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Neue Fachempfehlung von DFV und AGBF-Bund klärt Unsicherheiten

In der Vergangenheit hat es sowohl bei der Planung von Gebäuden als auch in örtlich vorgefundenen Situationen immer wieder Fragen bezüglich einer ausreichenden Versorgung mit Löschwasser gegeben. Gerade auch in Verbindung mit dem Trink-wasserschutz gab es oft Unsicherheiten. Die aktuelle Publikation kann jetzt helfen, die Unsicherheiten diese mit fachlich fundierten Aussagen untermauert zu klären.

Das Dokument wurde durch den Fachausschuss Vorbeugender Brand- und Ge-fahrenschutz der deutschen Feuerwehren der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF-Bund) und des Deutschen Feuerwehrverbandes er-stellt. Es erfolgte eine enge Abstimmung mit dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches. Die Fachempfehlung definiert die Anforderungen an die Löschwas-serversorgung aus Sicht der Feuerwehren. Sie bezieht sich hierbei nur auf den Grundschutz im Brandschutz für Wohngebiete, Gewerbegebiete, Mischgebiete und Industriegebiete ohne erhöhtes Sach- oder Personenrisiko.

Zum Download steht das Dokument unter www.feuerwehrverband.de/fe-loeschwasserversorgung.html

Aufgrund der Meldung "Brennt Scheune bzw. landwirtschaftliches Anwesen" wurden am Donnerstag morgen um 7.11 Uhr die Feuerwehren Hörstein, Wasserlos, Alzenau und Karlstein nach Hörstein in die Straße Bruchhausen alarmiert.

Nach erster Erkundung durch die FF Hörstein wurde festgestellt, dass sich das Feuer (der Feuerschein war aufgrund der Dunkelheit stark zu sehen ) in der Straße "Goldener Ring" befand.
Bei Eintreffen der Feuerwehr Hörstein unter der Führung von Kommandant Michael Bott war die Situation vor Ort, dass es auf einem Komposthaufen neben einer Scheune massiv brannte und das Feuer bereits auf die Scheune übergriff. Durch den schnellen und massiven Einsatz der FF Hörstein wurde ein Übergreifen der Flammen auf die Scheune verhindert und somit ein größerer Schaden vermieden.
Die Einsatzstelle wurde noch mit einer Wärmebildkamera abgesucht.
Die Feuerwehren waren mit 7 Fahrzeugen und 46 Einsatzkräften ausgerückt.
Ebenfalls vor Ort: 2 Rettungswagen und KBI Frank Wissel
Einsatzdauer: 1 Stunde
(Diese Kurzmeldung wurde von KBI Frank Wissel verfasst, danke)

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn sind mit Ihrer gemeinsamen Bewerbung im Finale des diesjährigen C. D. Magirus Award in der Kategorie: „Feuerwehr des Jahres - National.“ Ab dem 19.12.2018 bis einschließlich 27.01.2019 findet ein Online Voting für diesen Award statt.

Unter...

https://award.magirusgroup.com/de/nationales-feuerwehrteam/detail/?tx_z7magiruscdma_story%5Bstory%5D=52

... befindet sich am Ende der Seite - der Voting-Button.

Es wäre schön, wenn ihr Euch zahlreich am Voting beteiligt, damit unsere heimischen Feuerwehren die Chance wahren, als Erstplatzierter für 10 Tage nach New York fahren dürfen.

Für dieses Voting vielen Dank.

Viele Grüße

Eure Feuerwehr Waldaschaff & Feuerwehr Weibersbrunn

Für die Ausbildung mit dem Schaumübungstrainer in Mainaschaff sind im Jahr 2019 noch 2 Ausbildungstermine frei:

25.07.2019

15.10.2019

Anmeldungen bitte über die Homepage - hier findet ihr auch weitere Infos:

Feuerwehr - Ausbildung - Ausbildungsmaterial - Schaumtrainer

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Weitere Inofs auch bei Joachim Taupp: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

© Klaus Rosenberger, Lawinenkommission Mittenwald 112 Newsletter

112 Newsletter vom 19. Dezember 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

in Bayern leben die Menschen sicherer als anderswo. Damit wir in Sachen Sicherheit in Deutsch­land auch im kommenden Jahr an der Spitze stehen, brauchen wir unsere engagierten und hochmoti­vier­ten Polizeibeamtinnen und -be­amten ebenso wie unsere Haupt- und Ehrenamtlichen bei den Feuer­weh­ren, den Ret­tungs- und Hilfsorgani­sa­ti­o­nen und dem Tech­nischen Hilfswerk. Sie alle sind die festen Garanten unserer Si­cher­heit!

Ihr Handeln, das von so wichti­gen Werten wie Nächstenliebe, Hilfsbe­reit­schaft und Verantwortungsbewusst­sein geprägt ist, macht unsere Gesellschaft lebens­wert und entspricht ganz dem Geiste der Weih­nachts­botschaft.

Wir wünschen Ihnen allen ein geseg­netes Weih­nachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr 2019!

