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Stockstadt a. Main, Landkreis Aschaffenburg. Mit viel Spannung hatte am Montagabend das Stockstädter Ausbilderteam auf die Teilnehmer des Lehrgangs Brandübungscontainer gewartet. In den vergangenen elf Jahren hatten bereits 999 Feuerwehrleute die Ausbildung am holzbefeuerten Brandübungscontainer (BÜC) besucht. Für den Lehrgang hatten sich Teilnehmer des aktuell laufenden Grundlehrgangs im Landkreis Aschaffenburg aus Karlstein und Kahl und Teilnehmer aus dem benachbarten Hessen von den Feuerwehren aus Langen und Neu-Isenburg angemeldet. Kurz nach 18:00 Uhr stand es dann fest, der 1000. Teilnehmer ist eine Feuerwehrfrau: Katja Völker von der Feuerwehr Kahl am Main. Sichtlich überrascht, aber sehr erfreut nahm sie die Gratulationen des Ausbilderteams entgegen.

Katja Völker, ist ein Quereinsteiger bei der Feuerwehr. Vor zwei Jahren besuchte die heute 50-Jährige Feuerwehrfrau mit der Familie den Tag der offenen Tür der Kahler Feuerwehr. Das Gesehene und Erlebte hatte der Familie so gut gefallen, dass Vater, Mutter und Sohn als komplette Familie in die Feuerwehr eintraten. Während Völkers Sohn mit 14 Jahren gerade seine Ausbildung in der Jugendfeuerwehr absolviert, hat sich die Mutter für die Teilnahme am Grundlehrgang des Landkreises entschieden. Für die sportliche Feuerwehrfrau war es dabei selbstverständlich, dass sie auch die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger absolviert. Ein Element der Ausbildung für Atemschutzgeräteträger ist der Durchgang durch den Brandübungscontainer in Stockstadt.

Der durch Spenden finanzierte Brandübungscontainer wurde 2008 in Betrieb genommen. Die Ausbildung wird von der Feuerwehr Stockstadt organisiert. Im Brandübungscontainer wird durch die Verwendung von Holz, die für einen Zimmerbrand typische Hitze- und Rauchentwicklung künstlich erzeugt. Für die Atemschutzgeräteträger ist es wichtig diese Erfahrung vor dem ersten, realen Einsatz zu machen. So können im Ernstfall kritische Situationen sicherer erkannt und entsprechend reagiert werden. Höhepunkt der Ausbildung bildet eine künstlich erzeugte Flammenbildung im Brandrauch, welche die Vorstufe des von den Feuerwehren so gefürchteten Flashover darstellt. Mit gezielten Wasserstößen in den Rauch üben die Teilnehmer wie eine solche kritische Situation unter minimalem Einsatz von Wasser unter Kontrolle gebracht werden kann.

23 09 2019 FF Stockstadt BÜC 1000. Teilnehmer

Der 1000. Lehrgangsteilnehmer am Brandübungscontainer ist eine Feuerwehrfrau -
Katja Völker von der Feuerwehr Kahl, Landkreis Aschaffenburg. Hier mit einem Teil
des Ausbilderteams der Feuerwehr Stockstadt: Von links: Michael Kleinhenz, Rainer
Griesemer, Katja Völker, Toni Eichhorn, Christian Antoni

Bild und Text: Armin Lerch, Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

***Freie*Seminarplätze***Freie*Seminarplätze***Freie*Seminarplätze***

Sehr geehrte Damen und Herren,
der Kreisfeuerwehrverband bietet zusammen mit der Kreisbrandinspektion ein Seminar zum Thema Pressearbeit an.

Für diese Abendveranstaltung haben wir folgende Referenten eingeladen:

Herr Polizeihauptkommisar Michael Zimmer (Polizeipräsidium Unterfranken) mit dem Vortrag:
„Presse‐ und Medienarbeit – Zusammenarbeit mit der Polizei“.

Herr Brandoberamtsrat Dr. Rolf‐Dieter Erbe (Pressesprecher der Berliner Feuerwehr) mit seinem Vortrag:
„Tu Gutes und rede darüber“ – Presse‐ und Medienarbeit der Feuerwehr.

Die Veranstaltung findet am 25.10.2019 um 19:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Michelbach statt.

Die Teilnehmerzahl ist auf 70 Personen begrenzt, pro Person entsteht eine Teilnehmergebühr von 10,- €, darin enthalten sind neben den Unkosten auch zwei alkoholfreie Getränke.

Der Betrag ist rechtzeitig vor Lehrgangs‐ Seminarbeginn mit Angabe der Feuerwehr, der Teilnehmer und des Lehrgangs‐ / Seminares auf das Konto des Kreisfeuerwehrverbandes (IBAN: DE52 7955 0000 0000 2858 09) zu überweisen.

Eine Rückerstattung ist nicht möglich, sollte ein bereits angemeldeter Teilnehmer verhindert sein, kann selbstverständlich ein Ersatzteilnehmer von der jeweiligen Wehr geschickt werden. Das Seminar kann online gebucht werden. 

Am 19.09.19 wurde im Serverraum der ILS eine neue SMS-Komponente (Gateway) eingebaut. INFO-SMS sollten in Zukunft schneller und zuverlässiger versendet/empfangen werden können.

Es werden zukünftig zwei SIM karten verwendet.

INFO-SMS werden wechselweise über beide SIM-Karten versendet. Evtl. hat dies Auswirkungen auf externe, zusätzliche von den Feuerwehren genutzte Alarmierungssysteme (Apps, etc…).

Auf der Landesverbandsversammlung in Dingolfing wurde der Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes neu gewählt, nachdem der bisherige Vorsitzende Alfons Weinzierl nach 16 Jahren nicht mehr antrat. Neuer 1. Vorsitzender wurde Johann Eitzenberger (Bildmitte), seine beiden Stellvertreter wurden Norbert Thiel (links) und Hermann Schreck (rechts).

