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Am Sonntagabend (15.12.2019) wurden die Feuerwehr Großostheim und der zuständige Kreisbrandmeister Udo Schäffer gegen 21.15 Uhr zu einem Brand in die Großostheimer Bachstraße alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren eine starke Rauchentwicklung und Feuerschein in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses zu erkennen. Da eine Person vermisst wurde, wurden sofort mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Atemschutz in die betroffene Wohnung geschickt. Aus der Brandwohnung konnte eine Person mit einer Fluchthaube gerettet werden. Weiterhin konnten sich vier weitere Personen selbstständig ins Freie retten. Alle fünf Betroffenen wurden vom Rettungsdienst ambulant behandelt. Für einen Hund kam leider jede Hilfe zu spät. Das Feuer, welches auch die darüberliegende Wohnung in Mitleidenschaft gezogen hat, konnte mit mehreren C-Rohren abgelöscht werden. Die Brandwohnung ist aufgrund der Brand- und Rußschäden aktuell nicht mehr bewohnbar.

Die Feuerwehr Großostheim wurde bei den Löscharbeiten von den Feuerwehren Wenigumstadt und Stockstadt unterstützt. Der Feuerwehreinsatzleiter Dr. Thomas Domanig (Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim) konnte auf zwölf Feuerwehrfahrzeuge und rund 60 Einsatzkräfte zurückgreifen. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen, zwei Notärzten sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.

Über den Gesundheitszustand der Betroffenen, die Schadenshöhe und die Brandursache kann von Seiten der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung noch in der Nacht aufgenommen.

Feuerwehr im Einsatz

112-Newsletter vom 13. Dezember 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

eine bundesweit einmalige, hochmoderne Trainings- und Ausbildungsstätte und ein Leuchtturmprojekt für den Katastrophenschutz - das ist das Bayerische Zentrum für besondere Einsatzlagen (BayZBE) im oberpfälzischen Windischeschenbach, das heute eröffnet wurde.

Ab Januar 2020 können hier die größtenteils ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und sonstiger Organisationen organisationsübergreifend unter möglichst lebensnahen Bedingungen besondere Einsatzlagen proben, beispielsweise mit Video- und Akustiktechnik. Zu den relevanten Szenarien gehören Terroranschläge und Amoklagen, aber auch Katastrophenfälle.

Der Freistaat beteiligt sich finanziell erheblich an diesem wichtigen Projekt: Für die bisherige Planung und den Umbau vorhandener Gebäude, die Investitionen in die technische Ausstattung und den Betrieb wurden bereits mehr als 5,2 Millionen Euro bewilligt. Dies entspricht der höchstmöglichen Förderquote von 90 Prozent.

Und auch der Förderung der zweiten Bauphase hat der Ministerrat bereits zugestimmt. Das bedeutet noch einmal ein Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro für weitere Trainingsmöglichkeiten für chemische, biologische, radiologische und nukleare Lagen. Bestens angelegtes Geld für die Sicherheit der Menschen in Bayern und für eine optimale Ausbildung unserer ehrenamtlich Engagierten!

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Herrmann eröffnet Bayerisches Zentrum für besondere Einsatzlagen

Gemeinsam mit Stephanie Freifrau von Freyberg, Landesbeauftragte der Malteser im Erzbistum München und Freising, Theo Zellner, Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes sowie weiteren Spitzen der Bayerischen Hilfs- und Einsatzorganisationen hat Innenminister Joachim Herrmann das Bayerische Zentrum für besondere Einsatzlagen (BayZBE) eröffnet - eine landesweit einmalige Trainings- und Ausbildungsstätte zur Vorbereitung auf außergewöhnliche Einsatzlagen, wie etwa Terroranschläge oder Unwetterkatastrophen. "Von diesem maßgeblich vom Freistaat Bayern geförderten Leuchtturmprojekt werden vor allem ehrenamtliche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst profitieren", freute sich Herrmann. "Die verheerenden Terroranschläge der letzten Jahre haben gezeigt, dass wir uns auch in Bayern auf neue Lagen in der Gefahrenabwehr vorbereiten müssen. Das BayZBE bietet dafür als hochmodernes Trainings- und Simulationszentrum organisationsübergreifend hervorragende Möglichkeiten. Und auch für die bereits geplante Erweiterung wird die Staatsregierung wieder ganz erhebliche Fördermittel bereitstellen", so Herrmann.

