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Ein Gartenhäuschen fiel am Freitagnachmittag (17.05.2019) gegen 15:30 Uhr einem Brand zum Opfer. Die Gartenlaube befand sich auf dem Grundstück eines Anwesens in der Von-Dalberg-Straße in Hösbach-Bahnhof und stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Durch die Freiwillige Feuerwehr konnte das Feuer nach einigen Minuten unter Zuhilfenahme von drei C-Rohren und drei Trupps unter Atemschutz abgelöscht werden. Durch den massiven Löscheinsatz konnte größerer Schaden an einer angrenzenden Garage verhindert werden. Ein in unmittelbarer Nähe zur brennenden Laube stehender Gartenpool wurde jedoch durch das Brandgeschehen stark beschädigt und drohte aus zu laufen und einen Wasserschaden zu verursachen. Dieser wurde durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr ausgepumpt. Nach der abschließenden Kontrolle der Brandstelle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben.

Einsatzleiter Christian Prakesch (Kommandant der Feuerwehr Hösbach-Bahnhof) konnte auf rund 45 Feuerwehrleute der Feuerwehren Hösbach-Bahnhof, Winzenhohl, Hösbach und Goldbach zurückgreifen, die mit acht Fahrzeugen ausgerückt waren. Weiterhin standen der Abrollbehälter Tank und das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Goldbach am Gerätehaus in Bereitschaft. Unterstützt wurde der Einsatzleiter von Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Marco Eich. Von Seiten des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen sowie ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Der Rettungsdienst musste jedoch nicht eingesetzt werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Über den entstandenen Sachschaden und die Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Der Feuerwehreinsatz war gegen 17:30 Uhr beendet.

Feuerwehr im Einsatz

Das Sachgebiet „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen“ der DGUV e.V. hat die DGUV Information „Leitfaden zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung im Feuerwehrdienst“ (DGUV Information 205-021) redaktionell überarbeitet, aktualisiert und der neuen DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ angepasst. Diese DGUV Information bietet Hilfestellung bei der eigenverantwortlichen Auswahl geeigneter Maßnahmen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung. Die gedruckte Version ist nicht vor Juli 2019 verfügbar. Der Download ist auch über das KUVB-Feuerwehrportal in der Rubrik Regelwerk (DGUV Informationen) möglich.

Stockstadt a. Main, Lkr. Aschaffenburg. Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr Stockstadt um 16:51 Uhr zu einer Rauchentwicklung in einer Montagehalle eines Unternehmens in der Industriestraße alarmiert.
Dort waren in der Filteranlage einer Absaugung Holzreste in Brand geraten. Glücklicherweise hatte die automatische Löschanlage der Filteranlage ausgelöst und die offenen Flammen erstickt. In der Anlage hatte sich jedoch noch ein Schwelbrand entwickelt. Brandrauch drang beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus der Maschine.
Von der Feuerwehr wurde die Filteranlage mit Werkzeug geöffnet. Die ca. 3 Meter hohe Anlage musste teilweise demontiert werden, um an die Glutnester heranzukommen. Hierzu kamen auch eine Leiter und eine Rettungsplattform zur Anwendung. Diese wurden aus der Maschine geräumt und anschließend die Maschine mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Zwei Trupps unter Atemschutz standen mit einem C-Rohr in Bereitschaft. Durch das umsichtige Vorgehen der Einsatzkräfte konnte auf den Einsatz von Löschwasser verzichtet werden.
Die Feuerwehr Stockstadt war unter Kommandant und Einsatzleiter Frank Bott mit 5 Fahrzeugen und 24 Frauen und Männer bis 18:30 Uhr im Einsatz. Kreisbrandmeister Udo Schäffer war ebenfalls vor Ort.

Armin Lerch
Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

Nach dem der neue Codeplug keine Auffälligkeiten im Test mehr zeigt, werden wir mit dem MR 16 Update beginnen.

