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Im Rahmen der diesjährigen Feuerwehrkerb der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein gab es am Sonntag, den 25.08.2019, einen weiteren Grund, zu feiern. Die Kinderfeuerwehr, die sogenannten Grisu-Kids, feierten ihr 10-jähriges Bestehen. Verdiente Mitglieder, welche sich seit Gründung der Kinderfeuerwehr engagiert haben, wurden durch den Vereinsvorsitzenden, Horst Grebner geehrt und deren Nachwuchsarbeit gewürdigt.
Im Rahmen einer Schauübung präsentierten die Kids ihr erlerntes Wissen und Können. Dargestellt wurde mit BobbyCars und Tretautos ein Verkehrsunfall auf einer mehrspurigen Straße. Hierbei wurde eine vorbildlich funktionierende Rettungsgasse gebildet. So konnte der Feuerwehrnachwuchs mit seinem selbst gebauten Feuerwehrauto zum Einsatz anrücken. Es galt weiterhin die Unfallstelle fachmännisch abzusichern, die Verletzten zu betreuen und den Brandschutz sicher zu stellen.
Begrüßt werden konnten zahlreiche Kerbbesucher sowie die Ehrengäste Dr. Alexander Legler (Bürgermeister Stadt Alzenau), KBI Frank Wissel und KBM Volker Hock (Kinderfeuerwehren Lkr. AB).
Zur Abrundung des Jubiläums konnte der Feuerwehrverein den Grisu-Kids neu entworfene T-Shirts übergeben. Durch den Bürgermeister Dr. Alexander Legler wurde ebenfalls ein Präsent an die Kindergruppe übergeben. Im Anschluss der Schauübung wurde der Nachmittag mit einer Feuerwehrspielstraße auf dem Kerbgelände abgerundet.

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Am Mittwochmittag (28.08.2019) lief aus einer ca. 400Kg schweren, umgestürzten Batterie, Säure aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Batteriesäure verteilte sich auf der Ladefläche eines LKW. Dabei verschmutzte sie auch einen Teil der restlichen Ladung. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Die Feuerwehr Alzenau war mit zwei Fahrzeugen und zehn Feuerwehrdienstleistenden vor Ort. Sie entlud unter der Leitung von Timo Elsässer den Lkw, um weitere Schäden an der übrigen Ladung zu verhindern. Anschließend nahm sie die ausgelaufene Säure mit Chemikalienbinder auf. Ihm stand Kreisbrandinspektor Frank Wissel zur Seite. Um gesundheitlichen Risiken durch entstehende Dämpfe vorzubeugen, gingen die Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz vor. Die Einsatzdauer von ca. 2,5 Stunden verlangte den Einsatzkräften, insbesondere wegen den hohen Temperaturen, einiges ab. Nachdem die verunreinigte Ladung sowie die Verpackung an eine Fachfirma zur Entsorgung übergeben wurde, verließen die Einsatzkräfte den Industriepark.
Zur Höhe des entstandenen Schadens sowie zur Unfallursache, kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.
gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion
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Schöllkrippen - Kochanowice Zwölf Jahre besteht zwischen der Stadt Kochanowice in Polen und dem Markt Schöllkrippen eine Partnerschaft und enge Freundschaft. Seitdem veranstalten auch die Jugendfeuerwehren der beiden Kommunen eine gemeinsame Freizeit. 2019 ist es bereits der fünfte Jugendaustausch. Heuer fand die gemeinsame Freizeit vom 10.08. - 17.08.2019 in Schöllkrippen statt. Als Unterkunft wurde die neue Grundschule in Schöllkrippen gewählt. Diese bot alle Möglichkeiten zur Selbstverpflegung sowie für Freizeitaktivitäten.

Tag 1 - 10.08.2019

Am Ankunftstag startete die gemeinsame Woche, als Örtlichkeit in der Grundschule Schöllkrippen. Um 16 Uhr haben die 20 Jugendliche und fünf Betreuer aus Kochanowice mit einem Bus Schöllkrippen erreicht.

Nach Begrüßung durch den 2. Bürgermeister Norbert Ries, den Kommandanten der Feuerwehr Markt Schöllkrippen Jörg Klingmann und den Organisator der Veranstaltung, Jugendwart Tobias Bopst, wurden die Zimmer bezogen und das Gelände rund um die Schule erkundet.

Im Anschluss an das Abendessen, bei dem es Hamburger und Cheeseburger gab, wurden einige Kennlernspiele veranstaltet.

Mit gemütlichem Beisammensein endete der erste Tag und die meisten zog es zu den aufgebauten Feldbetten.

Tag 2 - 11.08.2019

Der Sonntag startete für eine Ferienfreizeit recht spät um acht Uhr mit Frühsport und anschließend einem ausgiebigem Frühstück.

Um das „Wir-Gefühl“ zu stärken, wurde eine Lagerolympiade veranstaltet. Vier bunt gemischte Teams mussten ihre Teamfähigkeit bei verschiedenen Spielen unter Beweis stellen. Die besondere Herausforderung lag auch dabei, die Spiele den Gästen zu erklären. Dies geschah überraschend gut, und falls doch eine Kleinigkeit nicht verstanden wurde, sind die beiden Dolmetscher eingesprungen.

Beim Kistenklettern mussten vier Spieler schnellstmöglich 15 Getränkekisten übereinander stapeln und hoch klettern. Gesichert wurden sie mit einem Klettergurt und Seilen. Dabei wurde die jeweilige Zeit gestoppt und zusammen addiert sowie die Anzahl der gestapelten Kisten.

Die zweite Station war am Schützenhaus bzw. dem Areal des Apfelweinstammtisch Schöllkrippen. Die Kinder- und Jugendlichen konnten ihre Fähigkeiten beim Bogenschießen unter Beweis stellen. Hierfür vielen Dank an den Schützenverein Wildschütz Großlaudenbach 1911 e.V. Wir waren begeistert über das Engagement und Hilfsbereitschaft, einfach Klasse!

