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Die Nachwuchsgewinnung ist die wichtigste Aufgabe der Feuerwehren. Den Kinderfeuerwehren kommt dabei die entscheidende Aufgabe zu, die Kinder schon früh für die Feuerwehr zu begeistern. Dieser Aufgabe wollen sich der Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. und die Jugendfeuerwehr Bayern zukünftig gemeinsam widmen.

2018, mit Schaffung der rechtlichen Grundlagen für die Kinderfeuerwehr, wurde der Fachbereich 14 Kinderfeuerwehr des LFV Bayern gegründet. Nach zwei Jahren und einem starken Wachstum der Kinderfeuerwehr zeigt sich, dass einige der damals gefundenen Strukturen nicht mehr ideal sind. Der LFV Bayern und die JF Bayern haben sich daher in den letzten Wochen um eine organisatorische Verbesserung bei der Zuordnung der Kinderfeuerwehr bemüht, um beispielsweise die Verknüpfungspunkte zwischen Kinder- und Jugendfeuerwehr zu erhöhen. So haben sich der der Vorstand des LFV Bayern und die Landesjugendleitung der JF Bayern geeinigt den bestehenden Fachbereich 14 Kinderfeuerwehr nun als gemeinsamen Fachbereich Kinderfeuerwehr des LFV Bayern und der JF Bayern neu zu strukturieren.

Dabei soll zunächst betont werden, dass sich bei dieser Neustrukturierung für die Arbeit vor Ort nichts ändert. Alle Kinderfeuerwehrbetreuer können ihre Aufgaben wie gehabt weiter ausführen. Auch die Jugendfeuerwehrwarte bekommen hierdurch nicht mehr Arbeit.

Wie genau diese Struktur im Detail aussehen soll, werden wir im Folgenden genauer aufschlüsseln:

Landesebene:

Der Fachbereich 14 bleibt in seiner bisherigen Form erhalten, nur wird er zukünftig von LFV Bayern und JF Bayern gemeinsam betreut. Neben den jeweiligen Fachbereichsleitern Kinderfeuerwehr der Bezirke sind der LFV Bayern und die JF Bayern im gemeinsamen Fachbereich vertreten.

Außerdem erhält der/die Fachbereichsleiter/in Kinderfeuerwehr Sitz und Stimme im Landes-Jugendfeuerwehrausschuss. Dadurch wird der wachsenden Bedeutung der Kinderfeuerwehr auch auf Ebene der Jugendfeuerwehr Rechnung getragen.

Die finanziellen Mittel, die der JF Bayern zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit durch den Bayrischen Jugendring, bzw. dem Staatministerium des Inneren zur Verfügung gestellt werden, können nun durch entsprechende Anträge auch für die überörtliche Arbeit der Kinderfeuerwehren zur Verfügung gestellt werden.

Die statistische Erfassung der Kinderfeuerwehrgruppen und ihrer Mitglieder erfolgt ab dem kommenden Jahr ebenfalls über die Jugendfeuerwehr Bayern.

Kreis-/ Stadt und Bezirksebene:

Es wird empfohlen den Fachbereich Kinderfeuerwehr analog zur Landesebene als gemeinsamer Fachbereich zu gründen, bzw. bestehende Fachbereiche entsprechend zu erweitern. Ebenfalls empfehlenswert wäre es dem/der Fachbereichsleiter/in Kinderfeuerwehr einen Platz im jeweiligen Jugendfeuerwehrausschuss zu geben.

Über die Kreis-/ Stadt- oder Bezirks-Jugendfeuerwehr erhalten die Kinderfeuerwehren die Möglichkeit Zuschüsse (bspw. überörtliche Mittel des StMI, Jugendringe) zu beantragen. Hier ist eine frühzeitige Absprache mit dem zuständigen Kreis-/ Stadt-Jugendfeuerwehrwart erforderlich, um die entsprechenden Mittel rechtzeitig zu beantragen.

Ortsebene:

Der/die Kinderbetreuer/in und der/die Jugendwart/in organisieren die Kinder- und Jugendarbeit in ihren jeweiligen Bereichen eigenständig. Doch sind Absprachen zwischen Kinderbetreuer und Jugendwart bzgl. der Inhalte und Methoden in den Gruppenstunden sinnvoll.

Gemeinsam für die Kinderfeuerwehren arbeiten und ihnen dadurch einen Mehrwert in ihrer Arbeit zu bieten, dass soll vor allem das Ziel dieses Prozesses sein.

