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Ein neuer Wagen für die Feuerwehr: „Die Sendung mit der Maus“ (WDR) zeigt diesen Sommer, wie aus einem einfachen LKW ein roter Drehleiterwagen mit Blaulicht wird. An vier aufeinanderfolgenden Sonntagen sind die Maus-Zuschauer dabei, wenn Armin Maiwald eine Fabrik für Feuerwehrautos besucht. Sendestart für die vierteilige Sachgeschichten-Reihe ist am Sonntag, 16. Juli (Das Erste, 9.30 Uhr; KiKA, 11.30 Uhr).  

Die Feuerwehr fasziniert viele Kinder: Bei der „Sendung mit der Maus“ erfahren sie, wie das Blaulicht aufs Dach, der Wasserschlauch in den Laderaum und die Leiter auf den Wagen kommt. Das Kamerateam ist dabei, wenn der LKW noch ganz ohne Aufbauten in die Fabrik in Karlsruhe rollt. Viele Schrauben müssen angezogen werden, bevor die Monteure ganz am Ende den Rettungskorb anbringen – und die Feuerwehrleute im niedersächsischen Wittingen mit ihrem neuen Wagen vom Hof fahren können. Doch wirklich fertig ist dieses Feuerwehrauto erst mit der Maus: Aufs Heck des Wagens geklebt, wird sie bald alle Einsätze begleiten.

Mit dem diesjährigen Wissenstest zum Thema „Unfallverhütung und persönliche Schutzausrüstung“ werden erste Anwendungen zur selbständigen Vorbereitung und eigenständigem Lernen angeboten. Dies darf als Startschuss für schon länger angekündigte E-learning Angebote betrachtet werden.

Mit den beiden E-learning Anwendungen ist es nun möglich, sich mit seinem Smartphone/Tablet an allen Orten mit verfügbarem Internetempfang auf den Wissenstest vorzubereiten oder sein bereits erworbenes Wissen zu testen.

Die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg ist bemüht in Zukunft regelmäßig Anwendungen in dieser oder einer ähnlichen Form anzubieten, sodass Feuerwehrangehörige ihre Freizeit nicht nur sinnvoll, sondern auch effektiv nutzen können.

Quiz WT 2017

UVV in der Feuerwehr WT 2017

Zu einem B3 Zimmer wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein am Samstag um 13:23 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen vor Ort stellte sich heraus, dass es in einer Küche gebrannt hatte und das Feuer bereits zu großen Teilen erloschen war. Der einzige Bewohner befand sich in Sicherheit, das Erdgeschoß war stark verraucht.

Ein Trupp unter Atemschutz ging in das Gebäude mit einem Strahlrohr vor und kontrollierte den gesamten Bereich. Mit Schuttmulden wurde das Brandgut ins freie gebracht und endgültig abgelöscht. Glücklicherweise war das Feuer noch nicht auf Einrichtungsgegenstände übergegriffen. Die Wohnung wurde entraucht und vor der Übergabe an den Bewohner noch einmal mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit einem Löschzug (Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, Löschfahrzeug und Drehleiter) vor Ort. Einsatzleiter und Kommandant Andreas Emge, konnte auf 19 Einsatzkräfte zurückgreifen. Vor Ort war ebenfalls ein Vertreter der Kreisbrandinspektion, ein Rettungswagen sowie die Karlsteiner „Helfer vor Ort“ Einheit des Roten Kreuzes. Glücklicherweise gab es keine verletzten Personen.

Zur Brandursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. Der Einsatz war um 14:23 Uhr beendet.

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg/Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

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Aufräumarbeiten nach dem Einsatz - Feuerwehr Gemeinde Karlstein 

Die Jugendwarte der Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg fuhren vom 29.06.2017 bis zum 02.07.2017 zu einem politisch und kulturell interessanten Ausflug nach Berlin. Insgesamt nahmen rund 40 Teilnehmer an dem Ausflug teil.
Als es am frühen Donnerstagmorgen um 5:00 Uhr in Schöllkrippen losging, trafen sich alle Jugendwart/innen. Nachdem alle Teilnehmer endlich eingetroffen waren, konnte die Fahrt starten. Alle waren, trotz der schlechten Wettervorhersage, voller Vorfreude und gespannt auf die Zeit in Berlin.