Beim dritten Spiel mussten die Jugendlichen sich beim Zielspritzen mit der Kübelspritze beweisen. Die Schwierigkeit bestand jedoch darin, sich das Wasser zum Spritzen zu erkämpfen. Hierzu musste jeweils ein Jugendlicher über ein freistehendes Steckleiterteil steigen. Das Steckleiterteil wurde dabei lediglich von Jugendlichen gehalten. Am Ende wurde die Wassermenge, die beim Zielspritzen im Eimer ankam, gemessen.

Das vierte und letzte Spiel forderte Teamwork. Während vier Spieler vier Feuerwehrschläuche zusammenrollten, mussten anschließend zwei weitere Spiele an den Beinen gegenseitig zusammengebunden die zuvor gerollten Schläuche ausrollen, während die letzten zwei Spieler mit verbundenen Augen diese zusammen kuppeln mussten. Hierbei wurden sie von einem weiteren Spieler angeleitet. Die Gesamtzeit wurde hierbei gestoppt.

Während den Spielen hat der Heimat- und Geschichtsverein Schöllkrippen eine Ortsführung angeboten. In historischen Gewändern wurde die Geschichte Schöllkrippens erzählt. Vielen Dank hierfür!

Am späten Nachmittag wurde dann im Erlebnisschwimmbad neue Kraft getankt.

Nach einem leckeren Abendessen haben die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Markt Schöllkrippen zum besseren gegenseitigen Kennenlernen diverse Gruppenspiele veranstaltet. Um 22 Uhr hieß es dann schließlich Nachtruhe.

Tag 3 - 12.08.2019

Am Montag ging es bereits um acht Uhr mit einem Reisebus der KVG nach Würzburg. Ziel war die staatliche Feuerwehrschule in der Mainaustraße. Die neue große Übungshalle erlaubt eine wetterunabhängige Durchführung von realitätsnahen Einsatzübungen, vom Brand eines Ein- und Mehrfamilienhauses, bis hin zum Hochhaus, Hotel, Krankenhaus oder Tiefgarage. Überrascht waren alle, wieviel Technik hierbei verbaut wurde und wie realistisch die Übungen ablaufen können. Weiter ging es mit einem Rundgang durch die „Feuerwache“. Das Gebäude, die Anordnung und Ausstattung dieser „Fahrzeughalle“ entspricht einer Feuerwache mit einer Einsatzzentrale. Auch die vielen weiteren Gebäude, wie z.B. das Unterkunftsgebäude, die Energiezentrale bis hin zu dem neuen im Bau befindlichen Areal wurden besichtigt. Vielen Dank für die Führung, die außerplanmäßig während der Schulferien durchgeführt wurde.

Am Mittag stärkten wir uns mit vielen Pizzen am Mainufer, bevor es dann weiter mit der Stadtführung ging. Hierfür wurden zwei Stadtführer engagiert, welche die Stadtführung auch in polnischer Sprache abgehalten haben.

Am Nachmittag ging es schließlich zurück nach Schöllkrippen. Hier warteten die Köche bereits mit dem Abendessen.

Der Abend wurde tänzerisch nach dem Motto „Wie wir tanzen. Wir stellen unsere Tänze unseren Partnern vor“.

Tag 4 - 13.08.2019

Natürlich darf bei einem Jugendaustausch der Jugendfeuerwehren die Feuerwehrausbildung nicht fehlen. Zwei interessante Übungen haben sich hierfür die Aktiven ausgedacht.

Am Feuerwehrhaus stand für jede Gruppe ein Fahrzeug zur Verfügung. Angenommen wurde eine verunfallte Person, die im PKW eingeklemmt war. Die Schwierigkeit bestand darin, die Rettung aus einem PKW in Seitenlage durchzuführen. Alle Schritte wurden nacheinander erklärt und praktisch umgesetzt.

Die zweite Ausbildungseinheit, Personenrettung mit Drehleiter, wurde an der Grundschule abgehalten. Zunächst wurde das neuste Einsatzfahrzeug und die Beladung erklärt. Anschließend musste eine Person aus dem Obergeschoss mittels der Schleifkorbtrage zu Boden gebracht werden. Die Rettung aus Tiefen wurde ebenfalls geübt.

Am Nachmittag haben sich die jugendlichen Gastgeber mehrere Spiele ausgedacht. Nach Vorbild „Schlag den Raab“ wurde „Schlag den Betreuer“ gespielt. Die Spiel- und Quizmaster erklärten die einzelnen Spiele. Der Wetteinsatz waren 20 Liegestütze, die Betreuer allerdings in voller Montur. Nach dem Schätzspiel, Tischtennisballzielwurf sowie einem Merkspiel haben die Jugendlichen ihren Wetteinsatz eingelöst und unter strenger Kontrolle 20 Liegestützen gemacht.

Der Abend endete nach gemeinsamen Abendessen beim Lagerfeuer, Musik und Tanz.

Die um 22 Uhr begonnene Nachtruhe endete zu späterer Uhrzeit mit einer Sirene. Eine nicht angekündigte Nachtübung stand auf dem Programm. Die Aktiven vermissten ihren bei dem PKW-Unfall verletzten Dummy. Dieser musste gesucht und gerettet werden. Die Felder und Fluren in der näheren Umgebung wurden abgesucht. Schließlich wurde der vermisste Dummy gefunden und aus seiner misslichen Lage befreit.

Tag 5 - 14.08.2019

Am Mittwoch hieß es „Höhen- und Platzangst“ überwinden. In zwei gemischten Gruppen fuhren die Kinder- und Jugendliche mit ihren Betreuern nach Haibach in den Kletterwald bzw. nach Goldbach ins Atemschutzzentrum.

Kreisbrandmeister Peter Schmitt, Leiter des Atemschutzzentrums Oliver Jäger, sowie Stefan Scherf zeigten die landkreiseigene Einrichtung. Jeder konnte die Kriechstrecke durchlaufen, die aktiven Kameraden konnten eine komplette Belastungsübung mit Fitnessgeräten und Kriechstrecke mit schwerem Atemschutz durchlaufen. Die Belohnung war eine Bestätigung über die bestandene Übung.

