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Die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain alarmierte heute Nachmittag (07.08.2020), um 16:38 Uhr, rund 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal und Waldaschaff zu einem Waldbrand in den Wald nach Heigenbrücken.

Aus unbekannter Ursache geriet auf einer Fläche von ca. 130 m² Unterholz in Brand. Dem Feuer fiel auch ein größerer Stammholzstapel zum Opfer.

Mit dem Wasser der wasserführenden Feuerwehrfahrzeuge, welche im Wechsel Löschwasser an die Einsatzstelle fuhren, und insgesamt drei Löschrohren konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch längere Zeit an. Der Einsatz war gegen 19:00 Uhr beendet.

Der Feuerwehreinsatzleiter Tobias Dehninger konnte auf acht Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandmeister Marco Eich und Kreisbrandmeister Thilo Happ vertreten. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden.

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Die DGUV informiert: „Die Zahl der Feuerwehreinsätze bei Verkehrsunfällen oder Fahrzeugbränden mit Beteiligung von Hybrid-­ und Elektrofahrzeugen nimmt aktuell zu. Hieraus ergeben sich auch Fragestellungen zu möglichen Gefahren und sicheren Löschverfahren bei Fahrzeugbränden, bei denen auch Lithium­-Ionen-­Akkus vom Brandgeschehen betroffen sind.“

Aus diesem Grund gibt es eine neue Handreichung des Fachbereichs Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz: FBFHB-024 „Hinweise für die Brandbekämpfung von Lithium-Ionen-Akkus bei Fahrzeugbränden“.

Download: https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3907

Donnerstagabend (06.08.2020) gegen 18:00 Uhr wurden die Feuerwehren Krombach Kleinkahl und Schöllkrippen auf ein Feld zwischen Krombach und Königshofen alarmiert. Die Maschine stand bei Eintreffen im Vollbrand auf einem Teils geerntet Feld, unmittelbar am Waldrand. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften konnten die Flammen rasch bekämpft werden und eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden. Ein Landwirt reagierte geistesgegenwärtig und wässerte bei Eintreffen der Feuerwehr bereits das Feld mit seinem Traktor und einem großen Wasserfass. Verletzt wurde niemand.20200806 Brand Krombach web

Unter massivem Wassereinsatz gingen sofort drei Trupps an den Mähdrescher vor. Der hohe Wasserbedarf wurde durch nachalarmierte Löschfahrzeuge gedeckt. Durch das rasche und beherzte Vorgehen konnte nach kurzer Zeit „Feuer aus“ gemeldet werden. Abschließend wurden Verkleidungen entfernt und das Gerät mittels Wärmebildkamera auf weitere Glutnester untersucht. Die Feuerwehren Krombach, Kleinkahl, Schöllkrippen und Hofstädten waren mit insgesamt 9 Fahrzeugen und 52 Einsatzkräften vor Ort. Zusätzlich rückte die Ölwehr der Feuerwehr Goldbach mit zwei Fahrzeugen und drei Feuerwehrleuten an, um ausgelaufenen Diesel aufzufangen. Einsatzleiter Kommandant Wolfgang Bedel wurde durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel und Kreisbrandmeister Norbert Ries unterstützt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen an der Einsatzstelle. Gegen 20:45 Uhr konnten alle Kräfte abrücken.

gez. Tim Dedio

Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Mittwochabend (05.08.2020) gegen 22:00 Uhr wurden die Feuerwehren Stockstadt und Großostheim zu einem Waldbrand an die B26 zwischen Großostheim und Babenhausen alarmiert. Ein Polter aus Holzstämmen stand auf etwa 20m im Vollbrand, sodass der Flammenschein bereits weithin sichtbar war. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften konnte eine Ausbreitung auf das Waldgebiet verhindert werden. Zwei Feuerwehrleute verletzten sich bei den umfangreichen Löscharbeiten leicht und kamen in ein Krankenhaus. Die B26 war für die Dauer des Einsatzes vollgesperrt.

Unter massivem Wassereinsatz gingen sofort fünf Trupps an den Holzstoß im Wald vor. Der hohe Wasserbedarf wurde durch Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr gedeckt. Die Löscharbeiten zogen sich bis nach 0:00 Uhr. Abschließend wurde das Umfeld mittels Wärmebildkamera auf weiter Glutnester untersucht. Die Feuerwehren Stockstadt, Großostheim, Babenhausen, Aschaffenburg, sowie Alzenau waren mit insgesamt 14 Fahrzeugen und 66 Einsatzkräften vor Ort. Zusätzlich alarmiert war auch die Feuerwehr Karlstein. Sie konnten die Einsatzfahrt aufgrund des Löscherfolgs abbrechen. Einsatzleiter Kommandant Frank Bott wurde durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann unterstützt. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarzt, sowie zwei Fahrzeugen der Bereitschaft Stockstadt unter der Leitung von Simon Aschenbrenner an der Einsatzstelle. Gegen 1:00 Uhr konnten alle abrücken und die B26 wurde wieder frei gegeben.

gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

 

In Süd- und Südostbayern fiel sehr viel und teilweise zuviel Regen; in Unterfranken geht die Trockenheit weiter - so unterschiedlich sieht die Lage in Bayern aus.

