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Liebe Leserinnen und Leser,

nach Anhörung der betroffenen Verbände hat der Ministerrat grünes Licht für die Novelle des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes gegeben. Mit den darin enthaltenen Änderungen schaffen wir die rechtlichen Grundlagen für wichtige Zukunftsprojekte wie den Telenotarzt und das Notfallregister – ein bundesweit einmaliges Vorhaben, mit dem wir in einzigartiger und innovativer Weise Erkenntnisse über die Qualität und die Ergebnisse der Patientenversorgung im Rettungsdienst gewinnen wollen.

Mit dem Gesetzentwurf setzen wir außerdem die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur sogenannten Bereichsausnahme um. Der EuGH hatte entschieden, dass eine europaweite Ausschreibung für die Notfallrettung und den Krankentransport nicht mehr verpflichtend ist, wenn die Leistungen von gemeinnützigen Organisationen oder Vereinigungen erbracht werden. Wir haben hier insbesondere die konkreten Anforderungen beim Auswahlverfahren präzisiert und wollen damit ausdrücklich den verstärkten Einsatz von ehrenamtlichen Kräften unterstützen.

Der Gesetzentwurf wurde eingehend mit den betroffenen Organisationen und Verbänden beraten und abgestimmt. Herzlichen Dank für den kritisch-konstruktiven Gedankenaustausch! Alle Änderungsanliegen haben wir eingehend geprüft und – soweit rechtlich möglich –  berücksichtigt. Damit gibt es jetzt für den Gesetzentwurf eine breite Unterstützung aller Beteiligten.

Die Staatsregierung hat den Gesetzentwurf heute dem Landtag zur weiteren Behandlung zugeleitet. Wir freuen uns, eine einvernehmliche Lösung gefunden zu haben, die einerseits die Anliegen der Rettungsdienste berücksichtigt und gleichzeitig dem Patientenwohl und der bestmöglichen rettungsdienstlichen Versorgung der Bayerischen Bevölkerung gerecht wird. Damit machen wir Bayerns Notfallrettung fit für die Zukunft!

Mit besten Grüßen

Ihr

Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister

Ihr

Gerhard Eck, MdL
Staatssekretär

Wir haben folgenden freien Kontingentplatz:

Gruppenführer vom 24.01.2022 bis 28.01.2022 an der Feuerwehrschule Würzburg

Wer Interesse an dem Lehrgang hat, meldet sich bitte bei KBM Rollmann

Feuerwehren - die Kameraden/innen zu Impfungen ohne Termin in das Impfzentrum schicken möchten (egal ob Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung - sollen bitte vorher eine kurze Info an KBI Frank Wissel als Verwaltungsleiter des Impfzentrums schicken.

Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 0160 8341877 per WhatsApp.

Es reicht der Namen des Kameraden/in und den Tag, wann jemand kommen will. Mehr ist nicht erforderlich (auch keine Uhrzeit). Ihr werdet dann am Eingang auf eine Liste gesetzt und der Sicherheitsdienst lässt euch zum Impfen.

Bitte nicht "einfach so" in das Impfzentrum kommen - es besteht sonst die Gefahr, dass der Sicherheitsdienst jemanden weg schickt.

Bitte nicht melden, wenn ein Termin über BayIMCO ausgemacht wurde - es geht nur um Feuerwehrleute, die bisher keinen Termin hatten.

Meldet euch, wenn es Probleme geben sollte bei Frank Wissel.

Mit großer Trauer hat uns die Nachricht vom völlig überraschenden Tod von Willi Kerber erreicht. 
Willi Kerber ist im Alter von 62 viel zu früh verstorben. 
Insbesondere alle Einsatzsanitäter, die seit 2015 ihre Ausbildung in Mainaschaff bei den Maltesern durchlaufen haben, ist Willi auch in den Feuerwehrkreisen bekannt. Willi hat mit viel Witz, Charme und Fachwissen als verantwortlicher Ausbildungsleiter unsere Einsatzkräfte ausgebildet und in dieser Zeit über 120 Einsatzkräften die medizinischen Grundlagen vermittelt. 
Wir verlieren mit Willi einen großen Menschen und sehr guten Ausbilder, Freund und Kameraden. 
In diesen schweren Stunden gilt unser tiefes Mitgefühl und unsere Gedanken seiner Ehefrau und der Familie. 
Ferner sind unsere Gedanken auch bei unseren Kameraden der Malteser Aschaffenburg, die mit Willi einen Freund und unermüdlichen Wegbegleiter verloren haben. 
In stiller Trauer - Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr
Tobias Brinkmann
stellv. Leiter des Fachreferat 8 des KFV Aschaffenburg
2020 11 Willi Kerber 01

