Drei Aktionstage in einer Woche mit einer gemeinsamen Mission: Leben retten!
Am 10. Februar fand der Internationale Tag des Feuerlöschers statt, am 11. Februar erinnerte der Europäische Tag des Notrufs an die lebenswichtige Notrufnummer 112 und nur zwei Tage später, am Freitag, den 13. Februar 2026, folgt nun der erste „Rauchmeldertag“ des Jahres 2026.
Die Feuerwehren verbinden alle drei Anlässe mit einer klaren Botschaft: Die Feuerwehr kann in Not und Gefahr helfen, aber die Vorbeugung liegt bei jedem selbst.
Das Vorhalten von Feuerlöschern und Kenntnisse über deren Verwendung, das schnelle Absetzen eines Notrufes, die Ausstattung der Wohnung und von Fremdenzimmer mit Rauchwarnmelder und das richtige Verhalten im Brandfall sind ganz wichtige Module des Selbstschutzes.
Rauchwarnmelder und richtiges Verhalten im Brandfall retten Leben. Bei Gebäudebränden ist in der Regel für die Menschen zunächst nicht das Feuer die größte Gefahr, sondern der sich schnell ausbreitende Rauch. Bereits drei Atemzüge giftigen Brandrauchs können tödlich sein. Wer im Ernstfall falsch reagiert – etwa durch riskante Lösch- und Rettungsversuche oder die Benutzung von bereits verrauchten Rettungswegen – bringt sich und andere schnell in Lebensgefahr.
Die Feuerwehren informieren über das richtige Verhalten, wenn ein Rauchwarnmelder in der Wohnung bei einem Brand Alarm schlägt:
- Ruhe bewahren!
- Mobiltelefon mitnehmen
- Rettungsweg prüfen: Ist der Fluchtweg verraucht? Dann nicht hinauslaufen, sondern Tür schließen, die Feuerwehr unter 112 anrufen und an Fenster/Balkon bemerkbar machen.
- Ist der Fluchtweg frei: Zimmer- bzw. Wohnungstür hinter sich schließen und über das Treppenhaus ins Freie flüchten – dabei niemals den Aufzug nutzen.
- Weitere Personen warnen, die den Alarm nicht mitbekommen haben.
- Über den Notruf 112 die Einsatzkräfte alarmieren, sobald man in Sicherheit ist.
- Besonders wichtig: Keine riskanten Löschversuche und keine Rückkehr in die Wohnung, um Tiere oder Wertgegenstände zu holen!
Viele unterschätzen, wie schnell der Rauch lebensgefährlich wird. Wenn der Rauchmelder warnt, bleiben einem oft nur 120 Sekunden. Wer dann weiß, was zu tun ist, erhöht die Überlebenschancen entscheidend.
Um Brandschutzwissen praxisnah zu vermitteln und spielerisch zu lernen, setzt der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) auf das „120 Sekunden Escape“-Spiel. Das Prinzip: In einer simulierten Gefahrensituation muss man innerhalb von 120 Sekunden Entscheidungen treffen. Am Ende steht konsequent der richtige Schritt: Notruf 112 wählen. Das Online-Spiel ist durch das Forum Brandrauchprävention entwickelt worden, das auch die „Rauchmeldertage“ an jedem Freitag, den 13. durchführt. Der DFV ist Gründungsmitglied der bundesweiten Initiative.
Zum Spiel und zu Verhaltenstipps im Brandfall geht es unter https://www.rauchmelder-lebensretter.de/verhalten-im-brandfall/.
(Quelle DFV)


























