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Das Update ist abgeschlossen. Folgende Dienste stehen wieder zur Verfügung:

  • Alarmfax
  • SDS
  • Info-SMS
  • FMS (analog und digital)

In den nächsten Tagen werden noch Konfigurationen am Verwaltungsserver vorgenommen. Weithin müssen alle Einsätze der letzten zwei Tage durch die ILS im Einsatzleitsystem nacherfasst werden.

Dies hat folgende Auswirkungen für die Bereiche Feuerwehr und Rettungsdienst:

  • RD: Die ILS informiert in den nächsten Tagen die Rettungswachen über die Patienten-/ Fahrzeugnummern.
  • RD: Die Übertragung von Einsätzen in das ZAST-Portal wird von der ILS überprüft.
  • FW: Einsätze werden in den nächsten Tagen durch die ILS nacherfasst.
  • FW: Die Übertragung von Einsätzen in die EMS wird von der ILS überprüft.

© Franz Kurz, Wasserwacht Berchtesgaden 112 Newsletter

112 Newsletter - Ausgabe vom 13. November 2018

Liebe Leserinnen und Leser,

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat uns erneut an die Spitze des Innenministeriums berufen. Wir freuen uns sehr, unsere Aufgaben auch in dieser Wahlperiode fortführen zu können.

Auch in den kommenden Jahren werden wir uns den vielfältigen Herausforderungen unseres Ressorts weiterhin mit großem Elan stellen. Wir wollen auch künftig für ein Höchstmaß an Sicherheit in Bayern sorgen. Dafür stärken wir unsere Einsatzkräfte in Feuerwehren, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Insbesondere werden wir prüfen, ob Rettungskräfte die Befugnis erhalten, Platzverweise auszusprechen, und ob es eine Erhöhung des Bußgeldes für Rettungsgassen-Blockierer geben soll.

Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und unseren zahlreichen Partnern in den Sicherheits- und Blaulichtorganisationen sowie deren Verbänden zum Wohle aller Menschen in Bayern.

Mit besten Grüßen Ihr Joachim Herrmann, MdL Staatsminister

Ihr Gerhard Eck, MdL Staatssekretär

UNSERE THEMEN

Joachim Herrmann und Gerhard Eck erneut an die Spitze des Innenministeriums berufen

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat Joachim Herrmann und Gerhard Eck mit Zustimmung des Bayerischen Landtags erneut an die Spitze des Innenministeriums berufen. Das Ministerium führt ab sofort die Bezeichnung "Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration". Herrmann wurde außerdem zum weiteren Stellvertreter des Ministerpräsidenten bestimmt. "Ich freue mich sehr über diese Bestätigung meiner bisherigen Arbeit und über die Herausforderung für die nächsten Jahre. Ich will im Team mit dem gesamten Kabinett mit voller Kraft für eine sichere und starke Zukunft Bayerns arbeiten", betonte Herrmann.

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Neuer Zivilschutz-Hubschrauber für die bayerische Luftrettung

Hochmoderne Technik für die Rettung von Menschenleben: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat von Bundesinnenminister Horst Seehofer einen neuen Zivilschutz-Hubschrauber aus der Flotte des Bundes für den Luftrettungsstandort Traunstein entgegengenommen. Der neue H135 mit Rettungswinde löst damit nach zehneinhalb Jahren das Modell EC 135 T2i ab und erweitert mit seiner Leistungsfähigkeit die Einsatzoptionen vor allem im hochalpinen Gelände. "Ich danke dem Bund für diesen neuen hoch modernen Hubschrauber am Luftrettungsstandort von 'Christoph 14' in Traunstein, der die Einsatzkräfte zuverlässig bei der Rettung von Menschenleben unterstützen wird", sagte Herrmann.