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Inbetriebnahme des Digitalfunks in der U-Bahn Nürnberg-Fürth

Ein bundesweit einheitliches und krisensicheres Funknetz für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Deutschland ist der leitende Gedanke des Digitalfunks BOS. Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat am Nürnberger U-Bahnhof Herrnhütte gemeinsam mit Vertretern der Städte Nürnberg und Fürth, des Polizeipräsidiums Mittelfranken, der Berufsfeuerwehr und der VAG Nürnberg den Funkbetrieb im U-Bahnnetz Nürnberg-Fürth von analog auf digital umgeschaltet. "Die Umstellung auf den modernen Digitalfunk in allen U‑Bahn-Anlagen ist ein Meilenstein für die Sicherheit einer der wichtigsten Lebensadern hier in der Metropolregion", sagte Eck bei der Inbetriebnahme. Vor allem in Krisen- und Katastrophenlagen muss die Kommunikation der Feuerwehren, der Rettungsdienste und der Polizei mit den Leitstellen gewährleistet bleiben. "Das moderne Digitalfunknetz steht den Einsatzkräften in der U-Bahn Nürnberg-Fürth nun auf 37 Kilometern Streckenlänge zur Verfügung", freute sich Eck.

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Anbei die Termine für die Ausbildungen im Jahr 2020 im Brandübungscontainer in Stockstadt - Beginn um 18.30 Uhr.

Die Termine werden die nächsten Tage von der FF Stockstadt frei geschaltet können dann gebucht werden. Bitte nutzt diese besondere Art der Ausbildung, die wir im Landkreis für unsere Feuerwehren anbieten:

Freitag, 27.03.2020 - Durchgang Grundkurs

Montag, 20.04.2020 - Durchgang Grundkurs

Montag, 04.05.2020 - Durchgang Grundkurs

Freitag, 15.05.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Montag, 25.05.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Freitag, 19.06.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Montag, 29.06.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Freitag, 10.07.2020 - Durchgang Grundkurs

Montag, 20.07.2020 - Durchgang Grundkurs

Freitag, 11.09.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Montag, 21.09.2020 - Durchgang für alle Feuerwehren

Freitag, 09.10.2019 - Durchgang Grundkurs

Montag, 19.10.2020 - Durchgang Grundkurs

Montag, 09.11.2020 - Durchgang Grundkurs

Erklärung der Vertreter im DFV-Präsidialrat der Landesfeuerwehrverbände Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen sowie des Landesbereich FF Hamburg.  

Auf der Sitzung des Präsidialrates des Deutschen Feuerwehrverbandes am Freitag, den 06.12.2019 in Braunschweig mit den Vertretern aller Landesfeuerwehrverbände und dem Vertreter des Verbandes der Feuerwehren Nordrhein-Westfalen wurde einstimmig, auf Vorschlag des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs, beschlossen:  

1. Am 04.04.2020 in Erfurt eine ordentliche Delegiertenversammlung des DFV durchzuführen
2. In dieser Delegiertenversammlung wird das Amt des Präsidenten neu gewählt. DFV-Präsident Hartmut Ziebs erklärte, dafür nicht mehr zu kandidieren. 
3. In dieser Delegiertenversammlung stellen sich die Vizepräsidenten nach einem mehrheitlichen Vertrauensbeschluss im Präsidialrat gleichwohl einer Bestätigung für die jeweils restliche Amtszeit.   

Präsident Hartmut Ziebs und die Mitglieder des Präsidialrates haben einstimmig vereinbart, Diskussionen in den zuständigen Gremien zu führen und keine mediale Debatte zum Schaden der Deutschen Feuerwehren zu führen.   

In der Sitzung des Präsidialrates wurde eine gemeinsame Erklärung abgestimmt. Diese gemeinsame Erklärung des Präsidialrates wurde sofort veröffentlicht. Es hat ein Pressegespräch mit Jan-Erik Hegemann, Chefredakteur des Feuerwehr-Magazin, stattgefunden.  Auf Nachfrage von Herrn Hegemann erklärte Präsident Ziebs die Neuwahl des Präsidenten am 04.04.20 als seinen eigenen Vorschlag.  

Dies wäre ein wichtiger und kameradschaftlicher Weg für die Zukunft der Deutschen Feuerwehren.  

Dass unmittelbar im Anschluss der Vorsitzende des VdF NRW Dr. jur. Jan Volker Heinisch diese einstimmigen Beschlüsse und Vereinbarungen öffentlich und in den sozialen Netzwerken in Frage stellt, enttäuscht uns maßlos! Dieses Verhalten ist von einem führenden Feuerwehrvertreter nicht zu akzeptieren.   