Feuerwehr im Winter

Aus- und Fortbildung mit der feuerwehr-lernbar.bayern

Der Beginn der Frostperiode bedeutet für die Feuerwehr eine besondere Aufmerksamkeit für die technischen Geräte, damit sie bei jeder Witterung einwandfrei funktionieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Geräten und Einrichtungen, die in der Feuerwehrpraxis mit Wasser in Berührung kommen.

Darüber hinaus muss die Feuerwehr auch auf die erschwerten Einsatzbedingungen im Winter vorbereitet sein, um zu jeder Zeit unversehrt die Einsatzstelle zu erreichen und möglichst unabhängig von den physikalischen Einflüssen arbeiten zu können.
Um das zu gewährleisten, muss rechtzeitig mit den Vorbereitungen auf den Winter begonnen werden.

Das Merkblatt „Feuerwehr im Winter“ gibt dazu wichtige Tipps und Anregungen.

Es kann zur Hand genommen werden, um die bereits getroffenen oder noch fehlenden Vorbereitungen auf die Winterzeit zu überprüfen und ggf. noch zu ergänzen.

Liebe Leserinnen und Leser,

die Corona-Lage in den bayerischen Krankenhäusern und Intensivstationen ist ernst. Bei täglich neuen Höchstständen an Neuinfektionen ist nahezu jedes verfügbare Intensivbett in Bayern belegt.

Nach 93 Tagen im Frühjahr 2020 und 180 Tagen Corona-K-Fall im Winter 2020/2021 haben wir aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie am 11. November 2021 erneut den Katastrophenfall feststellen müssen. Sie ist insofern eine untypische Katastrophe, als sie sich bereits mit Unterbrechungen über mehr als 1,5 Jahre erstreckt und in ihrer Intensität immer wieder stark aufflammt. Unter dem Eindruck dieser Dauerbelastung möchten wir den zahlreichen Helferinnen und Helfern der Feuerwehren, der Hilfs- und Rettungsorganisationen und des Technischen Hilfswerks für ihr weiterhin großartiges Engagement herzlich danken.

Unser Dank gilt dabei besonders den rund 430.000 ehrenamtlichen Einsatzkräften, aber natürlich auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rettungsorganisationen, der Landes- und Bundespolizei sowie den Kräften der Bundeswehr, die mit den ebenfalls enorm belasteten Gesundheits- und Katastrophenschutzbehörden sowie den Kommunen zum Wohle unserer Bevölkerung eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Vielen Dank für ihren unermüdlichen Einsatz zur Bewältigung der Corona-Pandemie insbesondere in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, bei der Kontaktnachverfolgung, in Impf- und Testzentren, beim Transport von Corona-Patientinnen und -Patienten, beim Betrieb eigener Teststellen und an vielen anderen Einsatzorten mehr. Ohne Ihren aufopferungsvollen Dienst sähe es düster aus!

Mit dem heutigen Newsletter dürfen wir Sie noch über weitere Themen informieren, namentlich über die Abschiebung eines eritreischen Straftäters, der vor drei Jahren eine Notärztin schwer verletzt hatte, sowie eine Entscheidung des Bundesrates, der den Weg frei gemacht hat für den Aufbau des "Cell-Broadcasting". Denn nicht erst seit der Flut im Ahrtal wissen wir, wie enorm wichtig eine effektive Warnung der Bevölkerung vor schweren Gefahren ist.

Bleiben Sie gesund und kommen Sie stets wohlbehalten von Ihren Einsätzen zurück!

