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Bei Forstarbeiten im Hainer Forst überschlug sich ein sogenannter Harvester (eine baggerähnliche Forstwirtschaftsmaschine) und kam etwa 100 Meter unterhalb des nächsten Forstweges zum Liegen. Die FEUERWEHR Gemeinde Laufach wurde ebenso wie der Rettungsdienst und die Bergwacht alarmiert und mittels eines vom Forstbaubetrieb gestellten Lotsen vom nächstgelegenen Sammelpunkt Forst an die Einsatzstelle, die etwa 4 Kilometer weit im Wald lag, geführt.Vor Ort wurde ein Harvester auf der Seite liegend in extrem unwegsamen Hanggelände unterhalb einer schmalen Forststraße aufgefunden. Personen kamen keine zu Schaden, der Maschinenführer war bereits unverletzt von Kollegen befreit worden. Das anwesende Forstteam hatte ferner bereits begonnen, auslaufende Betriebsstoffe zu sichern. So beschränkte sich die Arbeit der Feuerwehr auf das Fortführen der Umweltschutztätigkeiten, die Sicherung des Brandschutzes und das Herrichten und Sichern eines Zuwegs zur Maschine.

Der Dieseltank wurde kontrolliert im kleinen Strahl über den Tankstutzen in Kanister mit Trichter abgelassen. Dies war zwar zeitaufwändig, aber am sichersten angesichts des offenen und noch immer trockenen Waldbodens.

Die nachrückenden Einsatzkräfte wurden mittels Wegemarkierung mit liegenden Pylonen an die Einsatzstelle geführt. Hier wurde bei der Rückfahrt festgestellt, dass offensichtlich ordnungsliebende Spaziergänger diese zum Teil wieder aufgestellt hatten, so dass die zusätzlich mit Markierungsspray auf den Forstweg aufgebrachten Pfeile gute Dienste leisteten.

Nach etwa eineinhalb Stunden konnte ein Teil der Mannschaft ausgelöst werden, für die restlichen Feuerwehrdienstleistenden war der Einsatz nach Beseitigung der unmittelbaren Umweltgefahren nach vier Stunden beendet.

Der stellv. Kommandant der Laufacher Wehr Marco Laske konnte als Einsatzleiter auf 24 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen zurückgreifen.  Vor Ort waren neben der FEUERWEHR Gemeinde Laufach KBM Marcus Rohmann, Rettungsdienst, Bergwacht, Polizei  sowie Vertreter der unteren Wasserschutzbehörde.

Die Bergung des Harvesters erfolgt durch den Forstbetrieb mittels eigener Rückemaschinen.  Über Ursache und Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden.

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Zu einem Flächenbrand in der Limesstraße in Stockstadt wurde am Donnerstagnachmittag (23.08.18) gegen 13:52 Uhr die Feuerwehr Stockstadt alarmiert. Aus derzeit noch ungeklärter Ursache gerieten rund 2000 Quadratmeter Gebüsch und Wiesenfläche in Brand. Für die Brandbekämpfung ließ Einsatzleiter Frank Bott nach der Erkundung der Einsatzstelle sofort weitere wasserführende Feuerwehrfahrzeuge nachalarmieren. Von der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain wurden daraufhin die Groß- bzw. Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Aschaffenburg und Großostheim entsandt. Mit fünf C-Rohren gelang es den Einsatzkräften das Feuer nach kurzer Zeit unter Kontrolle zu bringen. Nach den umfangreichen Nachlöscharbeiten war der Einsatz gegen 16:00 Uhr beendet.

Der Einsatzleiter, Kommandant Frank Bott konnte auf sieben Feuerwehrfahrzeuge und 37 Einsatzkräfte zurückgreifen. Als Vertreter der Kreisbrandinspektion unterstützte Kreisbrandmeister Udo Schäffer den Einsatzleiter vor Ort. 

