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HLF 20 - Florian Hösbach 40/1

Fahrgestell: MAN 13.290, 4x4

Aufbau: Rosenbauer AT

Radstand: 3.900 mm

Fahrzeugmaße: 2.500 mm breit x 3.300 mm hoch x 8.600 mm lang ohne Anbau

Gesamtgewicht: 16.000 kg

Baujahr: 2019

Besonderheiten: Airbags im Mannschaftsraum sowie Gurtstraffer,

Luftfederung, Zwillingsbereifung Hinterachse, Standheizung, Klimaanlage für Maschinist und Mannschaft

Besatzung: 1/8

Funkrufname: Florian Hösbach 40/1

Technik:         

  • Fronteinbauwinde Maxwald 50 kN
  • Rosenbauer FPN 10-3000
  • Schaumzumischanlage Rosenbauer DIGIMATIC 22
  • „Elektric Power System“ (EPS XS) zur Stromerzeugung mit 5 x 16A /230 V und 1 x 16A/400 V Abnahmestellen
  • Lichtmast „Flexilight LED“ mit zusätzlichen Blaulicht-Blitzern zur frühzeitigen Warnung an Einsatzstellen (z.B. bei Unfällen auf der Autobahn)
  • Umfeldbeleuchtung in LED Technik sowie Bodenkonturbeleuchtung
  • Stromerzeuger RS 14 Super Silent
  • Heckwarnanlage
  • Blaulichtanlage in LED Technik im Rosenbauerdesigne mit Sondersignal als E-Horn und Martin Horn Anlage umschaltbar
  • Fußtaster zur Steuerung der Sondersignalanlage
  • Schnellangriffhaspel mit formstabilen DN 33 Schlauch mit 30 Meter
  • 1 x Verkehrsabsicherungshaspel
  • 1 x Schlauchhaspel Typ B

Beladung / Zusatzbeladung:

  • Normbeladung HLF 20
  • Beifahrersitz als Bostrom Sitz mit PA
  • 5 x PA verbaut im Mannschaftsraum
  • 1x Beleuchtungssystem Rosenbauer RLS 2000
  • elektrischer Drucklüfter mit Wasser / Schaumabgabe
  • je 1 x MicroCAFS 10 Liter -, Fettbrand- & CO2-Löscher
  • 2 Schwimmwesten und 2 schwimmfähige Leinen
  • 2 x CSA Typ III
  • 1 Multifunktionsleiter
  • klappbare Sackkarre mit 150 kg Nutzlast
  • Werkzeugturm "Sortimo"
  • Weber elektrisches Kombigerät für THL
  • 2 x HiLift (Büffelheber)

HLF total

HLF rechts

HLF links
 

Die Faxschnittstelle in der ILS ist ausgefallen. An der Beseitigung des Problems wird gearbeitet.

Am späten Dienstagabend, 04.06.19 wurden die Feuerwehren aus Schöllkrippen und Schneppenbach in die Waagstraße alarmiert, da eine Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus gemeldet wurde. Die Bewohner der betroffenen Wohnung hatten sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits ins Freie gerettet, da die Wohnräume stark verqualmt waren. Einsatzleiter Jörg Klingmann ließ einen Trupp unter Atemschutz die Wohnung erkunden, dabei konnte Essen auf dem Herd festgestellt werden, von dem der Qualm ausging. Auch das Treppenhaus und die darüber liegende Wohnung waren betroffen und wurden von der Feuerwehr belüftet.

Insgesamt wurden fünf Hausbewohner dem Rettungsdienst vorgestellt, drei davon wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet, die ausgerückten Kräften konnten wieder ihre Gerätehäuser anfahren.

Dem Einsatzleiter standen rund 40 Feuerwehrleute in sechs Fahrzeugen zur Verfügung, der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort, die Polizei verschaffte sich mit einer Streife ein Bild von der Lage.