Mit besten Grüßen

Ihr

Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister

Ihr

Gerhard Eck, MdL
Staatssekretär

Einführung des Cell-Broadcast-Verfahrens

                                                

Die heute vom Bundesrat gebilligte Verordnung zum sogenannten Cell-Broadcast-Verfahren ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Bevölkerung im Katastrophenfall mittels Push-Nachrichten zu warnen. Konkret bedeutet dies, dass etwa im Fall einer drohenden Flutwelle, einer Explosionsgefahr oder sonstiger katastrophaler Gefahrenszenarien, wie wir sie etwa im Sommer in Rheinland-Pfalz im Ahrtal oder im Berchtesgadener Land oder Salzburger Land erleben mussten, gefährdete Anwohner automatisiert "Warn-SMS" auf ihr Handy oder Smartphone erhalten. Selbst abgeschaltete Geräte werden im Fall der Fälle durchdringende akustische Warnsignale abgeben und Warntexte anzeigen. "Das in Vorbereitung befindliche Cell-Broadcasting wird den bereits bestehenden breiten Warnmittelmix aus Sirenen, Apps und Rundfunk ergänzen und helfen, bei Gefahr Leben zu retten", betonte Innenminister Joachim Herrmann. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) arbeitet gemeinsam mit den zuständigen Bundesbehörden und den Mobilfunknetzbetreibern an der technischen Umsetzung.

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Konsequentes Vorgehen nach Gewalttaten gegen Einsatzkräfte

                                                

Viele Helferinnen und Helfer gehen für die Bewältigung der Corona-Pandemie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit – und darüber hinaus. Umso unerträglicher ist es, wenn sie bei der Ausübung ihres Dienstes Zielscheibe von Angriffen werden. "Jeder Fall von Gewalt gegen Einsatzkräfte ist inakzeptabel, verachtenswert und scharf zu ahnden. Die Bayerische Staatsregierung steht ohne Wenn und Aber dafür, mit aller Konsequenz und Härte auf Straftaten, insbesondere auch auf solche gegen Einsatzkräfte, zu reagieren." Das hat Innenminister Joachim Herrmann betont. "Wir haben uns daher bereits in der Vergangenheit auf Bundesebene erfolgreich dafür eingesetzt, dass Angriffe auf Polizei und Rettungskräfte härter bestraft werden können. Bei ausländischen Straftätern werden dabei auch die Möglichkeiten des Aufenthaltsrechts konsequent genutzt." So haben bayerische Ausländerbehörden erst vor wenigen Tagen einen eritreischen Straftäter nach Verbüßung seiner Strafhaft in sein Heimatland abgeschoben. Unter anderem hatte der Betroffene 2018 eine Notärztin mit einer Whiskyflasche schwer verletzt sowie einen Feuerwehrmann und eine Betreuerin angegriffen und ebenfalls verletzt. Herrmann: "Für Straftäter wie ihn ist hier bei uns kein Platz! Dies ist zutiefst meine Überzeugung!"

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Freistellung für Ehrenamt: Herrmann appelliert an Arbeitgeber

                                                

"Mir ist durchaus bewusst, dass es im Hinblick auf die Dauer der Corona-Pandemie, die hohe Arbeitsbelastung und betriebliche Notwendigkeiten nicht immer einfach ist, auf einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine gewisse Zeit zu verzichten. Dennoch möchte ich Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bitten, den Wert „doppelt engagierter“ ehrenamtlicher Einsatzkräfte hoch zu schätzen und eine Freistellung auch für die aktuelle Corona-Pandemie zu ermöglichen. Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!" Mit diesem eindringlichen Appell hat sich Innenminister Joachim Herrmann an alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gewandt. Im Hinblick auf den steigenden Druck in der Arbeitswelt sei es für ehrenamtliche Einsatzkräfte zunehmend schwieriger, ihren Arbeitsplatz zum Zwecke des Katastrophenschutzes zu verlassen. Deshalb haben Landtag und Staatsregierung in den letzten Jahren für Bayern ein System an weitreichenden Freistellungs- und Entgeltfortzahlungsansprüchen sowie an Erstattungsansprüchen der Arbeitgeber eingerichtet, das maßgeblich zur Stärkung des sicherheitsrelevanten Ehrenamts beiträgt. "Diesen Kurs wollen wir weiter fortsetzen. Denn auf das Ehrenamt können und wollen wir keinesfalls verzichten."