Die TTB-KVB Mitarbeiter werden in den nächsten Wochen Termine mit den Feuerwehren vereinbaren, um das MR 16 Update bei allen Digitalfunkgeräten durchzuführen.

Ab sofort stehen die Fahrgemeinschaften zu den Staatlichen Feuerwehrschulen wieder von den Feuerwehrschulen direkt zur Verfügung.

Diese finden Sie auf den Homepages der Feuerwehrschulen unter der Rubrik Lehrgänge

Bei Problemen sind wir auch weiterhin unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! behilflich.

© Sabine Herteux 112 Newsletter: Kinderfeuerwehr Zeitlofs

112-Newsletter vom 14. Mai 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

der Bayerische Landtag hat heute dem Budget des Innenministeriums für die Jahre 2019/20 zugestimmt. Zur Erfüllung unserer für ein sicheres Leben in Bayern zentralen Aufgaben hat uns der Gesetzgeber insgesamt gut 12 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Mit spürbar mehr Personal in ganz Bayern sorgen wir für eine noch schnellere und bürgerfreundlichere Aufgabenerfüllung und setzen unseren Kurs massiver Investitionen in die Innere Sicherheit fort (zur Grafik: Sach- und Bauausgaben der Bayerischen Polizei). Wir investieren auch in eine bessere Integration der Ausländer, die bleiben dürfen und eine konsequente Beendigung des Aufenthalts derer, die nicht bleiben können. Auch für die Sportförderung erhöhen wir die Mittel deutlich (zur Grafik: Förderung des Sports in Bayern).

Damit Bayern weiter das sicherste Bundesland bleibt, investieren wir massiv in die Innere Sicherheit. Neben jährlich 500 zusätzlichen Stellen für die Bayerische Polizei (zur Grafik: Stellenentwicklung der Bayerischen Polizei) stehen allein für den Brand- und Katastrophenschutz sowie den Rettungsdienst knapp 360 Millionen Euro zur Verfügung (zur Grafik: Ausgaben für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz). Dies ist ein bisher nicht da gewesener Höchstwert und entspricht im Vergleich zu den Vorjahren einem Aufwuchs um etwa die Hälfte.

Damit stoßen wir unter anderem das Sonderinvestitionsprogramm "Katastrophenschutz Bayern 2030" kräftig an und fördern kommunale Fahrzeug- und Gerätebeschaffungen sowie Gerätehäuser in den Städten und Gemeinden. Mit zusätzlichen 50 Stellen für die drei Staatlichen Feuerwehrschulen sichern wir die dringend erforderliche Ausweitung des Ausbildungsangebots für unsere freiwilligen Feuerwehrleute. Hauptnutznießer sind damit die Kommunen und die Ehrenamtlichen an der Basis. Und für die Verbesserung der Einsatzleitsoftware der Integrierten Leitstellen sowie den turnusmäßigen Austausch der Hardware sind insgesamt knapp 50 Millionen Euro vorgesehen. Auch hier gilt unser Grundsatz: Spitzentechnik für Spitzenleister!

Darüber hinaus unterstützen wir die freiwilligen Hilfsorganisationen und das THW mit 6 Millionen Euro für den Bau und zudem jährlich mit 680.000 Euro für den laufenden Betrieb des Bayerischen Zentrums für besondere Einsatzlagen in Windischeschenbach. Gut angelegtes Geld – und auch eine Anerkennung für das hervorragende Engagement der Ehrenamtlichen in Bayern.