Ausdrücklich möchten wir betonen, dass sein Vertreter Bernd Schneider, diese Beschlüsse vom 6.12.2019 mit dem  Präsidialrat maßgeblich mit erarbeitet hat. Wir sind sehr verwundert über die erneuten Stellungnahmen von Dr. jur. Jan Volker Heinisch, zumal er seit seinem Amtsantritt beim VdF NRW im Jahr 2010 an keiner Sitzung des DFV-Präsidialrates teilgenommen hat.   

Wir sehen in den öffentlichen Äußerungen ein bewusstes Handeln gegen den Präsidialrat und den Deutschen Feuerwehrverband. Davon distanzieren wir uns deutlich.  

Unser Engagement gilt nun, in der ohnehin schon schwierigen Situation, dem gemeinsamen kameradschaftlichen Weg für die Zukunft der Deutschen Feuerwehren. Wir setzen auf das in den Feuerwehren gelebte Miteinander.

Am Mittwochvormittag (11.12.2019) wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein gegen 10:30 Uhr zu einem Zimmerbrand nach Karlstein-Großwelzheim alarmiert. Anwohner machten sich an der Straße bemerkbar und so auf die Brandwohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses aufmerksam. Nach dem gewaltsamen öffnen der Wohnungstür wurde das Feuer rasch gelöscht. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Nach Eintreffen der Einsatzkräfte gingen zwei Trupps unter schwerem Atemschutz in die komplett verqualmte Brandwohnung vor. Mittels Wärmebildkameras suchten sie, die zum Zeitpunkt des Brandes, menschenleere Wohnung ab. Der Brandherd wurde so schnell gefunden und abgelöscht. Das Treppenhaus blieb, durch das Setzen eines Rauchvorhangs, an der aufgebrochenen Wohnungstür und dem Betrieb eines Lüfters, rauchfrei. Wenngleich die Bewohner der darüberliegenden Mietparteien bereits ihre Wohnungen verlassen hatten. Abschließend belüftete ein dritter Trupp unter Atemschutz die Wohnung. Ein Trupp kontrollierte die restlichen Wohneinheiten auf Rauchfreiheit. Kommandant Andreas Emge konnte auf 16 Einsatzkräfte und vier Fahrzeuge der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, sowie sieben Feuerwehrleute und ein Fahrzeug der Feuerwehr Kahl zurückgreifen. Unterstützt wurde er durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Zur Absicherung der Feuerwehrdienstleistenden war ein Rettungswagen vor Ort. Gegen 13:30 Uhr konnten alle die Einsatzstelle in der Bayernstraße verlassen.

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Zur Brandursache, sowie zur Höhe des entstandenen Schadens, kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Bild: FF Karlstein

Besinnliche Feiertage im Kreise von Familie und Freunden, mit Geschenken und Kerzenschein: Weihnachten ist ein hell erleuchtetes Fest in der dunklen Jahreszeit. Damit es nicht durch Brände überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnen die Feuerwehren zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten zahlreiche Feuerwehreinsätze vermieden werden.

Zehn einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

- Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder oder Haustiere dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!

- Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.

- Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.

- Kerzen gehöen immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.

- Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab.

- Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.

- Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.

- Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.

- Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.

- Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Sie sind in allen Bundesländern bei Neubauten Pflicht; in Bayern mittlerweile auch bei Bestandsbauten. Informationen hierzu gibt es unter www.rauchmelder-lebensretter.de.


Aufbaulehrgang für Führungskräfte -IuK-Einsatz vom 08.01. - 10.01.2020 an der SFS Würzburg

Leiter einer Feuerwehr vom 07.01. - 10.01.2020 an der SFS Regensburg

Aufbaulehrgang für Atemschutzgerätewarte vom 20.01. - 21.01.2020 an der SFS Würzburg

Fachberater ABC (Grundlagen) vom 20.01. - 24.01.2020 an der SFS Geretried

Führer im ABC-Einsatz (Teil 1 und Teil 2) vom 20.01. - 31.01.2020 an der SFS Regensburg


Interessierte melden sich bitte umgehend bei mir unter 0171/5100248.

HÖSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein lokal auf die Toilettenanlage begrenzter Schwelbrand hat am Dienstagvormittag einen größeren Einsatz im Schulzentrum ausgelöst. Zur Schadenshöhe und der Ursache ermittelt die Kripo Aschaffenburg.

