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Aus gegebenen Anlass, möchten wir aufgrund der weiterhin angekündigten Trockenheit, verschiedene Themen ansprechen die zur Vorbereitung auf ein eventuelles Waldbrand oder Flächenbrandereignis dienen sollen:

1. Wird Waldbrandequipment in der Feuerwehr vorgehalten, sollte dies nochmals überprüft und gegebenfalls auf den betreffenden Fahrzeugen verlastet werden.

2. Besitzen Ihre Fahrzeuge alle eine Dachbeschriftung nach DIN 14502 Teil 3 (Fahrzeugkennzeichen) um eine Führung und Leitung aus der Luft zu ermöglichen? Wenn nicht, jetzt dringend anbringen lassen! Hierzu gehört auch, dass dieses Kennzeichen im Fahrerraum sichtbar gezeigt wird.

3. Sind Ihre Kartenunterlagen (UTM Gitterkarten) für den gesamten Landkreis (mehrere Karten) vollständig und einigermaßen aktuell? Diese Karten sind nicht teuer und sollten daher kurzfristig nachgekauft werden, wenn sie fehlen.

4. Denken Sie daran Zu- und Abfahrtsstrecken zu den Brandereignissen für nachfolgende Kräfte zu markieren (liegende Kegel in Fahrtrichtung)

5. Sind ihnen die Waldrettungspunkte in Ihrem Bereich bekannt? Hier empfiehlt sich einen Papierausdruck in den Fahrzeugen vorzuhalten.

6. Haben Sie in Ihrem Bereich Wasserentnahmestellen die bei einem Brandereignis genutzt werden sollen, sind diese auf Nutzbarkeit und Zugänglichkeit zu kontrollieren.

7. Weisen Sie, wenn noch nicht geschehen, in Ihrem Amts- und Mitteilungsblatt auf die hohe Waldbrandgefahr hin und geben Sie Verhaltensregeln vor.

8. Halten sie ein funktionierendes 4m BOS Funkgerät vor um gegebenenfalls mit Luftfahrzeugen Kontakt aufnehmen zu können.  

Zwei Brände innerhalb von 2 Stunden beschäftigte gestern in den Nachmittagsstunden die Freiwillige Feuerwehr Mainaschaff. Um 16.21 Uhr wurden die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim zu einem Zimmerbrand im Pirolweg alarmiert. Beim Eintreffen drang Rauch aus einem Zimmer im Erdgeschoss des Wohnhauses. Nachdem die Einsatzkräfte 2 Türen gewaltsam geöffnet hatten, entdeckten sie eine auf einem eingeschalteten Herd vergessene Pfanne in der sich Fettrückstände entzündet hatten. Die Pfanne wurde nach draußen gebracht und die Wohnung belüftet. Die Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim waren mit 6 Fahrzeugen und 25 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Einsatz unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Christoph Schöffel war gegen 17.00 Uhr beendet. Um 18.21 Uhr wurde die Feuerwehr Mainaschaff erneut zu einem Brandeinsatz alarmiert. Dieses Mal brannte es in einer an ein Einfamilienhaus angebauten Garage in der Richard-Kuhn-Straße. Einsatzleiter Christoph Schöffel ließ sofort einen Atemschutztrupp über den Hintereingang der Garage mit 1 C-Rohr vorgehen, da sich das Garagentor aufgrund der Brandentwicklung nicht mehr öffnen ließ. Das Garagentor wurde mit einem Trennschleifer gewaltsam geöffnet und ein weiterer Atemschutztrupp ging zur Unterstützung des 1. Trupps nun mit einem weiteren C-Rohr zum Brandherd vor. In der Garage brannte ein dort gelagerter Holzschrank samt dem darin befindlichen Inventar. Das Feuer hatte bereits auf die Dachisolierung übergegriffen. Entgegen ersten Vermutungen befand sich kein Pkw in der Garage. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen waren die Fenster des angrenzenden Wohnhauses geöffnet. Dadurch drang Brandrauch auch in das Haus ein. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde die Garage ausgeräumt und das Wohnhaus mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Die Feuerwehr Mainaschaff war an dieser Einsatzstelle mit 4 Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften tätig. Der Einsatz war gegen 20.00 Uhr beendet.