Wir wünschen dem neuen Team immer eine glückliche Hand bei Ihren Aufgaben.

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Für die Feuerwehr Offenbach sucht die Stadt Offenbach zum nächstmöglichen Termin mehrere
Brandmeisterinnen / Brandmeister (m/w/d)
A 7 HBesO

Als moderne Feuerwehr suchen wir verantwortungsbewusste, aufgeschlossene und einsatzfreudige Menschen, die die besonderen Herausforderungen für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst erfüllen und sich für eine außergewöhnliche und vielseitige Tätigkeit interessieren.

Die Feuerwehr Offenbach besteht aus der Berufsfeuerwehr, drei Freiwilligen Feuerwehren und einer Jugendfeuerwehr. Wir treffen alle erforderlichen Maßnahmen, um drohende Gefahren mit Know-how abzuwenden.

Wir bieten Ihnen:

  • einen vielseitigen, abwechslungsreichen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst mit der entsprechenden beruflichen Sicherheit (Einsatzschwerpunkte: Rettungsdienst, Lösch- und Hilfeleistung, Leitstelle)
  • Ernennung zur Beamtin oder zum Beamten,
  • vielfältige Qualifizierungsangebote,
  • Angebote zur Gesundheitsvorsorge,
  • Erhalt der körperlichen Fitness durch Sport in der Arbeitszeit - eigener Fitnessraum mit sportwissenschaftlicher Begleitung des Dienstsports,
  • Arbeitszeit im 24-Stunden-Schichtdienst im Team einer Wachgruppe,
  • Jobticket für das Rhein-Main-Gebiet mit sehr geringem Eigenanteil,
  • Aufstiegschancen in den gehobenen Dienst.

Unsere Anforderungen:

  • Sie haben die Laufbahn für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst oder eine vergleichbare Ausbildung erfolgreich abgeschlossen,
  • Sie sind im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft (Art. 116 GG) oder der eines EU-Staates,
  • Sie nehmen erfolgreich an der Eignungsprüfung der Feuerwehr Offenbach teil,
  • Sie haben eine sehr gute gesundheitliche und körperliche Fitness,
  • Sie sind uneingeschränkt einsatzdiensttauglich.

Die Berufsfeuerwehr der Stadt Offenbach hat sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil zu erhöhen. Deshalb sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Wohnungssuche.

Wir legen Wert auf soziale Kompetenz, insbesondere im interkulturellen Bereich. Über Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund würden wir uns u. a. in diesem Zusammenhang sehr freuen.

Telefonische Auskünfte erteilt Herr Dr. Eiblmaier oder Herr Wenzel unter Tel. 069/8065-3341 bzw. -3344.

Wir verweisen auf die Informationen zur Datenverarbeitung gemäß Art. 13 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Bewerbungsverfahren. Diese finden Sie auf unserer Homepage unter Rathaus & Service / Stellenangebote

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, senden Sie die üblichen Unterlagen (bitte nicht per E-Mail) bis 11.10.2019 an:

Magistrat der Stadt Offenbach am Main
Personalamt   -Kennziffer 19137-
63061 Offenbach

Wenn Sie die Rücksendung der Bewerbungsunterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend frankierten und mit Ihrer Anschrift versehenen Umschlag bei. Ansonsten werden die Bewerbungsunterlagen nach sechs Monaten vernichtet.

Die beiden bayerischen Staatsministerinnen Michaela Kaniber (Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) und Judith Gerlach (Digitales) haben am Dienstag, 17.09.19 das von der Geiselbacher Bürgermeisterin Marianne Krohnen angeregte Helferfest für die am 18.08.19 beim Sturm tätigen Einsatzkräfte besucht. Auch die Gemeinde Geiselbach war vom Sturm erheblich getroffen worden. Die beiden Ministerinnen waren zuvor auf einer Besichtigungstour durch die vom Sturmereignis schwer beschädigten Wälder in Alzenau, Kahl und Karlstein. In Geiselbach besichtigten sie ein Waldstück in Omersbach bevor sie dann im Omersbacher Anglerheim zu den rund 50 Personen zählenden Einsatzkräften von Feuerwehr, BRK, THW und Polizei stießen. Frau Ministerin Kaniber und Frau Ministerin Gerlach bedankten sich in ihren Grußworten für den großartigen Einsatz der Ehrenamtlichen, nicht nur beim Sturm, sondern während des ganzen Jahres. Dieser sei, so Ministerin Kaniber mit Geld nicht zu bezahlen. Sie lud spontan alle Helfer zu einer „gemeinsamen Sause“ in den Landtag nach München ein. Ministerin Gerlach hatte neben einem Gastgeschenk für die aus dem Berchtesgadener Land kommende Forstministerin auch ein Geschenk für die Helfer: Sie unterstützte das Helferfest mit einer großzügigen Getränkespende.

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Am späten Montagnachmittag (16.09.2019) ist es in Hösbach-Bahnhof zu einem Kellerbrand mit hohem Sachschaden gekommen. Gegen 17.45 Uhr brach in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in der Marienstraße ein Feuer aus. Durch das Brandgeschehen wurden die Anwohner auf das Feuer aufmerksam und alarmierten sofort über Notruf 112 die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Feuerwehr standen bereits mehrere Kellerabteile in Flammen. Offenes Feuer schlug den Einsatzkräften aus den Kellerfenstern entgegen. Unter schwerem Atemschutz und mehreren C-Rohren konnten die Einsatzkräfte über verschiedene Angriffswege das Feuer schnell bekämpfen. Weiterhin musste das Brandgut ebenfalls unter Atemschutz aus den Kellerabteilen geräumt werden. Parallel dazu wurden mehrere Personen von den Balkonen und aus ihren Wohnungen durch die Feuerwehr gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Insgesamt wurden vom Notarzt sieben Personen ambulant an der Einsatzstelle versorgt. Durch die offene Bauweise des Anwesens bzw. durch die geöffneten Fenster und Balkontüren zog der giftige Brandrauch in mehrere Wohnungen. Für die Kontrolle dieser Räumlichkeiten mussten ebenfalls Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden. Zwei Wohnungen sind vorerst durch die giftigen Brandgase unbewohnbar. Insgesamt mussten 15 Trupps unter Atemschutz tätig werden. Nach der umfangreichen Belüftung des Gebäudes wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und der Polizei zur Ermittlungen der Brandursache übergeben. Alle Hausbewohner mussten in Notunterkünfte untergebracht werden, da das Anwesen stromlos gemacht und von der Wasserversorgung getrennt werden musste. Im Wohnanwesen sind 33 Personen gemeldet.