Zur Schwere der Verletzungen und zur Schadenshöhe können von unserer Seite keine Aussagen getroffen werden.

Aus gegebenem Anlass erinnern wir daran, dass es nicht nur notwendig ist, Rauchmelder in allen Wohnräumen zu installieren, es muss auch eine regelmäßige Wartung erfolgen.

Andreas Hausotter
Feuerwehr Markt Schöllkrippen

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Tagesseminar Elektromobilität und Elektrospeichertechnik
Die zunehmende Elektromobilität mit dem Einsatz von elektrisch betriebenen Pkw, Bussen, Lkw, Tretrollern usw. stellt die Feuerwehren aktuell vor Herausforderungen. Zu diesem Thema wollen wir von Seiten des KFV ein Tagesseminar anbieten, zu dem wir hochkarätige Referenten gewinnen konnten.
Das Tagesseminar findet am Samstag, 26.10.2019 um 9.00 Uhr im Gerätehaus der FF Karlstein statt
Dr. Rolf Erbe (BF Berlin) - Brände von Fahrzeugen mit Lithium Ionen Akkus - Vorgehensweise der BF Berlin
Jörg Heck (BF Wiesbaden) - Erfahrungen der BF Wiesbaden bei Bränden mit Elektrofahrzeugen - Vorgehensweise der BF Wiesbaden
Markus Straub (Firma Magna)
Felix Mensinger (BF München)
Andreas Emge (FF Karlstein)
Firma BMZ
Firma HSL Leibacher

Das Seminar richtet sich an interessierte GF, ZF und Ausbilder in den Feuerwehren und soll eine offene Veranstaltung (ähnlich der Winterschulung) sein. Es gibt keine Beschränkung der Teilnehmerzahl.

Kosten: 30 Euro inkl. Frühstück, Mittagessen und Getränke

Anmeldungen ab sofort über unsere Homepage

Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz

Mit der Neuregelung der Luftverkehrsordnung (LuftVO) im April 2017 ist der Drohneneinsatz im Bevölkerungsschutz erlaubnisfrei möglich geworden. Für die praktische Anwendung fehlten jedoch bisher einheitliche und konkrete Umsetzungsregelungen.
Seit Juni 2019 gibt es nun die „Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz“.

Welche Rahmenbedingungen gelten für den Einsatz von Drohnen und was muss der Drohnensteuerer dabei beachten? Wie lassen sich Einsatzorganisation und Einsatzdurchführung mit anderen Organisationen optimal gestalten und welche Anforderungen sind an eine umfassende Ausbildung zum Drohnensteuerer zu stellen?

Antworten auf diese und weitere Fragen liefern die „Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz“, die unter Federführung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in enger Zusammenarbeit mit vielen Fachleuten aus dem Bevölkerungsschutz und der Luftfahrt erarbeitet wurden.

Drohnen im Bevölkerungsschutz Drohnen im Bevölkerungsschutz, Drohnen im Bevölkerungsschutz (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)BBK-Mit­ar­bei­ter er­probt den Ein­satz von Droh­nen im Be­völ­ke­rungs­schutzQuelle: BBK

Drohnen als zukunftsweisendes Standardeinsatzmittel im Bevölkerungsschutz

Drohnen bieten im Bevölkerungsschutz ein breitgefächertes Anwendungsspektrum. Neben der Luftbildgewinnung über großen und komplexen Schadenslagen, dem Einsatz von Infrarotbild-Kameras oder speziellen Messgeräten sind zum Beispiel der Transport von Geräten, Medikamenten und anderen Hilfsmitteln sowie die Dokumentation von Einsätzen sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten, die zur Rettung von Menschenleben und bedeutenden Sachwerten beitragen können.

