Die langanhaltende Dürreperiode und die nun wieder bevorstehende neue Hitzewelle setzt die seit Wochen bestehende hohe Brandgefahr für unsere Wälder und Fluren weiter fort.
Die Regierung von Unterfranken ordnet daher für den gesamten Regierungsbezirk vom 30.07.2026 und bis einschließlich 03.08.2026 die tägliche Luftbeobachtung der Wälder und Fluren an, um mögliche Vegetationsbrände schnell zu entdecken. Die beiden täglich einmal beflogene rote West- und blaue Ostroute kann aus einer unten beigefügten Karte entnommen werden.
Die Feuerwehren bitten die Bevölkerung zum Schutz unserer Wälder und Fluren um unsichtigen Handeln und geben nachfolgende Hinweise und Tipps:
Nicht im Wald rauchen, keine Zigaretten aus einem Fahrzeug werfen
Leicht kann eine glimmende Kippe in der trockenen Vegetation ein Feuer verursachen, das sich in der herrschenden Trockenheit besonders schnell ausbreitet. Daher im Wald nicht rauchen und keine Zigarettenkippen während der Fahrt aus dem Fenster werfen, da auch die Vegetation an den Straßenrändern total ausgetrocknet ist.
Kein Lagerfeuer im Wald und in den Fluren machen und auch dort nicht grillen
Lagerfeuer entzünden und Grillen ist ausschließlich auf gekennzeichneten Stellen erlaubt. Dies kann aber wegen der aktuellen Trockenheit auch dort verboten sein. Daher unbedingt auf Hinweisschilder achten. Beachten Sie auch die vielerorts durch eine gemeindliche Allgemeinverfügung aktuell erlassene örtlichen Verbote von offenem Feuer im Freien.
Keine Kerzen, Fackeln oder Laternen im Wald nutzen
Offene Flammen gehören nicht in den Wald, von ihnen geht eine hohe Gefahr für Waldbrände aus. Auch in den Fluren ist damit derzeit höchste Vorsicht geboten.
Nicht mit dem Fahrzeug in Wald und Flur wild parken
Fahrzeuge ausschließlich auf offiziellen befestigten Parkplätzen parken. Heiße Auspuffe und Katalysatoren können trockenes Gras entzünden und zu Vegetationsbränden und damit auch zum Brand des Fahrzeugs führen.
Zufahrtswege in Wälder und Fluren nicht zuparken, damit im Ernstfall die Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge durchkommen.
Im Ernstfall richtig handeln
Entdeckte Brände und verdächtige Rauchentwicklungen sofort über den Notruf 112 melden. Auf Rettungspunkte im Wald achten oder auch Navigationssysteme wie z.B. what3words nutzen und diese Information beim Notruf mit durchgeben. Die anrückende Feuerwehr nach Möglichkeit an der Zufahrt einweisen. Hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen.

(Bilder RUF)