Über den entstandenen Sachschaden und die Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

In der (deutschlandweiten) Jugendfeuerwehr-Statistik sind über 39.000 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren erfasst. Ein mittlerweile selbstverständlicher Trend setzt sich stetig fort – es gibt immer mehr Kindergruppen in den Feuerwehren. In einigen liegen viele Erfahrungen vor, andere Feuerwehren stehen noch am Beginn einer positiven Entwicklung.

Die gemeinsame Projektgruppe von DFV und DJF bietet hierzu Regionalkonferenzen an und lädt dazu ein, sich über die Arbeit in und mit Kindergruppen auszutauschen und sich fortzubilden.

Zielgruppe sind Leiter/innen und Betreuer/innen von Kindergruppen. Darüber hinaus sind Entscheidungsträger/innen und Multiplikatoren/innen sehr willkommen.

Die Regionalkonferenz Kinder in der Feuerwehr für den Süden Deutschlands findet statt am

am Samstag, den 24. November 2018

in der Franken-Akademie Schloß Schney e.V. (Schloßplatz 8 in 96215 Lichtenfels).

Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte der Einladung (download ganz unten).

Anmeldung: Ausschließlich mit Formular (download ganz unten) an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmeldeschluss: 15. Oktober 2018

Teilnahmebeitrag: 35,- Euro (Für eine Verpflegung vor Ort ist gesorgt. Reisekosten werden nicht erstattet.)

Hinweis zur aktuellen Fachempfehlung von DFV und vfdb.

Sie wurde vom Gemeinsamen Ausschuss Brandschutzerziehung und -aufklärung erstellt und beschäftigt sich mit einem neuen Ansatz für die Durchführung der Brandschutzerziehung und -aufklärung.

Wir wünschen eine aufschlussreiche Lektüre!

© BRK Kreisverband Berchtesgadener Land 112 Newsletter: Rettungseinsatz im Berchtesgadener Land

112 Newsletter - Ausgabe vom 22. August 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

heute haben wir gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Krankenkassen und dem Träger der gesetzlichen Unfallversicherung das Projekt "Telenotarzt Bayern" vorgesetllt. Ziel dieses Pilotprojektes ist es, in Bayern eine noch bessere und schnellere Notfall-Patientenversorgung sicherzustellen. Hierbei kann das behandelnde ärztliche oder nichtärztliche Personal auf Wissen eines zusätzlichen ärztlichen Experten mittels Telemedizin zurückzugreifen.

Mit Einverständnis des Patienten können dann Videobilder, Fotos oder auch Vitaldaten wie EKG-Werte in Echtzeit aus dem Rettungswagen an den Telenotarzt übertragen werden. An seinem Arbeitsplatz kann sich der Telenotarzt auf dieser Grundlage ein Bild von der medizinischen Situation vor Ort machen und beispielsweise Medikamente verordnen, noch bevor ein Notarzt vor Ort eintrifft.

Dabei hat der Einsatz des Telenotarztes aber nicht zum Ziel, Notärzte vor Ort zu ersetzen. Es geht uns vielmehr darum, diese bestmöglich zu unterstützen. Jeder Bürger hat einen Anspruch, im Notfall schnellstmöglich zuverlässige und professionelle Hilfe zu erhalten

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Pilotprojekt "Telenotarzt Bayern"

Innenminister Joachim Herrmann hat heute in der Integrierten Leitstelle Straubing das Pilotprojekt "Telenotarzt Bayern“ gemeinsam mit den Krankenkassen und den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung vorgestellt. Ziel ist, eine noch bessere und schnellere Patientenversorgung im Notfall sicherzustellen. "Fast zwei Monate lang wurde nun der Einsatz des Telenotarztes mit 21 Rettungswagen im gesamten Rettungsdienstbereich Straubing erprobt und die Rückmeldungen sind bisher äußerst positiv", resümierte Herrmann. Durch innovative Telemedizin kann das behandelnde ärztliche oder nichtärztliche Personal auf Wissen eines zusätzlichen ärztlichen Experten, der nicht vor Ort ist, zurückgreifen. Dazu kann die Integrierte Leistelle den Telenotarzt als zusätzliches Einsatzmittel alarmieren. "Nach Abschluss der Evaluation wird entschieden, ob der Telenotarzt in ganz Bayern eingeführt wird", erklärte Herrmann.