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Zehn Tipps für eine sichere Adventszeit
Feuerwehr informiert: Sorgsamerer Umgang mit Kerzen kann Brände vermeiden

Die Feuerwehr informiert zu diesem ersten Adventswochenende über die Brandrisiken in der Vorweihnachtszeit: „Unachtsamkeit, etwa beim Umgang mit dem Adventskranz, ist in dieser Zeit eine der häufigsten Ursachen für Zimmer- und Wohnungsbrände“. Die Feuerwehr appelliert an die Umsicht der Bürger, Feuergefahren zu minimieren: Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Adventszeit zahlreiche Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen vermieden werden könnten.

Hier die zehn Tipps der Feuerwehr für eine sichere Adventszeit:

1. Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen: Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins! Lassen Sie vor allem Kinder nicht mit offenen Flammen alleine. Vielfach konnte keine Brandschutzerziehung in Präsenz etwa in Kindergärten durchgeführt werden – sprechen Sie mit Kindern stets über das richtige Verhalten im Umgang mit Kerzen.

2. Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.

3. Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) auf. Auch beim zusätzlichen Lüften sollte der Standort der Kerzen sicher sein.

4. Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.

5. Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab.

6. Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.

7. Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.

8. Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.

9. Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.

10. Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel.

In diesem Sinne wünscht die Feuerwehr eine besinnliche und ruhige Adventszeit und bleiben Sie gesund. 
Bundesrat ermöglicht Warnung über Cell Broadcast
DFV-Präsident Banse begrüßt Erweiterung des Warnmittelmixes

Berlin – Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung eine Regierungsverordnung zum so genannten Cell Broadcast beschlossen. Diese Technologie soll es ermöglichen, im Katastrophenfall schneller Warnungen über Mobilfunknetze zu verbreiten, ohne dass hierfür spezielle Apps wie NINA oder KatWarn installiert sein müssen. Warnungen über Cell Broadcast erreichen automatisch alle Mobilfunkteilnehmer, die mit ihrem Endgerät in einer Mobilfunkzelle eingebucht sind. „Wir begrüßen diese Erweiterung des Warnmittelmixes, mit dem die Behörden die Bevölkerung erreichen können“, erklärte Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Banse bekräftigte vor dem Hintergrund der Flutkatastrophe im Juli 2021 aber auch, dass die Warnung der Bevölkerung etwa bei Großschadenslagen oder Katastrophen breit aufgestellt sein müsse: „Nicht jeder ist immer über ein Smartphone erreichbar; hier müssen digitale und analoge Medien gemeinsam am Start sein.“

Der DFV-Präsident betonte auch die Bedeutung der Aufklärung der Bevölkerung zum Verhalten in Notfällen: „Wir haben dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Gesprächen das Netzwerk der Feuerwehren mit ihrer langjährigen Erfahrung in Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung angeboten, um hier möglichst viele Menschen fachgerecht zu informieren.“

Rechtsgrundlage für die Verordnung ist eine Änderung im Telekommunikationsgesetz, die Bundestag und Bundesrat bereits im Sommer verabschiedet hatten und die nach Angaben des Bundesrates zum 1. Dezember 2021 in Kraft tritt. „Bevor mit der Umsetzung der neuen gesetzlichen Pflichten der Mobilfunkbetreiber und insbesondere mit der Implementierung der Cell-Broadcast-Technologie in den öffentlichen Mobilfunknetzen begonnen werden kann, sind nach Angaben der Bundesregierung zunächst konkretisierende Anforderungen des gesetzlich geforderten Leistungsumfangs und Rahmenbedingungen festzulegen“, heißt es seitens des Bundesrates. Ziel sei es, Planungssicherheit für die betroffenen Unternehmen herzustellen und die fehlerfreie Aussendung von Warnungen an die Mobilfunkendgeräte zu gewährleisten.

Später folgen noch weitere technische Detailregelungen in einer Technischen Richtlinie der Bundesnetzagentur. Die Verordnung soll am Tag nach der Verkündung in Kraft treten. Wann dies geschieht, entscheidet die Bundesregierung, da sie die Veröffentlichung organisiert. Weitere Informationen auf der Bundesrats-Webseite: https://www.bundesrat.de/DE/plenum/bundesrat-kompakt/21/1012/1012-pk.html#top-14.

An den Staatlichen Feuerwehrschulen in Bayern gilt ab dem 29.11.2021 eine strikte 2G-Regelung. Zusätzlich wird zum Lehrgangsbeginn ein Schnelltest durchgeführt.

