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Zu einem Garagenbrand kam es am heutigen Dienstag (03.06.20) in der Hauptstraße in Laufach. In dem Gebäude in dem die Laufacher Moschee sowie eine Wohnung und die Betriebsräume einer ortsansässigen Malerfirma untergebracht sind, kam es gegen 09:39 Uhr zu einem Garagenbrand. Die Garage ist in das Anwesen integriert.

Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnte das Gebäude durch Einsatzkräfte der BRK Bereitschaft Laufach und der Polizei geräumt werden. Alle fünf evakuierten Personen konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Nach Ankunft der Feuerwehr entsandte Einsatzleiter Marco Laske (stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Laufach) sofort zwei Trupps mit je einem C-Rohr zur Brandbekämpfung. Um einen weiteren Zugang zur Brandstelle zu erhalten, musste mit einem Motortrennschleifer das Garagentor gewaltsam geöffnet werden. Schnell konnte der Brandherd lokalisiert und gelöscht werden. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Brandgut mittels Manpower unter Atemschutz aus der Garage befördert. Weiterhin wurde das Gebäude mit zwei Hochleistungslüftern vom giftigen Brandrauch befreit. Bevor die Einsatzstelle der Polizei zur Brandursachenermittlung übergeben wurde, wurde eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera durchgeführt.

Da bei Notrufeingang nicht bekannt war, ob Verletzte zu beklagen sind, wurden vorsorglich zwei Rettungswagen, ein Notarzt, der Helfer vor Ort Laufach und ein Einsatzleiter Rettungsdienst alarmiert. Der Rettungsdienst musste jedoch nicht eingesetzt werden.

Dem Einsatzleiter standen 40 Feuerwehrleute mit neun Fahrzeugen der Feuerwehren Laufach, Sailauf und Hösbach zur Verfügung. Kreisbrandmeister Markus Rohmann sowie Bürgermeister Friedrich Fleckenstein waren ebenfalls vor Ort und machten sich ein Bild vom Geschehen.

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden können seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Feuerwehr im Einsatz

Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 45 wurden heute Morgen kurz nach 10:00 Uhr die Feuerwehren Alzenau, Kahl und Karlstein alarmiert.  Mehrere Anrufer sowie die Notrufassistenzsysteme (E-Call) der beteiligten Fahrzeuge meldeten einen Unfall zwischen den Anschlussstellen Alzenau-Mitte und Alzenau-Süd.

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Entgegen der Alarmmeldung, dass es sich um einen Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen handelt, waren bei Eintreffen der Feuerwehr Alzenau bereits alle Fahrzeuginsassen befreit. Sie wurden durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und sperrte die Autobahn gegen den nachfolgenden Verkehr. Die Feuerwehr Karlstein leitete dazu den Verkehr an der Anschlussstelle Alzenau-Mitte aus.

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Zudem unterstützen die Einsatzkräfte nach Abtransport der Verletzten, die Abschleppunternehmen bei der Bergung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge. Die Feuerwehren waren mit insgesamt 9 Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften unter der Leitung des Alzenauer Kommandanten Frank Ritter an der Einsatzstelle. Unterstützt wurde er dabei von Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt an der Einsatzstelle tätig. 

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Text & Bilder: Benjamin Ritter, FF Alzenau

Ein Service der Landesmediendienste Bayern auch für die Kinderfeuerwehren.

Es gibt ihn auch im Corona-Jahr 2020, den kostenlosen Ferienfilmkoffer!

Wenngleich alle noch nicht wissen, ob und wie in den Sommerferien Veranstaltungen mit Kindern der Kinderfeuerwehr durchgeführt werden können und ob der Ferienfilmkoffer genutzt wenn kann, so hoffen wir doch alle, dass im Sommer die Kinder in der Feuerwehr wieder miteinander etwas unternehmen können!

Bestellt deshalb den Ferienfilmkoffer möglichst bald oder vielleicht auch gleich heute, damit Ihr ihn habt, wenn’s wieder losgeht! Sollte es doch anders kommen und Eure Aktivitäten nicht realisierbar sein, könnt Ihr die Bestellung bis zum Versandtag kostenfrei telefonisch oder per E-Mail stornieren.