Im Übungshof wurde der gasbefeuerte Brandcontainer hochgefahren. Den Jugendlichen wurde eine Rauchgasdurchzündung vorgeführt, welche anschließend von ihnen gelöscht werden musste.

Die zweite Gruppe konnte im Kletterwald in Haibach ihre Kletterkünste unter Beweis stellen. Nachdem alle mit einem Klettergurt und Helm ausgerüstet und auf die Technik eingewiesen waren, ging es an die verschiedenen Parcours, angefangen von drei Meter Höhe bis hin zu 12 Metern Höhe. Am Mittag tauschten die Gruppen ihre Einsatzorte.

Sichtlich erschöpft erholten sich die Jugendlichen im Naturerlebnisbad. Am Abend wurde gemeinsam mit der aktiven Mannschaft am Lagerfeuer gegrillt und sich ausgetauscht.

Tag 6 - 15.08.2019

Leider machte uns an dem Feiertag das Regenwetter einen Strich durch die Rechnung. Die Prozession zur Rodberghütte mit anschließender kleiner Wanderung zum Feuerwehrhaus wurde auf den Besuch des Schöllkrippener Feuerwehrhauses beschränkt. Die Jugendlichen führten die polnischen Freunde durch die inzwischen umgebaute Feuerwehrunterkunft und erklärten die Räumlichkeiten und weitere Fahrzeuge und Gerätschaften. Interessierte konnten auch den in Schöllkrippen stationierten Rettungswagen „Rot-Kreuz Schöllkrippen 71/1“ des Bayerischen Roten Kreuzes besichtigten. Die Rettungsdienstbesatzung erklärte allen interessierten den RTW und die Gerätschaften.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand ein Völker- und Volleyballturnier in der angrenzenden Schulturnhalle an. Anschließend konnten sich alle im Schwimmbad ausruhen.

In der Zwischenzeit konnten alle Spiele der Lagerolympiade ausgewertet werden. Weil zwei Gruppen überraschenderweise Gleichstand hatten, musste ein stechen bei. Dies wurde am Abend ausgetragen mit anschließender Siegerehrung.

Tag 7 - 16.08.2019

Am vorletzten Tag konnten alle ausschlafen. Nach dem gemeinsamen Frühstück hatten alle bis Mittag Zeit im Ort spazieren zu gehen und einzukaufen. Die Jugendlichen der Feuerwehr Markt Schöllkrippen nutzen diese Gelegenheit und zeigten den Gästen ihr Schöllkrippen und die Geheimtipps. Gestärkt fuhren am Mittag alle nach Karlstein. Aufgeteilt in zwei Gruppen besichtigte die eine das neue Gerätehaus, während die zweite Gruppe eine Bootsausbildung genoss. Mit Booten der Feuerwehr Karlstein (Mehrzweckboot), Rettungsboot der Feuerwehr Kahl sowie dem Flachwasserschubboot der Feuerwehr Markt Schöllkrippen wurden auf dem Main die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten gezeigt, manch einer konnte selbst Fahrversuche unter Aufsicht unternehmen.

Im Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde Karlstein an der Hanauer Landstraße führte Kommandant der Feuerwehr Karlstein, Andreas Emge, durch die Räumlichkeiten. Nach zwei Stunden wurden die Gruppen getauscht.

Der Abend endete schließlich mit einer Tanzveranstaltung, bei der die Talente weiter ausgebaut und die Beziehungen zwischen den Jugendlichen vertieft werden konnten.

Tag 8 - 17.08.2019

Großes Packen und Räumen der Klassenzimmer war in den frühen Morgenstunden angesagt, denn leider stand am heutigen Tag die Rückfahrt der Gäste auf dem Programm.

Nach einem gemeinsamen ausgiebigen Frühstück wurden die Kinder- und Jugendlichen gebeten in Gruppen ein Feedback zu der Veranstaltung zu geben. Das Resümee: eine gelungene Veranstaltung mit vielen Eindrücken, Erlebnissen sowie neuen Freunden. Leider war die gemeinsame Zeit viel zu kurz.

Schließlich wurde der Bus beladen und zum letzten Mal schrillte die Offizierspfeife zum Appell. Der Jugendwart und Organisator der gemeinsamen Veranstaltung Tobias Bopst bedankte sich zum Abschluss bei allen Teilnehmern für die gelungene internationale Ferienfreizeit. Er dankte allen Betreuern sowie dem Markt Schöllkrippen und der Schulleitung für die Zur-Verfügungstellung der Räumlichkeiten und dem Feuerwehrverein sowie den vielen Aktiven für die Unterstützung bei der Ausbildung, sowie in der Küche und bei den Vorbereitungen.

Auch der Jugendwart der Jugendfeuerwehr Kochanowice, Marek Kaczorowski dankte allen für die erlebnis- und abwechslungsreiche Woche.

Jeder Jugendliche erhielt als Andenken an die gemeinsame Woche ein Gruppenbild und von den Gästen einen USB-Stick.

Schließlich traten die polnischen Gäste gegen 10 Uhr nach manchen tränenreichen Abschieden die Heimreise an.

Seit 2007 besteht inzwischen die Freundschaft der Feuerwehren sowie der Jugendgruppen aus Schöllkrippen und Kochanowice. Diese kennt keine Grenzen und die Kinder und Jugendlichen haben trotz mancher Sprachbarrieren riesen Spaß. Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Jugendaustausch.

