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Aschaffenburg. Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge machten sich am Dienstagabend auf den Weg in den Aschaffenburger Hafen. Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg probten mit 15 Fahrzeugen und 70 Einsatzkräften am Ausbildungszug der Deutschen Bahn einen Gefahrgutunfall. Angenommen wurde ein Gefahrenstoffaustritt an einem Kesselwagen im Stockstädter Papierwerk.

Entsprechend dem Einsatzstichwort „Gefahrgut“ wurden von der Integrierten Leitstelle Kräfte der Werkfeuerwehr Sappi Stockstadt, den Feuerwehren Stockstadt, Großostheim, Aschaffenburg, Goldbach und Glattbach sowie die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg alarmiert. Einsatzleiter Andre Baum, Kommandant der Werkfeuerwehr Sappi, veranlasste umgehend eine weiträumige Absperrung.

Mit dem Gerätewagen Messtechnik der Stockstädter Feuerwehr wurden sofort Luftmessung in der Umgebung der Unfallstelle vorgenommen. Unter Chemikalienschutzanzügen mussten die Feuerwehrleute einen auslaufenden Gefahrenstoff auffangen, ein Leck am Kesselwagen verschließen und den bereits ausgelaufenen Gefahrenstoff in Fässer umpumpen.

Nach gut einer Stunde war das Übungsziel erreicht. Kreisbrandmeister Udo Schäffer, der gemeinsam mit Kreisbrandmeister Martin Hock, die Übungsleitung hatte, zeigte sich im Anschluss an die Übung zufrieden. Jede praktische Ausbildung trage dazu bei, neue Erfahrungen zu sammeln oder vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. Insbesondere bei Gefahrguteinsätzen sei nicht die Geschwindigkeit entscheidend. Vielmehr würde das zielorientierte Vorgehen und die Sicherheit der eigenen Kräfte und der Umgebung im Vordergrund stehen.
Armin Lerch, FF Stockstadt

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Am Samstag den 24.03.2018 fand die jährliche „Aktion sauberer Landkreis“ statt. Ziel der Aktion ist es die Natur von Unrat zu bereinigen, für Umweltbewusstsein zu werben und zur Mitarbeit anzuregen. Die Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg gingen mit gutem Beispiel voran und nahmen wie bereits in den vergangenen Jahren dieses Jahr wieder zahlreich an der Aktion teil und halfen mutwillig und illegal in der Natur entsorgten Abfall, wie Autoreifen, Alteisen und diverse Kleinteile, zu sammeln und endgültig zu entsorgen.

Insgesamt waren 255 Jugendliche und 135 Betreuer aus 30 Jugendfeuerwehren unterwegs um unseren Landkreis zu säubern.

In Heinrichsthal und Wiesen konnten die Jugendfeuerwehren witterungsbedingt nicht tätig werden, da die Aktion dort aufgrund der Schneedecke abgesagt wurde.

Landrat und Schirmherr der Aktion Sauberer Landkreis Dr. Ulrich Reuter, sprach seinen besonderen Dank dafür aus, dass sich die Jugendfeuerwehren bereits seit vielen Jahren als teilnehmerstärkste Gruppe des Landkreises an der Aktion beteiligen.

Die teilnehmenden Feuerwehren im Einzelnen waren:

Albstadt, Alzenau, Dammbach, Goldbach, Großostheim, Haibach, Heimbuchenthal, Hemsbach, Hofstädten, Hörstein, Hösbach, Hohl, Jakobsthal, Johannesberg, Kahl, Karlstein, Kleinkahl, Königshofen, Krombach, Laufach, Mainaschaff, Mespelbrunn, Hessenthal, Michelbach, Mömbris, Rothenbuch, Schneppenbach, Schöllkrippen, Stockstadt, Wasserlos, Wenigumstadt und Westerngrund

Philipp Weineck, FSJler Kreisjugendfeuerwehr

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Heute Nacht ist auf der Bundesautobahn 3 auf Höhe der Rastanlage Spessart-Süd ein Lkw Sattelzug völlig ausgebrannt. Der Lkw war zuvor auf einen ausländischen Sattelzug aufgefahren, der auf der Autobahn im Zufahrtsbereich zur Rastanlage geparkt hatte. Durch den Aufprall knickte das Führerhaus des Auffahrers ein und riss ab. Der Fahrer wurde dabei glücklicherweise nur mittelschwer verletzt und konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Durch den Unfall wurden sowohl die Diesel-Tanks des auffahrenden Lasters als auch ein Diesel-Tank des parkenden Lkw aufgerissen. Dessen Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. In der Folge gerieten der Kraftstoff und der aufgefahrene Lkw in Brand. Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden gegen 01.09 Uhr zu dem Lkw-Brand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand der mit Schokolade und Pralinen beladene Sattelzug lichterloh in Flammen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig, da der aus einem Kofferaufbau bestehende Sattelauflieger geöffnet und die Ladung zum Ablöschen händisch und unter Atemschutz abgeladen werden musste. Daher ließ Einsatzleiter KBI Otto Hofmann gegen 02.20 Uhr noch die Feuerwehr Dammbach mit weiteren Atemschutzgeräteträgern nachalarmieren. Es kamen insgesamt 33 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz. Im weiteren Verlauf wurden die Einsatzkräfte noch durch einen Radlader der Staatlichen Straßenbauamtes bei den Löscharbeiten unterstützt. Insgesamt wurden rund 25.000 Liter Löschwasser benötigt, das mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr an die Einsatzstelle gebracht wurde. Die Autobahn war in beide Fahrtrichtungen bis gegen 03.30 Uhr voll gesperrt, ehe die Fahrtrichtung Frankfurt wieder freigegeben werden konnte. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr in Fahrtrichtung Würzburg an der Anschlussstelle Weibersbrunn ausgeleitet. Gegen 04.30 Uhr konnte der Verkehr dann auch in Fahrtrichtung Würzburg wieder freigegeben werden. Noch in der Nacht begann eine Spezialfirma mit dem Ausbaggern von mit Diesel verunreinigtem Erdreich an der Einsatzstelle. Zwei Bergungsunternehmen kümmerten sich um den Abtransport des völlig ausgebrannten Lkw und des anderen ebenfalls völlig zerstörten Sattelzuges, der Stückgut geladen hatte. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 57 Einsatzkräften im Einsatz. Während in der Anfangsphase des Einsatzes für die anrückenden Kräfte noch eine Rettungsgasse zur Verfügung stand, standen die Lkw im weiteren Verlauf 4-spurig nebeneinander auf der vor Weibersbrunn 4-spurig ausgebauten Autobahn. Die im Stau stehenden Fahrzeuge der Spezialfirma und des Bergungsunternehmens mussten von Feuerwehrfahrzeugen abgeholt und an die Einsatzstelle gebracht werden, was die Bergungsarbeiten unnötig verlängerte. Der Einsatz war gegen 08.00 Uhr beendet.