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Herrmann ehrt langjährige Aktive der Freiwilligen Feuerwehren Erlangen

"Tag und Nacht sind Sie unermüdlich mit selbstlosem Engagement für die Sicherheit von Mensch und Tier im Einsatz, teils unter lebensgefährlichen Bedingungen. Sie, liebe Feuerwehrfrauen und ‑männer der Freiwilligen Feuerwehren Erlangen, verdienen meinen höchsten Respekt." Mit diesen Worten hat Innenminister Joachim Herrmann beim diesjährigen Feuerwehr-Ehrungsabend in Erlangen die zahlreichen Aktiven begrüßt. Der teils jahrzehntelange Einsatz der Anwesenden zeuge laut Herrmann von einem besonders hohen Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein den Mitbürgerinnen und Mitbürgern gegenüber. Aktive, die seit 15 Jahren im Feuerwehrdienst stehen, erhielten eine städtische Ehrung, alle 25- beziehungsweise 40-jährigen Aktiven eine staatliche.

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Herrmann und Eck spenden Blut

Innenminister Joachim Herrmann und Innenstaatssekretär Gerhard Eck haben im Innenministerium gemeinsam mit anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Blut gespendet. "Ich möchte den heutigen Termin nutzen und selbst mit gutem Beispiel vorangehen", so Herrmann. Dem schloss sich der Innenstaatssekretär an: "Ich hoffe, dass wir viele andere Menschen in Bayern motivieren können, Blut zu spenden und damit Leben zu retten." Zwar sehen 94 Prozent der Menschen Blutspenden als wichtig an, allerdings spenden trotzdem in Bayern nur weniger als sechs Prozent aktiv Blut.

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Die kostenlose bvfa-App "Feuerlöscher-Rechner ASR A2.2" zur Berechnung der erforderlichen Anzahl Feuerlöscher ist - inhaltlich komplett überarbeitet und technisch auf den neuesten Stand gebracht - ab sofort online verfügbar. Die Inhalte wurden auf Basis der im Frühjahr 2018 veröffentlichten Überarbeitung der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ entsprechend aktualisiert. Die bvfa-App hilft Sachverständigen, die Menge der benötigten Feuerlöscher schnell und zuverlässig festzustellen. Sie ist als IOS, Android und Web-Version verfügbar.

Die bvfa-App "Feuerlöscher-Rechner ASR A2.2" ist ein Tool zur Ermittlung der Anzahl von Feuerlöschern, die für die Gewährleistung des Brandschutzes für Arbeitsstätten erforderlich sind. In der im Mai veröffentlichten Überarbeitung der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A 2.2 hat es Änderungen bei der Berechnungsbasis gegeben, die in unserer App berücksichtigt wurden. Die Arbeitsstättenrichtlinie ASR A 2.2  verpflichtet den Arbeitgeber, das Brandrisiko selbst festzustellen. Berechnet werden muss die erforderliche Anzahl von Feuerlöschern an der Arbeitsstätte. Diese hängt u.a. von der jeweiligen Größe des Betriebes und der Brandgefahr ab. Die kostenlose bvfa-App hilft dem Sachverständigen bei der Berechnung der Anzahl der Feuerlöscher und erleichtert den Entscheidungsprozess. Einbezogen werden auch die vorhandenen Wandhydranten. Die Berechnung erfolgt nach Eingabe entsprechender Daten, die beim Sachverständigen durch einfache Menüführung abgefragt werden. Das Berechnungsergebnis kann per E-Mail übermittelt werden.

Die App kann unter folgenden Links kostenfrei genutzt bzw. heruntergeladen werden:

·         Link zur Android Version: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.bvfa.android

·         Link zur IOS Version: https://itunes.apple.com/de/app/feuerl%C3%B6scher-rechner-nach-asr-a2-2/id580777113

·         Link zur Webapp: https://app.bvfa.de

Bereits am vergangenen Freitag den 09.11.18 kehrten fünf Quereinsteiger der Feuerwehr Albstadt vom Basismodul der Modularen Truppausbildung heim und konnten stolz ihre bestandene erste Prüfung präsentieren.

Nach nun 110 Stunden Theorie & Praxis rund ums Feuerwehrwesen, mit rechtlichen Grundlagen, Erste Hilfe, Knotenkunde und diversen anderen Themen, legten alle Teilnehmer ihre Zwischenprüfung mit Erfolg ab und setzten den Grundstein für die weiter folgenden Teile der Modularen Truppausbildung, die jetzt in zwei Jahren, insbesondere innerhalb der Feuerwehr Albstadt erfolgt und mit einer MTA-Prüfung abschließt. Die abschließende erfolgreiche MTA-Prüfung befähigt die Übernahme von Truppfunktionen innerhalb taktischer Einheiten (Trupp, Staffel und Gruppe). 