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr

Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Doppelhaushalt 2019/20: Investitionen in die Zukunft

Dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration werden im Doppelhaushalt 2019/2020 insgesamt rund 12 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Das hat heute der Landtag beschlossen. "Ich bin sehr zufrieden", freute sich Innenminister Joachim Herrmann. "So können wir insbesondere kräftige Investitionen im Bereich der Polizei und Feuerwehr vornehmen." Erstmals werden neben den Kernbereichen auch Mittel für die Integration von Zuwanderern und die Unterbringung von Asylbewerbern veranschlagt. Laut Herrmann sei aber die Sicherheit das Thema Nummer Eins: "Wir schaffen für die Bayerische Polizei, die Landratsämter, die Allgemeine Innere Verwaltung und für die Staatlichen Feuerwehrschulen neue Stellen, ermöglichen Stellenhebungen und sorgen damit für noch mehr Sicherheit in der Fläche", so Herrmann. Allein für die Personalausgaben investieren wir in 2019 knapp 4 Milliarden Euro und in 2020 4,1 Milliarden Euro. Davon werden 2019 rund 10,4 Millionen Euro und 2020 rund 49,5 Millionen Euro für die Schaffung neuer benötigter Stellen genutzt." Eine leistungsfähige öffentliche Verwaltung ist für Herrmann nicht nur Ausdruck von Bürgerfreundlichkeit, sondern auch ein Standortvorteil: "Wir reagieren auf den von den Landräten mitgeteilten Bedarf an Fachpersonal mit 70 neu geschaffenen Stellen und verstärken so die Bereiche Umwelt- und Naturschutz, Veterinärdienst und auch den öffentlichen Gesundheitsdienst. Wir unterstützen die Allgemeine Innere Verwaltung mit 150 neuen Anwärterstellen, um dem erhöhten Nachwuchsbedarf gerecht werden zu können – ein starkes Zeichen in Zeiten des demografischen Wandels! Ebenso ermöglichen wir mit rund 1,3 Millionen Euro jährlich 500 Stellenhebungen im Geschäftsbereich des Innenministeriums. So können wir die Abgänge von erfahrenem Personal durch gut qualifizierten Nachwuchs ersetzen." Auch für die staatlichen Juristinnen und Juristen am Landratsamt sind zahlreiche Stellenhebungen in Sicht. Damit wird den gestiegenen fachlichen Anforderungen vor Ort im unmittelbaren Bürgerkontakt und den anspruchsvollen Führungsaufgaben Rechnung getragen. Mit den Hebungen sind hier 22 zusätzliche Beförderungen nach A 15 und 8 zusätzliche Beförderungen nach A 16 möglich. Zugleich wird die Beförderungsmöglichkeit nach A 16 auf alle Landratsämter in Bayern ausgeweitet. Bisher war dies nur in Landkreisen mit sehr hohen Einwohnerzahlen möglich. "Leistungsträger können somit schneller befördert werden", freute sich Herrmann. "Damit machen wir unsere bayerischen Behörden fit für die Zukunft."

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Neuer Zivilschutz-Hubschrauber im Allgäu

Innenminister Joachim Herrmann hat in Kempten vom Präsidenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, den neuen Zivilschutz-Hubschrauber vom Typ 'H135' für das Luftrettungszentrum 'Christoph 17' entgegengenommen und dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Allgäu übergeben. "Unsere Rettungskräfte haben mit dem neuen 'H135', der über eine Rettungswinde verfügt, eine höchst moderne Maschine. Das ist ein großer Gewinn für den Luftrettungsstandort. Mein herzlicher Dank gilt dem Bund!", sagte der Minister. Die neue Maschine löst nach zehneinhalb Jahren die dortige 'EC 135 T2i' ab. "Mit dem Hubschrauberwechsel kann die Erfolgsgeschichte des 'Christoph 17' fortgeschrieben werden und der Standort Kempten wird vor allem auch in der Gebirgsluftrettung noch leistungsfähiger", freute sich der Minister.