Über 50 Expertinnen und Experten aus den Hilfsorganisationen, den Feuerwehren, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, der Bundespolizei, dem BBK und von weiteren Akteuren aus dem Bevölkerungsschutz haben die Empfehlungen für den Drohneneinsatz mit fachlicher Unterstützung aus der Luftfahrt in intensiver und engagierter Zusammenarbeit erarbeitet und abgestimmt. Vorausgegangen waren zahlreiche fachliche Beratungen in Arbeitsgruppen sowie Workshops zu den Themen Einsatz und Taktik, Technik, Ausbildung, Recht und zur Koordinierung der gesamten Arbeiten. Die Länder waren über den Ausschuss für Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung sowie über dessen Projektgruppe Feuerwehrdienstvorschriften eingebunden. Gesteuert wurde der Prozess von einer Lenkungsgruppe unter dem Vorsitz des BMI und Beteiligung mandatierter Vertreterinnen und Vertreter der Hilfsorganisationen, des Deutschen Feuerwehrverbands, der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren, des BBK und der BA THW sowie der Bundespolizei.

Nur aufgrund des außerordentlichen fundierten Expertenwissens und der hohen Motivation aller Beteiligten, vor allem aus dem Ehrenamt, ist es somit gelungen, innerhalb von nur knapp eineinhalb Jahren ein von allen Beteiligten abgestimmtes Dokument vorzulegen.

Ziele der Empfehlungen

Durch die Anwendung der Empfehlungen soll gewährleistet werden, dass Einsatzplanung, Betrieb und Nachbereitung, Aus- und Fortbildung sowie Übung durch BOS oder in deren Auftrag organisationsübergreifend nach bundesweiten Mindeststandards erfolgen und insbesondere der Flugsicherheit Rechnung getragen wird.

Die von allen Beteiligten des Prozesses erarbeiteten und konsentierten standardisierten Betriebs-, Einsatz-, Übungs- und Ausbildungsempfehlungen sollen flächendeckende Drohneneinsätze in Zukunft sicherer und effektiver machen, indem sie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure in großen und komplexen Schadenslagen optimieren und dabei unterstützen, mögliche Betriebsgefahren dieser neuen Einsatzmittel zu reduzieren.

Überblick über den Inhalt der Empfehlungen

Die Empfehlungen gliedern sich in einen Hauptteil mit folgenden Inhalten:

  • Beschreibung von Einsatzmöglichkeiten
  • Rechtlichen Rahmenbedingungen zum Luftrecht, Haftungsrecht sowie Datenschutz
  • Empfehlungen zum Risikomanagement
  • Empfehlungen zu Einsatzorganisation und Einsatzdurchführung
  • Ausbildung

Die Anlagen umfassen das Ausbildungskonzept und Hilfestellungen für die praktische Umsetzung:

  • Muster-Ausbildungskonzept zur Ausbildung BOS-eigener Drohnensteuerer
  • Beispiel für ein Betriebshandbuch
  • Muster-Checklisten zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Drohnenflügen
  • Muster für eine generelle Risikobewertung
  • Muster-Flugbücher sowohl für die Drohnensteuernden als auch für das Fluggerät und
  • schematische Abbildungen

Die Empfehlungen sind so konzipiert, dass eine unmittelbare Anwendung möglich ist. Bei der Umsetzung in eine konkrete Dienstvorschrift kann es jedoch notwendig sein, einzelne organisationsspezifische Ergänzungen vorzunehmen.

Erprobungsphase und weitere Entwicklungen

Die Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz werden nun in einer Erprobungsphase auf den Prüfstand gestellt, um die Interoperabilität und die Anwendbarkeit im täglichen Einsatzgeschehen zu erproben.

Drohnen im Bevölkerungsschutz Drohnen im Bevölkerungsschutz, Drohnen im Bevölkerungsschutz (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Ein BBK-Mit­ar­bei­ter nutzt die gra­phi­schen Un­ter­la­gen aus den Emp­feh­lun­gen wäh­rend ei­ner Droh­nen-ÜbungQuelle: BBK

Das Dokument bildet den heutigen Stand der nationalen Rechtslage zur unbemannten Luftfahrt ab. Aufgrund sich abzeichnender rechtlicher Neuerungen zur zivilen unbemannten Luftfahrt auf europäischer Ebene sind Auswirkungen auf die LuftVO und damit auch auf das Dokument möglich.

