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Schwere Verletzungen erlitt heute Vormittag bei Baumfällarbeiten im Alzenauer Forst bei Albstadt ein Mitarbeiter des Forstamtes Alzenau. Bei Fällarbeiten war ein Baum in Schieflage geraten und im unteren Bereich abgebrochen. Der Baum schnallte in der Folge hoch und traf dabei den 25-jährigen Waldmitarbeiter des Forstamtes Alzenau, der sich hierbei schwere Verletzungen zuzog und von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Um 11.57 Uhr wurden die Feuerwehren Albstadt und Michelbach sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu dem Unfall alarmiert. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren, des Notarztes und des Rettungswagens wurde der Patienten von einem weiteren Mitarbeiter des Forstamtes betreut. Die Einsatzkräfte wurden vorbildlich von einem Fahrzeug des Forstamtes an die Einsatzstelle gelotst. Der Patient wurde nach der Erstversorgung vor Ort von den Kräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr mit einer Trage zum Rettungswagen und dann zum Rettungshubschrauber gebracht. Die Feuerwehren waren mit 3 Fahrzeugen 16 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz war nach gut einer Stunde beendet.

Insgesamt 4 Verletzte forderte ein Verkehrsunfall heute Vormittag gegen 10.00 Uhr zwischen 2 Pkw auf der Bundesautobahn A3 im Baustellenbereich zwischen der Anschlussstelle Stockstadt am Main und dem Seligenstädter Dreieck. Ein BMW war auf der linken einspurigen Baustellenspur in Fahrtrichtung Frankfurt auf einen VW aufgefahren. Sowohl die beiden Insassen des BMW als auch die beiden Insassen des VW wurden durch den Aufprall verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Feuerwehren Stockstadt am Main und Großostheim sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 10.07 Uhr zu dem Verkehrsunfall alarmiert. Bereits die Anfahrt zur Unfallstelle gestaltete sich aufgrund der Baustelle schwierig. Die Einsatzkräfte mussten über eine Behelfszufahrt in Fahrtrichtung Würzburg auffahren. An der Unfallstelle wurde der linke Fahrstreifen in Fahrtrichtung Würzburg gesperrt und die Rettungs- und Bergearbeiten von der Gegenfahrbahn aus über die Leitplanke vorgenommen. Nach der Erstversorgung und dem Abtransport der Unfallbeteiligten wurde ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt. Zum Abtransport der beiden Pkw mussten Teile der Leitplanke entfernt werden. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Stockstädter Kommandanten Frank Bott mit 5 Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit 4 Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Der Einsatz war gegen 11.15 Uhr beendet.

Bei einem Wohnungsbrand heute Nacht in einem mit 2 Personen bewohnten Mehrfamilienhaus in der Laufacher Bergstraße wurden insgesamt 4 Personen, verletzt. Gegen 04.00 Uhr wurden Nachbarn offensichtlich auf den Brand in dem 3-geschossigen Gebäude aufmerksam. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch aus der Brandwohnung im ersten Obergeschoss und es war deutlicher Feuerschein zu sehen. Ein Nachbar hatte sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits in das Gebäude begeben und einen Bewohner aus dem Treppenhaus gerettet, der dort gelegen hatte. Der Mann wurde von Feuerwehrkräften bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes reanimiert. Der zweite Bewohner war in den nicht ausgebauten Dachboden des Brandhauses gelaufen und machte sich von dort bemerkbar. Er wurde über die Drehleiter der Feuerwehr Hösbach aus dem Dachgeschoss gerettet. Die Feuerwehren Laufach, Sailauf und Hösbach sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann wurden um 04.01 Uhr zu dem Brand alarmiert. Neben der Erstversorgung des schwerstverletzten geretteten Mannes und zweier Nachbarn, die sich bei der Rettung Rauchvergiftungen zugezogen hatten, wurden von Kommandant Hans-Peter Völker mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung in das Wohnhaus geschickt. Mit 3 C-Rohren wurde der Brand recht schnell gelöscht. Es kamen insgesamt 6 Atemschutztrupps zum Einsatz. Die beiden Hausbewohner und die beiden Nachbarn wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehren waren mit 52 Einsatzkräften und 11 Fahrzeugen im Einsatz. Der Rettungsdienst war unter einem Einsatzleiter mit 13 Kräften und 4 Fahrzeugen vor Ort. Bürgermeister Friedrich Fleckenstein verschaffte sich vor Ort ebenfalls einen Überblick. Der Einsatz war gegen 06.00 Uhr beendet.