Die Feuerwehr Albstadt möchte sich auch an dieser Stelle nochmals bei ihren Absolventen für die aufgebrachte Zeit, die investierte Energie und auch die Bereitschaft bedanken, einen so umfangreichen Lehrgang abseits des hauptamtlichen Berufsbildes zu absolvieren!

Weiterführend ist aktuell geplant dass vier Teilnehmer im Frühjahr 2019 eine Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger belegen werden und ein Teilnehmer wird in das Team der Kinderfeuerwehr einsteigen und dort tatkräftig unterstützen.

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Text: Andreas Laumer, FF Albstadt

Am Samstag, 10.11.2018 haben 27 Teilnehmer ihre Prüfung zum Einsatz- / Feuerwehrsanitäter erfolgreich abgelegt. Vorausgegangen war ein fünf wöchiger Lehrgang, der immer Freitags abends, Samstags den ganzen Tag und Sonntags den halben Tag gedauert hat. Zusätzlich haben sich die Teilnehmer freiwillig an weiteren Abenden getroffen und so ihr Wissen gefestigt und vertieft. In diesem Lehrgang wurden die Grundlagen für die erweiterten Erste-Hilfe Maßnahmen vermittelt, nun gilt es an den Standorten weitere Erfahrungen zu sammeln, das Wissen weiter zu Vertiefen und in den Handlungen sicher zu werden.

In der Prüfung mussten die Teilnehmer erst ihr theoretisches Wissen bei einer schriftlichen Prüfung zeigen, im Anschluss musste einmal ein Reanimationsfallbeispiel und ein weiteres Praxisfallbeispiel sicher und richtig abgearbeitet werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer aus den Reihen der Feuerwehr und der Malteser, die an der über 90 stündigen Ausbildung teilgenommen haben und sich in ihrer Freizeit im medizinischen Bereich ausgebildet haben.

Ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Mainaschaff, die uns für diesen Lehrgang seit vielen Jahren schon ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und die Teilnehmer verpflegen.

Vielen Dank an alle Ausbilder der Malteser und der Feuerwehr, die den hohen Ausbildungsstand vermitteln und mit ihrer Fachkompetenz für eine erfolgreiche Ausbildung stehen.

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Bild und Text:

KreisFeuerwehrVerband Aschaffenburg
Fachreferat 8
Sozialwesen, Seelsorge, Gesundheitswesen
Tobias Brinkmann
Stellv. Leiter Fachreferat 8

Bund: 100 Millionen Euro zusätzlich für Feuerwehr in den nächsten vier Jahren

Berlin – Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat in seiner gestrigen Sitzung zusätzliche 100 Millionen Euro für die Fahrzeugbeschaffung der Feuerwehren im ergänzenden Katastrophenschutz bewilligt. „Nach einer langjährigen Durststrecke ist diese Stärkung der Feuerwehren ein Meilenstein. Der Bund bringt damit seine Wertschätzung für die Leistung der Feuerwehren zum Ausdruck", erklärt Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Ziebs hatte zuletzt beim Berliner Abend der deutschen Feuerwehren vor mehr als 100 Parlamentariern gefordert, die Mittel für die Fahrzeugersatzbeschaffung durch den Bund auf 100 Millionen Euro aufzustocken. „Auch im Rahmen des Neuen Konzeptes zur zivilen Verteidigung gibt es kein Einsatzszenario, das ohne den massiven Einsatz der Feuerwehrleute bearbeitet werden kann", stellt der Verbandspräsident klar. „Das Ausstattungskonzept aus 2007 muss endlich konsequent umgesetzt werden. Auf dieser Grundlage soll auch der neue strategische Ansatz ,Konzeption zivile Verteidigung‘ aufgesetzt werden!", so Ziebs.