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Weihnachtsgrüße von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann

In seiner Weihnachtsbotschaft wendet sich Innenminister Joachim Herrmann an alle Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Die Angehörigen der Bayerischen Polizei erhalten die Weihnachtsgrüße über das Intranet der Polizei.

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Innenminister Joachim Herrmann ehrt Anna Regensburger und Benedikt von Hebenstreit

Innenminister Joachim Herrmann hat Anna Regensburger das Bundesverdienstkreuz am Bande ausgehändigt und Professor Dr. Dr. Benedikt von Hebenstreit die Medaille "Ehrenamt schafft Sicherheit" verliehen. Anna Regensburger engagiert sich seit Jahrzehnten in herausragender Weise in verschiedenen Funktionen für die Belange der zahnmedizinischen Fachberufe. Benedikt von Hebenstreit setzt sich seit Jahrzehnten äußert erfolgreich für die Erhöhung der Verkehrssicherheit ein. Insbesondere in seinen diversen Funktionen in der Verkehrswacht München hat er Generationen von Kindern die Grundlagen für eine sichere Teilnahme im Straßenverkehr vermittelt. Herrmann dankte beiden für ihr herausragendes Engagement für das Gemeinwohl.

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Herrmann gratuliert Nürnberger Polizei zu Fahndungserfolg

Innenminister Joachim Herrmann hat der Nürnberger Polizei zum schnellen Fahndungserfolg nach den Messerattacken im Nürnberger Stadtteil Sankt Johannis gratuliert: "Es ist der hochprofessionellen und unermüdlichen Arbeit aller Einsatzkräfte der SOKO 'Johannis' zu verdanken, dass der Verdächtige bereits am zweiten Tag nach der abscheulichen Tat dingfest gemacht werden konnte und Nürnbergs Bürgerinnen und Bürger damit wieder aufatmen können." Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen deutschen 38-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz, der aufgrund eines erfolgten DNA-Abgleichs als dringend tatverdächtig festgenommen werden konnte.

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Mehr Sicherheit in der Nürnberger Innenstadt

Innenminister Joachim Herrmann hat ein Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit in der Nürnberger Innenstadt vorgestellt. So wurde die polizeiliche Videoüberwachung am Nürnberger Königstor ausgebaut, eine 24-stündige Alkoholverbotszone im Umfeld des Hauptbahnhofs eingerichtet und die Polizeipräsenz lageangepasst verstärkt. "Damit können wir gemeinsam Nürnberg noch sicherer, attraktiver und lebenswerter machen", zog der Innenminister als Fazit. Herrmann bedankte sich bei der Stadt Nürnberg, der mittelfränkischen Polizei und den Kolleginnen und Kollegen von der Bundespolizei für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.

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Miteinander mobil! Kinder sicher unterwegs

Unter dem Motto "Miteinander mobil – Kinder sicher unterwegs" werden in Kooperation der Versicherungskammer Stiftung mit der Landesverkehrswacht Bayern e.V. und der Bayerischen Sparkassenstiftung Maßnahmen und Ideen ausgezeichnet, die dafür sorgen, dass Kinder sicher in der Schule oder im Kindergarten ankommen. Der Preis richtet sich an Gruppen, Vereine, Schulklassen, Kitas, Unternehmen, Institutionen, Kommunen oder Einzelpersonen. Ihre Bewerbung können Sie online über www.bayerischer-verkehrssicherheitspreis.de einreichen. Einsendeschluss ist der 11. März 2019.

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Gewinner des Ideenwettbewerbs prämiert

Die Freiwilligen Feuerwehren in Bayern sind auf neue aktive Mitglieder angewiesen. Es gibt bereits sehr viele gute Ideen zur Nachwuchsgewinnung. Einige davon finden Sie hier auf unserer Internetplattform www.nachwuchs112.bayern.de. Damit das Ideenportal stetig wächst, prämiert das Innenministerium regelmäßig die besten eingereichten Ideen. Gewinner der aktuellen Prämierung ist die Freiwillige Feuerwehr Tegernsee mit einem kreativen und witzigen Imagefilm zur Mitgliederwerbung für ehrenamtliches Engagement, insbesondere bei den Freiwilligen Feuerwehren.

» www.nachwuchs112.bayern.de

Stockstadt a. Main, LKR Aschaffenburg. Am frühen Mittwochmorgen,19.12.2018, um 01:00 Uhr wurde die Feuerwehr Stockstadt zu einem Brand in die Obernburger Straße alarmiert. Erneut erfolgte die Alarmierung mit dem Stichwort „Person in Gefahr“.

Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um einen Brand in einer Restaurantküche handelt. Eine Fritteuse hatte Feuer gefangen und die Flammen hatten bereits auf die Gastroküche und die Raumdecke übergegriffen. Der Pächter hatte mit einem Feuerlöscher einen Versuch unternommen den Brand einzudämmen und dabei Rauchgase eingeatmet. Auch eine Polizistin atmete in der ersten Erkundungsfase des Geschehens Rauchgase ein. Beide wurden vom Rettungsdienst zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Der starke Brandrauch war zu dem Zeitpunkt bereits in die darüber liegende Wohnung im 1. Obergeschoss und eine zweite Wohnung im Dachgeschoß eingedrungen. Die beiden Bewohner der Dachwohnung wurden von einem ausgelösten Rauchmelder gewarnt und retteten sich auf das Dach ins Freie, da der Fluchtweg über das Treppenhaus durch den Rauch abgeschnitten war. Mit einer tragbaren Steckleiter der Feuerwehr wurde beide sicher wieder auf den Boden gebracht. Aus einer dritten, nicht betroffenen Wohnung wurde die Bewohnerin nach draußen gebracht. Alle drei Personen wurden von Notarzt und Rettungsdienst untersucht, hatten aber keine Schäden erlitten.