Bilder: FF Waldaschaff

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Mehrere Verletzte und ein Toter durch Explosion auf dem Campingplatz
Am Freitagabend wurden die Kahler Feuerwehrleute durch eine komplexe Zugübung gleich an mehreren Fronten gefordert. Der stellvertretende Kommandant Alexander Riedel, der die Übung zusammen mit dem Platzwart des Campingplatzes Kahl, Ludwig Kammerlander, und der Kahler Bereitschaft des Roten Kreuzes plante, lehnte dabei das angenommene Geschehen an einem ähnlichen Einsatzereignis vor mehreren Jahren an.
Alarmiert wurden die Einsatzkräfte mit den Einsatzstichwort: „Explosion eines Campingwagens“. Zur Übung rückten beide Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge, der Schlauchwagen, der Hintergrundrettungswagen des BRK Kahl und der Einsatzleitwagen aus. Die erste Herausforderung für die anrückenden Kräfte war, die Einsatzstelle weit hinten im Campingbereich des Kahler Campingplatzes zu erreichen. Wegen der engen Straßen und geparkten Autos konnten die Retter nicht direkt bis zum brennenden Wohnwagen gelangen. Dieser wurde als Übungsobjekt von der Campingplatzverwaltung bereitgestellt. Die letzten 50 Meter mussten zu Fuß überwunden werden.
Empfangen wurden die Übungsteilnehmer von zwei fachmännisch geschminkten Verletztendarstellern. Sie berichteten, dass eine Gasflasche explodiert sei und den Wohnwagen in Brand gesteckt habe. Im Wohnwagen befänden sich noch zwei Personen. Die beiden Verletztendarsteller wurden nach der Erkundung unmittelbar dem Hintergrundrettungswagen der Kahler Rotkreuzbereitschaft zur medizinischen Betreuung übergeben. Ein Atemschutztrupp betrat wenige Minuten später den durch eine Nebelmaschine verrauchten Wohnwagen und holte zwei Menschen aus dem Übungsobjekt. Eine der Personen war laut Übungsszenario bereits tot, die andere zunächst kreislaufinstabil. Da der zuerst eingetroffene Rettungswagen mit der Verletztenversorgung ausgelastet war, wurde die unmittelbar kreislaufinsuffizient werdende Person an einen Feuerwehrtrupp übergeben, um Wiederbelebungsmaßnahmen auszuführen.
Die Feuerwehrleute begannen unter Anleitung sofort mit einer Reanimation an einer der Übungspuppen der Kahler Feuerwehr, dabei wurde auch der Übungsdefibrillator eingesetzt. Gleichzeitig wurde der Löschangriff sowohl auf den brennenden Campingwagen als auch auf ein benachbartes Waldstück, das Feuer gefangen hatte, begonnen. Hier mussten zwei Gasflaschen gekühlt und gesichert werden. Außerdem musste die Wasserversorgung vom Campingsee bis zur Einsatzstelle sichergestellt werden. Hierzu platzierte das Personal des Schlauchwagens eine Pumpe am Ufer des Campingsees und legte eine Schlauchstrecke bis zur Einsatzstelle. Die Löschmaßnahmen wurden von mehreren Atemschutztrupps durchgeführt.
Trotz des komplexen Szenarios konnten die Feuerwehrkräfte und Mitglieder des BRK Kahl den Einsatz ruhig und zügig absolvieren.
Die Übungsziele, die Personen aus dem Wohnwagen zu retten bzw. zu bergen, die drei Schwerverletzten adäquat medizinisch zu versorgen, ausreichende Einsatzkräfte nach zu ordern, die Gasfaschen zu sichern und das Feuer zu bekämpfen, wurden nach etwa einer Stunde erreicht.
Anastasia Lotz
Öffentlichkeitsarbeit Freiwillige Feuerwehr Kahl

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Am Mittwoch, 14.03.2018 fand im Feuerwehrhaus Goldbach eine 2-stündige Fortbildung für die Messtrupps des Messzuges Landkreis Aschaffenburg statt.

Unter der Leitung des KBM Gefahrgut Martin Hock (Großostheim) wurde den Teilnehmern zunächst nochmals der Aufbau des Messzuges sowie Hintergründe und Verhalten bei Alarmierung dieser Spezialeinheit erläutert. Danach ging es umgehend mit der praktischen Stationsausbildung weiter.

Chemische Fachkräfte des Fachreferates 2 (Einsatz/Umwelt/Löschmittel) im KFV Aschaffenburg erzeugten mit Experimenten kleine Mengen zu messender Gase (z.B. Blausäure, Ammoniak, Schwefeldioxid, Chlor etc.), die dann mit realen Messungen mit Hilfe von Prüfröhrchen nachgewiesen werden mussten.

Außerdem wurde mit verschiedenen Stoffen und Mitteln die Handhabung von Ex Messgeräten geübt.

An einer weiteren Station wurde das Thema Kartenkunde vertieft. Die Messtrupps müssen in der Lage sein nach Auftrag vorgegebene Messpunkte anzufahren, um dort Messungen durchzuführen

In einer weiteren Station ging es schließlich um das Thema Funkgeräte und Kommunikation. Hier wurden die vom Fachreferat erstellten und durch die Kreisbrandinspektion verteilten Vordrucke zur Protokollierung der Messungen erklärt. Außerdem wurde den Teilnehmern die Gründe wie und vor allem auch warum die Messprotokolle in der vorgegebenen Art und Weise ausgefüllt und an die Einsatzleitung übermittelt werden müssen.

Bilder: Norbert Gutsche

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Am Freitag, 16.03.2018 fand um 19.30 Uhr in der Räuschberghalle in Alzenau-Hörstein die diesjährige Kommandantenversammlung verbunden mit der Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V. statt.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer konnte neben Landrat Dr. Ulrich Reuter rund 250 Feuerwehrführungskräfte, politische Mandatsträger und zahlreiche Bürgermeister begrüßen.

Alzenaus 1. Bürgermeister Dr. Alexander Legler dankte in seinem Willkommensgruß den Feuerwehrleuten für ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger.

In seinem Bericht ging Kreisbrandrat Ostheimer zunächst auf die aktuellen Personalzahlen ein:

634 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, und damit 50 mehr als im Vorjahr, sind in den Jugendfeuerwehren der 61 Freiwilligen Feuerwehren engagiert. Der weibliche Anteil mit 170 Mädchen und jungen Frauen liegt bei 27 Prozent. In den mittlerweile 34 Kinderfeuerwehren sind derzeit 468 Kinder zwischen 6 und 11 Jahren organisiert.

Mit der Fusion der Feuerwehren Feldkahl und Rottenberg zur Freiwilligen Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg reduzierte sich die Anzahl der Freiwilligen Feuerwehren von 62 auf 61. Zusammen mit den 3 Werkfeuerwehren gibt es somit aktuell 64 Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg.

Mit 2588 Aktiven leisten 30 Aktive mehr als im Vorjahr aktiven Feuerwehrdienst. Der Frauenanteil beträgt mit 352 Frauen rund 13 Prozent.

Dennoch dürfe der leichte Aufwärtstrend nicht darüber hinwegtäuschen, dass die ständige Verfügbarkeit, gerade während der üblichen Kernarbeitszeiten, deutlich zurückgehe. Das große Thema ist die Tagesalarmsicherheit, so Ostheimer.

Die Anzahl der Atemschutzgeräteträger ist um 15 Personen auf aktuell 957 Atemschutzgeräteträger angestiegen. Der Landkreis Aschaffenburg leiste einen wesentlichen Beitrag für die Aus- und Fortbildung der Atemschutzgeräteträger. Die Streckendurchgänge durch die Atemschutzstrecke sowie Übungen im Übungshof, im gasbefeuerten Brandübungscontainer und in den Übungsanlagen sind ab dem 01.04.2018 für die Feuerwehren des Landkreises kostenlos.

Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 4.580 Einsätze. Neben 476 Brandmeldungen wurden 3.077 technische Hilfeleistungen abgewickelt. Hinzu kamen 339 Fehlalarmierungen, 145 Sicherheitswachen und 543 sonstige freiwillige Tätigkeiten.

Den größten Anteil an den technischen Hilfeleistungen hat der Verkehr. Rund 1.100 Einsätze waren bei Verkehrsunfällen, Ölspuren, auslaufender Treibstoff usw. erforderlich.

900 wetterbedingte Einsätze wie Hochwasser, Sturm- und Unwetterschäden stehen an zweiter Stelle, gefolgt von 499 First-Responder-Einsätzen.