Wegen hoher und am Sonntag lokal sogar sehr hoher Waldbrandgefahr ordnet deshalb die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk die Luftbeobachtung der Wälder vom 07. bis 09.August 2020 an.

Bundesweiter Warntag - 11 Uhr Sirenenprobe Warnung der Bevölkerung

Der bundesweite Warntag findet erstmals am 10. September 2020 statt und wird ab dann jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt. Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern werden in ganz Deutschland sämtliche Warnmittel erprobt. Pünktlich um 11:00 Uhr werden zeitgleich in Landkreisen und Kommunen in allen Ländern mit einem Probealarm die Warnmittel wie beispielsweise Sirenen ausgelöst.

Download der Info-Broschüre des Landkreises Aschaffenburg:

Warnung_und_Information_der_Bevölkerung_09-2020.pdf

Die Freiwillige Feuerwehr Steinbach trauert um ihren ehemaligen Kommandanten Edgar Hein, der am 25.07.2020 im Alter von 65 Jahren verstorben ist,

Unser aller Mitgefühl gilt den Angehörigen.

Edgar Hein

Der Kommunale Arbeitgeberverband Bayern und der ver.di-Landesbezirk Bayern haben sich auf ein neues Entgeltgruppenverzeichnis für handwerkliche Tätigkeiten, bei den Städten, Gemeinden und Landkreisen verständigt.

Im neuen Entgeltgruppenverzeichnis ist der Feuerwehrgerätewart aufgeführt.

Im Bereich der Feuerwehrgerätewarte sieht die Entgeltordnung (VKA) zum TVöD im Besonderen Teil vor, dass in diesem Bereich die allgemeinen Tätigkeitsmerkmale für die handwerklichen Tätigkeiten zur Anwendung kommen. Da damit aber keine Eingruppierungen in die EGen 8 und 9a möglich wären, wenn Tätigkeiten nicht explizit benannt werden, haben sich die Tarifvertragsparteien auf diese besonderen Tätigkeitsmerkmale geeinigt. Damit ist sichergestellt, dass Beschäftigte mit einschlägiger mindestens dreijähriger Berufsausbildung mit den genannten Voraussetzungen bzw. Beschäftigte mit einschlägiger mindestens dreijähriger Berufsausbildung, die als Feuerwehrgerätewarte mit den genannten Voraussetzungen tätig sind, in der EG 8 bzw. EG 9a ab dem 01.01.2020 einzugruppiert sind.

Entgeltgruppe 8

1. Beschäftigte mit einschlägiger mindestens dreijähriger Berufsausbildung mit einschlägigen Spezialkenntnissen, die Wartungsarbeiten und Instandsetzungsarbeiten an komplizierten Atemschutzgeräten sowie an komplizierten medizinischen Geräten ausführen oder komplizierte orthopädische Hilfsmittel (auch Bandagen) anfertigen oder instand setzen.

2. Beschäftigte mit einschlägiger mindestens dreijähriger Berufsausbildung mit einschlägigen Spezialkenntnissen, die Prüfungs-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an komplizierten Atemschutzgeräten, oder hochwertigen Mess- und Regeleinrichtungen ausführen oder im vorbeugenden Brandschutz tätig sind.

Entgeltgruppe 9a

Beschäftigte mit einschlägiger mindestens dreijähriger Berufsausbildung als Feuerwehrgerätewarte mit einschlägigen Spezialkenntnissen, die Prüfungs-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an komplizierten Atemschutzgeräten, oder hochwertigen und komplizierten Mess- und Regeleinrichtungen, oder hochwertigen Rettungsgeräten und an Feuerwehrfahrzeugen ausführen und im vorbeugenden Brandschutz tätig sind.

Unter bestimmten Voraussetzungen sind zusätzlich Ausbilder- und Vorarbeiterzulage möglich.

Weitere Infos dazu über das örtlichen Personalamt.

Wir haben aktuell folgende freie Kontingentplätze:

Zugführer vom 24.08.2020 bis 04.09.2020 an der SFS Regensburg, Anzahl 1

Gruppenführer vom 16.11.2020 bis 20.11.2020 an der SFS Würzburg, Anzahl 1

Aufbaulehrgang für Atemschutzgerätewarte vom 10.12.2020 bis 11.12.2020 an der SFS Würzburg, Anzahl 1

Leiter einer Feuerwehr vom 05.10.2020 bis 08.10.2020 an der SFS Würzburg, Anzahl 2

Leiter einer Feuerwehr vom 30.11.2020 bis 03.12.2020 an der SFS Regensburg, Anzahl 1

Wer Interesse an einem Lehrgang hat, meldet sich bitte schnellstmöglich bei KBM Rollmann

Auf der Dienstversammlung der Feuerwehr Schneppenbach wurde Florian Schreck in das Amt des ersten Kommandanten und Johannes Scholz zum stellvertretenden Kommandanten gewählt.

Herzlichen Glückwunsch an das Führungsteam der Feuerwehr Schneppenbach und weiterhin viel Erfolg und Begeisterung für die Feuerwehrarbeit.

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PI Alzenau

Am 31.07.2020 wurde in einer Feierstunde im Michelbacher Schlösschen der Wechsel der Dienststellenleitung bei der Polizeiinspektion Alzenau von Polizeioberrat Winfried Schuck auf den 1. Polizeihauptkommisar Christian Demuth zum 01.08.2020 vollzogen.

Der Zuständigkeitsbereich der PI Alzenau umfasst die kreisangehörige Stadt Alzenau und die kreisangehörigen Gemeinden Blankenbach, Geiselbach, Kahl/Main, Karlstein, Kleinkahl, Krombach, Mömbris, Schöllkrippen, Sommerkahl, Westerngrund und Wiesen mit rund 62.000 Einwohner.

Bereits zum 01.06.2020 wechslte aufgrund der Corona-Pandemie ohne eine öffentliche Übergabe die Leitung der Polizeiinspektion Aschaffenburg von Ltd. Polizeidirektor Bruno Bozem auf den Polizeidirektor Frank Eckhardt

Der Zuständigkeitsbereich der PI Aschaffenburg umfasst die kreisfreie Stadt Aschaffenburg und die kreisangehörigen Gemeinden Bessenbach, Dammbach, Glattbach, Goldbach, Großostheim, Haibach, Heigenbrücken, Heimbuchenthal, Heinrichsthal, Hösbach, Johannesberg, Kleinostheim, Laufach, Mainaschaff, Mespelbrunn, Rothenbuch, Sailauf, Stockstadt, Waldaschaff und Weibersbrunn mit rund 182.000 Einwohner.

Da die Feuerwehr täglich mit der Polizei in der Gefahrenabwehr eng zusammenwirkt, ist es uns ein Anliegen den beiden scheidenden PI-Leitern für die gute Zusammenarbeit zu danken und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit den neuen Dienststellenleitern.  

DemuthEckhardt

          EPHK Christian Demuth                                  PD Frank Eckhardt

Auch ein eher bisher durchschnittlicher Sommer wie heuer führt aufgrund von seit vielen Wochen fehlendem ausreichenden Regen in Unterfranken mit zunehmender Dauer zu struktureller Trockenheit und damit zu hoher Waldbrandgefahr.

Die Regierung von Unterfranken ordnet daher für 31.07. bis 02.08.2020 die Luftbeobachtung der unterfränkischen Wälder als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung an.

An das von Frühjahr bis Herbst in Giebelstadt bei Würzburg zur Unterstützung der Feuerwehr bereit stehende Flugzeug zur Luftbeobachtung bei Wald- und Vergetationsbränden, das über die ILS Würzburg von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang jederzeit alarmierbar ist, wird erinnert.  

Das Atemschutzzentrum in Goldbach ist am Montag, den 03.08.2020 nur von 9:30 Uhr bis 18:30 Uhr und am Dienstag, den 04.08.2020 nur von 11:00 Uhr bis 18:30 Uhr besetzt.

Die am 04.08.2020 um 19:00 Uhr geplante Gruppenausbildung am Brandübungscontainer mit der FF Niedersteinbach findet statt.

Lehrgang: Ausbilder in der Feuerwehr (der Lehrgang findet in einer Bildungsstätte in Oberbayern statt)
Beginn: 03-08-20 - Ende: 07-08-20
Derzeit verfügbare Plätze über die SFS Geretsried: 6

Bei Interesse Rückmeldung an mich unter 0171/5100248.

Stockstadt a. Main, Lkr. Aschaffenburg. Zu einem Unfall mit eingeklemmter Person ist die Feuerwehr Stockstadt heute um 14:32 Uhr auf die B469 in Richtung Amorbach alarmiert worden. Dort war ein PKW rechts von der regennassen Fahrbahn abgekommen und hatte sich auf die Seite gelegt.

Die Einsatzkräfte fanden den Unfall kurz nach der Anschlussstelle zur B26 vor und nicht wie zunächst gemeldet im vorherigen Abschnitt der Bundesstraße. Bei Ankunft der ersten Einsatzfahrzeuge hatten sich alle fünf Insassen, darunter ein Kind, aus dem Fahrzeug befreit. Von Seiten der Feuerwehr wurde umgehend mit der Versorgung der verunfallten Personen begonnen. Für alle Insassen verlief der Unfall am Ende glimpflich, keiner musste ins Krankenhaus. Im weiteren Verlauf konnten sich die Feuerwehr auf Absicherungsarbeiten beschränken.

Die B469 war durch den Unfall in Richtung Amorbach kurz voll dann halbseitig gesperrt. Die Feuerwehr war mit 26 Einsatzkräften vor Ort, sowie KBM Schäffer. Sechs Fahrzeuge kamen aus Stockstadt ein Fahrzeug von der Feuerwehr Großostheim. Vom Rettungsdienst waren ein Notarzt zwei Rettungswagen, die Motorradstaffel und ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Einsatzende war gegen 16:30 Uhr.

Armin Lerch, Pressesprecher der Feuerwehr Stockstadt

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