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Engere Kooperation zwischen Kroatien und Bayern

Bayern und Kroatien möchten ihre erfolgreiche Polizeizusammenarbeit weiter fortsetzen und künftig stärker im Katastrophenschutz kooperieren. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit dem kroatischen Innenminister Davor Božinović in München. Im Hinblick auf die Anfang 2020 beginnende EU-Ratspräsidentschaft Kroatiens und den anschließenden Vorsitz Deutschlands betonten Božinović und Herrmann übereinstimmend die Bedeutung einer wirksamen Sicherung der EU-Außengrenzen. "Die weitere Verbesserung des Grenzschutzes bleibt auch künftig aus migrations- und sicherheitspolitischen Gründen unerlässlich", betonte Herrmann.

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Jetzt bewerben für den Bayerischen Engagiert-Preis 2019

Erstmals verleiht das Bayerische Innenministerium zusammen mit dem Bayerischen Rundfunk im Rahmen der Aktion #wirfuerandere den Bayerischen Engagiert-Preis 2019. Die Nominierten werden regelmäßig ab 6. Mai 2019 in der BR-Abendschau vorgestellt. Die Preisverleihung findet am 6. Juli 2019 in der BMW-Welt München statt. Sind auch Sie ehrenamtlich engagiert? Bewerben Sie sich bis zum 17. Juni 2019 mit einem kurzen Steckbrief und beschreiben Sie Ihr ehrenamtliches Engagement. Aus den eingehenden Bewerbungen ermittelt unsere Jury die Preisträger des Bayerischen Engagiert-Preises.

» www.wirfuerandere.bayern

Am Sonntag, 12.05.2019 um 20.54 Uhr wurde die Feuerwehr Hösbach mit dem Alarmstichwort „Container auf Garage gefallen“ alarmiert.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich folgendes Einsatzbild dar:

Ein Wechselcontainer war auf einer Seite abgesunken, nachdem das Holzbrett, auf dem die Containerfüße standen, gebrochen war. Der mit ca. 10 Paletten Streusalz beladene Container stürzte in der Folge dann gegen die auf dem Nachbargrundstück befindliche Garage. Aufgrund der recht unsicheren Position des Containers wurde der Haupteingang des Nachbarhauses abgesperrt und im weiteren Verlauf mit dem E-Werk Goldbach-Hösbach Kontakt aufgenommen, um zu prüfen ob und ggf. in welchem Ausmaß Kanäle oder dergleichen betroffen sein könnten. Durch die Polizei wurde der Grundstückseigentümer zur Einsatzstelle beordert. In Absprache zwischen dem Grundstückseigentümer, der Feuerwehr und der Polizei wurde dann ein mobiler Kran zur Einsatzstelle gerufen. Bis zum Eintreffen der Fachfirma wurde der Bereich durch die Feuerwehr abgesichert. Die Fachfirma bekam durch den Eigentümer den Auftrag, den Container an eine neue, gefahrlose Stelle umzusetzen. Gegen 23.30 Uhr war Einsatz für die FF Hösbach, die mit 3 Fahrzeugen und 18 Mann vor Ort war, beendet.

Am Montag früh, 13.05.2019 gegen 01.00 Uhr wurde die Feuerwehr durch die Polizei zu einer Vermisstensuche hinzugezogen. Im Bereich Wolfslauf in Hösbach war ein über 80-jähriger Mann schon seit 18 Uhr am Sonntagabend nicht mehr gesehen worden. Gegen 01.00 Uhr wurde zunächst die Führung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes von der Polizei verständigt. In einer ersten Lagebesprechung wurden die weiteren Maßnahmen abgestimmt. Gegen 01.40 Uhr wurden dann die Feuerwehren Hösbach und Wenighösbach, die Drohne der FF Karlstein, die Bergwacht und die Drohne der Bergwacht Hösbach, Rettungshunde der Feuerwehr Trennfurt und des BRK Aschaffenburg sowie ein Polizeihubschrauber alarmiert.

Es folgte die Aufteilung der Suchgebiete und die Einteilung der Mannschaften. Um 02.36 Uhr wurde die bereits unterkühlte, hilflose Person von einem Suchtrupp der Feuerwehr aufgefunden und dem Rettungsdienst übergeben.