» weitere Informationen (mit Video)

Mehr Geld für Katastrophenschutz

Im Bayerischen Doppelhaushalt 2019/2020 sollen die finanziellen Mittel für die Ausstattung im Katastrophenschutz durch das neue Sonderinvestitionsprogramm "Katastrophenschutz Bayern 2030" ergänzt und deutlich aufgestockt werden. Das hat Innenminister Joachim Herrmann den Spitzenvertretern der Feuerwehren, der zur Katastrophenhilfe verpflichteten freiwilligen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Bayerisches Rotes Kreuz, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Malteser Hilfsdienst und Johanniter-Unfall-Hilfe sowie des Technischen Hilfswerks und des Medizinischen Katastrophen-Hilfswerks Deutschland e.V beim halbjährlichen "Spitzengespräch Katastrophenschutz" in Aussicht gestellt.

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Würdigung ehrenamtsfreundlicher Betriebe

Auf dem Blaulichtempfang "Sicheres Bayern" in der Orangerie in Ansbach hat Innenminister Joachim Herrmann Einsatzkräfte von Feuerwehren, freiwilligen Hilfsorganisationen, THW, Bundeswehr, Bundespolizei und der bayerischen Polizei für ihren Einsatz gewürdigt und vier Unternehmen geehrt. Die Auszeichnung "Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit" ging an die ober-, mittel- und unterfränkischen Unternehmen Fensterbau Keßler in Hausen (Landkreis Rhön-Grabfeld), Eckart GmbH in Hartenstein (Landkreis Nürnberger Land), Bolta Werke GmbH in Diepersdorf (Landkreis Nürnberger Land) sowie Compoint GmbH & Co. KG in Forchheim. Diese Würdigungen stehen stellvertretend für die vielen Unternehmen in Bayern, die es ihren bei den Hilfsorganisationen aktiven Mitarbeitern erlauben, im Alarmfall sofort den Arbeitsplatz zu verlassen. "Es liegt in der Natur der Sache, dass diese kurzfristig auftretenden Abwesenheiten vom Arbeitsplatz nicht planbar sind. Insofern stellen sie oft empfindliche Eingriffe in den Betriebsablauf dar. Umso höher ist es den Verantwortlichen anzurechnen, dass sie das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitarbeiter fördern", so Herrmann.

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Bayerische Verkehrsunfallstatistik für das erste Halbjahr 2018

Weniger Unfallopfer, aber etwas mehr Verkehrsunfälle auf Bayerns Straßen – das ist die Hauptbotschaft der von Innenminister Joachim Herrmann veröffentlichten bayerischen Verkehrsunfallstatistik für das erste Halbjahr 2018. Demnach ereigneten sich in Bayern von Januar bis Juni 197.770 Verkehrsunfälle (+0,8 Prozent). Dabei wurden 32.297 Personen verletzt (-2,1 Prozent) sowie 271 Personen getötet (+0,3 Prozent). "Leider hatten wir im ersten Halbjahr auffällig viele getötete Motorradfahrer", ergänzte Herrmann. "Unsere Verkehrsexperten der Bayerischen Polizei analysieren derzeit die Halbjahresergebnisse, um die möglichen Unfallursachen gezielt mit unserem Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramm 'Bayern mobil – sicher ans Ziel' anzugehen", kündigte der Minister an.

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Innenstaatssekretär Eck besichtigt neue ILS-Testumgebung

Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat an der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried die neue Testumgebung für Integrierte Leitstellen (ILS) und die bestehende ILS-Schulungsumgebung besichtigt. Beide arbeiten im Digitalfunk BOS-Testnetz der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.Testteam-Spezialisten der Projektgruppe DigiNet bringen in der Testumgebung nun den Fahrzeugnotruf eCall und die Alarmierung der Einsatzkräfte über Digitalfunk BOS in Bayerns Integrierte Leitstellen. Der Freistaat investierte gut eine Million Euro in die Technik der Testumgebung.