Nach ca. 4 Stunden anstrengender Fahrt wurde eine Rast in Höhe Eisennach eingelegt, bei der sich die Beteiligten mit süßen und deftigen Stückchen stärken konnten; in Berlin angekommen aßen alle Beteiligten in einem kroatischen Restaurant zu Mittag.
Später, nach einer kurzen Ruhepause und dem Bezug der Zimmer, startete der erste offizielle Programmpunkt. Die Jugendwart/innen bekamen eine Bunkerführung in den Berliner Unterwelten. Bei dieser Führung ging es besonders um den Aufbau eines Bunkersystems und die Berliner Bunker, die im 2. Weltkrieg gebaut worden sind und auch im kalten Krieg genutzt wurden. Trotz aller Vorfreude auf die Führung gestaltete sich die Anreise zu der Tour schwer, da durch das Unwetter, was in Berlin herrschte, viele U-Bahnhöfe überschwemmt waren und die Berliner Feuerwehr wegen dem Starkregen einen Ausnahmezustand ausrief. Insgesamt hatte die Feuerwehr in Berlin knapp 2.000 Einsätze. Dennoch schafften es alle Beteiligten, mit leichter Verspätung, zur Führung.
Nach der informativen Bunkerführung hatten alle Teilnehmer Freizeit und konnten den Abend gemütlich in Kleingruppen ausklingen lassen.

Am nächsten Tag ging es morgens nach dem Frühstück mit dem Programm weiter. Die Jugendwarte waren zu einem Besuch in der Bayerischen Vertretung in Berlin eingeladen. Dort stellte die Pressesprecherin Anette Denove allen Teilnehmern eine Präsentation vor, die den Beteiligten einen kleinen Einblick in die Politik, besonders auf das Thema Feuerwehr bezogen, gab. Nach der aufschlussreichen Präsentation zeigte die Pressesprecherin den Jugendwart/innen noch das ganze Gebäude der Bayerischen Vertretung.
Nach dem Besuch der Bayerischen Vertretung in Berlin besuchten die Jugendwarte den Reichstag, und trafen sich dort mit der Bundestagsabgeordneten Frau Andrea Lindholz. Frau Lindholz erklärte den Teilnehmern den Tagesablauf eines Bundestagsabgeordneten und wie sich der Beruf auf das Privatleben auswirkt. Auch erklärte sie ihren Standpunkt zur gleichgeschlechtlichen Ehe, da an diesem Tag die Abstimmung hierüber erfolgte. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, verabschiedete sich Frau Andrea Lindholz und die Jugendwarte konnten sich in der Reichstagskantine stärken.
Auch wurde im Reichstag eine Bundestagsdebatte besucht, in der es über den Abgasskandal ging. Alle Jugendwart/innen und Jugendwartinnen fanden die Diskussion der Politiker sehr interessant.
Schließlich konnte im Reichstag auch die Reichstagskuppel besichtigt werden, von der die Jugendwart/innen einen hervorragenden Blick, trotz schlechtem Wetter, über Berlin hatten.
Am Freitagnachmittag startete dann gegen 14:30 Uhr eine Stadtrundfahrt. Bei der Stadtrundfahrt fuhren die Jugendwart/innen in die verschiedenen Gebiete in Berlin, um die Vielfältigkeit Berlins zu entdecken und gezeigt zu bekommen. Besonders der Checkpoint Charlie, die Hackeschen Höfe und das Brandenburger Tor gefielen allen Beteiligten. Auch verriet uns die Berliner Reiseführerin viele Geheimtipps der Stadt.
Nach der anstrengenden aber spannenden Stadtrundfahrt hatten alle Jugendwarte wieder Zeit zur freien Verfügung und konnten ihr Abendprogramm selbst gestalten.

Am nächsten Tag trafen sich alle Jugendwart/innen nach dem Frühstück, um ca. 8.30 Uhr. Nach Hohenschönhausen fuhren die Jugendwarte, um sich dort das Stasi-Gefängnis anzuschauen. Der Führungsleiter, der die Jugendwarte durch das Stasi-Gefängnis führte, konnte den Teilnehmern die Räume und die Atmosphäre des ganzen Gefängnisses sehr nahe bringen, da er selbst öfters inhaftiert war. Dieser zeigte den Beteiligten Zellen, Verhörräume, Beruhigungszellen und Sammelzellen. Alle Jugendwartinnen und Jugendwarte waren sehr beeindruckt von der Führung.
Den Rest des Tages hatten alle Beteiligten Freizeit und konnten ihren Tag in Berlin selbst gestalten. Viele Jugendwart/innen ließen es sich nicht nehmen und schauten sich andere Sehenswürdigkeiten Berlins an, während andere die Zeit für eine kleine Shoppingtour durch Berlin nutzen.
Der Abend war wieder zur freien Verfügung, sodass die Jugendwart/innen ihren letzten Abend in Berlin gemütlich in Kleingruppen ausklingen lassen konnten.