Bei den Bränden und Technischen Hilfen wurden 169 Personen, davon 46 über Feuerwehrleitern, gerettet. Für 36 Personen kam jede Hilfe zu spät, sie konnten nur noch tot geborgen werden. 321 Menschen wurden bei Feuerwehreinsätzen betreut und versorgt.

Bei den First-Responder-Einsätzen konnten 370 Personen geholfen werden, aber auch hier konnte bei 41 Menschen keine Hilfe mehr geleistet werden.

Dass Feuerwehrdienst nicht ungefährlich ist, beweisen die 52 im Jahr 2017 verletzten Feuerwehrleute. Mit 9 Kameradinnen und Kameraden wurden nach belastenden Einsätzen von geschulten Kräften der Einsatznachsorge Gespräche geführt.

Am 18.05.2017 stürzte der Bessenbacher Feuerwehrmann Günther Kowalski bei einem Feuerwehreinsatz aus dem fahrenden Feuerwehrfahrzeug und zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu. Nach monatelangem Krankenhausaufenthalt liegt er nun seit einigen Wochen in einer Aschaffenburger Pflegeeinrichtung. Der Kreisfeuerwehrverband hat zur Unterstützung von Günther und seiner Familie ein Spendenkonto eingerichtet, das auf langfristige Hilfe ausgelegt ist.

Kreisbrandinspektor Frank Wissel ging auf die Entwicklung der Modularen Truppausbildung ein:

Bei aktuell 600 Jugendlichen werden rund 100 Jugendliche pro Jahr den Lehrgang „Basismodul“ besuchen. Es müssen daher 4 Lehrgänge für jeweils 25 Teilnehmer angeboten werden, die jeweils an 6 Wochenenden stattfinden. Hinzu kommen noch 5 eintägige Zusatzmodule Brandbekämpfung Teil I und II, ABC-Gefahren, Retten und Technische Hilfeleistung. Diese Zusatzmodule müssen jeweils 5 Mal pro Jahr angeboten werden, um den Lehrgangsbedarf abzudecken. KBI Wissel appellierte an alle Kommandanten sich solidarisch zu erklären, mitzuhelfen und die Ausbildung personell und materiell zu unterstützen.

Kreisbrandinspektor Otto Hofmann erläuterte den Sachstand des Bahnprojektes zwischen Laufach und Heigenbrücken mit insgesamt 4 Bahntunneln. Obwohl die Neubaustrecke zwischenzeitlich in Betrieb gegangen sei, fehlen immer noch passende Feuerwehrpläne und die Brandmeldeanlage sei auch noch nicht abgenommen. Er konnte sich einen kleinen Seitenhieb auf die seiner Meinung nach mangelnde Unterstützung durch das Staatsministerium des Innern für Bau und Verkehr nicht verkneifen. „In Bayern existieren offensichtlich keine einheitlichen Forderungen und Vorgaben in Sachen Sicherheitskonzepte für Bahntunnel, obwohl es ständig Bahnprojekte im Freistaat gibt“, so Hofmann. Alles habe man sich selbstständig erarbeiten müssen. Das Ministerium habe allerdings, auch dank der Unterstützung unserer Abgeordneten, die Ausbildung von Multiplikatoren an der International Fire Academy in Balsthal/Schweiz, finanziert.

Landrat Dr. Ulrich Reuter erinnerte in seinem Grußwort daran, dass bereits kleine Kinder auf den Ton des Martinshorns erwartungsvoll und aufgeregt reagieren. „Machen Sie sich diese Faszination für die Nachwuchsgewinnung zunutze“, rief er den Führungskräften zu. Der Freistaat Bayern habe mit der Aufnahme der Kinderfeuerwehren in das Bayer. Feuerwehrgesetz ein wichtiges Zeichen gesetzt. Er dankte allen, die sich in den Kinder- und Jugendfeuerwehren um den Nachwuchs kümmern. Weil den Verantwortlichen die Ausbildung und Übung der Feuerwehrleute wichtig sei, übernehme der Landkreis neuerdings die Kosten für 2 Vollzeitstellen im Atemschutzzentrum. Außerdem sei eine Planstelle für die Brandschutzdienststelle im Landratsamt geschaffen worden, die zum 01.04.2018 mit einem Mitarbeiter mit hauptamtlicher feuerwehrtechnischer Ausbildung besetzt werde. Sein Hauptaufgabenbereich sei der vorbeugende abwehrende Brandschutz. Landrat Dr. Reuter dankte allen Anwesenden für ihren Einsatz und ihr Engagement und wünschte alles Gute.

Der Landtagsabgeordnete Peter Winter brachte seinen Respekt vor der großartigen Leistung der ehrenamtlichen Feuerwehrleute zum Ausdruck. Er nahm auch Bezug auf einen Vorfall der jüngsten Vergangenheit, als Feuerwehrangehörige von einem Verkehrsteilnehmer bei einem Einsatz beschimpft worden sind. „Die Gesellschaft darf es sich nicht gefallen lassen, dass Ehrenamtliche, die für andere im Einsatz sind, auf unflätige Weise beschimpft werden.“ Hier müsse mit allen Mitteln dagegen vorgegangen werden.

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In der vergangenen Woche fand an der Feuerwache Großostheim eine Ausbildung "Arbeiten mit der Motorsäge im Korb einer Drehleiter - mit stückweise Abtragen von Bäumen" statt. Im Mittelpunkt der intensiven Ausbildung stand vor allem das sichere Arbeiten mit der Motorsäge aus dem Korb der Drehleiter. Als Feuerwehr werden wir immer wieder gerufen, wenn zum Beispiel nach einem Sturm Bäume auf Gebäude zu fallen drohen. Oft ist es hier nur mit der Drehleiter möglich, den Baum stückweise abzutragen und so weiteren Schaden zu verhindern. Los ging es am Donnerstag, 08.03.18 in der Großostheimer Feuerwache mit den theoretischen Grundlagen zu verschiedenen Schnitt- und Abtragetechniken. Die Ausbilder Rudi Hartlaub und Michael Heger gingen weiter auf die richtige Schutzkleidung und erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen ein. Am Samstag, 10.03.18 stand für die ersten 8 Teilnehmer der Feuerwehren Großostheim, Mainaschaff und Stockstadt Praxisausbildung auf dem Plan. Weitere 7 Teilnehmer der Feuerwehren Heimbuchenthal, Hösbach und Karlstein haben ihren Praxisteil an den kommenden Wochenenden. Zunächst durften die Teilnehmer an der Feuerwache mit der Motorsäge unterschiedliche Schnitttechniken ausprobieren. Als nächstes ging es dann in einer kleinen Gruppe von je vier Teilnehmern mit der Drehleiter in den Wald. Aus dem Korb der Drehleiter wurden an einem Baum zunächst Äste Stück für Stück abgetragen. Danach erfolgte das stückweise Fällen des Stammes. Am Ende des Lehrgangs fühlten sich die Teilnehmer für den nächsten Einsatz mit der Motorsäge bestens vorbereitet.

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Am Samstag, den 10. März 2018 fand zum dritten Mal ein Grundseminar für neue Betreuer einer Kinderfeuerwehr im Landkreis Aschaffenburg statt. In der Zeit von 07:00 bis 17:00 Uhr fanden sich 14 Betreuerinnen und Betreuer aus verschiedenen Landkreisfeuerwehren und aus dem Nachbarlandkreis Miltenberg im Schulungsraum der Feuerwache Großostheim ein. Unter Leitung von Fachreferatsleiter Volker Hock (Großostheim) wurden unter anderem zu den Themen Rechtsgrundlagen, Umgang mit neuen Medien/Bildrechte, Spiele zur Gruppenstärkung, Didaktik bei Kindern, Brandschutzerziehung, Unfallverhütung – das sichere Feuerwehrhaus und Gestalten von Gruppenstunden wichtige Informationen vermittelt. Mit dieser Schulung reagiert das Fachreferat auf die stetig steigende Zahl von Kinderfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. Zur Zeit existieren im Kreis 34 Kindergruppen in den Freiwilligen Feuerwehren mit rund 470 Mädchen und Buben. Somit ist unser Landkreis mit diesen beeindruckenden Zahlen führend im Freistaat Bayern.