» mehr in der brandwacht 8/2018

Werden Sie Schulweghelfer!

Mehr als 31.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfern engagieren sich in Bayern als Schülerlotsen, Schulweghelfer, Schulbuslotsen und -begleiter. Innenminister Jochim Herrmann will noch mehr Helfer für die Sicherheit auf Bayerns Schulwegen gewinnen: "Wenn Sie mithelfen wollen, den Schulweg sicherer zu machen, wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Schule, Ihre Gemeinde- oder Stadtverwaltung oder an die örtliche Polizei."

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IMPRESSUM

Bayerisches Staatsministerium des Innern und für Integration Sachgebiet Kommunikation und Bürgerdialog Leiterin: Dr. Andrea Peschel Odeonsplatz 3 80539 München Telefon: 089 / 21 92 21 30 Telefax: 089 / 21 92 121 30

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rechtsverweis: www.stmi.bayern.de/hil/impressum/index.php

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Waldaschaff die Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung eines Versorgungs-LKW für die FF Waldaschaff erteilt.

Der neue Versorgungs-LKW ersetzt ein mittlerweile 20 Jahre alten LKW. 

Bei nahezu jedem Einsatz im Bereich der Unwetterlagen und Hochwasser kommen Schmutzwasserpumpen zum Einsatz. Wir möchten gemeinsam mit der Firma Spechtenhauser (Hersteller der Chiemseepumpen) ein Seminar zu diesem Thema anbieten.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer wichtige Einsatzregeln und erhalten Tipps und Tricks für den Einsatz - auch mit praktischen Übungen

Auch die Wartung und Pflege ist ein wichtiger Bestandteil bei der Verwendung der Schmutzwasserpumpen. Daher erhalten die Teilnehmer einen genauen Überblick über die möglichen Wartungen und Reparaturen.


Inhalte des Seminars:

Produktionsübersicht im Bereich Schmutzwasserpumpen

Anwendungsgebiete

Einsatzregeln

Bedienung

Tipps und Tricks

Wartung und Pflege

Reparaturen

Praktische Übungen


Referent: Christian Hebeisen von der Firma Spechtenhauser


Termin: Samstag, 01. Dezember 2018 von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Ort: Gerätehaus der FF Schimborn

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen - in Schutzkleidung

Kosten: 25,-- € je Teilnehmer (inkl. Verpflegung)


Ansprechpartner: KBI Frank Wissel

Die Anmeldung zum Seminar erfolgt online über unsere Lehrgangsverwaltung auf der Homepage und ist ab dem 22.08.2018 zu buchen.

Lehrgangsart: ABC-Einsatz Strahlenschutz
Lehrgangstermin: 08.10.2018 10:00 Uhr – 12.10.2018 15:00 Uhr
Schulungsort: Regensburg

Interessierte melden sich bitte umgehend bei mir 0171/5100248

Am 20.08.2018 wurde die Brandmeldeanlage des Schlosshotel Rothenbuch in der Schlossstraße 1 mit der Übertragungseinrichtung 6102- 2116 zur Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain geschaltet.

Bei nahezu jedem Einsatz im Bereich der Unwetterlagen und Hochwasser kommen Schmutzwasserpumpen zum Einsatz. Wir möchten gemeinsam mit der Firma Spechtenhauser (Hersteller der Chiemseepumpen) ein Seminar zu diesem Thema anbieten.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer wichtige Einsatzregeln und erhalten Tipps und Tricks für den Einsatz - auch mit praktischen Übungen

Auch die Wartung und Pflege ist ein wichtiger Bestandteil bei der Verwendung der Schmutzwasserpumpen. Daher erhalten die Teilnehmer einen genauen Überblick über die möglichen Wartungen und Reparaturen.