Der kostenlose Ferienfilmkoffer enthält eine Auswahl von 15 Filmen, die alle mit dem nichtgewerblichen öffentlichen Vorführrecht ausgestattet sind.

Letzte Bestellmöglichkeit: 7. August

Rücksendung bis spätestens 11. September

Reservierungen der Ferienfilmkoffer: Tel. 089 38 16 09-15, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Die Landesmediendienste Bayern e.V.freuen sich über Euer Interesse!

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Landesmediendienste Bayern e.V.

Dietlindenstraße 18

80802 München

Telefon: 0 89/38 16 09-15

Telefax: 0 89/38 16 09-20

e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Website: http://www.mediendienste.info

Die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) freut sich sehr, dass heute ein erstes Teilziel bzw. -ergebnis ihres Forschungsprojektes „Krebsrisiko im Feuerwehrdienst?“ mit der Veröffentlichung der DGUV Information 205-035 "Hygiene und Kontaminationsvermeidung bei der Feuerwehr“ Eingang in die Praxis der deutschen Feuerwehren finden kann.

Zeitgleich ist ein Erklärfilm des Fachbereichs Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz zu dem Thema erschienen, um den Einsatzkräften der Feuerwehren dieses wichtige Thema auf anschauliche Art näher zu bringen.

Weitere Details kann der heute erschienenen Pressemitteilung der DGUV entnommen werden:

https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2020/quartal_2/details_2_392768.jsp

Die DGUV Information 205-035 ist ab sofort unter

https://publikationen.dguv.de/regelwerk/informationen/3730/hygiene-und-kontaminationsvermeidung-bei-der-feuerwehr

verfügbar.

Der Erklärfilm steht auf der Homepage des Fachbereichs Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz sowie im youtube-Kanal der DGUV zur Verfügung:

https://www.dguv.de/webcode.jsp?query=d1182838

https://youtu.be/6XeQHOPuuiw

Im Jahr 1998 erfolgte die Markteinführung des Persönlichen Schutz-Systems (PSS) 100.  

2000 folgte die Produktpflege und die Familie wurde um den Pressluftatmer PSS 90 ergänzt. Beide Geräte befinden sich noch im Einsatz. Doch nach über 20 Jahren wird nun zum 31.12.2020 das Reparaturende umgesetzt.  

Seit 2014 wurde das Reparaturende durch die „Übersicht zum Ende von Vertrieb und Ersatzteillieferung (Reparatur) ausgewählter Dräger-Produkte“ angekündigt.  

Diese Liste ist auf der Internetseite www.draeger.com/I-Punkt im Bereich I-Punkte und Dräger-Infos einzusehen (siehe Dräger-Info Feuerwehr, Januar 2014) oder direkt unter dem folgenden Link: https://www.draeger.com/Library/Content/draeger-info-vertriebs-undreparaturende-2014-01-06.pdf    

Damit Sie nicht in die Versorgungslücke geraten, möchten wir Sie noch einmal an das Reparaturende der oben genannten Geräte erinnern.  

Nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem Fachhandel, Brandschutzfachhandel oder mit Dräger in Ihrer Nähe auf. Wir bieten Ihnen verschiedene Umrüstmöglichkeiten sowie aktuelle Geräte. Alle Pneumatik-Umrüstmöglichkeiten erfüllen die aktuellen Anforderungen.

Die Jugendfeuerwehr der FF Karlstein sucht für die Unterbringung von Material für die Jugendausbildung einen gebrauchten bzw. ausgemusterten Tragkraftspritzenhänger.

Angebote bitte an Kommandant Andreas Emge unter Tel. 0171 2106666 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die seit 2005 in Goldbach in Betrieb befindliche Brandsimulationsanlage wurde über die letzten Monate aufwendig modernisiert bzw. erweitert. 

Bayernweit stehen den Feuerwehrleuten sieben solcher staatseigenen Anlagen zur realistischen Brandausbildung zur Verfügung. Glücklicherweise wurde eine dieser sieben Anlagen beim landkreiseigenen Atemschutzzentrum in Goldbach installiert. Sie ergänzt und verbessert die moderne und notwendige Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern aus unserer Region in der Brandbekämpfung in Gebäuden.