Die Gesamteinsatzleitung oblag der Polizeiinspektion Aschaffenburg. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen von Feuerwehr, Polizei und Bergwacht in die Suche eingebunden. Weiterhin waren noch auf Anfahrt die FF Trennfurt mit 2 Fahrzeugen, 10 Einsatzkräften und 8 Rettungshunden sowie das BRK Aschaffenburg mit 7 Einsatzkräften und 2 Rettungshunden. Auch der alarmierte Polizeihubschrauber wurde nicht mehr an der Einsatzstelle benötigt.

Nach Einsatzende kamen die Verwandten des Mannes am Feuerwehrhaus in Hösbach vorbei um sich persönlich bei den Einsatzkräften für ihre Hilfe zu bedanken.

Tobias Brinkmann, Kdt. FF Hösbach

Am 11.05.2019 fand ein weiteres Tagesseminar zum Thema Maschinenunfälle in Kleinostheim statt. Am Vormittag wurde das Thema anschaulich von den Feuerwehrhandwerk Ausbildern theoretisch beleuchtet. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden die Seminarteilnehmer in Gruppen, an den praktischen Stationen über das Vorgehen bei diversen Maschinenunfällen, Pfählungen und eingeklemmten Händen, Füßen und Armen geschult.

Weitere Informationen zum Seminar unter www.feuerwehrhandwerk.de

Bilder: Luka Reuß, Feuerwehr Kahl

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Am heutigen Dienstag, 14.05.2019 wurden um 10:25 Uhr die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff mit dem Alarmstichwort "Brand Gartenhütte" in die Jakob-Gross-Straße nach Weibersbrunn alarmiert. Beim Eintreffen brannte eine Gartenhütte mit angebautem Hasenstall am Hang hinter dem Anwesen. Einsatzleiter Michael Böhmerl, stellvertretender Kommandant der FF Weibersbrunn, schickte gleich einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Von der FF Waldaschaff wurde eine zweite Leitung aufgebaut und ein weiterer Atemschutztrupp zur brennenden Hütte vorgeschickt. Bereits nach kurzer Zeit konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Neben den zwei Trupps unter Pressluftatmern war eine Wärmebildkamera und diverses Handwerkzeug im Einsatz. Die Feuerwehren aus Weibersbrunn und Waldaschaff waren mit vier Fahrzeugen und 19 Aktiven vor Ort. Der Rettungsdienst sicherte den Einsatz mit einem Rettungswagen ab. Auch die Polizei und der zuständige Kreisbrandmeister Marco Eich waren an der Einsatzstelle. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnten zwei im Hasenstall lebende Hasen leider nicht mehr gerettet werden, verletzte Personen gab es glücklicherweise keine. Der Einsatz endete um 11.30 Uhr.

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Kurzfristig ist ein Lehrgangsplatz für den "Aufbaulehrgang für Atemschutzgerätewarte" vom Donnerstag, 16.05.19 bis Freitag, 17.05.19 an der Feuerwehrschule Würzburg frei geworden. Wer Interesse an dem Lehrgang hat, meldet sich bitte schnellstens bei KBM Rollmann.

Am gestrigen Samstag, 11.05.2019 kam es gegen 05.00 Uhr in Aschaffenburg zu einem Großbrand in einer Recycling Firma in Aschaffenburg-Leider. Zu diesem Brand wurden auch zahlreiche Feuerwehren und Einheiten aus dem Landkreis Aschaffenburg zur Unterstützung der Feuerwehr Aschaffenburg alarmiert.
So kamen u.a. die Züge „Warnen“ aus beiden Inspektionsbezirken zum Warnen der Bevölkerung in Aschaffenburg-Leider, Stockstadt und Sonneck, der Zug „Messen“ zur Gefahrstoffmessung, weitere überörtliche Löschzüge mit Atemschutzgeräteträgern, die zur unmittelbaren Brandbekämpfung eingesetzt wurden, die SEG-Drohne, Feuerwehrboote zum Einziehen einer Ölsperre und das Atemschutzzentrum zum Einsatz. Außerdem wurden aus dem Landkreis große Mengen Schaummittel für die Brandbekämpfung angeliefert. Die letzten Kräfte aus dem Landkreis wurden gegen 21.30 Uhr aus dem Einsatz entlassen.

