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Viele Feste und Veranstaltungen bereichern gerade auch im Sommer unser Zusammenleben in Vereinen und Gemeinden. Zelte, Pavillons und Bühnen werden aufgestellt, Straßen und Plätze werden herausgeputzt, damit sich alle wohlfühlen und gemeinsam feiern können.

Damit alle bis zum Schluss Freude daran haben, gilt es, gewisse Rahmenbedingungen zu beachten – niemand soll schließlich Schaden nehmen, erst recht nicht diejenigen, die für das Fest Verantwortung tragen.

In der anhängenden Broschüre – gemeinsam erstellt vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr sowie dem Beauftragten für Entbürokratisierung – finden Sie in kurz zusammengefasster Form, Anregungen und Tipps, wie Ihre Vereinsfeste sicher für all Ihre Gäste gelingen können.

Wir alle feiern gerne – aber sicher!

Merkblatt_Vereinsfeier_2019.pdf

Am Freitagnachmittag um 14:57 Uhr, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, nach BMA – groß, zu einem Gewerbebetrieb in den Karlsteiner Ortsteil Dettingen „Am Sportplatz“ alarmiert. Noch auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte, wurde aus dem BMA Alarm ein bestätigtes Feuer, woraufhin nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter das Stich-/Schlagwort von B1/BMA auf B4 Gewerbe hochgeschrieben wurde. Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein war zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem um ein TLF und GW-U erweiterten Löschzug unterwegs zum Objekt. Zusätzlich wurde nun noch ein HLF aus Kleinostheim sowie ein HLF und eine DLK aus Kahl alarmiert. Auch der Rettungsdienst passte seine Kräfte um einen weiteren RTW und ein Einsatzleiter Rettungsdienst an.

Vor Ort eingetroffen wurde eine komplett verrauchte Produktions-/Montagehalle vorgefunden, alle Mitarbeiter waren bereits in Sicherheit. Sofort gingen zwei Trupps unter PA, nach der Standard Einsatzregel Innenangriff der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, in die Halle vor. Sie spürten mittels Wärmebildkamera den Brandherd auf, und brachten den brennenden Akku ins Freie. Dort wurde er sofort abgelöscht und gekühlt, im Anschluss dann in ein Wasserbad verbracht. Weitere direkt vom Brand betroffene Mess-/Ladegeräte wurden ebenfalls ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Im Gebäude selbst wurde kein einziger Tropfen Wasser abgegeben. Zwei vorbereitete Überdrucklüfter wurden, nach dem entsprechende Abluftöffnungen geschaffen waren, ebenfalls zum Einsatz gebracht. Die überörtlichen Kräfte aus Kahl und Kleinostheim, mussten glücklicherweise nicht eingesetzt werden und konnten umgehend die Einsatzstelle wieder verlassen.

Einsatzleiter Andreas Emge, Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, konnte auf insgesamt über 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr zurückgreifen. Er wurde unterstützt vom zuständigen Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Als Einsatzleiter Rettungsdienst fungierte Sven Oster.

Zur Brandursache und Schadenshöhe können wir keinerlei Aussagen treffen.
gez. Andreas Emge, Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

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Am heutigen Freitag, 02.08.19 um 13.15 Uhr wurde die Feuerwehr Goldbach zu einem Brand in einem Wohnhaus in die Straße „Am Kugelberg“ alarmiert. Der Eigentümer des im Innenausbau befindlichen Neubaus hatte starke Rauchentwicklung aus der Elektroinstallation im Ober- und Dachgeschoss bemerkt.

Der erste Atemschutztrupp konnte den Ursprung der Rauchentwicklung im offenen Dachfirst über einer Trockenbaudecke lokalisieren. Daraufhin wurde die Decke in diesem Bereich von Hand nach und nach geöffnet und kontrolliert abgelöscht. Der anfänglich mehrere hundert Grad heiße Hohlraum konnte schnell gekühlt werden. Dadurch wurde erfolgreich eine weitere Ausbreitung und ein offenes Feuer vermieden. Die Drehleiter wurde in Bereitschaft gebracht, um gegebenenfalls von außen einen Löschangriff einleiten zu können. Sie wurde jedoch nicht benötigt.

