Am 17.06.2026 um 21:31 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Albstadt, Michelbach-Kälberau und Alzenau sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Georg Thoma zu einer gemeldeten unklaren Brandmeldung in die Freigerichter Straße in Albstadt alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich eine Rauchentwicklung aus dem Keller eines Einfamilienhauses. Ein Trupp unter Atemschutz ging daraufhin zur Erkundung vor. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine Personen mehr im Gebäude.
Die Ursache der Rauchentwicklung konnte zunächst nicht eindeutig festgestellt werden, da der Keller bis zu einer Höhe von etwa 1,5 Metern mit Wasser vollgelaufen war. Im weiteren Einsatzverlauf stellte sich heraus, dass ein Wasserrohrbruch im Anwesen die Überflutung des Kellers verursacht hatte. Die Rauchentwicklung stammte aus der Elektroverteilung im Keller, ein Brandereignis war jedoch bereits vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig erloschen.
Vorrangiges Einsatzziel war daher das Abpumpen des Wassers, um die betroffenen Bereiche erreichen und weitere Gefahren ausschließen zu können. Hierfür kamen zunächst zwei Tauchpumpen und im weiteren Einsatzverlauf zwei Schmutzwasserpumpen der Feuerwehr Michelbach-Kälberau zum Einsatz. Aufgrund der geänderten Lage konnte die Feuerwehr Alzenau frühzeitig aus dem Einsatz entlassen werden.
Nachdem der Wasserspiegel ausreichend abgesenkt worden war und keine weitere Rauchentwicklung mehr festgestellt werden konnte, wurde der Keller durch die Einsatzkräfte betreten. Mithilfe eines Wassersaugers konnte weiteres Wasser entfernt werden.
Der Wasser- und Elektrizitätsanschluss des Hauses wurde von den hinzugezogenen Mitarbeitern des Wasser- und Energieversorgers abgestellt, sodass kein Wasser nachlaufen konnte und die Spannungsfreiheit des Gebäudes sichergestellt war.
Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte die Einsatzstelle dem Hauseigentümer übergeben werden. Das Einsatzende für die Feuerwehr Albstadt war um 01:00 Uhr.