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Kleinostheim. Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kleinostheim wurde am vergangenen Freitag, 09.03.2018 durch das Hornistencorps eröffnet. Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Lukas Lötterle wurde den verstorbenen Vereinsmitgliedern gedacht.

Der Berichtsreigen wurde durch Kommandant Thorsten Frank eröffnet. Die Feuerwehr Kleinostheim wurde im vergangenen Jahr zu 127 Einsätzen alarmiert. Fast 50 % hiervon entfielen auf die technischen Hilfeleistungen. Aber auch die Fehlalarmierungen aufgrund von Brandmeldeanlagen fordert wieder einiges an Einsatzzeit. Insgesamt wurden von den aktiven Feuerwehrdienstleistenden über 2.000 Stunden aufgebracht, um die verschiedenen Einsatzszenarien abzuwickeln.

Auch im Bereich der Ausbildung wurde annähernd die gleiche Zeit benötigt, um sich an den verschiedenen Fahrzeugen und Gerätschaften fortzubilden. Der Schwerpunkt lag hier im vergangenen Jahr am neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20.

Etwas weniger als 100 Ausbildungen auf Landkreiseben und an Staatlichen Feuerwehrschulen ergänzten die Ausbildung am Standort.

Gerätewart Volker Geis ging nochmals auf das Löschgruppenfahrzeug LF 16 ein, das nach 30 Dienstjahren verkauft wurde. Weiterhin stellte er das Sonderförderprogramm für Mehrzweckboote vor. Die Gemeinde stellte hierzu im letzten Jahr einen Förderantrag bei der Regierung von Unterfranken. Sobald hier der Bescheid vorliegt, sollen die Planungen zur Beschaffung eines Mehrzweckbootes erfolgen.

Im Bereich der Nachwuchsarbeit wurde der Bereich der Jugendfeuerwehr durch Thomas Apler und der Kinderfeuerwehr durch Simone Geis vertreten. Neben dem Feuerwehr-Action-Day war ein besonderes Highlight der Gewinn des Innovationspreises 5207 der Jugendfeuerwehr Bayern durch die Kleinostheimer Nachwuchskräfte, die aktuell 20 Jugendliche zählt.. Neben der zweimal wöchentlichen Ausbildung wurden durch die Jugendfeuerwehr auch zahlreiche Termine auf Landkreisebene wahrgenommen.

Die Kinderfeuerwehr gehört seit dem November durch Beschluss des Gemeinderates der Organisation Feuerwehr an. Hier werden aktuell 30 Kinder betreut. Neben dem spielerischen Heranführen an den Feuerwehrdienst werden auch viele andere Freizeitaktivitäten angeboten.

Das unterfrankenweit einzige Hornistencorps konnte auch im vergangenen Jahr wieder viele interne Veranstaltungen musikalisch umrahmen. Aber auch sportlich engagiert sich die Feuerwehr im Ortsgeschehen. Bei vielen Ortsturnieren wurde teilgenommen, teilweise sogar sehr erfolgreich.

Über die weiteren Aktivitäten auf Vereinsebene wurde ebenfalls berichtet. Dem Vorsitzenden Lukas Lötterle stehen hierbei zwei Arbeitskreise bei Seite, die ihn dementsprechend unterstützen.

Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich um die Werbung und die Außenwirkung der Feuerwehr, der Arbeitskreis Veranstaltungen organisierte u.a. den Tagesausflug und den Mehrtagesausflug im vergangenen Jahr. Sehr erfreulich zeigte sich Lötterle über die Gesamtmitgliederzahl. Hier konnte im vergangenen Jahr das 303. Vereinsmitglied begrüßt werden.

Bevor die Vorstandschaft entlastet wurde, zeigte der Kassenbericht die finanziellen Verhältnisse des Feuerwehrvereins auf. Die Kassenprüfer bestätigen eine ordnungsgemäße Buchführung.

Bürgermeister Neßwald dankte den Feuerwehrdienstleistenden für ihr Engagement zum Wohle der Bürger Kleinostheims. Dieses unverzichtbare Ehrenamt sei sehr wichtig für die Gemeinde. Dementsprechend herrsche auch ein großes Vertrauensverhältnis, was sich auch in der guten Zusammenarbeit zwischen Kommandant und Verwaltung zeigt. Aber auch dem Verein dankte er für das aktive Mitwirken im Ortsgeschehen.

Abschließend übergab Uwe Reifenberger stellvertretend für die Fa. Heraeus einen Spendenscheck über 2.000 € zur Unterstützung der Jugend- und Nachwuchsarbeit. Er dankte ebenfalls den Feuerwehrdienstleistenden für ihren Einsatz.

Ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit 5 Pkw und einem Lkw sowie 5 zum Teil schwerverletzten Personen ereignete sich heute Abend auf der Bundesautobahn A3 auf Höhe der Anschlussstelle Kleinostheim in Fahrtrichtung Frankfurt. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann (Waldaschaff) befand sich auf einer Einsatzfahrt zu einem gemeldeten Zimmerbrand in Großostheim-Ringheim, als er von einer Polizeistreife auf der Autobahn angehalten und über den Verkehrsunfall alarmiert wurde. Nachdem er sich kurz einen Überblick über die Lage verschafft hatte, ließ er um 19.22 Uhr die zuständigen Feuerwehren mit dem Einsatzstichwort „THL 3“ alarmieren. Aus bislang ungeklärter Ursache waren mehrere Pkw aufeinandergeprallt. Auch ein Lkw war in das Unfallgeschehen verwickelt. Die Unfallstelle war auf mehrere hundert Meter verteilt. Bis auf den Lkw-Fahrer und die 4 Insassen eines holländischen Pkw wurden alle Unfallbeteiligten bei dem Unfall zum Teil schwer verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehrkräfte sicherten zunächst die Unfallstelle ab und halfen bei der Erstversorgung der Verletzten. Der Verkehr wurde während der Rettungs- und Aufräumarbeiten auf der Nebenfahrbahn zur A3 an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es kam zu erheblichen Behinderungen. Aufgrund des unklaren Unfallhergangs wurde von der Polizei ein Sachverständiger hinzugezogen. Zur Unfallaufnahme wurde die Einsatzstelle von der Feuerwehr großflächig ausgeleuchtet. Nach Beendigung der Unfallaufnahme unterstützten die Feuerwehrleute die Abschleppunternehmen und die Autobahnmeisterei bei der Beseitigung der Fahrzeugtrümmer und der Bergung der Unfallfahrzeuge. Ein Spezialunternehmen kümmerte sich um die Beseitigung der ausgelaufenen Betriebsstoffe. Den 4 jungen holländischen Männern, die auf der Heimfahrt vom Skiurlaub waren, wurde von der Feuerwehr kurzerhand eine Übernachtungsmöglichkeit in einer Pension organisiert. Der Rettungsdienst war mit 3 Notärzten, 5 Rettungswagen und einem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Der Mainschaffer Kommandant Matthias Grimm konnte auf 43 Einsatzkräfte der Feuerwehren Mainaschaff, Kleinostheim, Aschaffenburg und Großostheim zurückgreifen, die mit 10 Fahrzeugen ausgerückt waren. Aktuell ( Stand 22.00 Uhr) laufen noch die letzten Aufräumungsarbeiten. Der Einsatz wird gegen 22.30 Uhr beendet sein.