Zu Bekämpfung des Feuers gingen Trupps unter Atemschutz mit zwei C-Rohren vor. Schnell gelang es den Brand einzudämmen. Bei Überprüfung mit der Wärmebildkamera wurde jedoch festgestellt, dass sich in der Decke immer noch ein Schwelbrand befindet. Daraufhin musste die Raumdecke von der Feuerwehr großflächig geöffnet werden, um alle Glutnester ablöschen zu können. Dies gestaltete sich aufwendig und war nur unter Atemschutz möglich. Daher wurde noch ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Großostheim nachgefordert.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Stockstadt, die Werkfeuerwehr Sappi Stockstadt und die Feuerwehr Großostheim. Einsatzleiter Frank Bott, Kommandant der Feuerwehr Stockstadt, standen 43 Feuerwehrleute mit 8 Fahrzeugen zur Verfügung. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann sowie Bürgermeister Peter Wolf waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst war mit 3 Rettungswagen, 1 Krankenwagen, 1 Notarzt und einem Einsatzleiter vor Ort. Gegen 4:00 Uhr war der Einsatz beendet.

Dies ist für die Stockstädter Feuerwehr der zweite Einsatz dieser Art in nur vier Tagen. Erst am vergangenen Sonntag wurde die Wehr mit gleichem Stichwort zu einer nur 650 Meter entfernte Gaststätte in die Hauptstraße gerufen. Nach einem Brand wurden dort in einer dramatischen Rettungsaktion zwei Menschen mit schweren Rauchvergiftungen von der Feuerwehr aus ihrer Wohnung gerettet.

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Bilder und Text: Armin Lerch, Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

Feuerwehren appellieren: Umfassend vorbereiten, umsichtig reagieren

Kilometerlange Staus auf dem Weg in den Urlaub oder zum Besuch der Lieben: Die Weihnachtsfeiertage sind prädestiniert für herausfordernde Verkehrssituationen.

Die Feuerwehr gibt sieben Tipps zur Sicherheit auf Reisen:

Lassen Sie Ihr Fahrzeug überprüfen, damit Sie nicht durch vermeidbare Schäden unterwegs liegen bleiben. Vor allem angemessene und geeignete Bereifung ist wichtig!

Vor der Abfahrt ist es ratsam zu tanken – so wird man vor allem bei längeren Reisen nicht mit fast leerem Tank durch einen Stau und den damit einhergehenden Kraftstoffverbrauch etwa für die Heizung überrascht.

Überprüfen Sie die Sicherheitsausrüstung Ihres Fahrzeugs: Sind die Warnwesten griffbereit im Fahrgastraum? Wo befindet sich das Warndreieck? Ist der Verbandkasten auf aktuellem Stand? Eine Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse ist auch ein guter Vorsatz für das neue Jahr!

Wenn es gekracht hat und Sie beteiligt sind: Tragen Sie Ihre Warnweste und sichern Sie die Unfallstelle mindestens mit einem Warndreieck ab. Begeben Sie sich nach der Absicherung wenn möglich hinter die Leitplanke – sie bietet zusätzlichen Schutz vor dem fließenden Verkehr.

Bilden Sie in einem Stau eine Rettungsgasse, damit die Rettungskräfte schneller an den Unfallort kommen und umgehend Hilfe leisten können. Häufig treffen Rettungsfahrzeuge (Feuerwehr, Rettungsdienst) zeitversetzt ein; achten Sie auch beim Vorrücken im Stau darauf, dass die Rettungsgasse stets offen bleibt!

Altbewährt und trotzdem manchmal vergessen: Die Gurtpflicht gilt in Deutschland für alle Insassen. Achten Sie vor allem auf die korrekte Sicherung von Babys und Kindern.

Wenn bei Unfällen der Einsatz der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes notwendig ist, können Sie diese über den kostenfreien Notruf 112 alarmieren. Dieser ist europaweit gültig!

Wie bereits hier bekannt gegeben hat die Vertreterversammlung der Kommunalen Unfallversicherung Bayern in ihrer Sitzung am 22.11.2018 die Einführung der DGUV Vorschrift 49, besser bekannt als Unfallverhütungsvorschrift Feuerwehr, zum 02.01.2019 beschlossen.

