussten von den Feuerwehren hauptsächlich umgestürzte Bäume von Straßen und Fahrbahnen geräumt und lose Teile an Gebäuden und Dächern entfernt und gesichert werden. In Michelbach war ein Baum auf einen Wintergarten gestürzt, in Goldbach wurde das Vordach eines Supermarktes teilweise abgedeckt. In Kahl ist ein Baum auf eine Hochspannungsleitung gestürzt.

Landrat Dr. Ulrich Reuter verschaffte sich in der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg einen Überblick über das Einsatzgeschehen und bedankte sich bei allen Einsatzkräften für ihren Einsatz.

Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg und die Abschnittsführungsstellen haben um 10.00 Uhr ihren Betrieb eingestellt. Weitere Einsätze werden wieder wie gewohnt direkt über die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain abgewickelt.

Das Sturmtief Egon beschäftigt weiterhin die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg. Aktuell sind 240 Einsätze zu verzeichnen. Es sind rund 500 Feuerwehrleute im Einsatz.

Aktuell sind Glattbach, Heinrichsthal, Jakobsthal, Johannesberg und Mömbris mit Ortsteilen, ohne Strom.

Es sind die Kreisstraßen AB1 zwischen Pflaumheim und Mömlingen, AB2 zwischen Sailauf und dem Engländer, AB 22 zwischen Winzenhohl und Aschaffenburg, AB23 zwischen Jakobsthal und dem Engländer gesperrt.

Hauptsächlich mussten bislang von den Feuerwehren umgestürzte Bäume von Straßen und Fahrbahnen geräumt und lose Teile an Gebäuden und Dächern entfernt und gesichert werden. In Michelbach ist ein Baum auf einen Wintergarten gestürzt, in Goldbach wurde das Vordach eines Supermarktes teilweise abgedeckt.

Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg und die Abschnittsführungsstellen sind nach wie vor besetzt.

Das Sturmtief Egon zieht derzeit über den Landkreis Aschaffenburg. Seit kurz vor 2.00 Uhr sind die Feuerwehren im Einsatz. Bislang wurden knapp 200 Einsätze für den Landkreis Aschaffenburg registriert. In Johannesberg und Mömbris mit Ortsteilen sowie in Heinrichsthal und Jakobthal ist der Strom ausgefallen. Aktuell sind die Kreisstraßen AB1 zwischen Pflaumheim und Mömlingen, die AB22 zwischen Winzenhohl und Aschaffenburg und die Verbindungsstraße zwischen Goldbach und Unterafferbach gesperrt. Aktuell sind über 350 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg und die Abschnittsführungsstellen sind in Betrieb.

Weitere Infos folgen.

Am heutigen frühen Neujahrsmorgen brannte ein Wohnhaus in der Goldbacher Raiffeisenstraße. Der Schaden liegt wohl im sechsstelligen Bereich. Bei dem Brand wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt, eine Bewohnerin musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehren Goldbach, Unterafferbach, Hösbach und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 04.53 Uhr zu dem Wohnhausbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus dem Kellergeschoss, der angebaute Carport stand im Vollbrand und das Feuer hatte sich über die Fassade bis in das Dachgeschoss ausgebreitet. Während die ersten Atemschutztrupps im Innenangriff den Kellerbrand bekämpften, nahmen weitere Atemschutztrupps Löscharbeiten am Carport vor. Zeitgleich wurde ein Löschangriff über die Drehleiter vorbereitet, um den Dachstuhlbrand in Griff zu bekommen. Die sieben zum Zeitpunkt das Brandes anwesenden Personen des 3-stöckigen Mehrfamilienhauses hatten das Gebäude bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen. Eine Bewohnerin erlitt dabei eine Rauchgasvergiftung und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei den Löscharbeiten am Knie und musste vor Ort ambulant behandelt werden. Die Hausbewohner kamen vorübergehend im nahegelegenen Altersheim unter. Da alle Löschmaßnahmen nur unter Atemschutz durchgeführt werden konnten, wurde der Löschzug Damm der Feuerwehr Aschaffenburg zur Verstärkung nachgefordert. Zeitweise wurde gleichzeitig mit 6 C-Rohren das Feuer bekämpft. Gegen 06.00 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden konnte. Es kamen insgesamt 11 Atemschutztrupps zum Einsatz. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Hausbewohner werden unter Federführung der Gemeindeverwaltung vorübergehend anderweitig untergebracht. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Goldbacher Kommandanten Herrmann Sittinger mit 11 Fahrzeugen und 53 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswägen, 2 Notärzten und einem Einsatzleiter an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 08.30 Uhr beendet.