Alzenau, Kreis Aschaffenburg. Am Donnerstag fuhr ein 59-jähriger mit seinem Lkw-Kipper mit Anhänger an der der Anschlussstelle Karlstein auf die A45 in Richtung Gießen auf. Kurz darauf, gegen 10:30 Uhr, bemerkte der Fahrer, dass sich sein mit ca. 4 Tonnen Erde beladene Anhänger aufschaukelte und nach links und rechts ausschlug. Der Fahrer verlor anschließend die Kontrolle über sein Fahrzeuggespann, woraufhin das Zugfahrzeug frontal mit der Außenleitplanke kollidierte. Der Kipplaster kam daraufhin an der Außenleitplanke, der Anhänger seitlich versetzt zum Zugfahrzeug auf dem Pannenstreifen, zum Stehen. Der Fahrer blieb hierbei glücklicherweise unverletzt, es entstand ein Sachschaden von ca. 11.000 Euro. Infolge des Unfalls liefen Betriebsstoffe am Unfallfahrzeug aus und verunreinigten die Fahrbahn. Diese musste daraufhin für den Verkehr kurzzeitig voll gesperrt werden, anschließend lief der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Bei der Absicherung der Unfallstelle und deren Reinigung wurde die Autobahnmeisterei von den Feuerwehren Hörstein und Karlstein unterstützt.

Aufgrund des Unfalls und der kurzen Sperre, bildeten sich Stauungen auf der A45. Dies erkannte gegen 11:30 Uhr offensichtlich ein 34-Jähriger Audi-Fahrer zu spät. Infolge dessen konnte er einen Zusammenstoß seines Audis mit einem vor ihm verkehrsbedingt abbremsenden Kleintransporter-Anhänger-Gespann nicht mehr verhindern. Der Audi prallte gegen das Heck des Anhängers, wobei ein Gesamtsachschaden von ca. 10.000 Euro entstand. Die Fahrer der Fahrzeuge blieben unverletzt. Der Pkw Audi, wie auch der Anhänger, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Karlstein unterstützte bei der Absicherung und Reinigung der Unfallstelle. Die ebenso alarmierten Einsatzkräfte aus Hörstein und Alzenau sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Frank Wissel konnten nach der ersten Lagemeldung ihren Einsatz abbrechen.

KarlsVU

Text: PM VPI Aschaffenburg-Hösbach, Bild: FF Karlstein

Die DGUV Information 205-038 „Leitfaden Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte“ vermittelt Kenntnisse über mögliche Belastungen im Dienst bei einer Einsatzorganisation, psychisch bedingte Reaktionen des menschlichen Körpers auf außergewöhnliche Ereignisse, Hilfsangebote der Psychosozialen Notfallversorgung und den Ablauf einer medizinischen Betreuung nach einer mit dem Einsatzdienst im Zusammenhang stehenden Schädigung der psychischen Gesundheit. Sie dient Einsatzkräften als Hilfe dabei, Gefährdungen für die Psyche zu erkennen und Angebote zur Reduzierung der Belastung wahrzunehmen sowie diese anzufordern.

Diese DGUV Information richtet sich vorrangig an Einsatzkräfte von Feuerwehren, Hilfeleistungsorganisationen und des Technischen Hilfswerks, enthält darüber hinaus aber auch Hinweise für die verantwortlichen Unternehmerinnen und Unternehmer (z. B. Gemeinde, Stadt, Landkreis, Land bzw. Bund, Hilfeleistungsorganisationen).

Download des Leitfadens: https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3846

Sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden,

hiermit bieten wir den Lehrgang Absturzsicherung bei der FF Schimborn an.

Der Lehrgang findet innerhalb von zwei Tagen bei der Feuerwehr Schimborn statt.

   

Lehrgang 1: Samstag, 03. April 08.00 – 16.30 Uhr, Samstag, 10. April 08.00 – 16.30 Uhr

Lehrgang 2: Samstag, 21. August 08.00 – 16.30 Uhr, Samstag, 28. August 08.00 – 16.30 Uhr

   

Die Kosten betragen pro Lehrgangsplatz 80€ inkl. den Verpflegungskosten.

Dieser Betrag ist auch zu entrichten, falls der Lehrgangsteilnehmer vorzeitig ausscheidet.

Wird der zugeteilte Lehrgangsplatz nicht belegt, sind 50% der Lehrgangskosten zu tragen.