Für die Ausbildung in Ihrer Feuerwehr stellen wir Ihnen folgende Unterlagen zur Verfügung:

  • Text der DGUV Vorschrift 49 – UVV Feuerwehr
  • DGUV Regel 105-049 (eine Kommentierung der einzelnen Bestimmungen der UVV Feuerwehr)
  • Synopse der bisherigen Vorschriften und der Neuerungen/Änderungen

Lassen Sie sich bitte durch die Aufdrucke „Entwurf“ nicht verwirren. Es handelt sich um die Version, die die einzelnen Unfallversicherungsträger und Unfallkassen in ihren jeweiligen Bundesländern zur Umsetzung beschließen müssen. Für Bayern wurde die UVV Feuerwehr unverändert angenommen. Der Entwurf wird also der Reinschrift bzw. den noch ausstehenden Veröffentlichungen entsprechen

Text der DGUV Vorschrift 49 – UVV Feuerwehr PDF 141,7 KB
DGUV Regel 105-049 (eine Kommentierung der einzelnen Bestimmungen der UVV Feuerwehr) PDF 2,8 MB
Synopse der bisherigen Vorschriften und der Neuerungen/Änderungen Powerpoint 2,5 MB

Feuerwehren mahnen zum sorgsamen Umgang mit Kerzen

Besinnliche Feiertage im Kreise von Familie und Freunden, mit Geschenken und Kerzenschein: Weihnachten ist ein hell erleuchtetes Fest in der dunklen Jahreszeit. Damit es nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnen die Feuerwehren zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze ver-mieden werden. Im vergangenen Jahr wurden den Versicherern 10.000 zusätzliche Feuerschäden zur Adventszeit, Weihnachten und Silvester gemeldet.

Zehn einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!

Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.

Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.

Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.

Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab.

Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.

Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.

Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.

Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.

Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel und sind in Bayern für alle Wohnungen vorgeschrieben.

Bei der Feuerwehr Waldaschaff sind ab sofort nachfolgende Gerätschaften zur Großtierrettung über die Leitstelle Bayerischer Untermain abrufbar:

Fußfesseln

Zum hochheben eines toten oder anästhesierten Großtieres an den Fußgelenken.

Hirtenstäbe

(Schwere Fuß-Haken)

Als Armverlängerung zum Manövrieren von Rettungsschlingen und zur sicheren Manipulation von Extremitäten.

Federstahlbügel mit Haken

Zum Durchziehen von Rettungsgurten unter dem Bauch von liegenden Tieren.

Kunststoffpalette

4-teilige Gleitpalette mit Schraubverbindungen und Schleppverbindung in verzinktem Metall.

Hebegeschirr

Zum Anheben des Großtieres.

Stick-Teleskop

Zum Vorklippen von Karabinerhaken.

Karabiner Class B

Zubehör zum Stick, anlegen von Kopfsicherung.

Leinen

Kopfsicherung/Notfallhalfter

Langhals-Astschneider

Zum Durchtrennen von Leinen und Gurten.

Bergetuch

Kopfsicherung/Kopflagerung.

Tierhebeschlingen

Hebetechniken oder als Behelfsknebel.

Breite Rettungsgurte - kurz

Schonendes Ziehen liegender Tiere oder assistiertes Führen von Tieren.

Breite Rettungsgurte - lang

Gurte für Wälz- und Rolltechniken.

Die Geräte sind auf dem RW3-Kran verladen.

Für Fragen zu den Gerätschaften steht die Feuerwehr Waldaschaff unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung. Die Gerätschaften wurden im Nachgang an das Seminar Großtierrettung angeschafft, um zukünftig besser schonende Tierrettungen durchzuführen. Für 2019 ein weiteres Seminar ausgeschrieben. Die Buchung des Seminars ist über die KFV-Homepage möglich. Parallel dazu ist derzeit die Beschaffung einer weiteren Tierrettungsausrüstung für den Inspektionsbezirk 3 (Wissel) in Planung.

Tierrrettung1 Kahl

Tierrrettung2 Kahl

Tierrrettung3 Kahl

Bilder Feuerwehr Kahl/Main

Die letzte Möglichkeit im Jahr 2018 für Belastungsübungen von Atemschutzgeräteträger in der Übungsstrecke im Atemschutzzentrum Goldbach ist am 20.12.2018.

Am Donnerstagnachmittag in der Zeit von 13 bis 16 Uhr sind derzeit für Atemschutzgeräteträger noch 8 Plätze frei.

Buchungen sind direkt über das Atemschutzentrum in Goldbach vorzunehmen.

Zum Jahreswechsel 2018/2019 stellt die Freiwillige Feuerwehr Blankenbach unter der Initiative „Hilfe zur Selbsthilfe“ zahlreiche Gerätschaften zur Beseitigung von kleinen Wasserschäden in Dienst.

Durch die Versicherungskammer Bayern wurden dem Landkreis Aschaffenburg 50 Tauchpumpen Boxen zur Verfügung gestellt. Der Landkreis Aschaffenburg ergänzt die Ausrüstung durch 10 Allzweck Wassersauger sowie 100 Wasserschieber. Erweitert wird die Ausrüstung zusätzlich durch die Anschaffung von Wathosen und Gummistiefeln für die Einsatzkräfte durch die Gemeinde Blankenbach.