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Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, um 22:43 Uhr, auf die A45 zwischen Karlstein und Kleinostheim alarmiert. Dort galt es einen liegengebliebenen Rettungswagen abzusichern und den Patienten nach dem Eintreffen des Ersatzfahrzeuges, auf der Autobahn, umzuladen. Hierzu wurde der rechte Fahrstreifen in Richtung Aschaffenburg, mit einem Verkehrssicherungsanhänger (VSA) und einer entsprechenden LED Vorwarnung, gesperrt. Die Besatzung eines Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF) unterstützte dann den Rettungsdienst bei seiner Arbeit. Die Absicherung des defekten Rettungswagens selbst, zog sich dann noch gute zwei Stunden hin, bis dieser abgeschleppt war. Im Einsatz dort waren, nach Standardeinsatzregel VSA, ein Kommandowagen (KdoW) als Führungsfahrzeug, ein Mannschaftstransportwagen (MTW) mit LED Vorwarntafel sowie ein Löschgruppenfahrzeug (LF) mit VSA. Zur Unterstützung der Rettungsdienstkräfte war zusätzlich noch ein HLF vor Ort. Insgesamt vier Fahrzeuge der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, waren mit 15 Personen, unter der Leitung von Zugführer (ZF) Guido Kaiser, im Einsatz.

Noch während der Einsatz auf der Autobahn lief, entdeckten die Einsatzkräfte eine immer stärker werdende Rauchentwicklung am Ortsrand von Karlstein. Kurze Zeit später waren auch erste Flammen zu sehen. ZF Kaiser entschied sich daraufhin, mit dem KdoW und dem HLF (der Patient war zu diesem Zeitpunkt gerade umgeladen und hatte die Einsatzstelle verlassen), zurück in Richtung Ortsgebiet zu fahren und die Ursache der Rauchentwicklung zu erkunden. Als die beiden Fahrzeuge gerade die Autobahn in Kleinostheim verließen, meldete die Integrierte Leitstelle, ein Feuer größer 100m² im Bereich der Frankenstraße. Dies deckte sich mit den Beobachtungen der Karlsteiner Einsatzkräfte von der Autobahn. Daraufhin wurde nach Feuer B2, ein neuer Einsatz angelegt und alarmiert. Da sich vier Fahrzeuge samt Mannschaft ja bereits im Einsatz befanden, fügte der Einsatzleitrechner automatisch die Feuerwehr Kahl, sowie Standardmäßig das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Alzenau hinzu. Kurze Zeit später trafen der KdoW und das HLF an der Einsatzstelle in der Frankenstraße ein. Sie standen dann um ca. 23:25 Uhr, etwa 120 Stück in Vollbrand stehende Rundballen, gegenüber. Sofort wurden zur Sicherung der Umgebung zwei Strahlrohre vorgenommen und die Einsatzstelle abgesichert. Nach dem Eintreffen der nachbarschaftlichen Kräfte aus Kahl und Alzenau, sowie weiteren Kräften aus Karlstein, entschied man sich zusammen mit Kreisbrandinspektor Frank Wissel, die Rundballen mit schwerem Gerät auseinander zu ziehen und abzulöschen. Ein kontrolliertes Abbrennen wurde auf Grund der starken Rauchentwicklung, des massiven Funkenfluges sowie der Ortsrandnähe und den rückwärtigen Kleingärten, verworfen. Über die Einsatzleitung wurde ein großer Radlader mit zusätzlichem Greifer an die Einsatzstelle bestellt. Dieser war bereits nach 25 Minuten vor Ort und konnte seine Arbeit aufnehmen. In der Zwischenzeit wurde die Wasserversorgung von einem Hydranten aufgebaut und die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Die Feuerwehr Kahl war mit drei Fahrzeugen und 14 Personen, die Feuerwehr Alzenau mit einem Fahrzeug und drei Personen vor Ort, diese Kräfte wurden dann recht zeitnah aus dem Einsatz entlassen.

Von Seiten der Feuerwehr Karlstein rückten noch nach, ein Tanklöschfahrzeug (TLF) mit drei Personen ein Einsatzleitwagen (ELW) mit vier Personen sowie ein Lichtmastanhäger (LiMA), ebenfalls besetzt wurde die Einsatzzentrale im Gerätehaus Karlstein, später folgten dann noch die restlichen Einsatzkräfte von der Autobahn (LF und MTW). Insgesamt waren somit 41 Personen unter der Leitung von ZF Guido Kaiser im Einsatz. Im Laufe der Nacht wechselte die Einsatzleitung auf ZF Martin Brendel, welcher bis Freitagmorgen ca. 6:30 Uhr, die Einsatzstelle abarbeitete. Danach fuhren alle Einsatzkräfte zurück zum Gerätehaus und stellten dort die Einsatzbereitschaft wieder her. Ebenfalls noch in der Nacht vor Ort war, Bürgermeister Peter Kreß, er sicherte jegliche notwendige Unterstützung zu und lobte das Engagement aller Einsatzkräfte.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. Im Laufe des Freitags wurde die Einsatzstelle noch mehrmals kontrolliert. Einmal musste hierbei noch nachgelöscht werden. Hier kam ein TLF mit drei Personen zum Einsatz.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Ein schwerer Verkehrsunfall mit 4 Fahrzeugen und 6 Schwerverletzten ereignete sich heute früh gegen 07.00 Uhr auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn. Ein mit 4 Personen besetzter Renault Kangoo, der in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war, geriet aus bislang ungeklärter Ursache im Baustellenbereich auf die Gegenfahrbahn. Dort touchierte er zunächst einen entgegenkommenden VW Tiguan und prallte dann frontal auf einen weiteren entgegenkommenden VW Passat. Ein nachfolgender Audi konnte nicht mehr bremsen und fuhr dann ebenfalls noch in das Heck des Passat. Durch den Aufprall wurde der Unfallverursacher zurück auf die eigene Richtungsfahrbahn geschleudert und kam dort auf der Beifahrerseite liegend zum Stehen. Zur Klärung des genauen Unfallherganges wurde ein Sachverständiger von der Polizei hinzugezogen. Während die jeweils beiden Insassen des VW Tiguan und des Audi unverletzt blieben, wurden die 4 Personen im Renault Kangoo und die beiden Personen im VW Passat schwer verletzt. Die beiden Fahrer mussten von den Feuerwehren mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihren völlig zerstörten Fahrzeugen befreit werden. Die Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff aus dem Landkreis Aschaffenburg, die Feuerwehr Altfeld (Lkr. Main-Spessart) sowie die Feuerwehreinsatzleitung der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg wurden um 07.15 Uhr mit dem Einsatzstichwort „THL 5 - Massenkarambolage“ auf die Autobahn alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehren kümmerten sich bereits mehrere Ersthelfer um die Verletzten. Neben der Befreiung der eingeklemmten Fahrzeugführer sorgten sich die Feuerwehrkräfte gemeinsam mit dem Rettungsdienst zunächst um die Verletzten und stellten den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Im weiteren Verlauf wurde im Bereich der Unfallstelle die aus Mini-Guards bestehende Fahrbahnbegrenzung von den Einsatzkräften entfernt, damit ein Abtransport der Verletzten und die Bergung der Pkw möglich war. Aufgrund der Wetterlage und Temperaturen um die 0° C wurde ein Schnelleinsatzzelt für die unverletzten Unfallbeteiligten und die Ersthelfer aufgebaut. Die Schwerverletzten wurden vom Rettungsdienst nach der Erstversorgung vor Ort in die umliegenden Krankenhäuser abtransportiert. Der Rettungsdienst war mit insgesamt 8 Rettungswagen, 2 Notärzten, einem Einsatzleiter und einem Fachberater an der Einsatzstelle. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr an der Anschlussstelle Weibersbrunn ausgeleitet. Um ein Auffahren an der Anschlussstelle Rohrbrunn zu verhindern, wurde die Feuerwehr Dammbach noch nachalarmiert. Die Autobahn war in beide Fahrtrichtungen bis gegen 11.00 Uhr voll gesperrt. Nach der Reinigung der Fahrbahn konnte der Verkehr jeweils einspurig in beide Fahrtrichtungen freigegeben werden. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 82 Einsatzkräften und 22 Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz war gegen 11.30 Uhr beendet.