Gegen 11.30 Uhr bemerkten Zeugen die Rauchentwicklung im Bereich der Erdgeschosstoiletten der Schule in der Straße An der Maas. Die Schulleitung meldete daraufhin unverzüglich den Brand via Notruf an die Integrierte Leitstelle. Neben Streifen der Aschaffenburger Polizei waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Hösbach, Hösbach-Bahnhof, Wenighösbach, Goldbach und Glattbach, zwei Rettungswagen und ein Notarzt rasch vor Ort.

Bei deren Eintreffen waren die beiden durch Rauch betroffenen Schultrakte bereits geräumt. Zur Sicherheit überprüften Atemschutzträger jedoch nochmals vorsorglich den Bereich. Verletzt wurde dem Sachstand nach niemand. Unter Feuerwehreinsatzleitung des Landkreises Aschaffenburg war der lokale Brand in der Folge zügig gelöscht und der betroffene Gebäudebereich entraucht. Im Anschluss daran konnte der Unterricht fortgesetzt werden.

Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der Schadenshöhe und der Ursache des Brandes führt die Kripo Aschaffenburg.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Unterfranken - Michael Zimmer, Polizeihauptkommissar

HSGSchwelbrand

B4 Hösbach web

Im Anhang übersende wir Ihnen die Medienliste der diesjährigen Winterschulung zum Thema „Vegetationsbrände“ zur weiteren Verwendung bei den Schulungen zu diesem Thema.

Alle erstellten Unterlagen sind auf der Feuerwehr-Lernbar hinterlegt und können über den Shortlink in der Medienliste erreicht werden.

Des Weiteren möchten wir nochmal auf die Feuerwehr-Lernbar der Feuerwehrschulen hinweisen, aus der viele Ausbildungsunterlagen und Ausbildungshilfen von allen Feuerwehren kostenlos herunter geladen werden können.

https://www.feuerwehr-lernbar.bayern/home/

Anlagen

Mediensammlung_Winderschulung_19-20.pdf

Pressetext.pdf

Krisenmodus im Deutschen Feuerwehrverband. Wochenlang tobte eine regelrechte Schlammschlacht. Mutmaßungen machten die Runde, Beschuldigungen. Unschöne Szenen. Und das Ansehen der Feuerwehren litt zunehmend. Diesem Zustand hat der Präsidialrat des Deutschen Feuerwehrverbandes am 06.12.2019 auf einer Sitzung des Präsdialrates in Braunschweig ein Ende bereitet.

Nach stundenlangen kontroversen Diskussionen gaben die Vorsitzenden der Landesfeuerwehrverbände und die Präsidiumsmitglieder folgende Erklärung ab:

“Der aktuelle Diskurs rund um den Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes schadet dem Deutschen Feuerwehrverband und dem Ansehen der Feuerwehren sehr. Diese Diskussion sehen die Mitgliedsverbände des Deutschen Feuerwehrverbandes mit großer Sorge.

Die Frage, ob der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes zurücktreten soll, war und ist – entgegen der immer wieder in der Öffentlichkeit auftretenden Behauptungen und Mutmaßungen – zu keinem Zeitpunkt verbunden mit den politischen Äußerungen des Präsidenten gegen Rechtspopulismus und hatte auch keine Begründung in dem Migrationshintergrund einer Mitarbeiterin.

Jede anderslautende Debatte entbehrt jeglicher Grundlage.

Die Vizepräsidenten haben an das für sie zuständige Gremium, den Präsidialrat des Deutschen Feuerwehrverbandes berichtet. Die Vizepräsidenten tragen keine Verantwortung für die entstandene Diskussion. Dass die vertrauliche Information in die Öffentlichkeit gelangt ist, ist höchst bedauerlich.

Die Gründe für die Vertrauenskrise wurden heute in nichtöffentlicher Sitzung erörtert. Ausschlaggebend war neben strukturellen Aspekten eine fortgesetzte gestörte Kommunikation innerhalb des Präsidiums.

Die Feuerwehrverbände decken keine rechtsnationalen Tendenzen. Wir dulden kein radikales Gedankengut, sondern stehen für alle Werte einer freiheitlichen Demokratie ein. In unseren Feuerwehren engagieren sich Menschen ehrenamtlich im Sinne des Gemeinwohls – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Aussehen oder Glaube! In den Ländern wurden daher bereits in der Vergangenheit zahlreiche Projekte für Vielfalt und Demokratie initiiert. Diese Projekte werden wir auch in Zukunft mit großer Energie gestalten. Auch der Deutsche Feuerwehrverband gestaltet die wichtige Arbeit in den Projekten wie „Zusammenhalt durch Teilhabe“ beziehungsweise entsprechenden Nachfolgeprojekten auch weiterhin aktiv mit.