Die Neuerungen auf EU-Ebene wie auch die Erkenntnisse aus der Erprobungsphase können daher zu gegebener Zeit zu einer Aktualisierung der Empfehlungen führen.

Für Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen gerne unter E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

Am Sonntagnachmittag (02.06.2019) wurde um 14:22 Uhr die Feuerwehr Mömbris von der Leitstelle Bayerischer Untermain zu einem Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2305 Einmündung Staatsstraße 2309 alarmiert. Durch das ausgelöste Alarmstichwort: „Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen“ wurde der zuständige Kreisbrandmeister Thorsten Trapp ebenfalls entsandt.

Der Einsatzleiter Florian Schott, Kommandant der Feuerwehr Mömbris, fand beim Eintreffen an der Unfallstelle zwei PKWs vor, die im Einmündungsbereich zusammengestoßen waren. Alle fünf Insassen, darunter auch zwei Kinder im Alter von 2 und 7 Jahren, konnten selbstständig bzw. mit Hilfe von Ersthelfern die Fahrzeuge verlassen. Alle Unfallbeteiligten wurden von Feuerwehrsanitätern bis zum Eintreffen weiterer Rettungswagen medizinisch erstversorgt. Parallel dazu wurde die Unfallstelle gegen den nachfolgenden Verkehr abgesichert, der Brandschutz sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel aufgefangen sowie abgebunden und an den Unfallfahrzeugen die Batterien abgeklemmt.

Die zum Teil Schwerverletzten wurden vom Rettungsdienst, der mit vier Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst an der Unfallstelle war, in Krankenhäuser gebracht.

Die Staatsstraße war für die Dauer des Einsatzes im Auftrag der Polizei komplett gesperrt. Die Feuerwehrkräfte leiteten den Verkehr um.

Der Einsatzleiter konnte auf rund 25 Feuerwehrleute zurückgreifen, die mit vier Fahrzeugen ausgerückt waren. Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes standen unter der Leitung von Heiko Magel (Einsatzleiter Rettungsdienst - Malteser Aschaffenburg).

Über die Schwere der Verletzungen, die Unfallursache sowie den Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Mehrere hundert kleine Besucher, darunter viele Kinderfeuerwehrgruppen aus dem Landkreis Aschaffenburg, kamen nach Karlstein, um dort einen tollen Tag gefüllt mit Spiel und Spaß rund um das Thema Feuerwehr zu erleben. Das Fachreferat „Kinderfeuerwehr“ des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e.V. hatte unter der Leitung von Kreisbrandmeister Volker Hock den Kinderfeuerwehrtag in monatelanger Vorarbeit ausgearbeitet.

Um 10.00 Uhr wurde der Tag von Landrat Dr. Ullrich Reuter, dem ersten Bürgermeister von Karlstein Peter Kreß, Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Volker Hock eröffnet.

Viele verschiedene Spielmöglichkeiten waren von den Organisatoren und Helfern aus den Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg auf dem Gelände des Karlsteiner Feuerwehrgerätehaus aufgebaut worden. So konnten neben Geschicklichkeitsspielen auch etliche Wasserspiel-Attraktionen ausprobiert werden, die bei den sommerlichen Temperaturen gut besucht waren. Neben einer Hüpfburg stand auch eine große Torwand für zielsichere Kinderfeuerwehrleute zur Verfügung. Zwei Feuerwehrfahrzeuge luden zum Einsteigen und Besichtigen ein. Eine besondere Attraktion waren die Auf- und Abseilübungen der Höhenrettungsgruppe Großostheim am Schlauchturm des Feuerwehrgerätehauses. Hier konnten die Jüngsten hoch hinauskommen.