Die Feuerwehrleute werden in dieser Anlage mit echtem, realem Feuer konfrontiert, um sich somit möglichst praxisnah bei gleichzeitiger Beibehaltung sicherer Bedingungen auf den realen Einsatz vorzubereiten. Diese Ergänzung zur traditionellen Ausbildung gibt den Einsatzkräften also eine zusätzliche höhere Handlungssicherheit. Gerade für die neuen Atemschutzgeräteträger ist diese erste Erfahrung mit Flammen und Hitze wichtig, um später im Ernstfall kritische Situationen schnell und sicher erkennen und entsprechend reagieren zu können. Dadurch können Unfälle mit häufig schwerwiegenden Folgen verhindert werden. Mehrere hundert Feuerwehrdienstleistende aus der Region üben jährlich in der Anlage.

Neben der Erweiterung und Aktualisierung der bestehenden EDV- und Steuerungstechnik wurde auf den bereits vorhandenen Container ein weiteres Containerstockwerk aufgesetzt. Der Löwenanteil der Kosten wurde vom Freistaat Bayern getragen. Durch den Landkreis Aschaffenburg wurden weiterhin rund 25.000 Euro für das begehbare Dach mit einer Plattform und das Containerumfeld für weitere Übungsszenarien investiert.

Mit dem neuen Containerstockwerk sind zwei weitere Übungsräume sowie ein Treppenraum entstanden. Die neuen Räumlichkeiten bieten Möglichkeiten für Suchübungen nach im Brandraum vermissten Personen und ermöglichen das Üben einer sicheren Türöffnung. Im neuen Brandraum, der mit drei erdgasbetriebenen Brandstellen ausgestattet ist, muss das Feuer real mit Wasser bekämpft und gelöscht werden. Weiterhin besteht über einen umlaufenden Balkon die Möglichkeit über Leitern der Feuerwehr in die Übungsanlage einzudringen. Auch die begehbare Dachfläche bietet den Feuerwehrkräften die Möglichkeit für interessante Rettungs- und Brandübungen.

Eine feierliche Indienststellung ist in der aktuellen Corona Zeit leider nicht möglich. Jedoch freuen sich die Feuerwehren, dass hier vom Staat und vom Landkreis Aschaffenburg in die Zukunft investiert wurde. Eine praxisnahe, zeitgemäße und funktionelle Ausbildung der Atemschutzgeräteträger ist der Grundstock für ein sicheres und zielorientiertes Arbeiten unter Atemschutz. Vielen Dank an alle die zur Realisierung der Modernisierung und Erweiterung beigetragen haben.

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Bilder und Text: Markus Fischer, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Am Dienstagmorgen klingelten pünktlich um 08:30 Uhr die Meldeempfänger der Feuerwehrkameraden in Karlstein, es ging zu einem Brandmelderlarm in einem Industriepark der Seligenstädter Straße. Vor Ort wurde die entsprechende Produktionshalle, vom Löschzug (MZF/HLF/DLK/LF) angefahren. Sofort begann die Erkundung in dem Gebäude. In Bereitschaft am Tor D gingen unser drittes LF sowie der KdoW. Das TLF verblieb am Standort auf Bereitschaft. Letztendlich hatten Reinigungskräfte, mit einem Hochdruckreiniger, Wände gereinigt. Hierbei lief Wasser in einen Druckknopfmelder, welcher den Fehlalarm verursachte. 26 Einsatzkräfte sowie der zuständige Kreisbrandinspektor konnten zurück zum Standort fahren. 

Um 14:29 Uhr wurden wir über die ILS, zu einer laufenden Reanimation, in der Nähe des Gerätehauses angefragt. Der hauptamtliche Gerätewart sowie ein zufällig anwesender Rettungssanitäter der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, rückten daraufhin umgehend aus zur Einsatzstelle, um die Ecke. Als erstes Eintreffend, gefolgt vom HvO des BRK Karlstein, unterstützten die beiden sofort die laufende Reanimation. Sie brachten eine AED (Automatischen Externen Defibrillator) am Patienten an und konnten diesen somit zurückholen. Kurze Zeit später traf der Rettungsdienst und ein Notarzt ein, welche die weitere Versorgung übernahmen. Der Patient wurde im Anschluss in ein Krankenhaus transportiert, wir wünschen ihm baldige und vollständige Genesung. 

