Am Donnerstag (04.06.26) wurde die Freiwillige Feuerwehr Großostheim gemeinsam mit der Feuerwehr Wenigumstadt um 11:26 Uhr zu einem Brand in die Friedenstraße in Großostheim alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Zum Zeitpunkt der Alarmierung befanden sich zahlreiche Feuerwehrangehörige bei den Feierlichkeiten zu Fronleichnam und mussten diese für den Einsatz verlassen.
Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet. Die Löscharbeiten wurden durch mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Hierfür kamen zunächst vier C-Rohre zum Einsatz. Im weiteren Verlauf wurden zusätzlich zwei Mittelschaumrohre vorgenommen.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr kam es im brennenden Anbau zu einer Verpuffung. Durch die Druckwelle stürzten Fassadenteile auf die Straße, zudem wurde eine Außenwand massiv beschädigt. Der Anbau galt daraufhin als einsturzgefährdet.
Zur Beurteilung der Gebäudestatik wurde ein Fachberater Bau hinzugezogen. Die Untersuchung ergab, dass das angrenzende Wohnhaus keine Schäden davongetragen hatte. Das Gebäude blieb weiterhin bewohnbar.
Der Rettungsdienst betreute zwei betroffene Personen vor Ort. Im Einsatz waren zwei Regelrettungswagen, ein Rettungswagen der Unterstützungsgruppe Rettungsdienst der BRK-Bereitschaft Großostheim, ein Notarzt sowie Einsatzleiter Rettungsdienst Florian Ewald vom Malteser Hilfsdienst Aschaffenburg.
Der gemeindliche Bauhof unterstützte die Einsatzkräfte bei der Absicherung der Einsatzstelle und errichtete mit Absperrmaterial einen Sicherheitsbereich um den vom Feuer zerstörten Anbau. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Gebäude mit einer Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester kontrolliert.
Einsatzleiter Alan Friedrich, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim, koordinierte den Einsatz von rund 50 Feuerwehrkräften und neun Fahrzeugen.
Die Kreisbrandinspektion war mit den Kreisbrandmeistern Marco Laske sowie Markus Fischer, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion, an der Einsatzstelle vertreten.
Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Angaben zur Schadenshöhe sowie zur Ursache des Brandes können derzeit noch nicht gemacht werden.




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