Inhalte des Seminars:

Produktionsübersicht im Bereich Schmutzwasserpumpen

Anwendungsgebiete

Einsatzregeln

Bedienung

Tipps und Tricks

Wartung und Pflege

Reparaturen

Praktische Übungen

Referent: Christian Hebeisen von der Firma Spechtenhauser

Termin: Samstag, 27. Oktober 2018 von 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Ort: Gerätehaus der FF Schimborn

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen - in Schutzkleidung

Kosten: 25,-- € je Teilnehmer (inkl. Verpflegung)

Ansprechpartner: KBI Frank Wissel

Die Anmeldung zum Seminar erfolgt online über unsere Lehrgangsverwaltung auf der Homepage.

Die situative Winterreifenpflicht ist in § 2 Abs. 3a der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) geregelt. Bereits mit der 40. Änderungsverordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 22.12.2005 wurde vorgegeben, dass bei Kraftfahrzeugen die Ausrüstung an die Wetterverhältnisseanzupassen ist, da Kraftfahrzeugführer mit Sommerreifen in den Wintermonaten unnötige Verkehrsengpässe verursachten. Ende 2010 hat der Bundesverordnungsgeber diese Vorschrift konkretisiert und festgelegt, dass bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte ein Kraftfahrzeug nur mit Reifen gefahren werden darf, wenn gewisse technische Voraussetzungen erfüllt werden. Hierzu wurde zwei Jahre später das Alpine-Symbol für die Geeignetheit der Reifen vorgegeben.

Bereits mit Einführung dieser Regelung hat der Verordnungsgeber eine Freistellung für die Einsatzfahrzeuge der in § 35 Abs. 1 StVO genannten Organisationen vorgesehen, soweit für diese Fahrzeuge bauartbedingt keine M+S-Reifen verfügbar sind.Dies beruht auf dem Erfordernis, derartigen Fahrzeugen eine Teilnahme am öffentlichen Verkehr zu ermöglichen, wenn dies zwar unterhalb der Schwelle des § 35 Absatz 1 (dringendes Erfordernis) erfolgt, aber zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung geboten ist. Voraussetzung ist allerdings, dass für diese Einsatzfahrzeuge bauartbedingt keine M + S-Reifen erhältlich sind.

Somit haben sich die Vorgaben für die situativen Winterreifenpflicht und die grundsätzliche Festlegung mit der Anpassung der StVO zum 01.06.2017 nicht geändert. Lediglich die Definition, was ein geeigneter Winterreifen ist, wurde von der StVO in die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) überführt. Ergänzend wurde festgelegt, dass Winterreifen auch das Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) haben müssen. Weiterhin wurde aber eine Übergangsfrist bis 30.09.2024 vorgesehen. Somit können die bisherigen M+S-Reifenweiter verwendet werden, wenn diese vor dem 31.12.2017 hergestellt worden sind.

Weiterhin wurde eine spezielle Übergangsbestimmung für Winterreifen auf der Lenkachse von Kraftfahrzeugen der Klassen M2, M3 (Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit mehr als 8 Sitzplätzen) und N2, N3 (Fahrzeuge zur Güterbeförderung über 3,5 t) in § 52 Abs. 3 StVO vorgesehen, die, sofern keine Felduntersuchung bei der Bundesanstalt für Straßenwesenin Auftrag gegeben wird, bis zum 01.07.2020 vorgesehen ist.

Auch die Feuerwehren können für eine regelkonforme Ausrüstung der Einsatzfahrzeuge für Einsatzlagen im Winter die Übergangsfrist bis zum 30.09.2024 in Anspruch nehmen.

Die Beurteilung der Situation nach diesem Zeitpunkt ist davon abhängig zu machen, wie das Fahrzeug eingesetzt wird.