Für folgende MTA Zusatzmodule sind jeweils noch mehrere freie Plätze vorhanden:

- Zusatzmodul Brandbekämpfung I in Heigenbrücken am 21.07.18

- Zusatzmodul THL in Kahl am 22.09.18 und am 24.11.18

- Zusatzmodul Retten in Sailauf am 20.10.18 und am 27.10.18

Die Plätze können jeweils über die KFV-Hompage gebucht werden.

Bei Fragen steht KBM Thilo Happ zur Verfügung.

Die Firma Rosenbauer International AG hat eine Sicherheitsinformation zu den Hochleistungslüfter V22 und E22 herausgegeben:

"Im Zuge unserer kontinuierlichen Produktüberwachung mussten wir leider feststellen, dass es bei einem unserer Zulieferer teilweise zu Bauteilabweichungen gekommen ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es infolgedessen zur Zerstörung des Lüfterrades kommt, durch dessen Teile wiederum eine Person verletzt werden könnte. Dies hat uns veranlasst, bei sämtlichen Lüftern der aktuellen Baureihe FANERGY V22 und E22 das potenziell betroffene Bauteil kostenlos auszutauschen."

Weitere Informationen findet man in diesem Schreiben:

Sicherheitsinformation

Aufgrund der seit Monaten in Unterfranken andauernden strukturellen Trockenheit und teilweise schon eingetretenen Dürre bei sehr langer Sonnenscheindauer von bis zu 14 Stunden ordnet die Regierung von Unterfranken hiermit im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken von14.07.2018 bis 15.07.2018 die Luftbeobachtung unterfränkischen Wälder an.

Die Regierung von Unterfranken beurteilt, trotz des kleinen Zischentiefs mit geringem Niederschlag am Dienstag und Mittwoch für das kommende Wochenende insgesamt wieder eine hohe Waldbrandgefahr.

Die Firma Dolmar hat einen Sicherheitshinweis für einige ihrer Benzin-Kettensägen veröffentlicht.

Es wurde festgestellt, dass bei den betroffenen Geräten die automatische Kettenbremse zu spät aktiviert werden könnte. Im Falle eines „Kick-Backs“ könnte dadurch die laufende Sägekette den Benutzer berühren.

Die betroffenen Geräte dürfen nicht mehr verwendet oder weitergegeben werden

Weitere Informationen von der Fa. Dolmar hierzu sind unter diesem Link zu finden.

Mit freundlichen Grüßen

i.A.

Thomas Roselt

KUVB Kommunale Unfallversicherung Bayern
Bayerische Landesunfallkasse
Geschäftsbereich I - Prävention
Abteilung 2 - Gesundheitsdienst und Hilfeleistungsunternehmen
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Roselt Aufsichtsperson
Ungererstraße 71

80805 München

Tel : 089 / 36093 - 234
Fax: 089 / 36093 - 349
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

KUVB Feuerwehrportal

Zu einem Bahndammbrand an der Bahnstrecke Würzburg – Aschaffenburg zwischen Laufach und Hösbach wurden heute gegen 12.00 Uhr die Feuerwehren Sailauf, Hösbach-Bahnhof, das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Waldaschaff sowie Kreisbrandmeister Markus Rohmann alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte an mehreren Stellen der Bahndamm, sowie die Dämmung auf der Bahnbrücke bei Sailauf. Nur kurz danach wurden die Feuerwehr Laufach und Kreisbrandmeister Udo Schäffer zu einem weiteren Bahndammbrand auf Laufacher Gemarkung alarmiert. Hier brannten dann hauptsächlich die Bahnschwellen. Die einzelnen Brände konnten recht schnell gelöscht werden. Mit dem Einsatzmotorrad der Feuerwehr Waldaschaff wurde die gesamte Bahnstrecke noch einmal abgefahren und kontrolliert. Dabei wurde eine weitere Brandstelle im Bereich des Laufacher Ortsteils Frohnhofen entdeckt. Noch während der Löscharbeiten wurde dann die Feuerwehr Stockstadt zur Unterstützung der Feuerwehr Babenhausen ins Hessische alarmiert, da auf der Bahnstrecke von Aschaffenburg Richtung Darmstadt ebenfalls der Bahndamm brannte.
Ausgelöst wurden die Brände durch einen technischen Defekt an einem Güterzug. Der Zugverkehr zwischen Aschaffenburg und Heigenbrücken war während der Löscharbeiten eingestellt. Insgesamt waren die Feuerwehren mit 13 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften im Einsatz. Einsatzende war gegen 13.30 Uhr.

