In der Nacht zum Samstag, den 24.01.2026 wurden von der Integrierten Leitstelle gegen 3:10 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff gemeinsam mit dem Rettungsdienst auf die Bundesautobahn A 3 nach der Rastanlage Spessart Süd in Fahrtrichtung Würzburg bei Kilometer 248 zu einem Verkehrsunfall alarmiert.
Die ersten Kräfte der Feuerwehr aus Weibersbrunn trafen zeitgleich mit dem Rettungswagen und der Polizei an der gemeldeten Einsatzstelle ein.
In Fahrtrichtung Würzburg stand ein stark beschädigter PKW an der Mittelleitplanke. Die Fahrzeuginsassen – zwei Erwachsene und drei Kinder – konnten das Fahrzeug glücklicherweise selbstständig verlassen. Etwa 100 Meter weiter standen zwei Lkw auf dem Standstreifen, die Beschädigungen am Heck aufwiesen.
In Fahrtrichtung Frankfurt hatte sich die Ladung eines abgerissenen Dachgepäckträgers auf der Fahrbahn verteilt. Dort standen ebenfalls zwei Fahrzeuge, die über die Trümmerteile des Dachgepäckträgers gefahren waren und dadurch beschädigt wurden.
Der ursprüngliche Plan, die in Fahrtrichtung Frankfurt zuständige Feuerwehr Altfeld zu alarmieren, wurde nach Rücksprache mit der Polizei verworfen, da die Polizei bereits mit Polizeikräften eine Vollsperrung in Fahrtrichtung Frankfurt eingerichtet hatte.
In Fahrtrichtung Würzburg wurden durch den Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Waldaschaff die linke und mittlere Fahrspur gesperrt. Somit konnte der Verkehr einspurig rechts an der Einsatzstelle in Richtung Würzburg vorbeifließen.
Während die Familie glücklicherweise unverletzt im Rettungswagen betreut wurde und alle anderen am Unfall beteiligen Personen ebenfalls unverletzt blieben, sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab. Sie stellte den Brandschutz sicher, leuchtete die Einsatzstelle großflächig aus, räumte die verstreuten Trümmer und reinigte abschließend die Fahrbahnen.
Die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff waren mit fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften unter der Leitung des örtlich zuständigen Kommandanten Michael Edelmann im Einsatz.
Um 04:35 Uhr war die polizeiliche Unfallaufnahme beendet und alle Unfallfahrzeuge an der Unfallstelle entfernt, damit konnte auch der Feuerwehreinsatz beendet werden und die Feuerwehren traten ihre Rückfahrt an.
Da die Bergefirma nur über drei Sitzplätze für die am Unfall beteiligte Familie verfügte, wurden als freundliche Hilfe zwei Familienmitglieder von der Feuerwehr mittels Mehrzweckfahrzeug (MZF) zur Rastanlage Spessart Nord verbracht.