   

Bitte maximal 2 Teilnehmer pro Wehr.

Pro Trupp bitte einen Absturzsicherungssatz zur Ausbildung mitbringen!

   

Teilnahmevoraussetzung:

- Gerätesatz Absturzsicherung am Standort

- abgeschlossenes MTA Basismodul

   

Buchbar sind die Lehrgänge ab Montag 23.11.2020 12Uhr über das Lehrgangsportal des KFV.

  

  

Zur Kenntnisnahme erhalten Sie beigefügt die aktualisierte Fassung des FB Aktuell FBFHB-016 der DGUV mit Stand vom 16.11.2020. 

Neben einigen redaktionellen Aktualisierungen wurde folgende Ergänzungen vorgenommen:

Ø  Aufnahme der „3G-Regel“.

Ø  Weitere Hinweise zur betrieblichen Pandemieplanung.

Ø  Hinweise zum ausreichenden Lüften in geschlossenen Räumen.

Ø  Anpassung des Anwendungsbereichs der Anlage: diese kann nun auch für Hilfeleistungsorganisationen genutzt werden.

Um die Orientierung über die vorgenommenen Änderungen zu erleichtern, wurde die inhaltlich ergänzten / geänderten Passagen gelb hinterlegt.

Hier kann die geänderte neue Information herunter geladen werden:

201118_DGUV_Fachbereich_Aktuell_FBFHB-016.pdf

Der Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bessenbach (vormals Freiwillige Feuerwehr Keilberg) ist im Alter von 81 Jahren am 15.11.2020 verstorben.

Die Kreisbrandinspektion und die Feuerwehren trauern um Werner Lippert, der viele Jahre Kommandant der Freiwlligen Feuerwehr Keilberg und Kreisbrandmeister in unserem Landkreis war.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken erhalten. Unser Mitgefühl gehört seinen Angehörigen.

Die Beisetzung findet am Donnersatg, den 19.11.2020 um 14:30 Uhr auf dem Friedhof in Keilberg statt.

In stiller Trauer

Karl-Heinz Ostheimer          Frank Wissel
Kreisbrandrat                      1. Vorsitzender KFV

Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr Keilberg 01.01.1962

05.01.1972 – 05.01.1977               Stv. Kommandant FF Keilberg

05.01.1977 – 05.01.0993               Kommandant FF Keilberg

05.01.1988 – 05.01.1993               2. Vorsitzender Feuerwehrverein FwV Keilberg

05.01.1993 – 05.01.1999               1. Vorsitzender Feuerwehrverein FwV Keilberg

Kreisbrandmeister von 01.01.1982 – 01.01.1990

Ernennung zum Ehrenkommandant der FF Keilberg am 10.04.1999
Die FF Keilberg ist heute Bestandteil der FF Bessenbach

Liebe Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

die Kreisbrandinspektion und die Feuerwehren des Landkreises trauern mit der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim um ihren Kommandanten Dr. Thomas Domanig, der am 13.11.2020 plötzlich und unerwartet im Alter von 48 Jahren verstarb.

Ein sehr verdienter Feuerwehrkamerad ist von uns gegangen. Thomas war menschlich und fachlich überall hochgeschätzt und sein Tod hinterlässt bei der Feuerwehr eine große Lücke.

Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken erhalten. Unser aller Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. 

Die Beisetzung findet am Dienstag, den 24.11.2020 um 14 Uhr auf dem Parkfriedhof in Großostheim statt.

In stiller Trauer

Karl-Heinz Ostheimer          Frank Wissel
Kreisbrandrat                       1. Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes


Nachruf der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim

Thomas

Am gestrigen Morgen ereilte uns eine überaus traurige und schockierende Nachricht.

Unser Kommandant Dr. Thomas Domanig ist plötzlich, unerwartet und viel zu jung verstorben.

In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei seinen Angehörigen.

Thomas war seit 1987 Mitglied in unserer Feuerwehr. Schon früh engagierte er sich sehr in diesem Ehrenamt. Nach seinem Studium zum Sicherheitsingenieur im Brand- und Explosionsschutz in Wuppertal kam er nach Großostheim zurück, wo er nach nur kurzer Zeit die Position des Zugführers des Löschzugs 2 einnahm. Ein paar Jahre später zunächst der Schritt zum Stellvertretenden Komandanten und im Jahr 2019 schließlich zum Kommandanten.