Abschließend gilt es noch Danke zu sagen. Danke an den Markt Schöllkrippen sowie die Schulleitung für die Zur-Verfügungstellung der Grundschule. Danke an das Deutsch-Polnische Jugendwerk für die Förderung, ohne dessen Hilfe dieser internationale Austausch schwer realisierbar wäre. Den Feuerwehren Schneppenbach und Hofstädten sowie den Firmen Schreinerei Naumann, SNG Bau und SNC GmbH für die Unterstützung beim Transport der Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen, dem Schützenverein Wildschütz Großlaudenbach bei der Unterstützung bei der Lagerolympiade, dem Apfelweinstammtisch für die Nutzung ihrer Anlage für die Lagerolympiade sowie dem Heimat- und Geschichtsverein Schöllkrippen für die historischen Führungen. Der Firma Rack Baustoffhandel GmbH für die Spende von Schotter als Unterlage für den Feuerplatz, den Feuerwehren Karlstein, Kahl sowie dem Atemschutzzentrum Goldbach für die Unterstützung bei Ausbildungen mit Booten bzw. Betreiben des Atemschutzzentrums und der Brandsimulationsanlage, der Kahlgrund-Verkehrs-Gesellschaft mbH für den unkomplizierten Bustransfer nach Würzburg und zurück und zuletzt den verständnisvollen Nachbarn der Grundschule Schöllkrippen.

Besonderer Dank gilt der Küchenchefin Caroline Kaltwasser sowie Regina und Norbert Ries, Britta Klingmann, Claudia und Hans-Peter Albrecht und Manuela Albrecht für die hervorragende Verpflegung am Morgen, Mittag und Abend sowie allen Organisatoren, Spendern und Unterstützern, die diese unvergessliche Woche ermöglicht hatten.

Die Woche wird bei allen Kindern und Jugendlichen unvergessen bleiben. Und es sind neue, grenzenlose Freundschaften entstanden!

Lukas Glogowski, FF Schöllkrippen

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Die neue Drehleiter DLA (K) 23/12 der FF Mömbris wurde schon vor einigen Wochen ausgeliefert. Da dies die erste Drehleiter bei der FF Mömbris ist, wurden die letzten Wochen erst für intensive Schulungen des Personals genutzt. Außerplanmäßig kam die neue Leiter schon beim Sturmeinsatz am 18.08.2019 zum Einsatz. Am 01.09.19 wird die Leiter als 14. Drehleiter im Landkreis nun offiziell in Dienst gestellt und in die Fahrzeugdisposition der ILS bei Alarmierungen eingebunden.
Gleichzeitig stellt die FF Mömbris ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 Beladeplan 1 außer Dienst.

DLK Mömbris 1

DLK Mömbris 2
 

Die September-Ausgabe der Deutschen Feuerwehr-Zeitung steht von sofort an unter dem Link mit folgenden Themen zur Lektüre bereit:

- Fachempfehlung zum Umgang mit AdBlue

- Fortbildung zu Klimafolgen und Digitalisierung

- Neues Sky-Angebot für Feuerwehrangehörige

- Trauerflor nach Unfalltod

- Land Hessen begeht 30 Jahre Mauerfall im DFM

- Bürgerschaftliches Engagement

- BBK-Glossar

- Flyer zu »CO macht k.o.«

- Möglichkeiten zur Ehrung und Auszeichnung verdienter Personen

Aus gegebenem Anlass weist die TTB-KVB nochmals ausdrücklich darauf hin, dass ein Tausch von Funkgeräten zwischen und/oder innerhalb von Fahrzeugen erst nach vorheriger Absprache mit dem Landratsamt (TTB-KVB) durchgeführt werden darf! Die Funkgeräte können sonst weder korrekt mit der Leitstelle kommunizieren, noch werden diese beim Update im System erkannt. Nichtbeachtung kann dazu führen, dass ein Funkgerät nicht mehr einwandfrei funktioniert.

Kurzfristig ist ein Kontingentplatz für den Lehrgang "Vorbeugender Brandschutz - Grundlagen" vom 16.09.19 bis 20.09.19 an der Feuerwehrschule Würzburg frei geworden. Wer Interesse an dem Lehrgang hat, wendet sich bitte umgehend an KBR Ostheimer oder KBM Rollmann (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Die Freiwillige Feuerwehr Glattbach wird am 08.09.2019 ab 09.30 Uhr einen Gottesdienst zur 140 Jahr-Feier in der alten Kirche in Glattbach einen Gottesdienst feiern und dabei Ihre neue Feuerwehrfahne weihen.


Die Freiwillige Feuerwehr Glattbach würde sich freuen, wenn
möglichst viele Feuerwehren mit Ihren Fahnen und einer Fahnenabordnung an dem Gottesdienst und an der Fahnenweihe teilnehmen würden.

Es ergeht hiermit herzliche Einladung im Namen der FF Glattbach an alle Feuerwehrfahnen mit Ihren Fahnenabordnungen aus dem ganzen Landkreis der Fahnenweihe in Glattbach beizuwohnen.

112-Newsletter vom 23. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

der Dürresommer 2018 und die außergewöhnlich trockenen und heißen Wochen im Frühjahr 2019 sind deutliche Anzeichen dafür, dass sich das allgemeine Waldbrandrisiko in Bayern erhöht hat. In unserer neuen Broschüre "Waldbrandbekämpfung in Bayern" beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um das Thema Waldbrand und erklären das bayerische Konzept zur Waldbrandbekämpfung kurz und verständlich.

Damit der Freistaat im Kampf gegen Waldbrände bestens gerüstet ist, investieren wir kräftig: Um gerade auch bei schwierigen topografischen Verhältnissen oder bei langen Förderstrecken den Transport des Löschwassers zum Brandherd zu ermöglichen, haben wir in den Jahren 2013 bis 2017 an zwölf Feuerwehrstandorten für insgesamt rund fünf Millionen Euro Hochleistungspumpen beschafft. Die Luftrettungsstaffel Bayern, die Waldbrände meist schon in der Entstehungsphase bei Beobachtungsflügen erkennt, haben wir in den letzten Jahren mit neuen Digitalfunkgeräten ausgestattet. Und für eine noch wirksamere Waldbrandbekämpfung aus der Luft haben wir zusätzliches und technisch verbessertes Equipment beschafft, mit dem vom Hubschrauber aus Löschwasser gezielt abgeworfen werden kann.

