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Gegen 0:30 Uhr zog am Sonntag (28.07.2019) ein heftiger Gewitterschauer über den Landkreis Aschaffenburg hinweg. Dadurch kam es in den frühen Morgenstunden landkreisweit zu rund 60 Unwettereinsätzen. Besonders betroffen waren die Ortschaften: Stockstadt, Mainaschaff, Kleinostheim, Karlstein, Kahl, Glattbach, Wenighösbach und Hemsbach.

Die Einsätze umfassten vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, umgestürzte Bäume sowie einen Stromausfall.

In der Mainaschaffer Johann-Dahlem-Straße musste die Feuerwehr einen PKW Fahrer mit einem Flachwasserschubboot aus seiner Zwangslage befreien. Das Fahrzeug blieb in der überfluteten Bahnunterführung liegen. Weiterhin mussten in Mainaschaff aus einem Spielcasino welches im Untergeschoss lag rund 20 Personen mit tatkräftiger Hilfe der Feuerwehr befreit werden. Ein Entkommen über die vorgesehenen Wege war aufgrund der Wassermassen nicht mehr möglich.

In einem Wohnanwesen in Karlstein stand ein Kellerraum 1,80 Meter tief unter Wasser. Weiterhin musste aus der Bahnunterführung der Karlsteiner Frankenstraße ein PKW aus den Fluten geborgen werden.

Bei den Unwettereinsätzen kamen meist Wassersauger, Tauchpumpen und spezielle Hochwasserschmutzpumpen zum Einsatz.

Nach bisherigem Kenntnisstand der Feuerwehr gab es keine Verletzten  im Zusammenhang mit dem Unwetterereignis im Landkreis Aschaffenburg.

Auch die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt wurde vorsorglich besetzt. Eine Verbindungsperson der Kreisbrandinspektion befand sich in der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain.

Über den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Feuerwehr im Einsatz

Auf der gestrigen Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim wurde Dr. Thomas Domanig von den aktiven Feuerwehrdienstleistenden und wahlberechtigten Feuerwehranwärtern zum neuen Kommandanten der größten Feuerwehr des Landkreises Aschaffenburg gewählt. Der bisherige stellvertretende Kommandant Thomas Domanig setzte sich dabei mit 72 zu 33 Stimmen gegen seinen Mitbewerber Christian Steiner durch, der als Gruppenführer und hauptamtlicher Gerätewart bei der FF Großostheim aktiv ist. Zu seinem Stellvertreter wählte die Versammlung Alan Friedrich, der sich in einer spannenden Abstimmung mit 52 zu 51 Stimmen gegen Volker Becker durchsetzte. Die Amtszeit der neuen Feuerwehrführung beginnt nach der Bestätigung durch den Gemeinderat am 01.10.2019.

Im Rahmen der Versammlung dankte Großostheims 1. Bürgermeister Herbert Jakob dem scheidenden Kommandanten Stefan Ullrich, der sich nach 18 Jahren an der Spitze der Feuerwehr nicht mehr zur Wahl stellte. Der 57-jährige war von 1986 bis 1990 und von 1997 bis 2001 stellvertretender Kommandant der Feuerwehr bis er schließlich im Jahr 2001 zum Kommandanten gewählt wurde. Ullrich habe in seiner Amtszeit stets das Heft des Handelns in der Hand gehabt. Neben den jährlich zwischen 300 und 400 Einsätzen sei auch die Teilnahme an zahlreichen überörtlichen Einsätzen, beispielsweise bei einem Waldbrand im griechischen Olympia, bei Hochwassereinsätzen in Raguhn (Sachsen-Anhalt) und Passau oder bei der Schneekatastrophe im Bayerischen Wald zu organisieren gewesen.

Thomas Domanig und Alan Friedreich bedankten sich für das in sie gesetzte Vertrauen und versprachen sich mit ganzer Kraft für die Weiterentwicklung der Feuerwehr Großostheim einzusetzen.

Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg wünscht der neuen Feuerwehrführung viel Erfolg bei der Bewältigung der kommenden Aufgaben.