Aber Thomas wurde nicht nur für sein Feuerwehrwissen sehr geschätzt. Er war für viele von uns immer ein guter Freund, der mit einem offenen Ohr als Ansprechpartner in allen Lebenslagen für uns da war. Egal in welcher Situation, er stand stets mit Rat und Tat zur Seite. Mit seiner ausgleichenden Art war er ein geschätzter Ratgeber und wichtiges Bindeglied unserer Feuerwehr. Gerade mit Blick auf die Zukunft lagen Thomas besonders die jüngeren Kameradinnen und Kameraden, sowie die Kinder- und Jugendfeuerwehr sehr am Herzen. Getreu seinem Leitspruch "Mit jungen Leuten gestaltet man die Zukunft" setzte er sich stets für deren Ausbildung und Wohlbefinden in der Feuerwehr ein. Oft sagt man die Feuerwehr ist wie eine zweite Familie - für Thomas war das eine Lebenseinstellung.

Sein Tod reißt eine unglaubliche Lücke in unsere Mitte, die nicht zu füllen ist.

Thomas, Du wirst immer ein Teil unserer Feuerwehr und unseres Lebens bleiben.

Ruhe in Frieden

Freiwllige Feuerwehr Großostheim

Das wie jedes Jahr ab dem Frühjahr auf dem Flugplatz Giebelstadt für Unterfranken für die Luftbeobachtung in Dienst gestellte Schnelle Einsatzflugzeug (SEF), beendet mit Ablauf des 16. November 2020 seine diesjährige Flugbereitschaftsphase.

Zur Unterstützung der Standortausbildung werden die bisherigen Prüfungsfragengeneratoren zu den einzelnen Ausbilderleitfäden auf CD, durch ein neu erstelltes Online-Programm abgelöst.

Mit diesem Programm, welches über die Feuerwehr-Lernbar.Bayern in der Rubrik „E-Learning“ aufrufbar ist, lassen sich nicht nur für Prüfungszwecke Fragebögen zu verschiedenen Themengebieten mit Lösungsschablonen, sondern auch Kurztests zur Ausbildungsnachbereitung, einfach am PC mit Internetzugang erstellen, speichern und ausdrucken.

Eine Kurzanleitung mit Anwendungshinweisen kann auf der Feuerwehr-Lernbar.Bayern unter dem Stichwort „Prüfungsfragengenerator“ abgerufen werden.

Zur Unterstützung eines Großeinsatzes im benachbarten Großkrotzenburg wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kahl, gegen 16:00 Uhr, mit dem mobilen Großventilator angefordert. Dort wurde bei Bauarbeiten eine Gasleitung so stark beschädigt, dass das Gas ungehindert aus der Leitung entweichen konnte. Mit einem Großaufgebot der Polizei aus Bayern und Hessen wurden Anwohner evakuiert und Straßenbereiche abgesperrt. In enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Gasversorger konnte die Hauptleitung bereits nach kurzer Zeit abgedreht werden. Die Kräfte der Feuerwehr Kahl unterstützten die Kräfte vor Ort mit ihrem mobilen Großventilator, um das in ein Wohnhaus eingedrungene Gas - aus dem Objekt zu entfernen. Nach ca. einer Stunde konnten unsere Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. 
Weitere Informationen finden Sie auf der Facebookseite der Feuerwehr Großkrotzenburg.
GRKgas1
GRKgas2
Lufter1a

Aufgrund der Anfang November in Kraft getretenen 8. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind in den Feuerwehrvereinen bis zunächst 30.11.2020 alle Gremiumssitzungen und –veranstaltungen (Vorstand, Ausschuß, Verwaltungsrat, Mitgliederversammlung etc.) untersagt.

Sollte diese Regelung aufgehoben werden, gelten – wie bisher auch – die allgemeinen „Corona-Grundsätze“:

Die Durchführung der Jahreshauptversammlung richtet sich grundsätzlich nach der Vereinssatzung. Diese Satzung ist quasi das „Grundgesetz“ des Vereins und bindet den vertretungsberechtigten Vorstand. Wenn also in der Satzung steht, dass mindestens einmal pro Jahr eine Versammlung stattzufinden hat, ist der Vorstand eigentlich daran gebunden.

Entscheidend ist das Wort „eigentlich“. Dies eröffnet die Möglichkeit, unter engen Voraussetzungen gegen die Satzung zu verstoßen. Im konkreten Fall bedeutet dies: ist es aufgrund der Corona Pandemie nicht möglich, die Versammlung durchzuführen, ist eine Verschiebung oder Absage der Versammlung zulässig. Es muss also einen wichtigen Grund für das Verschieben oder für die Absage geben.