Die schweißtreibende Arbeit bei den hohen Außentemperaturen forderte körperliche Höchstleistung von allen Einsatzkräften und so wurde die Feuerwehr Unterafferbach als Personalreserve nachalarmiert.

Das durch die Hitzeeinwirkung verkohlte Deckenmaterial wurde ins Freie gebracht und der betroffene Deckenbereich immer wieder mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Insgesamt waren drei Atemschutztrupps im Einsatz.

Die Feuerwehren aus Goldbach und Unterafferbach waren mit 6 Fahrzeugen und 22 Aktiven vor Ort. Die örtliche Einsatzleitung wurde von Kreisbrandmeister Markus Rohmann unterstützt. Der Rettungsdienst war zur Absicherung der Einsatzkräfte mit einem Rettungswagen vor Ort.

Einsatzende war gegen 15.15 Uhr

Martin Scheiner
Pressesprecher der Feuerwehr Goldbach

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Heute Nachmittag ist mitten im Forstrevier Lichtenau des Forstbetriebes Rothenbuch eine Forstmaschine vollständig ausgebrannt. Die Flammen setzten auch das umliegende Unterholz in Brand und drohten auf den Waldbestand über zu greifen. Gegen 15.28 Uhr wurden die Feuerwehren Weibersbrunn, Rothenbuch, der diensthabende Kreisbrandmeister Markus Rohmann und ein Großtanklöschfahrzeug der FF Waldaschaff zum Brand einer Forstmaschine in Mitten eines unwegsamen Waldstückes alarmiert, die dort auf einem gerodeten Waldstück den Boden aufgearbeitet hatte. Der Fahrer hatte noch versucht mit dem bordeigenen Feuerlöscher das Feuer zu löschen, was ihm allerdings nicht mehr gelungen ist. Er konnte sich unverletzt aus seiner Arbeitsmaschine retten. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das schwere Gerät bereits im Vollbrand. Die Flammen hatten sich auf eine Fläche von rund 200 Quadratmeter ausgebreitet und teilweise bis zu 40 Meter tief in eine engstehende Jungpflanzung reingefressen. Einsatzleiter Markus Rohmann ließ umgehend weitere Waldbrandausstattung und Tanklöschfahrzeuge nachalarmieren. So machten sich Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Bessenbach, Dammbach,und Laufach sowie ein 8000 Liter fassender Abrollbehälter Wasser der FF Goldbach auf den Weg nach Weibersbrunn. Mit dem Einsatz von insgesamt 6 C-Rohren konnte eine weitere Brandausbreitung wirkungsvoll unterbunden werden. Nach einer guten halben Stunde war die Forstmaschine unter Einsatz von 2 Atemschutztrupps gelöscht und die Gefahr eines größeren Waldbrandes bis auf Weiteres gestoppt. Derzeit laufen die Nachlöscharbeiten. Dazu müssen Schneisen in die Pflanzung geschnitten werden. Mit Hilfe von Wärmebildkameras werden die Glutnester lokalisiert und abgelöscht. Parallel dazu wird die Bergung des Arbeitsgerätes vorbereitet. Die Einsatzdauer ist derzeit noch ungewiss.

Insgesamt sind die Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und 52 Kräften vor Ort. Der Fahrer der Maschine wurde in der Anfangsphase von Feuerwehrleuten betreut. Ein Rettungswagen des Rettungsdienstes ist zur Absicherung der Feuerwehrkräfte an der Einsatzstelle. Außerdem sind auch Vertreter des Forstbetriebes vor Ort. Zur Ursache der Brandentstehung und Schadenshöhe können wir keine Aussage treffen.