Wie wichtig diese kleinen Lebensretter sind, durften wir heute wieder hautnah erleben. Diese Laien AED wurden mittlerweile in Karlstein auch öffentlich platziert. Je einen finden Sie im Ortsteil Dettingen im Innenraum der VR-Bank, im Ortsteil Großwelzheim im Innenraum der Bücher Telefonzelle (beim kleinen Kaufhaus Neurer) und ebenfalls einen in der Filiale der Sparkasse (Ortsmitte).

Text: Feuerwehr Gemeinde Karlstein - Kommandant Andreas Emge

Feuerwehr im Einsatz

Aufgrund der in Unterfranken seit Wochen herrschenden Trockenheit und der damit einhergehenden hohen Waldbrandgefahr ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung für das kommende verlängerte Wochenende vom 21. bis 24.05.2020 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung an.

Auch in diesem Jahr stellen die Staatlichen Feuerschulen Bayerns zusammen mit dem Landesfeuerwehrverband und der Jugendfeuerwehr Bayern ein gemeinsam erarbeitetes Angebot an Ausbildungsmaterialien für den Wissentest bereit. Vom Brettspiel über E-Learning bis zum Lehrvideo wurde ein breites Spektrum an Medien für den Wissenstest erarbeitet.

Als Grundlage für die Nutzung der Medien dient der im Beihefter zur „brandwacht“ 1/2020 und auf der Lernbar veröffentlichte Fachbeitrag zum Wissenstest.

In einem separaten Dokument wurde die gesamte Mediensammlung zusammengestellt. In diesem Dokument finden Ausbilder und Feuerwehranwärter alle relevanten Ausbildungsmedien übersichtlich dargestellt. Über die angegebenen Links kann direkt und unkompliziert auf die Angebote zugegriffen werden. Link zur

Mediensammlung:

https://t1p.de/g1xa

Am späten Samstagabend (16.05.2020) wurde die #Feuerwehr #Kahl gegen 23.20 Uhr zum Brand einer Freifläche (Wiese) in den Sandmühlweg alarmiert. Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges stellte sich heraus, dass eine Gartenhütte auf einer Wiese in Vollbrand stand.

Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde das Schlagwort auf "Brand Gartenhütte / Schuppen" erhöht. Dies bedeutete Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Kahl, den Kreisbrandinspektor Frank Wissel und den #Rettungsdienst zur Absicherung der Einsatzkräfte.

Aufgrund der Alarmstichwortanpassung rückten von der Feuerwehr Kahl noch ein Tanklöschfahrzeug, ein Führungsfahrzeug und ein Versorgungs-Lkw aus.

Das Feuer wurde von mehreren Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit Hilfe von zwei C-Rohren unter Kontrolle gebracht. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten und der Kontrolle der Brandstelle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Noch in der Nacht wurden von der Polizei bezüglich der Brandursache erste Ermittlungen aufgenommen.

Einsatzleiter Alexander Reuß (Kommandant der Feuerwehr Kahl) konnte auf 19 Feuerwehrdienstleistende die mit vier Einsatzfahrzeugen ausgerückt waren zurückgreifen.

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Eine 31-jährige Landkreisbewohnerin befuhr mit ihrem Pkw, VW, Touran, die Alzenauer Straße / ST2305 in Richtung Mömbris. An der Abzweigung zur Dörnsteinbacher Straße / AB18 wollte sie nach links abbiegen, übersah hierbei einen entgegenkommenden Opel und es kam zu einem Frontalzusammenstoß. Die Fahrerin und ihre 13-jährige Tochter wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 40-jährige Fahrer des Opels und die weiteren Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.
Von der Feuerwehr Niedersteinbach wurde die Unfallstelle gegen den nachfolgenden Verkehr abgesichert sowie der Brandschutz sichergestellt. Weiter mussten ausgelaufene Betriebsmittel abgebunden und aufgenommen werden.
Über die Art der Verletzungen, die Unfallursache sowie den Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.
Feuerwehr im Einsatz