Dieser wichtige Grund kann die derzeitige Corona Lage sein, d.h., es ist möglich, eine „Gefährdungsbeurteilung“ vorzunehmen, mit der Tendenz, die Versammlung zu verschieben, um die Vereinsmitglieder vor Gefährdungen mit nicht absehbaren Folgen im Falle einer Infektion zu schützen. Dies bezieht sich nicht nur auf die Aktiven der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr, sondern auch auf den Schutz der älteren Kameraden, die zu einer der sog. Risikogruppen zählen. Zudem sind möglicherweise auch Kinder und Jugendliche als Vereinsmitglieder anwesend, was das Risiko nochmals erhöht, da Kinder und Jugendliche bis zu drei Wochen eine Infektion weitergeben können, ohne selbst irgendwelche Symptome zu zeigen.

Vor diesem Hintergrund ist es zulässig und richtig, die Mitgliederversammlung nicht durchzuführen. Eine Kassenprüfung kann problemlos nachgeholt werden und die Entlastung nach der Kassenprüfung kann auch in einer späteren Versammlung rückwirkend erteilt werden. Es handelt sich bei der Kassenprüfung und der Entlastung um reine vereinsinterne Vorgänge, die keine steuerlichen oder vereinsrechtlichen Auswirkungen haben, wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Was Dienstversammlungen der öffentlichen Einrichtung Feuerwehr angeht, sind diese nach der 8. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zulässig, wenn ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist.

In der früher geltenden 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung war hierzu noch formuliert, dass ein Zusammenwirken mehrerer Personen erforderlich sein muss. Die Voraussetzung wurde mit der Begrifflichkeit „zwingend“ also deutlich verschärft, so dass hier eine sorgfältige Prüfung erfolgen muss, ob dienstliche Veranstaltungen tatsächlich zwingend durchgeführt werden müssen.

Mit freundlichen und kameradschaftlichen Grüßen

Uwe Peetz

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Uwe Peetz, Rechtsanwalt

Geschäftsführer

LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.

Carl-von-Linde-Straße 42

85716 Unterschleißheim

Es gibt aktuell einen größeren Wasserrohrbruch im Markt Mömbris - in der kommenden Nacht vom 10.11.2020 auf 11.11.2020 im Zeitraum von 21.00 Uhr bis 6.00 Uhr gibt es kein Löschwasser in folgenden Ortsteilen im Markt Mömbris:

Mömbris

Heimbach

Rappach

Gunzenbach

Molkenberg

Rothengrund

Hemsbach

Am Montag den 09.11.2020 wurde bei der Firma BMZ in Karlstein (Adresse: Zeche Gustav 1,63791 Karlstein am Main) im neu errichteten Logistigzentrum (LogZ) eine Gebäudefunkanlage DMO-1b in Betrieb genommen.

Somit steht im Einsatzfall ab sofort im Logistikzentrum zur Kommunikation im DMO Betrieb die beiden Gruppen OV-A und OV-R zur Verfügung.

Der holzbefeuerte Brandübungscontainer und der Materialcontainer sind jetzt vom alten Standort von der Obernburger Straße zu ihrem neuen Standort in den Staatshafen Aschaffenburg am Ende der Limesstraße umgezogen.

Bis spätestens zum März 2021 ist am neuen Standort die komplette holzbefeuerte Übungsanlage wieder voll einsatzbereit und steht wieder für die Atemschutzausbildung zur Verfügung.

Cont 3

Cont 2

Für einen langen Stau und aufwendige Reinigungsarbeiten sorgte am Freitagnachmittag ein Unfall auf der A 3 im Bereich der Kauppenbrücke. Ein 51-Jähriger war um 16.04 Uhr mit seinem Sattelzug in Richtung Frankfurt unterwegs, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit der Leitplanke. Durch den Aufprall wurde der Tank am Lkw beschädigt und eine große Menge Diesel lief auf alle drei Fahrstreifen. Während der Reinigungsarbeiten durch eine Spezialfirma musste die Autobahn deshalb über eine Stunde komplett gesperrt werden, was zu einem langen Rückstau führte. Die Feuerwehr Waldaschaff war ebenfalls im Einsatz, sicherte den Verkehr ab und pumpte den Kraftstoff aus dem beschädigten Tank. Der Sattelzug musste abgeschleppt werden, der Schaden beträgt über 10000 Euro.

