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Mespelbrunn Hessenthal
Auf getrennten Dienstversammlungen haben die Feuerwehrdienstleistenden beider Feuerwehren in geheimer Abstimmung jeweils einstimmig einer Fusion der zwei Feuerwehren zum 01.01.2020 zugestimmt. Im Gemeinderat wird nun die Fusion in den nächsten Wochen beschlossen und die neue gemeinsame Feuerwehr zum 01.01.2020 auf den Weg gebracht.

Johannesberg Rückersbach
Auf einer gemeinsamen Dienstversammlungen haben die Feuerwehrdienstleistenden beider Feuerwehren in getrennten Wahlgängen in geheimer Abstimmung jeweils einstimmig einer Fusion der zwei Feuerwehren zum 01.01.2020 zugestimmt. Im Gemeinderat wird nun die Fusion in den nächsten Wochen beschlossen und die neue gemeinsame Feuerwehr zum 01.01.2020 auf den Weg gebracht.

Gunzenbach Hohl Reichenbach Rothengrund
Die vier Feuerwehren und der Markt Mömbris sind sich einig, dass die vier Feuerwehren zur Freiwilligen Feuerwehr Hutzelgrund fusionieren. Ein Termin für die Fusion soll im Laufe des Jahres 2020 festgelegt werden.

Auf der 26. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern wurden die rund 500 Delegierten und Gäste durch den Vorsitzenden Alfons Weinzierl über die Arbeit des Verbands im vergangenen Jahres informiert. Der Kassenbericht und Kassenprüfbericht wurden vorgetragen und der Vorstand entlastet, der Haushalt für 2020 genehmigt. Als Ort für die nächste Verbandsversammlung wurde Regensburg festgelegt. Großer Tagesordnungspunkt waren die Neuwahlen des 1. Vorsitzenden, da Alfons Weinzierl nach 16 Jahren an der Spitze des Verbandes sein Amt niederlegt.

Neuwahlen im LFV

Im Anschluss an Informationen aus dem Verbandswesen standen die Wahlen zum 1. Vorsitzenden an, außerdem dessen Vertreter und der Schriftführer.
Johann Eitzenberger wurde mit 205 Stimmen zum neuen 1. Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes gewählt Bayern gewählt.
Als gleichberechtigte Stellvertreter wurden Norbert Thiel und Herrmann Schreck gewählt.
Schriftführer Matthias Moyano wurde nach 10 Jahren Tätigkeit aus dem Amt verabschiedet. Zum neuen Schriftführer wurde Alfred Zinsmeister gewählt.

Repräsentativer Teil

Alfons Weinzierl berichtete auf der Verbandsversammlung über die wichtigsten Errungenschaften des Jahres 2019:

Katastrophenschutz:

Neuausrichtung Sonderinvestitionsprogramm Katastrophenschutz 2030 – vorgeschlagen und eingebracht durch den LFV Bayern. Hier werden zukünftig jährlich rund 14 Mill. Euro aus dem allgemeinen Staatshaushalt zur Verfügung gestellt.

Auf das Modul Hochwasserausstattung folgt das Modul Stromausfall – Stromeinspeisung:

Hier laufen die Planungen für ein Beschaffungsprogramm des Freistaats Bayern „LKW mit verschiedenen großen mobilen Notstromaggregaten.

Zu dem Modul „Hochwasserausstattung“ aus der Forderung 2013 nach dem Hochwasser in Deggendorf:

  • 12 Löschwasserfördersysteme mit Flutmodulen beschafft
  • Bisher 43 LKW mit Hochwasserausstattung – als Länderbeschaffung ausgeliefert, und:
  • 21 weitere werden noch beschafft, somit insgesamt 63 Einheiten Einmalig in Bayern als Länderbeschaffung, mit einem Gesamtfinanzvolumen von 21 Mill. Euro. Noch in 2013 bei den ersten Gesprächen unvorstellbar – heute Realität!

Feuerschutzsteuer:

Zweckbindung der Feuerschutzsteuer für das Feuerwehrwesen wurde festgeschrieben. Derzeit jährlich rund 80 Mill. Euro. Dies war wichtig für die Zukunft um eine finanzielle Planungssicherheit für die staatliche Förderung von Feuerwehrfahrzeugen, Feuerwehrgerätehäusern und der staatl. Feuer-wehrschulen zu gewährleisten.