Am Samstag, den 23.06.2018, war es soweit: Die Gemeinschaftsübung der beiden Patenwehren aus Weibersbrunn und Gronau (Bad Vilbel/Hessen) stand an. Diese findet abwechselnd in beiden Orten statt. In diesem Jahr war Weibersbrunn wieder an der Reihe und das Vorbereitungsteam um den ehemaligen Kommandanten Lothar Trunk hatte sich ein Übungsszenario für den Themenbereich „Technische Hilfeleistung“ ausgedacht.

Die Feuerwehr aus Gronau war mit 12 Feuerwehrkameradinnen und -kameraden mit den beiden Fahrzeugen VRW, sowie dem LF 16 an der Übung beteiligt.

Nach dem Einsatzstichwort „Verkehrsunfall mit LKW, Person eingeklemmt“ machten sich die Gronauer auf den Weg an die Einsatzstelle. Dort angekommen zeigte sich folgende Lage: Ein LKW war auf einen Holztransporter aufgefahren und der Fahrer im Führerhaus eingeklemmt. Sofort kümmerten sich die Kräfte aus Gronau mit einem inneren Retter um die verletzte Person und sicherten die Kabine gegen ein mögliches weiteres Abrutschen ab. Im Anschluss daran wurde die Rettung der eingeklemmten Person über eine Rettungsplattform und einen hydraulischen Rettungszylinder durchgeführt.

Gleichzeitig befragte Zugführer Markus Lorenz den Fahrer des Holztransporters, um eventuell weitere beteiligte Fahrzeuge ausfindig machen zu können. Tatsächlich schilderte der Fahrer, dass ein weiterer PKW beteiligt gewesen sein könne. Genauer könne er sich aber nicht mehr erinnern, es habe aber zweimal laut geknallt.

Mit dieser Information wurde die nähere Umgebung nach weiteren möglichen Unfallfahrzeugen abgesucht und ein auf dem Dach im Graben liegender PKW mit zwei eingeklemmten Insassen entdeckt. Dieser war ca. 5-10m von dem LKW entfernt in einen Graben gerutscht und mit Geäst bedeckt, sodass dieser von der Straße nur schwer erkennbar war.

Die mittlerweile nachalarmierten Kräfte aus Weibersbrunn trafen unmittelbar danach an der Einsatzstelle ein. Nachdem die Lage vom Gronauer Zugführer an den Kommandanten Fred Gellner übermittelt wurde, wurden sofort Sicherungsmaßnahmen für den im Graben liegenden PKW durchgeführt. Dieser wurde gegen weiteres Abrutschen gesichert, sodass die Rettung der beiden eingeklemmten Personen eingeleitet werden konnte.

Nachdem alle drei Personen aus den verunfallten Fahrzeugen gerettet werden konnten, war die Übung beendet.

Das Organisationsteam zeigte sich sehr zufrieden ob der geleisteten Arbeit und es zeigte sich einmal mehr, dass die Zusammenarbeit der Patenwehren auch über Landesgrenzen hinweg perfekt funktioniert.