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Die Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg begeben sich am frühen Samstagmorgen im Bus auf den Weg nach Hammelburg. Hier erwartet die 96 Teilnehmer ein herzlicher Empfang im Feuerwehrhaus der Stadt. Es gab zwei Strecken zur Auswahl eine mit 18 km und eine mit 12,5 km. Nach dem gemeinsamen Frühstück geht es für die ambitioniertere Hälfte der Ausflügler nach Aura. Die andere Gruppe startet in Elfershausen. Hier starten sie zu viert im Kanu Saale abwärts ins Abenteuer. So konnten sich die ersten gleich zu Beginn nach einem gescheiterten Einstieg ins Kanu etwas unfreiwillig in der Saale abkühlen. Bei sonnig, warmem Wetter sind die Klamotten auf der Fahrt flussabwärts auch schnell wieder trocken. Auf dem Weg zum ersten Wehr bekommen auch ungeübte „Seefahrer“ langsam den Dreh raus und schaffen es ihre Schlangenlinienfahrt abzustellen. Einige Verwirrung entsteht beim Umlaufen des selbigen, sodass einige zu Früh wieder in den Fluss einsteigen und schon nach wenigen Metern mit ihrem Kanu auf Grund laufen. Sehr zur Schadenfreude der anderen müssen nun alle das Boot verlassen und bekommen beim Weitertragen im flachen sehr breiten Flussbett nasse Füße. Doch die Schadenfreude wehrt nur kurz denn auch beim zweiten Einstieg schaffen es manche wieder unfreiwillig eine Eskimo Rolle durchzuführen. Im anschließenden etwas wilderen Abschnitt der malerischen Saale sind nun die Steuermänner besonders gefordert. Es gillt Felsen auszuweichen, umgestürzten Bäume zu umfahren und in den kurzen schnelleren Stücken nicht in den Uferbewuchs zu geraten. Gegen frühen Nachmittag erreichen die ersten die Pause Station an einer ehemaligen Mühle. Hier verköstigt uns die Kreisjugendfeuerwehr Bad Kissingen mit warmer „Worscht im Weck“, verfeinert mit etwas Ketchup oder Senf. So gestärkt machen wir uns auf zur letzten eher ruhigen Etappe. Der größtenteils naturbelasse Fluss bietet hier neben Zahlreichen Enten, Schwänen und Seerosen sogar auch Fische zu beobachten. Nun kommen bereits die ersten die erst zur Hälfte eingestiegen sind am Ziel in Hammelburg an und verbummeln die restliche Zeit in der historischen Altstadt. Bei dem warmen Sommertag bietet es sich an bei Döner und Eis den Tag dort ausklingen zu lassen. Währenddessen führen andere noch Wettrennen auf der Saale durch. Diese enden aber eher in Gelächter und unkoordiniertem Paddel plantschen als einen wirklichen Sieger zu küren. Da die Strömung nun sehr ruhig ist schwimmen nun auch einige zusammen mit ihrem Boot, um sich etwas abzukühlen. Gegen 18.00 Uhr kommen auch die letzten mittlerweile Profi Paddler nach der 18 km Tour am Ziel an und es treten alle gemeinsam die Heimreise mit dem Bus an.

Herzlicher Dank für den freundlichen Empfang und das ausgewogene Frühstück sowie die Mittagsverpflegung an die Feuerwehr Stadt Hammelburg und die Kreisjugendfeuerwehr Bad Kissingen.

Herzlicher Dank auch an das Fachreferat und Kreisjugendwart Georg Thoma für die Organisation des Ausflugs. Selbstverständlich auch an alle Teilnehmer mit denen wir zusammen den Tag über unseren Spaß hatten.

Die Freiwillige Feuerwehr Goldbach trauert um ihren Ehrenkommandanten Josef Krausert, der im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Josef Krausert war auch viele Jahre als Kreisbrandmeister im Landkreis Aschaffenburg tätig.

Unserer aller Mitgefühl und Anteilnahme gilt der Familie.

Die Beisetzung findet am Samstag, den 03.08.2019 in Goldbach statt. Um 10 Uhr ist das Requiem in der St. Nikolaus Kirche mit anschließender Beisetzung auf dem Hauptfriedhof.

Josef Krausert
 

112-Newsletter vom 1. August 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

heute nimmt unsere neue zentrale Hotline für IT‑Sicherheitsnotfälle beim Bayerischen Landeskriminalamt ihren Betrieb auf. Unter der Telefonnummer 089/1212-4400 erhalten Bürgerinnen und Bürger im IT‑Notfall schnelle und unbürokratische Hilfe - egal ob beim Passwortdiebstahl, bei Viren oder Phishing-Mails.