Feuerwehrschulen:

Neue – insgesamt 65 zusätzliche Stellen an den Feuerwehrschulen.

Davon in 2019/20 insgesamt 33 Lehrkräfte und 17 Servicekräfte und im nächsten Doppelhaushalt weitere 15 Stellen.

Statusweiterleitung der Einsätze von ILS zu ILS – also die sog. ILS-übergreifende und Landkreisübergreifende Alarmierung:

Die Tests sind nahezu alle erfolgreich abgeschlossen. Ab Oktober 2019 wird der bayernweite Rollout beginnen. Damit wäre ein weiteres großes Anliegen - die sog. Landkreisübergreifende- und ILS-übergreifende Alarmierung - der Feuerwehren und Führungskräfte in Bayern umgesetzt und die bisherigen teilweise großen Zeitverzögerungen bei der Alarmierung behoben. Mit der Umsetzung kann wieder ein wichtiger Meilenstein zum Abschluss kommen.

Für die Zukunft strebt der Verband unter anderem folgende Positionen an:

Finanzierung und Förderung von Feuerwehrgerätehäusern und Feuerwachen

Wenn die staatl. Förderung der Feuerwehrgerätehäuser wenigstens wieder auf 30 % angehoben werden soll, müsste der Staat hier zusätzlich im Jahr rund 10 Mill. Euro zur Verfügung stellen. Für die derzeit geplanten und noch anstehenden Baumaßnahmen an den staatl. Feuerwehrschulen wird noch ein Finanzbedarf von 100 Mill. Euro in den nächsten 5 – 6 Jahren benötigt. Staatsminister Herrmann, unterstützt das Anliegen. Ebenso der Haushaltsauschussvorsitzende MdL Josef Zellmeier und der Sprecher der Feuerwehren im AK Innen Herr MdL Norbert Dünkel. Hier ist die Staatsregierung gefordert, zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von rund 8 - 12 Mill. Euro ab dem Doppelhaushalt 2021 jährlich zur Aufstockung für die Förderung für Feuerwehrgerätehäuser bereit zu stellen.

Ausweitung der Ehrenamtsförderung:

Für die Kameraden die 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geleistet haben, gewährt der Staat einen 1-wöchigen kostenlosen Aufenthalt im Feuerwehrheim in Bayerisch Gmain. Um dies auch den Kameraden für 50 Jahre FW-Dienst anbieten zu können, sollte man Visionen gegenüber der Politik einbringen.

Vielleicht würde der Staat ein zusätzliches Bettenhaus – auf seinen eigenen Liegenschaften - in Bay. Gmain im Feuerwehrheim bauen.

Damit wären die notwendigen Kapazitäten an Zimmern vorhanden, um für die Kameraden die 50 Jahre ehrenamtlich eine Pflichtaufgabe der Kommunen und des Staats übernommen haben einen einwöchigen Urlaub zu gewähren.

Dies wäre eine echte Ehrenamtsförderung und Wertschätzung für die Feuerwehren!

Hinterbliebenenversorgung:

Die Forderung nach Ausweitung der Hinterbliebenenversorgung auf nichteheliche Lebenspartner wurde Innenminister Joachim Herrmann angetragen. Grund ist, dass somit auch nicht verheiratete Angehörige als Lebenspartner von Feuerwehrdienstleistenden – welche bei der Ausübung ihres Feuerwehrdienstes zu Tode gekommenen sind - eine angemessene Entschädigung bekommen.

Ausweitung der Blaulichtberechtigung auf alle KBM`s :

Hier fordert der Landesfeuerwehrverband die Ausweitung der Blaulichtberechtigung für alle Kreisbrandmeister die in die Alarmierungsplanung eingebunden sind. Ohne Blaulichtberechtigung kann kein KBM als Vertreter seine Aufgaben wahrnehmen, schon gar nicht bei Einsätzen auf der Autobahn. Es geht uns nicht um etwaige Einsatzabschnittführer, Zugführer, Verbandsführer, sondern um die Kreisbrandmeister, die nach der ABeK auch in der Alarmierungsplanung hinterlegt sind.