Das Fachreferat „Kinderfeuerwehr“ freute sich über die hohe Anzahl jüngster Feuerwehrangehöriger und zahlreicher weiterer feuerwehrinteressierter Besucher und zeigte sich am Ende des Tages sehr zufrieden mit dem Verlauf des zweiten Kreiskinderfeuerwehrtages im Landkreis Aschaffenburg.

Gleichzeitig möchte das Fachreferat „Kinderfeuerwehr“ allen Unterstützern, Helferinnen und Helfern, die zum guten Gelingen des diesjährigen Kreiskinderfeuerwehrtages beigetragen haben, herzlich Danke sagen. Nicht unerwähnt bleiben soll die Feuerwehr Karlstein, welche einen schönen Rahmen für den Aktionstag bot – Vielen Dank für die unkomplizierte Unterstützung! Letztendlich danken wir all unseren Besuchern egal ob klein oder groß, aus nah und fern für Ihren Besuch am diesjährigen Kinderfeuerwehrtag.  

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Am Freitagabend (31.05.2019) wurden um 18:25 Uhr die Feuerwehren Alzenau, Kälberau, Michelbach, Kahl sowie die Kreisbrandinspektoren Frank Wissel und Otto Hofmann in die Alzenauer Siemensstraße gerufen. Gemeldet wurde der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain ein Brand in der Halle eines Gewerbe- bzw. Industriebetriebs.

In einer Trockenanlage geriet Produktionsgut in Brand. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte ein Staplerfahrer das brennende Material ins Freie verbringen. Dort wurde es schließlich mit einem C-Rohr abgelöscht. Hierfür kam ein Trupp unter Atemschutz zum Einsatz. Nach der Entrauchung der Produktionshalle und der abschließenden Kontrolle der Brandstelle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle einem Firmenverantwortlichen übergeben.

Rund 35 Kräfte der Feuerwehren waren unter der Leitung von Frank Ritter (erster Kommandant der Feuerwehr Alzenau) im Einsatz. Nach der ersten Rückmeldung konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Michelbach, Kälberau und Kahl sowie Kreisbrandinspektor Otto Hofmann ihre Einsatzfahrt abbrechen und wieder einrücken. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandinspektor Frank Wissel vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter Rettungsdienst anwesend. Um eine Rauchgasvergiftung auszuschließen verbrachte der Rettungsdienst den Staplerfahrer zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.

Über den entstandenen Sachschaden und die Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Feuerwehr im Einsatz

Da die Brandstelle inmitten eines Firmengeländes lag, können aus juristischen Gründen leider keine Bilder veröffentlicht werden.

Am Freitagabend (31.05.2019) gegen 20:49 Uhr wurden die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, die Drehleiter aus Waldaschaff und der Kreisbrandinspektor Otto Hofmann (AB-Land 2) mit dem Stichwort B3-Brand Keller in die Frühlingsstraße nach Heigenbrücken alarmiert. 

Durch die installierten Rauchmelder wurden die Bewohner des Hauses auf den Brand aufmerksam gemacht und konnten sich selbstständig in Sicherheit begeben.

Bereits auf Anfahrt wurde von den erstausrückenden Kräften der Feuerwehr Heigenbrücken eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Der Einsatzleiter Tobias Dehniger (Kommandant FF Heigenbrücken) lies daher die Feuerwehr Neuhütten nachalarmieren. Weiterhin wurde das besetzte HLF 20 der Feuerwehr Waldaschaff an die Einsatzstelle beordert.

Durch den ersten Trupp unter Atemschutz wurde das Feuer im Vorratsbehälter der Pelletheizung im Kellergeschoss lokalisiert und mit den Löscharbeiten begonnen. Hierzu wurde der Behälter (ca. 30 kg glimmende Holzpellets) von zwei Atemschutztrupps geleert und das Brandgut abgelöscht. Ein Übergreifen auf den erst kürzlich gefüllten Pellet-Speicher mit 8 Tonnen Inhalt konnte somit verhindert werden. Ein weiterer PA-Trupp wurde über die Drehleiter für Erkundungsmaßnahmen eingesetzt.