Die Übergabe erfolgte bereits im November im Beisein des Landrats des Landkreis Aschaffenburg Prof. Dr. Ulrich Reuter im Rahmen einer Fachtagung der Versicherungskammer Bayern zur Entwicklung des Klimas in München an den Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer sowie den Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Blankenbach Uwe Pfaff.

Bei Starkregenereignissen, Sturzfluten aber auch bei lokalen Hochwasserereignissen stehen dem Landkreis Aschaffenburg somit eine große Anzahl an Gerätschaften zur Verfügung, welche direkt dem Bürger Vorort zur Selbsthilfe geliehen werden können. Uwe Pfaff berichtete aus Einsätzen der Vergangenheit, dass die Feuerwehr eine Vielzahl von Einsatzstellen gemeldet bekommt und angehalten ist, in einer Priorisierung der Einsatzstellen zuerst die größten Schäden zu verhindern.
In solchen Einsatzlagen könnten sich bei kleineren, einfachen Wasserschäden aber viele Bürger selbst helfen, wenn sie die notwendigen Gerätschaften hätten. Hier greift das neue Konzept, dort wo Selbsthilfe möglich ist, den Betroffenen die nötige Technik zu übergeben, damit diese sich selbst helfen können.

„Die Erwartungshaltung der betroffenen Mitbürger an die Feuerwehr ist bei einer Vielzahl von Einsatzstellen selbst bei kleinen und kleinsten Wasserschäden sehr groß,“ so der Kommandant weiter. Mit dem unbürokratischen Verleih der Gerätschaften können sich Bürger effektiv selbst helfen, auch wenn sie eben nicht entsprechend vorbereitet sind.

Die Aufgabe der Freiwilligen Feuerwehr Blankenbach ist hierbei, die Geräte auf Anforderung in die betroffene Gemeinde zu befördern, die Ausgabe an die Bürger zu organisieren und zu dokumentieren. Nach Beendigung der Maßnahme werden die Geräte dann zurückgenommen, geprüft, gereinigt und zur weiteren Verwendung eingelagert.

181216 Blankenbach Pumpen1

Unser Bild zeigt in der Mitte Kommandant Uwe Pfaff und dem Bürgermeister der Gemeinde Blankenbach Matthias Müller  bei der Indienststellung der neuen Gerätschaften.

22.12. bis 01.01.19 geschlossen

02. und 03.01.19 von 8 bis 16 Uhr offen

04.01.19 von 8 bis 12 Uhr offen

Im Notfall ist die Werkstatt in dieser Zeit über die Inspektion bzw. die ILS zu alarmieren.

Ab dem 07.01.19 gelten wieder die bekannten Öffnungszeiten.



 

Der diesjährige Ehrenabend der Feuerwehr Kleinostheim stand unter dem Motto „140 Jahre Feuerwehr Kleinostheim“. In seiner Begrüßungsrede blickte Kommandant Thorsten Frank auf die Anfänge des Feuerwehrwesens in Kleinostheim zurück. Dreimal im Jahr wurde geübt, das erste Löschfahrzeug gab es 1976. Im Vergleich zu heute, mit weit über 100 Einsätzen im Jahr und wöchentlichen Ausbildungen zeigt sich der extreme Wandel im Bereich der Freiwilligen Feuerwehren.

Rückblickend auf 2018 wurden folgenden Abzeichen überreicht. Für die erfolgreiche Teilnahme am Wissenstest der Jugendfeuerwehr erhielten Talia Mack, Tim Steffen (beide Stufe 1), Pascal Leischner, Fabian Schrott, Alicia Trapp (alle Stufe 2), Eric Bohlender, Denis Kruschina, Noah Ludwig, Gina Rachor, Natalie Ritscher, Eva Seifert, Neele Veith (alle Stufe 3) und Pascale Stryi (Stufe 6) die jeweiligen Abzeichen.

Die Leistungsprüfung „Löscheinsatz“ absolvierten Nelly Klüber, Jan Schwarzfischer, Emely Wicke (alle Stufe 1), Sebastian Aulbach, Simon Beck, Andre Emmel, Stephan Schwigon, Annika Veith, Brendan Watzl, David Weidlich (alle Stufe 2), Thomas Mischke, Lukas Weidlich (alle Stufe 3), Anna Alig (Stufe 4), Lukas Lötterle (Stufe 5) und Sebastian Karg (Stufe 6).

Durch die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Bereich der Jugendfeuerwehr konnten die drei Feuerwehranwärter Jan Schwarzfischer, Pascale Stryi und Brendan Watzl mit der Beförderung zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann in den aktiven Dienst übernommen werden.

Weiterhin wurde Eike Frieß zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Für ihre Zugehörigkeit zur Feuerwehr könnten die Dienstaltersabzeichen an Dominik Geis (20 Jahre), Frank Boden (30 Jahre) und Burkard Kammerlander (40 Jahre) überreicht werden. Frank Boden erhielt darüberhinaus für seine aktive Tätigkeit im Hornistencorps noch eine Ehrenurkunde des Landesfeuerwehrverbands Bayern.