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Ein Kellerbrand im Alzenauer Taunusring beschäftigte am Samstagmittag die Feuerwehren Alzenau und Kälberau. Gegen 14.30 Uhr waren aus bislang ungeklärter Ursache Wäschetrockner und Waschmaschine im Keller eines Einfamilienhauses in Brand geraten. Die Feuerwehren sowie Kreisbrandmeister Thorsten Trapp wurden um 14.34 Uhr zu dem Kellerbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr drangen dichter schwarzer Rauch und Flammen aus den Kellerfenstern des Hauses. Die 73-jährige Bewohnerin des Hauses und ihr 43 Jahre alter Sohn mussten vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ambulant behandelt werden. 3 Atemschutztrupps brachten den Brand, der in der Waschküche im Keller des Anwesens ausgebrochen war, zügig unter Kontrolle. Gegen 15.00 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Aufgrund der Brandintensität schmolzen die aus Kunststoff bestehenden Wasserleitungsrohre. Die Feuerwehr schieberte die Hauptwasserleitung ins Gebäude ab und beseitigte mit Wassersaugern das ausgetretene Wasser. Außerdem machte sich Gasgeruch bemerkbar, da die Gasleitung ebenfalls in Mitleidenschaft geraten war. Als Erstmaßnahme wurde auch die Gaszufuhr ins Haus abgeschiebert und der Notdienst des Gasversorgers zur Einsatzstelle beordert. Die beiden Elektrogeräte wurden von den Feuerwehrleuten ins Freie gebracht. Die Feuerwehren sind derzeit noch mit 6 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst ist mit einem Rettungswagen vor Ort. Alzenaus 1. Bürgermeister Dr. Alexander Legler verschaffte sich vor Ort ebenfalls einen Überblick über das Einsatzgeschehen. Der Einsatz wird gegen 19.00 Uhr beendet sein.

Die Feuerwehr Stockstadt wurde heute, 26.02.2018 um 10:49 Uhr zu einem Kellerbrand in das Neubaugebiet „Am Dreispitz“ alarmiert. Die Wärmepumpe im Heizungsraum eines Einfamilienhauses war in Brand geraten. Brandrauch hatte sich schon im ganzen Haus verteilt. Personen waren beim Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr im Gebäude. Ein Trupp unter Atemschutz konnte die Heizungsanlage über den Notschalter außer Betrieb nehmen und mit Kleinlöschgerät die noch schwelende Verkleidung ablöschen. Im weiteren Verlauf wurde das Haus belüftet und verbrannte Teile nach Draußen gebracht.

Vor dem Haus ging ein weiterer Trupp mit einem C-Rohr in Bereitstellung, der jedoch nicht mehr eingesetzt werden musste. Beim Rückbau der Wasserversorgung bildete sich durch das Entleeren der Feuerwehrschläuche eine Eisfläche auf der Straße, die gleich von gemeindlichen Bauhof abgestreut wurde.

Obwohl die Einsatzstelle nur wenige hundert Meter vom Feuerwehrhaus entfernt liegt, gestaltete sich die Anfahrt für die Löschfahrzeuge und Drehleiter schwierig – Bau- und Handwerkerfahrzeuge verengten die Fahrbahn. Die Feuerwehr Stockstadt war mit drei Fahrzeugen und 18 Feuerwehleuten vor Ort.

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Am Sonntagmittag um 12:18 Uhr wurde die Feuerwehr Markt Schöllkrippen zusammen mit den Feuerwehren Westerngrund, Kleinkahl und der Drehleiter der Feuerwehr Alzenau zu einem Scheunenbrand zu einem Bauernhof zwischen Westerngrund und Kleinkahl alarmiert. Schon auf der Anfahrt war Rauch zu erkennen, ein tatsächlicher Brand wurde durch die Lagemeldung des ersteintreffenden Gruppenführers bestätigt.

In einer Scheune auf der Rückseite des Wohnhauses brannten mehrere Strohballen. Das brennende Stroh wurde durch die Feuerwehr mit zwei Trupps unter Atemschutz abgelöscht und somit ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert. Im Anschluss wurde die Scheune belüftet sowie die letzten Glutnester abgelöscht. Aufgrund der Außerort-Lage des Hofes gestaltete sich die Wasserversorgung etwas schwieriger, deshalb wurde durch die Feuerwehr ein Pendelverkehr der Löschfahrzeuge eingerichtet.

Der ebenfalls anwesende Rettungsdienst musste eine Person zur Untersuchung ins Krankenhaus bringen.

Dem Einsatzleiter der FF Westerngrund standen 65 Feuerwehrleute mit 10 Fahrzeugen zur Verfügung, unterstützt wurde er von den Kreisbrandinspektoren Frank Wissel und Otto Hofmann sowie von Kreisbrandmeister Norbert Ries.

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Einsatzleiter vor Ort.

Eine Angabe über die Schwere der Verletzung, Höhe des Sachschadens und der Brandursache kann seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden.

FF Schöllkrippen. Text: Sebastian Steigerwald. Bilder: Lukas Glogowski

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Am Samstag, den 17.02.2018, fand zum 15. Mal die alljährliche Winterrallye der Jugendfeuerwehr Landkreis Aschaffenburg statt. Gastgeber war in diesem Jahr die Feuerwehr Daxberg. Um 11.30 Uhr trafen die ersten Jugendfeuerwehren in Daxberg ein. Das Fachreferat Jugendarbeit hatte zuvor zusammen mit der Feuerwehr Daxberg den Tag vorbereitet und alles aufgebaut.

Als alle Teilnehmer angekommen waren, begrüßten Kreisjugendwart Georg Thoma, der 1. Bürgermeister des Marktes Mömbris, Felix Wissel und der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel die 162 Jugendlichen aus 19 Jugendfeuerwehren.

Danach ging es direkt los zur 6,8 km langen Wanderung rund um den Daxberg. Um den Weg spannender zu machen, waren auf dem Weg 32 Buchstaben versteckt. Die mussten notiert und schließlich in die richtige Reinfolge gebracht werden, um den Lösungssatz und das Motto der Feuerwehr „Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit!“ zu erhalten. Zudem galt es einen „Buchstabensalat“ zu lösen und 10 Begriffe aus dem Bereich der Feuerwehr zu finden.

Nach gut der Hälfte der Strecke gab es eine kleine Pause, in der sich die Jugendlichen mit heißen Getränken und Kuchen stärken konnten. In der Pause wurden bereits erste Ideen für das Kreativspiel gesammelt, bei dem ein feuerwehrtechnischer Gegenstand aus Knete, Holzspießen, Korken und Naturmaterialien gebaut werden musste. Außerdem durften die Jugendwarte ihre Zielgenauigkeit beweisen und mussten einen Leinenbeutel durch ein 5 Meter entferntes Fenster werfen.

Um 16:00 Uhr kamen alle Feuerwehranwärter erschöpft aber mit guter Laune wieder am Feuerwehrgerätehaus Daxberg an. Nach einer kleinen Stärkung wurden dort schließlich die Knet-Kunstwerke fertiggestellt. Nach der Auswertung der verschiedenen Spiele und der Bewertung der Werke, startete die Siegerehrung:

Die Jugendfeuerwehr Heinrichsthal durfte den Sieger-Pokal mit nach Hause nehmen, auf Platz 2 folgte die Jugendfeuerwehr Daxberg. Den dritten Platz errang die Jugendfeuerwehr Schöllkrippen. Danach traten alle die Heimreise an.