Feuerwehreinsatzleiter Tobias Brinkmann (Kommandant der Feuerwehr Hösbach) konnte auf rund 80 Feuerwehrleute der Feuerwehren Hösbach-Bahnhof, Winzenhohl, Hösbach, Goldbach und Bessenbach zurückgreifen, die mit 15 Fahrzeugen ausgerückt waren. Unterstützt wurde der Einsatzleiter von Kreisbrandmeister Markus Rohmann und Kreisbrandmeister Thorsten Trapp. Von Seiten des Rettungsdienstes waren vier Rettungswagen darunter zwei Rettungswagen der ehrenamtlichen Unterstützungsgruppen Rettungsdienst der BRK Bereitschaften Laufach und Sailauf anwesend. Weiterhin war ein Notarzt, ein Einsatzleiter Rettungsdienst (Sven Oster, BRK Kreisverband Aschaffenburg) sowie der Helfer vor Ort der BRK Bereitschaft Hösbach eingesetzt.

Ebenfalls machte sich der dritte Bürgermeister des Marktes Hösbach Jürgen Fleckenstein vor Ort ein Bild vom Geschehen.

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Klar, die Feuerwehr muss löschen. Doch unwegsames oder unzugängliches Gelände, ein nicht vorhandenes Hydrantennetz und viele kleine versteckte Glutnester machen dies schwierig. Das spezielle Vorgehen hierfür erlernten und übten die 24 Teilnehmer des Waldbrandseminars am Samstag, den 14.09.2019, in Waldaschaff.

Das weniger manchmal mehr ist, wurde den Feuerwehrleuten zu Beginn im theoretischen Teil erläutert. Hier erfuhren sie, dass man durch den Einsatz von kleineren Schlauchdurchmessern, eine Menge Wasser auf den oft sehr langen Förderstrecken einsparen kann. Auch beim Löschen selbst verzichtet man auf den Einsatz großer B-Strahlrohre und nutzt stattdessen D-Hohlstrahlrohre. Des Weiteren werden auch spezielle Rucksäcke, die mit einer Spritze versehen sind, zum Ablöschen kleinerer Glutnester oder Schwelbrände genutzt. Auch spezielle Werkzeuge, wie etwa eine Kombination aus Hacke und Rechen, kommt hier neben Beil, Spaten und Spitzhacke zum Einsatz. Damit werden Schneisen durch den Bodenbewuchs geschlagen, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Auch mit Schippen und Feuerpatschen ist ein Ersticken von brennenden Gewächsen gänzlich ohne Wasser möglich.

Nach einer Stunde ging es dann zur praktischen Ausbildung. Hier probierten die Teilnehmer, in einem Waldstück unterhalb der Autobahnbrücke, die verschiedenen Gerätschaften an drei Stationen aus. Die spezielle Ausrüstung wird durch den Landkreis Aschaffenburg bei den Feuerwehren in Waldaschaff und Großostheim vorgehalten. Darunter befinden sich auch Masken, die ein Anatmen von heißem Brandrauch verhindern. Alle Beteiligten wurden zunächst damit ausgestattet und konnten anschließend ihr Vorgehen trainieren. So schabten sie brennende Rinde ab, schlugen Schneisen durch das Unterholz und gruben Schwelbrände aus. Auch der Löscheinsatz mit Wasser wurde trainiert. Hierfür gibt es eine spezielle Pumpe, die zusammen mit einer Wasserblase im betroffenen Gebiet abgestellt wird. Anschließend versorgt diese kleine „Rucksackpumpe“ die Einsatzkräfte direkt im Brandgebiet mit dem Wasser, das durch eine Schlauchstrecke oder einen Pendelverkehr, in die Blase gefüllt wird.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen galt es das gelernte im Wald richtig anzuwenden. Die Ausbilder hatten oberhalb des Triftdammes im steilen Hang einige Nebeltöpfe platziert. Diese stellten mehrere Glutnester dar. Gegen 15 Uhr konnte erfolgreich „Feuer aus“ gemeldet werden. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann dankte allen für die Bereitschaft zur Fortbildung und den Ausbildern der Feuerwehr Waldaschaff, Daxberg, Jakobsthal und Laufach für diesen lehrreichen Tag. Abschließend traten alle erschöpft und dank der sehr praxisnahen Ausbildung, auch etwas geräuchert, die Heimreise an.

gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

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„Übungsalarm für Feuerwehr, Wasserwacht und Rettungsdienst:

Es wurde eine Verpuffung auf einem Boot bei Main km 82,8 Höhe Mainaschaff gemeldet!“

So begann am Samstagfrüh (14.09.2019) eine großangelegte Übung von Feuerwehr, Landrettungsdienst, Wasserrettungsdienst und Bergwacht mit Unterstützung durch die Bundeswehr.

Die übenden Teilnehmer wussten im Vorfeld über die Übung und ihren Verlauf nicht Bescheid. Es war lediglich bekannt, dass eine große Übung stattfindet und wer sich wann im Bereitstellungsraum / Feuerwehrgerätehaus einsatzbereit einfinden sollte.