Am Sonntagmorgen war es soweit und alle Teilnehmer mussten ihre Koffer für die Heimreise packen. Nach einem Frühstück und dem Check-Out, fuhr die gesamte Gruppe nochmal nach Kreuzberg, um diesen Stadtteil Berlins genauer zu erkunden.
Als die Heimreise dann  startete, freuten sich alle Jugendwarte auf Zuhause, aber waren dennoch traurig Berlin schon verlassen zu müssen. Zwar total erschöpft vom vielen Erlebten, aber voller guter Erinnerungen schauen die Jugendwarte während der Fahrt auf den Berlinausflug zurück.

Großer Dank gilt der Bundestagsabgeordneten Frau Andrea Lindholz, die es den Jugendwarten ermöglichte, mit ihrer Einladung, nach Berlin zu fahren und eine derartige Fahrt zu erleben. Auch danken die Jugendwarte dem Busfahrer, der die Teilnehmer, trotz starkem Regen, von jedem Ziel wieder nach Hause brachte.
Des Weiteren gilt ein großer Dank allen Jugendwartinnen und Jugendwarten, die an dem Ausflug teilgenommen haben.
Anna Bott
Fachreferat Jugendarbeit

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Bilder: Jason Lafley

Kurzfristig ist ein Lehrgangsplatz für den Lehrgang "Aufbaulehrgang Führungskräfte Einsatzleitung" vom 19.07.2017 - 21.07.2017 frei geworden.

Interessenten melden sich bitte bei KBM Thorsten Frank: Tel. 0175 2770837

31 der 61 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg haben in den letzten Jahren Kinderfeuerwehren bei ihren Feuerwehrvereinen angesiedelt.

Mit dem zum 01.07.2017 neu gefassten Art. 7 des Bayer. Feuerwehrgesetzes (BayFwG) ist nun die Bildung von Kinderfeuerwehren, als Teil der gemeindlichen Feuerwehr, möglich.

Art. 7 Kinder- und Jugendfeuerwehr

(1) Bei den Freiwilligen Feuerwehren können für Minderjährige ab dem vollendeten 6. Lebensjahr Kindergruppen gebildet werden.

(2) 1Minderjährige können vom vollendeten 12. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr als Feuerwehranwärter Feuerwehrdienst leisten. 2Feuerwehranwärter sind den Feuerwehrdienstleistenden gleichgestellt, soweit sich aus diesem Gesetz nichts anderes ergibt. 3Sie dürfen nur zu Ausbildungsveranstaltungen und erst ab dem vollendeten 16. Lebensjahr bei Einsätzen zu Hilfeleistungen außerhalb der unmittelbaren Gefahrenzone herangezogen werden. 4Zum Jugendwart kann nur ein geeigneter volljähriger Feuerwehrdienstleistender bestellt werden.

Durch die Verankerung von Kinderfeuerwehren im Gesetz und damit in der öffentlichen Einrichtung Feuerwehr erwartet sich der Gesetzgeber eine erhebliche Stärkung der Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehren.

Im Abs. 1 heißt es „Können“ und nicht „müssen“. Daher ist immer die Zustimmung des Trägers der Feuerwehr (Gemeinde) für die Bildung einer gemeindlichen Kinderfeuerwehr notwendig. Die Bildung einer Kinderfeuerwehr muss einvernehmlich zwischen der jeweiligen Feuerwehr und ihrer Gemeinde abgesprochen und von dem dafür zuständigen Gemeindeorgan beschlossen werden.

Dies bedeutet, dass die Kinderfeuerwehren / Kindergruppen, die bislang dem Feuerwehrverein angegliedert sind, nicht automatisch in die gemeindliche Einrichtung Feuerwehr übergehen. Es ist hierfür ein Antrag der Feuerwehr für die Übernahme an die zuständige Gemeinde notwendig. Gleiches gilt zukünftig für die Neugründung einer Kinderfeuerwehr, wenn sie Teil der gemeindlichen Feuerwehr werden soll.  

Erst mit der Zustimmung der Gemeinde wird die Kindergruppe Teil der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr mit der Folge, dass dann auch die Verantwortlichkeit auf den Kommandanten übergeht und notwendige Kosten, wie für die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr auch schon, dann auch für die Kinderfeuerwehr von der Gemeinde zu tragen sind.