Das bedeutet, dass Lehrgangsteilnehmer, die nicht geimpft oder nicht genesen sind, die Schulen ab nächster Woche nicht mehr betreten dürfen.

Wir bitten, dass alle Lehrgangsteilnehmer an Lehrgängen an den Staatlichen Feuerwehrschulen ab dem 29.11.2021 vorerst bis zum Jahresende 2021, die bis zum Lehrgangsbeginn nicht als vollständig geimpft oder als genesen gelten, Ihre Teilnahme kurzfristig formlos per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! absagen.

Die Kreisbrandinspektion wird sich Bemühen für ungeimpfte Lehrgangsteilnehmer Ersatzteilnehmer zu benennen.

Ein Information der Feuerwehrschule steht hier zur Verfügung: Hinweise_an_die_Teilnehmerinnen_und_Teilnehmer_Stand_24.11.2021.pdf

Mitglieder unserer Feuerwehren im Landkreis führen im Rahmen der Katastrophenhilfe seit Montag die Testungen im Schnelltestbus durch - heute wurden wieder 195 Testungen durchgeführt. Die Testungen sind sehr gut angelaufen und werden stark von den Bürgern nachgefragt.

Es war geplant, dass wir als Feuerwehren diese Testungen nur rund 2-3 Wochen durchführen und wir dann von Kräften der Bundeswehr abgelöst werden - leider kann die Bundeswehr aber kein Personal für diese Testungen abstellen.

Im Rahmen der Katastrophenhilfe wollen wir daher weiterhin Personal für den Schnelltestbus stellen - hier können nicht nur Aktive unterstützen, sondern auch passive Vereinsmitglieder, Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung sowie Angehörige von Feuerwehrkräfte.

Im Moment gehen wir davon aus, dass der Schnelltestbus bis Ende März 2022 fahren wird.

Es wird eine Aufwandsentschädigung gemäß den bisherigen Konditionen gezahlt.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich die Helfer von ihrem Arbeitgeber für diese Testungen freistellen lassen - Verdienstausfall wird übernommen.

Bitte meldet euch bei Thilo Happ unter Tel. 0170 2421120

Im voraus schon vielen Dank für eure Hilfe und Unterstützung.

Wasserförderung über lange Schlauchstrecken

Das Merkblatt 5.008 „Wasserförderung über lange Schlauchstrecken“ wurde vollumfänglich überarbeitet und steht ab sofort zum Download auf der Feuerwehr-Lernbar zur Verfügung.

Dieses Merkblatt und die dazugehörigen Medien bieten die Möglichkeit, das Wissen über die Grundsätze der Wasserförderung und die verschiedenen Methoden zur Ermittlung von Pumpenabständen zu vertiefen.

Die neue Auflage gibt dazu viele informative Hinweise und Tipps. So wurde beispielsweise der Bereich „Ermittlung der Pumpenabstände“ um digitale Werkzeuge sowie weitere Verfahren erweitert und das staatseigene Wasserfördersystem in einem eigenen Gliederungspunkt vorgestellt. Aussagekräftige Bilder und Grafiken unterstützen die Informationsaufnahme und runden die Neuauflage ab. Über den Lexikonartikel erhalten Sie einen Einblick in die digitale Version des Merkblattes und allen dazugehörigen Medien.

Heute Nacht, den 24.11.2021, stehen von 3:00 Uhr bis ca. 5:30 Uhr wegen Wartungsarbeiten folgende Schnittstellen / Dienste nicht zur Verfügung:

- Alarmfax
- TAS – Telefon-Alarm-Server  


Nach Ende der Wartungsarbeiten sollten alle Systeme wieder in gewohnter Weise zur Verfügung stehen. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an die Schichtführung der ILS Untermain (06021 / 1503-500).

