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Es gibt noch einen freien Platz beim Seminar Brechwerkzeuge am Samstag, den 13.07 12:30 – 15:30Uhr.

Interessenten melden sich bei KBM Thilo Happ unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Am 05.07.2019 fand in Würzburg eine Informationsveranstaltung des Innenministeriums zur Einführung der digitalen Alarmierung für die Feuerwehren in Bayern statt.

Die Einführung soll nach dem derzeitigen Planungsstand für unseren Bereich im vierten Quartal 2020 beginnen.

Ich bitte dafür zu sorgen, dass in den Haushaltsplanungen der Gemeinden für 2020 ausreichend Mittel für die Beschaffung der dafür notwendigen Ausrüstungen eingeplant werden.

Für einen Meldeempfänger sind 600 € und für jede Sirenensteuerung sind ca. 3.000 € anzusetzen.

Die Sirenensteuerungen sind wie ortsfeste Funkstellen (FRT) anzusehen. Es ist je Sirene ein FRT-Funkgerät mit der Sirenensteuerung einschließlich ortsfester Antenne erforderlich. Für den Betrieb ist ein Antrag mit Panoramamessung, vergleichbar der Vorgehensweise wie bei den ortsfesten Funkgeräten in Gerätehäusern, erforderlich. 

Für die Meldeempfänger ist eine landesweite Ausschreibung vom Freistaat geplant.

Die Gemeinden werden noch in diesem Jahr für eine Abfrage angeschrieben, wer sich an der landesweiten Beschaffung beteiligt.

Es besteht keine Verpflichtung an der landesweiten Beschaffungsaktion des Staates teilzunehmen. Wir empfehlen aber dringend sich daran zu beteiligen. Die Umstellung der Sirenensteuerungen ist wegen den unterschiedlichen Voraussetzungen an den jeweiligen Sirenenstandorte auf örtlicher Ebene umzusetzen. Wir empfehlen den gleichen Hersteller des FRT, wie bei den bereits vorhandenen Sprechfunkgeräten zu wählen, da diese Geräte zukünftig auch in die turnusmäßigen Updates mit einbezogen werden müssen.

Ebenso müssen die grundlegenden Inbetriebnahmen, Updates der Meldeempfänger und die Bereitstellung von Schleifen durch die TTB-KVB in Verbindung mit der TTB-ILS durchgeführt werden.

Bei den Meldeempfängern sind deutlich weniger Updates als bei den Sprechfunkgeräten zu erwarten.

Die Zuordnung bzw. die Umstellung eines Meldeempfängers auf eine oder mehrere Schleifen erfolgt über ein Tool durch die Feuerwehren selbst. Dafür muss der Meldeempfänger nicht vor Ort sein.

Wie bereits schon mitgeteilt, ist das bisherige Förderverfahren, bei dem bisher nur die Sprechfunkgeräte abgewickelt sind, mit einer Verwendungsbestätigung von den Gemeinden abzuschließen.

Zur Förderung der Einführung der digitalen Alarmierung wird ein neues Förderungsprogramm aufgelegt. Das neue Förderprogramm soll sich an den aktuellen Preisen und der aktuellen Zahl der vorhandenen Meldeempfänger und Sirenensteuerungen orientieren. Die Bedingungen und die Förderhöhe des neuen Förderprogramms sind noch nicht bekannt. Wir gehen aber von einer hohen Förderung aus. 

Nach Veröffentlichung des neuen Förderverfahrens für die digitale Alarmierung sind durch die Gemeinden neue Förderanträge zu stellen.

Sobald neue Informationen vorliegen werden wir wieder informieren.

Vom 27.09. bis 29.09.2019 ist es wieder so weit. Der Kreisfeuerwehrverband organisieren einen Wochenendausflug.

Unser diesjähriges Ziel ist ULM.

Wir starten am Freitag, den 27.09.2019 um 15 Uhr am Sport- und Kulturpark in Hösbach und fahren mit einem Reisebus direkt nach Ulm.

Nach dem Bezug der Zimmer klingt der Freitag mit einem gemeinsamen Abendessen und gemütlichen Beisammensein aus.