In Summe hat der Freistaat in den vergangenen Jahren circa 6,5 Millionen Euro investiert - gut angelegtes Geld für den Schutz von Natur und Menschenleben.

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Freistaat gegen Waldbrände gut gewappnet

Laut Innenminister Joachim Herrmann hatte Bayern im Jahr 2018 trotz des sehr trockenen Sommers und des flächenmäßig großen Waldbestands im Vergleich zu den meisten anderen Bundesländern mit 132 relativ wenige Waldbrände zu verzeichnen. "Ein wesentlicher Grund dafür sind neben den Luftbeobachtern mit ihren 150 Flugzeugen unsere aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger", lobte der Minister. "Sie informieren rechtzeitig und schnell bei einer Feuer- oder Rauchentwicklung im Wald die Feuerwehr." Über tragfähige Forstwege können die Löschfahrzeuge die Brandstellen meist gut erreichen und direkt wirkungsvoll bekämpfen. "Bayern ist in den Bereichen Feuerwehr und Luftbeobachtung hervorragend aufgestellt", so Herrmanns Bilanz.

» weitere Informationen » zur Broschüre "Waldbrandbekämpfung in Bayern"

Immer mehr Geflüchtete in sozialversicherungspflichtigen Jobs

Immer mehr Geflüchtete aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern gehen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. "Innerhalb eines Jahres, von Mai 2018 bis Mai 2019, ist die Zahl dieser Beschäftigten laut der Bundesagentur für Arbeit um 26 Prozent gestiegen, nämlich von rund 43.400 auf 54.900", so Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung eines Projekts zur "Integration in Arbeit" im Museum der Münchner Verkehrsgesellschaft. "Das Projekt zeigt, dass sich eine Zusammenarbeit der Akteure auf dem Arbeitsmarkt lohnt. Die Integration in Bayern gelingt vorbildlich!"

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#seieinengel

Es ist gut, dass überall in Bayern kompetente Helferinnen und Helfer zuverlässig und schnell an Ort und Stelle sind, wenn der eigene Schutzengel einmal kurz Pause macht. Anlässlich des internationalen "Sei ein Engel"-Tages am 22. August stellen wir ab sofort auf unserem Instagram-Kanal die verschiedenen bayerischen Sicherheitsbehörden und -organisationen vor - von der Polizei bis zum BRK, von der Feuerwehr bis zur Luftrettungsstaffel. Allen Helferinnen und Helfern danken wir für ihr wertvolles Engagement!

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Am Freitag um 15.25 Uhr wurde die Feuerwehr Markt Schöllkrippen auf die ST2305 zwischen Schöllkrippen und Kleinkahl alarmiert. Dort waren drei Motorräder und ein PKW verunfallt. Von den beteiligten Personen wurden zwei schwer und zwei leicht verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Aus nicht bekannten Gründen ist ein Motorrad frontal mit einem PKW kollidiert, ein nachfolgendes Motorrad konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr ebenfalls auf. Ein drittes Motorrad in der Kolonne stürzte vermutlich aufgrund des Bremsmanövers. Die beiden Motorräder sowie der PKW wurden hierbei massiv beschädigt. Die anrückenden Feuerwehrkräfte fanden ein Trümmerfeld vor.  Bei Eintreffen des ersten Löschfahrzeugs wurde die Straße voll gesperrt, hierfür wurde die Feuerwehr Kleinkahl, die aufgrund eines zuvor abgearbeiteten Einsatzes im Gerätehaus war, zur Sperrung der Staatsstraße hinzugerufen. Die First Responder Schöllkrippen unterstützen den Rettungsdienst bei Versorgung der verletzten Personen, die weiteren Kräfte stellten den Brandschutz sicher und banden ausgelaufene Betriebsmittel. Die verletzten Personen wurden in verschiedene Kliniken verbracht, der eine schwerverletzte Motorradfahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Nachdem die verletzten abtransportiert wurden unterstütze die Feuerwehr den Abschleppdienst bei der Bergung der Fahrzeuge und reinigte anschließend die Fahrbahn.

Die Feuerwehr Markt Schöllkrippen war mit drei Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften im Einsatz, die Feuerwehr Kleinkahl mit zwei Fahrzeugen und sechs Personen. Seitens des Rettungsdienstes waren drei Rettungswagen (Schöllkrippen, Mömbris, Somborn), ein Notarzteinsatzfahrzeug (Alzenau), ein Rettungshubschrauber (Christoph Mittelhessen) und ein Einsatzleiter Rettungsdienst (Simon Aschenbrenner, BRK Kreisverband Aschaffenburg) vor Ort. Bis zum Einsatzende ca. 17.30 Uhr war die Staatsstraße komplett gesperrt.

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weitere Bilder - https://www.ff-schoellkrippen.de/einsatz/40946/

Text u. Foto: Lukas Glogowski, Feuerwehr Markt Schöllkrippen

Über eine Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern bietet Stage Entertainment den Angehörigen unserer Mitgliedsfeuerwehren Tickets zu attraktiven Vorzugspreisen an.


Wir freuen uns, Sie beiliegend über die aktuelle Sonderaktion informieren zu dürfen.

Das Musical DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE verlässt München.

Zum Abschied erhalten Sie mit diesem Angebot Tickets zum Sonderpreis von 19,90 € pro Person.

Buchung und Terminübersicht der buchbaren Vorstellungen ganz einfach online unter www.musicals.de/fabelhaft

oder telefonisch unter der Rufnummer: 01805 114 113 - Stichwort: FABELHAFT.

Das Angebot ist ab sofort für ausgewählte Vorstellungen bis 27.10.19, buchbar.


Weitere Details zur Buchung entnehmen Sie bitte beiliegender Information.

Sonderaktion_DIE_FABELHAFTE_WELT_DER_AMELIE.pdf

Anmeldungen an KBM Martin Hock unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum 12.09.2019. Martin Hock nimmt selbst daran teil und organisiert die An- und Abreise.