Die EU-Kommission hat die neuen Schwellenwerte für Auftragsvergaben veröffentlicht, ab deren Erreichen Beschaffungen von öffentlichen Auftraggebern in den Jahren 2022 und 2023 nach den Vorgaben des EU-Vergaberechts erfolgen müssen. Der neue Schwellenwert ab dem 01.01.2022 beträgt:

Liefer- und Dienstleistungsaufträge

   215.000 EUR (netto)



Sehr geehrte Feuerwehrkameraden/innen,

nach meiner Wahl zum Kreisbrandrat gab es zahlreiche Gespräche über die Neuaufstellung der Landkreisinspektion zum 01.01.2022 – ich wollte euch hiermit die Mitglieder der Landkreisinspektion zum 01.01.2022 mit dieser Email vorstellen.

Ich denke, dass wir eine gute Mannschaft zusammen gestellt haben und freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern der Landkreisinspektion.

Kreisbrandrat: Frank Wissel

KBM Presse/Öffentlichkeit: Markus Fischer (FF Alzenau)

KBM Funk/IUK: Andreas Ullrich (FF Glattbach)

KBM ABC Gefahren: Christoph Ostheimer (FF Großostheim)

KBM Jugend: Eva Freudenberg (FF Heinrichsthal)

KBM First Responder/Erste Hilfe/PSNV: Tobias Brinkmann (FF Hösbach)

KBM Katastrophenschutz: Martin Bahmer (FF Waldaschaff)

KBM Technik: Jörg Klingmann (FF Schöllkrippen)

KBM Kinderfeuerwehr: Volker Hock (FF Großostheim)

KBM Digitalfunk: Martin Schwarz (FF Laufach

KBI Bereich 2: Otto Hofmann (FF Waldaschaff)

KBM Bereich 2/1: Max Asmar (FF Goldbach)

KBM Bereich 2/2: Marco Laske (FF Laufach)

KBM Bereich 2/3: Marco Eich (FF Waldaschaff)

KBI Bereich 3: Georg Thoma (FF Schöllkrippen)

KBM Bereich 3/1: Thorsten Frank (FF Kleinostheim)

KBM Bereich 3/2: Markus Rohmann (FF Dörnsteinbach)

KBM Bereich 3/3: Norbert Ries (FF Schöllkrippen)

KBI Ausbildung: Thilo Happ (FF Heinrichsthal)

KBM Ausbildung: Timo Krimm (FF Rothenbuch)

KBM Atemschutz: Oliver Jäger (FF Goldbach)

Herzlicher Gruß

Frank Wissel

Kreisbrandinspektor

Landratsamt Aschaffenburg

Bayernstr. 18

63739 Aschaffenburg

Tel. 06021 6292991

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.landkreis-aschaffenburg.de

Die Feuerwehr Gemeinde Haibach hat ein Tanklöschfahrzeug TLF 3000 erhalten. Das TLF 3000 ist seit Mitte November 2021 bei der Feuerwehr Gemeinde Haibach stationiert. Es ersetzt ein 36 Jahre altes TLF 16/25 und ist speziell auf die klimabedingt in den letzten Jahren immer häufiger vorgekommenen Wald- und Vegetationsbrände ausgelegt. So führt es nicht nur 3000 Liter Wasser mit sich, sondern verfügt auch über ein geländegängiges Allradfahrwerk. Mit seiner Zusatzbeladung „Waldbrand“ (z.B. Löschrucksack, Waldbrandharke, 8000 l Faltbehälter) sowie der Bodensprühanlage und einem Dachmonitor kann es auch dem Feuerteufel im Forst die Stirn bieten.
Das Fahrzeug entspricht dem aktuellen Standard, wie er derzeit bei den Feuerwehren des Landkreises vorgestellt wird.
Bei Interesse an einer Besichtigung kann der Haibacher Kommandant Michael Bauecker gerne kontaktiert werden.

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Steckbrief TLF 3000

Fahrgestell: Iveco

Aufbau: Magirus

Baujahr: 2021

Leistung: 235 KW / 320 PS

zulässiges Gesamtgewicht: 14 t

Pumpentyp: FPN 10-2000

Besatzung: 1/2

Funkrufname: Florian Haibach 21/1

Löschwasservorrat: 3.000 l

Ausrüstung zusätzlich zur Normbeladung: Zusatzbeladung Waldbrand, Faltbehälter 8000 l , Stromerzeuger, Beleuchtung, Tauchpumpe, Industriesauger, Turbotauchpumpe, Schwimmsauger, tragbarer Wasserwerfer, Dachmonitor, Bodensprühanlage, Funk-Einsatzstellennavigation Lardis

Beim 1. Bayerischen AOK-Feuerwehr-Lauf im September gab es für die Teilnehmenden eine ganze Menge zu gewinnen: vor allem Fitness, aber auch attraktive Preise. Zudem versprach die AOK, für die ersten angemeldeten Läufer jeweils einen Baum im bayerischen Staatswald zu pflanzen. Dieses Versprechen löste die Aschaffenburger AOK im Forstbezirk Rothenbuch ein.