Heute Nacht lief auf der Bundesautobahn A3 an der Rastanlage Spessart-Süd aus einem Lkw Bitumen-Anstrich aus. Auf Anforderung der Polizei wurden um 22.43 Uhr die Feuerwehr Weibersbrunn und Kreisbrandmeister Marco Eich alarmiert. An der Auffahrt der Rastanlage Spessart-Süd zur Autobahn stand ein mit Gefahrgutwarntafeln versehener Lkw Gliederzug, der palettenweise Gebinde mit 25 Liter Eimern Bitumen-Anstrich geladen hatte. Der Fahrer des Lkw hatte bemerkt, dass Teile seiner Ladung von der Ladefläche des Zugfahrzeuges liefen und die Polizei verständigt. Vermutlich sind mehrere Eimer des dickflüssigen Anstriches beim Verladen beschädigt worden. Ein Großteil verteilte sich auf der kompletten Ladefläche des Lkw, ca. 10 bis 15 Liter waren auf die Fahrbahn getropft.

Die Feuerwehr sperrte zunächst die Auffahrt auf die Autobahn und stellte den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Anschließend kontrollierten Einsatzkräfte die Ladefläche um weiteres Auslaufen zu unterbinden und beseitigten in Absprache mit der Autobahnmeisterei mit Bindemitteln den auf die Fahrbahn getropften Bitumen-Anstrich. Die Feuerwehr Weibersbrunn war mit 3 Fahrzeugen und 11 Einsatzkräften vor Ort. Ein Rettungswagen war vorsorglich ebenfalls an der Einsatzstelle. Der Einsatz war gegen 00.15 Uhr beendet.

Heute Nachmittag um 16.32 Uhr erhielt die Integrierte Leitstelle (ILS) Untermain über Notruf die Meldung über einen möglichen Kaminbrand in der Gartenstraße in Rothenbuch. Daraufhin wurden von der ILS die Feuerwehr Rothenbuch und die Drehleiter aus Waldaschaff alarmiert. Noch während der Anfahrt der Kräfte erreichte die Leitstelle einen weiteren Notruf mit der Meldung das bereits Flammen aus dem Dach schlagen würden. Sofort wurde das Einsatzstichwort auf „Brand Dachstuhl“ erhöht. Zusätzlich wurden weitere Einheiten der Feuerwehr Waldaschaff und der Rettungsdienst an die Einsatzstelle entsandt. Beim Eintreffen der Feuerwehr Rothenbuch brannte zum Glück „nur“ ein Kamin. Die Feuerwehr Rothenbuch baute eine Wasserversorgung auf und stellte ein Strahlrohr zur Brandbekämpfung bereit. Die Drehleiter aus Waldaschaff stellte währenddessen vor dem Haus eine „Anleiterbereitschaft“ her. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Kontrolle des Kamins in das Haus vor. Dabei kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Da im Haus keine erhöhten Temperaturen an der Außenwand des Kamins festgestellt werden konnte, wurde das Eintreffen des Bezirkskaminkehrermeisters erwartet. Die anderen Fahrzeuge der FF Waldaschaff fuhren einen Bereitstellungsraum an, kamen aber nicht mehr zum Einsatz. Von Seiten des Rettungsdienstes war der Weibersbrunner Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes vor Ort. Der zuständige Kreisbrandmeister Marco Eich verschaffte sich einen Überblick an der Einsatzstelle. Unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Rothenbuch Christian Krimm waren 6 Feuerwehrfahrzeuge mit 30 Einsatzkräften an der Einsatzstelle.

Heute Nachmittag gegen 14.50 Uhr ist in der Hauptstraße in Rothenbuch der Motorraum eines mit rund 20 Fahrgästen besetzten Linienbusses völlig ausgebrannt, verletzt wurde niemand. Der Bus befand sich auf einer Linienfahrt von Rothenbuch nach Aschaffenburg. Auf Höhe der Sparkasse machten Fahrgäste den Fahrer auf Brandgeruch und Rauchentwicklung aus dem Motorraum aufmerksam. Dieser reagierte geistesgegenwärtig, stellt das Fahrzeug sofort ab, öffnete die Türen und ließ die Fahrgäste aussteigen. Während der Busfahrer mit einem Feuerlöscher erste Löschversuche unternahm, verständigten Mitarbeiter der Sparkasse über Notruf die Feuerwehr. Die alarmierten Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff trafen rasch an der Einsatzstelle ein. 2 Atemschutztrupps brachten den Brand mit 2 C-Rohren schnell unter Kontrolle, konnten jedoch nicht mehr verhindern, dass der Motorraum des Linienbusses vollständig ausbrannte. Auch die letzte Sitzbank des Busses wurde durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen. Die Fahrgäste wurden zunächst im Rathaus Rothenbuch untergebracht und konnten bis auf einen ihre Fahrt selbstständig fortsetzen. Ein Fahrgast wurde von Mitarbeitern der Gemeinde Rothenbuch zum Zielort Waldaschaff gefahren. Da aufgrund der starken Rauchentwicklung auch die Räumlichkeiten der Sparkassenfiliale verraucht waren, wurden die Räume mit einem Hochleistungslüfter belüftet und entraucht. Während der Löscharbeiten war die Hauptstraße vollständig gesperrt, der Verkehr wurde von der Feuerwehr Rothenbuch umgeleitet. Der nicht mehr fahrbereite Omnibus muss nun von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt werden. Die Feuerwehren Rothenbuch und Waldaschaff waren mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften im Einsatz. Kreisbrandmeister Markus Rohmann war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen an der Einsatzstelle.

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Zu einem B3 Zimmer wurden die Feuerwehren Kahl und Karlstein, am Samstagabend um 19:22  Uhr, nach Kahl in die Grubenstraße alarmiert. Beim eintreffen des ersten Löschfahrzeuges und der Drehleiter aus Kahl, wurde von Anwohnern mitgeteilt, dass sich noch eine Person in der vom Brand betroffenen Wohnung befindet. Sofort gingen je ein Atemschutztrupp des ersten Löschfahrzeuges und der Drehleiter, zur Menschenrettung in das 6-Familienhaus, zum 2. OG vor. Glücklicherweise konnten sie die Person sehr schnell finden und nach draußen bringen. Dort wurde diese dem anwesenden Rettungsdienst, um 19:35 Uhr übergeben, gerade mal 13 Minuten nach der Alarmierung!

Man muss wissen, um 19:21 Uhr waren alle eingesetzten Kameraden noch zuhause bei Ihrer Familie. 19:22 Uhr, der Funkmelder piepst und die Freiwilligen Feuerwehrleute fahren in das Gerätehaus, ziehen sich ihre Brandschutzkleidung an, rüsten sich aus. Dann das Löschfahrzeug und die Drehleiter besetzen und fast 2 km zur Einsatzstelle fahren. Dort gegen 19:29/19:30 Uhr (nach sieben bis acht Minuten) eintreffen. Die Atemschutzausrüstung aufnehmen, parallel den Angriffsweg erkunden, Anwohner befragen und los geht es mit ca. 30 kg Ausrüstung pro Person in das 2. OG vorgehen (der Brandrauch war zu diesem Zeitpunkt schon deutlich über dem Haus, durch die Dachziegel, sichtbar). 19:32 Uhr, rein in die Brandwohnung im 2. OG), seit der Funkmelder ging sind genau 10 Minuten vergangen, vor 11 Minuten saßen die beiden Atemschutzgeräteträger noch beim Abendessen mit ihrer Familie, am heimischen Küchentisch zusammen! 19:34 Uhr die Person wird in der Brandwohnung gefunden, der zweite Trupp, der ebenfalls in der Brandwohnung schon unterwegs ist, kommt zur Unterstützung hinzu. Die Person wird aufgenommen und nach draußen in das Treppenhaus gebracht, dann wieder zwei Stockwerke mit der geretteten Person runter und um 19:35 Uhr dem Rettungsdienst übergeben.

Aber jetzt geht der eigentliche Löscheinsatz erst richtig los, richtig, denn noch brennt es ja in der Wohnung. Das zweite Löschfahrzeug trifft an der Einsatzstelle ein und bekommt sofort den Auftrag zur Unterstützung. Ein drittes Löschfahrzeug wurde kurz vorher, auf Grund der laufenden Menschenrettung, noch an die Einsatzstelle nachgeordert. Mittlerweile sind die vier Mann schon längst wieder in der Brandwohnung und beginnen mit der Brandbekämpfung in der Küche, denn dort brennt es. Zum Einsatz kommt hier ein Strahlrohr, ein weiteres liegt zur Unterstützung bzw. für den Rettungstrupp bereit. Nach dem Feuer unter Kontrolle gemeldet wurde, ging ein frischer Trupp unter Atemschutz in das Gebäude und übernahm die Nachlöscharbeiten. Zwei weitere Trupps standen vor dem Gebäude, komplett aufgerüstet, als Reserve bereit. Kurze Zeit später wurde dann Feuer aus an die Leitstelle gemeldet. Die Nachlöscharbeiten wurden mit Wärmebildkameras und Überdrucklüfter unterstützt.

Einsatzleiter Alexander Reus (Zugführer Kahl), konnte auf 32 Einsatzkräfte, welche mit drei Hilfeleistungslöschfahrzeugen HLF 20/16, einer Drehleiter DLK 23/12 und einen Einsatzleitwagen angerückt waren, zurückgreifen. Er wurde unterstützt durch den zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Im Einsatz bzw. vorbereitet waren 10 Atemschutzgeräteträger. Der Rettungsdienst war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.  Der Einsatz war nach etwa 90 Minuten komplett beendet.

Zur Brandursache und Schadenshöhe, sowie zu Art und schwere der Verletzungen bei der geretteten Person, können wir keinerlei Angaben machen. 

Die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain alarmierte am 08.01.18 um 23:18 Uhr die Feuerwehren Daxberg, Schimborn, die Drehleiter der Feuerwehr Hösbach sowie den zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel zum Brand eines Holzstapels in die Straße Am Wäldchen in Daxberg.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein größerer Holzstapel in voller Ausdehnung. Das Feuer drohte auf zwei in unmittelbarer Nähe zum brennenden Holzlager stehende Wohnhäuser überzugreifen.

Der Einsatz von zwei Strahlrohren, welche von Trupps unter Atemschutz bedient wurden, zeigte relativ schnell Wirkung. Das Feuer war nach kurzer Zeit unter Kontrolle, ein Übergreifen auf die Wohnhäuser konnte durch den Einsatz der Feuerwehr verhindert werden.

Die Feuerwehren waren mit sechs Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften eine gute Stunde im Einsatz. Von Seiten des Rettungsdiensts war ein Rettungswagen vor Ort, welcher kurze Zeit später die Einsatzstelle wieder einsatzklar verlassen konnte.

Gegen 01:00 Uhr heute Morgen wurde von der Feuerwehr Daxberg die Brandstelle nochmals kontrolliert. Da unter Einsatz einer Wärmebildkamera keine weitere Wärmeentwicklung an den Wohnhäusern sowie am abgelöschten Holzstapel festgestellt wurde, konnte der Einsatz kurze Zeit später endgültig beendet werden.

Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Über den entstandenen Sachschaden, sowie die Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden.  

Das Sturmtief Burglind ist heute früh gegen zwischen 07.00 Uhr und 08.30 Uhr über unseren Landkreis hinweg gefegt ohne größere Schäden zu hinterlassen. Die Feuerwehren mussten bislang zu 13 unwetterbedingten Einsätzen ausrücken. Umgestürzte Bäume waren der Einsatzschwerpunkt. Gegen 07.45 Uhr ist ein Lkw kurz vor der Anschlussstelle Bessenbach/Waldaschaff in einen umgestürzten Baum gefahren und gegen 08.10 Uhr fuhr ein Pkw auf der Nebenfahrbahn der A3 auf Höhe der Anschlussstelle Stockstadt ebenfall in einen Baum und wurde dabei leicht verletzt. Aktuell läuft noch ein Einsatz in Heimbuchenthal. Hier ist die Hauptstraße nach einem Erdrutsch gesperrt. Im Laufe des Tages können noch Einsätze hinzukommen, da weitere Bäume umzustürzen drohen.
Insgesamt ist der Landkreis Aschaffenburg jedoch glimpflich davongekommen.

Eine insgesamt ruhige Silvesternacht hatten die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. So mussten lediglich die Feuerwehren Sailauf, Hösbach, Wenighösbach, Kahl, Laufach, Großostheim und Dörnsteinbach zu insgesamt 7 „jahreswechselbedingten“ Einsätzen ausrücken.

In Sailauf stand gegen 21.00 Uhr in der Rottenberger Straße ein Pkw im Vollbrand. Eine Feuerwerksrakete war in den offenen Kofferraum des Pkw geflogen und entzündete dort weitere darin gelagerte Feuerwerksartikel. Die Feuerwehr Sailauf löschte den Brand mit 2 C-Rohren ab. In der Hösbacher Tiefgarage in der Kirchenstraße löste um 00.14 Uhr die Brandmeldeanlage Alarm aus. Die alarmierten Feuerwehren Hösbach und Wenighösbach konnten unverrichteter Dinge wieder abrücken, da die Brandmeldeanlage durch Rauch eines Silvesterfeuerwerkes ausgelöst worden war. In Kahl brannte um 00.10 Uhr ein Baum in der Jahnstraße der schnell gelöscht werden konnte. Um 00.22 Uhr musste die Feuerwehr Kahl dann nochmals in die Straße Zum Kapellchen ausrücken, da dort eine Hecke brannte. Anwohner hatten die Hecke bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits selbst gelöscht. Auch in Laufach brannte um 00.29 Uhr eine Hecke, die ebenfalls beim Eintreffen der Feuerwehr durch Anwohner bereits gelöscht worden war. Hier waren lediglich noch ein paar Nachlöscharbeiten durchzuführen. In Großostheim wurde um 00.47 Uhr der Brand eines Carportes mitgeteilt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass 2 Mülltonnen durch heiße Reste von Feuerwerkskörpern in Brand geraten waren. Erste Löschversuche der Hausbewohner blieben erfolglos. Die Feuerwehr konnte durch ihr rasches Eingreifen eine Brandausbreitung verhindern. Gegen 01.41 Uhr wurde schließlich noch die Feuerwehr Dörnsteinbach alarmiert, da im Dammweg ein Kanaldeckel offensichtlich durch übermütig Feiernde herausgezogen worden war. Der Kanaldeckel wurde von den Feuerwehrleuten wieder eingesetzt und damit die Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer beseitigt. Alles in allem gab es somit keine größeren Einsätze für unsere Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg.

Heute Nachmittag gegen 15.30 Uhr geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein Wäschetrockner im Clubhaus des Golfclubs Aschaffenburg in Hösbach-Rottenberg in Brand. Bei Löschversuchen erlitten zwei Beschäftigte Rauchgasvergiftungen und mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Wegen eines parallel laufenden Einsatzes in Hösbach und dem dadurch bedingt nicht verfügbaren Personal, wurde vom Einsatzleitsystem automatisch auch noch weiter entfernt liegende Feuerwehren alarmiert. So wurden außer der örtlich zuständigen Feuerwehr Rottenberg-Feldkahl, die Feuerwehren Hösbach, Wenighösbach, Eichenberg, Schimborn und die Drehleiter der FF Goldbach um 15.39 Uhr alarmiert. Ein Atemschutztrupp konnte den im Keller in Brand geratenen Wäschetrockner mit einem C-Rohr schnell löschen. Danach wurde der Trockner ins Freie gebracht. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren hatte sich der Brandrauch bereits über das gesamte Kellergeschoss und teilweise auch ins Erdgeschoss ausgebreitet. Mit 2 Hochleistungslüftern wurden im Anschluss an die Brandbekämpfung umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Die Feuerwehren waren unter der Leitung des Rottenberg-Feldkahler Kommandanten Christian Stenger mit 9 Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann war ebenfalls zugegen. Der Rettungsdienst war mit 5 Personen im Einsatz. Einsatzende wird nach Abschluss der Aufräumungsarbeiten gegen 17.30 Uhr sein.

Heute Vormittag gegen 11.00 Uhr brannte in der Würzburger Straße am Ortsausgang des Haibacher Ortsteils Grünmorsbach in Richtung Straßbessenbach der Motorraum eines mit medizinischem Flüssigsauerstoff beladenen Mercedes Sprinters. Der Fahrer erlitt dabei Brandverletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Da das Fahrzeug laut Mitteiler Sauerstoff geladen hatte, wurde außer den örtlichen Feuerwehren auch ein Großaufgebot an Spezialkräften und -geräten alarmiert. Die Feuerwehren Haibach und Bessenbach brachten den Brand mit 3 C-Rohren schnell unter Kontrolle, der Motorraum des Fahrzeuges brannte jedoch völlig aus und auch der Fahrerraum wurde in Mitleidenschaft gezogen. Da zunächst eine Beschädigung des Tanks nicht ausgeschlossen werden konnte, führte die Feuerwehr Stockstadt mit feuerwehreigenen Messgeräten Messungen durch, ein Gefahrstoffaustritt konnte allerdings nicht festgestellt werden. Die außerdem alarmierten Feuerwehren Goldbach, Großostheim, Waldaschaff und Aschaffenburg brachen daher ihre Alarmfahrt ab, bzw. mussten vor Ort nicht mehr tätig werden. Der 800 Liter fassende Tank wurde anschließend vorsorglich noch über einen längeren Zeitraum gekühlt. Die Würzburger Straße war während der Löscharbeiten in beide Fahrtrichtungen völlig gesperrt. Die Feuerwehren Haibach, Bessenbach und Stockstadt waren mit 9 Fahrzeugen und 58 Einsatzkräften im Einsatz. Die Kreisbrandinspektion war mit Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Martin Hock an der Einsatzstelle vertreten. Hinzu kamen noch 2 Fachberater ABC-Gefahren. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter einem Notarzt, einem Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber vor Ort. Der Einsatz war gegen 12.45 Uhr beendet.

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Jedes Jahr kommt es zu Bränden und Verletzungen aufgrund eines unsachgemäßen Umgangs mit Feuerwerkskörpern und Silvesterraketen. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

Wir haben für Sie folgende Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:

  • Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
  • Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Dieses Verbot gilt auch für Fachwerkhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
  • Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
  • Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hier kann es zu schwersten Verletzungen kommen! Kaufen Sie nur geprüfte Feuerwerkskörper. Artikel, die in Deutschland zum Verkauf zu Silvester freigegeben sind, müssen über eine Prüfnummer der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) verfügen.
  • Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
  • Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
  • Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst.

Die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg wünschen Ihnen einen geruhsamen und sicheren Jahreswechsel!

Am heutigen Montagmorgen brannte aus bislang ungeklärter Ursache in der Aschaffenburger Straße in Sailauf ein Einfamilienhaus. Ein 64-jähriger Hausbewohner erlitt dabei leichte Verletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Feuerwehren Sailauf, Eichenberg, die Drehleiter aus Hösbach sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann (Bessenbach) wurden um 06.42 Uhr zu dem Brand alarmiert. Da beim Eintreffen der Einsatzkräfte das Nebengebäude des Wohnhauses im Vollbrand stand und die Flammen bereits auf das Wohngebäude übergegriffen hatten, wurde umgehend die Alarmstufe erhöht und zusätzlich die Feuerwehr Laufach und Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer alarmiert. Der Hausbewohner wurde bis zum Eintreffen der ersten Löschmannschaften schon von Nachbarn gerettet, die dazu die Hauseingangstür gewaltsam aufgebrochen hatten. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das Haus zurückversetzt in den Hang gebaut ist und lediglich ein serpentinenartig angelegter Fußweg zum Gebäude führt. So wurden sowohl von der Aschaffenburger Straße als auch von dem oberhalb des Hauses liegenden Kirchenfeldweg Löschangriffe vorgenommen. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine rund 1 Kilometer lange Schlauchleitung verlegt. Bereits in der Anfangsphase waren 4 Atemschutztrupps mit 4 C-Rohren im Einsatz. Gegen 07.30 Uhr wurde noch die Feuerwehr Haibach dazu alarmiert. Über die Drehleitern aus Hösbach und Haibach wurden weitere Löschangriffe vorgenommen. Insgesamt waren 12 Atemschutztrupps im Einsatz. Das Feuer war schließlich gegen 08.15 Uhr unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauern nach wie vor an, es gilt jetzt die letzten Glutnester zu löschen. Ein angeforderter Fachberater-Bau überprüft aktuell die Standfestigkeit des Nebengebäudes. Das Wohnhaus ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Unter der Leitung des Sailaufer Kommandanten Claus Schmitt waren 76 Feuerwehrleute mit 15 Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter und 8 Personen des Rettungs- und Sanitätsdienstes anwesend. Einsatzende wird voraussichtlich gegen 12.00 Uhr sein.

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Ein Sachschaden von weit mehr als 100.000 Euro entstand am heutigen frühen Morgen gegen 05.30 Uhr beim Brand eines Gewerbeobjektes in der Straße Am Steinbuckel in Hösbach, verletzt wurde niemand. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen bereits zwei direkt vor dem Gebäude unter einem Vordach abgestellte Pkw im Vollbrand, außerdem schlugen Flammen aus dem Erdgeschoss des 2-geschossigen Gebäudes. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf das Obergeschoss und die dortigen Wohnräume verhindert werden. 12 Atemschutztrupps brachten den Brand mit 3 C-Rohren gegen 06.15 Uhr unter Kontrolle. Nach dem „Feuer aus“ gemeldet werden konnte, wurde das Gebäude mit Hochleistungslüftern belüftet und entraucht. Insgesamt wurden 5 mit Schneeräumschilden und Salzstreuern ausgerüstete Pkw-Pickups beschädigt, 3 von ihnen erlitten Totalschaden. Zwei Büroräume im Erdgeschoss wurden ebenfalls komplett zerstört.

Die Feuerwehren aus Hösbach, Hösbach-Bahnhof und Goldbach waren unter der Leitung des Hösbacher Kommandanten Tobias Brinkmann mit 10 Fahrzeugen und 47 Einsatzkräften im Einsatz. Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer und Kreisbrandinspektor Otto Hofmann waren ebenfalls vor Ort. Wie es zu dem Brandgeschehen kommen konnte, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Der Einsatz war gegen 07.30 Uhr beendet.

Am Samstag, 02.12.2017 fand für 18 Feuerwehrleute der Feuerwehren Alzenau, Rothenbuch, Großostheim, Schöllkrippen, Hofstädten, Krombach, Heimbuchenthal, Waldaschaff, Stockstadt und Heinrichsthal das Seminar Führungsunterstützung im Feuerwehrgerätehaus Heinrichsthal statt.
Ziel des Seminars ist die qualifizierte Unterstützung des Einsatzleiters in den Führungsstufen A/B. Nachdem Seminarleiter Roland Albert (Haibach) zunächst die theoretischen Grundlagen und Möglichkeiten zur Einsatzdokumentation vermittelt hatte, wurde danach in Gruppenarbeit das theoretische Wissen in die Praxis umgesetzt.

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Vollständig ausgebrannt ist heute früh aus bislang nicht geklärter Ursache das Schützenhaus Kahl samt Gaststätte und dem dazugehörigem Schießstand. Dabei entstand hoher Sachschaden, verletzt wurde niemand. Die Feuerwehren Kahl am Main, Karlstein, Alzenau und Kreisbrandinspektor Frank Wissel wurden um 04.37 Uhr zu dem Brand alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute schlugen die Flammen bereits aus dem Schießstand und dichter Rauch drang aus dem angebauten Schützenhaus. Während die Löscharbeiten am Schießstand zunächst schnell Wirkung zeigten und die Flammen dort eingedämmt werden konnten, gelang es zunächst nicht bis zum Brandherd am Schützengebäude vorzudringen. Das Feuer hatte sich unterhalb des mit Blechpaneelen verkleideten Daches über den gesamten Schießstand und das quer davor angebaute 1-geschossige Gebäude ausgebreitet. Dies bedingte zeitintensive und aufwändige Löscharbeiten. Um das Feuer löschen zu können, mussten die Blechpaneelen entfernt und das Dach auf einer Länge von nahezu 100 Meter geöffnet werden. Dazu wurde ein gewerblicher Bagger an die Einsatzstelle beordert. Weiter wurden weitere Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren Groß-Krotzenburg, Mömbris und Niedersteinbach, sowie der landkreiseigene Abrollbehälter Atemschutz aus Großostheim nachalarmiert. Unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Frank Wissel kamen insgesamt 90 Feuerwehrleute mit 18 Fahrzeugen zum Einsatz. Insgesamt wurden 52 Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit 2 Rettungswägen und Personal der Unterstützungsgruppen Rettung aus Kahl und Alzenau vor Ort. Kahls 1. Bürgermeister Jürgen Seitz verschaffte sich ebenfalls einen Überblick über das Einsatzgeschehen. Die Gemeindewerke Kahl stellten vorsorglich die Gaszufuhr zum Gebäude ab. Am Gebäude entstand Totalschaden die Schadenshöhe liegt im 6-stelligen Bereich. Der Einsatzende wird voraussichtlich gegen 13.00 Uhr sein.