







Mehr als 500 Menschen haben am vergangenen Samstag bei der Katastrophenschutz-Vollübung im Falkenbergtunnel gemeinsam den Ernstfall geprobt. Dass eine Übung dieser Größenordnung stattfinden kann, ist nur möglich, wenn viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Aufgaben gemeinsam daran mitwirken - bei den Vorbereitungen, im eigentlichen Übungsgeschehen und an zahlreichen Stellen im Hintergrund.
Rund zehn Monate wurde die Vollübung vorbereitet. Feuerwehren, Rettungs-, Sanitäts- und Betreuungsdienste, Polizei, Integrierte Leitstelle, Deutsche Bahn, Kliniken und weitere beteiligte Stellen mussten in die Planungen eingebunden werden. 61 Statisten übernahmen die Rollen der betroffenen Fahrgäste. Hinzu kamen Schiedsrichter und Übungsbeobachter sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer in den Bereichen Technik, Logistik, Verpflegung, Organisation und realistische Darstellung von Verletzungen.
Ihnen allen gilt gleichermaßen ein herzliches Dankeschön. Ob im Tunnel, an den Rettungsplätzen und Bereitstellungsräumen, in der Einsatzleitung und Leitstelle oder bei den vielen Aufgaben hinter den Kulissen: Jeder einzelne Beitrag war notwendig, um die Vollübung in dieser Form durchführen zu können. Viele Beteiligte investierten dafür nicht nur den Samstag selbst, sondern bereits im Vorfeld zahlreiche Stunden ihrer Zeit.
Auch Landrat Dr. Alexander Legler richtet seinen Dank an alle, die zum Gelingen der Vollübung beigetragen haben: „Dass sich so viele Menschen haupt- und ehrenamtlich mit ihrer Zeit, mit ihrer wertvollen und für eine solche Übung auch unverzichtbaren Erfahrung sowie ihrem persönlichen Einsatz einbringen, ist alles andere als selbstverständlich. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank. Das erneut an den Tag gelegte Engagement und die Bereitschaft, gemeinsam für außergewöhnliche Einsatzlagen vorzusorgen und zu üben, sind eine ganz wesentliche Säule des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes in unserem Landkreis.“
Kreisbrandrat Frank Wissel hebt ebenfalls das gemeinsame Engagement hervor: „Eine Übung dieser Größenordnung ist eine Gemeinschaftsleistung. Mein Dank gilt allen, die sich mit ihrem Wissen, ihrer Zeit und ihrem persönlichen Einsatz eingebracht haben. Das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Aufgaben und Organisationen ist entscheidend - in einer solchen Übung genauso wie in einem möglichen Ernstfall. Einen herzlichen Dank auch an das Vorbereitungsteam dieser Übung – namentlich Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann sowie der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamtes.“
Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann heben als Übungsleitung neben dem gemeinsamen Einsatz auch den Wert der intensiven Vorbereitung hervor: „Eine solche Übung lebt davon, dass nicht nur Einsatzkräfte, sondern auch Statisten, Leitstellen, Organisatoren, Technik, Verpflegung und viele Helfer im Hintergrund zusammenspielen. Die Übungsvorbereitung alleine hat schon den Effekt, dass sich jeder – ob Organisator oder Teilnehmer – wieder mit dieser nicht alltäglichen Thematik beschäftigt. Unterlagen werden auf den neuesten Stand gebracht oder überarbeitet. Es werden praktische und theoretische Schulungen besucht und viele Aspekte gemeinsam diskutiert und erarbeitet. Somit ist neben der Überprüfung des Einsatzplanes auch der Wissenstransfer ein toller Effekt.“
Zum Gesamtbild einer solchen Vollübung gehört auch das Interesse über die unmittelbar Beteiligten hinaus. Unser Dank gilt deshalb ebenso den anwesenden Medienvertretern, den weiteren Gästen sowie den Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Behörden, die die Vollübung mit großem Interesse begleitet haben.
Mit dem Ende des Übungstages ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen. Die Beobachtungen und Erfahrungen aus den verschiedenen Übungsbereichen werden in den kommenden Monaten zusammengetragen und ausgewertet. Anschließend werden die Ergebnisse mit den beteiligten Führungskräften besprochen, um daraus Erkenntnisse für die bestehenden Planungen und die weitere Zusammenarbeit zu gewinnen.
