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Am Samstag, 05.05.2017, trafen sich 114 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden zum jährlich stattfindenden medizinischen Fortbildungstag in der Grund- und Hauptschule in Laufach.

Tobias Brinkmann, stellv. Leiter des Fachreferates 8 konnte um 9 Uhr die 114 Teilnehmer aus den verschiedenen Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg begrüßen. Weiterhin begrüßte Brinkmann die Dozenten der FF Heigenbrücken und Großostheim, die im weiteren Tagesverlauf den AB-Rettung und deren Beladung vorstellten. Ganz besonders begrüßte er in diesem Jahr Sven Oster vom BRK Aschaffenburg. Danach begrüßte Kommandant Hans-Peter Völker die Anwesenden und ging noch auf ein paar organisatorische Dinge ein.

Zur Auffrischung und für alle neuen Einheiten wurde durch Brinkmann das „Zugkonzept First Responder“ des Landkreises Aschaffenburg vorgestellt. In seinem Vortrag ging er insbesondere auf die Alarmierung des Zuges, dessen Aufgaben sowie die Ausstattung in der Theorie ein. Nach einer kurzen Pause referierte Sven Oster (BRK Aschaffenburg) über die Aufgaben des 1. RTW und 1. NEF bei einem Massenanfall von verletzen Personen. Hier sind die First Responder auch mit dem vorhandenen Zugkonzept eine großartige Ergänzung und Unterstützung für den Rettungsdienst. Des Weiteren ging er auf die Tätigkeiten ein, die dann auf die Ersthelfer in Feuerwehrmontur zukommen. Bevor es dann in die wohlverdiente Mittagspause ging, wurde die Beladung des AB-Rettung und insbesondere auch die Personen-Versorgungs-Sets durch die Feuerwehrkameraden aus Großostheim und Heigenbrücken in der Praxis vorgestellt.

Nach der Mittagspause konnten durch Brinkmann die Fachdozenten des ProMedic Bildungszentrum aus Karlsruhe begrüßt werden. Die Teilnehmer wurden in 10 Gruppen aufgeteilt und es ging dann schon wieder in die Praxisausbildung.

In den Kleingruppen wurde dann „reanimiert“ inkl. Einsatz eines AED´s. Die jährliche Zertifizierung sowie Re-Zertifizierung für den Larynxtubus wurde durch dessen Einsatz ebenfalls mit durchgeführt.  Gegen 17 Uhr endete der Ausbildungstag.

Ein herzliches Dankeschön an alle Dozenten des Tages, insbesondere Sven Oster vom BRK KV Aschaffenburg, den Kameraden der Feuerwehren Großostheim mit Thomas Franke und Theresa Becker sowie Tobias Dehniger und Fabian Lehrmann von der Feuerwehr Heigenbrücken.

Ein herzliches Dankeschön an das ProMedic Bildungszentrum mit Ihren 10 Fachausbildern, die aus Karlsruhe angereist waren.

Vielen Dank

  • der Gemeinde Laufach, Herrn Bürgermeister Friedrich Fleckenstein, für die zur Verfügung Stellung der Grund- und Hauptschule
  • dem Hausmeister Björn Franz und Team für die tatkräftige Unterstützung vor und nach der Veranstaltung
  • dem Verpflegungsteam aus Goldbach mit seinen Helfern
  • der Feuerwehr Gemeinde Laufach
  • allen Teilnehmern, die sich an diesem Tag - für sich selbst und für die Bevölkerung im medizinischen Bereich fort- und weitergebildet haben

Bericht & Foto: Tobias Brinkmann, stellv. Leiter Fachreferat 8 des KFV AB

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Am Sonntag, dem 6.5.2018 gegen 13.45 Uhr wurden die Veranstalter eines Kinderkleiderbasars im Pfarrheim in Heimbuchenthal auf Brandgeruch aus der Wohnung der Hausmeisterin aufmerksam. Diese war zu dem betreffenden Zeitpunkt nicht zu Hause.

Da der Brandgeruch zunahm wurde von zwei ebenfalls anwesenden Kameraden der Feuerwehr Heimbuchenthal die Leitstelle informiert und die Evakuierung der Besucher veranlasst.

Nach Eintreffen des neuen HLF 20, dieses wurde erst am 2.5.2018 in Dienst gestellt, ging sofort ein Trupp unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vor. Nachdem die verschlossene Tür vorsichtig geöffnet wurde konnte ein vergessener Topf mit Essen auf dem Herd festgestellt werden. Dieser wurde nach draußen verbracht und die Wohnung sowie der Eingangsbereich mit dem elektrischen Hochdrucklüfter der DLK 23-12 der Feuerwehr Heimbuchenthal umfassend gelüftet.

Nach circa eine halbe Stunde konnte der Betrieb des Basars weitergehen, die Wohnung wurde an die mittlerweile eingetroffene Eigentümerin übergeben.

Außer dem Topf entstanden durch die Aufmerksamkeit der Basarveranstalter und das rasche und umsichtige Eingreifen der Feuerwehr glücklicherweise keine weiteren Sachschäden.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Heimbuchenthal mit HLF, DLK, MZF und 19 Mann, die Feuerwehr Mespelbrunn mit LF 16, MZF und 14 Mann sowie KBI Otto Hofmann. Ebenfalls anwesend waren der Rettungsdienst mit 1 RTW sowie eine Streife der Polizei.

Martin Brand
Feuerwehr Heimbuchenthal

Internationaler Tag der Feuerwehrleute - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lobt herausragendes Engagement der Feuerwehren in Bayern: Starkes Netzwerk für Hilfe in Notfällen - Feuerwehrförderung auf 10-Jahres-Hoch - Ausbau der Feuerwehrschulen

Der 'Internationale Tag der Feuerwehrleute' am 4. Mai ist für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann ein willkommener Anlass, das herausragende und tapfere Engagement der Feuerwehren in Bayern zu loben. "Wir sind stolz auf unsere rund 325.000 bayerischen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner", erklärte der Minister. "Wir haben in Bayern ein ganz starkes Netzwerk von Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen, THW, Bundeswehr und Polizei für schnelle Hilfe in Notfällen. Das hat schon vielen Bürgerinnen und Bürger das Leben gerettet." Besonders hob Herrmann den Einsatz der mehr als 310.000 ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden hervor: "Ein so starker freiwilliger Einsatz für die Gemeinschaft ist nicht selbstverständlich und bundesweit einmalig. Herzlichen Dank im Namen der gesamten Bayerischen Staatsregierung. Kommen Sie stets wohlbehalten von Ihren Einsätzen zurück!" Als Zeichen der besonderen Wertschätzung für jahrzehntelanges Engagement wies Herrmann auf das neue 'Große Ehrenzeichen' für eine 50-jährige aktive Dienstzeit bei den Freiwilligen Feuerwehren, den Werkfeuerwehren, den freiwilligen Hilfsorganisationen und beim Technischen Hilfswerk hin. Der entsprechende Gesetzentwurf der Staatsregierung wurde in der vergangenen Woche vom Bayerischen Landtag beschlossen.