Zusammen mit Stadtbrandmeister Philipp Weigel, 2. Kommandanten der Feuerwehr Rothenbuch Christian Krimm, stellv. Landrat Friedrich Fleckenstein, stellv. Betriebsleiter Volkmar Zankl und Gebietsleiter Gabriel Posner vom Forstamt Rothenbuch pflanzten AOK-Direktor Alexander Pröbstle und alternierender Beiratsvorsitzender Dieter Eser Douglasienstecklinge, stellvertretend für 1.000 Teilnehmende des Feuerwehrlaufs im September. „Wir unterstützen damit das Waldumbauprogramm der Bayerischen Staatsforsten, das durch Pflanzung klimatoleranter Bäume für den Wald der Zukunft sorgt“, betont Pröbstle.

AOK1

AOK2

AOK3

Foto: AOK Bayern, Renate Vallecca

Als weitere Ergänzung zum Testangebot hat der Landkreis Aschaffenburg den Schnelltestbus wieder ins Leben gerufen, der ab Montag, den 22. November durch den Landkreis tourt. Der Bus ist mit ehrenamtlichen Feuerwehrleuten aus dem Landkreis besetzt, die sich dankenswerterweise bereit erklärt haben, diese Aufgabe zu übernehmen.

Passanten können sich dort ohne Anmeldung spontan und kostenfrei schnelltesten lassen.

„Es ist mir ein zentrales Anliegen, Schnelltest-Angebote wieder möglichst flächendeckend in unserem Landkreis anbieten zu können, so dass jede und jeder erneut die Möglichkeit hat, sich unbürokratisch und rasch testen zu lassen, um auch auf diese Weise sich und andere zu schützen und damit Infektionsketten zu verhindern.“, erklärt Landrat Dr. Alexander Legler.

Dabei werden täglich gut erreichbare Orte wie die Marktplätze, Rathausplätze oder Parkplätze von Supermärkten angefahren. Dort wird der Bus jeweils ca. 45 Minuten stehen bleiben. Die Routen und Standpunkte sowie auch der Live-Standort des Schnelltestbusses in Echtzeit lassen sich auf der Landkreiskarte einsehen: www.kreiskarte-ab.de

Folgende Ortschaften werden angefahren:

  • Montags:             09:00 Uhr Stockstadt, Taunusstraße 7, Parkplatz Einkaufszentrum

10:15 Uhr Mainschaff, Maintalhalle

11:30 Uhr Johannesberg, Haltestelle an der Schule

12:45 Uhr Wasserlos, Festplatz

14:00 Uhr Mömbris, Marktplatz

  • Dienstags:          14:45 Uhr Krombach, Feuerwehrhaus

16:00 Uhr Sailauf, Parkplatz unterhalb des Feuerwehrhauses

17:00 Uhr Laufach, Haltestelle „Zentrum“

  • Mittwochs:           09:00 Uhr Schöllkrippen, Bahnhof KVG

10:30 Uhr Großostheim, Bushaltestelle Marktplatz

11:45 Uhr Karlstein, Parkplatz vor dem Rathaus

12:45 Uhr Kahl, Parkplatz am Wasserturm

14:15 Uhr Haibach, Rathaus

  • Donnerstags:     09:00 Uhr Hösbach, Bushaltestelle HSG

10:00 Uhr Hösbach-Bahnhof, Vorplatz Bahnhof

11:00 Uhr Bessenbach, REWE Parkplatz

12:15 Uhr Kleinostheim, Parkplatz am Rathaus

13:30 Uhr Alzenau, Marktplatz

14:30 Uhr Michelbach, Am Schlößchen

  • Freitags:              09:00 Uhr Weibersbrunn, Feuerwehrhaus

10:15 Uhr Mespelbrunn, Wanderheim

11:15 Uhr Dammbach, Feuerwehrgerätehaus

12:30 Uhr Rothenbuch, Schloßstraße/ Jägerwiese

13:45 Uhr Waldaschaff, Vorplatz Kirche

  • Samstags:           09:00 Uhr Blankenbach, Hotel Behl

10:15 Uhr Wiesen, Bushaltestelle Hauptstraße 46

11:00 Uhr Heinrichsthal, Dorfplatz

11:45 Uhr Heigenbrücken, Bushalteplatz Dorfmitte

12:45 Uhr Goldbach, Altes Feuerwehrhaus

  • Sonntags (ungerade Wochen):