Rede des Innenministers

Für Innenminister Herrmann war es eine Ehrensache – selbst an seinem Geburtstag –  bei seiner Feuerwehr vorbei zu schauen. Er  betonte in seiner Ansprache, welch enorme Leistung die bayerischen Feuerwehren erbringen:

„Wir müssen darüber reden, wenn etwas gut läuft.  Es ist großartig was wir an Feuerwehren in unserem Land haben - vielen herzlichen Dank für dieses Engagement.“

Außerdem setzt er sich weiterhin dafür ein, dass die Feuerwehr - siehe Digitalpaket – mit neuester Technik ausgerüstet wird.

Weiterhin wünschte er sich auch mehr Verständnis und Entgegenkommen von Seiten der Arbeitgeber für Mitarbeiter, die bei der Freiwilligen Feuerwehr sind.

„Wir müssen mit den Arbeitgebern reden“ meinte er, „die müssen Verständnis für das Ehrenamt haben und wir müssen positiv diese Betriebe rausstellen, die das Ehrenamt unterstützen.“

Vehement sprach sich Innenminister Herrmann auch gegen Gaffer aus: „Wir brauchen auch mehr Respekt vor unseren Einsatzkräften, wir brauchen Leute die den Einsatzkräften helfen, statt gaffen! Gaffer müssten bestraft werde, so der Innenminister: „Respekt vor unseren Einsatzkräften, den können wir zu Recht einfordern.“

Weiter forderte er, die Jugendfeuerwehr zu stärken, mehr Frauen für die Feuerwehr zu gewinnen und auch Menschen mit ausländischer Herkunft für das Ehrenamt zu gewinne und zu integrieren.

Ehrungen

An den beiden Verbandstagen wurden auch zahlreiche Ehrungen durchgeführt:

Die Auszeichnung mit dem Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold erhielten:

  • Josef Pellkofer, 1. Bürgermeister von Dingolfing
  • Heinrich Trapp, Landrat Dingolfing-Landau
  • Und Staatsminister a.D. Erwin Huber

Das Steckkreuz des Feuerwehrehrenzeichens erhielten

  • Martin Lackner, Kreisbrandrat im Landkreis Eichstätt
  • Albert Uttendorfer, Kreisbrandrat im Landkreis Straubing-Bogen
  • Reiner Gillig, Kreisbrandmeister im Landkreis Dingolfing-Landau
  • Albert Fröhlich, Kreisbrandmeister im Landkreis Tirschenreuth
  • Oliver Flake,Kreisbrandrat im Landkreis Forchheim
  • Rainer Gründel, Zugführer der Freiwilligen Feuerwehr Nürnberg-Werderau
  • Karl-Georg Kolb, Stadtbrandrat a. D. der Stadt Aschaffenburg
  • Jürgen Karl, Kreisbrandmeister des Landkreises Neu-Ulm
  • Heinrich Scharf, Landesjugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Bayern
  • Jürgen Weiß, Leiter des Fachbereiches 4 im Landesfeuerwehrverband Bayern
  • Kerstin Schmidt, Kreisbrandinspektorin des Landkreises Bayreuth und Bundesbeauftragte für Gleichstellung beim DFV
  • Andrea Fürstberger, Leiterin Fachbereich 10 im Landesfeuerwehrverband Bayern

Die Bayerische Feuerwehr-Ehrenmedaille erhielt

  • Dr. Frank Walthes, Vorstandsvorsitzender der VKB:

Eröffnung der Feuerwehraktionswoche

Gemeinsam mit Innenminister Herrmann und Alfons Weinzierl eröffnete Johann Eitzenberger auf dem Stadtplatz in Dingolfing um 12:30 Uhr offiziell die Feuerwehraktionswoche, die allen Freiwilligen Feuerwehren gewidmet ist, die ehrenamtlich und damit unentgeltlich Uhren Dienst tun.

„Wir sind Ehrenamt – Wir sind freiwillige Feuerwehr“ - mit dieser Kampagne 2019/20 würdigt der Landesfeuerwehrverband (LFV)  ganz besonders das Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehr.