Wie der bayerische Innenminister betonte, unterstützt der Freistaat die bayerischen Feuerwehren nach Kräften. So hat die Feuerwehrförderung zur Beschaffung von Fahrzeugen und Gerätehäusern 2017 mit mehr als 51 Millionen Euro ein 10-Jahres-Hoch erreicht. "Das ist ein sattes Plus von 54 Prozent im Vergleich zu 2016", erläuterte Herrmann. "Von 2008 bis 2017 haben wir unsere Feuerwehren mit insgesamt rund 329 Millionen Euro unterstützt." Die positive Entwicklung in 2017 ist nach Herrmanns Worten maßgeblich auf die Anhebung der Festbeträge in der Feuerwehrförderung um 20 Prozent im Jahr 2015 zurückzuführen. Viele Kommunen profitieren daneben auch von den zusätzlich erhöhten Förderfestbeträgen in Regionen mit besonderem Handlungsbedarf und dem Förderzuschlag bei kommunaler Zusammenarbeit. Dazu kommen weitere befristete Sonderförderprogramme beispielsweise zur Unterstützung der Gemeinden bei der Ausrüstung ihrer Feuerwehrjugend mit Schutzbekleidung oder bei der Erstausrüstung der Feuerwehren mit digitalen Funkgeräten.

Ganz großen Wert legt der Innenminister auf eine gute Ausbildung der Feuerwehrfrauen und -männer. "Deshalb bauen wir unsere drei Staatlichen Feuerwehrschulen kontinuierlich aus", machte Herrmann deutlich. Dafür habe der Freistaat in den letzten Jahren mehr als 60 Millionen Euro investiert, mit einem ersten Schwerpunkt auf modernen und realitätsnahen Übungsmöglichkeiten. "Ein absolutes Highlight ist die große Übungshalle an der Feuerwehrschule Würzburg, die wir Ende 2016 übergeben haben", nannte der Minister als Beispiel. Aktuell stehe eine Erweiterung der Kapazitäten der Unterkünfte an den Schulen in Würzburg und Geretsried im Vordergrund. Geplant sei, die Feuerwehrschule in Würzburg um 52 Betten und die Feuerwehrschule in Geretsried um 80 Betten zu erweitern. Laut Herrmann finanziert der Freistaat Bayern ergänzend zum Ausbildungsangebot der Feuerwehrschulen auch kostenlose Standortschulungen für Feuerwehrdienstleistende auf einem Sondersignalfahrtrainer und einem feststoffbefeuerten Übungscontainer, "damit wir unsere Feuerwehrleute bestmöglich auf den Ernstfall vorbereiten".

Weitere Informationen zur Feuerwehr in Bayern können unter www.stmi.bayern.de/sus/feuerwehr/index.php abgerufen werden.

Nachdem heute gegen 13.00 Uhr bei Bauarbeiten die Hauptstromleitung in Wiesen beschädigt wurde, ist der gesamte Ortsbereich derzeit ohne Strom. Die Reparaturarbeiten werden nach derzeitigen Erkenntnissen noch eine zeitlang andauern. Die Feuerwehr Wiesen hat das Gerätehaus als Anlaufstelle für Notfälle besetzt.

Am 21. April 2018 nahm das Fachreferat Jugendarbeit die Prüfungen der Jugendfeuerwehr Jugendflamme Stufe 2 und 3 am Feuerwehrgerätehaus in Schöllkrippen ab.

Dazu traten für Stufe 2 die Jugendfeuerwehren Hofstädten (2 Teilnehmer), Schöllkrippen (3 Teilnehmer), Stockstadt (2 Teilnehmer), Michelbach (7 Teilnehmer) und Westerngrund (3 Teilnehmer), sowie für die Stufe 3 die Jugendfeuerwehren Hofstädten (2 Teilnehmer), Schöllkrippen (6 Teilnehmer) und Stockstadt (2 Teilnehmer) an.

Zeitgleich nahm der Jugendwart der Feuerwehr Schöllkrippen in seiner Gruppe mit 4 Teilnehmern die Stufe 1 ab und der Jugendwart der Feuerwehr Mömbris in Mömbris mit 8 Teilnehmern die Stufe 1 ab.

Zu Beginn präsentierten die Teilnehmer der Stufe 3 ihre Themenarbeit. Dazu hatten sie im Vorfeld aus dem sozialen, ökologischen, kreativ-kulturellen oder sportlichen Bereich ein Thema ausgewählt. Die Jugendfeuerwehren Schöllkrippen und Hofstädten erstellten im kreativ-kulturellen Teil jeweils einen sogenannten Bound (entspricht einer Schnitzeljagd) mit der App Actionbound für ihr Ortsgebiet. Ziel ist es dabei die Bevölkerung sowie Besucher zu motivieren mit Hilfe der App spielerisch neues über den Ort zu erfahren. Beide „Bounds“ werden demnächst veröffentlicht und können mit Hilfe der App, die man im App Store und Play Store herunterladen kann, gespielt werden. Die Jugendfeuerwehr Stockstadt wählte den sportlichen Bereich mit dem Thema „Sport im Übungsdienst“.

Bei der Stufe 2 wurde zunächst Fahrzeugkunde geprüft und jeder Jugendliche musste 5 Geräte an seinem eigenen Fahrzeug zeigen und die Funktion erklären. Geprüft wurden sie dabei von den mitgereisten Jugendwarten. Danach sollte ein Strahlrohr aufgezogen und ein provisorischer Wasserwerfer aufgebaut werden. Anschließend absolvierten sie in Teamarbeit in gemischten 6er Gruppen mit den anderen Jugendfeuerwehren ein Spiel, bei dem es darum ging Wasser mit Hilfe von Frischhaltefolie von einem Becken in einen anderen Behälter zu leiten.

Bei der Stufe 3 wurden jeweils 3 Fallbeispiele der Ersten Hilfe absolviert, u.a. das Auffinden einer bewusstlosen Person. Danach war die Aufgabe einen Löschangriff mit einem Schaumrohr aufzubauen.

Mit der Verleihung der Abzeichen endete die Veranstaltung gegen Mittag. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Feuerwehr Schöllkrippen für das zur Verfügung stellen des Gerätehauses und der Materialen sowie an das Fachreferat Jugendarbeit. Außerdem vielen Dank an die Jugendwarte, die ihre Gruppen hervorragend auf die Prüfung vorbereitet haben sowie nicht zuletzt allen teilnehmenden Jugendlichen.