Einladung 8. Symposium ABC Gefahren 2019 Seite 1

Einladung 8. Symposium ABC Gefahren 2019 Seite 2

Am Sonntag den 18.08.2019 rollte ein schweres Unwetter über die Stadt Alzenau. Besonders schwer traf es die Kernstadt Alzenau mit den umliegenden Wäldern. 
Bereits wenige Sekunden nach dem Unwetter liefen die ersten Einsätze bei der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain ein. Die erste Alarmierung für die Feuerwehr Stadt Alzenau erfolgte um 18:22 Uhr, hier löste eine Brandmeldeanlage in der Straße „Am Hohen Kreuz“ aus. 

Nach der Erstalarmierung folgten in kürzester Zeit mehr als 200 Einsatzstellen.
Auf Grund der hohen Anzahl von Einsätzen wurde die Gemeindliche Führungsstelle Alzenau (GFS) mit fünf Personen besetzt. Die kompletten Einsätze wurden anschließend über die GFS Alzenau eigenständig an die anwesenden Hilfskräfte verteilt. Als sich das Ausmaß des Unwetters im Raum Alzenau und des Kahlgrundes zeigte, wurde die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg besetzt, um die eingehenden Einsätze zu kategorisieren. So wurde für den Altlandkreis Alzenau, KBI- Bezirk 3, Flächenlage ausgelöst.
Die Feuerwehrgerätehäuser der Stadtteilfeuerwehren wurden ebenfalls besetzt und von der Gemeindlichen Führungsstelle koordiniert. Der Stadtteil Michelbach war nach der Kernstadt Alzenau der Ortsteil mit den meisten Einsatzstellen. 

In erster Linie galt es, umgefallene und entwurzelte Bäume sowie abgerissene Äste zu beseitigen, überschwemmte Keller bzw. Hallen leer zu pumpen und umgeknickte Strommasten und beschädigte bzw. abgedeckte Dächer zu sichern. Auch musste die Feuerwehr Alzenau zu mehreren sog. „Priorität 1 Einsätzen“ ausrücken, bei denen der Verdacht auf Menschenleben in Gefahr bestand.
Insgesamt waren Sonntagabend/-nacht mehr als 210 Einsätze von der Feuerwehr Stadt Alzenau zu bewältigen. Zuerst wurden hierbei die Einsätze durch drei Sichtungs-Teams kategorisiert und im Anschluss abgearbeitet. Unterstützt wurden wir über den kompletten Zeitraum durch über 230 ehrenamtliche Hilfskräfte von Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst aus dem kompletten Landkreis Aschaffenburg und des anliegenden Main- Kinzig Kreises. Ohne deren Hilfe hätte die massive Anzahl an Einsätzen nicht bearbeitet werden können. 
Der letzte Einsatz war Montag früh gegen 5:30 Uhr abgeschlossen, jedoch gingen bereits kurz nach 7:30 Uhr erneute Meldungen ein, so dass bis zum Abend nochmals knapp 50 Einsätze hinzukamen. Damit waren allein für die Feuerwehr Stadt Alzenau insgesamt 260 unwetterbedingte Einsätze zu bearbeiten. Hinzu kommen noch ca. 100 Einsätze, die im Einsatzgebiet der Stadtteilfeuerwehren anfielen.
Zum Vergleich: Im Jahr 2018 hatte die Feuerwehr Alzenau rund 240 Einsätze. Allein durch das Unwetter gab es in 24 Stunden 260 Einsätze für die Feuerwehr zu verzeichnen. 
Am Montag gab es neben den Unwettereinsätzen noch drei nennenswerte Einsätze, zu denen wir alarmiert wurden. Auf der BAB 45 war es zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei LKW gekommen. Ein Kraftfahrer war schwerst eingeklemmt und musste aus seinem LKW mittels hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. Der zweite Einsatz folgte im direkten Anschluss an den Verkehrsunfall, hier hatte eine Brandmeldeanlage in einem Alzenauer Unternehmen ausgelöst. Zum dritten nennenswerten Einsatz wurde die Feuerwehr Alzenau um 16:50 Uhr alarmiert. Besorgte Nachbarn riefen über den Notruf 112 die Feuerwehr, da sie ihre Nachbarin seit Längerem nicht mehr gesehen hatten und ein medizinischer Notfall nicht auszuschließen war. Die Dame konnte wohlauf angetroffen werden, sodass die Feuerwehr Alzenau nicht tätig werden musste.
Abschließend ein großes Dankeschön und herzliches „Vergelt`s Gott“ geht an die uns unterstützenden Hilfskräfte von Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst, an die Familien der Kameraden und deren Arbeitgeber, welche ihre Mitarbeiter freigestellt haben. Ein weiterer Dank geht an die zahlreichen Essens- und Getränkespenden, die Bürger der Stadt Alzenau den Einsatzkräften gespendet haben.

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Benjamin Ritter, Sachgebietsleiter Öffentlichkeitsabeit

Am Mittwoch (21.08.2019) um 11:42 Uhr wurden die Feuerwehren Großostheim, Wenigumstadt und Stockstadt zu einem Gewerbebetrieb an der Linus-Pauling-Straße in Großostheim gerufen. Auf einer Ladefläche eines mit Stückgut beladenen Lastwagens wurden beschädigte Transportgebinde eines giftigen, alkoholhaltigen Industriereinigungsmittels entdeckt. Der Gefahrstoff trat in flüssiger Form aus und verteilte sich auf der Ladefläche.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde sofort ein Trupp, ausgestattet mit Chemikalienschutzanzügen, zur Erkundung der Lage eingesetzt. Hierzu war es weiterhin nötig einen  Dekontaminationsplatz aufzubauen und zu betreiben. Auch musste der LKW-Fahrer durch die Feuerwehrkräfte betreut werden, da er über Unwohlsein klagte. Nach der Übergabe an den Rettungsdienst wurde der Betroffene zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus eingeliefert. Parallel dazu erfolgte die Stoffrecherche, da anfänglich nicht bekannt war, um welches Produkt es sich handelte. Zeitgleich stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher. Mit Chemikalienbindemittel konnte eine Ausbreitung verhindert werden. Nachdem die Stoffklassifikation erfolgt war, konnten die weiteren Trupps mit einem Vollschutzanzug mit Atemschutzgebläse tätig werden. Die beschädigten Behälter (25 Liter Kanister) des leichtentzündbaren Reinigungsmittels wurden vom LKW geborgen und in auslaufsichere Fässer umgepackt. Abschließend wurden die Rückstände auf der Landefläche mittels Bindemittel abgebunden und aufgenommen.