In den Jahren 2019 bis 2022 wird das Budget somit jeweils um 25 Millionen Euro aufgestockt. Hiermit sollen vor allem Löschgruppenfahrzeuge und Schlauchwagen beschafft werden. Hinzu kommen die dafür auch notwendigen Stellen im Beschaffungsamt des Bundes.

Hintergrund: Die Menschen in Deutschland können sich auf schnelle, professionelle Hilfe der Feuerwehren an jedem Ort jederzeit verlassen. Die Kommunen als Träger der örtlichen Gefahrenabwehr, die Kreise und Länder, die zuständig sind für den Katastrophenschutz, und der Bund als Garant für den Zivilschutz sind in der Pflicht, dafür eine zeitgemäße und ausreichend dimensionierte Ausstattung bereit zu stellen. Gemäß § 13 ZSKG ergänzt der Bund den Katastrophenschutz der Länder in den Aufgabenbereichen Brandschutz, Betreuung, ABC- und Sanitätswesen.

Am Montag den 12.11.2018 ab ca. 7 Uhr werden Wartungsarbeiten am Einsatzleitsystem ELIDS der ILS durchgeführt:

Dauer:

1-2 Tage, max. 3 Tage

Folgende Dienste stehen in dieser Zeit nicht zur Verfügung:

-          Alarmfax

-          SDS

-          Info-SMS

-          FMS (digital und analog)

-          Übertragung der Einsätze aus dem Einsatzleitsystem in die Einsatznachbearbeitung (EMS und ZAST)

-          Fahrzeug- und Patientennummer im Rettungsdienst

Wir informieren über das Ende der Wartungsarbeiten.

Die Vorbereitungen zum Kreisfeuerwehrball laufen derzeit auf Hochtouren.....

Achtung - Für Kurzentschlossene gibt es noch Karten an der Abendkasse.

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Nochmalige Erinnerung!

Das MTA Zusatzmodul ABC - Gefahren vom 10.11.18 wurde auf den 08.12.18 wegen internen Weiterbildungen verschoben.

Alle angemeldeten Teilnehmer bleiben auch weiterhin angemeldet!

Die November-Ausgabe der Deutschen Feuerwehr-Zeitung steht von sofort an unter dem LINK mit folgenden Themen zur Lektüre bereit:

- Feuerwehr fordert: »Schützen Sie uns vor Gewalt«

- IF Star 2018 geht nach Niederbayern

- Feuerwehr-Delegation spricht mit Bundespräsident

- Logo für 29. Deutschen Feuerwehrtag vorgestellt

- Konferenz zur zivil-militärischen Zusammenarbeit

- Dank an Einsatzkräfte bei Meppener Moorbrand

- Datenschutzschulung

- Deutschland-Pokal Anreiz für Wettbewerbsgruppen

- Abgeordnete zu Gast beim DFV

- Motorola Solutions Foundation fördert Vielfalt

- Günstiger reisen

- Abstimmung für Publikumspreis

- Infomaterial zum Tag des brandverletzten Kindes bestellen

Aus dem Abrollbehälter-Atemschutz/Strahlenschutz fehlen nach dem Brand in Haibach noch folgende Ausrüstungsgegenstände: 

3 Normaldruck Atemschutzmasken Auer 3S

8 Flammschutzhauben

Die FF Großostheim bitte um eine kurze Rückmeldung unter 06026/6553 wer die Gegenstände noch in seinem Besitz hat.

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Von Montag 29.11.2018 bis Freitag 02.11.2018 befanden sich 24 Angehörige der Feuerwehren Goldbach, Hösbach, Hösbach-Bahnhof, Feldkahl-Rottenberg, Wenighösbach, Mainaschaff, Bessenbach, Waldaschaff, Sailauf, Laufach und Aschaffenburg, sowie Ausbilder des Atemschutzzentrums und die Kreisbrandmeister Marco Eich, Markus Rohmann und Udo Schäffer in der International Fire Academy im Balsthal, in der Schweiz.