Gemäß DIN EN 1846-1 (Feuerwehrfahrzeuge – Teil 1 Nomenklatur und Bezeichnung) werden Feuerwehrfahrzeuge abhängig von ihrem Fahrvermögen auf Straßen oder im Gelände nach einer der folgenden drei Kategorien klassifiziert:

Kategorie 1: straßenfähig Kraftfahrzeug, das üblicherweise zum Befahren von befestigten Straßen ge-eignet ist.

Kategorie 2: geländefähig Kraftfahrzeug, das zum Befahren aller Straßen und bedingt für Geländefahrten geeignet ist. Das    bessere Fahrvermögen im Gelände, wird üblicherweise mit Differenzialsperre und Singlebereifung erreicht.

Kategorie 3: geländegängig Kraftfahrzeug, das zum Befahren aller Straßen und für Geländefahrten (Querfeldeinfahrten) geeignet ist. Diese Fahrzeuge haben üblicherweise einen Antrieb an allen Achsen mit Differenzialsperre und Singlebereifung.

Abhängig von der Massenklasse (Leicht –Mittel–Schwer) und von der Kategorie müssen Feuerwehrfahrzeuge gemäß DIN EN 1846-2 (Feuerwehrfahrzeuge – Teil 2: Allgemeine Anforderungen –Sicherheit und Leistung) zudem noch weitere technische Anforderungen wie etwa vorderer/hinterer Überhangwinkel, Rampenwinkel, Bodenfreiheit und Bodenfreiheit unter der Achse erfüllen.

Feuerwehrfahrzeuge der Kategorie 2 (z. B. Serien-Lkw-Fahrgestelle mit Allradantrieb) verfügen oft über Reifen der Bezeichnung S+G (Straße und Gelände) oder reine Geländebereifung (bei Singlebereifung). Feuerwehrfahrzeuge der Kategorie 3 (z. B. auf Basis eines Mercedes Unimog) sind grundsätzlich immer mit Singlebereifung und Geländebereifung ausgestattet.

Da die Geländefähigkeit bzw. die Geländegängigkeit der in Kategroie 2 und 3 verwendeten Fahrzeugen von der verwendeten Bereifung abhängig ist, diese Reifen derzeit aber nicht mit dem nach § 36 Abs. 4 Nr. 2 StVZO getroffenen Festlegungen erhältlich sind, sehen wir die Voraussetzungen des § 2 Abs. 3a Ziff. 5 StVO als gegeben an. Dies bedeutet, dass diese Einsatzfahrzeuge u. a. der Feuerwehr bei entsprechenden Witterungslagen auch ohne Winterreifen i. S. d. § 36 Abs. 4 Nr. 2 StVZO am Straßenverkehr teilnehmen dürfen.

Die Sonderrechtsregelungen des § 35 Abs. 1 StVO werden von vorstehenden Ausführungen nicht eingeschränkt.

Für Freitag, den 17.08. erwartet der Deutsche Wetterdienst sehr hohe Waldbrandgefahr in Unterfranken, am Samstag, den 18.08. tritt lt. DWD eine deutliche Entspannung der Situation ein.


Für den Sonntag, den 19.08. erwartet die Regierung dagegen bereits wieder hohe Waldbrandgefahr.

Außer der hohen Waldbrandgefahr besteht im gesamten Regierungsbezirk Unterfranken hohe bis sehr hohe Feuergefahr in offenem, nicht abgeschattetem freien Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.

Aus diesen Gründen wird die Luftbeobachtung am Freitag, den 17. und Sonntag, den 19. August 2018 im Regierungsbezirk Unterfranken fortgeführt.

Deutscher Feuerwehrverband prüft Bedingungen für UNESCO-Kandidatur

Berlin – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) begrüßt die aktuell geäußerten Anregungen, das System der Freiwilligen Feuerwehren zum immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe erklären zu lassen: „Diese Idee gibt es bereits seit einiger Zeit. Wir prüfen zurzeit, ob das Feuerwehrwesen und seine Geschichte die Bedingungen für eine Kandidatur bei der UNESCO erfüllen“, berichtet DFV-Präsident Hartmut Ziebs. Ein entsprechender Antrag könne – wenn er die nötige Unterstützung durch die Mitgliedsverbände in den Bundesländern finden sollte – sofort vorgelegt werden.

„Eine Anerkennung und Aufnahme in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes würde einen wichtigen Aspekt des Feuerwehrwesens im deutschen Sprachraum unterstreichen, der oft übersehen wird“, so der für die historische Entwicklung des Feuerwehrwesens zuständige DFV-Vizepräsident Frank Hachemer: „Die Feuerwehren sind hier nicht einfach eine Sicherheitseinrichtung. Sie sind vielmehr eine Säule unserer Gesellschaft und ein wichtiger Bestandteil der Kultur in diesem Raum.“ Er rechnet daher mit besten Chancen, in die UNESCO-Liste aufgenommen werden zu können. „Dass das aktuell auch von vielen anderen Stellen ebenso geäußert wird, bestärkt uns in dieser Ansicht“, freut man sich über weitere Vorstöße auch von anderen Seiten.

Am Dienstagmorgen (14.08.2018) wurden gegen 6:48 Uhr die Feuerwehren aus Waldaschaff, Bessenbach und Weibersbrunn sowie die zuständigen Führungsdienstgrade der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 3 zwischen die Anschlussstellen Bessenbach / Waldaschaff und Weibersbrunn in Fahrtrichtung Nürnberg gerufen. Ein mit Kosmetikartikeln und Lebensmitteln beladener LKW war aus derzeit noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, durchbrach die Leitplanke sowie einen Schutzzaun und war etwa 100 Meter neben der Fahrbahn im tiefer liegenden Straßengraben auf dem Dach zum Liegen gekommen. Die Ladung des Sattelzuges hatte sich über die komplette Böschung verteilt.

Mit Hilfe von Ersthelfern konnte der 57-jährige Fahrer sein Fahrzeug verlassen. Ein Entstehungsbrand wurde durch die vor der Feuerwehr eingetroffene Polizei mittels Handfeuerlöscher abgelöscht. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr versorgten Feuerwehrsanitäter den Verletzten. Weiterhin wurde der Brandschutz sichergestellt und die Autobahn für die Landung eines Rettungshubschraubers voll gesperrt. Zur Sicherung des LKW’s kamen die Seilwinden zweier Rüstwagen zum Einsatz. Auch mussten durch das Unfallgeschehen beschädigte Bäume mittels Kettensägen entfernt werden. Nach dem Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Verletzte an diesen übergeben. Die LKW-Tanks wurden umgepumpt, um weiteren Kraftstoffaustritt zu verhindern. Bis zum Start des Rettungshubschraubers war die Autobahn voll gesperrt. Gegen 8:00 Uhr konnten zwei der vier Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Hierfür waren zwei Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr im Einsatz.

Einsatzleiter Kreisbrandinspektor Otto Hofmann kann auf 15 Fahrzeuge und rund 60 Einsatzkräfte zurückgreifen. Von Seiten des Rettungsdienstes waren ein Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Weiterhin sind an der Einsatzstelle die Autobahnmeisterei, Wasserwirtschaftsamt sowie die untere Wasserbehörde und Verantwortliche des bayerischen Staatsforstes zugegen. Ein Einsatzende ist derzeit (11:45 Uhr) noch nicht absehbar.

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Bilder und Text: Markus Fischer, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Am Seminar-Wochenende für die Betreuerinnen und Betreuer unserer Kinderfeuerwehren sind noch sechs Plätze frei.


Das Seminar findet von Freitag, den 21. September 2018 (17:00 Uhr) bis Sonntag, den 23.September 2018 (ca. 13:00 Uhr) statt.

Veranstaltungsort ist das landkreiseigene Schullandheim in Hobbach.


Die Kosten für das Seminar einschließlich Unterkunft und Verpflegung belaufen sich auf 120,-- €.

Wer noch Interesse hat daran teil zu nehmen, sollte sich so schnell wie möglich mit Volker Hock (0151/17062979 oder
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