Insgesamt konnten Einsatzleiter Dehniger und Kreisbrandinspektor Hofmann auf 51 Einsatzkräfte (8 Fahrzeuge) zurückgreifen. Im Einsatz befanden sich insgesamt 4 Trupps unter Atemschutz sowie zwei voll ausgerüstete Sicherungstrupps.

Zur Absicherung der Einsatzkräfte war zudem ein Rettungswagen des BRK vor Ort.

Die Polizei war ebenfalls mit mehreren Streifenwagen an der Einsatzstelle.

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Bilder und Text - Feuerwehr Waldaschaff

Am Mittwoch (29.05.2019) um 14:08 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Waldaschaff und der diensthabende Kreisbrandmeister Marco Eich zu einem Zimmerbrand in die Aschaffenburger Straße nach Waldaschaff alarmiert. Neben zwei Löschfahrzeugen fuhr eine Drehleiter und ein Führungsfahrzeug die Einsatzstelle an. Die Feuerwehr fand am Einsatzort einige brennende Möbel auf dem Balkon vor. Diese wurden von Anwohnern bereits zum großen Teil abgelöscht. Ein Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr löschte den Brand dann endgültig und beförderten den Brandschutt in den Hof.

Der Rettungsdienst der mit einem Rettungswagen vor Ort war kümmerte sich um eine Bewohnerin.

Unter der Führung von Einsatzleiter Thorsten Fleckenstein waren 19 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau im Einsatz. 

Text: KBM Marco Eich

Aufgrund des Info-Blattes "Selbstrettungssystem" der Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen  vom April 2019 erreichen die KUVB zahlreiche Anfragen zum Thema Feuerwehr-Einsatzüberjacken mit integrierten Rettungsschlaufen (IRS).
 

In diesem Zusammenhang verweist der KUVB auf das Infoblatt Nr. 04 "Haltegurt und andere Haltesysteme in der Feuerwehr" des Sachgebietes "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" der DGUV. Auch hier wird darauf hingewiesen, dass Rettungsschlaufen der Klasse A nicht zum Selbstabseilen verwendet werden dürfen. (Rettungsschlaufen der Klasse A bestehen aus Gurtbändern, die auf dem Rücken und unter den Armen der Person liegen, so dass diese in aufrechter Position gerettet wird.)

AudiCup2019

Gerne weist der LFV Bayern auf die aktuelle Aktion der Stiftung STARS4KIDS hin:

„Bei der aktuellen Charity-Ticket-Aktion der Stiftung STARS4KIDS erhält man für 30,- EUR

·         Eine Sitzplatzkarte (Kat. 4) in der Allianz Arena für den ersten Tag des Audi Cups (Di., 30.07.19). Bei diesem Highlight auf die Vorbereitung zur neuen Saison 2019/20 erwarten Sie zwei Halbfinalspiele:

o    Spiel 1 – Anpfiff 18:00 Uhr: Real Madrid – Tottenham Hotspur

o    Spiel 2 – Anpfiff 20:30 Uhr: FC Bayern München – Fenerbahçe Istanbul

PLUS

·         eine Basecap vom FC Bayern München (Größe manuell einstellbar) oder eine Kinder-Überraschungstüte (für Kinder im Alter von 5 – 9 Jahren)

Bestellungen sind bis zum 13.07.2019 - ausschließlich unter https://www.stars4kids.org/audicup19/ - und nur solange der Vorrat reicht - möglich.

Die Ticket-Aktion gilt für Erwachsene und Kinder. Gleichzeitig bestellte Karten werden zusammenhängend gebucht, sodass Sie mit Ihren Freunden und Familien zusammensitzen können. (Wird auch bei größeren Bestellungen berücksichtigt.)