Nach den Ehrungen der Feuerwehr übernahm Vereinsvorsitzender Lukas Lötterle die Vereinsehrungen. Hier wurden Thorsten Frank. Volker Geis (beide 25 Jahre), Thomas Duttine, Harald Uschek (beide 40 Jahre) und Anton Lang (65 Jahre).für Ihre Vereinszugshörigkeit ausgezeichnet.

Bürgermeister Neßwald dankte den Ehrenamtlichen für ihren übermütigen Einsatz für die Bürgerschaft Kleinostheims. Er versprach auch weiterhin Unterstützung in allen Bereichen.

Auch Landrat Prof. Dr. Reuter dankte der Feuerwehr Kleinostheim, insbesondere auch für die Mitarbeit im Landkreis Aschaffenburg im Rahmen der überörtlichen Hilfe.

Abschließend dankte Kommandant Frank allen für die Mitarbeit und Unterstützung in den jeweiligen Bereichen und erwähnte, besonders in Richtung der anwesenden Gemeinderäte, die Notwendigkeit eines weiteren Mannschaftstransportwagen sowie die Ersatzbeschaffung des mittlerweile über 30 Jahre alten Bootes. Die Ausstattung der Feuerwehr richtet sich nach dem Gefährdungspotential innerhalb der Gemeinde aufgrund von Verkehrswegen, Wohn- und Industriegebieten sowie besonderer Objekte.

Musikalisch umrahmt wurde der Ehrenabend durch das Hornistencorps der Feuerwehr Kleinostheim.

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v.l.n.r.: D. Neßwald (Bürgermeister), T. Frank (Kommandant), J. Schwarzfischer, P. Stryi, B. Watzl, E. Frieß, T. Eisert (Stv. Kommandant)

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v.l.n.r.: T. Frank (25 Jahre), H. Uschek (40 Jahre), L. Lötterle (Vorsitzender), A. Lang (65 Jahre), B. Kammerlander (40 Jahre), T. Duttine (40 Jahre), V. Geis (25 Jahre)

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Bild der Jugendfeuerwehr Kleinostheim

Am Samstag, den 15, Dezember 2018 haben 22 Teilnehmer, darunter auch fünf Frauen, aus den Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg und ein Teilnehmer der Feuerwehr Aschaffenburg bei der Feuerwehr Großostheim den sogenannten „Basismodul-Lehrgang“ erfolgreich mit einer Prüfung abgeschlossen. Die Prüfung wurde vom Fachreferat Ausbildung des Kreisfeuerwehrverbandes, unter Leitung des zuständigen Kreisbrandmeisters-Ausbildung Thilo Happ, abgenommen. Das Basismodul umfasst insgesamt 124 Ausbildungsstunden, in denen den jungen Feuerwehrleuten, von erfahrenen Ausbildern, die notwendigen Grundlagen für die umfangreichen Tätigkeiten bei der Feuerwehr vermittelt werden.

Auf dem Ausbildungsplan standen neben den großen Themenblöcken der „Technischen Hilfeleistung“ und „Brandbekämpfung“ auch z.B. rechtliche Grundlagen, der richtige Umgang mit Gefahrstoffen, Gefahren der Einsatzstelle und eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Während des Basismodullehrgangs erlernen die Teilnehmer den richtigen und sicheren Umgang mit den Geräten und wie man diese taktisch richtig einsetzen kann.

Im Rahmen der „Modularen Truppausbildung“ schließt sich an die erfolgreich absolvierte Zwischenprüfung eine mindestens zweijährige Ausbildung im „Modul Ausbildungs- und Übungsdienst“ an. Während dieser Ausbildungszeit wird das erlernte Wissen aus dem Basismodullehrgang in die Praxis umgesetzt. Bei der Feuerwehr Großostheim sind die jungen Feuerwehrleute einem unserer drei Löschzügen zugeordnet, in denen, gemeinsam mit unseren erfahrenen Feuerwehrleuten, wöchentlich Übungsveranstaltungen durchgeführt werden. Zusätzlich werden die Fähigkeiten bei zugübergreifenden Ausbildungsveranstaltungen zu ausgewählten Themen intensiviert. Innerhalb der Ausbildungszeit werden unsere jungen Feuerwehrleute, nach vollendetem 18. Lebensjahr, am Atemschutzzentrum des Landkreises in Goldbach zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet. Darüber hinaus werden noch ein Absturzsicherungslehrgang, ein Motorsägenlehrgang, fünf Zusatzmodule auf Landkreisebene sowie mehrere Ergänzungsmodule auf örtlicher Ebene absolviert. Innerhalb der zweijährigen Truppausbildung werden auch die ersten Einsatzerfahrungen gesammelt. Die „Modulare Truppausbildung“ wird mit einer Abschlussprüfung zum Truppführer abgeschlossen.

Ein herzliches DANKESCHÖN gilt allen Ausbildern und Feuerwehrleuten, die sich an der Ausbildung beteiligt haben. Ohne diese Unterstützung wäre ein so umfangreicher Lehrgang nicht durchführbar gewesen. Ein besonderer Dank gilt dem Lehrgangsleiter Alexander Herzing, der nicht nur viel Zeit für die Organisation des Lehrgangs, sondern auch für die Verpflegung eingebracht hat. Hier auch ein großes Lob an das Küchenteam für die hervorragenden Speisen, die ihr an jedem Lehrgangstag „aufgefahren“ habt.