Am Samstagmorgen findet nach dem Frühstück für die interessierten Feuerwehrleute ein Werksbesuch bei Magirus Brandschutz in Ulm statt.

Den mitreisenden Damen steht in dieser Zeit die Ulmer Innenstadt je nach Geldbeutel für eine große oder auch kleinere Shoppingtour zur Verfügung.

Für den Nachmittag können wir noch etwas planen oder steht einfach zur freien Verfügung.

Am Abend treffen wir uns in der Gaststätte „Drei Kannen“ zu einem Kameradschaftsabend.

Am Sonntagmorgen bieten wir nach dem Frühstück für die gut ausgeschlafenen von 10 bis 12 Uhr einen geführten Stadtrundgang mit Rundgang durch das Ulmer Münster an.

Am Nachmittag befinden wir uns wieder auf der Rückfahrt nach Hösbach. In Hösbach besteht dann noch die Möglichkeit den Ausflug in der Gaststätte am Sport- und Kulturpark ausklingen zu lassen.

Preis pro Person im Doppelzimmer                                                       140,-- €

Preis pro Person im Einzelzimmer                                                          165,-- €

Im Preis ist die Busfahrt mit allen Getränken während der Fahrt, zwei Übernachtungen und ein gemeinsames Abendessen enthalten.

Anmeldungen erfolgen durch Überweisung des Reisepreises unter der Angabe „Ausflug Ulm“ auf das Konto des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau IBAN DE52 7955 0000 0000 2858 09

Für weitere Auskünfte zum Ausflug steht Robert Etzel Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit gerne zur Verfügung.

Am Samstag, den 06.07.2019, fand im Alzenauer Gerätehaus das MTA Zusatzmodul "Retten" statt. Zu diesem Termin waren 20 Kameradinnen und Kameraden aus dem ganzen Landkreis erschienen.

Pünktlich um 8:30 Uhr startete Lehrgangsleiter Günther Knoth den Lehrgang und begrüßte die angereisten Teilnehmer. Anschließend wurden sie in den Tagesablauf eingewiesen und in zwei Gruppen eingeteilt. Nachdem der organisatorische Teil abgeschlossen war, startete gleich der praktische Teil. Hierzu mussten die Teilnehmer über den Tag verteilt fünf Stationen durchlaufen.

Station 1: Tragbare Leitern

An dieser Station wurde den Teilnehmer gelehrt, wie man eine Vierteilige Steckleiter in beengten Räumen auf- und wieder abbaut. Des weiteren mussten sie eine verletze Person mittels eines Leiterhebels zu Boden bringen.

Station 2: Knoten und Stiche- Halten und Rückhalten

Um im Ernstfall immer den richtigen Knoten zu beherrschen, wurde an dieser Station nochmals alles vertieft, was die Teilnehmer zuvor in Ihrer Grund- Modularen Truppausbildung gelernt hatten.

Station 3: Arten von Tragen

Besondere Einsatzlagen erfordern besondere Tragen. Aus diesem Grund wurden den Teilnehmern verschiedene Tragemittel gezeigt und die praktische Handhabung gelehrt.

Station 4: Schachtrettung

An dieser Station wurde den jungen Feuerwehrlern gelehrt, wie eine Schachtrettung im Einsatzfall abläuft. So wurde unter anderem das vorherige Freimessen des Schachtes mit einem Mehrgasmessgerät angesprochen. Anschließend mussten die Teilnehmer unter Anleitung eine Rettung der verletzten Person durchführen.

Station 5: Tiefbauunfall

In der Alzenauer Sandgrube mussten die Teilnehmer unter Aufsicht und Hilfestellung eine verschüttete Person mit diversem Rüstmaterial retten.

Auf Grund der sommerlichen Temperaturen wurde auch die Schutzkleidung auf ein Minimum reduziert.

Die Feuerwehr Stadt Alzenau wünscht den Kameradinnen und Kameraden weiterhin noch viel Erfolg bei den noch anstehenden Ausbildungseinheiten.

