Am Montagnachmittag (20.07.26) gegen 17:15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Alzenau zu einem Verkehrsunfall auf die Ortsverbindungsstraße zwischen Alzenau und Kahl auf Höhe des Meerhofsees alarmiert. Der Alarmhinweis lautete: „Verkehrsunfall mit Lkw – Person eingeklemmt“.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich jedoch heraus, dass der Fahrer des verunfallten Sattelzuges nicht eingeklemmt, sondern lediglich in seinem Fahrzeug eingeschlossen war. Umgehend schufen die Einsatzkräfte mithilfe einer Rettungsbühne und einer Steckleiter einen sicheren Zugang zum Fahrerhaus.
Nach der Sichtung durch den Notarzt konnte der 57-jährige Fahrer das Fahrzeug selbstständig verlassen. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde anschließend vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der mit Baustoffen beladene Sattelzug in Fahrtrichtung Alzenau unterwegs, als das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Lastwagen kippte um und kam auf der Beifahrerseite auf dem parallel zur Fahrbahn verlaufenden Radweg zum Liegen. Glück im Unglück war, dass sich zum Unfallzeitpunkt kein Radfahrer auf dem stark frequentierten Radweg befand.
Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und band auslaufende Betriebsstoffe ab. Während der Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen war die Ortsverbindungsstraße zwischen Alzenau und Kahl auf Höhe des Meerhofsees im Auftrag der Polizei vollständig gesperrt. Die Vollsperrung führte insbesondere im Feierabendverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Nach Abschluss der Maßnahmen der Feuerwehr konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Gegen 19:30 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Alzenau zur Unterstützung der Bergungsarbeiten am umgestürzten Sattelzug erneut aus. Im Auftrag der Polizei übernahmen die Einsatzkräfte die Verkehrslenkung. Hierfür musste die Ortsverbindungsstraße zwischen Alzenau und Kahl auf Höhe des Meerhofsees erneut vollständig gesperrt werden. Die Dauer der Bergungsarbeiten und damit auch das Ende der Vollsperrung waren zum Zeitpunkt der Mitteilung noch nicht absehbar.
Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst Florian Ewald von den Maltesern Aschaffenburg im Einsatz.
Die Freiwillige Feuerwehr Alzenau war mit 25 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen unter der Leitung des zweiten stellvertretenden Kommandanten Frank Lehrian im Einsatz. An der Einsatzstelle waren außerdem Kreisbrandrat Frank Wissel sowie die Kreisbrandmeister Thorsten Frank und Markus Fischer, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion, eingesetzt.
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ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein Bienenstich führte am Montagabend zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein Lkw kam von der Fahrbahn ab und kippte zur Seite um. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Alzenauer Polizei.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein Lkw-Fahrer gegen 17:15 Uhr mit seinem 40-Tonner auf der Kreisstraße auf Höhe des Meerhofsees unterwegs. Mutmaßlich auf Grund eines Bienenstichs verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Sein Lkw kippte zur Seite und kam auf dem dortigen Fahrradweg zum Liegen.
Der Fahrer musste durch die Feuerwehr befreit werden, blieb aber glücklicherweise unverletzt. Der Lkw, der mit rund 20 Tonnen Ytong-Steinen beladen war, musste durch den Abschleppdienst geborgen werden.
Die Alzenauer Polizei wurde bei der Unfallaufnahme durch die örtlichen Feuerwehren unterstützt.