Quelle: Pressemeldung der VPI Aschaffenburg-Hösbach

Feuerwehr im Einsatz

In einer tollen gemeinschaftlichen Aktion, haben heute die gemeindlichen Bereiche Kinder Hort, Bauhof, Technische Dienste und Feuerwehr, am Hort in Karlstein-Dettingen, zwei Zelte aus dem Katastrophenschutzlager der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, aufgebaut. Zum einen wurde ein MUZ 28 (5,65 x 10,00 Meter) zum anderen ein klassisches SG40 mit 6,00 Meter Länge verwendet. Alle genannten gemeindlichen Abteilungen, stellten insgesamt 8 Personen zur Verfügung, so dass nach weniger wie drei Stunden, alle Arbeiten, inkl. Laden/Abladen, Abspannen/Sichern, Rückfahrt und aufräumen, erledigt waren.

20201103 Karlstein Zelt 2

So macht Arbeiten Spaß und alle beteiligten hatten ihre Freude dabei, für die Kinder zwei weitere Unterbringunsgmöglichkeiten an der frischen Luft, zur Überbrückung dieser schwierigen Zeit, geschaffen zu haben. Wenn die Temperaturen weiter fallen, können beide Zelte noch mit je einer mobilen Gebläseheizung, beheizt werden. Diese stehen, im Katastrophenschutzlager der Feuerwehr Gemeinde Karlstein, bereit zum Einsatz.20201103 Karlstein Zelt

Text&Bilder: Andreas Emge, FF Gemeinde Karlstein a. Main

Liebe Juleica-Inhaber, liebe Interessierte,

die Jugendarbeit steht trotz Corona nicht still. Daher möchten wir Dich / Euch auch in diesen besonderen Zeiten tatkräftig unterstützen:

Die Update – Fortbildungsveranstaltung ist ein Schulungsangebot für Juleica-Inhaber*innen vom KJR AschaffenburgKJR Miltenberg und dem Jugendhaus St. Kilian, Miltenberg. Sie findet jedes Jahr statt und soll den Juleica-Inhaber*innen einen Teil der nötigen Fortbildungsstunden bieten.

2020 wird diese Veranstaltung rein online, das heißt per Videokonferenz, angeboten.

Unten findest du die Workshops mit einer kurzen Inhaltsangabe. Du meldest dich mit dem Onlineformular an und sagst uns, bei welchen Workshops du dabei sein möchtest. Wir schicken dir eine Bestätigung mit einem Link, der dich zu unserem virtuellen Besprechungsraum führt.

Warum update?

Inhaber*innen der Jugendleiter-Card (JuLeiCa) haben eine fundierte Ausbildung nach festen Vorgaben durchlaufen. Weitere Infos hier. Um diese Karte nach ihrer Gültigkeit von 3 Jahren zu verlängern, müssen die Inhaber*innen 8 Fortbildungsstunden nachweisen. Der Update-Fortbildungstag bietet hierfür kompakt an einem Tag die Möglichkeit maximal 6 Stunden davon abzuleisten. Die Idee ist, dass im Zeitraum von 3 Jahren die 8 Stunden gesammelt werden. Hierfür gibt es von vielen Trägern Angebote.

Workshop 1: Jugendarbeit in Zeiten von Corona:

In diesem Workshop wollen wir gemeinsam erarbeiten, wie wir in Zeiten von Corona gute Jugend(gruppen)arbeit machen können. Wir wollen neue Methoden kennen lernen, hilfreiche Links anschauen und zusammen den Blick nach vorne richten. Wir wollen gemeinsam der Frage nachgehen, welche Möglichkeiten der virtuellen aber auch realen Gruppenarbeit aktuell bestehen. Ziel soll es sein mit einem Koffer voller Möglichkeiten den Workshop zu verlassen, denn: Jugendarbeit ist gerade auch in Zeiten von Corona möglich und für die Kinder und Jugendlichen sehr wichtig.

Referent*in: Jenniffer Hartmann (Dipl. Sozialpädagogin, Geschäftsführerin KJR Miltenberg) Jenniffer verfügt über eine über 20jährige Erfahrung in der Gruppenarbeit. Sie war Teamerin für Jugendleiterausbildungen der KJG im Bistum Augsburg.