KdtWahl 014b1

v.l. 2. Bürgermeister Horst Müller, Alan Friedreich, Stefan Ullrich, Thomas Domanig, 1. Bürgermeister Herbert Jakob

GROSSOSTHEIM OT RINGHEIM, LRK. ASCHAFFENBURG. Am Freitagabend ist es auf dem Südring zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 28 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben gekommen ist. Er war ohne Helm und offenbar berauscht mit seiner Maschine gestürzt und hatte sich so schwere Verletzungen zugezogen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der junge Mann gegen 21.05 Uhr mit seiner Kawasaki Ninja auf dem Südring in absteigender Richtung unterwegs gewesen. Auf Höhe des Sportheimes leitete der Krad-Fahrer offenbar eine Vollbremsung ein, stürzte alleinbeteiligt und prallte mit seiner Maschine gegen eine Wand. Auch da er keinen Helm getragen hatte, zog sich der 28-Jährige so schwere Verletzungen zu, dass der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde auch ein Sachverständiger zur Unterstützung der Aschaffenburger Polizei an die Unfallstelle beordert. Auch die Feuerwehr aus Großostheim war vor Ort im Einsatz. Es wurden bereits Untersuchungen eingeleitet, um die Ursache für den schweren Verkehrsunfall zu erforschen. Die Kawasaki, die der junge Mann gefahren hatte, war nicht zugelassen und zudem mit einem falschen Kennzeichen versehen.

Pressemeldung des PP Unterfranken vom 27.07.2019

Feuerwehr im Einsatz

In Großostheim ist am Freitagabend (26.07.2019 – 19:43 Uhr) ein Mähdrescher auf einem Feld in Brand geraten. Das Feuer entstand aus bislang ungeklärter Ursache bei Erntearbeiten unweit des Wartturmwegs. Durch das umsichtige Eingreifen des Fahrers und seiner Kollegen mit Feuerlöschern, konnte eine Brandausbreitung auf das abgeerntete Feld und somit ein Flächenbrand verhindert werden. Der Einsatzort befand sich nicht wie ursprünglich gemeldet in der Mömlinger Straße sondern im Wartturmweg. Die Rauchwolke lotste die Feuerwehrkräfte zur Brandstelle.

Bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte stand die landwirtschaftliche Maschine in Vollbrand. Sofort ließ Einsatzleiter Dr. Thomas Domanig (stellv. Kommandant der Feuerwehr Großostheim) einen Löschangriff mit drei C-Rohren unter Atemschutz durchführen. Um das Feuer komplett löschen zu können, musste das Erntegut händisch aus der Dreschkammer geräumt werden. Diese Maßnahmen brachten nach kurzer Zeit den gewünschten Erfolg, sodass „Feuer unter Kontrolle bzw. Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden konnte. Weiterhin wurde das Fahrzeug auf auslaufende Betriebsmittel kontrolliert, welche jedoch nicht austraten. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten und der abschließenden Kontrolle der Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera wurde diese dem Eigentümer des Fahrzeugs übergeben.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf sechs Einsatzfahrzeuge und rund 35 Feuerwehrkräfte zurückgreifen. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandinspektor Otto Hofmann vertreten. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen im Einsatz. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden.

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.


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Mit der ÜE 5012 wurde die Brandmeldeanlage bei der EWG, Aschaffstraße 1-3, in Goldbach zur ILS Bayerischer Untermain aufgeschaltet.

Ein paar Ereignisreiche Stunden liegen hinter den freiwilligen Einsatzkräften der Feuerwehr Gemeinde Karlstein. Zu vier Einsätzen wurden die Kameraden in den letzten 16 Stunden alarmiert.

Los ging es am Dienstagabend um 22:19 Uhr, am Ende der Lindigstraße war der Asphalt, warum auch immer, eingebrochen. In der Straße befand sich ein größeres Loch, dieses wurde mit vier Absperrgittern „eingezäunt“ und mit Blinklampen abgesichert.