Für das Fachreferat Jugendarbeit,
Philipp Weineck, FSJler 2017/18

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Am Samstag, den 28.04.2018, legten zwölf Feuerwehrkameraden aus dem Landkreis und der Stadt Aschaffenburg, sowie aus dem Landkreis Miltenberg, erfolgreich ihre Prüfung zum „Maschinist für Drehleiter“ an der Ausbildungsstätte für Maschinisten im Landkreis Aschaffenburg ab. Prüfungsort und Ausbildungsstätte ist hierbei die zentrale Feuerwache des Marktes Großostheim. Vorausgegangen waren seit dem 03.03.2018 38 Ausbildungsstunden, bei denen die Teilnehmer in Theorie, vor allem aber in praktischen Übungen in der Handhabung der Drehleiter unterwiesen wurden. Unter dem erfahrenen und bewährten Ausbilderteam aus Großostheim und Goldbach nahmen in diesem Jahr auch zwei „Nachwuchsausbilder“ teil. Die Kameraden Tim Kuhn (Großostheim) und Florian Fleckenstein (Goldbach) erfüllten die an sie gestellten Aufgaben mit Bravour und standen den Teilnehmern fachlich zu Seite. Für dieses Engagement gebührt ihnen ein großes DANKESCHÖN. „Macht weiter so!“

Zu danken gilt es auch allen Kameraden, die im Hintergrund zum reibungslosen Ablauf des Lehrgangs beigetrugen. Danke auch an die Firmen, die uns bei diesem Lehrgang wieder unterstützten:

-          Teamfood, Betriebsrestaurant, Aschaffenburg

-          TCA, Trimodales Containerterminal GmbH, Aschaffenburg

-          Maag Automatik GmbH, Großostheim

-          Kläranlage, Großostheim

Die Zeugnisübergabe erfolgte durch den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim, Herrn Stefan Ullrich.
Christian Moßdorf, FF Großostheim

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Nachdem Fred Gellner, Kommandant der FF Weibersbrunn, die 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 1. modularen Truppausbildung THL 2018 im Gerätehaus von Weibersbrunn begrüßt und die beiden Ausbilder Zugführer Lothar Trunk und Gruppenführer Joachim Anders vorgestellt hatte, ging es auch schon kurze Zeit später mit dem praktischen Teil los. Der 1.Gruppe wurden die Gerätschaften eines Rüstwagens erläutert. Die 2. Gruppe ging sogleich zum praktischen Teil über. Hier wurden an einem Fahrzeug die verschiedenen Vorgehensweisen und der Einsatz der technischen Gerätschaften in Bezug auf die Rettung und Bergung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen geübt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen das vom 1. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Albert Ruppert gekocht wurde, wurden die Gruppen getauscht, so dass beide Gruppen auf dem gleichen Wissensstand gegen 16 Uhr mit einem großen Applaus an die beiden Ausbilder und deren Helfer ins Wochenende entlassen werden konnten. Als besonderes Highlight konnten alle die Explosion eines Airbags live miterleben.  

Fred Gellner, 1.Kdt. FF Weibersbrunn

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Eine Gruppenstunde der besonderen Art hatte die Kinderfeuerwehr des Marktes Großostheim am Samstag, den 14. April 2018. Auf dem Plan stand der Besuch von Senioren im Altersheim St. Franziskus in der Schaafheimer Strasse. Wie üblich trafen wir uns um 14:30 Uhr an der Feuerwache um anschließend gemeinsam zum Seniorenheim zu laufen. Dort angekommen ging es in den Speisesaal, der kurzerhand in ein großes Spielzimmer umfunktioniert wurde. Nach und nach fanden sich insgesamt neun Seniorinnen und Senioren ein. Die Kinder teilten sich auf und so konnten mehrere Spielgruppen gebildet werden. Eine Vielzahl unterschiedlichster Spiele wurde aufgebaut. So reichte das Spektrum von „Mensch ärgere dich nicht“ über Memory und Dame bis hin zu verschiedenen Kartenspielen. Den Kindern und den Heimbewohnern machte es sichtlich Spaß und die Zeit verging wie im Flug. Trotz des großen Altersunterschiedes verstand man sich prächtig und es wurde das eine ums andere Mal gelacht. Zum Abschluss erhielt jedes Kind als kleines „Dankeschön“ ein Eis von Frau Arnold von der Heimleitung. Wir hoffen, dass wir den Heimbewohnern etwas Abwechslung bieten konnten. Uns hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns jetzt schon auf eine Wiederholung.
Volker Hock, Leiter Kinderfeuerwehr

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Am Dienstag, 17.04.2018 wurde um kurz vor 17 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Markt Mömbris zu einem umgestürzten Baum auf die Staatsstraße 2305 auf Höhe des Feuerwehrhauses alarmiert. Der Baum war auf einen Pkw gefallen und hatte diesen unter sich begraben. Die Fahrerin des Pkw wurde von Ersthelfern aus ihrem Fahrzeug, "zum Glück fast unversehrt", gerettet.

Für die Feuerwehr galt es in erster Linie die Staatsstraße voll zu sperren und den Verkehr umzuleiten. Durch ein ortsansässiges Bauunternehmen wurde sofort ein Containerfahrzeug und ein Radbagger an die Einsatzstelle beordert um den Baum ( 90 cm Durchmesser) zu beseitigen. Sie wurde bei den Arbeiten durch Mitarbeiter eines forst- und landwirtschaftlichen Betriebes mit Motorsägen unterstützt. Auch der gemeindliche Bauhof war mit einem Traktor mit Seilwinde vor Ort. Die Feuerwehr Mömbris reinigte im Anschluss in Zusammenarbeit mit dem Straßenbaulastträger und dessen Kehrmaschine die Einsatzstelle. Die Mömbriser Feuerwehr war mit 3 Fahrzeugen und 20 Mann ausgerückt. Auch der 1. Bürgermeister Felix Wissel machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Einsatzende war gegen 19:45 Uhr.
Felix Geis
Pressesprecher FF Mömbris

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Nahezu zeitgleich gab es heute Abend 2 Einsätze auf der Bundesautobahn 45 zwischen den Anschlussstellen Alzenau-Mitte und Karlstein in Fahrtrichtung Frankfurt. Zunächst wurden die Feuerwehren Kleinostheim, Karlstein, das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Alzenau und Kreisbrandinspektor Frank Wissel um 21.40 Uhr zu einem Lkw-Brand zwischen den Anschlussstellen Kleinostheim und Mainhausen alarmiert. Zwischen der Anschlussstelle Alzenau-Mitte und Alzenau-Süd bemerkte die Besatzung des Alzenauer Löschfahrzeuges einen österreichischen Lkw-Sattelzug, der aus bislang unbekannter Ursache in die rechte Leitplanke gefahren war und diese auf einer Länge von rund 200 Meter beschädigt hatte. Die Feuerwehrleute stoppten die Einsatzfahrt zum Lkw-Brand und hielten an der Unfallstelle an. Nach kurzer Erkundung stellten sie fest, dass der Lkw-Fahrer offensichtlich einen Herzstillstand erlitten hatte. Gemeinsam mit weiteren Ersthelfern wurde der 59-jährige von den Feuerwehrleuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes über einen längeren Zeitraum reanimiert. Parallel dazu wurden weitere Feuerwehrkräfte zu dieser Unfallstelle nachgefordert. An der Unfallstelle wurde der Brandschutz sichergestellt und der rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Frankfurt gesperrt. Außerdem wurde eine Sichtschutzwand an der Unfallstelle aufgebaut. Trotz intensiver ärztlicher Bemühungen verstarb der Lkw-Fahrer noch an der Unfallstelle. An dieser Einsatzstelle sind derzeit noch 40 Feuerwehrkräfte mit 8 Fahrzeugen unter der Leitung des Alzenauer Kommandanten Frank Ritter tätig. Der Einsatz wird (Stand 23.30 Uhr) noch mindestens 2 Stunden andauern. Der Lkw-Brand stellte sich glücklicherweise als technischer Defekt am Lkw mit Funkenflug heraus. Der Lkw, der Schweine geladen hatte, konnte unter Feuerwehrbegleitung ins Industriegebiet Alzenau-Süd fahren, wo sich eine Fachfirma um den Defekt kümmerte.