Zugleich gilt ab der Zustimmung der Gemeinde auch der gesetzliche Unfallversicherungsschutz für die Angehörigen der Kinderfeuerwehren. Im Falle eines Unfalls ist die Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) mittels einer (elektronischen) Unfallanzeige zu informieren. Es gelten die gleichen Regelungen und Abläufe wie im Bereich der Jugendlichen und Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren.

Der Übergang von der Kinderfeuerwehr in die Feuerwehranwärterschaft in der Jugendgruppe vollzieht sich laut dem Art. 7 BayFwG – anders als bei Vollendung des 18. Lebensjahres der Übergang von Feuerwehranwärtern zur Erwachsenenabteilung – nicht bei Vollendung des 12. Lebensjahres automatisch kraft Gesetzes. Vielmehr bleibt nach derzeitiger Ausführung auch für Mitglieder der gemeindlichen Kinderfeuerwehr ein ausdrücklicher Antrag auf Aufnahme in die Jugendgruppe mit Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

Am 13.07.2017 hat der Gemeinderat Heinrichtshal beschlossen, für die Freiwillige Feuerwehr Heinrichsthal eine Kinderfeuerwehr als Teil der gemeindlichen Einrichtung "Feuerwehr" einzuführen.
Die Freiwillige Feuerwehr Heinrichsthal dürfte damit die erste gemeindliche Kinderfeuerwehr nach der Änderung des Feuerwehrgesetzes in unserem Landkreis sein.

Am heutigen Mittag gegen 15.00 Uhr gerieten im Karlsteiner Ortsteil Dettingen am Ortsausgang Richtung Kleinostheim rund 150 Stroh-Rundballen in Brand. Die Feuerwehren Gemeinde Karlstein und Kleinostheim wurden um 15.07 Uhr zu dem Strohballenbrand alarmiert. Die ersten Löschversuche zeigten schnell Wirkung, eine weitere Brandausbreitung auf ein unmittelbar angrenzendes Waldstück und die Ackerfläche konnte verhindert werden. Im weiteren Einsatzverlauf mussten die Strohballen abgelöscht werden. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde eine 400 Meter lange Schlauchleitung zur Einsatzstelle verlegt. Außerdem transportierten zwei Tanklöschfahrzeuge und ein mit einem 5000 Liter Wasserfass bestückter Lkw des gemeindlichen Bauhofes im Pendelverkehr Löschwasser an den Brandort. Mit Hilfe eines zur Unterstützung angeforderten Radladers wurden die Rundballen auseinandergezogen und mit 4 Strahlrohren sukzessive abgelöscht. Diese sehr zeitaufwändige Arbeit zog sich bis in die Abendstunden hin. Nachdem die Rundballen auseinandergezogen und abgelöscht waren, wurde noch ein Schaumteppich über das Brandgut gelegt um ein selbstständiges Wiederaufflammen zu verhindern. Gegen 19.45 Uhr waren die Löscharbeiten beendet. Bis dahin wurden 70.000 Liter Löschwasser an die Einsatzstelle gefahren. Dazu wurden noch rund 60.000 Liter Wasser über die verlegte Schlauchleitung entnommen. Aktuell finden letzte Aufräumarbeiten statt, die voraussichtlich bis gegen 21.00 Uhr andauern. Die Feuerwehren Karlstein und Kleinostheim waren mit insgesamt 36 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen unter der Leitung von Karlsteins stellvertretendem Kommandanten Thomas Merget im Einsatz.

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Mit Beginn des Schuljahres 2016/17 wurde an unserer OGS zum 2. Mal eine „Feuerwehr-AG“ gestartet. Unter Leitung von Frau Bott, Mitarbeiterin des Fachreferates Jugendarbeit vom Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg, haben sich Schülerinnen und Schüler unserer OGS wöchentlich getroffen, um sich mit den Aufgaben der Feuerwehren vertraut zu machen. Mit viel Interesse und Einsatzbereitschaft gab Frau Bott ihr Wissen in theoretischen und praktischen Teilen weiter.

Um allen Schülern einen kleinen Einblick in die verantwortungsbewusste und wichtige Arbeit der FFW zu geben, organisierte das Fachreferat am 5. Juli 2017 den „Brandschutznachmittag“. Inhaltliches Ziel war eine Brandschutzbelehrung für alle Schüler.

Interessiert und mit großer Spannung nahmen die Schüler die 4 Stationen der verschiedenen Feuerwehren in Augenschein.