Engagement über den Übungstag hinaus
Neben den vielen Beteiligten und Organisationen haben sich im Zuge der umfangreichen Vorbereitungen auch Einzelne in besonderer Weise eingebracht. Besonders danken möchten wir Kreisbrandmeister Marco Laske, der die Planungen bereits im Vorfeld intensiv in verschiedenen Bereichen unterstützte - unter anderem bei Ausbildungen und Besichtigungen.
Ein besonderer Dank der Übungsleitung gilt auch Pressesprecher Fabien Kriegel, der sich bereits im Vorfeld intensiv in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einbrachte. Dazu gehörten unter anderem die Organisation und Abstimmung mit der Pressestelle des Landratsamtes, der Deutschen Bahn, den Foto- und Videografen aus dem Blaulichtbereich sowie regionalen und überregionalen Presse- und Medienvertretern. Darüber hinaus koordinierte und begleitete er die Berichterstattung in den verschiedenen Medien. Am Übungstag verantwortete und begleitete er zudem die geführte Tour durch das Übungsgebiet für Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Behörden und Medien sowie weitere geladene Gäste.
Für ihre umfangreiche Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Vollübung dankt die Übungsleitung außerdem der Feuerwehr Laufach. Dazu gehörten unter anderem die Vorbereitung der Holzmanntunnel-Übungen sowie die Gastfreundschaft und Bereitstellung der Räumlichkeiten für die Konzeptvorstellungen. Der Gemeinde Laufach danken wir für die Bereitstellung der benötigten örtlichen Infrastruktur und ihre Unterstützung rund um die Übung.
Abschließend gilt unser Dank auch Mark Thielemann, Lukas Lang und Konstantin Fuchs, die die Vollübung fotografisch begleitet, das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven festgehalten und mit ihren Aufnahmen einen unmittelbaren Einblick in die verschiedenen Bereiche der Übung ermöglicht haben.












Text: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg
Bilder: Mark Thielemann, Lukas Lang, Konstantin Fuchs
Die Regierung von Unterfranken teilt auf der Grundlage des „Alarmplans Main – Gewässerökologie“ mit, dass aufgrund niedrigen Abflusses die Warnstufe „Warnung“ für beide Meldebereiche des Mains weiterhin besteht. Die Warnstufe „Warnung“ gilt von der Landesgrenze nach Hessen bei Kahl (Main-km 66,6) bis Bamberg (Main-km 384,2). Der Abfluss berechnet sich im Bereich Trunstadt mit 26,2 m³/s im 3-Tages-Mittel. Damit ist die Schwelle zur „Warnung“ (27,5 m³/s) unterschritten. Die Lage ist hinsichtlich der Wassertemperatur und des Sauerstoffgehaltes unkritisch bis gut. Allerdings bedeutet auch der niedrige Abfluss gewässerökologischen Stress für die Lebewesen im Main. Im Laufe des 29.09. muss die Überleitung von Wasser aus dem Main-Donau-Kanal-System weiter gedrosselt werden, weil auch im Donauraum kein Wasser mehr zur Verfügung steht. Der Abfluss im Main wird daher erwartungsgemäß so lange weiter absinken, bis wieder genügend hohe Niederschläge im Einzugsgebiet fallen. Für die kommenden Tage sind nur leichte Regenschauer vorhergesagt, welche die Situation voraussichtlich nicht nachhaltig verbessern werden.
Die Situation wird weiterhin engmaschig beobachtet. Alle Nutzer sollten die Lage mit der gebotenen Sensibilität im Blick behalten und zu einem rücksichtsvollen Umgang mit dem Main beitragen. Die Kreisverwaltungsbehörden wurden aufgefordert, die Direkteinleiter (Kläranlagen und Industriebetriebe) zu verständigen, damit diese sensibilisiert werden, ihre Betriebsweise entsprechend auf die Situation am Main einzustellen, falls sich kritische Situationen weiter verschärfen.
Für ergänzende Informationen verweisen wir auf unsere vorausgegangenen Pressemitteilungen zum Thema, die hier abgerufen werden können: https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/presse/pressemitteilungen/archiv/.
Weitere Informationen zum Alarmplan Main, den verschiedenen Warnstufen (mit Schwellenwertangaben) und den damit verbundenen Maßnahmen sind zudem im Internet unter Alarmplan Main – Gewässerökologie - Regierung von Unterfranken abrufbar.
Aktuelle Informationen zur Gewässerqualität am Main finden Interessierte auch im Niedrigwasser-Informationsdienst des Freistaates Bayern unter: http://www.nid.bayern.de/ (siehe insbesondere dort unter „Gewässerqualität/Alarmplan Main“).
(Quelle RUF PM 069 vom 29.09.2026)
Angebote des Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
Kostenfreie Online-Fortbildungen:
06.10.26, 18:00 – 19:30 Uhr: Zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit für Vereine und Initiativen
Info und Anmeldung: Zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit für Vereine und Initiativen
14.10.26, 17:30 – 19:30 Uhr: Grundlagenseminar: Antisemitismusprävention für Ehrenamtliche, Freiwillige und Vereine. Blickwechsel - Kein Platz für Hass.
Info und Anmeldung: Grundlagenseminar: Antisemitismusprävention für Ehrenamtliche, Freiwillige und Vereine. Blickwechsel – Kein Platz für Hass.
21.10.26, 17:30 – 19:30 Uhr: Vertiefungsseminar: Antisemitismusprävention für Ehrenamtliche, Freiwillige und Vereine. Blickwechsel - Kein Platz für Hass.
Info und Anmeldung: Vertiefungsseminar: Antisemitismusprävention für Ehrenamtliche, Freiwillige und Vereine. Blickwechsel – Kein Platz für Hass.
27.10.26, 18:00 – 19:30 Uhr: Mit Canva schnell und einfach Materialien für die Vereinsarbeit erstellen (Anm: "Canva" ist eine Grafikdesign-Plattform)
Info und Anmeldung: Mit Canva schnell und einfach Materialien für die Vereinsarbeit erstellen
10.11.26, 18:00 – 19:30 Uhr: Förderung und Finanzierung für Vereine & Initiativen
Info und Anmeldung: Förderung und Finanzierung für Vereine & Initiativen
12.11.26, 10:00 – 11:30 Uhr: Nachhaltigkeit im Verein praktisch umsetzen - mit dem NAMA-Tool
Info und Anmeldung: Nachhaltigkeit im Verein praktisch umsetzen – mit dem NAMA Tool
17.11.26, 18:00 – 19:30 Uhr: Fundraising vor Ort - Fördermöglichkeiten für kleine Vereine entdecken
Info und Anmeldung: Fundraising vor Ort – Fördermöglichkeiten für kleine Vereine entdecken
www.ehrenamt.bayern.de
Angebote der Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
Kostenfreie Onlinefortbildungen:
01.10.26; 17:00 – 18:15: Vom Verlustausgleich bis zum Zweckbetrieb: AEAO-Neuerungen 2026 für die Praxis. (Wiederholung vom 15.09.2026)
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06.10.26; 17:00 – 18:15 Uhr: Wirkung erkennen - Social-Media-Aufwand messbar machen
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07.10.26: 17:00 – 18:15 Uhr: KI als kreative Assistenz - Wie Künstliche Intelligenz eure Social-Media-Arbeit erleichtert
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20.10.26: 17:00 – 18:15 Uhr: Alle machen was - aber keiner gemeinsam? Netzwerke im ländlichen Raum aufbauen
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21.10.26: 17:00 – 18:15 Uhr: Win-Win statt Bitte-bitte - Kooperationen im ländlichen Raum
Info und Anmeldung: Win-Win statt Bitte-bitte - Kooperation im ländlichen Raum
03.11.26: 17:00 – 18:15 Uhr: Mitglieder gewinnen und einarbeiten - Der Start in eine gute Zusammenarbeit
Info und Anmeldung: Der Start in eine gute Zusammenarbeit
04.11.26: 17:00 – 18:15 Uhr: Onboarding und Begleitung - Wie echte Partizipation Mitglieder hält
Info und Anmeldung: Wie echte Partizipation Mitglieder hält
24.11.26: 17:00 – 18:15 Uhr: Engagiert bleiben - Energiehaushalt und Selbstfürsorge im Ehrenamt
Info und Anmeldung: Energiehaushalt und Selbstfürsorge im Ehrenamt
25.11.26: 17:00 – 18:15 Uhr: Resilienz - Gemeinsam stark bleiben: Unterstützung & Grenzen im Ehrenamt wahrnehmen & ansprechen
Info und Anmeldung: Unterstützung & Grenzen im Ehrenamt wahrnehmen & ansprechen
https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de
Angebote des Landratsamtes Aschaffenburg
Kostenfreie Onlinefortbildungen:
17.11.26: 19:15 – 21:15 Uhr: Fundraising für Vereine - Spenden, Sponsoring, Crowdfunding, Fördermittel & mehr
Anmeldung: bis 10.11.26 per E-Mail an
www.landkreis-aschaffenburg.de

Das Klinikum Aschaffenburg lädt zur nächsten Fortbildung für Rettungsdienst und Notfallmedizin ein. Hierzu sind auch wieder alle Feuerwehr-Sanitäter herzlich eingeladen.
Thema: Der traumatisierte geriatrische Patient
Mittwoch, 07.10.2026, 18:00–20:00 Uhr
Der geriatrische Traumapatient stellt uns sowohl präklinisch als auch in der klinischen Versorgung vor besondere Herausforderungen. Frailty, Multimorbidität, Polypharmazie und Antikoagulation können dazu führen, dass auch vermeintlich geringfügige Unfallmechanismen relevante Verletzungen nach sich ziehen.
Gemeinsam mit Dr. Jan Dorr (Chefarzt Geriatrie) möchten wir die Besonderheiten dieser Patientengruppe praxisnah beleuchten. Neben den geriatrischen Grundlagen beschäftigen wir uns mit typischen Verletzungsmustern, der präklinischen Einschätzung und Versorgung sowie der Wahl der geeigneten Zielklinik. Anhand konkreter Fallbeispiele möchten wir insbesondere die Schnittstelle zwischen Rettungsdienst und klinischer Traumaversorgung diskutieren.
Die Referenten freuen sich auf einen interessanten Abend, einen regen Erfahrungsaustausch und natürlich auf die Fragen der Teilnehmenden und Diskussionen.
Download des Einladungsflyers: Flyer_Einladung_Fortbildung_Der_traumatisierte_geriatrische_Patient.pdf



Anmeldungen können weiterhin erfolgen, die Anmeldefrist wurde aufgehoben.
In der Zeit vom 25. bis 26. September 2026 fand in Cham in der Oberpfalz die 33. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern (LFV Bayern) statt. Die Landesverbandsversammlung ist das wichtigste Organ des Landesfeuerwehrverbandes Bayern: zusammen mit dem Landesverbandsausschuss und dem Landesverbandsvorstand gehört sie zu den drei beschließenden Organen des inzwischen rund 970.000 Mitglieder umfassenden Verbands.
Unser Kreisfeuerwehrverband wurde durch drei Delegierte, unserem Stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden Peter Kernhof, unserer Schatzmeisterin Nicole Jeschke und von Dirk Jeschke in Cham vertreten.
Durch das Programm des repräsentativen Teils der Verbandsversammlung am Freitagnachmittag, an dem unter anderen Ehrengästen auch der Bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration Joachim Herrmann teilnahm, führte gekonnt Anouschka Horn, eine Journalistin und Moderatorin des Bayerischen Rundfunks. Im Rahmen dieser Veranstaltung erfolgte ein sehr interessanter Vortrag von Dr. Konstantinos Tsetos von der Universität der Bundeswehr in München über die aktuelle geopolitische Lage und Implikationen für die Feuerwehren in Bayern. Anschließend fand eine Talkrunde auf dem Podium mit dem Thema „Herausforderungen im Bevölkerungsschutz – Wirkungen auf und Maßnahmen für die Feuerwehren“ statt.
Nach den Ehrungen eröffnete zum Abschluss des öffentlichen Teils der Versammlung Innenstaatssekretär Sandro Kirchner zusammen mit dem Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Bayern Johann Eitzenberger die jährliche Feuerwehraktionswoche und die Jahreskampagne 2026/2027 der Feuerwehren in Bayern, die unter dem Motto „Viele Gesichter. Eine Heimat“ steht.
Nachdem Checkin der Delegierten in verschiedenen Hotels wurde mittels Shuttle-Service zurück zur Veranstaltungshalle gefahren. Dort eröffnete Innenstaatssekretär Sandro Kirchner mit seinem Grußwort das kameradschaftliche Treffen am Abend. Er stellte dabei nochmals die Feuerwehraktionswoche 2026 und die Jahreskampagne mit dem Motto „Viele Gesichter. Eine Heimat.“ in den Vordergrund.
Am Samstag fand dann der interne verbandliche Teil der Versammlung statt. Die Versammlung nahm Berichte, wie z.B. den Kassenbericht und Kassenprüfbericht, entgegen, tätigte Grundsatzbeschlüsse und genehmigte den Haushaltplan für 2027. Des Weiteren gab Kreisbrandrat Grundner aus dem Landkreis Traunstein einen eindrucksvollen Rückblick über den dortigen Bergwaldbrand im Mai 2026.
Begleitend zur Tagung fand am Veranstaltungsort an beiden Tagen eine Fachausstellung statt.
Zum Abschluss der Versammlung konnte unser stellvertretender Vorsitzender Peter Kernhof vor den rund 300 Delegierten der Stadt-, Kreis- und Bezirksfeuerwehrverbände Bayerns im Rahmen eines Kurzvortrags unsere direkte Bewerbung für die Durchführung der Verbandsversammlung im Jahr 2027 im Landkreis Aschaffenburg vorstellen. Der Bewerbung wurde ohne Gegenstimmen von der Versammlung entsprochen, so dass die 34. Landesverbandsversammlung des LFV Bayern mit der Eröffnung der Feuerwehraktionswoche 2027 in der Zeit vom 17. bis 18.09.2027 im Landkreis Aschaffenburg stattfinden wird. Als Tagungsort ist bereits die Maingauhalle in Kleinostheim geplant.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband mit den ganzen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg wollen im nächsten Jahr für die weit über 300 Delegierten und Ehrengäste aus ganz Bayern für die beiden Tage gute Gastgeber sein. Die Planungen und die Organisation für diese Feuerwehrgroßveranstaltung laufen nun konkret an und es werden für einen guten und reibungslosen Ablauf für das umfangreiche zweitägige Programm viele helfende Hände aus unseren Feuerwehren gebraucht. Wir bitten für die Teilnahme und die Hilfe an dieser Veranstaltung sich den Termin bereits schon heute vorzumerken. Wir werden die Feuerwehren über den Fortgang der Planungen und Vorbereitungen immer zeitnah informieren. Das Orga-Team wird zu gegebener Zeit auch auf die einzelnen Feuerwehren mit der Bitte um Übernahme von konkreten Aufgaben zukommen und wir alle hoffen auf eine tatkräftige Mitwirkung und Unterstützung aus den Kreisen unserer Feuerwehren.




Ein spannender und abwechslungsreicher Tagesausflug führte die Feuerwehr Hofstädten am Samstag, den 19.09.2026 nach Frankfurt am Main. Gemeinsam machten sich die Mitglieder auf den Weg in die Mainmetropole, wo eindrucksvolle Einblicke in die Arbeit einer Großstadtfeuerwehr sowie kulturelle und kulinarische Highlights auf dem Programm standen.
Der Tag begann mit einer gemeinsamen Busfahrt nach Frankfurt. Erstes Ziel war die Feuer- und Rettungswache 1 der Berufsfeuerwehr Frankfurt. Die Wache ist nicht nur Ausbildungsstätte für den feuerwehrtechnischen Nachwuchs, sondern beherbergt auch die zentralen Werkstätten, den eigenen Fahrzeugbau, Verwaltungsbereiche und viele weitere Spezialabteilungen.
Ein besonderes Highlight war die fachkundige Führung durch Dominik Seitz, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Hofstädten, der im gehobenen Dienst bei der Berufsfeuerwehr Frankfurt tätig ist. Aus erster Hand erhielten Groß und Klein faszinierende Einblicke in die komplexen Abläufe und die Logistik einer modernen Großstadtfeuerwehr. Stolz präsentierte Dominik Seitz auch sein bisher größtes Projekt: die neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug-Generation (HLF) der BF Frankfurt, an deren Entwicklung und Umsetzung er maßgeblich beteiligt war.
Nach dem beeindruckenden Blick hinter die Kulissen der Berufsfeuerwehr ging es weiter in die Frankfurter Innenstadt, wo allen Teilnehmern zunächst Zeit zur freien Verfügung stand, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Anschließend traf sich die Gruppe zu einer geführten Tour über den historischen Römerberg sowie durch die neu gestaltete Frankfurter Altstadt, bei der viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt vermittelt wurde.
Den gelungenen Tag ließ die Hofstädter Ausflugsgruppe am Abend in einer gemütlichen Wirtschaft im Stadtteil Schwanheim bei gutem Essen und geselligem Beisammensein ausklingen, bevor der Bus sie wieder sicher nach Hause brachte.
(Quelle und Bilder FF Hofstädten)




Am Sonntagnachmittag, den 27.09.2026, wurden gegen 15:00 Uhr von der Integrierten Leitstelle die Freiwilligen Feuerwehren Dammbach und Heimbuchenthal und der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann zu einem Brand in einem Wochenendhaus nach Dammbach in das Wintersbacher Wochenendhausgebiet Jochenhöhe in den Maiblumenweg gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert.
Im Zimmer eines der eingeschossigen Wochenendhäuser war ein Brand ausgebrochen, der sich zu einem ausgedehnten Zimmerbrand entwickelte und das gesamte Gebäude verrauchte. Eine anwesende Bewohnerin konnte rechtzeitig ins Freie flüchten und blieb unverletzt. Nachbarn hatten noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr versucht, den Brand mit Feuerlöschern zu bekämpfen.
Die eingetroffene Feuerwehr konnte den Brand im Gebäude mit einem Einsatztrupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr schnell unter Kontrolle bringen und vollständig ablöschen. Mit einem weiteren Strahlrohr wurden von einem zweiten Trupp an der Außenwand des Gebäudes bereits brennendes Buschwerk gelöscht.
Der Rettungsdienst musste nicht eingreifen, da weder die aus dem Haus geflüchtete Bewohnerin noch die Ersthelfer bei ihren Löschversuchen verletzt wurden. Er blieb bis zum Einsatzende vor Ort und sicherte die Brandbekämpfung der Feuerwehrleute ab.
Die ebenfalls anwesende Polizei nahm ihre ersten Ermittlungen zur Brandursache noch während des laufenden Feuerwehreinsatzes auf.
(Quelle und Bilder KBI Otto Hofmann)

Große Begeisterung herrschte am 25. September an der Ivo-Zeiger-Grundschule in Mömbris. Auf dem Schulgelände drehte sich alles um die Themen Sicherheit, Hilfeleistung und Brandschutz. Zu Gast waren die Polizeiinspektion Alzenau sowie die Freiwillige Feuerwehr Mömbris, die den Schülerinnen und Schülern in abwechslungsreichen Stationen spannendes Wissen für den Alltag und den Ernstfall vermittelten.
So legte die Polizei bei ihrer Station einen besonderen Schwerpunkt auf die Verkehrssicherheit. Spielerisch und anschaulich wurde den Kindern erklärt, warum das Tragen eines Helms beim Radfahren lebensrettend sein kann und wie man sich im Straßenverkehr – insbesondere in der dunklen Jahreszeit – durch helle Kleidung und Reflektoren optimal sichtbar macht.
Das First Responder Team der Mömbriser Feuerwehr zeigte den Kindern Schritt für Schritt, wie eine richtige Reanimation funktioniert und wie man korrekt einen Verband anlegt, sodass im Notfall jeder Handgriff sitzt.
An den Außenstationen der Feuerwehr durften die Kinder selbst aktiv werden und hautnah erleben, wie spannende Technik im Einsatz funktioniert.
Unter Anleitung durften die Mädchen und Jungen einen Feuerlöscher selbst bedienen und ein kontrolliertes Feuer selbstständig löschen.
An einer weiteren Station erlebten die Kinder vom Fahrersitz des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF) den berüchtigten „Toten Winkel“ und staunten, wie schnell Fußgänger dort für LKW-Fahrer unsichtbar werden. Zudem wurde an der Station des HLF demonstriert, wie viel Gewicht mithilfe von luftbefüllten Hebekissen bewegt werden kann – hierbei wurden alle Kinder kurzerhand selbst Teil der Aufgabe und dienten als gemeinsames Gewicht. Außerdem sorgte die vielfältige Beladung des HLF für große Augen.
An der dritten Feuerwehrstation erfuhren die Kinder, wofür eine Drehleiter im Ernstfall gebraucht wird und wie eine professionelle Menschenrettung aus luftiger Höhe bewerkstelligt wird.
Der Blaulichttag verband wichtige Präventionsarbeit mit unvergesslichen Erlebnissen und zeigte den Kindern eindrucksvoll, wie wichtig ehrenamtliches Engagement und die Arbeit von Polizei und Feuerwehr für unsere Gesellschaft ist.
(Quelle und Bilder FF Mömbris)