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Bilder und Text:
Benjamin Ritter
Feuerwehr Alzenau
Sachgebietsleiter "Öffentlichkeitsarbeit"

Am heutigen Morgen gegen 05.30 Uhr wurden zunächst die Feuerwehr Karlstein und der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einem Industriebetrieb in die Straße Am Sportplatz alarmiert, da die dortige automatische Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Beim Eintreffen der Feuerwehr war eine massive Rauchentwicklung festzustellen. Es waren 4 große Akkus in Brand geraten, die in einem Versuchslabor einer Testreihe ausgesetzt waren.
Daraufhin wurde von Einsatzleiter KBI Wissel noch die Feuerwehr Kahl mit einem weiteren Löschfahrzeug und Atemschutzgeräteträgern nachalarmiert. Drei Atemschutztrupps nahmen mit 2 C-Rohren umgehend einen Löschangriff vor und kühlten die Akkus ab, bevor sie ins Freie gebracht und dort in einem Wasserbad weiter gekühlt wurden. Durch das rasche Eingreifen konnte eine Brandausbreitung wirkungsvoll verhindert werden. Das Gebäude wurde mit Hochleistungslüftern belüftet und entraucht. Die Feuerwehren waren mit 6 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehrleute im Einsatz.

Am Freitag, 05.07.2019 ist im Promenadenweg in Heigenbrücken eine Wohnung komplett ausgebrannt.
Um 18.52 Uhr wurde für die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal und Heinrichsthal sowie für die Drehleiter der FF Waldaschaff Alarm mit dem Stichwort „B3 - Brand Zimmer/Gebäude“ im Promenadenweg in Heigenbrücken ausgelöst. Schon auf der Fahrt ins Gerätehaus konnten die Feuerwehrleute eine Rauchentwicklung über der Gemeinde Heigenbrücken feststellen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits die Flammen aus einem Zimmer im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Nach Auskunft der Anwohner waren keine Personen mehr im Gebäude.
Nachbarn hatten einen Bewohner bereits aus dem Rauch gerettet. Der Gerettete und die Nachbarn wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Da sich das Feuer und der Rauch bereits auf weitere Zimmer in der Wohnung ausgebreitet hatte, wurden vom Einsatzleiter Tobias Dehninger (Kommandant Feuerwehr Heigenbrücken) zwei weitere Löschfahrzeuge mit Atemschutzgeräteträgern nachgefordert. Schnell wurden mehrere Trupps unter Atemschutz mit Strahlrohren zur Brandbekämpfung in das verwinkelte Gebäude geschickt. Durch die massive Rauch- und Brandintensität war das Vordringen in den Brandraum schwierig und kräftezehrend. Zur Unterstützung wurde am Anfang der Brand zusätzlich von Außen mit zwei C-Rohren bekämpft. Zur Absicherung der Trupps im Gebäude stand die Drehleiter in „Anleiterbereitschaft“. Nach einiger Zeit, zeigte die Brandbekämpfung Wirkung und es konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Zur Sicherheit wurden alle Zimmer im Gebäude nach Personen und auf Glutnester kontrolliert.
Insgesamt waren drei C-Rohre im Innenangriff und in der Anfangsphase zwei Rohre im Außenangriff im Einsatz. Zur Entrauchung des Gebäudes wurden zwei Lüfter eingesetzt.
Während des Einsatzes wurde eine Feuerwehrfrau leicht verletzt und vorsorglich zur Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Im Einzelnen waren die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal, Waldaschaff und Neuhütten (Lkr. Main-Spessart) mit insgesamt 65 Einsatzkräften, darunter 28 Atemschutzgeräteträger, im Einsatz. Die Kreisbrandmeister Marco Eich, Thilo Happ und Edgar Karl (Lkr. MSP) unterstützen den Einsatzleiter bei der Einsatzführung. Der Rettungsdienst war unter Leitung von Sven Oster mit vier Rettungswagen einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungshubschrauber im Einsatz.
Heigenbrückens 2. Bürgermeister Stefan Englert machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und unterstütze bei der Unterbringung der Anwohner die nicht in ihr Haus zurück konnten. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Auszeichnungen für ehrenamtliche Rettungskräfte