Großer Dank gilt dem Fachreferat Jugendarbeit und der Feuerwehr Daxberg, für die gemeinsame Planung und die Durchführung der Winterrallye, die wieder ein voller Erfolg war.
Für das Fachreferat Jugendarbeit
Philipp Weineck

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Zu einem gemütlichen, offenen Gedankenaustausch lud die Kinderfeuerwehr Kahl/Main am Samstag den 17. Februar 2018 alle Betreuerinnen und Betreuer von Kinderfeuerwehren aus dem Umkreis in ihr Feuerwehrgerätehaus ein. Rund 20 Betreuer folgten dieser Einladung und fanden sich ab 15:00 Uhr im Aufenthaltsraum ein. Bei Kaffee, Kuchen und kalten Getränken fanden sehr gute Gespräche statt, es wurden rege Informationen und Tipps ausgetauscht und so manches kleine Problem gelöst, welches die Anwesenden aus ihrer Kinderfeuerwehr angesprochen haben. Erfreulich aus Sicht des Fachreferates Kinderfeuerwehr des KFV Aschaffenburg war die Tatsache, dass sich acht Betreuerinnen und Betreuer um FR Mitglied Horst Knoth bereit erklärt haben, die Kinderfeuerwehr-Prüfung „Flämmchen 1 bis 4“ für unseren Landkreis auszuarbeiten. Des weiteren wurde über verschiedene Veranstaltungen im laufenden Jahr gesprochen und informiert. So zum Beispiel der Kreis-Kinderfeuerwehrtag am 21. Juli 2018 in Großostheim oder das Seminar-Wochenende im Schullandheim Hobbach.

Gegen 18:00 Uhr ging dieses Treffen zu ende und alle traten ihre Heimreise an. Es waren alle der Meinung, dass es eine schöne, gelungene Sache war und eine Nachahmung finden sollte.

Vielen Dank an die Feuerwehr Kahl/Main für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, die sehr gute Bewirtung und Gastfreundschaft.
Volker Hock, Leiter FR Kinderfeuerwehr

Am Freitag, 16.02.2018 fand im Sport- und Kulturpark in Hösbach der jährliche Ehrenabend für verdiente Feuerwehrleute des Landkreises Aschaffenburg statt. Insgesamt 71 Feuerwehrmänner und -frauen erhielten von Landrat Dr. Ulrich Reuter das staatliche Ehrenzeichen für 25- oder 40-jährige aktive Dienstzeit. 13 Feuerwehrleute wurden von Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer mit einer Verbandsehrung ausgezeichnet. Außerdem überreichte Landrat Dr. Ulrich Reuter an 22 Feuerwehrleute, die bereits über 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geleistet haben, die Bayerische goldene Ehrenamtskarte.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer konnte neben den zu Ehrenden als Ehrengäste die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz sowie die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner begrüßen.

Landrat Dr. Ulrich Reuter gab in seiner Ansprache einen kurzen Abriss über die Geschehnisse des vergangenen Jahres. So ging er auch noch mal auf das Unwetter im Mai vergangenen Jahres im Kahlgrund ein, als rund 600 Feuerwehrleute im Einsatz waren. „Die Feuerwehren sind die wichtigste Organisation im zivilen Bevölkerungs- und Katastrophenschutz in Deutschland. Lediglich 3 Prozent der Feuerwehrmänner und –frauen üben das hauptberuflich bei Berufsfeuerwehren aus, der Rest ist ehrenamtlich tätig“, so Reuter. Dies sei nicht hoch genug zu schätzen so der Landrat. Dr. Reuter bedankte sich bei allen zu Ehrenden ganz herzlich für ihr langjähriges Engagement in der Feuerwehr.

Danach ehrte er 41 Feuerwehrleute für 25-jährige und 30 Feuerwehrleute für 40-jährige aktive Dienstzeit mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Silber bzw. Gold.

Gemeinsam mit Frau Sabine Kunkel von der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt Aschaffenburg überreichte er im Anschluss die Urkunden und die Bayerische Ehrenamtskarte in Gold an langjährige Feuerwehrleute, die diese bislang noch nicht erhalten hatten.

Kreisbrandrat Ostheimer übernahm danach die Verbandsehrungen für außerordentliche Verdienste im Feuerwehrwesen und hervorragende Leistungen im Einsatz.

Toni Eichhorn von der FF Stockstadt und Martin Schmitt von der FF Dammbach zeichnete er mit dem Bayerischen Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Landesfeuerwehrverbandes Bayern aus.

Toni Eichhorn trat 1972 mit 16 Jahren in die Feuerwehr Stockstadt am Main ein. Bis heute ist er in Stockstadt als Hauptlöschmeister in der Feuerwehrführung aktiv und ist als aktiver Atemschutzgeräteträger als Ausbilder im holzbefeuerten Brandübungscontainer tätig. Von 1982 bis 2000 war Toni Eichhorn Kreisbrandmeister im Landkreis Aschaffenburg. Einige Jahre war er dabei auch als Kreisjugendfeuerwehrwart für die Nachwuchsarbeit im Landkreis verantwortlich. Seit 1982 ist er als Schiedsrichter für Leistungsprüfungen im Landkreis unterwegs. Neben seinen vielen Aufgaben in der aktiven Feuerwehr ist ihm das Vereinsleben in der Freiwilligen Feuerwehr besonders wichtig. Von 1976 bis 1995 war er der Kassier des Stockstädter Feuerwehrvereins und übernahm danach bis heute den Vereinsvorsitz. Er leitet somit seit nunmehr 23 Jahren sehr erfolgreich die Geschicke des Feuerwehrvereins.

Martin Schmitt wurde aufgrund seiner guten Sachkenntnis und seiner kameradschaftlichen Art in einer schwierigen Zeit in der Wintersbacher Feuerwehr zum Kommandanten gewählt. Unter seiner Führung verbesserten sich der Ausbildungsstand der Feuerwehr und die Motivation der Aktiven ganz wesentlich. Martin Schmitt hat dann zusammen mit dem ehemaligen Kommandanten der Feuerwehr Krausenbach Walter Seus-Krott maßgeblich die Fusion beider Ortsteilfeuerwehren vorangetrieben und schließlich auch vollendet. Dieses wahrlich schwierige Unterfangen erforderte überaus viel Fingerspitzengefühl aber auch Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen. Martin Schmitt hat die Frauen und Männer der beiden Feuerwehren zu einem schlagkräftigen Team zusammengeschweißt und die neue Freiwillige Feuerwehr Dammbach mit 48 Aktiven zu hohem Ansehen geführt. In seine Amtszeit fielen der Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses zwischen den beiden Ortsteilen und die Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges TLF 2000. Er hat maßgeblich und nachhaltig das Feuerwehrwesen in Dammbach geprägt und für die Zukunft gesichert.

Für hervorragende Leistungen und mutiges Verhalten im Einsatz ehrte Ostheimer danach die beiden Bessenbacher Feuerwehrmänner Maximilian Christ und Martin Straub mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes. Beide retteten in der Nacht vom 20.04.17 auf 21.04.17 einer 84-jährigen Dame gemeinsam mit Nachbarn das Leben, als sie die Frau über Leitern aus ihrem brennenden Haus holten. Sie waren zu dem Wohnhausbrand alarmiert und hielten auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus an, um den beiden Männern bei der Rettung zu helfen. Ohne das unverzüglich, beherzte Eingreifen der beiden Feuerwehrleute wäre die Rettung der Seniorin wohl nicht mehr geglückt, da das Haus bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits lichterloh in Flammen stand.