Zu jeder Bestellung kommt eine einmalige Versand- und Verwaltungsgebühr in Höhe von 8,- EUR hinzu, welche aber unabhängig von der bestellten Anzahl an Ticketpaketen ist. Größere Gruppen kommen also in der Summe günstiger.

Mit jedem Ticket-Kauf unterstützen Sie gleichzeitig die sozialen Hilfsprojekte der Stiftung STARS4KIDS. Insgesamt 4,- EUR von jedem verkauftem Ticket-Paket werden für die gute Sache gespendet. So unterstützt die Stiftung mit dieser Ticket-Aktion weltweit Kinderhilfsprojekte. Weitere Informationen zur Aktion und zur Stiftung STARS4KIDS unter www.stars4kids.org.“

k 20190525 LK Aschaffenburg Praxistraining 06

Am vergangenen Wochenende fand ein weiteres Seminar „Seilwindentraining“ für die Feuerwehren bei der Feuerwehr Kleinostheim statt.

Der Freitag (24.05.2019) begann für alle 25 Teilnehmer mit einem Theorieteil, der von Hartmut Wagner (www.rss-brandschutz.de) schon sehr praxisorientiert gestaltet wurde.

Am Samstag (25.05.2019) wurden die Teilnehmer in verschiedene Gruppen eingeteilt, und es konnte mit den praktischen Übungen begonnen werden - Hartmut Wagner konnte aufgrund seines großen Erfahrungsschatzes ganz viele wertvolle Tipps weitergeben.

Die Trainingsinhalte waren unter anderem:

- Funktion der Windenanlage

- Physikalische Grundlagen

- Anschlagmittel (Auswahl und fachgerechte Anwendung)

- Praktische Arbeiten mit der Windenanlage

- Sicherheit und Unfallverhütung

Die Maschinisten und Führungskräfte der Feuerwehren bekamen viele gute Hinweise für die Arbeit mit der Seilwinde.

Die Teilnehmer kamen von den Feuerwehren Laufach, Hösbach, Waldaschaff, Stockstadt, Sommerkahl-Vormwald, Aschaffenburg, sowie aus dem Landkreis Miltenberg - Erlenbach am Main, Kirchzell, Collenberg, Faulbach.

Ein herzliches Dankeschön geht an Hartmut Wagner für die sehr gute, praxisnahe Ausbildung, die Feuerwehr Kleinostheim für die erstklassige Bewirtung und selbstverständlich an die Teilnehmer für ihre Bereitschaft sich fortzubilden.

Zahlreiche Feuerwehrleute aus Nah und Fern waren nach Schöllkrippen gekommen, um gemeinsam den Florianstag 2019 zu feiern. Bürgermeister Reiner Pistner merkte in seiner Rede an, dass dieser Tag den Brandschützern Gelegenheit gibt, über die eigene Arbeit nachzudenken, über die positiven Leistungen, aber auch über die belastenden Momente. Gelegenheit war auch gegeben, sich im Rahmen des Totengedenkens an der Lukaskapelle an die verstorbenen Kameradinnen und Kameraden zu erinnern.

Nach der mit Fahnenabordnungen geschmückten Kirchenparade nach Ernstkirchen und dem dortigen Festgottesdienst näherte sich der gefühlte Höhepunkt des Tages:

Die neue Drehleiter, die vom Fahrzeugbeschaffungs-Zweckverband Oberer Kahlgrund gekauft wurde, wurde feierlich mit priesterlichem Segen übergeben.

Bürgermeister Pistner und Kreisbrandinspektor Frank Wissel lobten den Zweckverband für diese weitsichtige Anschaffung, die allen Bürgern, die auf Hilfe angewiesen sind, zugutekommt. Damit Bürgermeister Pistner sich weiterhin an die wohl größte Anschaffung im Feuerwehrwesen während seiner Amtszeit stets erinnern kann, überreichte Kommandant Jörg Klingmann dem Dienstherrn ein Modell der in Dienst gestellten Drehleiter.