Um 10:31 Uhr klingelten die Meldeempfänger erneut, nach einem technischen Defekt verlor ein Traktor größere Mengen Hydrauliköl. Der Fahrer verhielt sich sehr vorbildlich und hielt auf einer befestigten Stelle zügig an und konnte somit einen größeren Umweltschaden vermeiden. Ausgerückt mit HLF 20/16, GW-U und KdoW, konnten wir eine geringe Restmenge noch auffangen. Unser Schwerpunkt lag bei der Ausbreitungsvermeidung, hierzu wurde ein kleiner Damm aus Ölbindemittel ausgebracht, weiterhin die verschmutzten Bereich der Fahrbahn abgesperrt. Die Reinigung wurde dann durch eine Fachfirma übernommen, wir sicherten vor Ort nur weiter ab.

Noch während der Einsatz mit dem Traktor lief, ging es weiter zu einer brennenden Hecke im Ortsgebiet. Um 12:09 Uhr läuteten aus diesem Grund unsere „Taschensirenen“ erneut. Kaum zu glauben, aber ein Bürger hatte bei 34° und Waldbrandstufe 5, mit einem Gas Brenner Unkraut abgebrannt! Hierbei ging dann, welch eine Überraschung, der Schilfmattenzaun des Nachbarn in Flammen auf. Ein Kamerad, welcher in direkter Nachbarschaft wohnt, reagierte sehr schnell und hatte mit ein paar Eimern Wassern das Feuer, noch vor dem Eintreffen des HLF 20/16, unter Kontrolle. Dieser Einsatz hätte wirklich nicht sein müssen, letztendlich kann dieser evtl. sogar in grob Fahrlässig eingestuft werden. Die anwesende Polizeistreife hat den Sachverhalt aufgenommen, der Verursacher wird in den nächsten Tagen Post und eine Rechnung bekommen, sollte sich die „grobe Fahrlässigkeit“ bestätigen.

Kaum zurück an der Wache, die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt, alarmierte es um 14:23 Uhr wieder. Die SEG Drohne der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, wurde zur Amtshilfe für die Polizei, nach Wörth am Main gerufen (die Drohne des Landkreises Miltenberg ist aktuell zur Wartung). Dort brannten mehreer 10.000 qm Ackerfläche. Zur Dokumentationen und Beweissicherung wurde das gesamte Einsatzgebiet überflogen und aufgezeichnet. Gegen 17:30 Uhr war auch dieser Einsatz für uns beendet und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Jetzt hoffen wir nur, dass es ruhig bleibt und keine weitere Einsätze bei diesen hohen Temperaturen folgen.

Andreas Emge
Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

Die seit Wochen in Unterfranken andauernden Trockenheit entwickelt sich immer mehr zu einer echten Dürre. Ab Mittwoch dominieren die Hundstage mit extremer Hitze die Wetterlage. Es herrscht gerade wegen der sehr niedrigen Bodenfeuchte im gesamten Regierungsbezirk sehr hohe Waldbrandgefahr.

Die gleiche Entwicklung von hoher zu sehr hoher Gefahrenstufe gilt für Unterfranken nach dem Graslandfeuerindex, der die Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs beschreibt.

Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken vom 24. bis 29. Juli 2019 die Luftbeobachtung der unterfränkischen Wälder mit Flugzeugen an.

Wegen des schönen Wetters ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist für den gesamten Zeitraum der Anordnung die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit deutlich erhöht.

Das seit 30. März 2019 vom Flugplatz Giebelstadt aus in Dienst gestellte Schnelle Einsatzflugzeug (SEF) trägt den Funkrufnamen „Kater Unterfranken 15/5“. Dieses Flugzeug kann jederzeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zur Luftbeobachtung über die ILS Würzburg angefordert werden.  

Die anderen zur Luftbeobachtung eingesetzten Flugzeuge für die Kontrollflüge tragen die Funkrufnamen „Kater Unterfranken 15/1 bis 15/4“.




Wegen Arbeiten an der Fernwasserleitung nach Johannesberg kann in der Zeit von 23.07.2019 20 Uhr bis 24.07.2019 6 Uhr in den Johannesberger Ortsteilen Johannesberg, Oberafferbach und im Himbeergrund der Gemeinde Glattbach kein Löschwasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz der Fernwasserbersorgung Spessartgruppe entnommen werden.
Die Feuerwehren bzw. die ILS werden bei einem Brandereigniss in dieser Zeit entsprechend frühzeitig weitere wasserführende Löschfahrzeuge alarmieren.  