Die FF Stockstadt beteiligte sich mit einem „Super“ Feuerlöschtraining. Viele Schüler wollten mehrfach das Löschen eines Feuers mit dem Feuerlöscher trainieren und so selbst unter Aufsicht ihr Können ausprobieren.

Die FF Albstadt zeigte uns ihr Löschfahrzeug. Hier erfuhren wir, dass Löschfahrzeuge z.B. auch zum Abpumpen von Wasser in vollgelaufenen Kellern eingesetzt werden. Interessiert durchforsteten die Schüler das Fahrzeug, einige ließen sich eine Rundfahrt am Ende der Veranstaltung nicht entgehen und die Feuerwehrleute beantworteten geduldig viele Fragen.

Die FF Schöllkrippen stellte für diesen Nachmittag das Fahrzeug mit der Drehleiter zur Verfügung. Alle Schüler, Lehrer und Mitarbeiter haben sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, mit der ausgefahrenen Drehleiter unsere Schule und die Umgebung von „Oben“ anzuschauen!

Die FF Wasserlos übernahm die Brandschutzerziehung. Die Schüler wurden u.a. auf die verschiedenen Feuerwehren, die es in Deutschland gibt, und ihre Einsatzmöglichkeiten hingewiesen. Sie lernten die unterschiedlichsten Schutzanzüge und ihre Verwendung kennen. In einem weiteren theoretischen Teil lernten wir  die Bedeutung der verschiedenen Zeichen (z.B. für Fluchtwege) kennen.

Besonders freuten wir uns, dass ältere Schüler unserer Schule auch in der Jugendfeuerwehr aktiv sind und bei der Gestaltung des Tages mitgeholfen haben.

Dieser Nachmittag war für alle Teilnehmer ein ganz besonderes Erlebnis. Wir möchten uns bei den Feuerwehrfrauen und -männern aus Stockstadt, Schöllkrippen, Albstadt, Wasserlos und dem Fachreferat Jugendarbeit  herzlich  bedanken und  freuen uns darauf im Schuljahr 2017/18 wieder eine Feuerwehr-AG an unserer OGS durchführen zu können.

Michaela Werner
Leiterin der OGS Alzenau

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Heute Mittag wurden um 14:44 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Feldkahl und die Freiwillige Feuerwehr Hösbach zu einem Brand einer Gartenhütte nach Feldkahl alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte war eine leichte Rauchentwicklung hinter der dortigen Bebauungslinie wahrnehmbar. Außerdem war deutlicher Brandgeruch festzustellen.
Die Erkundung gestaltete sich als sehr aufwändig und erforderte einesportliche Höchstleistung des Einsatzleiters Christian Seitz. Er musste sich zunächst durch die Grundstücke der Anwohner arbeiten und sich anschließend durch ca. 50 Meter Buschwerk kämpfen, um zum Brandobjekt zu gelangen. Während dessen wurde ein weiterer Angriffsweg über einen nahegelegenen Spielplatz erkundet.
An der ca. 5x5m großen Hütte angekommen, konnte eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt werden. Flammen waren noch nicht erkennbar.
Sofort wurde ein Löschangriff mit 2 Atemschutztrupps vorbereitet. Hierzu mussten ca. 120m B-Schlauch durch unwegsames Gelände verlegt werden, da nach der Erkundung eine Befahrbarkeit bis zur Einsatzstelle auf Grund der Geländesituation und der Bodenbeschaffenheit ausgeschlossen werden musste. Zeitgleich wurde über das 2. Löschfahrzeug eine Reserve über den zweiten erkundeten Angriffsweg aufgebaut.
Die vorgehenden Trupps konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen und noch in seiner Entstehung bekämpfen. So konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr größerer Schaden an der Hütte abgewendet werden.
Der Einsatzleiter Christian Seitz konnte auf die stattliche Anzahl von 22 Feuerwehrkräften mit 3 Atemschutztrupps zurückgreifen.
Ebenfalls vor Ort zur Unterstützung des Einsatzleiters war der zuständige Kreisbrandmeister Markus Rohmann sowie die eine Streife der Polizei und ein RTW des Rettungsdienstes zur Absicherung des Atemschutzeinsatzes. Zur Brandursache und zur Höhe des Schadens können wir keine Angaben machen. Einsatzende war gegen 16:00 Uhr.

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Das Sonderinvestitionsprogramm Hochwasser aus 2013 wurde aufgrund der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2013 erstellt udn sieht u. a. die Beschaffung von Löschwasserfördersystemen vor.