10:00 Uhr Mömbris, Marktplatz

11:00 Uhr Alzenau, Marktplatz

12:15 Uhr Karlstein, Parkplatz vor dem Rathaus

13:30 Uhr Johannesberg, Haltestelle an der Schule

14:45 Uhr Sailauf, Parkplatz unterhalb des Feuerwehrhauses

16:00 Uhr Schöllkrippen, Bahnhof KVG

  • Sonntags (gerade Wochen):

10:00 Uhr Laufach, Haltestelle „Zentrum“

11:00 Uhr Waldaschaff, Vorplatz Kirche

12:15 Uhr Mespelbrunn, Wanderheim

13:15 Uhr Dammbach, Feuerwehrgerätehaus

14:30 Uhr Weibersbrunn, Feuerwehrhaus

15:30 Uhr Rothenbuch, Schloßstraße/ Jägerwiese

16:45 Uhr Schöllkrippen, Bahnhof KVG

Zusammen mit der Versicherungskammer Bayern und dem Bayerischen Staatsministerium des Innern bietet der Landesfeuerwehrverband Bayern den Maschinisten der bayerischen Feuerwehren ein Verhaltenstraining durch einen eigens für diesen Bedarf entwickelten Einsatzfahrten-Simulator an.

Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn sind in der Regel mit einem 8-fach höheren Unfallrisiko verbunden. Diese Fahrten werden in den Freiwilligen Feuerwehren generell von ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden ausgeübt.

Das Training im Simulator trägt zur besseren Sicherheit für die Einsatzfahrer bzw. Fahrzeugbesatzungen der Freiwilligen Feuerwehren bei. Die wesentlichen Inhalte der Schulung sind kontrolliertes Verhalten in Stresssituationen, das Wissen um die rechtlichen Grundlagen zu Sonder- und Wegerechten, die Entwicklung von Fahrstrategien und damit einhergehend die Verminderung des Unfall- und Schadensrisikos. Das Sichtfeld im Fahrsimulator umfasst einen Winkel von 200 Grad, damit auch beim Blick aus dem Seitenfenster die im Originalen vorherrschende Verkehrssituation wahrgenommen werden kann. Wetter-, Sicht- und Tageslichtverhältnisse führen dazu, dass sich beispielsweise der Bremsweg bei Regen oder Schnee entsprechend verlängert. Die Möglichkeit von Rangier- und Rückwärtsfahrübungen komplettiert das Angebot.

Den Freiwilligen Feuerwehren in Stadt und Landkreis Aschaffenburg stand der Sondersignal- Fahrt-Trainer im Oktober für vier Wochen zur Verfügung. Insgesamt wurden im Feuerwehrgerätehaus Goldbach 306 Feuerwehrdienstleistende durch die Trainer geschult.

Die Kreisbrandinspektion sowie der Kreisfeuerwehrverband bedanken sich bei den Instruktoren für die qualitativ hochwertige Ausbildung, bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der verschiedenen Feuerwehren für deren interessierte Mitarbeit und Engagement und nicht zuletzt bei der Freiwilligen Feuerwehr Goldbach für die zur Verfügung gestellte Infrastruktur.

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Zusatzmodul MTA Brandbekämpfung 2 im ASZ Goldbach (20.11.2021)

Achtung!!!

Alle Teilnehmer bei diesem Seminar müssen vorher getestet sein (Schnelltest) und eine entsprechende negative Bescheinigung bei Beginn vorzeigen. 
Die Testung sollte/kann innerhalb der eigenen Wehr erfolgen. 

Für weitere Fragen steht KBM Thilo Happ unter der 0170/2421120 zur Verfügung.