Am Samstagnachmittag (16.05.2020) stürzte ein Radfahrer im Waldstück zwischen Königshofen und Krombach. Der 24-jährige verletzte sich dabei schwer. Glücklicherweise konnte er, durch die ortskundige Feuerwehr Königshofen und die gute Beschreibung des Meldenden, direkt gefunden werden. Er wurde zunächst mit einem Spezialfahrzeug der Bergwacht aus dem Wald transportiert und anschließend per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die gegen 16:40Uhr alarmierte Feuerwehr aus Königshofen war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Sie kümmerten sich zunächst um den Verletzten und unterstützen anschließend beim Tragen im steilen Gelände. Einsatzleiter Kommandant Kai-Jan Färber konnte dabei auf 20 Feuerwehrleute zurückgreifen. Der Rettungsdienst unter der Leitung von Christian Imhof war mit einem Notarzt und einem Rettungswagen vor Ort. Die Bergwacht war unter der Leitung von Florian Geis mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

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Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Unterschiedliche Ereignisse wie Brände, Austritt von Gefahrstoffen, Amoktaten, usw. können eine Alarmierung mit anschließender Evakuierung eines Betriebes auslösen. Grundsätzlich sind dann alle betroffenen Personen sofort sicher und schnell aus dem gefährdeten Bereich zu evakuieren. Die DGUV Information 205-033 „Alarmierung und Evakuierung“ richtet sich an die Unternehmerin oder den Unternehmer, in deren Verantwortung die Alarmierung und Evakuierung der anwesenden Personen liegt. Sie zeigt beispielhafte Lösungswege auf und stellt eine Handlungshilfe zur Ermittlung der notwendigen Maßnahmen für die Alarmierung und Evakuierung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung dar.

Link zur DGUV 205-033 - Alarmierung und Evakuierung
Alarmierung und Evakuierung

Am Mittwochabend (13.05.2020) gegen 21:00 Uhr kam es im Alzenauer Industriegebiet „Schäferheide“ zu einem Metallbrand. Aluminiumoxidabfall welcher in einer Schuttmulde gelagert wurde, endzündete sich selbständig und löste dadurch einen Feuerwehreinsatz aus.

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An der Einsatzstelle angekommen, wurde der ersteintreffende Fahrzeugführer durch anwesende Mitarbeiter des Unternehmens empfangen und in die Lage eingewiesen. Ein betrieblicher Brandschutzhelfer sowie weitere Mitarbeiter der Firma hatten das brennende Aluminiumoxid bereits aus der Werkhalle ins Freie gebracht und erste Löschversuche mittels Kleinlöschgerät unternommen. Der Angriffstrupp des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs übernahm unter schwerem Atemschutz die weiteren Löschmaßnahmen. Im weiteren Einsatzerlauf wurde dann die Feuerwehr Karlstein mit ihrem Pulverlöschanhänger mit 250 Kilogramm Metallbrandlöschpulver nachalarmiert.

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Nachdem die Kameraden aus Karlstein an der Einsatzstelle angekommen waren, wurde die brennende Schuttmulde mittels eines Staplers auf dem Werksgelände ausgeschüttet und händisch durch einen Atemschutztrupp der Feuerwehr Alzenau ausgebreitet. Im Anschluss daran wurde das brennende Aluminiumoxid mit dem Metallbrandpulver überdeckt und somit das Feuer erstickt. Mittels einer Wärmebildkamera wurde das Brandgut nochmals kontrolliert und endgültig „Feuer aus“ der Leitstelle gemeldet und die Einsatzstelle der Firma übergeben. Einsatzleiter Markus Höfler (Zugführer der Feuerwehr Alzenau) konnte auf sechs Einsatzfahrzeuge und 17 Einsatzkräfte zurückgreifen. Einsatzende war gegen 22:45 Uhr.

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Text&Fotos: Bertram Börner, FF Alzenau

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Bessenbach einen Zuschuss in Höhe von 258.000 € für die erstmalige Beschaffung einer Drehleiter DLA (K) 23/12 genehmigt.
Der Landkreis Aschaffenburg wird sich mit 20 % der Beschaffungskosten an der erstmaligen Beschaffung beteiligen.