MÜNCHEN. Die Preisträger des Bürgerpreises des Bayerischen Landtags im Jahr 2019 stehen fest. Die Jury unter Vorsitz von Landtagspräsidentin Ilse Aigner hat aus 85 Bewerbern zum diesjährigen Motto „Rette uns, wer kann! – Nachwuchs und neue Ideen für die ehrenamtlichen Rettungskräfte" die Preisträger ausgewählt. Der Fokus beim diesjährigen Bürgerpreis richtete sich auf kreative Ansätze, um neue Mitglieder für den ehrenamtlichen Einsatz in den Rettungsdiensten zu gewinnen.

Erster Preis: Bergwachtjugendgruppe Unterammergau (15 000 Euro)

Seit dem Jahr 2000 gibt es bei der Bergwacht Unterammergau eine Jugendgruppe, in der die Jugendlichen als Nachwuchs für die Bergwacht gewonnen werden, um mit 16 Jahren dann „echtes" Mitglied werden zu können. Sie sollen für alle Facetten der Bergwacht begeistert und für den Naturschutz sensibilisiert werden. Jährlich finden 12-15 verschiedene Veranstaltungen mit durchschnittlich 13 Kindern und Jugendlichen statt. Anlass der Gründung war die Erkenntnis: Mit 16 Jahren ist es zu spät, um Jugendliche für die Bergwacht zu gewinnen, da sie dann schon in anderen Ehrenämtern oder Vereinen engagiert sind. Auch die monatlichen Treffen berücksichtigen die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen: Da sie bereits schulisch und privat viele Termine haben, wurde ein Rhythmus gesucht, der den Jugendlichen entgegenkommt. Viele ehemalige Jung-Bergwachtler sind mittlerweile in leitender Funktion in der Gruppe.

Zweiter Preis: "Bring Dich ein! Ehrenamt verbindet." - Stärkung des ehrenamtlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund (10 000 Euro)

Ziel dieses Projektes, das von acht regionalen Verbänden der Johanniter in Bayern durchgeführt wird, ist der Zugewinn von ehrenamtlichen Helfern mit Migrationshintergrund. Zudem soll eine nachhaltige Bindung an das Ehrenamt ein erster Versuch sein, auf die wachsende sprachliche, kulturelle und religiöse Vielfalt in der Gesellschaft zu reagieren. Darüber hinaus geht es um die Entwicklung und Stärkung der interkulturellen Kompetenz auf beiden Seiten, den Abbau von Vorurteilen und das Schaffen von Begegnungsräumen für einen interkulturellen Dialog auf Augenhöhe. Durch das Projekt konnten bislang über 150 Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund gewonnen werden.

Dritter Preis (aufgeteilt auf drei Preisträger – Preisgeld je 7000 Euro)

„Du besitzt die Eintrittskarte", Freiwillige Feuerwehr Phillippsreut

Die Freiwillige Feuerwehr Phillippsreut hat eine Frauengruppe aufgebaut, die vollständig in die bereits bestehende aktive Mannschaft integriert wurde und sich tatkräftig innerhalb der Feuerwehrarbeit engagiert. Es wurden gezielt Ehefrauen und Partnerinnen von aktiven Mitgliedern angesprochen, um diese aus dem überwiegend organisatorischen Bereich auch für den aktiven Einsatzbereich zu gewinnen. So sollen gezielt Frauen und Mädchen für den Feuerwehrdienst geworben werden.

„Kinder lernen von Kindern", Wasserwacht Ortsgruppe Wörthsee

Dieses Projekt wendet sich gezielt der Nachwuchsgewinnung. Interessierte Kinder werden von bereits aktiven Kindern geschult und an die Aufgaben der Wasserwacht herangeführt. Mit Aktionen, die maßgeblich von Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden, wird so gewissermaßen auf Augenhöhe die Begeisterung für das Ehrenamt geweckt. Langfristiges Engagement und Verantwortungsübernahme werden nachhaltig gefördert.