Workshop 2: Kritischer Konsum im Jugendverband

"Das Wenige, das du tun kannst, ist viel!" getreu dem Motto möchten wir gemeinsam schauen, was sich hinter kritischem Konsum verbirgt. Was bedeutet es, fair zu produzieren, fair zu handeln und fair zu sein?  Wie können wir dieses Thema in der Jugendarbeit einbringen und wo kannst du in deinem persönlichen Umfeld anfangen?

Referent*in: Greta Schulte (Dipl. Sozialpädagogin, Bildungsreferentin Jugendhaus St. Kilian).

Workshop 3: Öffentlichkeitsarbeit in der Jugendarbeit

Gute Kommunikation, ob über die Zeitung oder über Socialmedia, wird immer wichtiger, auch und vor allem in der Jugendarbeit. Wenn gegenüber eurer Jugendarbeit seitens Anwohner, Eltern oder Behörden Vorurteile bestehen und die Leistungen in der Bevölkerung wenig bekannt sind, dann kann dies eure tägliche Arbeit beeinträchtigen und vielleicht sogar die Notwendigkeit von Jugendarbeit in Frage stellen. Öffentlichkeitsarbeit passiert nicht einfach von selbst, die Basics kann man aber leicht lernen und lassen sich gut umsetzen. Im Workshop wollen wir genau hier ansetzen! Wie könnt ihr eine gut funktionierende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit organisieren? Welche Möglichkeiten stehen euch zur Verfügung? Wie erreicht ihr eure Ziele? Bringt gerne auch eigene Beispiele und Fragen mit!

Referent*in: Lukas Hartmann, Dipl.-Pädagoge (Univ.), Leiter Jugendhaus St. Kilian. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema Medien und vor allem Öffentlichkeitsarbeit.

Workshop 4: Action Bound

Kennenlernen der Actionbound-App und Bekanntmachen mit den Möglichkeiten zur Erstellung eines eigenen Bounds. Optional besteht die Möglichkeit, den eigenen Bound bei einem weiteren Online-Termin vorzustellen und testen zu lassen. Eine Zertifizierung über die gesamte Dauer des Workshops kann erfolgen.

Referent*in: Team von der EJ Untermain

Workshop 5: Datenschutz im Jugendverband

Die Datenschutzgrundverodnung (DSGVO) gilt auch für die Jugendarbeit. Was es hierbei zu beachten gibt, und welche actionreichen Methoden es gibt, um auch eure Gruppenkinder auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen, erfahrt ihr hier.

Referent*in: Theresa Störlein, 24 Jahre alt und studiere Grundschullehramt in Würzburg. 2015/16 habe ich beim Bezirksjugendring Unterfranken FSJ und die Ausbildung zum Mediencoach gemacht.

Workshop 6: Argumentationstraining gegen Rechts

Hate Speech - Argumentieren gegen rechte Stammtischparolen

Ein Team der DGB Jugend wird mit euch gemeinsam die gängigen Argumentationsstrategien beleuchten und mit euch üben, wie damit umgegangen werden kann.

Weitere Infos zu den Workshopangeboten und zum Ablauf: www.kjr-aschaffenburg.de/updateschulung oder auch sehr gerne im Kreisjugendringbüro.

Viele Grüße aus der Geschäftsstelle

Tanja Heimbach

Verwaltungsangestellte  

Kreisjugendring Aschaffenburg K.d.ö.R Merlostr. 1-3 63741 Aschaffenburg

Tel.: 06021 / 23693 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Internet: www.kjr-aschaffenburg.de

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat beim diesjährigen Ehrenamtsempfang am vergangenen Freitag, 23. Oktober, das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau als ehrenamtsfreundlichen Betrieb ausgezeichnet. Die Auszeichnung soll laut Herrmann ein Bewusstsein dafür schaffen, dass funktionierende Gefahrenabwehr neben dem Einsatz aller Ehrenamtlichen auch ein großes Engagement der Arbeitgeber voraussetzt. Sebastian Lehotzki, Geschäftsführer des Klinikums, nahm die Auszeichnung entgegen.

In seiner Laudatio würdigte er das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, dass trotz teilweiser angespannter Personalsituation Mitarbeiter zur Einsätzen und Ausbildungsveranstaltungen formlos und unkompliziert freistellt. Außerdem biete das Klinikum den Feuerwehren die Möglichkeit beim jährlich stattfindenden “Kinder-Mitbring-Tag” für die Arbeit der Feuerwehren zu werben. Auch bei der Vorhaltung von Notfallmedikamenten für spezielle Einsatzlagen unterstützt das Klinikum die Einsatzkräfte.