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Der diesjährige Jahreswechsel brachte den Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg einiges an Arbeit. Den ersten Einsatz des Jahres hatte die Feuerwehr Großostheim. In der Anne-Frank-Straße im Ortsteil Ringheim stand um kurz nach Mitternacht ein Pkw in Flammen. Das Feuer drohte auf einen weiteren Pkw überzugreifen. Der Pkw wurde rasch gelöscht. Um 00.50 Uhr musste die Feuerwehr Großostheim zur Bachgauhalle ausrücken, da dort mehrere Feuerwerksbatterien in Flammen standen. Auch diese Kleinbrände wurden schnell gelöscht. Die Feuerwehren Michelbach und Heigenbrücken rückten zu vermeintlichen Gebüschbränden aus. Hier stellte sich heraus, dass es sich jeweils um bewachte Feuer handelte. Die Feuerwehr Kahl musste ebenfalls brennende Feuerwerkskörper ablöschen.

Auf eine silvesterbedingte Ursache ist wohl der der gemeldete Zimmerbrand in Sailauf in der Rathausstraße zurück zu führen. Gegen 01.14 Uhr wurde die Feuerwehr Sailauf alarmiert. Beim Eintreffen brannten auf einem Balkon eines 3-stöckigen Hauses diverse Holzmöbel. Die Möbel konnten mit einem C-Rohr schnell gelöscht werden.

In Rothenbuch stand gegen 01.40 Uhr ein ca. 7 mal 10 Meter großer Lagerschuppen in Flammen. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Rothenbuch und Waldaschaff stand die von 3 Seiten geschlossene Halle bereits im Vollbrand. Das Feuer drohte auf eine benachbarte Garage sowie ein angebautes Nebengebäude überzugreifen. 4 Atemschutztrupps hatten den Brand mit 2 C-Rohren gegen 02.15 Uhr gelöscht. Die Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann waren mit 6 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften unter der Leitung des stellvertretenden Rothenbucher Kommandanten Timo Krimm bis gegen 03.30 Uhr im Einsatz.

Der folgenschwerste Brand ereignete sich schließlich in Goldbach. Um 05.43 Uhr wurden die Feuerwehren Goldbach, Unterafferbach und Hösbach zu einem Wohnhausbrand in der Goldbacher Raiffeisenstraße alarmiert. Die Schadenshöhe dort liegt im 6-stelligen Bereich, das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Zu diesem Brand erhalten Sie einen separaten Bericht.

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Am heutigen Nachmittag gegen 16.15 Uhr musste die Feuerwehr Waldaschaff in die Asylbewerberunterkunft in der Waldaschaffer Goethestraße ausrücken, nachdem sich dort 2 Bewohner Essen auf dem Herd ihrer Wohnung warm gemacht hatten. Den beiden männlichen Bewohnern fiel die Wohnungstür zu und hinderte sie daran in ihre Wohnung zurückzukehren. Als Brandgeruch wahrnehmbar war, informierten die beiden Männer eine zufällig anwesende Besucherin des Asylbewerber-Freundeskreises, die umgehend die Feuerwehr alarmierte. Währenddessen drehten die beiden geistesgegenwärtig die Hauptsicherungen, die sich im Treppenhaus des Gebäudes befinden, heraus und unterbrachen damit die Stromzufuhr. Dadurch konnten sie Schlimmeres verhindern. Einsatzkräften der Feuerwehr Waldaschaff gelang es über eine Leiter ein gekipptes Fenster auf der Rückseite des Gebäudes zu öffnen und in die leicht verrauchte Wohnung einzusteigen. Dann konnte die Wohnungstür von innen wieder geöffnet werden. Die Feuerwehr Waldaschaff und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann waren mit 2 Fahrzeugen und 15 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Einsatz war gegen 17.15 Uhr beendet.