Ich bedanke mich im Namen der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg bei allen Feuerwehren und Einheiten des Landkreises Aschaffenburg für ihre Mithilfe und Unterstützung bei der Bewältigung des Großbrandes.

Im Einzelnen waren folgende Einheiten in Aschaffenburg tätig:

Alzenau
Atemschutzzentrum Goldbach
Blankenbach
Dammbach
Eichenberg
Feldkahl-Rottenberg
Goldbach
Großostheim
Haibach
Heigenbrücken
Hörstein
Hösbach-Bahnhof
Johannesberg
Kahl
Karlstein
Kleinostheim
Krombach
Laufach
Mainaschaff
Mömbris
Niedersteinbach
Sappi Stockstadt
Schimborn
Stockstadt
Waldaschaff
Wasserlos
Weibersbrunn
Winzenhohl

Karl-Heinz Ostheimer
Kreisbrandrat

Sehr geehrte Kommandanten,

die Anforderungen an uns Einsatzkräfte werden immer größer, die Aufgaben werden immer komplexer und unsere aktiven Feuerwehrfrauen und -männer bei Laune zu halten ist für uns Kommandanten oftmals eine Herausforderung.

Die Feuerwehr Glattbach blickt in diesem Jahr auf 140 Jahre Dienst am Nächsten zurück. Am Wochenende von 6. bis 8. September feiern wir dieses Jubiläum mit einem ordentlichen Festprogramm. Dieses Jubiläum haben wir zum Anlass genommen einen Wettbewerb für Feuerwehrdienstleistende zu organisieren.

Am 7. September 2019 findet in Glattbach der 7. unterfränkische Leistungsmarsch für Erwachsene statt.

Dieser Wettbewerb ist eine tolle Möglichkeit die Kameradschaft zu stärken, das Wissen und Können unter Zeitdruck abzurufen und den Kampfgeist jedes einzelnen Teilnehmers zu wecken.

Jede Mannschaft besteht aus vier volljährigen Feuerwehrdienstleistenden. Die Wettbewerbsaufgaben decken die Basics des Feuerwehr Alltags ab. Die Wettkampfstationen sind auf eine Strecke von 6 km verteilt, welche zu Fuß zu bewältigen ist.

Es würde uns sehr freuen, wenn möglichst viele Feuerwehren die eine oder andere Wettkampfgruppe zusammenstellen würden. Es wird bestimmt eine Mordsgaudi.

Für Wettkampfgruppen die von außerhalb Bayerns teilnehmen, gibt es eine Gastwertung.

Alle Informationen zum Wettkampf und Formulare zur Anmeldung sind auf den Internetseiten des Kreisfeuerwehrverbands und der Feuerwehr Glattbach herunter zu laden.

https://kfv-ab.de/index.php/feuerwehr/ausbildung/leistungspruefungen

https://www.feuerwehr-glattbach.de/140-jahre

Beste Grüße

Ralf Weigand
Kommandant der FF Glattbach
 

Flyer 140J FF Glattbach Leistungsmarsch Seite 1

Flyer 140J FF Glattbach Leistungsmarsch Seite 2
 

Aufgrund der Einsatzlage in Aschaffenburg fällt der wöchentlichen Probealarm der Meldeempfänger heute aus.

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(Mainaschaff, Kleinostheim, Laufach, Lkr. Aschaffenburg)  Schweres Zugunglück, mehrere Verletzte und teilweise eingeklemmte Personen, Rauchentwicklung aus Personenzugwaggon – so lautete die Alarmmeldung für die Feuerwehren aus Mainaschaff und Kleinostheim.