Ein Hackerangriff hat gravierende Folgen und bei der Aufklärung zählt jede Minute. Nunmehr gibt es einen zentralen Ansprechpartner für die Bürger, der zügig und kompetent Hilfe leistet. So wie wir bei einem Einbruch die 110 wählen, haben wir jetzt eine Notfallnummer bei einem Einbruch in unsere digitale Welt. Mit unserer neuen Hotline lassen wir die Menschen bei Cybernotfällen nicht allein.

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Herrmann und Gerlach starten Hotline für IT‑Sicherheitsnotfälle

Innenminister Joachim Herrmann und Digitalministerin Judith Gerlach haben eine neue zentrale Hotline für IT‑Sicherheitsnotfälle beim Bayerischen Landeskriminalamt vorgestellt. Wie der Innenminister erklärte, können Bürgerinnen und Bürger die Hotline anrufen, wenn beispielsweise der Verdacht besteht, dass Passwörter gehackt oder Viren eingeschleust wurden. Auch wenn man auf Phishing-Mails hereingefallen ist oder das Computersystem verschlüsselt wurde, stehen die Experten der Polizei mit Rat und Tat zur Seite. Die neue Hotline ist unter der Telefonnummer 089/1212-4400 zu den allgemeinen Bürozeiten von Montag bis Donnerstag zwischen 8:00 bis 16:00 Uhr und Freitag von 8:00 bis 14:00 Uhr erreichbar.

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Landesfeuerwehrverband Bayern erhält vom Freistaat 275.000 Euro

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gewährt dem Landesfeuerwehrverband Bayern erneut finanzielle Mittel in Höhe von 275.000 Euro für seine Kampagne zur Mitglieder- und Nachwuchsgewinnung. Das hat Innenminister Joachim Herrmann mitgeteilt. "In den Bayerischen Feuerwehren engagieren sich über 310.000 Männer und Frauen ehrenamtlich für Menschen in Not. Es ist eine wichtige Zukunftsaufgabe, dieses überwältigende ehrenamtliche Potential dauerhaft zu erhalten – vor dem Hintergrund der demographischen und gesellschaftlichen Entwicklungen eine enorme Herausforderung!", sagte Herrmann. "Daher unterstützt der Freistaat die Nachwuchskampagnen des Landesfeuerwehrverbands bereits seit 2011 jährlich mit einem Zuschuss von 275.000 Euro, in Gesamtsumme also mit fast 2,5 Millionen Euro."

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2018 rund 120 Tonnen Kampfmittel beseitigt

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat im Jahr 2018 in Bayern rund 120 Tonnen Kampfmittel beseitigt, darunter mehr als 200 Bombenblindgänger, und insgesamt fast 50 Tonnen mehr als 2017. Das hat Innenminister Joachim Herrmann mitgeteilt: "Darunter waren auch 220 alliierte Spreng- und Splitterbomben, wie sie vor allem im Zusammenhang mit Bauvorhaben gefunden werden. Der vom Freistaat beauftragte Kampfmittelbeseitigungsdienst muss sie meist schon vor Ort unschädlich machen, oft müssen Anwohner evakuiert werden." Die Experten des Räumdienstes gingen dabei mehr als 1.100 Meldungen nach. Herrmann: „Vor allem dort, wo es zu Kriegszeiten Bombardierungen gab, etwa im Umfeld ehemaliger Rüstungsbetriebe oder in städtischen Arealen, müssen wir auch weiterhin mit Bombenblindgängern rechnen."

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Die Neuauflage des Brandschutzleitfadens für Gebäude des Bundes (4. Auflage) wurde  von erfahrenen Fachleute aus dem Bereich der Verwaltung, der Forschung und Lehre, der Feuerwehr, der Architekten und Ingenieure, der Versicherungswirtschaft und der Bau- und Baustoffindustrie auf Grund der Auswertung der Anregungen und Bedenken aus den vergangenen Jahren fortgeschrieben.

Der Brandschutzleitfaden versteht sich als Ratgeber bei Brandschutzplanungen durch die staatliche Bauverwaltung oder entsprechende Fachplaner und als Verständnishilfe für die Nutzer und Bedarfsträger zur Akzeptanz von Brandschutzmaßnahmen. Er stellt unseres Erachtens auch eine Hilfe für Gebäude außerhalb des Bundes dar.