Für die Geährdungsbeurteilung in den Freiwilligen Feuerwehren haben die Feuerwehr-Unfallkassen HFUK Nord, FUK Mitte und FUK Brandenburg in Kooperation mit der Fachfirma Mesino die Software riskoo für den Feuerwehrbereich entwickelt. Sie hilft, den Prozess Gefährdungsbeurteilung deutlich zu vereinfachen. Aufgrund der hohen Nachfrage aus dem gesamten Bundesgebiet wird das Programm nun deutschlandweit zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt. Dies gaben die an dem Projekt beteiligten Feuerwehr-Unfallkassen gemeinsam mit der Firma Mesino bekannt.

Mit der Software riskoo wird ein kostenloses Online-Tool angeboten, welches ein strukturiertes Vorgehen für die Gefährdungsbeurteilung im Feuerwehrbereich ermöglicht. Gemeinsam mit Fachleuten der Feuerwehr-Unfallkassen Nord, Mitte und Brandenburg entwickelt, bietet riskoo eine Praxishilfe, die passgenau auf die Freiwilligen Feuerwehren zugeschnitten ist.

Das Programm riskoo ist als Online-Lösung zur Anwendung auf einem PC genauso wie auf einem Tablet oder Laptop geeignet. Es muss lediglich ein Internet-Zugang zur Verfügung stehen, d.h. eine aufwändige Installation des Programms ist nicht erforderlich. Vor der ersten Nutzung müssen nur eine Registrierung erfolgen und die Nutzungsberechtigten festgelegt werden.

Zunächst wurden zwei Module zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung in das Programm eingestellt. Diese finden sich in jeder Feuerwehr, egal welcher Größe, wieder:

Modul 1: Organisation von Sicherheit und Gesundheitsschutz

Modul 2: Feuerwehrhaus

Das Programm Gefährdungsbeurteilung online wird schrittweise weiterentwickelt und mit neuen Modulen ergänzt, damit den Feuerwehren und den Trägern des Brandschutzes ein umfassendes und weitreichendes Werkzeug für eine kontinuierliche Erstellung und Fortführung der Gefährdungsbeurteilung vorliegt. Noch in diesem Jahr wird das Modul Vorbereitung von Einsatzübungen hinzugefügt.

Weitere nützliche Informationen zum Thema und den Zugang zur Software riskoo finden Sie hier:

https://www.hfuknord.de/hfuk/praevention/fachthemen/gefaehrdungsbeurteilung/gefaehrdungsbeurteilung.php

Flyer Gefährdungsbeurteilung online

Haibach. Nur durch das laute Signal eines Rauchmelders konnte am 21. Juli gegen 19.00 Uhr ein Großbrand in einem Wohnhaus mit angrenzenden landwirtschaftlichen Gebäuden verhindert werden.
Offenbar war in der Wohnung im Dachgeschoss des Hauses in der Haibacher Schollstraße ein Akkupack wie er für heutige moderne Elektrogeräte verwendet wird, beim Laden in Brand geraten. Da sich zu diesem Zeitpunkt niemand in dem Gebäude aufhielt, blieb der Brand zunächst unbemerkt. Zuverlässig löste jedoch der Rauchmelder, der in diesem Zimmer installiert war, Alarm aus. Das laute Piepsen bemerkten zeitgleich mehrere Personen aus den Nachbargebäuden.
Ein in der Nachbarschaft wohnender ehemaliger Feuerwehrmann ging zusammen mit dem herbei eilenden Hauseigentümer mit zwei Feuerlöschern gegen den Brand vor. Durch das sofortige Einschreiten konnte das Feuer noch in der Entstehungsphase gelöscht werden, so dass eine Ausbreitung auf den Dachstuhl verhindert wurde.
So war beim Eintreffen der Kräfte der Feuerwehr Gemeinde Haibach das Feuer bereits aus. Die Wehrleute konnten sich dadurch auf die Belüftung der Wohnung und die Bergung des Brandgutes konzentrieren, um eine Wiederentzündung auszuschließen.

Aufgrund eines Hardwareproblems ist die SMS-Alarmierung derzeit ausgefallen.