Die ersteintreffenden Kräfte fanden zwei im Fahrwasser der Bundeswasserstrasse Main befindliche Wasserfahrzeuge vor. Ein größeres Boot und ein kleineres Fahrgastschiff. Vom Ufer aus konnte festgestellt werden, dass sich mehrere Personen auf den Booten und einige im Wasser befanden. Außerdem war bereits von Land aus eine Rauchentwicklung an Bord eines der Schiffe zu sehen.

Während die ersten Helfer mit Rettungs- und Mehrzweckbooten zu den Havaristen fuhren, sprangen noch weitere Personen von Bord. Insgesamt waren ca. 30 Personen verletzt oder betroffen.

Dies führte dazu, dass eine Erhöhung der Alarmstufe auf MANV (Massenanfall von Verletzten) ausgerufen werden musste. Somit kamen noch weitere Helfer auf beiden Seiten des Mains zum Einsatz. Auf sie wartete auch „jede Menge Arbeit“! So waren Verbrennungen, offene Frakturen, Schock, Schädel-Hirn-Traumata, Wirbelsäulenverletzungen und Unterkühlungen zu behandeln. Auf die Feuerwehr wartete mit einer eingeklemmten Person an Bord, die auch noch einen Fremdkörper im Bauch hatte, eine besondere Aufgabe. Da auch eine Person vermisst wurde, kamen auch Taucher der Wasserwacht zum Einsatz. Um die Einsatzfähigkeit zu steigern „requirierte“ der Einsatzleiter Feuerwehr auch zwei Sportboote des Wasserski-Clubs mit ihren Bootsführern und ließ damit Einsatzkräfte an Bord und gehfähige Betroffene ans Ufer verbringen.

Für zwei Personen gab es keine Möglichkeit der Rettung über das Wasser und so kam ein SAR-Hubschrauber (SAR: Search and Rescue - Suchen und Retten) der Bundeswehr zum Einsatz, der die Verletzten mit einer Winde relativ schonend aufwinschen konnte.

Die Schwierigkeiten dabei waren neben den Verletzungen die Tatsache, dass sich diese Personen nicht an Land, sondern im oder auf dem Wasser befanden. So mussten die notwendigen Gerätschaften zur Rettung, Behandlung und Brandbekämpfung erst einmal koordiniert mit Booten zur Einsatzstelle verbracht werden. Es waren Plätze am Ufer für die Verletzten- / Personenübergabe und für die Geräteaufnahme zu bestimmen und einzurichten und die ganzen vielfältigen Aufgaben waren natürlich unter den anwesenden Facheinheiten auch abzustimmen.

Gerade diese Abstimmungen sind an einer solchen Schadenslage das A und O, die zum Gelingen oder Scheitern des Einsatzes führen. Die einzelnen Fachdienste beherrschen ihre Aufgaben aber bei so vielen unterschiedlichen Einheiten und Einsatzkräften ist das Üben der Zusammenarbeit ein ganz wichtiger Punkt, der nicht so oft geübt werden kann. Die Vorbereitungen für so eine großangelegte Übung gehen über mehrere Monate und müssen soweit wie möglich im „Stillen“ erledigt werden, damit sich die Übung nicht bereits im Vorfeld herumspricht und somit der Ausbildungswert gefährdet wird.

Für die Vorbereitung waren im Wesentlichen verantwortlich:

Sven Oster und Simon Aschenbrenner (für den Landrettungsdienst),

Jochen Krebs (für die Wasserrettung),

Michael Suskiewicz (für die Bergwacht und damit Koordination SAR-Hubschrauber) und

Christoph Schöffel und Joachim Taupp (für die Feuerwehr).

Vor dem Hintergrund, dass in der Saison täglich mehrere Flusskreuzfahrtschiffe, mit bis über 200 Personen an Bord, auf dem Main unterwegs sind, sind solche Übungen mehr wie notwendig. Bei dieser Übung war ja noch „alles überschaubar“: „Nur“ 30 Betroffene, schönes Wetter, gute Sicht, gute Verfügbarkeit der Einsatzkräfte, da es Wochenende war.

Man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass diese Einsatzkräfte fast ausschließlich im Ehrenamt tätig sind und zum Wohle der Allgemeinheit ihren Dienst 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr unentgeltlich in ihrer Freizeit verrichten.

Zum Abschluss fanden sich dann alle im Mainaschaffer Feuerwehrhaus zu einem Vesper und der Abschlussbesprechung ein, bevor jede Einheit sich wieder auf den Weg zu ihrer Unterkunft machte. Bereit für den nächsten Einsatz, der bestimmt wieder, früher oder später“ kommen wird.

Joachim Taupp, FF Mainaschaff - Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit

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Am Sonntagabend (15.09.2019) fuhr ein Kleintransporter einem blauen PKW auf. Der Fahrer verlor hierdurch die Kontrolle und prallte anschließend in die Leitplanke, bevor auf der rechten Fahrspur zum Stehen kam.  Der 22-jährige Fahrer des Kleintransporters stellte diesen auf dem Standstreifen ab. Die beiden 32 und 27 Jahre alten Insassen des blauen PKW, sowie ein mitgereister Hund, hatten ihr Fahrzeug selbständig verlassen. Sie wurden, ebenso wie der Fahrer des Transporters, durch Ersthelfer betreut. Alle wurden in Krankenhäuser zur weiteren Untersuchung verbracht. Der Hund wurde durch Bekannte der Eigentümer abgeholt. Die Autobahn war zeitweise vollgesperrt.

