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Klaus Friedrich Bundesfeuerwehrarzt informiert:

Glaubt man den Wetterberichten, stehen uns extrem heiße Tage bevor und es seien sogar Temperaturen deutlich über 30°C denkbar.

Bei solchen Temperaturen kann es gerade bei größerer (größter) körperlicher Anstrengung zu gesundheitlichen Problemen kommen.

Neben der Ozonbelastung, der direkten Sonnenbestrahlung des Kopfes mit einer Reizung der Hirnhäute und Erhöhung des Hirndruckes (Sonnenstich), kann es durch starkes Schwitzen zu einer gefährlichen Dehydratation (Entwässerung, Hitzeerschöpfung), zu Elektrolytstörungen, zu einer Kreislaufdysregulation (Hitzekollaps) und einem Versagen der Temperaturregulation (Hitzschlag) mit neurologischen Gefährdungen (Krampfanfälle, Bewusstseinsveränderungen) kommen.

Folgende Beschwerden müssen uns achtsam werden lassen:

Kopfschmerz,

Schwindel,

Übelkeit, Erbrechen,

Bewußtseinsveränderungen,

Krampfanfälle,

Kreislaufkollaps, bis zu einem Kreislaufstillstand.

Führungskräfte sollten daher folgende Punkte beachten:

Einsatz- und Übungszeiten sind grundsätzlich kurz zu halten!

Körperliche Belastungen sollten reduziert werden!

Aufschiebbare Tätigkeiten sollten auf kühlere Tageszeiten verlegt werden!

Seit Sonntagmorgen (23.06.2019 - 04:00 Uhr) wurde eine 80 Jahre alte Seniorin in Mainaschaff vermisst. Gegen 17:00 Uhr wurden die Feuerwehrkräfte zur Vermisstensuche alarmiert. Um 18:20 Uhr fanden Einsatzkräfte der Feuerwehr die beeinträchtigte alte Dame am Mainaschaffer DJK-Heim.

Ein Großaufgebot von Polizei und den Feuerwehren aus Mainaschaff, Kleinostheim und Karlstein (SEG Drohne) hatte sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf die Suche nach der Frau gemacht. Ein Polizeihubschrauber sowie Boote der Feuerwehr und Wasserwacht waren gleichermaßen in den Einsatz eingebunden. Die ebenso alarmierte Rettungshundestaffel konnte noch vor Eintreffen an der Einsatzstelle abbestellt werden, da die Person durch Einsatzkräfte der Feuerwehr bereits gefunden worden war. Einige Feuerwehrkameraden kamen nach der Alarmierung mit ihrem Fahrrad zum Feuerwehrgerätehaus. Dieses nutzen sie dann auch, um truppweise die engen Gassen und Fußwege im Ort abzusuchen. Die aufgefundene Person wurde dem Rettungsdienst vorgestellt und konnte nach einer ambulanten Behandlung in die Obhut der Angehörigen entlassen werden.

Die Verantwortlichen der Feuerwehr - Kommandant Matthias Grimm und Kreisbrandmeister Udo Schäffer - konnten insgesamt auf rund 80 Einsatzkräfte zurückgreifen.

Feuerwehr im Einsatz

Passend zur kürzesten Nacht des Jahres begann der Tag bei strahlendem Sonnenschein für die Wettbewerbsteilnehmer bereits um 7:00 Uhr mit dem Frühstück. So gestärkt ging es anschließend in voller Feuerwehr-Montur in das Landkreisstadion. Nun galt es sportliche Bestleistungen abzurufen. Das hohe Niveau der Mannschaften zeigte sich für die Zuschauer insbesondere beim Staffellauf. Hier gab es sehr spannende Kopf an Kopf Rennen. An jeder Station wurde versucht hundertstel Sekunden gut zu machen, sowie möglichst exakt den Ablauf einzuhalten. So müssen zum Beispiel die Kommandos "Wasser marsch" und "Wasser halt" zum richtigen Zeitpunkt gegeben werden, um keine Fehlerpunkte zu erhalten. Auch galt es den C-Schlauch beim Löschangriff möglichst akkurat durch die Hindernisse zu führen. Das optische und soziale Auftreten der Mannschaft wurde ebenfalls durch die Schiedsrichter bewertet. Während es für die Wettbewerber Ernst wurde, starteten die Zeltlagerteilnehmer wieder zu ihren selbstgewählten Ausflugszielen. Besonders viel Zuspruch bekamen heute die mitgebrachten und teilweise sogar selbstgebauten Pools mancher Zeltlagergruppen. So war auch der Andrang am Eisstand der Mitmachmeile groß. In der angrenzenden "Chill Zone" konnte man vom Sandstrand aus einen Blick auf die Klettertürme und ihre Bezwinger werfen. Am Stand des Gesundheitsamtes bot sich standhaften Gästen die Möglichkeit einen Parcours mit einer sogenannten "Promillebrille" zu absolvieren. Der zwischen dem ganzen Rot der Feuerwehrautos herausstechende Kariere-Truck der Bundeswehr bot nicht nur Einstellungsberatung für den militärischen, sondern auch den feuerwehrtechnischen Dienst beim Bund. Fußballbegeisterte kamen beim Torwandschießen der Sparkasse und Tischkickern beim Stand der Firma Sand Profile auf ihre Kosten. Das große Highlight des Landesjugendfeuerwehrtages stellte der Einmarsch der 25 Wettbewerbsgruppen mit Fahnenabordnungen, Schiedsrichtern und Marschkapelle dar. Bei der anschließenden Siegerehrung lobte Landesjugendfeuerwehrwart Heinrich Scherf die Mannschaften für ihre hervorragenden Leistungen. Gemeinsam mit Hausherren Landrat Dr. Ullrich Reuter, Staatsministerin Judith Gerlach und dem stv. Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Bayern Johann Eitzenberger überreichte Wettbewerbsleiter Manfred Ziegler die begehrten Pokale. Das Ticket für den Bundesentscheid in Xanten sicherten sich die Mannschaft Tirschenreuth aus der Oberpfalz mit dem ersten Platz, sowie Oberneukirchen 2 aus dem Bezirk Oberbayern mit dem zweiten Platz. Der dritte Platz ging mit der Mannschaft Balbersdorf/Kolmberg ebenfalls in die Oberpfalz. Die Mannschaft Wenigumstadt aus dem Landkreis Aschaffenburg landete auf einem respektablen 24 Platz. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer und viel Glück im September an die beiden Gewinner. Während die ca,. 320 Wettbewerbsteilnehmer bereits heute ihre oft sehr weite Heimreise antreten, freuen sich die ca. 400 Jugendlichen des Zeltlagers auf die letzte gemeinsame Nacht bei diesem außergewöhnlichen Zeltlager. 

Tim Dedio
Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg

Bilder: https://drive.google.com/open?id=1jVwDD2sFE5nFrIFJq24lJAVRG3R4N8Ob

Video: https://youtu.be/BdSIq567LMw

Ljft Sa 2019

Aktuell sind zwei Kamerateams auf dem Gelände unterwegs. Die Beiträge werden heute (22.06.2019) in der Rundschau um 16:00 Uhr im Bayerischen Rundfunk und am Montag (24.06.2019) um 17:30 Uhr (Kabelfernsehen) bzw. um 19:00 Uhr (Satellitenfernsehen) ausgestrahlt.

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Nach dem Aufbau und Eröffnungstag wurde es für die Wettbewerbsgruppen heute zum ersten Mal ernst. Der Trainings-Durchlauf für den Landesentscheid im Bundeswettbewerb stand an. Allerdings wurden bereits hier schon die Zeiten gemessen, falls der eigentliche Wettbewerbsdurchlauf morgen wetterbedingt nicht stattfinden kann. Beim Landesentscheid des Bundeswettbewerbs mussten die Gruppen zwei Teile absolvieren. Der A-Teil beinhaltete den Aufbau eines Löschangriffs mit Hindernissen und das Anfertigen von Knoten. Während im B-Teil ein 400m Staffellauf mit verschiedenen Hindernissen. Dabei galt es verschiedene feuerwehrtechnische Basics aufzuzeigen. So zum Beispiel das Aufrollen eines C-Druckschlauches, das Anziehen der persönlichen Schutzausrüstung und Zielwurf mit der Feuerwehrleine. Während die Wettbewerbsgruppen im Stadion sportliche Höchstleistungen erbrachten, bereisten die Zeltlagerteilnehmer verschiedenste Ausflugsziele der Region. Diese Ausflüge wurden vorab von den Jugendwarten gebucht. Zu den begehrten Zielen zählten unter anderem die Besichtigungstouren der Feuerwehrschule Würzburg, der ILS Untermain, Main Echo Druckerei und BR Senderanlage Pfaffenberg. Auch verschiedene Aktionen wurden angeboten. So konnten die Jugendlichen unter anderem Bootstouren auf dem Main unternehmen, die Freibäder Rottenberg und Goldbach besuchen und das Atemschutzzentrum Goldbach hautnah erleben. Zeitgleich öffnete die Mitmachmeile um 10 Uhr im Busbahnhof ihre Tore. Die Besucher konnten sich hier verschiedene Feuerwehrfahrzeuge und Gerätschaften anschauen und erklären lassen. So zeigten zum Beispiel die Taucher der Stadt Aschaffenburg in einem Glascontainer ihr Vorgehen bei einem Einsatz unter Wasser. Außerdem konnten sich Mutige in Ihren Kletterkünsten beweisen oder ihr Können als Feuerwehrmann am Fire Trainer unter Beweis stellen. Auch für Jüngere war auf der Eventwiese einiges geboten: Große Hüpfburgen in Form eines Flugfeldlöschfahrzeuges mit einer breiten Rutsche, ein Hüpfburg-Turm zum Klettern sowie eine weitere Feuerwehrhüpfburg, die sich über mehrere Etagen erstreckte, waren dort aufgebaut. Auch Verhungern musste niemand. Durch Eis, Waffeln, Kuchen, Burger, Pizza, Bratwurst und kalte Getränke war die Versorgung für Jedermann gesichert.Unter den begeisterten Besucher befand sich auch Landrat Dr. Reuter. In diesem Rahmen übergab die Versicherungskammer Bayern sieben Wassersauger an Dr. Reuter und die Kreisbrandinspektoren Frank Wissel und Otto Hofmann.

Auch morgen freuen wir uns wieder auf zahlreiche Besucher, die die Gelegenheit nutzen die Attraktionen der Mitmachmeile von 10:00-14:00 Uhr selbst zu erleben.

Tim Dedio
Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg

Bilder: https://drive.google.com/open?id=16pNZNdzDqMEnG3W4DRJqJd_cf4_0Cnnj

Video: https://youtu.be/iNNOWYKGyHs

DJI 0067

Damit das Löschwasser nicht ausgeht
Versicherungskammer Bayern übergibt Schwimmsauger

Hösbach. Der trockene Sommer 2018 führte nicht nur zu vielen Wald- und Flächenbränden, sondern lies mancherorts auch das Löschwasser knapp werden. Der Wasserstand in vielen Bächen war so niedrig, dass mit herkömmlichen Mitteln der Feuerwehr kein Löschwasser mehr entnommen werden konnte. Die Versicherungskammer Bayern übergibt den bayerischen Feuerwehren insgesamt 850 Schwimmsauger. Damit kann die Feuerwehr künftig bei jedem Wasserstand ihrer originären Tätigkeit, nämlich Feuer zu löschen, nachkommen. Der Schwimmsauger kann bei jedem Wasserstand eingesetzt werden. Der Landkreis Aschaffenburg erhält in Hösbach im Rahmen des Landesjugendfeuerwehrtages 7 Stück dieser nützlichen Geräte. Florian Ramsl von der Versicherungskammer Bayern überreichte diese an Landrat Dr. Ulrich Reuter und an die Kreisbrandinspektoren Frank Wissel und Otto Hofmann.

„Ohne Löschwasser kann die beste Feuerwehr nicht löschen“ erläutert Florian Ramsl von der Versicherungskammer Bayern „Als Versicherer der Kommunen liegt uns sehr daran, diese bei der Ausrüstung ihrer Feuerwehren zu unterstützen“. Gleichzeitig minimiert der größte Wohngebäudeversicherer in Bayern mit dem Schwimmsauger auch die Schäden; das wirkt sich zudem positiv für das Unternehmen aus.

Wasserhöhe von nur 5 cm statt 30 cm notwendig

Mit dem Schwimmsauger kann aus Bächen gesaugt werden, wenn der Wasserstand nur noch 5 cm beträgt. Bisher waren mindestens 30 cm notwendig. Da das Wasser an der Oberfläche entnommen wird, wird zudem der Gewässerboden geschont. Der 7kg leichte Schwimmsauger besteht aus einem 60 cm langen Polyethylen-Körper und wird anstelle eines herkömmlichen Saugkorbes aus Metall am Saugschlauch angebracht. Dieser Saugschlauch wird an der Pumpe des Feuerwehrfahrzeuges angeschlossen.

Da nicht überall Hydranten vorhanden sind, muss das Löschwasser oft aus Bächen oder Teichen gepumpt werden. Der Schwimmsauger ist dafür eine einfache, aber geniale Erfindung. Zudem ist das Absaugen von Wasser bei Überschwemmungen möglich.

Das Projekt wurde von der Versicherungskammer Bayern gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern entwickelt.

Die Versicherungskammer Bayern sponsert seit vielen Jahren diverse Projekte bei den Freiwilligen Feuerwehren Bayerns. Dazu gehörten zum Beispiel bereits Wärmebildkameras, Rauchschutzvorhänge, die Schaumtrainer, Rauchhäuser zur Demonstration von Belüftungsmaßnahmen und der Sondersignalfahrtrainer.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Versicherungskammer Bayern für die Unterstützung.

Bild Übergabe Schwimmsauger

Spaß und Action rund um die Feuerwehr? Das gibt es beim Action Day am Sonntag, den 07.07.2019 zwischen 10 und 16 Uhr!

Selbst einen Brand löschen, ein Auto mit schwerem Gerät aufschneiden, eine Fett- bzw. Spraydosenexplosion sehen, die Fahrzeuge der Feuerwehr und die Feuerwehr an sich kennnen lernen.

All das und vieles mehr kann beim Action Day der Feuerwehr Krombach ausprobiert werden! Startpunkt ist das Feuerwehrhaus Krombach in der Belzenstraße 18.

Voraussetzung dafür ist nur ein Alter von 12 Jahren. Nach oben gibt es keine Grenze! (Für die Jüngeren stehen aber eine Hüpfburg und kleinere Spiele bereit!)

Für Verpflegung ist gesorgt!

Hinweis: Bei schlechtem Wetter, ist es leider nicht möglich, den Action Day stattfinden zu lassen.

Krombach Action Day

Katja Griebel von der FF Gunzenbach hat zum 01.06.2019 die Leitung des FR Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung übernommen und ist ab sofort die Ansprechpartnerin für alle Feuerwehren des Landkreises im Bereich Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung. Wir wünschen Katja für ihre Arbeit viel Spass und Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei der bisherigen Leiterin Ursula Hain von der FF Rothengrund ganz herzlich für ihre langjährige, motivierte und sehr gute Arbeit bedanken.

Katja Griebel ist auch ab sofort für unseren Firetrainer/Feuerlöscherausbilder verantwortlich und die Ansprechpartnerin für diese Übungsmöglichkeit. Wir bitten alle Feuerwehren, die schon für das Jahr 2019 und 2020 den Firetrainer gebucht haben, sich noch einmal mit Katja Griebel wegen Terminabstimmungen in Verbindung zu setzen.

Hier die Kontaktdaten von Katja Griebel:

Tel. 0177 3716547

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nach zwei Jahren der Vorbereitung öffneten pünktlich um 8 Uhr die Tore zum Landesjugendfeuerwehrtag mit Landeszeltlager. Während die aus ganz Bayern angereisten Wettbewerbsteilnehmer ihr Quartier im Schulgebäude bezogen, begann für die Zeltlagerteilnehmer der Tag mit dem Aufbau ihrer Zelte. Insgesamt nehmen ca. 420 Teilnehmer am Zeltlager teil. Sogar Gruppen aus dem anderen Ende von Bayern sind extra angereist, um gemeinsam 25 Jahre Jugendfeuerwehr Bayern zu feiern. Die Wettbewerbsgruppen mit insgesamt ca. 320 Jugendlichen, die am Landesentscheid im Bundeswettbewerb der deutschen Jugendfeuerwehr teilnehmen, begannen direkt nach der Anreise mit dem Training auf dem Wettbewerbsgelände. Bei noch bestem Wetter wurde auf dem Zeltplatz bereits die Poolsaison eröffnet. Der ein oder andere landete auch unfreiwillig im kühlen Nass. Gegen Abend verköstigten die Feldküchen aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg, sowie die Priska, die Teilnehmer mit leckerem Chili con Carne. So gestärkt ging es anschließend auf die Eventwiese zur offiziellen Eröffnung durch Landesjugendfeuerwehrwart Heinrich Scharf. Nach kurzen Grußworten von Herrn Landrat Dr. Reuter und Frau Digitalministerin Judith Gerlach gab Kreisjugendwart Georg Thoma das Zeichen „Musik ab“. So feierten die 740 Jugendlichen bei Live Musik von Melibokus, alkoholfreien Cocktails und abschließendem Feuerwerk, den Beginn von hoffentlich drei geilen Tagen.  Währenddessen empfing Landrat Dr. Reuter in der Aula des Schulzentrums Hösbach die Ehrengäste. Passend dazu wurden in diesem Rahmen auch KBM Thilo Happ und Benjamin Weidinger mit dem Bewerterabzeichen in Bronze, sowie Petra Schulte in Gold für ihre Verdienste um das Wettbewerbswesen geehrt. Außerdem wurde KBM Georg Thoma die Medaille der Landesjugendleitung verliehen. Auch KBI Frank Wissel wurde mit der Ehrennadel der JF Bayern in Silber überrascht. Auch freute sich die Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg über eine Spende in Höhe von 2500€ der Sparkasse Aschaffenburg Alzenau, die von Georg Thoma freudig angenommen wurde. Trotz des kurzzeitigen Starkregens blieben alle gut gelaunt sowohl auf dem Konzert als auch danach für den restlichen Abend auf dem Zeltplatz. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an alle Geehrten, herzlichen Dank schonmal an alle Helfer für dieses riesen Event. Auf hoffentlich gutes Wetter, viele neue Kontakte und ne geile Zeit für euch hier in Hösbach!

Tim Dedio
Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg

Bilder: https://drive.google.com/open?id=1xbcGw80xXap209rWsXQjeUl37YMkCQSM

Video: https://youtu.be/vAznVSf4bzA

DJI 0003

Die Freiwillige Feuerwehr Kleinostheim veranstaltet - neben dem Seminar des KFV, das ausgebucht ist - ebenfalls ein Seminar Großtierrettung.

Freitag, 28.06 von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr - Theorieteil

Samstag, 29.06. von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr - Praxisteil

Es sind noch Restplätze vorhanden - Anmeldungen formlos unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rückfragen bitte an Thorsten Frank von der FF Kleinostheim (Tel. 0175 2770837)

Kosten inkl. Verpflegung: 210,-- €

Am Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr Stockstadt um 07:04 Uhr zu eine Gefahrengutaustritt in die Hahnenkammstraße alarmiert. Nachdem ein LKW bei einer Spedition zur Entladung geöffnet wurde, trat den Arbeitern ein beißender Geruch entgegen. Die Ladung des Sattelaufliegers bestand aus unterschiedlich großen Gebinden Farben und zugehörige Chemikalien. Alle Behälter waren als Gefahrengut gekennzeichnet.

Zunächst wurden die unbeschädigten Gebinde vom Lastwagen entladen. Schließlich konnten von einem Trupp unter Atemschutz zwei beschädigte 5-Liter-Behälter auf einer Palette identifiziert werden. Deren Inhalt, Härter für Lacke, war auf der Ladefläche vollständig ausgelaufen. Mit Chemikalienbinder wurde die Flüssigkeit von der Feuerwehr gebunden und in einem Fass aufgenommen. Gegen 8:30 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Die Feuerwehr Stockstadt war unter Kommandant und Einsatzleiter Frank Bott mit 4 Fahrzeugen und 14 Frauen und Männer im Einsatz.Kreisbrandmeister Udo Schäffer war ebenfalls vor Ort.

Armin Lerch

Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

FF Stockstadt Einsatz 107 2019

Foto: Feuerwehr Stockstadt 

Am Samstag, 15.06.2019 fand eine Ausbildung für die Feuewehren entlang der KVG-Strecke zwischen Kahl und Schöllkrippen im Gerätehaus der Feuerwehr Schöllkrippen statt.

Nach einem theoretischen Teil erfolgte eine Fahrzeugkunde an einem Zug der Wetfrankenbahn - hier ging es vor allen Dingen um die Möglichkeiten, in einen Zug bei einem Unfall einzudringen.
Um 13.00 Uhr wurde dann unter der Leitung von KBI Frank Wissel eine größere Übung auf der gesperrten Strecke der KVG im Bahnhof Schöllkrippen durchgeführt. Hierbei wurde angenommen, dass ein Pkw mit 2 Personen auf das Gleis gekommen ist und von einem Triebfahrzeug - mit 23 Personen besetzt - gerammt wurde.
An der Übung nahmen die Feuerwehren Schöllkrippen, Blankenbach, Königshofen und Schimborn mit 10 Fahrzeugen und 54 Personen teil.
Die beiden Insassen des Pkw mussten mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. 
Die Personen im Triebfahrzeug wurden mit Tragetüchern und Schleifkorbtragen gerettet und zu einer Verletztensammelstelle gebracht.
Es war eine anstrengende Übung, die den Teilnehmern sehr viel abverlangte - aber auch sehr gut abgelaufen ist.
Herzlichen Dank an alle Übungsteilnehmer und Mitwirkenden bei der Übungsvorbereitung und Darstellung.
gez. Frank Wissel
Kreisbrandinspektor
20190615 Uhrzeit 13 48 39 0145 1
20190615 Uhrzeit 13 19 10 0026 1
20190615 Uhrzeit 13 32 21 0051 1
20190615 Uhrzeit 13 42 56 0129 120190615 Uhrzeit 13 59 53 0290 1 
20190615 Uhrzeit 14 07 33 0422 1
20190615 Uhrzeit 14 19 50 0531 1
20190615 Uhrzeit 14 32 43 0597 1

Die Technisch/Taktische Betriebsstelle der Kreisverwaltungsbehörde (TTB-KBV) spielt derzeit auf alle Motorola Digitalfunkgeräte den neuen aktuellen Codeplug MR 16 auf.

Für dieses Datenupdate besucht die TTB-KVB in den nächsten Tagen/Wochen alle Feuerwehren im Landkreis.

MR 16 Bild 1

MR 16 Bild 2

Zu einem Brand im Gebäude, wurde die Feuerwehr Haibach am frühen Samstagabend, um 19:12 Uhr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte in der Oskar-Stahl-Straße ankamen, drang dichter Rauch aus dem Bereich des Kellers nach draußen. Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Haibach, Michael Bauecker, ließ sofort mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz, mit zwei Strahlrohren, in das Gebäude vorgehen. Sehr schnell konnte die Kameraden dann auch den Brandherd finden und löschen. 

Ein Problem stellte dann die Rauchausbreitung im Haus dar. Trotz geschlossener Türen wurde über das passive Lüftungssystem, der Rauch im gesamten Gebäude verteilt. Durch den Einsatz von zwei mobilen Lüftern der Feuerwehr, konnte aber auch diese Aufgabe gelöst und das Gebäude entraucht werden. Eine Person, welche sich selbst noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins freie retten konnte, erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Die Feuerwehr Haibach, war mit einem Mehrzweckfahrzeug, zwei Löschfahrzeugen, einer Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug  vor Ort. Insgesamt 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Hinzu kommt noch ein Rettungswagen des Roten Kreuzes sowie Kreisbrandmeister Marco Eich, zur Unterstützung des Einsatzleiters. 

Zur Schadenshöhe und Brandursache können wir keinerlei Aussagen treffen, ebenso nicht über den Gesundheitszustand der betroffenen Person. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Zu einer Tierrettung wurde die Feuerwehr Gemeinde Laufach heute um 13.54 Uhr im Bereich der Frohnhecken alarmiert. Dort hatte sich ein Jungfuchs mit seinem Hinterlauf in einem Weidenzaun verfangen und durch sein panisches Verhalten immer weiter "verschnürt". Ein jagdkundiger Feuerwehrmann hielt das Tier fest und beruhigte es, während ein weiterer Kamerad das Tier freischnitt und aus seiner misslichen Lage befreite. Der Fuchs trat nach kurzem Verweilen an der Einsatzstelle die Flucht in das naheligende Waldgebiet an.

Die Feuerwehr Gemeinde Laufach war mit VRW und MTW sowie dem Tierrettungskoffer an der Einsatzstelle.

Bericht und Fotos: Feuerwehr Gemeinde Laufach 

Fuchsrettung 01

Fuchsrettung 02

In der Nacht von Freitag auf Samstag, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, um 23:43 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage, in das Gewerbegebiet „Pfingstweide“ alarmiert. Um 23:48 Uhr, das erste Löschfahrzeug war bereits auf der Anfahrt, wurde erneut alarmiert und das Schlagwort von B BMA auf B Rauchentwicklung im Gebäude angepasst. Ein Werkschutzmitarbeiter aus der Pforte, hatte vor Ort bereits erkundet und zusätzlich einen Notruf abgesetzt. Die ersten Einsatzkräfte fanden folgende Situation vor: Das Gebäude war komplett geräumt, alle Mitarbeiter der Nachtschicht waren in Sicherheit, ein Mitarbeiter hatte vermutlich eine leichte Rauchgasvergiftung, er wurde vom Rettungsdienst vor Ort gesichtet, musste aber nicht weiter versorgt werden. In einer der Hallen war eine massive Rauchentwicklung feststellbar, welche von einem Elektrostapler stammte, an welchem augenscheinlich die Batterie brannte. Der Stapler stand direkt seitlich an einem Hochregal, in diesem Bereich befand sich zusätzlich noch eine Ladestation. 

Auf Grund der langen Angriffswege (mehrere 100 Meter ins Gebäude) ging ein 4er Trupp unter schwerem Atemschutz, ausgestattet mit einem Hochdrucklöschgerät und zwei Kohlesäurelöschern, in Richtung des Staplers vor. Ein weiter Trupp unter schwerem Atemschutz, ging am Eingang in Bereitschaft. Zur Sicherheit wurde ein weiteres Löschfahrzeug, besetzt mit PA Trägern, aus der Nachbargemeinde Kahl alarmiert. Dieses konnte jedoch bereits auf der Anfahrt wieder wenden, da sich die Lage stabilisierte. Das Feuer konnte durch den 4er Trupp sehr schnell niedergeschlagen werden, die Batterie sprühte jedoch immer wieder funken, rauchte auch mal mehr und mal weniger. Da sicher war, dass die Batterie nach draußen gebracht werden musste, suchten die Einsatzkräfte nach einer Möglichkeit die Batterie aus dem Stapler auszubauen, glücklicherweise stand die Maschine genau an der richtigen Stelle, so dass über ein Hilfsgestell mit Rollen, die Energiequelle herausgeschoben werden konnte. Nun stand sie auf dem Gestell, wie weiter? Mit vier Schäkeln und zwei Schlingen aus dem HLF 20/16, wurde ein Hebegeschirr gebaut. Die Batterie wurde angeschlagen und konnte dann von einem Staplerfahrer nach draußen gebracht werden. Dort wurden die einzelnen Leitungen und Verbindungen, der weiter noch rauchenden Batterie, durch eine Elektrofachkraft unter schwerem Atemschutz, getrennt. Am Ende wurde das Batteriegehäuse komplett mit Wasser gefüllt und somit alle Zellen geflutet. Die Einsatzstelle konnte dann so, der verantwortlichen Person der Firma, übergeben werden. 

Die Feuerwehr Karlstein war unter Leitung des Kommandanten Andreas Emge, mit fünf Fahrzeugen (ELW, HLF, DLK, LF, TLF) und 26 Personen im Einsatz. Sie wurde unterstützt von der Feuerwehr Kahl (HLF) mit 8 Personen sowie dem Kreisbrandinspektor Frank Wissel. 

Ebenfalls vor Ort war ein Rettungswagen des Roten Kreuzes mit 3 Personen, zur Absicherung der Einsatzkräfte und Sichtung des Mitarbeiters. 

Zur Schadensursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen. Einsatzende nach Herstellen der Einsatzbereitschaft im Gerätehaus, war 02.00 Uhr am Samstagmorgen.  

Die nächsten Alarmierung lies jedoch nicht lange auf sich warten, um 05:37 Uhr klingelten erneut die Meldeempfänger der Kameraden. Im Bereich der Seligenstädter Straße, hatten unbekannte Personen, Säcke mit Altkleider in Brand gesteckt. Diese konnten mit einem Schnellangriffsschlauch und Wasser aus dem HLF, abgelöscht werden. 

Gerade aber solche Einsätze, wie der um 05.37 Uhr, wären vermeidbar und müssten nicht sein!

Wir laden die Verursacher gerne dazu ein, sich bei uns zu engagieren. Wir haben immer etwas zu tun und haben auch nach Einsätzen, wie der beim beschriebenen Brand des Staplers, genügend noch aufzuräumen, sauber zu machen und zu prüfen. Zeigt Courage und beweist euren Mut zur ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit und lasst nicht euren Übermut an wehrlosen „Kleidersäcken“ aus, in dem ihr diese anzündet und uns nur noch mehr Arbeit bereitet! 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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