Ein teilweise verrauchter Personenzugwaggon, um Hilfe schreiende Personen, insgesamt eine noch nicht zu überschauende Situation. Das war der Eindruck, der sich den ersten Kräften der Freiw. Feuerwehr Mainaschaff beim Eintreffen an der Schadenstelle bot.

Einen Überblick verschaffen und die Versorgung von Verletzten waren die ersten Aufgaben, die bis zur Ankunft der Kleinostheimer Kräfte, die nur wenige Minuten später eintrafen, von den Einsatzkräften zu erledigen waren.

Die Bahnstrecke musste gesperrt, die Oberleitung abgeschaltet und von speziell ausgebildeten Feuerwehrleuten „bahngeerdet“ werden.

Zeitgleich bereiteten andere Kräfte die Personenrettung und die Brandbekämpfung vor.

Dies gestaltete sich nicht ganz so einfach, da der Waggon ja auf freier Strecke und nicht am Bahnsteig stand. Der Höhenunterschied ist schon ganz beträchtig und so mussten sich die Kräfte erst einen Zugang schaffen.

Unter den Passagieren im Zug befanden sich auch Personen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen waren. Andere Personen waren der deutschen Sprache nicht mächtig. Eine verletzte junge Mutter wollte sich nicht von ihrem Kleinkind im Kinderwagen trennen lassen. Das alles erschwerte die Aufgaben der Retter immens.

Nur mit Hilfe von Rettungspodesten und Leitern konnten alle gerettet und aus dem Waggon verbracht werden.

Zum Glück handelte es sich nicht um einen Realfall, sondern um die inzwischen zehn gemeinsame Übung, die beide befreundeten Wehren seit 2010 im jährlichen Wechsel veranstalten.

In diesem Jahr bot sich an der ehemaligen Eisenbahnstrecke Aschaffenburg – Würzburg ein auf einem stillgelegten Gleisstück zwischen Laufach und Heigenbrücken stehender Eisenbahnwaggon für so eine Übung an. Während dem laufenden Betrieb ist so etwas an den Hauptverkehrsstrecken in Kleinostheim und Mainaschaff sonst ja nicht möglich.

Ca. 70 Personen und 10 Fahrzeuge waren für diese Übung aktiviert: von den Einsatzkräften aus Kleinostheim und Mainaschaff, bis zu der Übungsleitung, den Verletztendarstellern, den Übungsbeobachtern und den Fotografen für die Dokumentation.

Vorbereitet wurde diese Ausbildungsveranstaltung von Torsten Eisert (FF Kleinostheim), Frank Merget (FF Gemeinde Laufach) und Joachim Taupp (FF Mainaschaff), die auch die Übungsleitung hatten.

Im Anschluss wurde die Übung noch vor Ort besprochen und von externen Beobachtern der FF Gemeinde Laufach kommentiert. Nur mit solchen Aktionen lässt sich der Ausbildungsstand erhalten und verbessern.

Joachim Taupp, Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit
Fotos: Feuerwehr Mainaschaff
Am Donnerstag um 9.30 Uhr wurde der ILS Bayerischer Untermain ein Kellerbrand in Johannesberg, Altstadt gemeldet.
Der Anrufer schilderte, dass es im Keller in einem Wohnhaus in Johannesberg, Altstadt brennen würde und der Rauch schon aus den Fenstern dringt.
Die Leitstelle alarmierte darauf hin die Feuerwehren Johannesberg, Rückersbach, Steinbach, Glattbach und die Drehleiter aus Aschaffenburg. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war die Lage so, wie der Anrufer mitgeteilt hatte. Aus dem Keller drang dichter Rauch - sofort ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr vor und konnte innerhalb kurzer Zeit das Feuer löschen. Offenbar hat durch einen technischen Defekt ein Radio Feuer gefangen und das Feuer griff auf weitere Einrichtungsgegenstände im Keller über. Die Bewohner des Hauses hat das Gebäude bereits verlassen. Zur Belüftung des Kellers wurde noch ein Hochdrucklüfter eingesetzt.
Unter der Leitung von Andreas Sauer (1. Kommandant der FF Johannesberg) kamen 24 Einsatzkräfte mit 5 Fahrzeugen zum Einsatz. Kreisbrandinspektior Frank Wissel war ebenfalls an der Einsatzstelle.
Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen vor Ort. 
Einsatzdauer: 1,5 Stunden
KBI Frank Wissel 