Bayern ist auf seine Freiwilligen Feuerwehren angewiesen, die 315.000 Ehrenamtlichen erbringen eine Wertschöpfung von 4-5 Mrd. Euro im Jahr.  Dieser Berechnung ergibt sich daraus, was es kosten würde, die Landkreise bayernweit mit Berufsfeuerwehren auszustatten

Die Kampagne „Wir sind Ehrenamt – wir sind Freiwillige Feuerwehr“ wird auch mit kleinen Filmen aus dem Feuerwehralltag unterstützt. Weiterführende Informationen Anzuschauen auf der Website

www.ich-bin-freiwillige-feuerwehr.de

Innenminister Herrmann eröffnete bei strahlendem Sonnenschein die Feuerwehr Aktionswoche 2019/20 und betonte in seiner Ansprache, welch enorme Leistung die bayerischen Feuerwehren erbringen:

„Wir müssen darüber reden, wenn etwas gut läuft.  Es ist großartig was wir an Feuerwehren in unserem Land haben - vielen herzlichen Dank für dieses Engagement.“

AUSBLICK

Was für die 320.000 ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden in Bayern gilt, gilt auch für den neu gewählten Vorsitzenden Johann Eitzenberger: Hoch motiviert und mit Freude geht er seine neue Aufgabe an und kann dabei auf seine bisherigen Erfahrungen als Bezirksvorsitzender in Oberbayern sowie als Stellvertreter von Alfons Weinzierl aufbauen.

Von den vielen Schwerpunkten seien mit dem Ausbau der inneren Verbandsstrukturen, der noch stärkeren Förderung der gesellschaftlichen Anerkennung des besonderen, sicherheitsrelevanten Ehrenamtes, z.B. durch die Gründung des landesweiten Beirates, besonders auch notwendige gesetzliche Reformen genannt. Eitzenberger fordert deutlich: "Unsere verbandliche Tätigkeit muss mindestens in den Bereichen Facharbeit, Gremienarbeit und Aus- und Fortbildung als Feuerwehrdienst anerkannt werden. Hier geht es ausschließlich um den Erhalt und die Verbesserung der Qualität des Feuerwehrwesens in Bayern !"

"Unser Ehrenamt muss insgesamt auch langfristig leistbar bleiben ! Vor dem Hintergrund des allgemeinen Wandels unserer Lebensumstände (Digitalisierung, Technologisierung, immer weiter steigende Mobilität) nehmen auch die Einsätze immer mehr zu. Auch darauf gilt es sowohl bei der Sicherung  insbesondere der Tagesalarmsicherheit, bei der Gewinnung neuer Mitglieder, aber auch beim Halten derer, die schon Teil unserer starken Gemeinschaft sind, immer zu achten.

Auch wenn es zu unvermeidbaren Belastungen im Feuerwehrdienst kommt: "Es ist eine besonders erfüllende Aufgabe im Dienst unserer Gesellschaft, von der ich zu 100 Prozent überzeugt bin, und für die es sich lohnt täglich mit Herz, Freude und Tatkraft, zu arbeiten", so der neue Vorsitzende abschließend.

Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Stockstadt die vorzeitige Beschaffung einer neuen Drehleiter DLA (K) 23/12 genehmigt und eine spätere staatliche Förderung in Aussicht gestellt. Der Landkreis Aschhaffenburg wird die geplante Beschaffung ebenfalls bezuschussen.

Die neue Drehleiter DLA (K) 23/12 wird die 20 Jahre alte Drehleiter DLK 23/12 der FF Stockstadt ersetzen.   

Am Dienstagabend (01.10.2019) stockte der Verkehr aufgrund starken Regenfalls Höhe der Rastanlage Rohrbrunn in Fahrtrichtung Würzburg. Der Fahrer eines Kühltransportes übersah dies und prallte, bei dem Versuch dem LKW vor ihm auszuweichen, auf die linke Ecke dessen Trailers. Dabei riss er diesen auf und kam selbst an der Fahrbahnbegrenzung der linken Spur zum Stehen. Weiterhin wurde ein SUV vom Kühltransporter erfasst und ebenfalls an die Fahrbahnbegrenzung gedrückt. Der Fahrer des verunfallten LKW wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Er konnte sich aber glücklicherweise, ebenso wie die anderen beiden beteiligten Fahrer selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Die Autobahn war bis etwa 2:00 Uhr voll gesperrt.