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Kahl einen Zuschuss in Höhe von 258.000 € für die Beschaffung einer Drehleiter DLA (K) 23/12 als Ersatz für eine vorhandene DLK 23/12 genehmigt.
Der Landkreis Aschaffenburg wird sich mit 10 % der Beschaffungskosten an der Ersatzbeschaffung beteiligen.  

Mitte März konnte unsere Wehr endlich das ersehnte neue Löschfahrzeug auf Schimborner Boden Willkommen-heißen. Das Willkommen-heißen unseres LF20 KatS ist aber gleichzeitig mit dem Abschied von unserem 29 Jahre alten LF16-12 verbunden. Über all die Jahre war es uns ein stets zuverlässiger und treuer Begleiter, der aufgrund seines Alters leider immer anfälliger für Reparaturen wurde…

Von den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden freudig empfangen wurde daher nach fast 2 Jahren intensiver Planung und Arbeit das neue Löschfahrzeug von der Firma Rosenbauer mit Ausrüstung der Firma Weinhold und dem Handelsforum Würzburg.

Für die kommenden Einsätze wurde das Fahrzeug, soweit es uns wegen der aktuellen Umstände möglich war, vorbereitet.

Die dazugehörige und nötige Ausbildung musste auf Grund der aktuellen Situation neue Wege gehen, da klassische Übungsabende für die gesamte Mannschaft so nicht möglich sind. Weil dies mehr Zeit beansprucht, hat sich die Indienststellung unseres LF20 KatS leider noch etwas in die Länge gezogen. – Doch nun ist es soweit, seit letztem Samstag ist es nun indienstgestellt und einsatzbereit.

Der LKW auf dem 16Tonnen Fahrgestell von MAN mit 290PS ist mit Allrad, Differenzialsperren und Schleuderketten auch für schwieriges Gelände gut ausgestattet.

Für Brandeinsätze sind ein 1600l großer Wassertank, ein 120l Tank für Schaum sowie eine Schnellangriffseinrichtung und ein Akkulüfter verbaut.

Die seitlich eingeschobene Tragkraftspritze und der im Heck befindliche Schlauchauswurf sorgen bei der Förderung von Wasser über lange Schlauchstrecken für eine zügige Verlegung.

Dem größten Anteil der Einsätze, nämlich den Technischen Hilfeleistungen, kann auch mit vielseitigem Equipment entgegengetreten werden. Der vollständige Akkurettungssatz, die Säbelsäge, der Trennschleifer sowie die umfangreiche Erste- Hilfe- Ausstattung sind bei Verkehrsunfällen unerlässlich. Außerdem sind für die Bergung von schwerem Gerät Greif- und Hebelzug im Fahrzeug.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei unserem Gemeinderat, unserem Bürgermeister sowie der Kreisbrandinspektion für ihre Unterstützung bedanken! Ein weiteres großes Dankeschön an alle Kameraden der FF Schimborn, die innerhalb der letzten 2 Jahre so viel Zeit und Nerven in die Planung und Beschaffung unseres LF20 KatS investiert haben. Es war nicht immer leicht und teilweise auch kompliziert, aber wir alle gemeinsam haben es geschafft und freuen uns nun riesig auf die kommende Zeit mit unserem neuen Fahrzeug!

Der Verbandsausschuss des LFV Bayern hat am 06.05.2020 vereinbart, dass die oder der Verantwortliche für die Kinderfeuerwehr in ganz Bayern einheitlich als Kinderfeuerwehrbeauftragte bzw. Kinderfeuerwehrbeauftragter bezeichnet wird.

Man will damit verdeutlichen, dass die Kinder in der Kinderfeuerwehr keine Feuerwehrdienstleistenden sind und sich insgesamt von der Jugendgruppe bzw. der Jugendfeuerwehr unterscheiden. Man hat daher folglich keine Bezeichnung analog des Jugendfeuerwehrwart/in der Jugendfeuerwehr für die Kinderfeuerwehr gewählt.