Gegen 20:30Uhr wurden die Feuerwehren aus Alzenau, Kahl, Karlstein und Michelbach auf die BAB45, zwischen die Anschlussstellen Alzenau Mitte und Alzenau Süd, alarmiert. Die Feuerwehr Alzenau war ebenso, wie die zur Verkehrsabsicherung alarmierte Feuerwehr Gemeinde Karlstein mit drei Fahrzeugen vor Ort. Weiterhin rückte die Feuerwehr Kahl mit zwei Fahrzeugen und die Feuerwehr Michelbach mit einem Fahrzeug aus. Sie konnten die Einsatzstelle bereits nach kurzer Zeit wieder verlassen. Unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Günther Knoth sicherten die Einsatzkräfte die Unfallstelle ab, leiteten den Verkehr ab, nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe der Unfall PKW auf, leuchteten die Unfallstelle aus und stellten den Brandschutz sicher. Ihm stand Kreisbrandinspektor Frank Wissel zur Seite. Der Rettungsdienst, welcher mit drei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort war, wurde durch den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst Heiko Magel koordiniert. Nachdem die Unfall PKW abgeschleppt und Fahrbahn vollständig geräumt war, verließen die Feuerwehren gegen 22:00 Uhr die Unfallstelle.

Zur Unfallursache, der Art der Verletzungen, sowie die Höhe des entstandenen Schadens kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Am Samstag, den 14.09.2019, bemerkte eine Passantin kurz nach 4:00 Uhr eine starke Rauchentwicklung und Feuerschein im Bereich des Bauhofes Haibach. Die daraufhin alarmierte Feuerwehr der Gemeinde Haibach rückte in die Florianstraße aus. Dort fand sie einen Bauwagen, sowie einen darum gebauten Holzstoß, im Vollbrand vor.

Glücklicherweise befanden sich keine Personen im Bauwagen, so wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Einsatzkräfte gingen, um eine Brandausbreitung auf weitere Holzstöße zu verhindern, sofort mit drei C-Rohren vor. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war das Löschen nur unter schwerem Atemschutz möglich. Durch die Lage außerhalb der Ortschaft und des massiven Wasserbedarfs zog Einsatzleiter Markus Roth zusätzlich ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Aschaffenburg hinzu. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, da der Holzstapel per Hand abgetragen werden musste, um alle Glutnester erreichen zu können.

Die Feuerwehr war mit insgesamt sechs Fahrzeugen und rund 30 Feuerwehrdienstleistenden im Einsatz. Ein Rettungswagen stand zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort.

Zur Brandursache und der Höhe des entstandenen Sachschadens kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.
 
gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Am Freitag, den 13.09.2019, brannte gegen 21:30Uhr die Dachgeschosswohnung einer Doppelhaushälfte, in der Straße Am Bergweg, im Großostheimer Ortsteil Pflaumheim. Die Feuerwehr Großostheim wurde um 21.41 Uhr zu dem Brandereignis alarmiert. Bereits auf der Anfahrt waren eine starke Rauchentwicklung und Feuerschein sichtbar.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, gingen sofort zwei Trupps unter Atemschutz im Innenangriff in die Brandwohnung vor. Außerdem wurde ein Löschangriff über die Drehleiter und ein weiterer von außen vorgenommen. Um eine Brandausbreitung auf die andere Doppelhaushälfte zu verhindern, wurde ein weiteres C-Rohr im Innenangriff vorgenommen. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. So musste die Dachhaut von außen und die massive Deckenverkleidung, im Brandraum, von innen geöffnet werden. Aus diesem Grund kam, außer den Drehleitern der Feuerwehren Großostheim und Stockstadt, die ebenfalls alarmierte Gelenkmastbühne der Feuerwehr Babenhausen zum Einsatz. Aufgrund der schwierigen Löscharbeiten wurden von Einsatzleiter Thomas Domanig noch die Wehren aus Wenigumstadt, Stockstadt, Schaafheim und Niedernberg nachalarmiert. Es kamen insgesamt 85 Feuerwehrkräfte mit 17 Fahrzeugen zum Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandinspektor Otto Hofmann vor Ort. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswägen, einem Notarzt, einem Einsatzleiter Rettungsdienst, sowie einem Mehrzweckfahrzeug der BRK Bereitschaft Großostheim im Einsatz.

Die Bewohnerin der Erdgeschosswohnung, 58 Jahre alt und der 38-jährige Bewohner der Dachgeschosswohnung wurden vom Rettungsdienst ambulant behandelt. Außerdem wurde ein weiterer Hausbewohner, der einen ersten Löschversuch unternahm, rettungsdienstlich versorgt. Während des Einsatzes verletzte sich ein Feuerwehrmann und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen 23:30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis 1:00 Uhr an. Der Einsatz war gegen 2:00 Uhr beendet. Vorsorglich verblieb eine Löschgruppe zur Brandwache vor Ort.  Die Dachgeschosswohnung ist derzeit unbewohnbar. Der Bewohner der Dachgeschosswohnung und die Bewohnerin der Erdgeschosswohnung kamen anderweitig unter.

Zur Brandursache, der Höhe des Schadens, sowie zur Schwere der Verletzungen kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Als konkreten Ausdruck der Sorge um die Entwicklung der Demokratie, vor allem aber als solidarische Ermutigung für die Menschen, die Demokratie tagtäglich im zivilgesellschaftlichen Kontext gestalten, haben acht deutsche Stiftungen den Förderfonds Demokratie ins Leben gerufen. Sie stellen einen Betrag von zunächst 825.000,00 Euro zur Verfügung, um Initiativen, Vereine und Akteure in ihrer Arbeit für die Ausgestaltung und Stärkung der Demokratie in Deutschland zu unterstützen.

Für den »Förderfonds Demokratie« können sich zivilgesellschaftliche Demokratie-Initiativen (z.B. gemeinnützige Vereine, Stiftungen, Kinder- und Jugendprojekte, Wissenschaftliche Institute, Sozialunternehmen, gGmbHs und selbstorganisierte Initiativen ohne Vereinsstruktur) aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben.