Mit Schreiben vom 01.06.2017 informierte nun das StMI darüber, dass ab sofort insgesamt 12 Wasserfördersysteme in Bayern zur Verfügung stehen. Die Standorte können dem unten beiliegenden IMS entnommen werden.

Die Gesamtkosten für die 12 Wasserfördersysteme und die drei Verstärkerpumpen beliefen sich auf über 5 Millionen Euro.

In Unterfranken stehen die Löschwasserfördersystem bei der FF Großwallstadt im Lkr. Miltenberg und bei der FF Schweinfurt in der Stadt Schweinfurt.

ID2-2256-1-6-ILS_7115.pdf

Wasserfördersystem_Bayern.pdf

Bei einem ausgedehnten Kellerbrand in Karlstein, wurden zwei Anwohner und zwei Feuerwehrleute verletzt. Alle vier wurden vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Gegen 12:29 Uhr wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zu einem Kellerbrand in die Welzheimer Straße, im Ortsteil Dettingen alarmiert. Beim eintreffen der ersten Einsatzkräfte quoll dicker Rauch mit offenem Feuer aus dem Treppenabgang und den Kellerfenstern. Sofort gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz, mit zwei Strahlrohren, in den Kellerbereich vor. Alle Bewohner hatten das Haus beim eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und waren in Sicherheit, zwei der Bewohner erlitten jedoch vermutlich eine Rauchgasvergiftung.

Obwohl das gesamte Haus bereits Stromlos war, erlitten beide Truppmitglieder des ersten Angriffstrupp einen Stromschlag durch die PV Anlage, welche weiter Strom in Richtung des Gleichrichters im Keller lieferte. Die Isolierung und Halteklammern der Kabel waren soweit abgebrannt und hingen Stromführend ohne Isolation von der Decke. Im total verrauchten Raum konnten dies die Männer nicht sehen und gerieten so in Kontakt mit der Leitung. Beide führten ihren Löscheinsatz noch zu Ende und wurden dann vom Rettungsdienst erstversorgt sowie zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Das Feuer selbst war dann relativ schnell gelöscht und man konnte mit der Entrauchung des Gebäudes sowie der Löscharbeiten beginnen. Diese Arbeiten zogen sich dann noch bis ca. 15:00 Uhr hin, teilweise wurden diese unter Maske/Atemluftfilter durchgeführt. Insgesamt waren acht Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Gemeinde Karlstein im Einsatz. Als Reserve stand noch ein Löschfahrzeug aus Kahl mit insgesamt sechs weiteren PA Träger an der Einsatzstelle bereit.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war mit 19 Personen , zwei Löschfahrzeugen, einem Tanklöschfahrzeug, einer Drehleiter, einem Einsatzleitwagen sowie einem Transport Lkw vor Ort. Die Feuerwehr Kahl wie bereits erwähnt zur Absicherung mit einem weiteren Löschfahrzeug und neun Personen. Von Seiten des Rettungsdienstes waren drei Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Einsatzleiter Rettungsdienst im Einsatz. Kreisbrandinspektor Frank Wissel sowie Bürgermeister Winfried Bruder unterstützen den Einsatzleiter bzw. informierten sich vor Ort.  

Zur Brandursache und Schadenshöhe, können wir keinerlei Angaben machen. 

gez. Andreas Emge - Pressesprecher Kreisbrandinspektion

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es zu einem länger andauernden Stromausfall im Mittleren/Oberen Kahlgrund. Betroffen waren die Ortschaften Krombach, Hofstädten, Geiselbach, Omersbach, Blankenbach und Königshofen.
 
Es gab - laut Stromversorger - eine Störung bei einer 20 KvA-Leitung, die durch den Kahlgrund führt (evtl. durch das starke Gewitter mit Blitz in dieser Region zu dieser Zeit).
 
Von der ILS wurden die Feuerwehren Krombach, Hofstädten, Geiselbach, Omersbach, Blankenbach und Königshofen alarmiert. Weiterhin machte sich KBI Frank Wissel ein Bild von der Lage.
 
Die Gerätehäuser wurden durch die Feuerwehren besetzt, weiterhin wurde mit Feuerwehrfahrzeugen mit eingeschaltetem Blaulicht durch die jeweilige Ortschaft gefahren.
Diese Feuerwehrfahrzeuge und das jeweilige Gerätehaus sind die Anlaufstellen für alle Bürger, wenn es bei Stromausfall einen Notfall (Brand oder medizinisches Problem) geben sollte, da meist die Telefone der Bürger zu Hause nicht mehr funktionieren - die Feuerwehr kann jedoch über Funk die Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst weiterhin erreichen.
 