Ebenso vorbildlich reagierte am frühen Morgen des 18. Dezember 2017 der Sailaufer Feuerwehrmann Bernd Mattausch. Bei einem Wohnhausbrand in seiner Nachbarschaft vermutete er noch Personen im Wohnhaus. Er brach mit Hilfe eines weiteren Nachbarn die Eingangstür auf, suchte soweit er das noch ohne Atemschutz konnte, das Gebäude ab, fand einen Bewohner schlafend in einem bereits verrauchten Bereich vor und rettete ihn ins Freie. Mit einer Rauchgasvergiftung musste der Bewohner vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auch hier wäre wenige Zeit später die Rettung wegen der fortschreitenden Verrauchung des Gebäudes nicht mehr so schnell möglich gewesen. Die Tat von Bernd Mattausch hat den Bewohner vor einer tödlichen Rauchvergiftung bewahrt. Bernd Mattausch wurde dafür von Ostheimer ebenfalls mit dem Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

Weiter verlieh Ostheimer das Ehrenkreuz in Silber des Kreisfeuerwehrverbandes für langjährige außerordentliche Verdienste um das Feuerwehrwesen an Dirk Herzog, Michael Hildebrand (beide FF Hörstein), Florian Ritter (FF Kahl/Main) und Heinz Walter (FF Karlstein).

Im Auftrag der Jugendfeuerwehr Bayern ehrte er gemeinsam mit Kreisjugendwart Georg Thoma den langjährigen Jugendwart der FF Kälberau Björn Sticksel mit der Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Bayern für langjährige sehr erfolgreiche Jugendarbeit.

Björn Sticksel war von 2001 bis 2017 Jugendwart der Feuerwehr Kälberau. Für sein großes Engagement in der Jugendarbeit, besonders beim Thema Ausbildung wurde er in seiner eigenen Feuerwehr, aber auch in den anderen Feuerwehren der Stadt Alzenau, sehr geschätzt. Beim jährlichen Ausbildungszeltlager der Alzenauer Jugendfeuerwehren wirkte Björn jahrelang tatkräftig an vorderster Stelle mit. 2003 rief Björn die eigene Grundausbildung in der Stadt Alzenau ins Leben, welche alle zwei Jahre stattfindet und die er auch jetzt noch leitet. Zudem war er jahrelang federführend für alle Alzenauer Jugendwarte tätig. Hier hat er mehrfach Zeltlager, Abnahmen zu Jugendflammen und Jugendleistungsprüfungen organisiert.

Zusammen mit Georg Thoma ehrte Ostheimer schließlich noch Melanie Lippert, (FF Glattbach), Christian Stenger (FF Feldkahl-Rottenberg) und Benjamin Weidinger (FF Schimborn) für ihr langjähriges Engagement in der Jugendarbeit mit der silbernen Ehrennadel für Jugendarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes.

In Ihren Grußworten dankten die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz und die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner den Geehrten für ihren langjährigen Einsatz und ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement zum Wohl der Gesellschaft.

Mit einem Dank an den Musikverein Keilberg e.V., die den Ehrenabend musikalisch umrahmt hatten und an die Feuerwehr Glattbach, die sich um die Bewirtung der Gäste kümmerte, beendete KBR Ostheimer den offiziellen Teil und lud alle Gäste zu einem anschließenden Umtrunk und Imbiss ein.

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Ehrenabend 010 01KBR Ostheimer mit Toni Eichorn

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KBR Ostheimer mit Martin Schmitt

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KBR Ostheimer und v.l. Maximilian Christ, Martin Straub, Bernd Mattausch

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KBR Ostheimer mit Kdt. Florian Ritter

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KBR Ostheimer mit Michael Hildebrand und Dirk Herzog

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KBR Ostheimer mit Heinz Walter

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KBR Ostheimer, Björn Sticksel, Georg Thoma

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KBR Ostheimer, Christian Stenger, Melanie Lippert, Benjamin Weidinger

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Heute Nachmittag hat ein Verkehrsunfall mit 3 beteiligten Lkw und einem Pkw in der Einhausung der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Goldbach-West zu einem kilometerlangen Stau bis zum Seligenstädter Dreieck im Feierabendverkehr geführt. Gegen 16.50 Uhr fuhr ein in Fahrtrichtung Würzburg fahrender Sattelzug in der Einhausung der A3 auf einen anderen Sattelzug auf. Er schob diesen dann auf einen dem Lkw vorausfahrenden Pkw und diesen schließlich noch auf einen weiteren Sattelzug auf. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise keiner der Unfallbeteiligten verletzt. Aus den Unfallfahrzeugen liefen jedoch große Mengen Kraftstoff und andere Betriebsstoffe aus. Die Feuerwehren Goldbach, Hösbach, der Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Aschaffenburg und Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 16.52 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Obwohl die Autobahn in diesem Bereich 3-spurig ausgebaut ist, gab es für die Feuerwehrfahrzeuge zunächst kein Durchkommen. Die Besatzung des ersteintreffenden Fahrzeuges musste aussteigen und die Verkehrsteilnehmer auf die Seite lotsen, damit das Fahrzeug bis zur Unfallstelle durchfahren konnte. Neben der Verkehrsabsicherung kümmerten sich die Einsatzkräfte zunächst um das Auffangen der Betriebsstoffe. Aufgrund der großen Mengen wurde von der Autobahnmeisterei ein Spezialunternehmen zum Aufnehmen des Diesel-Ölgemisches und der Reinigung der Fahrbahn angefordert. Die beteiligten Fahrzeuge mussten von Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Der mittlere und rechte Fahrstreifen in Fahrtrichtung Würzburg waren rund eine Stunde gesperrt. Der Verkehr konnte nur einspurig über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeifließen. Bis auf den Verkehrssicherungsanhänger, der die Unfallstelle absichert, bis auch das letzte Fahrzeug abgeschleppt wurde, haben zwischenzeitlich alle Fahrzeuge de Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehren waren mit 25 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen vor Ort.

Ein erheblicher Sachschaden entstand heute Abend bei einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus im Laufacher Wolfszaunweg. Um kurz vor 20.00 Uhr bemerkten der 82-jährige Hausbewohner und seine anwesende Enkelin Brandgeruch und Rauch aus dem Keller aufsteigen. Daraufhin verständigten sie die Feuerwehr und verließen unversehrt das Haus. Die Feuerwehr Laufach, die Drehleiter aus Hösbach und der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 19.58 Uhr zu dem Kellerbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter, schwarzer Rauch aus den Kellerfenstern des Gebäudes. Laufachs Kommandant Hans-Peter Völker schickte einen Atemschutztrupp mit 1 C-Rohr über den innenliegenden Treppenabgang und einen weiteren Atemschutztrupp mit einem zweiten C-Rohr über den nach außen führenden Hintereingang in den völlig verrauchten Keller. Nach einiger Suche konnten die Atemschutztrupps den eigentlichen Brandherd im Heizungsraum des Kellers lokalisieren. Sie brachten den Brand dann recht zügig unter Kontrolle. Wie der Brand entstehen konnte, ist bislang nicht geklärt. Der Sachschaden wird sich wohl im mittleren 5-stelligen Bereich bewegen. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurde um 20.23 Uhr die Feuerwehr Sailauf nachalarmiert. Gegen 20.45 Uhr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Heizungsanlage und die sich im Heizungsraum befindlichen Hausinstallationen wurden durch den Brand vollständig zerstört. Das Haus ist daher bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 11 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswagen und einem Einsatzleiter zugegen. Nach Abschluss der Lösch- und Aufräumungsarbeiten war der Einsatz gegen 22.30 Uhr beendet.

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