Angesprochen werden zivilgesellschaftliche Projekte, Initiativen und Ideen, die sich der offenen Gesellschaft und ihren demokratischen Werten verpflichtet fühlen, sich auf der Grundlage der Menschenrechte für das Gemeinwohl engagieren, die Dialogfähigkeit und Pluralität fördern und deren Arbeit ganz oder in Teilen durch freiwilliges bürgerschaftliches Engagement getragen wird.

Jedes ausgewählte Projekt erhält für die Umsetzung des Vorhabens eine einmalige Förderung bis zu einer Höhe von 5.000 Euro. Beratungs- und Qualifizierungsangebote ergänzen die finanzielle Unterstützung (z.B. Seminare zu Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising, Methodenschulung).

Hinweis: Aktuelle Informationen und das Bewerbungsformular für die 1. Bewerbungsrunde werden ab dem 15. Juli 2019 unter www.foerderfonds-demokratie.de freigeschaltet.

Aufgrund einiger Anfragen an die Geschäftsstelle des LFV Bayern informiert der LFV über die derzeit versandten Gebührenbescheide für die Führung des Transparenzregisters bei der Bundesanzeiger Verlag GmbH.

Nach dem sog. Geldwäschegesetz vom 23. Juni 2017 ist zur Erfassung und Zugänglichmachung von Angaben über den wirtschaftlich Berechtigten das Transparenzregister zu schaffen. Die Einführung des Transparenzregisters dient der Umsetzung der Artikel 30 und 31 der 4. EU-Anti-Geldwäscherichtlinie (EU 2015/849). Mit der Führung des Transparenzregisters wurde die Bundesanzeiger Verlag GmbH beliehen. Für die jährliche Führung dieses Registers wird eine jährliche Grundgebühr von 2,50 Euro erhoben. Diese wird nun erstmalig nach drei Jahren (insgesamt 7,44 €) erhoben.

Zahlungspflichtiger ist hier i.d.R. der eingetragene Verein – in unserem Fall – ein eingetragener Feuerwehrverein. Die Daten hat das Vereinsregister an das Transparenzregister weitergeleitet.

Es handelt sich also um rechtmäßig erhobene Gebühren u.a. bei eingetragenen Feuerwehrvereinen.

Beispiel_Bescheid_Transparenzregister.pdf

Gerne informieren wir Sie zum aktuellen Sachstand und geben weitere Informationen zur Jahres-Kampagne 2019/20 "WIR SIND EHRENAMT – WIR SIND FREIWILLIGE FEUERWEHR"

  • Auslieferung der Werbemittel aus der Start-Bestellaktion
      • Die bestellten Bauzaunbanner sind eingetroffen und werden von KBI Wissel verteilt.
      • Alle weiteren bestellten Werbemittel (Aufkleber und Drucksachen) werden in den nächsten Tagen von den Gebiets-KBMs an die Feuerwehren übergeben.
    • Weitere Bestellung von Standard-Werbemitteln:
    • Bestellung von individualisierten Werbemitteln:
      •  Der Konfigurator wird voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche fertiggestellt und dann über einen Link im LFV Online-Shop erreichbar sein.
      • Dort wird es die Möglichkeit geben die Werbemittel zu individualisieren und anschließend zu bestellen oder herunterzuladen.
      • Sobald der Konfigurator genutzt werden kann, erhalten Sie von vom LFV nochmals eine gesonderte Mitteilung, inklusive einer detaillierten Anleitung, welche dann auch im Konfigurator-Shop bereitgestellt wird.
      • Zum Start werden 24 Namensslogans für die Personalisierung von Plakaten, Bauzaunbannern, Roll-Ups und Großflächen verfügbar sein.
      • Die Seite ist seit Dienstag (10.09.) online.
      • Auf der Startseite (= Bereich „Ich will zur Feuerwehr“) erfahren Interessierte mehr über die vier Hauptprotagonisten der Kampagne, erhalten Informationen zu den Aufgaben der Feuerwehren, werden dazu aufgefordert Ihrer örtlichen Feuerwehr beizutreten und finden entsprechende Kontaktinformationen.
      • Im zweiten Bereich „Ich bin bei der Feuerwehr“ sind verschiedene Downloads zur Verwendung durch die Feuerwehren verfügbar – so z.B. die Kampagnen-Motive, Anzeigenvorlagen, Spots und Webbanner, die auch als E-Mail-Signatur genutzt werden können. In der vorangestellten „Liesmich-Datei“ sind verschiedene Informationen hinsichtlich der Verwendung enthalten.
    • Die Einbindung der Kampagne in die LFV-Website-Kits erfolgt voraussichtlich bis Ende der Woche.
    • Die Standard-Motive werden ab dem 11.10. für mindestens 10 Tage bayernweit an 500 Standorten auf Größflächenplakaten zu sehen sein. Eine Wiederholung dieser Aktion ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen (hierzu werden wir Sie zu gegebener Zeit erneut informieren).
      • Um hier eine möglichst großflächige Abdeckung in ganz Bayern – mit entsprechender Prägnanz - zu erreichen, bieten sich diese Termine natürlich besonders dafür an, dass die Feuerwehren ihre individualisierten Motive ggf. auch in diesem Zeiträumen (bzw. unmittelbar davor und danach) plakatieren lassen, bestenfalls ergänzt durch weitere Schaltungen durch die BFV/KFV/SFV
    • Beiliegend stellen wir Ihnen gerne auch einen Musterpressetext zur Kampagne zur Verfügung. Dieser wird zeitnah auch im Downloadbereich der Kampagnenseite verfügbar sein.
    • Eine Präsentation zur Vorstellung der Kampagne und der damit verbundenen Möglichkeiten bei den Feuerwehren finden Sie ebenfalls beiliegend. Enthalten sind u.a. auch Buchungs-Informationen hinsichtlich Größflächenplakatierung.
      • Es handelt sich dabei um eine Präsentation mit reduzierter Auflösung, aufgrund der verschiedentlich vorhandenen Beschränkungen hinsichtlich der empfangbaren Datenmengen.
      • Eine hochauflösende Fassung wird ebenfalls zeitnah auf der Kampagnen-Seite zum Download bereitgestellt.
      • Die allgemeine Kampagnenbeschreibung hatten wir Ihnen bereits im Rahmen der Sammelbestellaktion zukommen lassen, legen diese ergänzend aber nochmals bei.
    • Um eine entsprechende Außenwirkung zu erreichen, ist eine möglichst durchgängige Verbreitung unverzichtbar.
      • Wir bitten deshalb Sie, Ihre Feuerwehren und insbesondere auch deren Mitglieder um entsprechende Unterstützung – sei es bei der Weiterverbreitung von entsprechenden Facebook-Posts oder durch die Schaltung von Großflächen sowie durch die Nutzung der Standard-Motive und der Möglichkeiten des Konfigurators. Nur so kommt die Botschaft auch dort an, wo sie ankommen soll: Bei potenziellen neuen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr.
      • Ihren Ideen bei der Umsetzung der Kampagne sind quasi keine Grenzen gesetzt, wobei wir uns immer freuen, wenn sie uns darüber in geeigneter Weise informieren, damit wir ggf. auch andere daran teilhaben lassen können.
    • Zeitschiene
      • Bitte bedenken Sie, dass die Feuerwehraktionswoche durch die vielen Aktionen bei den Feuerwehren und die zentrale Eröffnung durch den Bayerischen Innenmister– der öffentlichkeitstarke Auftakt zur Kampagne ist.
      • Die Kampagne selbst ist aber als Jahresaktion angelegt und sollte dementsprechend auch nach der Aktionswoche zur Anwendung kommen, um die Kontaktzahlen zu potenziellen neuen Mitgliedern zu erhöhen. Über Aktionen seitens des LFV Bayern während des Jahres, werden wir Sie jeweils aktuell informieren.

    Der LFV freut sich darauf die neue Kampagne zur Mitgliedergewinnung für die bayerischen Feuerwehren zusammen mit Ihnen durchzuführen und bedanken uns im Voraus für Ihre Unterstützung.

    Denn nur mit der Unterstützung aller kann die Kampagne erfolgreich sein.

    Für Fragen und Anregungen steht die Geschäftsstelle des LFV selbstverständlich gerne zur Verfügung.

    LFV_2019-20_Kampagnenbeschreibung.pdf

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    Berlin – Es ist einer der größten parlamentarischen Abende im politischen Berlin: Zum 14. Mal lud der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) Bundestagsabgeordnete sowie Feuerwehr-Führungskräfte aus ganz Deutschland zum Berliner Abend der deutschen Feuerwehren in die Feuerwache Berlin-Tiergarten. In authentischer Atmosphäre standen Themen wie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Feuerwehren, der ergänzende Zivilschutz und die Absicherung der Angehörigen von verstorbenen Feuerwehrangehörigen auf dem Programm. Zu den Gästen zählten der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesinnenministeriums, Stephan Mayer, die Landesinnenminister Roger Lewentz (Rheinland-Pfalz) und Holger Stahlknecht (Sachsen-Anhalt) sowie zahlreiche weitere Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft.

    DFV-Präsident Hartmut Ziebs dankte den mehr als 100 anwesenden Bundestagsabgeordneten für ihre Unterstützung, die unter anderem zu einer Erhöhung des Budgets für die Ausstattung des erweiterten Zivilschutzes um 100 Millionen Euro geführt hatte. „Wir müssen auch auf aktuelle Entwicklungen reagieren können", wies er auf die anstehenden Herausforderungen durch den Klimawandel hin: „Wir Feuerwehrleute sind als Erste mit den Folgen konfrontiert!" Die Politik habe hier reagiert: Der DFV gründete gemeinsam mit dem AK V der Innenministerkonferenz einen Arbeitskreis nationaler Waldbrandschutz. „Hier ist für uns die Prävention von besonderer Bedeutung. Die Aufklärung der Bevölkerung und der Dialog mit Waldbesitzern sind wesentliche Bausteine. Wir müssen aber auch bei unserer Ausrüstung und bei der Ausbildung nachsteuern", berichtete Ziebs.

    „Die Waldbrände der letzten Jahre zeigen einmal mehr, wie wichtig es ist, gemeinsam mit den Ländern die Waldbrandbekämpfung anzugehen", bekräftigte Stephan Mayer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des In-nern, für Bau und Heimat. Er kündigte eine „Koordinierungsstelle für Verfügbarkeitsmanagement" beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe an.

    „Europa kann sich auf die Solidarität Deutschlands und der Feuerwehrleute verlassen", erklärte Ziebs zum möglichen Auslandseinsatz deutscher Feuerwehrangehöriger. Dies werde durch einen Arbeitskreis intensiv vorbereitet. Am 14. Berliner Abend nahmen auch die Mitglieder der Arbeitsgruppe „Donauländer" des Weltfeuerwehrverbandes CTIF teil.

    DFV-Präsident appelliert an Bund: ZSKG reformieren, Resilienz stärken

    Der Verbandspräsident appellierte für die Finanzierung von Aufklärung und Prävention an den Bund: „Es ist Zeit, das Zivil- und Katastrophenschutzgesetz des Bundes zu reformieren, um hier die Resilienz der Bevölkerung zu stärken, aber die Kommunen nicht zusätzlich zu belasten."

    Ein Aspekt der Resilienz ist auch das Thema Notruf 112, Rettungsdienst und ärztliche Versorgung der Bevölkerung: „Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat zu Recht eine gesetzliche Änderung zur Notfallversorgung entworfen." Ziebs warnte vor der Vermischung der Notrufnummer 112 mit der Debatte um den ärztlichen Notdienst und der Nummer 116 117. Er habe für die deutschen Feuerwehren Minister Spahn geschrieben, „dass wir sehr gerne in den Dialog zur Systemverbesserung der medizinischen Versorgung einsteigen werden, aber der Notruf 112 und unsere Leitstellen zunächst originär andere Aufgaben haben."

    Dr. Karsten Homrighausen, Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr, stellte in seinem Grußwort die Frage, ob Gesellschaft nicht verpflichtet sei, darauf hinzuweisen, was der einzelne Mensch in Prävention leisten könne. Er sprach hierbei vom „Vorbeugenden Rettungsdienst" in Anlehnung an den Vorbeugenden Brandschutz.

    Bestmögliche Absicherung für Angehörige toter Feuerwehrleute

    „Der ehrenamtliche Dienst in der Feuerwehr ist mit dem besonderen Risiko verbunden, dass Feuerwehrleute verletzt oder gar getötet werden. Vom Grundsatz sind unsere Freiwilligen Feuerwehrleute durch die Unfallversicherungsträger gut abgesichert", resümierte der DFV-Präsident. Er wies jedoch auf Versorgungslücken hin, die dazu führen, dass nicht verheiratete Angehörige von verstorbenen Feuerwehrangehörigen finanziell nicht abgesichert sind. „Eine kleine Änderung im Paragraphen 94 des SGB VII würde den Unfallkassen hier den notwendigen Spielraum verschaffen", appellierte Hartmut Ziebs an die Bundes-tagsabgeordneten.

    Staatssekretär Mayer zeigte sich abschließend stolz auf die Leistung der Feuerwehren: „Wir müssen auf allen politischen Ebenen dafür sorgen, dass sich mehr Menschen engagieren und auch dabeibleiben!" Die Feuerwehr leiste einen bedeutenden Beitrag für gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Es ist die Pflicht der Politik, Ihnen alle nötigen Mittel an die Hand zu geben, um den Dienst zu verrichten", wandte sich Mayer an die Feuerwehrangehörigen. DFV-Präsident Ziebs dankte dem Staatssekretär für seine „erneute sehr gute Vertretung des Bundesinnenministers".

    Berlin – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) haben sich besorgt über die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zur Reform der Notfallversorgung geäußert. „Deutschland verfügt über eines der europaweit vorbildlichsten Rettungsdienst-Systeme, um das uns viele sogar beneiden", sagten die Präsidenten von DFV und vfdb, Hartmut Ziebs und Dirk Aschenbrenner, am Rande des DFV-Bundesfachkongresses am Donnerstag in Berlin. „Dieses gut eingespielte Modell in Frage zu stellen, wäre so für die Sicherheit der Bevölkerung nicht vertretbar." In einem Schreiben an den Gesundheitsminister hat DFV-Präsident Ziebs um ein Überdenken des Vorhabens gebeten und Gespräche mit den Beteiligten angeregt.

    Ziebs und Aschenbrenner begrüßten zugleich die Initiative des Niedersächsischen Landkreistages, der unlängst zur Gründung eines „Bündnisses für den Rettungsdienst als Landes- und Kommunalaufgabe" aufgerufen hat. „Zweifellos gibt es an vielen Stellen Optimierungsbedarf – vor allem, wenn es um die angemessene ärztliche Versorgung von Kranken außerhalb der üblichen Praxiszeiten geht", betonte Aschenbrenner. „Denn nach wie vor wird der Rettungsdienst vielfach durch Anrufe und Einsätze überlastet, die keine Dringlichkeit haben. Das geht im Extremfall auf Kosten akuter Notfälle und belastet unnötig die Kliniken." Insofern sei eine enge Zusammenarbeit zwischen dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der nach wie vor noch nicht ausreichend bekannten Rufnummer 116 117 sowie den Mitarbeitern der ausschließlich für Notfälle vorhandenen Nummer 112 sinnvoll. Hierfür müssten allerdings vielfach noch die technischen und personellen Voraussetzungen geschaffen werden.

    „Für derartige Veränderungen aber ist keine Grundgesetzänderung und keine Verlagerung der Verantwortlichkeiten von den Kommunen auf den Bund erforderlich", ergänzte DFV-Präsident Ziebs. Es sei bedauerlich, dass vor dem Vorstoß des Gesundheitsministers nicht ausführliche Gespräche mit allen für den Rettungsdienst Verantwortlichen stattgefunden hätten.

    „Sollte der Gesetzentwurf so, wie er jetzt ist, in die Wirklichkeit umgesetzt werden, wäre unser Rettungsdienst in Gefahr", so das Fazit von Hartmut Ziebs und Dirk Aschenbrenner. „Nicht auszudenken, wenn hilfesuchende Anrufer eines Tages beim Wählen der Notrufnummer 112 zunächst in einer Telefon- Warteschlange wie im Kaufhaus statt bei einem kompetenten und ortskundigen Disponenten landen würden."

    Am Mittwoch Abend, 11.09.2019 ist in Sailauf ein am Festplatz abgestellter Wohncontainer komplett ausgebrannt. Der Bewohner blieb unverletzt. Die Feuerwehren Sailauf, Eichenberg, sowie die Drehleiter der FF Hösbach und der diensthabende Kreisbrandmeister Udo Schäffer wurden um 19.47 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Wohncontainer bereits im Vollbrand. Ein Begehen des Containers war aufgrund der Brandentwicklung zunächst nicht möglich, so dass die Flammen von außen unter Atemschutz mit 2 C-Rohren bekämpft wurden. Nachdem der Container weitestgehend abgelöscht war, gingen weitere Atemschutztrupps in den Brandraum vor um die restlichen Nachlöscharbeiten durchzuführen und das Brandgut nach draußen zu bringen. Gegen 22.00 Uhr war der Einsatz für die 32 Einsatzkräfte, die mit 5 Fahrzeugen ausgerückt waren, beendet.