Gegen 21:50 Uhr wurden die Feuerwehren aus Weibersbrunn und Waldaschaff auf die BAB3, in Fahrtrichtung Würzburg Höhe der Rastanlage Spessart alarmiert. Die Feuerwehr Weibersbrunn war mit drei Fahrzeugen und 17 Feuerwehrdienstleistenden, die Feuerwehr Waldaschaff mit 5 Fahrzeugen und 19 Wehrleuten vor Ort. Weiterhin rückte die Feuerwehr Dammbach mit zwei Fahrzeugen und 13 Kameraden zur Unterstützung bei der Verkehrsführung aus. Unter der Leitung von Kommandant Fred Gellner sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle ab, leiteten den Verkehr ab, leuchteten die Unfallstelle aus und stellten den Brandschutz sicher. Durch einen abgerissenen Tank am Unfall LKW wurden große Mengen Diesel über alle drei Fahrspuren verteilt. Durch Bindemittel verhinderten die Einsatzkräfte ein Eindringen in den Regenwasserkanal. Nachdem die Fahrzeuge abgeschleppt und die Fahrbahn vollständig geräumt war, verließen die Feuerwehren gegen 4:00 Uhr die Unfallstelle. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann stand dem Einsatzleiter beratend zur Seite. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen vor Ort.

Zur Unfallursache, der Art der Verletzungen, sowie der Höhe des entstandenen Schadens kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Am Wochenende vom 27.09.19 bis 29.09.19 führte der Ausflug des Kreisfeuerwehrverbandes und der Kreisbrandinspektion nach Ulm und Dinkelsbühl. Auf Einladung von Dominik Allig, dem für uns zuständigen Gebietsvertreter der Magirus GmbH besuchte ein großer Teil der Ausflugsteilnehmer das Magirus-Werk in Ulm. Im „Kompetenzzentrum für Brandschutz“ wurden wir 3 Stunden umfassend und sachkundig über die Fertigung von Drehleitern und sonstigen Feuerwehrfahrzeuge informiert. Ein Dankeschön an Dominik Allig für die Möglichkeit der Betriebsbesichtigung und ein ganz herzlicher Dank an unseren Schatzmeister Robert Etzel für die hervorragende Organisation des Ausfluges.

Ulm2a

Der Sturz einer betrunkenen Person in die Kahl löste in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine kleine Suchaktion aus. Ein Ehepaar hatte sich nach dem Besuch einer Veranstaltung gegen 01:30 Uhr zu Fuß auf den Heimweg begeben. Der 55-Jährige kam dabei vom Weg ab und stürzte eine Böschung hinunter in die Kahl. Die Ehefrau sprang hinterher um ihren Mann zu retten. Jedoch konnte sie ihn nicht mehr auffinden und verständigte daher den Notruf der Rettungsleitstelle. Auf Grund des geschilderten Sachverhalts wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Nach einer ca. einstündigen Suche wurde der vermisste Ehemann von seiner Frau zu Hause schlafend im Bett aufgefunden. Er hatte sich mittlerweile selbstständig nach Hause begeben um seinen Rausch auszuschlafen. Der 55-Jährige zog sich bei dem Sturz eine leichte Schürfwunde im Gesicht zu. Seine Ehefrau erlitt bei ihrer Rettungsaktion eine kleine Verletzung am Bein.

Von Seiten der Feuerwehr waren Einsatzkräfte aus Kälberau, Alzenau und Aschaffenburg (Wasserrettungszug) im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war der zuständige Kreisbrandmeister Thorsten Frank anwesend. 

(Pressemeldung der PI Alzenau)

Feuerwehr im Einsatz

Am 27.09.2019 wurde auf einer Dienstversammlung der FF Wasserlos Matthias Amrhein zum neuen Kommandanten und Andre Höfler zu seinem Stellvertreter gewählt.

Am Donnerstag, 26.09.2019 führte die Staatl. Feuerwehrschule Würzburg in der Feuerwache Großostheim eine Standortschulung zum Thema „Strahlenschutz“ durch. Das Tagesseminar richtete sich insbesondere an Feuerwehren, die über eine Strahlenschutzsonderausrüstung verfügen, sowie an Führungskräfte als Fortbildungsveranstaltung. 26 Teilnehmer aus den Landkreisen Aschaffenburg, Miltenberg und der Stadt Aschaffenburg nahmen dieses Aus- und Fortbildungsangebot an. Nach einer Theorieeinheit am Vormittag in der die Grundlagen des Strahlenschutzes behandelt wurden, fanden am Nachmittag praktische Übungen statt. Die Teilnehmer erlernten und vertieften ihre Kenntnisse bei Messübungen mit Dosisleistungsmess- und warngeräten sowie mit Kontaminationsnachweisgeräten. Ein herzliches Dankeschön geht an die Staatl. Feuerwehrschule Würzburg und ihre Ausbilder, die zum wiederholten Mal in Großostheim Feuerwehrkräfte des bayerischen Untermains im Bereich Strahlenschutz fortgebildet hat.

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Heute Vormittag gegen 09.00 Uhr geriet ein slowenischer Lkw-Anhänger auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg-Ost und Goldbach in Fahrtrichtung Würzburg kurz vor Beginn der Einhausung aus bislang nicht geklärter Ursache in Brand. Dem Lkw-Fahrer gelang es noch die Zugmaschine vom Anhänger abzukuppeln und so einen Schaden am Zugfahrzeug zu verhindern. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Goldbach, Aschaffenburg und Hösbach stand der mit Holzpaletten und Kartonagen beladene Anhänger bereits lichterloh in Flammen. Nachdem der Anhänger abgelöscht war, musste er aufwändig entladen und die Ladung weiter gelöscht werden. Dazu wurden der Stapler der Feuerwehr Goldbach und die Abrollbehälter „Mulde“ der Feuerwehren Goldbach und Aschaffenburg an die Einsatzstelle beordert. Die Ladungsreste wurden auf dem Gelände der Autobahnmeisterei in Hösbach zwischengelagert und dort endgültig gelöscht. Aufgrund des Brandes wurden auch Teile an der Verkleidung der Einhausung und der Sicherheitstechnik in Mitleidenschaft gezogen. Die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg musste für die Löscharbeiten zunächst voll gesperrt werden. Während der nachfolgenden Entladearbeiten und Nachlöscharbeiten konnte der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeleitet werden. Die Feuerwehren waren mit 8 Fahrzeugen und 45 Feuerwehrkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte präsent. Vertreter der Autobahnmeisterei waren ebenfalls vor Ort. Der Einsatz war gegen 11.30 Uhr beendet.

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Der Ausbildungs- und Belegungsplan für das Jahr 2020 für das Atemschutzzentrum in Goldbach ist erstellt.

Ab dem 01.10.2019 können über das Buchungssystem auf unserer Homepage www.kfv-ab.de die Teilnehmer für die drei im Jahr 2020 stattfindenden Atemschutzgeräteträger-Lehrgänge angemeldet werden. Bitte vorrangig erst mal für die beiden ersten Lehrgangstermine die Teilnehmer anmelden.

KBM Peter Schmitt hat alle Informationen zur Lehrgangsanmeldung in dem beiliegenden Schreiben zusammengefasst.

Für Fragen steht KBM Peter Schmitt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne zur Verfügung.

AT-Lehrgänge-2020.pdf

AT Lehrgänge 2020 Seite 1

AT Lehrgänge 2020 Seite 2

Stadtbrandrat a.D. Karl-Georg Kolb wurde am vergangenen Wochenende auf der Delegiertentagung des Landesfeuerwehrverbandes in Dingolfing von Innenminister Joachim Herrmann das Steckkreuz für seine herausragenden und persönlichen Dienste um das Feuerwehrwesen verliehen. Das Steckkreuz ist die höchste staatliche Ehrung für Feuerwehrleute in Bayern.
Die Kreisbrandinspektion und die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg gratulieren SBR a.D. Karl-Georg Kolb ganz herzlich zu dieser hohen Auszeichnung und danken ihm für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit.

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von links: LFV-Vorsitzender KBR Johann Eitzenberger, SBR a.D. Karl-Georg Kolb, Innenminister Joachim Herrmann

Foto: Jochen Kümmel

Die Freiwillige Feuerwehr Wasserlos trauert um ihren ehemaligen stellvertretenden Kommandanten und langjähriges Vereinsmitglied Herbert Wissel - dieser verstarb am 23.09.2019.

Herbert Wissel war seit 1952 Mitglied der FF Wasserlos und von 1975-1980 stellvertretender Kommandant der FF Wasserlos.

Unser Mitgefühl gilt den trauernden Angehörigen.

Die Trauerfeier findet am Freitag, 27.09.2019 um 14.30 Uhr am Friedhof in Wasserlos statt.

Die FF Bessenbach trauert um den Ehrenkommandanten Walter Staab.

Walter Staab war Kommandant der FF Oberbessenbach.

Am 02.10.2019 findet in Oberbessenbach um 14 Uhr ein Gottesdienst und anschließend die Urnenbeisetzung statt.

Unser aller Mitgefühl gehört der Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken erhalten.

Liebe Leserinnen und Leser,

alle Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in Bayern leisten täglich hervorragende Arbeit. Sie setzen sich für ihre Mitmenschen ein, teils in lebensgefährlichen Situationen. Ich hoffe, dass wir mit der diesjährigen Aktionswoche und der neuen Kampagne des Landesfeuerwehrverbands wieder viele Menschen für ein Engagement bei der Feuerwehr begeistern können, junge wie ältere Männer und Frauen, Menschen von hier, aber auch aus anderen Bundesländern und Nationen nach Bayern gezogene Männer und Frauen.

Die Staatsregierung unternimmt ganz erhebliche Anstrengungen, um den hohen Standard bei Ausbildung und Ausrüstung fortlaufend zu optimieren. So wurden 2014 bis 2018 an die Gemeinden und Landkreise über 208 Millionen Euro für den Erwerb von Feuerwehrfahrzeugen und den Bau von Feuerwehrgerätehäusern ausbezahlt. Für ein neues bayerisches Sonderinvestitionsprogramm 'Katastrophenschutz Bayern 2030' stehen im Doppelhaushalt 2019/20 zudem mehr als 33 Millionen Euro zur Verfügung, davon 14 Millionen Euro zugunsten der Feuerwehren.

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Herrmann eröffnet Feuerwehraktionswoche

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am 21. September 2019 dem neuen Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbands Bayern (LFV), Johann Eitzenberger, zu seiner Wahl gratuliert. Gemeinsam gaben Herrmann und Eitzenberger den Startschuss für die diesjährige Feuerwehraktionswoche, die unter dem Motto „WIR SIND EHRENAMT! Freiwillige Feuerwehr jederzeit und bayernweit!“ steht.

Mit dem ausscheidenden Vorsitzenden des LFV, Alfons Weinzierl, geht eine Ära zu Ende. Joachim Herrmann hat diesem für sein herausragendes Engagement gedankt: „Fast 16 Jahre waren Sie an der Spitze des LFV und haben dabei starke Akzente gesetzt. Sie sind zu einer echten Institution geworden und haben in Bayern das Feuerwehrwesen nachhaltig geprägt", sagte Herrmann bei der 26. Landesverbandsversammlung des LFV im niederbayerischen Dingolfing.

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Blaulichtempfang in Kelheim

Innenminister Joachim Herrmann hat beim Blaulichtempfang am 13. September 2019 auf dem Panoramaschiff 'Altmühlperle' im niederbayerischen Kelheim das große Engagement der Einsatzkräfte und Ehrenamtlichen in Bayern gelobt. Zwölf Arbeitgeber wurden mit der Auszeichnung 'Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit' gewürdigt. "Ich freue mich, dass dieses Mal Unternehmen aus allen sieben Regierungsbezirken vertreten sind", sagte Herrmann. Der Arbeitgeber spielt laut Herrmann eine entscheidende Rolle, ob jemand ein Ehrenamt ausüben kann und möchte: "Es ist ein großes Zugeständnis des Unternehmens, seine Mitarbeiter als Ehrenamtliche bei einem Einsatz während der Arbeitszeit gehen zu lassen. Wir können uns glücklich schätzen, solch ehrenamtsfreundliche Unternehmen wie Sie zu haben", lobte der Minister.

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Herrmann erinnert an Dominik Brunner

Innenminister Joachim Herrmann hat am 12. September 2019 bei einer Gedenkveranstaltung am S-Bahnhof München-Solln zum zehnten Todestag von Dominik Brunner dessen Einsatz für Schwächere gewürdigt. Brunner wollte am 12. September 2009 Jugendliche in der S‑Bahn und am S-Bahnhof München-Solln vor einem gewalttätigen Übergriff beschützen, wurde aber selbst brutal angegriffen und starb an den Folgen. "Dominik Brunner ist damit zum Synonym für Zivilcourage geworden", erklärte Herrmann. "Dieser Jahrestag muss uns eine Mahnung sein, Gewalttaten nicht zu dulden, hinzusehen, Verantwortung zu übernehmen und zusammenzuhalten." Es brauche noch mehr Menschen, die sich für eine bessere Gesellschaft ohne Angst und Gewalt einsetzen. "Die Zivilcourage muss weiter gestärkt werden", betonte Herrmann.

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