An insgesamt 3 Schulungstagen haben sich die Mitglieder der „Schnelleinsatzgruppe (SEG) Drohne“ der Feuerwehr Karlstein theoretisch und praktisch fortgebildet und den Kenntnisnachweis für das Steuern von unbemannten Luftfahrtgeräten vor einer vom Luftfahrtbundesamt zertifizierten Stelle erfolgreich abgelegt.
Die Feuerwehr Karlstein verfügt seit Jahren über eine Drohne. Diese wurde in der Vergangenheit zu zahlreichen Einsätzen u.a. bei Vermisstensuchen, zum Aufspüren von Glutnestern bei Waldbränden oder zur Lageerkundung und Dokumentation bei Großschadenslagen alarmiert.
Da sich die Drohne als Einsatz- und Führungsmittel bewährt hat, wurde vom Landkreis Aschaffenburg im vergangenen Jahr eine Drohne des Typs DJI Matrice 200 inklusive hochauflösender Kamera und zusätzlicher Wärmebildkamera sowie weiterem Zubehör beschafft und bei der FF Karlstein stationiert. Diese Drohne hat ein Abfluggewicht von etwas weniger als 5 kg.
Personen, die eine Drohne mit einem Abfluggewicht von mehr als 2 kg steuern wollen, benötigen nach der Drohnenverordnung hierzu einen Kenntnisnachweis. Obwohl die Feuerwehren von dieser Vorschrift im Einsatzfall befreit sind, haben die Feuerwehrleute der FF Karlstein diesen Kenntnisnachweis nun abgelegt.
Stefan Arbes von der Edition Fin Gadar GmbH hat die 8 Teilnehmer am Samstag, 27.04.2019 und Sonntag, 28.04.2019 in insgesamt 16 theoretischen Unterrichtsstunden intensiv auf die Prüfung vorbereitet. So wurden u.a. die Themen Luftrecht, Aufbau und Steuerung von UAV (unbemannte Fluggeräte), Meteorologie, Flugbetrieb und Navigation sowie das Verhalten bei Störungen im Flugbetrieb eingehend behandelt. Alle Teilnehmer haben die anschließende Prüfung erfolgreich abgelegt.
Am Sonntag, 05.05.2019 war dann Praxistag. Auf einem Übungsgelände in Bessenbach mussten die Lehrgangsteilnehmer verschiedenste Flugübungen absolvieren. So galt es u.a. eine mit heißem Wasser gefüllte Thermoskanne mit Hilfe der Wärmebildkamera zu lokalisieren, um den Drohnenpiloten das Erkennen von Glutnestern bei Vegetationsbränden oder auch das Auffinden von vermissten Personen zu vermitteln. Auch das Navigieren und Landen ohne GPS-Unterstützung war Teil der praktischen Ausbildung. Am Ende des Tages konnten die Teilnehmer viele Tipps und Anregungen für künftige Einsätze mit nach Hause nehmen.

An der Schulung haben folgende Feuerwehrleute teilgenommen:

FF Karlstein:

Marcus Engler

Florian Faller

Henning Grabowski

Niklas Holthusen

Michael Kellner

Alois Rickert

Andreas Weigand

KBM Thomas Rollmann

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