Der Leitfaden gibt für die staatliche Bauverwaltung einheitliche Brandschutzgrundsätze für Planung, Durchführung, Betrieb und Instandhaltung vor und  zeigt, dass Brandschutzkonzepte eigenständige Planungen darstellen, die nicht als Nebenprodukt bei einzelnen Gewerkeplanungen anfallen.

Der Leitfaden bringt den Zweck und die Ziele des Brandschutzkonzeptgedankens klar zum Ausdruck, leitet zur Erstellung von ganzheitlichen Brandschutzkonzepten an und erlaubt es, über eine Schutzzielbetrachtung und Risikoabwägung die Vollständigkeit eines gebäudespezifischen Brandschutzkonzeptes zu überprüfen.

Link zum Download des Leitfadens

Ein beträchtlicher Sachschaden und zwei leichtverletzte Feuerwehrleute: Das ist die vorläufige Bilanz eines Brandes im Gerätehaus der Feuerwehr Kleinostheim.

Die Freiwilligen Feuerwehren Kleinostheim und Mainaschaff sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel wurden am Mittwochmorgen (31.07.2019) gegen 02:15 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in das Gerätehaus Kleinostheim alarmiert.

Schon auf der Anfahrt zum Feuerwehrgerätehaus wurden eine starke Rauchentwicklung und ein Brandgeschehen festgestellt. Sofort wurden weitere Kräfte der umliegenden Feuerwehren nachgefordert. Bei der näheren Erkundung wurde festgestellt, dass das Tanklöschfahrzeug in voller Ausdehnung brannte und das Feuer bereits auf den Einsatzleitwagen übergegriffen hatte. Auch die Drehleiter wurde durch die starke Hitzeentwicklung in der Fahrzeughalle in Mitleidenschaft gezogen. Geistesgegenwärtig fuhren die Einsatzkräfte die übrigen Einsatzfahrzeuge aus der Fahrzeughalle ins Freie. Sofort ließ Einsatzleiter Torsten Eisert (stellv. Kommandant der Feuerwehr Kleinostheim) einen Löschangriff mit drei C-Rohren durchführen. Weiterhin wurden die restlichen Räume des Gerätehauses unter Atemschutz auf eine Brandausbreitung bzw. ein Brandgeschehen kontrolliert. Bei der Kontrolle konnten keine weiteren Auffälligkeiten im Gebäude festgestellt werden. Insgesamt wurden fünf Atemschutztrupps eingesetzt. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten und der abschließenden Kontrolle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Noch in der Nacht nahmen die Beamten die Ermittlungen bezüglich der Brandursache auf.

Bei den Löscharbeiten verletzten sich zwei Feuerwehrleute leicht. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurden sie in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Rettungsdient war mir zwei Rettungswagen (BRK Rettungswache Alzenau und Malteser Rettungswache Aschaffenburg) sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst (Heiko Magel, Malteser Aschaffenburg) vor Ort.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf 11 Fahrzeuge und rund 60 Kräfte der Feuerwehren Kleinostheim, Mainaschaff und Karlstein zurückgreifen. Von Seiten der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer, Kreisbrandinspektor Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und ein Pressesprecher vor Ort. Ebenfalls machte sich der erste Bürgermeister der Gemeinde Kleinostheim Dennis Neßwald ein Bild vom Geschehen.

Noch in der Nacht wurde über einen Notbetrieb der Feuerwehr Kleinostheim beraten. Die Fahrzeughalle ist durch das Brandgeschehen derzeit nicht mehr nutzbar. Das Tanklöschfahrzeug brannte völlig aus. Der Einsatzleitwagen und die Drehleiter wurden ebenfalls so stark beschädigt das beide Fahrzeuge nicht mehr einsatzklar sind. Die Feuerwehren der umliegenden Gemeinden werden hier im Einsatzfall von der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain alarmiert und die nötigen Einsatzmittel nach Kleinostheim entsenden.