Der Präsidialrat hat einstimmig beschlossen, dass am 4. April 2020 in Erfurt eine ordentliche Delegiertenversammlung einberufen wird, um das Präsidentenamt neu zu besetzen. Präsident Ziebs hat erklärt, zu dieser Neuwahl nicht zu kandidieren. Die Vizepräsidenten stellen sich nach einem mehrheitlichen Vertrauensbeschluss im Präsidialrat gleichwohl einer Bestätigung in der Delegiertenversammlung für die jeweils restliche Amtszeit.

Bis dahin wird das Präsidium zum Wohle der Deutschen Feuerwehr konstruktiv weiter zusammen arbeiten.

Soweit es in den vergangenen Wochen zu Drohungen gegenüber dem Präsidenten gekommen ist, verurteilen wir dies ebenso scharf, wie verbale Verunglimpfungen von Vizepräsidenten in sozialen Netzwerken. Persönliche Angriffe auf Repräsentanten unseres Verbandes sind nicht akzeptabel.

Die Mitglieder des Präsidialrates werden die Mitglieder ihrer Landesverbände über die Ergebnisse der Sitzung informieren, sodass der Informationsfluss gewährleistet ist.

Der Präsidialrat fordert abschließend dazu auf, wieder zur Sacharbeit zurückzukehren.

Im kommenden Jahr findet in Hannover der Deutsche Feuerwehrtag statt. Ziel bleibt, auch bei diesem Deutschen Feuerwehrtag die Geschlossenheit und Leistungsfähigkeit der Deutschen Feuerwehren eindrucksvoll darzustellen.“

Quelle: Feuerwehrmagazin https://www.feuerwehrmagazin.de/nachrichten/news/paukenschlag-hartmut-ziebs-nur-noch-bis-april-2020-praesident-des-dfv-94740

 

Der Tragkraftspritzenanhänger und der Verkehrssicherungsanhänger sind jetzt mit einer zulässigen Gesamtmasse von jeweils 1500 kg förderfähig.

Seit dieser Woche steht der Feuerwehr Kahl ein mobiler Großventilator, ein (MGV) L80 B City inkl. Schaumerzeuger FlexiFoam, für den Einsatzfall zur Verfügung. Der Ventilator konnte von drei Kahler Feuerwehrleuten direkt im Herstellerwerk der B.S. Belüftungs-GmbH im bayerischen Bachhagel in Empfang genommen werden. Hier erfolgte auch vor der Überführung nach Kahl eine Herstellerunterweisung des Gerätes. Aufgebaut ist der Großventilator auf einem Rollwagen mit Allradlenkung und Totmann-Allradbremse von Günzburger Steigtechnik, angetrieben wird er von einem 4-Zylinder-Verbrennungsmotor Honda GX 690 mit 16,5kW sowie Elektrostart und separat gelagertem Laufrad. Mit diesem Antrieb erreicht er eine maximal effektive Luftleistung von 220.000 m³/h und eine nominale Luftleistung von ca. 70.000 m³/h. Der Tankinhalt von 24l bringt eine Laufzeit bei Vollast von zirka 4 Stunden. Acht Wassernebeldüsen mit einer Fördermenge von zirka 170l/min sorgen für eine Kühlung. Auf einem weiteren Rollwagen sind als Zubehör ein Schaumerzeuger FlexiFoam M-L 4 sowie insgesamt 20 Meter Spiralschlauch verladen.

Angeschafft wurde der Ventilator unter anderem um ein leistungsstarkes Gerät für die Entrauchung, zum Beispiel von Tiefgaragen, zur Verfügung zu haben.

Technische Daten:

Lüfter Typ MGV 80 B16 City

max. Luftleistung von 200.000m3/h effektiv

Schubleistung von 900 N

Luftgeschwindigkeit von 38 m/s

Neigung verstellbar +-20 Grad

Wassernebeleinrichtung mit einem max. Durchfluss von 170 l/min

Schaumerzeugersystem FlexiFoam M-L 4

Durchflussmenge von 400l/min

Verschäumungszahl 80-300

Schaumerzeugung 30-120 m3/min

insgesamt 20m Luttensystem, 10m davon Hitzebeständig

Stufenlose Verschäumungszahl über die Lüfterdrehzahl regulierbar

Lufter1a

Lufter3a

Beim SoSi Fahrt-Trainer des LFV sind am 04.12.19 von 13:30 - 17:30 Uhr noch 5 Plätze frei.

Interessierte melden sich bitte per Email bei KBM Thilo Happ unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!