Eine Gefahr für die Bevölkerung und Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt.

Rund 50 Kräfte der Feuerwehren waren unter der Leitung von Dr. Thomas Domanig (zweiter Kommandant der Feuerwehr Großostheim) mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion waren die Kreisbrandmeister Markus Rohmann und Martin Hock sowie ein Pressesprecher (Markus Fischer) vor Ort. Von Seiten des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst (Simon Aschenbrenner, BRK Kreisverband Aschaffenburg) eingesetzt. Vom Markt Großostheim machte sich der zweite Bürgermeister Horst Müller ein Bild vom Geschehen.

Feuerwehr im Einsatz

Nachdem gestern Abend (18.08.2019) ein Sturmtief über den Landkreis Aschaffenburg gezogen war, werden wohl die Schäden erst in den nächsten Tagen erst richtig sichtbar. Im gesamten Landkreis waren rund 650 Einsätze abzuarbeiten. Rund 600 Einsatzkräfte der Feuerwehren waren zu Spitzenzeiten im Einsatz um Dächer zu sichern und umgestürzte Bäume zu entfernen oder Keller auszupumpen. Weiterhin mussten mehrere Brandmeldeanlagenalarme abgearbeitet werden. Auch rund 90 Einsatzkräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes waren im Einsatz. Die THW Ortsverbände Alzenau und Aschaffenburg unterstützten die Feuerwehr bei der Beseitigung der Unwetterschäden.  

Ebenfalls mussten mehrere Bahnlinien im Landkreis Aschaffenburg für den Zugverkehr gesperrt werden. Die BAB 45 in Fahrtrichtung Aschaffenburg musste ebenso zeitweise gesperrt werden. Dort beschädigte ein umgestürzter Baum einen PKW. Alle drei PKW-Insassen wurde dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Die Einsätze wurden von den Abschnittsführungsstellen in Alzenau-Wasserlos, Mömbris und Schöllkrippen aus koordiniert. Die Gesamteinsatzleitung oblag der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg. Landrat Dr. Ulrich Reuter und der Abteilungsleiter für Sicherheit und Ordnung / Veterinärwesen Oberregierungsrat Erwin Stenger machten sich ebenfalls in der Kreiseinsatzzentrale ein Bild von der Unwetterlage.

Noch während die Einsatzkräfte am Folgetag mit der Beseitigung der Unwetterschäden beschäftigt waren, wurden die Feuerwehreinsatzkräfte aus Alzenau, Hörstein, Kahl und Karlstein um 12:25 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die BAB 45 zwischen die Anschlussstellen Alzenau-Mitte und Karlstein in Fahrtrichtung Aschaffenburg gerufen. Bei dem Verkehrsunfall bei dem zwei Lastkraftwagen beteiligt waren, wurde eine Person in ihrem Führerhaus eigeklemmt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst / Notarzt wurde der schwerstverletzte Fahrer mit hydraulischen Rettungsgeräten aus seiner misslichen Lage befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Ein Rettungshubschrauber brachte den Verletzten in eine Spezialklinik. Ebenso brachte der Rettungsdienst den zweiten schwerverletzten Unfallbeteiligten, welcher nicht eingeklemmt war, nach der Erstbehandlung in ein Krankenhaus. Weiterhin musste ein 52-jähriger Feuerwehrmann, der sich bei den Rettungsarbeiten leicht verletzte in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die BAB 45 wurde für die Rettungs- und Bergungsarbeiten durch die Feuerwehren Karlstein und Hörstein voll gesperrt. Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Markus Rohmann unterstützen den Einsatzleiter (Günther Knoth, stellv. Kommandant der Feuerwehr Alzenau). Von Seiten des Rettungsdienstes waren drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber und ein Einsatzleiter Rettungsdienst (Christian Imhof, BRK Kreisverband Aschaffenburg) vor Ort.

Abschließend wollen wir uns bei allen Arbeitgebern bedanken, die Verständnis für das Ehrenamt Feuerwehr haben! Der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr benötigt ein beträchtliches Pensum an Freizeit und bringt nicht zuletzt auch Nachteile am Arbeitsplatz mit sich. Die Freistellung von ehrenamtlich engagiertem Mitarbeiter/-innen ist für den Arbeitgeber vielfach mit Störungen des Betriebsablaufs (z.B. Arbeitsunterbrechung, Mehrarbeit für Kollegen) und finanziellen Einbußen verbunden. Daher danken wir hiermit allen Arbeitgebern, die die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren durch die Freistellung unserer Kameraden/-innen unabhängig von beruflichen Verpflichtungen ermöglichen und unterstützen, egal bei welchen Einsätzen!

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Feuerwehr im Einsatz

Markus Fischer, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Unwetter Stand 19.08.

Aktuell sind wieder einige Feuerwehren mit der Abarbeitung verschiedener Unwettereinsätze beschäftigt.

Betroffen sind die Gemeinden Alzenau, Michelbach, Kahl, Westerngrund, Omersbach und Karlstein. Die Drehleiter aus Mömbris unterstützt die Kameraden aus Alzenau, die DL aus Schöllkrippen ist in Omersbach eingesetzt und die Hösbacher Leiter wird nach Michelbach verlegt.

Unwetter Stand 18.08. um 23:17

aktuell liegen wir bei über 480 Einsätzen, Schwerpunkte der Einsatzlagen sind die Gemeinden Karlstein, Kahl und Alzenau mit Stadtteilen.
Auf der A45 ist nach wie vor mit Behinderungen zu rechnen, eine Fahrspur wurde jetzt für den Verkehr freigegeben.
Die Staatastraße 2308 zwischen Karlstein und Kahl ist auf Grund eines Windwurfes nach wie vor voll gesperrt.
 