Herzliche Glückwünsche gehen an

Herr

Tom

Bauer

Feuerwehr

Großostheim

Frau

Lea

Bertram

Feuerwehr

Großostheim

Frau

Carolin

Herzing

Feuerwehr

Großostheim

Herr

Felix

Hock

Feuerwehr

Großostheim

Herr

Lucas

Kausch

Feuerwehr

Großostheim

Herr

Paul

Kunisch

Feuerwehr

Großostheim

Herr

Steven

Riedel

Feuerwehr

Großostheim

Herr

Stefan

Samaan

Feuerwehr

Großostheim

Herr

Jan

Mäser

Feuerwehr

Aschaffenburg

Frau

Larissa

Staab

Feuerwehr

Kleinkahl

Herr

Johannes

Kreis

Feuerwehr

Kleinkahl

Herr

Nicolai

Maidhof

Feuerwehr

Kleinkahl

Herr

Patrick

Büttner

Feuerwehr

Kleinkahl

Herr

Yannik

Ritter

Feuerwehr

Alzenau

Herr

Maximilian

Fischer

Feuerwehr

Alzenau

Frau

Shachnoza

Sanakulova

Feuerwehr

Alzenau

Herr

Florian

Disser

Feuerwehr

Karlstein

Frau

Wenke

Knichelmann

Feuerwehr

Karlstein

Herr

Niklas

Otto

Feuerwehr

Krombach

Herr

Dominik

Korn

Feuerwehr

Krombach

Herr

Lukas

Liedtke

Feuerwehr

Krombach

Wir gratulieren allen Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern zur erfolgreich abgeschlossenen Zwischenprüfung und bedanken uns bei euch, dass ihr mit so viel Zeiteinsatz und Engagement den Lehrgang absolviert habt.

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Das Thema der Nutzung Sozialer Medien durch die Feuerwehr nimmt langsam Fahrt auf. Wer die Sozialen Netzwerke in seine Einsatzstrategien mit einbezieht, ist hier auf dem aktuellen Stand der Dinge. 

Die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg sind in dieser Hinsicht schon recht gut aufgestellt. Christoph Dennenmoser (Digitale Einsatzunterstützung - Disaster Response) referierte im Feuerwehrgerätehaus Wenigumstadt über das Thema „Social Media, der richtige Umgang". An Themen standen neben dem Erfahrungsaustausch folgende Punkte auf dem Stundenplan: 

  • Der sinnvolle Einsatz Sozialer Netzwerke
  • Welche Plattform für welche Zwecke?
  • Monitoring
  • Verifizierung
  • Mapping 

Knapp 30 äußerst engagierte und qualifizierte Teilnehmer trugen durch Fragen und Diskussionen und durch ihre eigenen Erfahrungen zu einem tollen Seminar bei. Gerade im Bereich der sozialen Netzwerke gibt es vielfältige Erfahrungen auf allen Seiten.

Sehr nett und dem Anlass entsprechend war ein kurzer Gruß unserer Staatsministerin im Bundeskanzleramt für Digitalisierung, Dorothee Bär über Twitter. Schön, wenn sich Politiker für die zahlreichen Freiwilligen im Bevölkerungsschutz interessieren! 

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Auch unter den Feuerwehren soll zukünftig eine stärkere Vernetzung zur Thematik „Soziale Medien“ stattfinden. Der am Seminar teilgenommene Kreisbrandinspektor Otto Hofmann lud alle Interessierten zu einem runden Tisch ein, um die Sache auch in Zukunft weiter voranzutreiben. Wer Interesse an der Mitarbeit hat meldet sich bitte per Mail bei KBI Hofmann.

Abschließend dankte Kreisbrandinspektor Otto Hofmann dem aus dem Landkreis Waldshut, Baden-Württemberg angereisten Referenten für zwei aufschlussreiche, kurzweilige Tage, sowie der Feuerwehr Wenigumstadt für die unübertreffliche Verpflegung und die Bereitstellung ihrer Räumlichkeiten.  

Zu einer großangelegten Vermisstensuche wurden am Sonntagnachmittag (16.12.2018) gegen 16 Uhr die Feuerwehren Alzenau, Wasserlos, Kahl (Quad) und Karlstein (Drohne) alarmiert. Weiterhin wurden durch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain Kräfte der Bergwacht Hösbach und Miltenberg, der Rettungshundestaffeln aus Obernau, Main-Spessart, Klingenberg, Trennfurt, Würzburg sowie der Einsatzleitwagen des BRK Kreisverbandes Aschaffenburg aus Hösbach ins Suchgebiet entsandt. Zur Absicherung standen der Rettungswagen der BRK Bereitschaft Alzenau sowie ein Notarzt der Bergwacht zur Verfügung.