Über die Verletzungen, die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Bilder und Text: Markus Fischer, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Info der FF Kahl für die Teilnehmer des Seminars Taktische Ventilation am Samstag, 03.08.2019 in Kahl:
Folgende Infos bitte ich euch den Teilnehmer durchzugeben:
-Parken ist nur um das Feuerwehrhaus möglich - Hanauer Landstraße oder Umgehungsstraße
-Schutzkleidung bitte sep. mitbringen. Umkleiden M/W vorhanden - Im Schulungsraum keine Schutzkleidung gestattet
-Verpflegung im Sinne Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Wasser ist im Paket dabei.
WICHTIG: Habt ihr Allergiker, Vegetarier oder Veganer bei euren Teilnehmern? Wenn ja unbedingt Rückmeldung, wir machen alles möglich!     
Wer fragen hat, einfach melden! Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 01713154358
Gruß
Alexander Reuß
Leiter der Feuerwehr
Gemeinde Kahl am Main
Freiwillige Feuerwehr

KREISFEUERWEHRVERBAND LANDKREIS ASCHAFFENBURG E.V.

FACHBEREICH VEREINSARBEIT

Auf der vor einiger Zeit in Aschaffenburg stattgefundenen Veranstaltung des Finanzamtes zur Vereinsbesteuerung konnte vorhandenes Wissen vertieft werden. Es gab nichts grundsätzlich neues, lediglich die Art der Steuererklärung lässt aufhorchen.

Nach direkter Aussage der Finanzverwaltung kann und wird man sich, auch in Hinblick auf die Vereinsbesteuerung, dem elektronischen Zeitalter nicht verschließen. Das bedeutet, dass auch die Vereine dazu angehalten sind, die Steuererklärung auf elektronischem Wege abzugeben.

Näheres dazu findet man unter www.elster.de.

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat hat eine sehr brauchbare Info-Broschüre „Steuertipps für Vereine" herausgebracht. Sie kann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden.

Mit kameradschaftlichem Gruß

Peter Kernhof

"ABC-Einsatz Strahlenschutz" 26.08. bis 30.08.2019 an der SFS Regensburg

"Führer im ABC-Einsatz" 02.09. bis 13.09.2019 an der SFS Geretsried

"Leiter einer Feuerwehr" 09.09. bis 12.09.19 an der SFS Würzburg

"ABC-Einsatz Grundlagen" 09.09. bis 13.09.2019 an der SFS Regensburg 

"Standortschulung Strahlenschutz" am 26.09.2019 durch SFS Würzburg bei der FF Großostheim Teilnehmer mit mind. Truppmannausbildung und Atemschutzgeräteträgerlehrgang mit gültigem Nachweis G.26-3 oder im Zuge einer laufenden MTA Ausbildung mit erfolgreich abgeschlossenem Basis-Modul und Atemschutzgeräteträgerlehrgang mit gültigem Nachweis G.26-3

"ABC-Einsatz Strahlenschutz" 04.11. bis 08.11.2019 an der SFS Regensburg

Interessierte melden sich bitte unter
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zusammen mit Wasserrettern der Feuerwehr Aschaffenburg sowie der Wasserwacht SEG, um 13:54 Uhr an das Camping und Freizeitgebiet Karlstein, lokal besser bekannt als „Weißsee“, alarmiert. Dort wurde gemeldet, dass eine Person, während des Schwimmens, einfach untergegangen sei. Dies bestätigten gleich mehrere Zeugen. Die anwesenden Badaufsichten reagierten sofort, setzten einen Notruf ab und begannen mit der Suche im Wasser. 

Von Seiten der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, rückten insgesamt sechs Fahrzeuge und drei Boote, mit 31 Einsatzkräften, unter der Leitung des Kommandanten Andreas Emge aus. Die Wasserretter der Feuerwehr Aschaffenburg, waren mit vier Fahrzeugen und acht Tauchern, am Einsatzort. Die Wasserwacht SEG sowie der Rettungsdienst, erschienen mit neun Fahrzeugen, drei Booten und ca. 40 Personen (darunter sieben Taucher) sowie die Wasserwacht Karlstein mit einem Boot und mehreren Rettungsschwimmern. Die Kräfte der Wasserwacht wurden von Sven Oster (Mainaschaff) geführt. Ebenfalls vor Ort war ein Rettungshubschrauber, welcher zuerst den See absuchte und dann neben im Stadion gelandet war. Auch die Drohne der Feuerwehr Gemeinde Karlstein kam zum Einsatz, mit dieser konnte ebenfalls die Wasseroberfläche abgesucht und die Einsatzstelle dokumentiert werden. 