Der Großteil der Drehleitern des Landkreises Aschaffenburg, mehrere Leitern aus dem Landkreis Miltenberg und der hessischen Nachbarn sind in den oben genannten
Gemeinden zur Beseitigung der Schäden an den Dächern seit 18:30 Uhr im Einsatz
 
Im oberen Kahlgrund um die VG Schöllkrippen war eine weiterer Schwerpunkt, auch mit längeren Stromausfällen zu verzeichenen.
 
Die DB Bahnstrecke zwischen Kleinostheim und der Landesgrenze, sowie die KVG Strecke sind weiterhin gesperrt.
 
Landrat Dr. Ullrich Reuter machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.
  
Ein Einsatzende ist für die Kräfte der Feuerwehr, des THW und des Rettungs- und Sanitätsdienstes zur Zeit nicht abzusehen.
Unwetter Stand 18.08. um 21:20 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren

Nach einem kurzen aber heftigen Sturmereignis mit schweren Sturmböen um die 100 km/h, Hagel und heftigen Niederschlägen entlang der Mainlinie und des Kahlgrundes im Landkreis Aschaffenburg befinden sich die Feuerwehren und das THW des Landkreises im Dauereinsatz.

Beginn der Einsätze war um 18:30 Uhr. Ein sofort heftig ansteigendes Notrufaufkommen veranlasste die Integrierte Leitstelle und Kreisbrandinspektion Aschaffenburg das System Flächenlage für

den Inspektionsbezirk 3 (Altlandkreis Alzenau)  auszulösen. Die ILS wurde sofort verstärkt um dem Notrufaufkommen Herr zu werden. Die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt übernimmt die Koordinierung der Einsätze.

Es wurden Schwerpunkte gebildet, die mit Kräften aus den nicht betroffenen Landkreisteilen verstärkt wurden. Kräfte aus dem Landkreis Miltenberg und Main-Kinzig wurden hinzualarmiert.

Aktuell liegen die Einsatzzahlen bei über 390 Einsatzstellen. Über 500 Einsatzkräfte arbeiten aktuell die Einsatzstellen ab, wir gehen davon aus, dass die Einsatzzahlen noch steigen.

Von abgedeckten Dächern, Stromausfällen wegen umgeknickter Strommasten, Wasser im Keller und massiv blockierten Straßen und Bahnstrecken ist das komplette Programm der Sturmeinsätze vorhanden.

Zeitweise war die A45 komplett in einer Fahrtrichtung AD Seligenstadt blockiert. Die Bahnstrecke zwischen Kleinostheim und der Landesgrenze sowie die KVG Strecke sind komplett  gesperrt.

Aktuell sind die Gemeinden Westerngrund, Schöllkrippen, Schneppenbach, Sommerkahl ,Geiselbach und Hofstädten sind ohne Strom.  

Die Hintergrunddienste des Roten Kreuzes und der Malteser stehen in Bereitschaft, da die Verkehrssituation zu unübersichtlich ist und einige Straßen nicht passierbar sind.

Weiterhin werden von Ihnen und der Verpflegungskomponente des Landkreises aus Hohl die Einsatzkräfte versorgt.

Über Verletzte gibt es noch keine Meldungen.

Landrat Dr. Ulrich Reuter und der Abteilungsleiter des Sachgebietes Katastrophenschutz Erwin Stenger sind ebenfalls im Einsatz.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung

Kreisbrandinspektor Otto Hofmann

Pünktlich zum Ende des Schuljahres fand am Freitag, den 26.07.2019 im Feuerwehrhaus in Kleinkahl die zweite Flämmchenprüfung der Kinderfeuerwehr statt und war ein großer Erfolg für alle Beteiligten.

Insgesamt zwölf Mädchen und Jungen nahmen an der Prüfung teil, um ihr Wissen und Können unter Beweis zu stellen. Dabei galt es, mit Strahlrohren zielgenau umzugehen, einen Notruf per Telefon abzusetzen, ein Teelicht richtig mit einem Streichholz zu entzünden und weitere Aufgaben und Fragen rund um das Thema „Feuer“ zu meistern. Hier zeigten alle Kinder, dass sie während der Übungsstunden im letzten Schuljahr immer gut aufgepasst und fleißig mitgearbeitet hatten.

Um die Leistungen der Kinder gebührend zu würdigen, hatten sich die Betreuer der Kinderfeuerwehr unter Leitung von Timo Büttner, der Kommandant der Feuerwehr, Ulf Wirzberger, der Vorstand des Feuerwehrvereins, Werner Parr und die Bürgermeisterin Angelika Krebs eingefunden und überreichten den Kinder eine Urkunde sowie ein Flämmchen-Abzeichen. Besonders freuten sich dabei alle für die ersten beiden Mitglieder der Kinderfeuerwehr, die nun zwölf Jahre alt sind und die mit der bestandenen Prüfung im September in die Jugendfeuerwehr aufgenommen werden. Sie bekamen im Anschluss an die Prüfung von Jugendwart Andreas Metzger ihre Jugendkleidung feierlich überreicht.

Im Anschluss an die Urkundenverleihung saßen die Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern, den Betreuern und Helfern zusammen und ließen den Nachmittag gemütlich ausklingen.

Wir wünschen allen eine schöne Ferienzeit und freuen uns, wenn es am Freitag, den 20.09.2019 um 17:30 Uhr wieder losgeht. Wenn ihr aus Kleinkahl seid, zwischen sechs und elf Jahre alt seid und Lust bekommen habt die Kinderfeuerwehr kennen zu lernen, dann kommt an diesem Tag gerne vorbei und schnuppert rein!

Flämmchenprüfung 2019

Übergänger Jugend 2019

Text und Fotos: Ulf Wirzberger, Kommandant der Feuerwehr Kleinkahl