Seit den Mittagsstunden wurde in Alzenau eine 88-jährige Seniorin vermisst. Es war nicht auszuschließen, dass die betagte Dame sich in einer medizinischen Notlage befand. Das zu durchsuchende Gebiet wurde in mehrere Suchbereiche eingeteilt und den Suchtrupps zugewiesen. Dort wurde zu Fuß und auch unter Zuhilfenahme von Wärmebildkameras nach der Vermissten gesucht. Weiterhin kamen auch mehrere Rettungshunde und je eine Drohne der Bergwacht und Feuerwehr zum Einsatz. Auch über die sozialen Medien und über Katwarn wurde eine Suchmeldung ausgestrahlt.

Kurz vor 18:00 Uhr konnte die Suchaktion erfolgreich beendet werden, da die erschöpfte Person von einem Rettungshundeteam im Stadtgebiet Alzenau gefunden wurde. Nach der Erstversorgung durch den anwesenden Notarzt wurde die Dame in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung verbracht.

Die Verantwortlichen der Feuerwehr - Kommandant Frank Ritter, Kreisbrandinspektor Frank Wissel und der Einsatzleiter Rettungsdienst Simon Aschenbrenner konnten insgesamt auf rund 80 Einsatzkräfte zurückgreifen. Ebenso war der dritte Bürgermeister der Stadt Alzenau Ralph Ritter vor Ort und machte sich ein Bild vom Geschehen.

Stockstadt a. Main, LKR Aschaffenburg. Am Sonntagmorgen, 16.12.2018, um 6:30 Uhr wurde die Feuerwehr Stockstadt zu einem Wohnhausbrand in die Hauptstraße Stockstadt alarmiert. Bereits in der Alarmmeldung wurde die Feuerwehr über Personen im brennenden Gebäude informiert. Auch die im Ort ansässige Werkfeuerwehr Sappi wurde im Erstalarm mit alarmiert.

Die ersten eintreffenden Kräfte fanden eine dramatische Situation vor. Aus dem ersten Stockwerk des als Gaststätte genutzten Gebäudes schlugen bereits Flammen aus dem Fenster, auf der Straße lagen und standen Ersthelfer, die versucht hatten in das Gebäude einzudringen und den Versuch aufgrund der Rauchentwicklung aufgeben mussten. Die Helfer bestätigten, dass sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden.

Zu diesem Zeitpunkt bestand auch die Vermutung, dass noch zwei Kinder in der brennenden Wohnung sind. Dies konnte später jedoch ausgeschlossen werden. Die Kinder waren in dieser Nacht an einem anderen Ort untergebracht.

Im Erstangriff der Feuerwehr gingen fünf Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Auf dem Boden kriechend und mit Wärmebildkameras ausgestattet wurden die völlig verrauchten Räume systematisch abgesucht. In den folgenden 30 Minuten konnten die Atemschutztrupps nacheinander zwei Menschen mit schweren Rauchvergiftungen finden und nach draußen retten. Dort wurden die Schwerverletzten umgehend von Notarzt und Rettungsdienst versorgt.

Von den vor dem Haus vorgefundenen Personen waren drei Menschen leicht verletzt. Sie hatten Rauchgase bei Rettungsversuchen eingeatmet und einen Kreislaufzusammenbruch erlitten.

Im weiteren Verlauf musste auch ein Feuerwehrmann aufgrund des kräftezehrenden Einsatzes behandelt werden. Es war jedoch schnell wieder wohlauf und setzte den Einsatz fort.

Zu Behandlung der zwei schwerverletzten und vier leichtverletzten Personen waren sieben Rettungswagen (RTW), drei Notärzte und ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Ein zum Transport bestellter Rettungshubschrauber konnte aufgrund einsetzenden Schneefalls nicht landen.

Zur Brandbekämpfung wurden vier C-Rohre eingesetzt, davon ein C-Rohr über die Drehleiter der Feuerwehr Stockstadt. Zu Unterstützung wurde weiterhin die Feuerwehr Großostheim mit einem kompletten Löschzug und einem Gerätewagen Atemschutz nachalarmiert.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die in der Nähe verlaufende Bahnlinie Aschaffenburg-Darmstadt gesperrt werden. Der Notfallmanager der Bahn war vor Ort.

Während des laufenden Einsatzes setzte starker Schneefall ein, was die Rettungsarbeiten zusätzlich erschwerte.

Die Straße vor der Brandstelle wurde erst vergangene Woche nach einjährigen Bauarbeiten wieder freigegeben und ist am Samstag eröffnet worden. Wäre es nur wenige Tage früher zu dem Brand gekommen, hätte die Feuerwehr vermutlich mit ihren Fahrzeugen das Brandhaus gar nicht direkt erreichen können.

Einsatzleiter Frank Bott, Kommandant der Feuerwehr Stockstadt, standen 83 Feuerwehrleute mit 15 Fahrzeugen, davon 2 Drehleitern und 6 Löschfahrzeuge, zur Verfügung. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann sowie Bürgermeister Peter Wolf waren ebenfalls vor Ort.

Mit Blick auf das Brandereignis, weißt die Feuerwehr nochmals darauf hin, wie wichtig es ist in einen eigenen Räumen Rauchmelder zu installieren und diese regelmäßig zu überprüfen.

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Bilder und Text:

Armin Lerch

Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt