Aufgrund der seit Tagen andauernden Trockenheit, bei langer Sonnenscheindauer und frühsommerlichen Temperaturen herrscht im gesamten Regierungsbezirk Unterfranken zum Start in den Mai eine hohe Waldbrandgefahr.
Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken am 01.05.2026, 02.05.2026 und am 03.05.2026 die Luftbeobachtung der Wälder für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.
Flächendeckend herrscht hohe Gefahr für Unterfranken, auch nach dem Grasland-Feuerindex, der die Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs beschreibt.
Auf Grund des schönen Wetters und des Feiertages ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist für den gesamten Zeitraum der Anordnung die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit deutlich erhöht.
Für die Luftbeobachtung kommen zum Einsatz:
Westroute: <- beinhaltet auch den Bayer. Untermain
Freitag, 01.05.2026 ab 15:00 Uhr Kater Unterfranken 15/2 vom Flugplatz Hettstadt
Samstag, 02.05.2026 ab 15:00 Uhr Kater Unterfranken 15/2 vom Flugplatz Hettstadt
Sonntag, 03.05. 2026 ab 15:00 Uhr Kater Unterfranken 15/3 Elsesser vom Flugplatz Mainbullau
Ostroute:
Freitag, 01.05.2026 ab 14:00 Uhr Kater Unterfranken 15/1 vom Flugplatz Haßfurt
Samstag, 02.05.2026 ab 15:00 Uhr Kater Unterfranken 15/1 vom Flugplatz Haßfurt
Sonntag, 03.05.2026 ab 15:00 Uhr Kater Unterfranken 15/4 vom Flugplatz Schweinfurt
Das seit 03. April 2026 vom Flugplatz Giebelstadt aus in Dienst gestellte Schnelle Einsatzflugzeug (SEF) trägt den Funkrufnamen „Kater Unterfranken 15/5“ und steht weiterhin, wie bereits mit der Indienstellung hier bekant gegeben, für die Luftbeobachtung von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zur Verfügung.
Die Flugzeuge sind zunächst auf der Digitalfunkgruppe KATS_UFR und werden in Absprache mit den involvierten Leitstellen bei einem konkreten Einsatzfall auf die jeweilige Feuerwehrgruppe der örtlich betroffenen Kreisverwaltungsbehörde umschalten.
Die konkrete Anforderung einer Luftbeobachtung für einen Einsatzfall im Landkreis Aschaffenburg erfolgt durch die Einsatzleitung Vorort über die Integrierte Leitstelle Bayer. Untermain. Auf die eigenen Möglichkeiten einer Luftaufklärung eines konkreten Schadensgebietes durch unser Drohnenteam wird ebenfalls verwiesen.
(Quelle und Bilder RUF)