Taucher fanden schließlich die Person unter Wasser treibend und brachten sie an Land. Sofort wurde diese von einem Notarzt und Rettungssanitätern übernommen. Jegliche Versuche der Wiederbelebung scheiterten, so dass am Ende nur noch der Tod festgestellt werden konnte. 

Die Einsatzkräfte bauten alle Einsatzmittel zurück und holten die Boote aus dem Wasser, die Absperrungen wurden aufgehoben, das Material wieder verladen. So endete der Einsatz gegen 16:30 Uhr, zurück am Gerätehaus. 

Zur Person selbst, sowie zu den umständen die zum Tod führten, können wir keinerlei aussagen treffen. Die Behörden haben hier bereits ihre Ermittlungsarbeiten aufgenommen. 

gez. Andreas Emge

Pressesprecher Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

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Gegen 0:30 Uhr zog am Sonntag (28.07.2019) ein heftiger Gewitterschauer über den Landkreis Aschaffenburg hinweg. Dadurch kam es in den frühen Morgenstunden landkreisweit zu rund 60 Unwettereinsätzen. Besonders betroffen waren die Ortschaften: Stockstadt, Mainaschaff, Kleinostheim, Karlstein, Kahl, Glattbach, Wenighösbach und Hemsbach.

Die Einsätze umfassten vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, umgestürzte Bäume sowie einen Stromausfall.

In der Mainaschaffer Johann-Dahlem-Straße musste die Feuerwehr einen PKW Fahrer mit einem Flachwasserschubboot aus seiner Zwangslage befreien. Das Fahrzeug blieb in der überfluteten Bahnunterführung liegen. Weiterhin mussten in Mainaschaff aus einem Spielcasino welches im Untergeschoss lag rund 20 Personen mit tatkräftiger Hilfe der Feuerwehr befreit werden. Ein Entkommen über die vorgesehenen Wege war aufgrund der Wassermassen nicht mehr möglich.

In einem Wohnanwesen in Karlstein stand ein Kellerraum 1,80 Meter tief unter Wasser. Weiterhin musste aus der Bahnunterführung der Karlsteiner Frankenstraße ein PKW aus den Fluten geborgen werden.

Bei den Unwettereinsätzen kamen meist Wassersauger, Tauchpumpen und spezielle Hochwasserschmutzpumpen zum Einsatz.

Nach bisherigem Kenntnisstand der Feuerwehr gab es keine Verletzten  im Zusammenhang mit dem Unwetterereignis im Landkreis Aschaffenburg.

Auch die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt wurde vorsorglich besetzt. Eine Verbindungsperson der Kreisbrandinspektion befand sich in der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain.

Über den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Feuerwehr im Einsatz

Auf der gestrigen Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim wurde Dr. Thomas Domanig von den aktiven Feuerwehrdienstleistenden und wahlberechtigten Feuerwehranwärtern zum neuen Kommandanten der größten Feuerwehr des Landkreises Aschaffenburg gewählt. Der bisherige stellvertretende Kommandant Thomas Domanig setzte sich dabei mit 72 zu 33 Stimmen gegen seinen Mitbewerber Christian Steiner durch, der als Gruppenführer und hauptamtlicher Gerätewart bei der FF Großostheim aktiv ist. Zu seinem Stellvertreter wählte die Versammlung Alan Friedrich, der sich in einer spannenden Abstimmung mit 52 zu 51 Stimmen gegen Volker Becker durchsetzte. Die Amtszeit der neuen Feuerwehrführung beginnt nach der Bestätigung durch den Gemeinderat am 01.10.2019.