Weiterhin können die Einsatzkräfte der Feuerwehr bei Bränden bzw. einem medizinischen Notfall sofort eingreifen und erste Maßnahmen durchführen.
 
Gegen 3.00 Uhr am Montag morgen war der Strom in den jeweiligen Ortschaften wieder da.

Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg e.V. besitzt seit dem Jahr 2000 ein Miniatur-Übungs-Rauchhaus, das den Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg kostenlos für Ausbildungszwecke zur Verfügung gestellt wird. An diesem, im Playmobilmaßstab gestalteten Wohngebäude, können mit Hilfe von Miniaturtechnik und maßstabsgetreuen Geräten, Fahrzeugen und Figuren diverse Einsatzszenarien dargestellt und geübt werden. Obwohl das Rauchhaus hauptsächlich zur Visualisierung der Rauchausbreitung und den Auswirkungen von Belüftungsmaßnahmen vorgesehen ist, kann das Objekt zu vielfältigen Ausbildungsthemen genutzt werden.

So kann es beispielsweise auch bei Planspielen zu taktischem Verhalten von Atemschutztrupps im Innenangriff oder für die Drehleiterausbildung eingesetzt werden. Weiter kann es im Rahmen der Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen und bei Unterweisungen zum Verhalten Brandfall verwendet werden.

Die Ausbildung der Feuerwehren übernimmt seit Anschaffung des Hauses die Feuerwehr Gemeinde Haibach.
Das mittlerweile in die Jahre gekommene Rauchhaus musste nun aufgrund zahlreicher Schäden ersetzt werden.

Die Verantwortlichen der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau konnten sich selbst vom hohen Ausbildungswert und Nutzen eines Rauchhauses überzeugen und haben sich daraufhin gerne bereit erklärt, die rund 2.500 Euro teure Neuanschaffung zu finanzieren.

Das neue Rauchhaus bietet bei gleichem Maßstab, einen deutlich erweiterten Funktionsumfang. So lassen sich Rauchausbreitung und aktive Belüftungsszenarien im Rahmen der taktischen Ventilation noch anschaulicher simulieren. So können sowohl die Vorteile einer den Löschangriff begleitenden Überdruckventilation demonstriert, als auch die Probleme bei falschen Vorgehensweisen aufgezeigt werden.

Aber nicht nur die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg profitieren von den durch die Betreuer der Feuerwehr Gemeinde Haibach bei ihnen abgehaltenen Schulungen. Auch die Brandschutzerziehung in Schulen, Kindergärten oder Seniorenheimen gewinnt durch die Vorführungen des Rauchhauses. Im Gebäude befindet nun ein Rauchwarnmelder, so lässt sich das empfohlene Verhalten im Brandfall spielerisch nachstellen.

Ob für die Brandschutzerziehung, die Öffentlichkeitsarbeit, oder die Ausbildung im Hinblick auf taktische Ventilation beim Löschangriff, Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau steht den Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg nun wieder ein hochwertiges Ausbildungsmittel zur Verfügung.Rauchhaus2a 01
v.l.n.r. Rauchhausverantwortlicher Thoma Richard, FF Haibach, Vorstandsvorsitzender Jürgen Schäfer, Haibachs 1. Bürgermeister und stv. Landrat Andreas Zenglein, KBI Frank Wissel, Kdt. Michael Bauecker

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Schutzleiterprüfeinrichtung bei Stromerzeugern der Feuerwehr

Sehr geehrte Damen und Herren,

da nach den aktuellen Fassungen der einschlägigen Normenreihen die Schutzleiterprüfvorrichtung nicht mehr grundsätzlicher Bestandteil der Feuerwehr-Stromerzeuger ist, bestehen vereinzelt Unsicherheiten im Hinblick auf die ordnungsgemäße Prüfung der ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel nach dem Einsatz. Daher hat die KUVB in Abstimmung mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr eine entsprechende Information erarbeitet und im KUVB Feuerwehrportal zum Download bereitsgestellt.