In weiteren Grußworten dankten die Staatsministerin Judith Gerlach, stellv. Landrätin Marianne Krohnen und MdL Martina Fehlner den Feuerwehrleuten für ihre Einsatzbereitschaft und wünschten stets eine gesunde Heimkehr aus den Einsätzen.

Zum Abschluss des offiziellen Teils erfolgte die offizielle Schlüsselübergabe durch den Vertreter des Fahrzeugherstellers Magirus, Dominik Allig, an den Kommandanten.

An den offiziellen Teil schloss sich das gesellige Beisammensein an, das noch bis in die späte Nacht dauern sollte.

Ein besonderer Magnet für alle Besucher, ob mit oder ohne Feuerwehruniform, war natürlich das neue Fahrzeug, das die in die Jahre gekommene alte Drehleiter in den nächsten Tagen ersetzen wird, wenn ausreichend Feuerwehrleute in der Bedienung unterwiesen worden sind.

Mit einer maximalen Höhe von 23 Metern bei einer seitlichen Ausladung von 12 Metern können nun (fast) alle Gebäude im Einzugsgebiet angefahren werden, dies war mit der alten Leiter insbesondere dann schwierig, wenn Häuser hoch am Hang stehen. Der große Korb bietet nun 4 Personen Platz, bislang konnten nur 2 Personen in die Höhe gefahren werden, was beispielsweise bei der Rettung von verletzen Personen mittels Krankentrage nicht ausreichend war.

(Die genauen Details zur neuen Drehleiter finden Sie unter https://www.ff-schoellkrippen.de/fahrzeug/2245/)

Text: Andreas Hausotter
Bilder: Lukas Glogowski

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Am Sonntag, 25.05.2019 wurde um 18:06 Uhr die Feuerwehr Waldaschaff - bereits zum dritten Einsatz an diesem Tag - zu einer abgestürzten Person im Ortsgebiet alarmiert.

Wegen des Stichwortes "THL - Rettung aus Höhen/Tiefen" wurden zeitgleich die Höhenrettungsgruppen der Feuerwehr Aschaffenburg und der Feuerwehr Großostheim sowie von der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg KBM Marco Eich mit hinzugezogen.
Bei Ankunft der ersten Rettungskräfte aus Waldaschaff konnte bestätigt werden, dass ein 75-jähriger Mann in eine rund 4 Meter tiefe und mit ca. 1 Meter Wasser gefüllte Zisterne gestürzt war.
Der Mann war ansprechbar und konnte sich noch mit eigener Kraft an einem Rohr festhalten. Sofort wurden Rettungsmaßnahmen eingeleitet, damit ein Feuerwehr-Sanitäter zu dem Mann herabsteigen konnte. Nach einer Gas-Messung konnte dieser gesichert über eine Steckleiter zu dem Verunglückten absteigen und den Mann gegen weiteres Abrutschen sichern sowie eine Erstversorgung durchführen.
Der Abgestürzte wurde mit einem Rettungsgeschirr schonend aus dem Wasserspeicher und dem nur ca. 60 Zentimeter breiten Schachtausgang gerettet. Nach gut zwanzig Minuten war der Mann bereits befreit.
Der Notarzt forderte aufgrund der unklaren Verletzungen sowie der Unterkühlung den Rettungshubschrauber Christoph 2 nach, um den Verletzten schnellstmöglich in ein Krankenhaus zu bringen. Der Landeplatz wurde ebenfalls von der Feuerwehr abgesichert.
Die Feuerwehr Waldaschaff war mit fünf Fahrzeugen und über 30 Kräften im Einsatz. Die First Responder-Gruppe war ebenfalls vor Ort.
Andre Ganz, FF Waldaschaff

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