Feuerwehr Großostheim

Die Feuerwehr Großostheim konnte mit Ihrer herausragenden Jugendarbeit überzeugen, mit der durch unterschiedliche Aktivitäten kontinuierlich Mitglieder hinzugewonnen werden. So bekommt zum Beispiel jedes neue Mitglied der Kinderfeuerwehr die Möglichkeit, seinen Geburtstag auf der Feuerwache zu feiern, und wird dabei durch die Senioren- und Ehrenabteilung der über 65-Jährigen unterstützt. Auch eine sehr aktive Öffentlichkeitsarbeit, jährliche Schulprojekttage mit Klassen der Mittel- und Realschulen vor Ort sowie die Beteiligung beim Girl’s Day zeigen bei der Nachwuchsgewinnung großen Erfolg.

Sonderpreis: Bergwacht Region Allgäu (4000 Euro)

Die Bergwacht Region Allgäu beschreitet über innovative Einsatzunterstützung mittels digitaler Funktechnik und der Nutzung von Drohnen und Wärmebildkameras neue Wege bei der Bergrettung. Die Einbeziehung und Verwendung moderner Technik ist gerade auch für die junge Generation besonders attraktiv, auf diesem Wege können interessierte Jugendliche gezielt angesprochen werden.

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 17. Oktober 2019 im Bayerischen Landtag statt.

Weitere Informationen zum Bürgerpreis finden Sie auf der Internetseite www.buergerpreis-bayern.de.

FF Laufach

Der Schlauchwagen SW 2000 wurde außer Dienst gestellt und an die FF Feldkahl-Rottenberg übergeben.
Der Anhänger Schaum/Wasser-Werfer wurde außer Dienst gestellt und an die FF Kleinostheim übergeben.

FF Feldkahl-Rottenberg

Das Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 wurde außer Dienst gestellt. Das Fahrzeug soll veräußert werden.
Das bisherige Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 der FF Hösbach wurde nach der Ersatzbeschaffung eines HLF 20 für die FF Hösbach an die FF Feldkahl-Rottenberg übergeben und dort in Dienst gestellt.
Der SW 2000 (vormals FF Laufach) wurde bei der FF Feldkahl-Rottenberg in Dienst gestellt.

FF Kleinostheim

Der Anhänger Schaum/Wasser-Werfer (vormals FF Laufach) wird bis zum Monatsende bei der FF Kleinostheim in Dienst gestellt. 

Durch eine Überhitzung an einer Produktionsanlage kam es in einem Unternehmen in der Obernburger Straße in Stockstadt am Mittwoch (03.07.2019) gegen 16:45 Uhr zu einem Schwelbrand von Sägemehl. Die Überhitzung der Maschine war eine Folge des gestrigen Stromausfalls.

Die Feuerwehren aus Stockstadt, Großostheim und der Werkfeuerwehr Sappi stellten nach dem Eintreffen an der Brandstelle sofort die Wasserversorgung sicher und führten einen Löschangriff mit zwei C-Rohren durch. Weiterhin beförderten die Einsatzkräfte das glimmende Brandgut zum Teil unter schwerem Atemschutz ins Freie wo es abgelöscht werden konnte. Diese Tätigkeiten waren durch die hochsommerlichen Temperaturen sehr zeit- und kräfteintensiv. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und einem Verantwortlichen übergeben.

Rund 60 Kräfte der Feuerwehren waren mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandmeister Udo Schäffer vor Ort. Der Rettungsdienst war anfänglich mit zwei Rettungswagen (RTW BRK Rettungswache Alzenau und RTW BRK Bereitschaft Großostheim) anwesend, musste aber nicht eingesetzt werden.

Durch das schnelle und umsichtige Eingreifen der Feuerwehrkräfte konnte ein Sachschaden weitestgehend verhindert werden.