Mit freundlichen Grüßen

I. A.

Thomas Roselt

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Dipl.-Ing. (FH) Thomas Roselt Aufsichtsperson

Geschäftsbereich I Prävention  Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB) Bayerische Landesunfallkasse (Bayer. LUK) Ungererstraße 71 80805 München

Tel.: 089 36093-234 Fax.: 089 36093-349 KUVB Feuerwehrportal

Am Donnerstag, den 29.06.2017 wurde das neue HLF 10 bei der Feuerwehr Gemeinde Haibach in Dienst gestellt. Das Fahrzeug basiert auf einem Mercedes-Benz Fahrgestell mit einem Ziegler Aufbau. Neben der bekannten Standardbeladung sind eine Rettungsplattform, ein Motortrennschleifer und eine Rettungssäge an Bord. Das HLF 10 ist eine Ersatzbeschaffung für ein LF 8-Unimog aus dem Jahr 1982, das bis zur Fusion der Haibacher Wehren bei der Feuerwehr Grünmorsbach stationiert war. Weitere Infos und Bilder unter https://www.ziegler.de/de/news-infos

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Deutscher Feuerwehrverband und Waldeigentümer appellieren an Waldbesucher

Berlin – Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat die Waldbrandstatistik für das Jahr 2016 veröffentlicht. Die gute Nachricht ist, dass sich die Zahl der Waldbrände im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr fast halbiert hat und um 43 Prozent (2016: 608 Waldbrände; 2015: 1.071) zurückgegangen ist. Dabei wurde mit 232 Waldbränden die größte Anzahl in Brandenburg verzeichnet.  Die schlechte Nachricht: Ein großer Teil der Waldbrände ist auf Brandstiftung zurückzuführen. Daher warnen der Deutsche Feuerwehrverband und die AGDW – Die Waldeigentümer vor dieser Gefahr und rufen die Waldbesucher dazu auf, besonders aufmerksam zu sein. „Waldbrände gefährden Menschenleben – auch das von Einsatzkräften – und zerstören die Existenz ganzer Familienforstbetriebe“, sagte Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. „Da Wälder viele Generationen für ihr Wachstum benötigen, braucht es Jahrzehnte, bis ein zerstörter Wald wieder nachgewachsen ist.“ 

Fast die Hälfte der Waldbrände im vergangenen Jahr ist auf Brandstiftung und leichtsinniges Verhalten zurückzuführen. 158 Waldbrände auf 40 Hektar wurden vorsätzlich herbeigeführt – damit ist die Brandstiftung die häufigste Brandursache. 140 Waldbrände auf 64 Hektar entstanden durch Fahrlässigkeit. „Prävention ist hier wichtig, um den Wald auch für kommende Generationen zu erhalten. Die Feuerwehren arbeiten nicht nur im Einsatzfall eng mit den Forstbehörden und den Waldbesitzern zusammen“, sagte Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Dass Brandstiftungen auch in diesem Jahr eine Hauptursache für Waldbrände sind, zeigt sich in Brandenburg: Bei den 101 Bränden, die zwischen März und Juni registriert wurden, wird vermehrt von Brandstiftung als Ursache ausgegangen.

Vor diesem Hintergrund warnen die beiden Präsidenten zu Guttenberg und Ziebs vor dieser Gefahr. An Tagen anhaltender Trockenheit sollten Waldbesucher besonders aufmerksam sein und sofort reagieren, wenn der Ansatz eines Brandes entdeckt wird. Gleichzeitig warnen sie aber auch davor, beim Spaziergang durch den Wald selbst einen Brand zu verursachen.

Zu Guttenberg wies auf die Gesetze und Regeln hin, die im Wald gelten: Dazu zählt, dass man ein Grillfeuer nur an offiziellen Feuerstellen entzünden darf. Bei offenem Feuer außerhalb des Waldes muss man einen Mindestabstand von 100 Metern zum Waldrand einhalten. Und ganz wichtig: Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt in vielen Bundesländern ein absolutes Rauchverbot im Wald, in einigen Bundesländern gilt das Rauchverbot das ganze Jahr.
Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes wies darauf hin, dass bei Entdeckung eines Brandes sofort die Feuerwehr alarmiert werden müsse. Hartmut Ziebs: „Wählen Sie den kostenfreien Notruf 112. Die Leitstelle fragt dann nach präzisen Angaben zu Ort und Umfang des Brandes und sendet entsprechend Einsatzkräfte.“ Welche Ausmaße ein Waldbrand einnehmen könne, sei in Portugal wieder deutlich geworden. „Daher ist es wichtig, sich als Waldbesucher verantwortungsbewusst zu verhalten und aufmerksam gegenüber dieser Gefahr zu sein“, sagte Ziebs.

Die Waldbrandstatistik ist online unter www.ble.de zum Download verfügbar.