Vorgeschlagen wurde das Klinikum für die Auszeichnung von den Feuerwehren der Stadt und dem Landkreis Aschaffenburg.

 K9A9943 1

Liebe Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

die Wahl der Verbandsvorstandschaft, des Verbandsausschusses, der Kassenprüfer und der Delegierten des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg e. V. findet nach der in Art. 2 § 5 des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie (GesRuaCOVBekG) beschriebenen Möglichkeit einer schriftlichen Abstimmung statt.

Die Wahlunterlagen wurden allen Wahlberechtigten am Dienstag, 06. Oktober 2020 per Briefpost versandt.

Die Auszählung der Briefwahl erfolgte am 28.10.2020 um 14:30 Uhr im Landratsamt Aschaffenburg durch den Wahlausschuss.

Der Wahlausschuss bestand aus:

Vorsitz: LR Dr. Alexander Leger
Beisitzer: 1. Bgm. Marcus Grimm und 1. Bgm. Christoph Ruppert
Helfer: RR Madeleine Michna und VAR Markus Mauler Wahlberechtigte insgesamt: 152

Eingegangene Briefwahlkuverts: 131               Wahlbeteiligung: 86,18 %

Gültige Stimmzettelkuverts:        125              ungültig 6 wegen fehlender oder fehlerhafter Wahlscheine

Ergebnis der Briefwahl

Wahlgang 1. Vorsitzender

Frank Wissel                  Ja 123    Nein 1   Ungültig 1   = 125

Wahlgang 2. Vorsitzender

Otto Hofmann                 Ja 116    Nein 8  Ungültig 1   = 125

Wahlgang Schatzmeister

Robert Etzel                   Ja 121    Nein 4  Ungültig 0    = 125

Wahlgang Schriftführer

Thorsten Trapp              Ja 119    Nein 5  Ungültig 1    = 125

Wahlgang Vertreter der Feuerwehren

Thomas Schwind           Ja 17                  Ungültig 14* = 53 Kdt.
Hans-Peter Völker         Ja 22                                    

Gewählt: Hans-Peter Völker

* Beide Kandidaten angekreuzt

Wahlgang Vertreter der Feuerwehren

Michael Bott                  Ja 48     Nein 2   Ungültig 3   = 53 Kdt.

Wahlgang Vertreter der Feuerwehrvereine

Peter Kernhof                Ja 54     Nein 1   Ungültig 1   = 56 Vors.

Wahlgang Vertreter der Feuerwehrvereine

Helmut Stenger             Ja 52     Nein 3   Ungültig 1   = 56 Vors.       

Wahlgang Kassenprüfer

Roland Albert                Ja 119    Nein 1   Ungültig 5   = 125

Wahlgang Kassenprüfer

Marco Grünewald         Ja 118    Nein 1   Ungültig 6   = 125

Wahlgang Delegierten

Vorschlag zugestimmt  Ja 120    Nein 1   Ungültig 4   = 125

Ich gratuliere allen Gewählten und wünsche Ihnen eine glückliche Hand und viel Erfolg bei Ihrer Verbandstätigkeit.

Dank an Thomas Schwind für seine Kandidatur und Dank den bisherigen Mitgliedern des Verbandsausschusses, die zu einer Wiederwahl nicht mehr angetreten sind, für Ihr bisheriges Engagement für unseren Verband.  

Ich danke den Wahlberechtigten, dass Sie in dieser außergewöhnlichen Zeit sich so zahlreich an den schriftlichen Abstimmungen und an der Briefwahl beteiligt haben.

Ich danke dem Wahlausschuss mit LR Dr. Legler an der Spitze und den Wahlhelfern für die Auszählung der Briefwahl.

Altersbedingt stehen bei mir die Zeichen auf Wechsel. Ende 2021 gehe ich in den Ruhestand und beende meine Amtszeit als Kreisbrandrat. Im Verband ist der Stab ab heute schon weitergegeben. Ich bedanke mich nach fast 23 Jahren als 1. Vorsitzender unseres Kreisfeuerwehrverbandes bei allen für die überaus gute Zusammenarbeit in all den vielen Jahren. Ich wünsche meinem Nachfolger Frank Wissel alles Gute und viel Erfolg bei seiner Arbeit für den Kreisfeuerwehrverband und damit für die Feuerwehren in unserem Landkreis.

KH Ostheimer