Im Rahmen der Versammlung dankte Großostheims 1. Bürgermeister Herbert Jakob dem scheidenden Kommandanten Stefan Ullrich, der sich nach 18 Jahren an der Spitze der Feuerwehr nicht mehr zur Wahl stellte. Der 57-jährige war von 1986 bis 1990 und von 1997 bis 2001 stellvertretender Kommandant der Feuerwehr bis er schließlich im Jahr 2001 zum Kommandanten gewählt wurde. Ullrich habe in seiner Amtszeit stets das Heft des Handelns in der Hand gehabt. Neben den jährlich zwischen 300 und 400 Einsätzen sei auch die Teilnahme an zahlreichen überörtlichen Einsätzen, beispielsweise bei einem Waldbrand im griechischen Olympia, bei Hochwassereinsätzen in Raguhn (Sachsen-Anhalt) und Passau oder bei der Schneekatastrophe im Bayerischen Wald zu organisieren gewesen.

Thomas Domanig und Alan Friedreich bedankten sich für das in sie gesetzte Vertrauen und versprachen sich mit ganzer Kraft für die Weiterentwicklung der Feuerwehr Großostheim einzusetzen.

Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg wünscht der neuen Feuerwehrführung viel Erfolg bei der Bewältigung der kommenden Aufgaben.

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v.l. 2. Bürgermeister Horst Müller, Alan Friedreich, Stefan Ullrich, Thomas Domanig, 1. Bürgermeister Herbert Jakob

GROSSOSTHEIM OT RINGHEIM, LRK. ASCHAFFENBURG. Am Freitagabend ist es auf dem Südring zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 28 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben gekommen ist. Er war ohne Helm und offenbar berauscht mit seiner Maschine gestürzt und hatte sich so schwere Verletzungen zugezogen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der junge Mann gegen 21.05 Uhr mit seiner Kawasaki Ninja auf dem Südring in absteigender Richtung unterwegs gewesen. Auf Höhe des Sportheimes leitete der Krad-Fahrer offenbar eine Vollbremsung ein, stürzte alleinbeteiligt und prallte mit seiner Maschine gegen eine Wand. Auch da er keinen Helm getragen hatte, zog sich der 28-Jährige so schwere Verletzungen zu, dass der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde auch ein Sachverständiger zur Unterstützung der Aschaffenburger Polizei an die Unfallstelle beordert. Auch die Feuerwehr aus Großostheim war vor Ort im Einsatz. Es wurden bereits Untersuchungen eingeleitet, um die Ursache für den schweren Verkehrsunfall zu erforschen. Die Kawasaki, die der junge Mann gefahren hatte, war nicht zugelassen und zudem mit einem falschen Kennzeichen versehen.

Pressemeldung des PP Unterfranken vom 27.07.2019

Feuerwehr im Einsatz

In Großostheim ist am Freitagabend (26.07.2019 – 19:43 Uhr) ein Mähdrescher auf einem Feld in Brand geraten. Das Feuer entstand aus bislang ungeklärter Ursache bei Erntearbeiten unweit des Wartturmwegs. Durch das umsichtige Eingreifen des Fahrers und seiner Kollegen mit Feuerlöschern, konnte eine Brandausbreitung auf das abgeerntete Feld und somit ein Flächenbrand verhindert werden. Der Einsatzort befand sich nicht wie ursprünglich gemeldet in der Mömlinger Straße sondern im Wartturmweg. Die Rauchwolke lotste die Feuerwehrkräfte zur Brandstelle.

Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte stand die landwirtschaftliche Maschine in Vollbrand. Sofort ließ Einsatzleiter Dr. Thomas Domanig (stellv. Kommandant der Feuerwehr Großostheim) einen Löschangriff mit drei C-Rohren unter Atemschutz durchführen. Um das Feuer komplett löschen zu können, musste das Erntegut händisch aus der Dreschkammer geräumt werden. Diese Maßnahmen brachten nach kurzer Zeit den gewünschten Erfolg, sodass „Feuer unter Kontrolle bzw. Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden konnte. Weiterhin wurde das Fahrzeug auf auslaufende Betriebsmittel kontrolliert, welche jedoch nicht austraten. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten und der abschließenden Kontrolle der Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera wurde diese dem Eigentümer des Fahrzeugs übergeben.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf sechs Einsatzfahrzeuge und rund 35 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandinspektor Otto Hofmann vertreten. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen im Einsatz. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden.

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.


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