Die International Fire Academy ist die europaweit führende Feuerwehrschule für die Ausbildung und Trainings in unterirdischen Verkehrsanlagen. Inmitten der Tunnelnation Schweiz vermittelt ein Experten-Team die schweizerische Tunnel-Einsatzlehre mittels eines eigens dafür entwickelten und breit abgestützten Ausbildungskonzepts. Herzstücke der Feuerwehrschule sind zwei einzigartige, gasbefeuerte Tunnel-Übungsanlagen im schweizerischen Balsthal und Lungern, in denen das Erlernte 1 zu 1 angewendet und trainiert werden kann. Die Tunnelanlagen sind alle mit Nebelmaschinen und mehreren Feuerstellen ausgestattet. Dem Übungsteilnehmer können von einem PKW Brand bis hin zu einem LKW Brand alle Lagen realistisch dargestellt werden können. Auch die Luftströmung lässt sich der Übungslage realistisch anpassen.

Nach der Einweisung in Sicherheitsbestimmungen und der Erläuterung des Ausbildungsablaufes, wurde am Anreisetag mit dem ersten theoretischen Fallbeispiel (Brand Gotthardtunnel 2001) begonnen. Dies diente dazu, die Feuerwehrkräfte auf die Schwierigkeiten und Gefahren bei Unfällen in Tunnelanlagen vorzubereiten. Am zweiten Tag erfolgte eine Detailausbildung in den Bereichen „Erkunden“, „Brandbekämpfung“ und „Suchen und Retten“. Den Abschluss des Tages bildete die erste Einsatzübung. Am dritten Tag in der IFA stand eine Vielzahl von realistischen Einsatzübungen auf dem Programm. Der folgende Ausbildungstag beinhaltete neue Ausbildungszenarien in einer unbekannten Tunnelanlage in Lungern. In der praktischen Abschlussübung mussten die Kursteilnehmer mehrere hundert Meter zu Fuß unter Atemschutz zurücklegen, bis sie am Übungsobjekt ankamen. Dort war es notwendig dass neben der Brandbekämpfung noch 12 Personen gerettet wurden. Am fünften Tag lag das Hauptaugenmerk auf der taktischen Ausbildung. Hierfür wurde im Planspiel die hiesige Autobahneinhausung der BAB 3 in das Planspiel eingearbeitet und beübt.

Am Ende der Ausbildung bescheinigten die Ausbilder den Feuerwehrdienstleistenden einen sehr guten Ausbildungsstand. Auch die hohe Motivation und der Teamgeist wurden lobend erwähnt. Die anwesenden Kreisbrandmeister dankten ebenfalls den Ausbildern für die sehr gute, praxisnahe Ausbildung und den Feuerwehrleuten für die Bereitschaft zur Teilnahme an diesem kräftezehrenden Lehrgang. Abschließend bedankten sich die anwesenden Mitarbeiter der Autobahndirektion Nordbayern bei den Feuerwehrkräften für die Teilnahme an diesem Lehrgang. Von der Autobahndirektion wurde ein Großteil der Kosten des Lehrgangs getragen. Hierfür gilt es nochmals Seitens der Feuerwehr einen Dank auszusprechen.

Auf der Rückfahrt wurden die Einsatzkräfte bei zwei Verkehrsunfällen auf der A5 benötigt. Beim ersten Unfall trafen die Heimfahrenden zeitgleich mit Rettungsdienst und Polizei bei einem mit acht zum Teil schwer verletzten Unfallbeteiligte (darunter drei Kinder) ein. Nach der Absicherung der Einsatzstelle wurde der Brandschutz sichergestellt und der Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten unterstützt. Mit knapp zwei Stunden Verzögerung konnte die Heimfahrt schließlich fortgeführt werden. Bei einem weiteren Verkehrsunfall auf der BAB5 wurden die Einsatzkräfte dann erneut gefordert. Hier kam es glücklicher Weise nur zu einem Blechschaden. Hier wurde geholfen, im Auftrag der Polizei die Fahrbahn mit Manpower schnellstmöglich wieder frei zu machen.

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Das mit Schreiben vom 20.03.2018 in Dienst gestellte Schnelle Einsatzflugzeug (SEF) ab 30. März 2018 am Flugplatz Giebelstadt beendet mit Ablauf des 31. Oktober 2018 seine diesjährige Bereitschaftsphase.