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Am Samstag, 14.04.2018 fand in der Festhalle in Kahl am Main die jährliche Fortbildungsveranstaltung für die Feuerwehrführungskräfte des Landkreises Aschaffenburg statt. Rund 130 Führungskräfte aus dem Landkreis und der Stadt Aschaffenburg nahmen das Angebot des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg an, sich in Fragen des Brand- und Katastrophenschutzes fortzubilden.

Der für die Aus- und Fortbildung zuständige Kreisbrandmeister Thilo Happ hatte wieder eine Reihe interessanter Fachvorträge für die Teilnehmer ausgesucht. Nach der Begrüßung durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann, sprach zunächst Kahls 1. Bürgermeister Jürgen Seitz ein Grußwort. Er ging dabei auf die aktuellen Stromausfälle anlässlich des Großbrandes in Stockstadt und die „Leuchtturmfunktion“ der Feuerwehren bei einem länger andauernden Stromausfall ein.

Stadtbrandinspektor Dieter Göpfert von der Feuerwehr Aschaffenburg stellte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Aschaffenburg und dessen Aufgaben vor. In seinem Vortrag ging er auf die Gefahren beim Befahren von Wehranlagen mit Feuerwehrbooten ein und gab Informationen zum Schiffsverkehr und der Verkehrsbelastung auf dem Main. So befuhren laut Göpfert im vergangenen Jahr rund 16.000 Frachtschiffe die Bundeswasserstraße. Hinzu kamen noch 1.225 Fahrgastschiffe mit ca. 190.000 Passagieren.

Herr Ande von der Feuerwehr Erlangen berichtete im Anschluss über einen Unfall auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal eines mit 180 fremdsprachigen Passagieren besetzten Fahrgastschiffes und 2 Toten, die im Führerstand eingeklemmt waren.

Armin Lerch, Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt referierte eindrucksvoll über den Großbrand bei der Fa. Sand am Ostersonntag. Er zeigte detailliert das Einsatzgeschehen und den Brandverlauf auf, bei dem rund 650 Einsatzkräfte aus nahezu dem gesamten Landkreis Aschaffenburg und den umliegenden Gebietskörperschaften zum Einsatz kamen.

Dr. rer. nat. Dieter Mahsberg vom Biozentrum der Universität Würzburg hielt einen interessanten Vortrag über Reptilien und andere exotische Tierarten. Immer wieder werden die Feuerwehren zu Einsätzen mit derartigen Tieren gerufen. Er gab Tipps für die Feuerwehrleute wie man verschiedene Tierarten identifizieren kann.

Nach der Mittagspause berichtete der ehemalige Kreisbrandrat des Landkreises Aichach-Friedberg, Herr Ben Bockemühl über einen Tornado der Stufe 6, der am 13.05.2015 über den dortigen Landkreis hinweggezogen ist. Durch den Tornado wurden rund 280 Gebäude beschädigt und 11 Personen verletzt. Während des 6-tägigen Einsatzes, bei dem u.a. rund 4.500 Spontanhelfer und 350 Firmen eingesetzt wurden, gab es weitere 17 Verletzte. Herr Bockemühl gab zahlreiche Infos zur Organisation einer Einsatzleitung bei Großschadenslagen.

Danach referierte der Leiter der Feuerwehr Bad Mergentheim, Herr Andreas Geyer über die Vorgehensweise Silobrände und deren Gefahren. Er bestätigte nochmals, dass ein Silobrand am effektivsten unter Einsatz von Inertgas, ggf. in Verbindung mit Mittelschaum bekämpft werden kann und warnte vor überhastetem unüberlegten Vorgehen. Ggf. könnten auch Spezialisten der Fa. DMT hinzugezogen werden.

Zu guter Letzt stellte Polizeihauptkommissar André Karsten vom Polizeipräsidium Frankfurt die Arbeitsweise der Polizei Frankfurt und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Frankfurt im Social-Media-Bereich vor. Er erklärte den interessierten Zuhörern eindrucksvoll, was man im Social-Media machen kann, und was man tunlichst lassen sollte.

Zum Abschluss dankte KBM Thilo Happ den Teilnehmern für ihr Kommen, der Feuerwehr Kahl für die hervorragende Bewirtung und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.

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Aufgrund der starken Regenfälle am gestrigen Freitag brach heute Mittag in der Haibacher Straße im Hösbacher Ortsteil Winzenhohl ein völlig durchnässter Erdhang ab und drohte auf ein Wohnhaus zu rutschen. Die Feuerwehren Winzenhohl, Hösbach-Bahnhof und Hösbach wurden um 13.36 Uhr zu dem Erdrutsch alarmiert. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Eigentümer bereits erste Sicherungsmaßnahmen getroffen, die jedoch leider nicht den gewünschten Erfolg hatten. Zur Sicherung des Wohnhauses wurde eine Holzverschalung am Haus angebracht. Dazu wurde noch die Feuerwehr Laufach alarmiert, die mit entsprechendem Rüstmaterial ausrückte. Weiter wurde sowohl mit einem Radlader des Eigentümers als auch mit einem Bagger und dem Lkw des gemeindlichen Bauhofes des Marktes Hösbach die Erdmassen abgetragen und abtransportiert. Nach ersten Einschätzungen sind rund 200 Kubikmeter Erdreich abgerutscht. Außer den Sicherungsmaßnahmen am Wohnhaus waren die Feuerwehrleute damit beschäftigt, den auf die Straße laufenden Schlamm und das Schlammwasser zu beseitigen und den Kanal in der Haibacher Straße zu spülen, um eine Verstopfung zu verhindern. Dazu wurde die Haibacher Straße halbseitig gesperrt und der Verkehr wechselseitig an der Einsatzstelle vorbei geleitet. Da ständig weiter Wasser aus der Abbruchkante des Hanges abfliest, wurde mit Schmutzwasserpumpen das Wasser auf eine angrenzende Wiese gepumpt. Damit soll ein Abrutschen weiterer Erdmassen verhindert werden. Die Pumpen werden wohl noch die nächsten Tage in Betrieb bleiben. Neben den 45 mit 8 Fahrzeugen ausgerückten Feuerwehrleuten, waren die Kreisbrandmeister Marco Eich und Peter Schmitt vor Ort. Außerdem war auch Hösbachs 1. Bürgermeister Michael Baumann an der Einsatzstelle um sich einen Überblick über die getroffenen Maßnahmen zu verschaffen. Der gemeindliche Bauhof war mit 5 Mitarbeitern tätig. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird der Einsatz noch bis mindestens 19.00 Uhr andauern.