Eurofunk ist mit dem Austausch der Komponente beauftragt. Nach der Behebung des Problems werden wir wieder über unsere Homepage informieren.

Am 18.07.2019 nahmen im Atemschutzzentrum Goldbach an einer Fortbildung / Übung für CSA-Träger 11 Atemschutzgeräteträger teil.

CSA 1

CSA 2

CSA 3

CSA 4

CSA 5 

Die Regierung von Unterfranken hat dem Markt Mömbris die Freigabe zur vorzeitigen Beschaffung eines Rüstwagens (RW) für die Freiwilligen Feuerwehr Königshofen erteilt.

Am Wochenende des 12. bis 14. Juli begaben sich einige Teilnehmer des Fachreferats Technik sowie interessierte Gäste nach Österreich. Gleich am Anreisetag des neunköpfigen Teams stand der Besuch der Firma Josef Seiwald Karosseriebau in Oberalm auf dem Programm, einem namhaften Hersteller von Löschfahrzeugen. Bei einer Führung durch das Betriebsgelände konnten interessante Informationen über die Herstellung von Löschfahrzeugen gewonnen werden.

Im Anschluss fuhr die Reisegruppe über die Panoramastraße zum Hans-Peter Porsche Traumwerk, um „eine kleine Welt, einen ganzen Kosmos und eine große Show“ kennenzulernen, die Hans-Peter Porsche in Form von Blechspielzeug, Modelleisenbahnen und Sportwagen an die Nachwelt weitergegeben hat.

Nach einem gemütlichen Ausklang des Abends und einer wohlverdienten Nachtruhe begann der Samstag mit der Besichtigung des MAG-Werks in Gröding. Die Firma MAG, die 1965 als Fa. Friedrich Giger gegründet wurde, stellt in der Nähe von Salzburg hochwertige Stromversorgungslösungen her, bekannt ist sie für Stromerzeuger und Lichtmasten.

Natürlich durfte auch das Gesellschaftliche nicht zu kurz kommen: Die weitere Reise führte nach Piding auf das dortige Feuerwehrfest, so grenzübergreifende Kameradschaft gepflegt wurde. Ein herzliches Dankeschön an die Kameraden der Feuerwehr Piding für die schönen Stunden und den Personentransfer.

Der Sonntag stand nun ganz im Zeichen der Heimreise: Während sich auf der Gegenfahrbahn der Urlaubsverkehr in den Süden quälte, konnte dir Reisetruppe entspannt Richtung Norden fahren.

Abschließend ein herzliches Dankeschön an Stefan Ullrich für die Organisation der mittlerweile zehnten Bildungsfahrt des Fachreferats.

Bild Seiwald

Aufgrund der seit Wochen in Unterfranken andauernden strukturellen Trockenheit ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken am 20. und 21. Juli 2019 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Die Regierung von Unterfranken erwartet keine nennenswerten Niederschläge bis Samstag. Es ist vielmehr mit steigenden Tageshöchsttemperaturen und zunehmender Sonnenscheindauer zu rechnen, was durch die abnehmende Bodenfeuchte zu hoher Waldbrandgefahr führt.
Die gleiche hohe Gefahrenstufe gilt für Unterfranken nach dem Graslandfeuerindex, der die Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs beschreibt.

Wegen des schönen Wetters ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist für den gesamten Zeitraum der Anordnung die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit deutlich erhöht.

Das seit 30. März 2019 vom Flugplatz Giebelstadt aus in Dienst gestellte Schnelle Einsatzflugzeug (SEF) trägt den Funkrufnamen „Kater Unterfranken 15/5“. Dieses Flugzeug kann jederzeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zur Luftbeobachtung über die ILS Würzburg angefordert werden.  

Die anderen zur Luftbeobachtung eingesetzten Flugzeuge für die Kontrollflüge am Wochenende tragen die Funkrufnamen „Kater Unterfranken 15/1 bis 15/4“.

Der Zugang zur Einsatznachbearbeitung ist aktuell gestört - es wird aktuell daran gearbeitet, dass der Zugang schnellstens wieder zur Verfügung steht. Wir informieren hier weiter.