Betreff: RUFR - Luftbeobachtung 6.und 7. Juli 2019

10-2257-1-23


Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen und der zwischenzeitlich wochenlangen Trockenheit

ordnet die Regierung von Unterfranken für das kommende Wochenende die Luftbeobachtung

als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung an.

mit herzlichen Grüßen

Wolfgang Raps

REGIERUNG VON UNTERFRANKEN

Heute Nacht ist auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff in Fahrtrichtung Frankfurt ein 26-jähriger Pkw-Fahrer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn wurden um 23.58 Uhr zu einem Pkw-Brand alarmiert, der Fahrer befände sich noch im Fahrzeug. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich folgendes Bild:
Ein Audi war nach derzeitigen Erkenntnissen ins Schleudern geraten und gegen die Außenleitplanke geprallt. Der Fahrer war aus dem Fahrzeug geschleudert worden und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten. Motorblock und Kraftstofftank waren durch die Wucht des Aufpralls aus dem Fahrzeug herausgerissen worden. Trümmerteile hatten sich auf einer Länge von mehreren hundert Metern auf der Fahrbahn verteilt.
Die Feuerwehrleute stellten den Brandschutz an der Unfallstelle sicher, übernahmen die Leichenbergung und halfen bei der Bergung des Fahrzeuges und der Beseitigung der Trümmerteile. Weiterhin unterstützten sie den Sachverständigen bei der Unfallaufnahme.
Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn waren unter der Leitung des Weibersbrunner Kommandanten Fred Gellner mit 7 Fahrzeugen und 33 Feuerwehrleuten im Einsatz. Kreisbrandmeister Marco Eich war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Notarzt an der Einsatzstelle. Die an der Unfallstelle tätigen Kräfte verließen gegen 03.00 Uhr den Unfallort. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Frankfurt bis gegen 05.00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde von Feuerwehrkräften an der Anschlussstelle Weibersbrunn ausgeleitet.

Im Rahmen einer Fortbildung im Bereich Katastrophenschutz hat die Staatliche Feuerwehrschule (SFS) Geretsried zu einer Stabsrahmenübung zum externen Notfallplan der Firma Heraeus aus Kleinostheim eingeladen.

Die Übung fand am 02.07.19 in den Räumlichkeiten der Feuerwehr Aschaffenburg und im Landratsamt Aschaffenburg statt. Von der Regierung Unterfranken waren Regierungsamtmann Volker Goppold, Brandamtsrat Florian Pernpeintner und Regierungsamtsrat Wolfgang Raps anwesend. Fachbereichsleiter Regierungsamtmann Dipl.-Verw. (FH) Hans-Christian Eibl (Fachbereich Krisenmanagement) und seinen zwölfköpfiges Team von der SFS Geretsried hatten ein anspruchsvolles Szenario ausgearbeitet.

Aufgrund des angenommenen Schadensereignisses wurde nach dem Bayerischen Katstrophenschutzgesetz (BayKSG) eine Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) mit Kreisbrandinspektor Frank Wissel als vorab benannter ÖEL gebildet. Gleichzeitig wurde im Landratsamt Aschaffenburg die Führungsgruppe Katstrophenschutz (FüGK) unter der Leitung von Herrn Oberregierungsrat Erwin Stenger einberufen. In der Feuerwache Aschaffenburg trat neben dem ÖEL auch ein Stab bestehend aus den besonderen Führungsdienstgraden der Kreisbrandinspektion, Fachberatern von THW und Polizei und der Einsatzleitung Sanitätsdienst mit dem leitenden Notarzt Dr. med. Hardy Wenderoth und dem Organisatorischen Leiter Andreas Weber (Malteser Aschaffenburg) zusammen. Auch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain und die Feuerwehreinsatzleitung der FF Kleinostheim war in das Übungsgeschehen einbezogen.

Unterstützt wurden sie dabei von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung aus Mömbris und der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung des BRK Kreisverbandes Aschaffenburg. Weiterhin waren die verschiedensten Fachabteilungen des Landratsamtes Aschaffenburg (Immissionsschutz, Untere Wasserbehörde,…) in das Übungsgeschehen eingebunden. Auch ein fiktives Bürgertelefon wurde betrieben und eine Pressekonferenz vorbereitet.