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Am Sonntagmorgen um 09:36 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein zu einem Verkehrsunfall im Bereich der St. 3308, Ecke Spessartstraße, alarmiert. Vor Ort eingetroffen wurde festgestellt, dass sich zwei Pkw touchiert hatten und sich einer der Pkw hierbei mehrfach überschlug. Dieses Fahrzeug kam dann, auf allen vier Räder stehend, ca. 15 m neben der St. 3308 zum stillstand. In diesem Fahrzeug wurden Zwei Personen mittelschwer verletzt, beide wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert und dort in einem Schock Raum versorgt.   

Da sich die Einsatzstelle direkt vor der Alarmausfahrt des Feuerwehr Gerätehauses Karlstein befand, waren die Helfer sehr schnell vor Ort und konnten unterstützend tätig werden. Als Erstmaßnahme wurden die beiden verletzten Personen von uns betreut, hier kamen mehrere Feuerwehrsanitäter zum Einsatz. Gleichzeitig wurde, nach sehr schneller Freigabe der Einsatzstelle durch die Polizei, die Straße von Unfallmüll und Scherben gereinigt. Ein Nachbar hatte hier schon vor der polizeilichen Unfallaufnahme begonnen die Straße zu fegen, dies sollte bitte nicht so sein, da erst die Aufnahme durch die Polizei, vor der Reinigung abgeschlossen sein muss. An dem einen Unfallfahrzeug, welches sich überschlagen hatte, wurde die Batterie abgeklemmt und bis dahin der Brandschutz sichergestellt. Ebenfalls wurde die Einsatzstelle durch zwei Warnposten der Feuerwehr abgesichert, eine Verkehrsregelung war auf Grund des geringen Verkehrsaufkommens am Sonntagmorgen nicht notwendig. Nach einer Stunde waren alle Einsatzkräfte wieder zurück im Gerätehaus sowie die beiden Patienten abtransportiert. 

Zum Einsatz kamen 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, welche mit einem HLF 20/16 (Hilfe Leistung Löschfahrzeug) und einem GW-U (Gerätewagen Umweltschutz), unter der Einsatzleitung des Karlsteiner Kommandanten Andreas Emge, ausgerückt waren. Ein weiteres LF 16/12, welches mit einer Staffel (6 Personen) besetzt war, stand am Gerätehaus zum nachrücken bereit. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt Einsatzfahrzeug vor Ort im Einsatz. 

Zur Unfallursache und Schadenshöhe, sowie zu Art von Verletzungen der beiden Personen, können wir keine Aussage machen.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Nach dem nun ein paar Tage nach dem Großbrand in Stockstadt vergangen sind, möchten wir darum bitten, uns alle gemachten Bilder und Video aufnahmen zur Verfügung zu stellen. Dies wäre sehr wichtig für uns, um den Einsatz entsprechend dokumentieren zu können. Gerade von dem ganzen drumherum (Verpflegungsstelle, Wasserförderung, Einsatzleitung, Transportdienste, Sanitäts-/Rettungsdienst, Betreuungseinsatz Hochzeit, usw.) fehlen uns noch Aufnahmen. 

Bittte sammelt die Bilder in eurer Wehr ein und übergebt uns diese am besten komplett auf einmal. Wir bitten darum keine Bilder via WhatsApp, Nachrichten, eMail  oder ähnliches zu schicken. Wir benötigen ausschließlich Bilder und Vidoes in voller Auflösung, also in Originalgröße. Am einfachsten bitte auf einen Datenträger packen und diesen an Andreas Emge, Hahnenkammstr. 9, 63791 Karlstein senden. Alternativ geht auch noch ein entsprechender Link über eine Cloud, dann lade ich die Bilder dort. Diesen Link sendet ihr bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nach dem wir alles zusammenhaben, werden wir eine DVD erstellen und an alle beteiligten Wehren wieder verteilen. Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus. 

Andreas Emge, Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Über den Großbrand in Stockstadt am Main, welcher am späten Nachmittag des Ostersonntags ausbrach und für einen bis zu 16 stündigen Stromausfall in einige Landkreisgemeinden sorgte, haben wir ja bereits ausführlich berichtet. Hier an dieser Stelle, wollen wir Ihnen zuerst von den Einsatzschwerpunkten in den betroffenen Gemeinden berichten. Im zweiten Teil erfahren Sie etwas über die Einsatzplanung und Einsatzvorbereitung der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg, welche zusammen für alle Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg, schon vor vielen Jahren getätigt und umgesetzt wurde.

Beginnen wir aber hier einmal mit dem Osterwochenende 2018

Nach dem Stromausfall in den Gemeinden, wurden automatisiert nach dem Einsatzkonzept „Stromausfall“, die Feuerwehrgerätehäuser in den betroffenen Gemeinden besetzt. Diese dienen dann als Anlaufstellen für Bürger, welche Hilfe benötigen. Wir sprechen hier von „Leuchttürmen“ oder „Meldestellen“. Da vor allem die Stadt Alzenau betroffen war, wurde dort zusätzlich die Gemeindliche Führungsstelle, kurz GFS, im Feuerwehrgerätehaus Alzenau besetzt. In Kahl wurde ebenfalls das Gerätehaus besetzt, in Karlstein war lediglich das Wasserwerk betroffen, so dass hier keine Meldestelle eingerichtet werden musste. Folgende Tätigkeiten waren durch die Feuerwehren zu leisten, wobei anzumerken ist, dass alle diese Wehren auch in Stockstadt im Einsatz eingebunden waren. 

Alzenau Stadt: Betrieb der GFS, Koordinierung der Einsatzkräfte in allen Stadtteilen, Betrieb einer Meldestelle für die Bevölkerung im Gerätehaus. Ab ca. 23:00 Uhr war die Stromversorgung in der Stadt wieder hergestellt. 

Alzenau Hörstein: Betrieb einer Meldestelle für die Bevölkerung im Gerätehaus. Ab ca. 20:00 Uhr war die Stromversorgung wieder hergestellt. In Alzenau-Süd blieben die Lichter weiter zeitweise aus, ein großes Zentrallager rief um Hilfe, da der Kraftstoff für deren Netzersatzanlagen (Kühlhäuser) zu neige ging. Hier wurde zusammen mit den Landratsamt die Lieferung von Kraftstoff, noch in der Nacht von Sonntag auf Montag, organisiert. 

Alzenau Wasserlos: Betrieb einer Meldestelle für die Bevölkerung im Gerätehaus. Ab ca. 19:30 Uhr war die Stromversorgung wieder hergestellt. Hier wurde Kontakt mit dem Krankenhaus aufgenommen, dort lief die Netzersatzanlage Problemlos und versorgte das gesamte Gebäude mit Strom. 

Alzenau Kälberau: Betrieb einer Meldestelle für die Bevölkerung im Gerätehaus. Ab ca. 10:00 Uhr am Montagmorgen, war die Stromversorgung wieder hergestellt. Mit fast 15 Stunden war Kälberau mit am stärksten betroffen. Vor allem am Morgen des Montags wurden die Anfragen aus der Bevölkerung immer mehr. 

Alzenau Michelbach: hier liegen uns keine Informationen vor

Alzenau Albstadt: Betrieb einer Meldestelle für die Bevölkerung im Gerätehaus. Ab ca. 09:15 Uhr  am Morgen war die Stromversorgung wieder hergestellt. Wie in Kälberau auch, fuhr die ganze Nacht, in regelmäßigen Abständen, ein Feuerwehrfahrzeug durch die Straßen. Auch hier wurden am morgen dann die Anfragen deutlich mehr. 

Kahl am Main: Betrieb einer Meldestelle für die Bevölkerung im Gerätehaus. Ab ca. 10:30 Uhr am Morgen war die Stromversorgung wieder hergestellt. In Kahl kam es zu folgenden Vorfällen, eine Person welche an einem Heimbeatmungsgerät hing, meldete eine Rest Akku Laufzeit von 2 Stunden. Von Seiten der Feuerwehr wurde ein Notstromaggregat vorbereitet um den Patienten versorgen zu können. Letztendlich entschied man aber ihn aus Sicherheitsgründen in ein Krankenhaus einzuliefern. 

Am Montagmorgen um ca. 08:30 meldete sich die Seniorenresidenz bei der Feuerwehr. Die Abwässer der Küche und der Wäscherei werden über ein Hebewerk der Kanalisation zugeführt. Durch den Stromausfall waren die Pumpen ohne Funktion und der Pumpenraum wurde ca. 1m hoch mit Abwasser überflutet. Da das Abwasser nicht mehr abgepumpt wurde, konnte die Küche nicht in Betrieb genommen werden und es drohte das Frühstück für die Bewohner auszufallen. Die Feuerwehr brachte eine Pumpe zum Einsatz um das Wasser abzupumpen. 

Karlstein: Vom Stromausfall betroffen war nur das Wasserwerk mit seiner Technik, Filteranlagen vielen aus. Nach dem der Strom wieder da war, konnte alles neu gestartet werden. Der Betrieb einer Meldestelle war nicht erforderlich. 

Kleinostheim: Hier löste auf Grund von Stromschwankungen im Netz, die Chlorgaswarnanlage im „Vitamar“ aus. Die gerufene Feuerwehr konnte keinen Chlorgasaustritt bestätigen, so dass der Einsatz sehr schnell abgebrochen wurde. 

Landratsamt Aschaffenburg: Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt, war die ganze Nacht hindurch mit einer kleinen Mannschaft besetzt. Von dort aus wurden viele Kleinigkeiten koordiniert und alle Informationen zusammengetragen. Auch erfolgte dort eine Dokumentation über die Ereignisse und die Steuerung der KATWARN Meldungen. 

Alles in allem bleibt zu erwähnen, dass es zu keinen kritischen Situationen in den Gemeinden kam. Teilweise 16 Stunden ohne Strom, kennen viele Bürger heute nicht mehr und sind auch nicht darauf vorbereitet! Darüber nachzudenken, was alles passiert wäre, wenn der Strom noch länger ausgefallen wäre oder dies an einem normalen Werktag geschieht, sparen wir uns lieber. 

Wie ist der Landkreis Aschaffenburg auf solche Situationen vorbereitet?

Seite mehreren Jahren gibt es ein Einsatzkonzept „flächendeckender Stromausfall“. Auf dieses Konzept wurde auch am Osterwochenende zurückgegriffen. Neben der Information der Bevölkerung über zum Beispiel KATWARN und öffentliche Medien, sind auch hier Dinge geregelt, wie sich die Feuerwehren in den betroffenen Bereichen zu verhalten haben. 

Als vorbereitende Maßnahmen sind hier Dinge genannt, wie die Installation einer Einspeisevorrichtung für Notstrom und die Vorhaltung eines entsprechenden Aggregates um das Feuerwehrgerätehaus versorgen zu können. Bei größeren Gerätehäusern (ab etwa 7 Stellplätze) muss sogar eine stationäre Notstromversorgung (Netzersatzanlage) vorhanden sein. Ebenfalls sind hier Dinge wie eine USV zur Sicherstellung der unterbrechungsfreien Kommunikation obligatorisch.  

Hier können wir sagen, dass mittlerweile fast alle Gerätehäuser im Landkreis Aschaffenburg, ihre Funktion als „Leuchtturm“ wahrnehmen können. 

Warum Leuchtturm? Wo geht man hin, im Dunkeln, wenn man Hilfe braucht? Wahrscheinlich immer dort wo Licht ist. In größeren Gemeinden, werden zusätzlich zu den Gerätehäusern, noch mobile Meldestellen eingesetzt. Diese bestehen im besten Fall durch ein Feuerwehrfahrzeug, welches mit eingeschalter Beleuchtung und durch eine Blinklampe gekennzeichnet, an einem möglichst vorher festgelegten und der Bevölkerung bekanntem punkt, steht. An diese Meldestellen oder Leuchttürme können sich alle Bürger wenden, welche Hilfe benötigen oder Fragen haben. 

Man sollte beachten, dass in der heutigen Zeit der IP Telefonie, bei einem Stromausfall, die meisten Telefone nicht mehr funktionieren. Auch wird das Mobilfunknetz nach kürzester Zeit nicht mehr in der gewohnten Qualität, bzw. auch relativ schnell gar nicht mehr, funktionieren. Hier bleiben Kommunikationsmöglichkeiten nur noch über diese Leuchttürme und Meldestellen, als letzte Möglichkeit vorhanden.

Wie kann die Bevölkerung informiert werden? Zum einen gibt es hier die klassischen Dinge wie der Rundfunk, hierzu benötige ich aber einen analogen und  Batterie betriebenen Radioempfänger. Kein DAB Radio und keine Internet Tunnel Radio, sondern ein klassisches UKW Radio. Aufgefordert zum einschalten des Radios werden die Bürger einmal über KATWARN (sofern das Mobilfunknetz noch funktioniert), bzw. über das Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ sofern die Sirenen über Notstrom verfügen. Eine weitere aber sehr zeitaufwendige Möglichkeit ist der Einsatz von mobilen Sirenenanlagen mit Durchsagemöglichkeit, allgemein „Lautsprecherwagen“ genannt. Diese Fahrzeuge bzw. Module sind flächendeckend vorhanden und müssen dann Straße für Straße abfahren und die Bevölkerung informieren. 