Sebastian Adam, FF Weibersbrunn

2018 Gemeinschaftsübung Gronau 023 01

2018 Gemeinschaftsübung Gronau 029 01

2018 Gemeinschaftsübung Gronau 045 01

2018 Gemeinschaftsübung Gronau 053 01

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Ich wollte die Teilnehmer der Ausbildung "Halligan Tool/Brechwerkzeug" an die Ausbildungen am kommenden Wochenende erinnern:

Freitag, 13.07.2018 von 16.30 Uhr bis 19.30 Uhr

Samstag, 14.07.2018 von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Samstag, 14.07.2018 von 12.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Liebe Leserinnen und Leser,

die Datenschutz-Grundverordnung soll weder ehrenamtliches Engagement mit zusätzlicher Bürokratie überfordern noch in den Alltag der Bürger mit lebensfremden Anforderungen eingreifen. Vor allem Vereinen und den vielen dort tätigen Ehrenamtlichen wollen wir helfen und deutlich machen, dass die vielfach durch eine sehr zugespitzte Darstellung in den Medien befeuerten Sorgen vor der Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzvorschriften in der Regel völlig unbegründet sind.

Aus diesem Grund startet das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht ab sofort eine Telefonhotline und stellt zusätzlich auf seiner Internetseite Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen bereit.

Unsere Bitte: Nutzen Sie dieses Angebot und weisen Sie Ihre Vereinsmitglieder, Freunde und Bekannte auf die neue Hilfestellung hin. Sie sollen nicht unnötig mit bürokratischen Regeln kämpfen, sondern sich auf ihren überaus wichtigen Dienst für das Allgemeinwohl konzentrieren können.

Darüber hinaus dürfen wir Sie mit dieser Ausgabe des Newsletters 112 über die Verleihung des Staatspreises "Stern der Sicherheit" an acht verdiente Persönlichkeiten und den "Blaulichtempfang" in Augsburg informieren.

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Hilfe für Ehrenamtliche bei der Umsetzung des neuen europäischen Datenschutzrechts

Innen- und Datenschutzminister Joachim Herrmann möchte Vereinen und Ehrenamtlichen bei der Umsetzung der neuen europäischen Datenschutzregelungen rasch und individuell unter die Arme greifen. Zu diesem Zweck startet das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht am Montag, 9. Juli 2018 eine Telefonhotline. Von Montag bis Freitag von 8.00 bis 19.00 Uhr steht geschultes Personal unter der Telefonnummer 0981/531810 Ehrenamtlichen aus Vereinen für Fragen rund um das neue Datenschutzrecht zur Verfügung und beantwortet sie. "Außerdem wird das Innenministerium demnächst zusätzlich zu den bereits vorhandenen Arbeitshilfen für Kommunen weitere zentrale und gebündelte Informationen zum Umgang mit den neuen Datenschutzregelungen zur Verfügung stellen", erklärte Herrmann.

» weitere Informationen » Arbeitshilfen zur Datenschutzreform für Kommunen

Herrmann verleiht "Stern der Sicherheit"

Acht hochengagierte Persönlichkeiten haben von Innenminister Joachim Herrmann die Staatsmedaille "Stern der Sicherheit" als Auszeichnung für ihre außerordentlichen Verdienste um die Innere Sicherheit erhalten. "Bayern ist in Sachen Sicherheit die Nummer 1 in Deutschland. Dazu hat neben der professionellen Arbeit unserer Bayerischen Polizei auch Ihr persönliches und vorbildliches Engagement beigetragen. Darauf können Sie stolz sein!“, betonte Herrmann. Ausgezeichnet wurden Wolfgang Bosbach, Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, Alexander Graf Neidhardt von Gneisenau, Petra Höll, Sybille Jatzko, Ulrike Scharf, Christine Stettner und Wolfgang Wipper.

» mehr

Herrmann empfängt Blaulichtorganisationen

Innenminister Joachim Herrmann hat beim Blaulichtempfang in Augsburg das große Engagement der Einsatzkräfte und Ehrenamtlichen in Bayern gelobt. Es seien gerade die Feuerwehren, das Technische Hilfswerk, die freiwilligen Hilfsorganisationen und die Bayerische Polizei, die ihren Mitmenschen in der Not helfen. Eine funktionierende Gefahrenabwehr setze neben dem Einsatz aller Ehrenamtlichen auch ein großes Engagement der Arbeitgeber voraus. Mit der Verleihung der Auszeichnung "Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit" an die die BSH Hausgeräte GmbH und die Firma Zott sprach der Innenminister diesen Arbeitgebern seine Anerkennung und seinen Dank für ihre Unterstützung des sicherheitsrelevanten Ehrenamts aus.

» weitere Informationen (mit Video) » Kampagne "Doppelt engagiert"

LINK zum DFV-Newsletter 3/2018 mit folgenden Themen:

- Jetzt anmelden für DFV-Bundesfachkongress 2018

- DFV und DKMS: Gemeinsam Leben retten!

- DFV-Präsidium: „Nein zur Gewalt gegen Feuerwehrangehörige!“

- Freitag, der 13. Juli: Pressematerial zum Rauchmeldertag

- Sky-Vorteilsangebot für Feuerwehrangehörige im Juli

- Zehn Jahre „Helfende Hand“: Jetzt bewerben und gewinnen!

 
Aus den Ländern:

- RP: Feuerwehren präsentieren Lösungen für Zukunftsprobleme

- BW: Landesfeuerwehrtag 2018 in Heidelberg

- NI: Unverheiratete Partnerinnen und Partner künftig besser abgesichert

Aus dem Versandhaus des DFV:

- Aufkleber „Gewalt geht gar nicht”

Ein heftiger Starkregen hat am Donnerstagabend zu mehreren Feuerwehreinsätzen in Kleinostheim geführt.

Gegen 19.40 Uhr wurde die Feuerwehr Kleinostheim gemeinsam mit den Karlsteiner Kameraden zu einem Verkehrsunfall auf die A 45 alarmiert. Hier hatte ein PKW die Kontrolle verloren und geriet kurz vor der Anschlussstelle Kleinostheim in Fahrtrichtung Gießen von der Fahrbahn ab.
Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle auf die A 45 entdeckte ein Fahrzeug der Feuerwehr Kleinostheim eine weitere Unfallstelle auf der Bundesstraße 8. Hier kam es im Kreisverkehr an der A 45 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Motorrad. Dort wurde die Verletztenbetreuung und die Verkehrsabsicherung übernommen.
Parallel zu diesen Einsätzen wurden insgesamt vier Unwetterschäden gemeldet. Aufgrund der Einsatzlage wurde die Feuerwehr Mainaschaff alarmiert. Im Rahmen der Abarbeitung der ersten Unwetterschäden erfolgten weitere Meldung durch die Integrierte Leitstelle.
Insgesamt mussten sieben Einsatzstellen abgearbeitet werden. Darüber hinaus wurde die Gemeindliche Führungsstelle in Betrieb genommen. Gegen 23.15 Uhr war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.
Dem Einsatzleiter Thorsten Frank (Kommandant) standen insgesamt 31 Einsatzkräfte  (17 aus Kleinostheim, 14 aus Mainaschaff) mit acht Fahrzeugen für die Abarbeitung der Unwettereinsätze zur Verfügung. Im Bereich der Autobahn unterstütze die Feuerwehr Karlstein mit acht Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen.
Kreisbrandinspektor Frank Wissel verschaffte sich im Feuerwehrgerätehaus Kleinostheim ebenfalls einen Überblick.
Thorsten Frank, Kdt.