Das erfundene Szenario umfasste vielfältige Bereiche: Chlorwasserstoff Austritt in einem Industriebetrieb, ein Verkehrsunfall zwischen einem Reisebus und einem PKW sowie ein weiterer Verkehrsunfall mit einem LKW, welcher Gefahrgut geladen hatte, forderten auf der BAB 45 die Einsatzkräfte. Sieben schwerverletzte, neun mittelschwerverletzte und dreißig leichtverletzte Personen mussten von den Einsatzkräften des Sanitätsdienstes erstversorgt und in Krankenhäuser gebracht werden. Auch betreuten die Helfer des Betreuungsdienstes 150 unverletzte Personen, darunter auch mehrere Kleinkinder. Die Bahnlinie und die Bundeswasserstraße Main wurden im Bereich Kleinostheim für den Verkehr gesperrt. Die Bevölkerung wurde gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten und die Lüftungsanlagen abzuschalten. Immer wieder kamen neue Anforderungen an die Führungsgruppe, die sich gemeinsam mit den Fachberatern um die Organisation kümmerte.

In regelmäßigen Lagebesprechungen wurden die Ergebnisse des Einsatzes ausgetauscht und dokumentiert; der Kontakt zwischen FüGK und ÖEL lief über eine Sondergruppe im Digitalfunk bzw. über Mobilfunk, Festnetz, Fax und Email. Nach mehr als sechs Stunden Übung konnte die SFS Geretsried in der Abschlussbesprechung ein positives Ergebnis vermelden. Die Zusammenarbeit zwischen der Örtlichen Einsatzleitung und der Führungsgruppe Katastrophenschutz verlief nahezu reibungslos. Besonders wurde die hohe Motivation der knapp 100 Teilnehmer an dieser Stabsrahmenübung hervorgehoben.

Landrat Dr. Ulrich Reuter freute sich über die gute Zusammenarbeit: "Mein Dank gilt allen Teilnehmern dieser Übung: Den teilnehmenden Mitgliedern der Feuerwehren, des Rettungs- und Sanitätsdienstes (Malteser und BRK), der Polizei, des Technischen Hilfswerks, der Bundeswehr, der Integrierten Leitstelle und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier in meinem Haus. Mein besonderer Dank geht an die staatliche Feuerwehrschule Geretsried für die Ausarbeitung des Übungsszenarios und an die Firma Heraeus, für die gute Kooperation und Zusammenarbeit bei der Erstellung des externen Notfallplans und Durchführung dieser anspruchsvollen Übung."

Ein weiteres Dankeschön geht an die Feuerwehr Aschaffenburg für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten in der Feuerwache Aschaffenburg sowie den Feuerwehren aus Hohl, Gunzenbach und Reichenbach welche sich in hervorragender Art und Weise um die Verpflegung der Einsatzkräfte gekümmert haben.

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Die Anmeldefrist für den 7. unterfränkische Leistungsmarsch wurde bis zum 07.07.2019 verlängert!!!

Flyer 140J FF Glattbach Leistungsmarsch verlängert

  • Wer keine spezielle Versicherung hat, bleibt in Zukunft womöglich auf dem Schaden sitzen, der ihm durch eine Naturkatastrophe entstanden ist.
  • Von 2010 bis zum Frühjahr 2018 zahlten die bayerischen Behörden insgesamt fast 900 Millionen Euro aus.
  • Vor allem die unkalkulierbaren Kosten sind der Grund, warum Bayern und mehrere andere Bundesländer ihre Hilfsprogramme einstellen.
Auf Bürger und Gemeinden in Bayern kommt eine in Zeiten des Klimawandels bedeutende Rechtsänderung zu: Vom 1. Juli 2019 an zahlt der Freistaat bei Naturkatstrophesn keine Hilfen mehr - wer sich nicht versichert hat, muss künftig fürchten, auf dem Schaden sitzen zu bleiben. Denn die 2011 eingeführten Richtlinien für die Soforthilfen der Staatsregierung laufen am 30. Juni 2019 aus.

Wie in anderen Lebensbereichen gelten auch beim Schutz gegen Elementargefahren die Grundsätze der Eigenverantwortung und Eigenvorsorge. Die bayerische Staatsregierung fordert daher alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern eindringlich dazu auf, den eigenen Versicherungsschutz gegen die zunehmenden Naturgefahren zu überprüfen und Immobilien und Hausrat umfassend zu versichern.