Da auch die Alarmierung der Feuerwehrleute irgendwann zum Problem wird, sind ab einem gewissen Punkt „Sitzbereitschaften“ in den Gerätehäusern vorzuhalten. Das heißt, dass je nach Größe und Aufgabengebiet einer Feuerwehr, mehr oder weniger Einsatzkräfte rund um die Uhr die Gerätehäuser besetzten müssen. Zusätzlich zum Betrieb des Leuchtturm! 

Je länger ein solcher Stromausfall dann andauert, um so schwieriger wird auch die Versorgung der Bevölkerung. Tankstellen werden nicht mehr funktionieren, Lebensmittel Discounter werden schließen, denn ohne Strom gehen keine Kassen, keine Kühlung und die Türen gehen auch nicht mehr auf. Bargeldzahlung ist aber auch nicht möglich, da die Geldautomaten auf der Bank auch nicht mehr gehen! Denken Sie mal einfach darüber nach. 

Wie kann ich als Bürger mich darauf vorbereiten?

Es gibt hier viele Infobroschüren und Flyer, eine kleine Auswahl haben wir hier mal zusammengestellt. Informieren Sie sich bitte vorher und legen Sie Vorräte an, der nächste Stromausfall kommt bestimmt, dass garantieren wir Ihnen! 

Bis hierher haben wir nur den Stromausfall und mögliche Auswirkungen im privaten beleuchtet. Sind Sie Chef einer Firma oder im Betrieb für solche Szenarios verantwortlich, dann spielen Sie mal ein solchen „Black Out“ in ihrem Betrieb durch, am besten an einem Werktag, bei laufender Produktion, von 100 auf 0 in einer Sekunde und einer Dauer von 20 bis 30 Stunden, mehr nicht. 

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe 

Flyer Stromausfall – Vorsorge und Selbsthilfe 

http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Fly er_Stromausfall.pdf?_blob=publicationFile 

Ratgeber für die persönliche Notfallvorsorge 

http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Rat geber_Brosch.pdf?_blob=publicationFile 

Krisenhandbuch Stromausfall für Behörden (am Bsp. Baden-Württemberg) 

http://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/PublikationenKritis/Kris enhandbuch_Stromausfall_Kurzfassung_pdf.pdf?_blob=publicationFile 

Krisenhandbuch für Betriebe und Konzerne 

http://www.hisolutions.com/DE/Service_Dokumente/Blackout-Management_Leitfaden_Stromausfall.pdf 

Für Rückfragen stehen wir wie immer gerne und jederzeit zur Verfügung. Wenden Sie sich bitte in dieser Sache bitte zuerst ausschließlich via Mail an uns unter: 

   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Wie ja bereits ausführlich Berichtet, galt es einen Großbrand in einem Kunststoffverarbeitenden Betrieb in Stockstadt am Main, seit dem 01.04.2018 ca. 16:00 Uhr, zu bekämpfen. Ich darf Ihnen nun genau 24 Stunden später mitteilen, dass die Ersten Gefahrenabwehrmaßnahmen abgeschlossen sind. Die „kalte“ Einsatzstelle wurde heute um 16:00 Uhr, der Polizei übergeben. 

Insgesamt waren über 650 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW (3 Standorte), des Rettungs-/Sanitätsdienstes (7 Standorte) sowie weiterer Dienststellen im Einsatz. Die 54 eingesetzten Feuerwehren waren größtenteils aus dem Landkreis Aschaffenburg, der Stadt Aschaffenburg und dem Landkreis Miltenberg. Sonderfahrzeuge wurden aus der Stadt Würzburg, dem Kreis Darmstadt-Dieburg und dem Main-Kinzig-Kreis herbeigeführt. 

Bei den sehr umfangreichen und gefährlichen Löscharbeiten, wurden insgesamt vier Feuerwehrkräfte leicht verletzt. 

Dass ein solcher Einsatz, für alle beteiligte eine massive Materialschlacht bedeutet, erklärt sich von selbst. Nun gilt es die Einsatzbereitschaft bei den Feuerwehren wieder herzustellen. Tausende Meter Schlauch müssen gewaschen, hunderte Atemschutzgeräte wieder einsatzbereit gemacht werden. Tausende Liter Schaummittel müssen kurzfristig ersetzt und wieder eingelagert und hunderte Garnituren an Schutzkleidung gereinigt werden. Somit sind die Freiwilligen Feuerwehrleute, die nächsten Tage noch ausgiebig mit diesen Arbeiten beschäftigt. 

Zur Brandursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Aktuell laufen die Nachlöscharbeiten in den betroffenen Bereichen auf Hochtouren. Es befinden sich aktuell ca. 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettung-/Sanitätsdienst vor Ort. Insgesamt waren bis zum jetzigen Zeitpunkt über 600 Einsatzkräfte, verschiedener Organisationen, vor Ort. Der großen Anzahl an Einsatzkräften, zusammen mit dem vorhandenen baulichen Brandschutzmaßnahmen, ist es zu verdanken, dass große Teile der Produktionsgebäude gehalten werden konnten. Dies gestaltete sich zeitweise sehr schwierig und forderte die Frauen und Männer bis auf das letzte. Insgesamt wurden bei dem Einsatz vier Feuerwehrleute leicht verletzt, alle konnten nach einer Erstbehandlung wieder aus dem Krankenhaus (1er) bzw. direkt vor Ort (3) entlassen werden. 

Die zusätzliche Lage Stromausfall hat sich am Morgen entspannt. Die zuständigen Energieversorger konnten bei Tageslicht die betroffenen Leitungen noch mal kontrollieren und zur Stromaufschaltung wieder freigeben. Die abgerissenen Leitungen bleiben weiterhin abgeschaltet und wurden geerdet. Hier konnten jedoch Umleitungen geschaltet werden. Somit dürften alle vom Stromausfall betroffenen Haushalte, wieder mit Strom versorgt sein. Somit ist dieser Einsatzbereich beendet. 

Ebenfalls beendet ist der Bereich des ausleuchten der gesamten Einsatzstelle. Dies hatten verschiedene THW Einheiten, in zusammenarbeit mit weiteren Feuerwehren, durchgeführt. Diese Kräfte konnten nach Hause entlassen werden. 

Mehrere Förderleitungen für Löschwasser, welche durch Feuerwehrkräfte vom Main aus aufgebaut wurden, sind aktuell nicht in Betrieb, können aber jederzeit wieder aktiviert werden. 

Im Laufe des Einsatzes, wurden weitere Schadstoffmessungen im direkten Bereich der Einsatzstelle, durchgeführt. Hierbei konnten mit dem Messgeräten der Feuerwehr, keine Gefahren festgestellt werden. 