Gleich 4 Waldbrände im Alzenauer Forst hielten seit heute Mittag rund 120 Feuerwehrleute aus Alzenau und Umgebung in Atem. Zwei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Um 11.43 Uhr wurden die Feuerwehren Alzenau, Michelbach und Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einem Waldbrand im Alzenauer Wald nördlich der Staatsstraße 2305 alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannten rund 100 Quadratmeter Waldfläche. Gegen 12.30 Uhr war der Brand gelöscht und die Einsatzkräfte waren auf dem Rückweg zu den Gerätehäusern, als die Meldung von einem weiteren Waldbrand, nicht weit entfernt vom vorherigen Brand, bei der Leitstelle einging. Auch hier brannten ca. 100 Quadratmeter Waldfläche, die ebenfalls zügig abgelöscht werden konnte. Noch während der Löscharbeiten meldeten Passanten einen weiteren, jedoch weitaus größeren Brand, in dem hauptsächlich aus Kieferbeständen bestehenden Alzenauer Forst. Beim Eintreffen brannte der Wald dort bereits auf rund 2000 Quadratmetern Fläche. Neben den bereits tätigen Feuerwehren wurden daher weitere Tanklöschfahrzeuge aus den Alzenauer Stadtteilen und den umliegenden Gemeinden nachgefordert, um die Wasserversorgung an der Einsatzstelle über einen Pendelverkehr sicherzustellen. Der Brand wurde mit spezieller Waldbrandausrüstung sowie 5 C-Rohren und 2 kleineren Löschrohren bekämpft. Dazu wurden rund 500 Meter Schläuche verlegt. Gegen 15.15 Uhr war dieser Brand soweit unter Kontrolle, dass mit der abschließenden Bewässerung der Fläche begonnen werden konnte. Um einen Überblick über die verschiedenen Brandstellen zu erhalten, hatte die Leitstelle zwischenzeitlich noch einen Hubschrauber sowie die Drohne der Feuerwehr Karlstein zur Einsatzstelle beordert. Unmittelbar bevor die ersten Kräfte bereits aus dem Einsatz entlassen werden sollten, wurde mit der Drohne eine erneute Rauchentwicklung, wiederum in nächster Nähe zu den bisherigen Brandherden entdeckt, die sich rasch vergrößerte. Bei der vierten Brandstelle brannten nun rund 3000 Quadratmeter Waldfläche unmittelbar neben der Staatsstraße 2305. Die Einsatzleitung entschied sich daraufhin nochmals weitere Feuerwehrkräfte zur Unterstützung nach zu alarmieren. So wurde ein Löschzug Wasserförderung sowie ein weiterer Löschzug zur Gebietsabsicherung des zwischenzeitlich verwaisten Stadtgebietes Alzenau hinzugerufen. Die Verpflegungskomponente der Feuerwehr Hohl kümmerte sich um die Verpflegung der Einsatzkräfte. Auch bei dieser Brandstelle kamen zum Ablöschen 5 C-Rohre und mehrere kleinere Löschrohre zum Einsatz. Insgesamt wurden rund 120.000 Liter Löschwasser für die Brandbekämpfung benötigt. Die St. 2305 wurde ab dem Kreisel zur BAB Anschlussstelle Alzenau-Nord in Fahrtrichtung Michelbach komplett gesperrt, in die Gegenrichtung wurde der Fahrzeugverkehr an den Einsatzfahrzeugen vorbeigeleitet. Bei den Löscharbeiten erlitten zwei Feuerwehrleute leichte Verletzungen an den Beinen und mussten vom ebenfalls anwesenden Rettungsdienst versorgt werden. Gegen 18.30 Uhr war dann auch die 4. Einsatzstelle abgelöscht und konnte an die Alzenauer Forstbetriebe übergeben werden. Der Alzenauer Kommandant Frank Ritter konnte auf insgesamt 120 Einsatzkräfte der Feuerwehren Alzenau, Michelbach, Hörstein, Kälberau, Wasserlos, Großostheim, Kahl, Karlstein, Kleinostheim, Mömbris, Mainaschaff, Stockstadt, Hohl und Goldbach zurückgreifen. Insgesamt waren 30 Feuerwehrfahrzeuge in den Einsatz eingebunden. Der Rettungsdienst war mit einem Einsatzleiter und einem Rettungswagen während der Löscharbeiten vor Ort. Neben Kreisbrandinspektor Frank Wissel war auch Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer zur Unterstützung des Einsatzleiters an der Einsatzstelle. Alzenaus 1. Bürgermeister Dr. Alexander Legler verschaffte sich ebenfalls einen Überblick von den Einsatztätigkeiten und ließ es sich nicht nehmen die Einsatzkräfte bei den hochsommerlichen Temperaturen mit Kaltgetränken zu versorgen. Über die Brandentstehung der 4 Brände können wir keine Aussagen treffen.

Alzenau 018 01

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