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Nur noch tot konnte am Sonntagmorgen (28.04.2019) ein Autofahrer aus dem Landkreis Aschaffenburg von der Feuerwehr aus dem Wrack seines Fahrzeugs geborgen werden. Der Mann war auf der Kreisstraße AB 10 mit seinem Audi gegen einen Baum geprallt.

Gegen 07:30 Uhr war der Audifahrer mit seinem Wagen auf der Kreisstraße unterwegs. Warum der Fahrer zwischen Wenighösbach und Unterafferbach von der Straße abkam und gegen einen unmittelbar am Fahrbahnrand stehenden Baum geprallt war ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlung. Ein Jäger wurde auf das Unfallgeschehen aufmerksam und verständigte unverzüglich über Notruf 112 die Rettungskräfte. Der 21-Jährige befand sich alleine im Auto und wurde durch die Wucht des Aufpralls im komplett demolierten Wagen eingeklemmt. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Insgesamt rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren an die Unfallstelle geeilt. Die Feuerwehrleute aus Wenighösbach, Hösbach, Unterafferbach, und Laufach (Rüstwagen) standen unter der Einsatzleitung von Tobias Brinkmann (erster Kommandant der Feuerwehr Hösbach). Unterstützt wurde der Einsatzleiter von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam ein Sachverständiger an die Unfallstelle, der die Beamten der Polizei bei der Unfallaufnahme unterstützte. Die Kreisstraße war für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten komplett gesperrt. Der Feuerwehreinsatz war gegen 10:15 Uhr beendet.

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Am Samstag (27.04.2019) heiratete unser Kreisbrandmeister Markus Rohmann (Bessenbach) seine Sabrina (Leiterin des Fachreferats Frauenarbeit im Kreisfeuerwehrverband und stellvertretende Kommandantin der Feuerwehr Dörnsteinbach).

Nach der Trauung in der Alzenauer Burg standen die Kollegen der Kreisbrandinspektion sowie die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus Bessenbach und Dörnsteinbach für das Brautpaar Spalier.

Die Kreisbrandinspektion, der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg sowie die Feuerwehren Bessenbach und Dörnsteinbach wünschen den Beiden viel Glück, Gesundheit und alles Gute auf ihrem gemeinsamen Lebensweg.

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Bilder u. Text: Markus Fischer

In die Seewiesenstraße nach Feldkahl wurden am Samstagmittag (27.04.2019) gegen 12 Uhr die Feuerwehren Feldkahl-Rottenberg und Hösbach sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann alarmiert. Weiterhin wurde von der Feuerwehr Aschaffenburg sowie von der Feuerwehr Hösbach das Messgerät zur Kohlenstoffmonoxid (CO)-Messung nachgefordert. Diese Geräte werden zur Messung des Kohlenmonoxidgehaltes im Blut eingesetzt und geben somit Anhaltspunkte für mögliche Rauchgasvergiftungen. Aus bislang unbekannter Ursache war es zu einem Küchenbrand im ersten Obergeschoss in einem Mehrfamilienhaus gekommen. 

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde sofort ein Trupp unter Atemschutz mit einem Löschrohr zur Brandbekämpfung entsandt. Zwei Hausbewohner hatten bereits vor Ankunft der Feuerwehr erste Löschmaßnahmen unternommen. Die Feuerwehr intensivierte die Maßnahmen anschließend woraufhin kurze Zeit später die Meldung „Feuer aus“ an die integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain abgegeben werden konnte. Der Brand sorgte für eine enorme Rauchentwicklung innerhalb des Gebäudekomplexes. Um den hochtoxischen Brandrauch aus dem Anwesen zu bekommen, wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle abschließend auf Glutnester überprüft und der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben.

Die beiden Bewohner, welche die Brandbekämpfung begonnen hatten, wurden vorsorglich vom anwesenden Rettungsdienst/Notarzt behandelt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Feuerwehreinsatzleiter Christian Stenger (Kommandant der Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg) konnte auf fünf Einsatzfahrzeuge und rund 30 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandinspektor Otto Hofmann vertreten. Von rettungsdienstlicher Seite waren drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Einsatzleiter Rettungsdienst und die Helfer vor Ortgruppe der BRK Bereitschaft Hösbach im Einsatz.

Über die Schwere der Verletzungen, die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Am Freitag (26.04.2019) wurden um 06:46 Uhr die Feuerwehren Schimborn, Königshofen und Mömbris von der Leitstelle Bayerischer Untermain zu einem Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2305 zwischen Königshofen und Blankenbach alarmiert. Durch das gewählte Alarmstichwort: Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen und eingeklemmten Personen, wurden die Kreisbrandinspektoren Frank Wissel und Otto Hofmann ebenfalls entsandt.

Der Einsatzleiter Benjamin Weidinger, Kommandant der Feuerwehr Schimborn, fand beim Eintreffen an der Unfallstelle zwei PKWs vor, die in Folge eines Frontalzusammenstoßes beschädigt auf der Fahrbahn standen. Der 35 – jährige Fahrer des Lada wurde durch das Unfallgeschehen in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr unter Anleitung des Notarztes mit hydraulischem Rettungsgerät patientengerecht befreit werden. Der 24 - jährige Fahrer des Fords befand sich beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits außerhalb seines Fahrzeugs. Beide Unfallbeteiligten wurden von medizinisch geschulten Feuerwehrkräften bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes erstversorgt.

Die zwei Schwerverletzten wurden vom Rettungsdienst, der mit zwei Rettungswagen, einem Rettungshubschrauber und einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst an der Unfallstelle war, in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Die Staatsstraße war für die Dauer des Einsatzes im Auftrag der Polizei komplett gesperrt. Die Feuerwehrkräfte leiteten den Verkehr um.

Der Einsatzleiter konnte auf rund 35 Feuerwehrleute zurückgreifen, die mit acht Fahrzeugen ausgerückt waren.

Über die Art der Verletzungen, die Unfallursache sowie den Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Bilder: Frank Wissel, Kreisbrandinspektor
Text: Markus Fischer, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Pressebericht des Polizeipräsidums Unterfranken vom 25.04.2019:

MÖMBRIS, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Donnerstag hat ein psychisch Belasteter einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der 43-Jährige hatte sich in seinem Wohnhaus verbarrikadiert und Drohungen ausgesprochen. Mit Unterstützung eines SEK konnte er am Abend in Gewahrsam genommen und medizinischer Betreuung zugeführt werden. Verletzt wurde niemand.

Bereits um die Mittagszeit hatte sich der Mann selbst über Notruf gemeldet und sich psychisch auffällig gezeigt. Nachdem Drohungen mit Gewalt gegenüber Familienangehörigen hinzukamen, machten sich mehrere Streifen der Alzenauer Polizei, der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach, der Operativen Ergänzungsdienste und ein Hundeführer auf den Weg zum Wohnhaus des polizeibekannten Mannes. Er verhielt sich auch gegenüber den Ordnungshütern fortgesetzt aggressiv und verbarrikadierte sich in einem Teil seines Anwesens. Alle Versuche mit ihm Kontakt aufzunehmen und ihn zu beruhigen, schlugen fehl.

Zur Sicherheit der eingesetzten Beamten und des 43-Jährigen, der auch damit drohte, sich selbst etwas anzutun, wurde ein Spezialeinsatzkommando und Beamte der Verhandlungsgruppe hinzugezogen. Gegen 21.55 Uhr konnte der Mann schließlich vom SEK unverletzt in Gewahrsam genommen und im Anschluss in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht werden. Vorsorglich waren auch der Rettungsdienst und die örtliche Feuerwehr vor Ort.

Am Mittwochabend (24.04.2019) fegten starke Sturmböen über den Landkreis Aschaffenburg.

Gegen 19:20 Uhr wurden die ersten Feuerwehren zu Hilfeleistungseinsätzen alarmiert. Bis 20:45 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren zu rund 30 Einsätzen verteilt über den gesamten Landkreis Aschaffenburg gerufen. Es handelte sich überwiegend um Meldungen bezüglich umgestürzter Bäume, abgerissener Äste, umherfliegender Gegenstände und abgedeckter Dächer.

Die Gefahrenstellen wurden durch die Feuerwehren soweit möglich abgesichert bzw. beseitigt. Personen kamen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu Schaden. Zur Stunde (21:00 Uhr) dauern die Einsatzaktivitäten noch an.

Über den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Kleinkahl die Ersatzbeschaffung eines hydraulischen Rettungssatzes für die FF Kleinkahl genehmigt.
Der hydraulische Rettungssatz ersetzt einen hydraulischen Rettungssatz vom Löschgruppenfahrzeug LF 16/12, der die heutigen Anforderungen nicht mehr erfüllt.

Stockstadt a. Main, Lkr. Aschaffenburg. Am Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr Stockstadt um 05:53 Uhr zu einem ausgelösten Rauchmelder in eine Tagesförderstätte für Behinderte in die Wallstadter Straße alarmiert. Vor Ort fanden die Feuerwehrleute einen leicht verrauchten Technikraum vor. Dort war ein elektrisches Bauteil eines Schaltschranks überhitzt und hatte zu einem kleinen Schwelbrand geführt. Der betroffene Schaltschrank wurde von der Feuerwehr umgehend stromlos geschaltet und damit der Brand eingedämmt. Löschmittel waren in Bereitschaft, mussten aber nicht eingesetzt werden. Mit einem Lüfter wurde der Raum belüftet. Aufgrund der frühen Uhrzeit befanden sich noch keine Personen in der Einrichtung.

Einrichtungen wie die Tagesförderstätte verfügen über eine automatische Brandmeldeanlage. Wird zum Beispiel von einem Rauchmelder eine Verrauchung bemerkt, verständigt die Brandmeldeanlage elektronisch die Integrierte Leitstelle in Aschaffenburg. Von dort aus wird die zuständige Feuerwehr alarmiert, die vor Ort die Ursache erkundet und Maßnahmen zur Schadensbegrenzung einleitet. 

Nur dem ausgelösten Rauchmelder und der schnell alarmierten Feuerwehr ist es zu verdanken, dass der Schwelbrand noch in der Entstehung entdeckt und mit minimalem Aufwand gelöscht werden konnte. 

Die Feuerwehr Stockstadt war mit 5 Fahrzeugen und 22 Frauen und Männer bis 7:00 Uhr im Einsatz.

Tagesförderstätte STO

Armin Lerch
Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

Trockene Vegetation und hohe Temperaturen und weiten Teilen Deutschlands. Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen genügt in vielen Bereichen bereits eine fahrlässig weggeworfene, glimmende Zigarette, um die Natur in Brand zu setzen. „Vegetationsbrände können sich rasend schnell ausbreiten", warnt die Feuerwehr. „In den vergangenen Tagen sind viele Feuerwehren bereits bei Waldbränden im Einsatz gewesen – häufig ehrenamtlich aus ihrer Freizeit oder dem Beruf heraus.

Die Feuerwehr gibt fünf Tipps zum Vermeiden von Bränden:

 Werfen Sie keine Zigaretten oder andere brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug! Schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Autobahnen und anderen Straßen.

 Lassen Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen stehen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft neben allen Modellen mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren (viele Pkw mit Otto-Motoren) künftig auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI. Werden diese in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.

 Beachten Sie auf jeden Fall das in vielen Wäldern geltende Rauchverbot!

 Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten.

 Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.

Zum zweiten Mal bot der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg vertreten durch das Fachreferat Kinderfeuerwehr eine Fortbildung für Betreuer(innen) an, die keine Feuerwehrausbildung haben. So konnte KBM Volker Hock insgesamt sieben Teilnehmerinnen in der Feuerwache Großostheim begrüßen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann die Schulung, welche folgende Inhalte hatte: Aufbau und Gliederung einer Feuerwehr, Arten von Feuerwehren, Rechtsgrundlagen, Aus- und Fortbildungen, Kreisbrandinspektion und Kreisfeuerwehrverband, Arten und Umfang der Schutzkleidung und zum Schluss noch Feuerwehrfahrzeuge.

Bei der Fortbildung wurde darauf geachtet, dass die Teilnehmer nicht überfordert werden, sondern in der Lage sind in ihren Kinderfeuerwehren den Kindern bei Fragen entsprechend Antwort geben zu können! Nach rund zweieinhalb Stunden war die Fortbildung beendet und alle traten mit viel Neuem die Heimreise an.

Wir wünschen den Teilnehmerinnen weiterhin viel Spaß und Erfolg in ihren Kinderfeuerwehren.

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Pressemeldung der Freiwilligen Feuerwehr Glattbach vom 21.04.2019:

Zu einem ausgedehnten Flächenbrand am Ostersonntag den 21.04.2019 gegen 10:30 Uhr wurden die Feuerwehr Glattbach sowie die Feuerwehr Aschaffenburg alarmiert.

Im Bereich zwischen dem Kindergarten Storchennest (Elise-Oberle-Straße) und dem Hundeplatz Aschaffenburg war aus ungeklärter Ursache eine Fläche von ca. 1000 qm² eines Naturschutzgebietes in Brand geraten. Mit dem ersteintreffenden Löschfahrzeug der Feuerwehr Glattbach (HLF 20/16) und den mitgeführten 2000 Liter Wasser wurde zuerst versucht die Brandausbreitung zu stoppen. Zudem diente das Tanklöschfahrzeug (TLF 4000) und ein 6000 Liter Wasser fassender Tank der Feuerwehr Aschaffenburg als Wasserentnahmestelle für den Erstangriff.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde von der Straße Weihersgrund eine Löschwasserförderung über eine lange Schlauchstrecke von ca. 400 Metern zur Einsatzstelle verlegt. Insgesamt wurden während der Löschmaßnahmen schätzungsweise ca. 15.000 Liter Wasser über insgesamt zwei C-Strahlrohre sowie ein spezielles Waldbrand-Strahlrohr abgegeben, um den Brand zu löschen.

Von Seiten der Feuerwehr Glattbach waren insgesamt 23 Einsatzkräfte unter der Leitung des zweiten Kommandanten Christian Bernhard im Einsatz. Ebenso waren zwei Fahrzeuge der Polizei, ein Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte und der diensthabende Kreisbrandinspektor Otto Hofmann (Waldaschaff) an der Einsatzstelle. Der Einsatz war nach gut zwei Stunden beendet.

Über die Schadensursache sowie den entstandenen Schaden kann die Feuerwehr Glattbach keine Angaben machen.

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Verkehrsunfall mit PKW, zwei Schwerverletzte Personen 

Am frühen Karfreitagmorgen gegen halb eins wurde die Feuerwehr Stadt Alzenau zu einem Verkehrsunfall in die Seestraße alarmiert. Der Fahrer eines mit zwei Personen besetzten Fahrzeuges verlor von Wasserlos kommend  auf Höhe der Polizeiinspektion die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Fahrzeug querte  die Gegenfahrspur und fuhr in eine angrenzende Böschung. Dort traf es eine Baumgruppe, schleuderte zurück,  überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Fahrer und Beifahrer verletzen sich schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich.

Beide Fahrzeuginsassen  hatten unterstützt durch Ersthelfern vor Eintreffen der Alzenauer Kräfte das Fahrzeug verlassen. Eine Person wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt, für die andere übernahmen Feuerwehrsanitäter bis zum  Eintreffen des zweiten  Rettungswagens die Versorgung und  Betreuung. Weitere Kräfte der Feuerwehr Alzenau sperrten die Seestraße im betroffenen Bereich, stellten den Brandschutz, sicherten die Einsatzstelle und leuchteten diese für die Unfallaufnahme aus.  Nach der Bergung des des Fahrzeuges wurde die Fahrzeugbaterrie abgeklemmt und ausgelaufene Betriebsmittel gebunden. Ein getroffener und dadurch umgeknickter Baum wurde mit einer Motorkettensäge zerteilt und vom angrenzenden Radweg entfernt. Abschließend reinigte die Feuerwehr Radweg und Fahrbahn.

Alarmzeit: 00:28 Uhr

Eingesetzte Fahrzeuge:

- Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug ALZ 40/1 (HLF 20)

Sonstige Kräfte:
- Notarzt 
- Rettungsdienst BRK Aschaffenburg Kreisverband
- Rettungsdienst DRK Rettungsdienst Main-Kinzig gGmbH
- Einsatzleiter Rettungsdienst Malteser Hilfsdienst Aschaffenburg

Feuerwehr Stadt Alzenau

In der Nacht auf Karfreitag, um 0.50 Uhr, wurden die Feuerwehren Krombach und Schöllkrippen sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel, zu einem Balkonbrand nach Krombach in die Schlemmgasse alarmiert.

Die Bewohner der Wohnung wurden von einem Rauchmelder geweckt - hier zeigt sich erneut, wie wichtig Rauchmelder sind - und stellten fest, dass Gegenstände auf dem Balkon brannten. Sofort wurde über Notruf 112 die Feuerwehr gerufen, welche nach dem Eintreffen vor Ort, dass Feuer auf dem Balkon mit einem Strahlrohr und Kleinlöschgerät bekämpfte.

Glücklicherweise wurde das Feuer frühzeitig bemerkt, die Glasscheibe der Balkontüre hatte bereits einen Sprung, wäre diese geplatzt, hätte das Feuer wahrscheinlich auf die Wohnung über gegriffen. Dies konnte aber durch die schnell eintreffende Feuerwehr noch verhindert werden.  

Nach der Brandbekämpfung wurde die verrauchte Wohnung durch die Einsatzkräfte belüftet, hierzu kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz.

Vorsorglich wurden 3 Bewohner – welche unter Schock standen - dem Rettungsdienst vorgestellt.

Einsatzleiter Wolfgang Bedel (Krombach), hatte 37 Einsatzkräfte zur Verfügung. Einsatzdauer: 1,5 Stunden

Über die Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussage treffen.

Frank Wissel 

Kreisbrandinspektor