Die Einsatzleitung der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg, ist weiterhin mit den beiden UG-ÖEL (Unterstützungsgruppe Örtlicher Einsatzleiter), abwechselnd im Einsatz. 

Alle Einsatzkräfte und Mitarbeiter der am Einsatz beteiligten Fachfirmen, werden im Feuerwehrgerätehaus Stockstadt, weiterhin durch den Verpflegungszug der Feuerwehr Landkreis Aschaffenburg, bestens versorgt. Dort im Gerätehaus wurde unter anderem die Feldküche aufgebaut, welche weiterhin noch warme Mahlzeiten zubereitet. Ebenfalls werden Kaltverpflegung und Getränke, ausgeben bzw. weiterhin vorgehalten.

Zur Einsatzdokumentation war die Pressebetreuung des Landkreises Aschaffenburg, zusammen mit zwei Pressesprechern, vor Ort. Ebenfalls kam für diese Aufgabe, die Landkreiseigene Drohne, zum Einsatz. 

Große Unterstützung ist an der Einsatzstelle schweres Gerät einer Fachfirma. Mit diesem werden Dachteile abgetragen, Betonträger entfernt, Maschinen und Brandschutt aus der Halle geräumt, nach dem diese durch Feuerwehrkräfte unter Atemschutz, abgelöscht wurden. Im Freien werden dann die Abfälle grob sortiert und mit Containerfahrzeugen auf einen Zwischenlagerplatz transportiert. 

Die gesamten Maßnahmen werden sich noch wahrscheinlich über den ganzen Tag hinziehen. Die Einsatzdauer ist weiterhin unbestimmt. Der Kräfteansatz wird sich wohl über den ganzen Tag hinweg noch auf diesem Niveau halten. 

Wir werden gegen Abend wieder neu von der Einsatzstelle berichten. 

Andreas Emge
Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Aktuell werden vor Ort die gesamten Einsatzkräfte reduziert. Das Feuer ist unter Kontrolle die Nachlöscharbeiten wurden aufgenommen. Eine Großzahl der Einsatzkräfte wird Sukzessiv aus dem Einsatz herausgelöst. 
Einheiten welche noch vor Ort im Einsatz bleiben müssen (Wasserförderung vom Main, Ausleuchtung der gesamten Einsatzstelle, medizinische Absicherung, Einsatzleitung und weiteres) werden von frischen Kräften aus deren Standorte abgelöst bzw. ausgetauscht. 
Ebenfalls werden ständig neue Kräfte aus dem gesamten Landkreis, mit neuen/frischen Atemschutzgeräteträgern, nachgeführt. Diese Personen führen dann die sehr kräftezehrenden Nachlöscharbeiten, teilweise unter schwerem Atemschutz, durch. Um die Anzahl der benötigen Atemschutzgeräte vor Ort sicherzustellen, sind mittlerweile mehrere Abrollbehälter Atemschutz, aus verschiedenen Landkreisen, im Einsatz. Auch wurden mittlerweile mehrere Abrollbehälter Sonderlöschmittel, ebenfalls aus verschiedenen Landkreisen, vor Ort zusammengezogen. Die Nachlöscharbeiten werden auf jeden Fall, sich noch die gesamte Nacht, hinziehen. 

Weiterhin Stromausfall, auf Grund des Großbrandes, ist in großen Teilen der Stadt Alzenau (ca. 50%) sowie der Gemeinde Kahl (wohl 100%), hiervon könnten bis zu 15.000 Personen betroffen sein. Auch wird sich nach Aussage des Netzbetreibers, bis morgen früh, nichts ändern! 

Die Einsatzdauer ist weiterhin unbestimmt und wird sich mit Sicherheit noch länger hinziehen. 

Die Pressestelle vor Ort, der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg, wurde nun geschlossen. Wir werden am morgigen Tag wieder neu berichten. 

Andreas Emge

Pressesprecher der Kreisbradinspektion Aschaffenburg

Bei einem Großbrand in Stockstadt am Main, waren bzw. sind aktuell noch 450 Einsatzkräfte der Hilfskräfte, teilweise seit ca. 16:00 Uhr im Einsatz. In einem Kunststoffverarbeitenden Betrieb, ist aus unbekannten Gründen, ein Feuer ausgebrochen. Diesem vielen letztendlich ca. 3.000 qm Fläche eines ca. 12.000 qm großen Komplexes, aus mehreren Hallen, zum Opfer. 

Es wurden mehre Einsatzabschnitte gebildet um das Feuer in den Griff zu bekommen. Dies gestaltete sich teilweise sehr schwer, da direkt über dem Brandobjekt zwei Hochspannungsleitungen verliefen. Mindestens zwei Leitungen stürzten während den Löschversuchen, noch stromführend, zu Boden. Somit sorgten diese für zusätzliche Behinderungen an der Einsatzstelle. Aktuell ist das Feuer in Gewalt und es laufen Nachlöscharbeiten im großen Umfang. Hierzu wurden große Mengen an Schaummitteln, aus dem Landkreis und auch aus benachbarten Landkreisen an die Einsatzstelle geliefert. Bei dem Einsatz wurde ein Feuerwehrmann bisher, durch einen Sturz, leicht verletzt. Erschwerend kommt hinzu, dass teilweise Decken eingestürzt und einzelne Räumlichkeiten nicht begehbar sind. 

Durch die Feuerwehr wurden mittlerweile Messungen in der näheren Umgebung der Einsatzstelle durchgeführt. Hierbei konnten mit den Messgeräten der Feuerwehr keinerlei besondere Werte festgestellt werden. 

Bedingt durch den Abriss der Stromleitungen, kommt es aktuell noch zu Stromausfällen im Bereich der Stadt Alzenau sowie in Kahl am Main. Hierüber, wie auch über den Brand wurde durch das System KATWARN die Bevölkerung informiert. 

Im Einsatz befinden sich Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis Aschaffenburg und der Stadt Aschaffenburg. Sonderlöschmittel und auch weitere Einsatzkräfte sind aus den Kreisen Miltenberg, Darmstadt-Dieburg, Main-Kinzig bereits vor Ort bzw. im Anmarsch. Zur Absicherung vor Ort stehen zwei Rettungswagen und ein Notarzt bereit. 

Die Verpflegung der Einsatzkräfte findet im Gerätehaus Stockstadt statt, dort wurde durch den Verpflegungszug des Landkreises Aschaffenburg eine Verpflegungsstelle eingerichtet. 

Vor Ort sind ebenfalls Vertreter der Gemeinde (Bürgermeister) sowie vom Landkreis (Landrat) um sich entsprechend zu informieren. Ebenfalls besetzt ist die Führungsstelle im Landratsamt.  

Zur Unterstützung der Arbeiten sind mittlerweile auch externe Firmen mit schwerem Gerät vor Ort.

Die Polizei hat die Ermittlung zur Brandursache aufgenommen und hat das Gebiet weiträumig abgesperrt. 

Wir werden weiter informieren. 

Gruß von der Einsatzstelle

Andreas Emge
Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg