Fachinformation des Landesfeuerwehrverbandes Bayern für die Feuerwehren zum Downloaden:
LFV_Bayern_Fachinfo_Hitzewarnung_2026.pdf


(Quelle LFV Bayern)
Fachinformation des Landesfeuerwehrverbandes Bayern für die Feuerwehren zum Downloaden:
LFV_Bayern_Fachinfo_Hitzewarnung_2026.pdf


(Quelle LFV Bayern)
Die aktuelle Katastrophenschutz-Förderrichtlinie Bayern mit Stand 17.06.2026 kann hier heruntergeladen werden:
Katastrophenschutz-Zuwendungsrichtlinie_Bayern_Stand_17.06.2026.pdf


Am Dienstagabend, 23.06.2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Kleinostheim zu einem Verkehrsunfall in die Hanauer Straße alarmiert. Offensichtlich war es bei einem Abbiegevorgang im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß gekommen. In beiden Fahrzeugen befanden sich jeweils nur die Fahrer, diese wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr betreut. Außerdem wurde der Brandschutz sichergestellt und die Polizei bei der Verkehrsregelung unterstützt.
Die FF Kleinostheim war mit vier Fahrzeugen und 14 Personen vor Ort.
[Quelle und Bilder: Thorsten Frank]



Am 24.06.20206 wurden gegen 14:10 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Großostheim gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf der Großostheimer Umgehungsstraße im Bereich der Kreuzung mit der Stockstädter Straße alarmiert.
Ein auf der Umgehungsstraße von Aschaffenburg kommender PKW war beim nach links abbiegen in die die Stockstädter Straße mit einem entgegenkommenden PKW frontal zusammengestoßen.
Beide PKW-Fahrer wurden bei dem Unfall verletzt. Sie wurden nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle vom Rettungsdienst in Krankenhäuser abtransportiert.
Die Großostheimer Feuerwehr war unter der Leitung des Kommandanten Alan Friedreich mit einem Einsatzleitwagen ELW 1, einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20, einem Rüstwagen RW, einem Kleinalarmfahrzeug KLAF und für die Verkehrssperrung und Verkehrslenkung noch zusätzlich mit einem Mannschaftswagen MTW Vorort. Die Feuerwehr sicherte die gesamte Unfallstelle ab. Eine größere Menge ausgelaufener Betriebsstoffe mussten aufgenommen werden und die Fahrbahnen der gesamten Kreuzung gereinigt werden.
Während der Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme mussten Teile der Kreuzung und der Umgehungsstraße gesperrt werden und der rege Verkehr an der Unfallstelle von der Feuerwehr um- bzw. vorbeigeleitet werden.
Nachdem die beiden Unfallfahrzeuge von Abschleppfahrzeugen geborgen waren und der verantwortliche Straßenwärter des Marktes Großostheim die beiden Gemeindestraße nach den Reinigungsarbeiten wieder freigegeben hatte, konnte der Verkehr wieder ungehindert fließen.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)



Ab sofort steht für die Jugendfeuerwehren auf der Feuerwehr-LERNBAR der Staatlichen Feuerwehrschulen ein umfangreiches Medienpaket zur Schulung des diesjährigen Wissenstests „Umgang mit Schläuchen, Armaturen & Leinen“ zur Verfügung.
Link zum Medienpaket:
https://www.feuerwehr-lernbar.bayern/post/fi_umgang-mit-schlaeuchen
Die Staatlichen Feuerwehrschulen und wir wünschen viel Erfolg bei der Ausbildung!
(Quelle und Bild SFS WÜ)
Der Landkreis Aschaffenburg ehrte am Freitagabend, den 19.06.2026 in der Maintalhalle in Mainaschaff Personen für eine langjährige besondere Tätigkeit in einem Verein oder einer Organisation.
Gemäß der Richtlinie zur Ehrung für Verdienste in Vereinen und Organisationen im Landkreis Aschaffenburg können dabei geehrt werden:
Der jeweilige Verein muss seinen Sitz im Landkreis Aschaffenburg haben. Die Ehrung umfasst auch Personen von überörtlichen Organisationen und Verbänden, welche auch für den Landkreis Aschaffenburg zuständig sind und die zu ehrende Person im Landkreis wohnt.
Die vorgenannten Tätigkeiten und Aufgaben müssen sich beim gleichen Verein, der Organisation oder des Verbandes auf mindestens 20 Jahre erstrecken, um die Ehrennadel in Silber mit einer Urkunde zu erhalten. Bei einer Tätigkeit von über 30 Jahren ist eine weitere Ehrung mit der Ehrennadel in Gold mit einer dazu gehörenden Urkunde möglich.
Im Bereich des Feuerwehrwesens sind diese Richtlinien nur für Vorstandstätigkeiten im Feuerwehrverein anwendbar. Für die Ehrung von besonderen Verdiensten um das öffentliche Feuerwehrwesen gibt es eigene Regelungen.
Aus dem Bereich der Feuerwehren waren für diesem Abend fünf verdiente Feuerwehrleute aus Großostheim für eine Ehrung vorgesehen.
Landrat Dr. Legler überreichte Michael Reising die Ehrennadel in Gold für seine insgesamt über 30-jährigen Tätigkeiten in der Vorstandschaft des Großostheimer Feuerwehrvereins. Von 1982 bis 1997 vertrat er als Beisitzer die Interessen der Mitglieder in der Vorstandschaft. Von 2010 bis heute führt er als 1. Vorsitzende sehr engagiert den Feuerwehrverein und unterstütze und förderte damit auch sehr erfolgreich die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim.
Die Ehrennadel in Silber erhielt Alan Friedreich. Von 2002 bis 2016 war er der 2. Vorsitzende des Feuerwehrvereins in Großostheim. Von 2019 bis 2021 war er gemäß der Satzung des Feuerwehrvereins Großostheim als Stellvertretender Kommandant Kraft seines Amtes stimmberechtigtes Mitglied in der Vorstandschaft. Von 2021 setze er dann die Tätigkeit in der Vorstandschaft Kraft seines Amtes als Kommandant bis heute weiter fort.
Daniela Schreiner war schon in jungen Jahren als Jugendvertreterin von 2006 bis 2014 in der Vereinsvorstandschaft tätig. Von 2014 bis 2020 war sie als Beisitzerin und damit dann als Interessensvertreterin aller in der Vorstandschaft. Seit 2020 regelt sie bis heute als Kassenwartin die finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Auch sie erhielt für ihre über 20-jährige Mitarbeit in der Vereinsvorstandschaft die silberne Ehrennadel.
Von 2006 bis heute ist Patrizio Kapraun als Beisitzer in der Vorstandschaft vertreten. Für diese 20 Jahre wurde ihm von unserem Landrat die Ehrennadel in Silber verliehen. Patrizio Kapraun ist ein beliebtes Mitglied in der Vereinsgemeinschaft, ist regelmäßig anwesend und für alle immer ansprechbar. Er leistet viele Vereinsarbeiten im Hintergrund, ohne die ein Verein nicht erfolgreich sein könnte. Menschen wir er sind für einen funktionieren Verein unverzichtbar.
Zum Ehrungstermin war Stephan Szuskiewicz leider aus terminlichen Gründen an einer Teilnahme verhindert. Auch ihm wurde für seine 20-jährige Mitarbeit in der Vorstandschaft des Großostheimer Feuerwehrvereins die Ehrennadel in Silber in Abwesenheit verliehen. Stephan Szuskiewicz war von 2002 bis 2006 und von 2010 bis 2014 Kassenwart des Vereins und hat seit 2014 bis heute die Funktion des Kassenprüfers inne.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg gratulieren den fünf Geehrten zu ihrer Auszeichnung und bedanken sich für ihr großes und langjährige Engagement zum Wohle des Feuerwehrwesens.
(Bild Philipp van der Grouwe: v.l.n.r. 1. Bgm. Großostheim Ralf Herbst, Michael Reising, Patrizio Kapraun, Alan Friedreich, Daniela Schreiner, Landrat Dr. Alexander Legler)
Lehren gezogen, Bevölkerungsschutz gestärkt
Die Flutkatastrophe im Ahrtal und in weiteren Teilen Deutschlands am 14. Juli 2021 hat Deutschland tief erschüttert. Mehr als 180 Menschen verloren ihr Leben, zahlreiche Orte wurden schwer zerstört und viele Betroffene kämpfen bis heute mit den Folgen der Katastrophe. Auch fünf Jahre später bleibt die Erinnerung an die Opfer und die enormen Herausforderungen dieser Katastrophe lebendig.
Die Ereignisse des Sommers 2021 haben zugleich einen tiefgreifenden Wandel im Bevölkerungsschutz angestoßen. Das Thema hat in Politik und Gesellschaft eine neue Aufmerksamkeit erhalten. Bund, Länder und Kommunen haben gemeinsam zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, um Deutschland besser auf künftige Krisen und Katastrophen vorzubereiten.
„Die Flutkatastrophe im Ahrtal war eine Zäsur für den Bevölkerungsschutz in Deutschland. Sie hat uns schmerzhaft vor Augen geführt, welche Folgen extreme Ereignisse haben können. Unser Mitgefühl gilt weiterhin den Angehörigen der Opfer sowie allen Betroffenen. Gleichzeitig war die Katastrophe ein Auftrag, den Bevölkerungsschutz konsequent weiterzuentwickeln. Vieles wurde seitdem verbessert – diesen Weg müssen wir gemeinsam weitergehen“, sagt Grit Tüngler, Präsidentin des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Gemeinsam Krisen bewältigen: Bund und Länder setzen auf einheitliche Standards
Eine zentrale Lehre aus der Flutkatastrophe betrifft die Zusammenarbeit im Krisenmanagement. Große Schadenslagen machen nicht an Verwaltungsgrenzen halt. Umso wichtiger ist es, dass Verantwortliche in Kommunen, Ländern und Bund nach gemeinsamen Standards arbeiten und in Krisen schnell handlungsfähig sind.
Deshalb haben Bund und Länder in den vergangenen Jahren die Krisenmanagementausbildung grundlegend weiterentwickelt. Erstmals wurden gemeinsame und verbindliche Ausbildungsstandards vereinbart, die eine ebenenübergreifende Zusammenarbeit stärken. Für den Bund hat hier die Bundesakademie für Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung des BBK federführend den Prozess begleitet. Ziel ist es, dass Führungsstäbe, Lagezentren und Entscheidungsträger künftig auf einer gemeinsamen Grundlage arbeiten, Informationen einheitlich bewerten und Entscheidungen schneller abstimmen können.
Mit der finalen Abstimmung auf der Frühjahrs-IMK in diesem Jahr wurde jetzt der wichtige Schritt hin zu einem bundesweit anschlussfähigen Krisenmanagement vollzogen – bei gleichzeitiger Berücksichtigung der jeweiligen Zuständigkeiten und Besonderheiten der Länder.
Klare Zuständigkeiten, starke Unterstützung
Der Katastrophenschutz liegt in Deutschland in der Verantwortung der Länder. Auch die Kommunen übernehmen insbesondere im Brand- und Rettungswesen wichtige Aufgaben für die Sicherheit der Bevölkerung. Der Bund ist vor allem für den Zivilschutz im Spannungs- und Verteidigungsfall zuständig.
Gerade bei großflächigen Schadenslagen zeigt sich jedoch die Bedeutung eines engen Zusammenwirkens aller Ebenen. Der Bund mit dem BBK unterstützt die Länder dabei unter anderem durch Information, Beratung, Koordination, gemeinsame Lagebilder sowie durch die Bereitstellung von Ressourcen und Fähigkeiten. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass ein leistungsfähiger Bevölkerungsschutz nur im engen Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen gelingen kann.
Warnungen erreichen die Bevölkerung heute schneller
Eine weitere wichtige Konsequenz aus der Flutkatastrophe war die Weiterentwicklung des Warnsystems. Mit der Einführung von Cell Broadcast können Warnmeldungen heute direkt auf Mobiltelefone in einem betroffenen Gebiet gesendet werden – schnell, niedrigschwellig und unabhängig von einer installierten App.
Gleichzeitig wurde der Ausbau der Sireneninfrastruktur vorangetrieben. Mit den vom BBK administrierten Förderprogrammen des Bundes wurden bundesweit zahlreiche neue Sirenen errichtet und bestehende Anlagen modernisiert. Ziel ist ein Warnmix, der Menschen auch dann erreicht, wenn einzelne Kommunikationswege ausfallen.
Vorsorge und Resilienz stärken
Eine gut vorbereitete Bevölkerung ist ein wesentlicher Bestandteil beim Umgang mit extremen Ereignissen. Die große Nachfrage nach den Informationsangeboten des BBK zeigt, dass das Bewusstsein für Krisenvorsorge in den vergangenen Jahren gewachsen ist. Besonders der Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ stößt auf anhaltend großes Interesse.
Im Herbst 2026 wird das BBK eine weitere Informationskampagne starten, um das Thema Eigenvorsorge noch stärker in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken.
Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Trinkwassernotversorgung ausgebaut und die Vorsorge für Ausfälle kritischer Infrastrukturen gestärkt. Mit dem KRITIS-Dachgesetz hat die Bundesregierung wichtige Rahmenbedingungen geschaffen, um lebenswichtige Einrichtungen und Versorgungssysteme besser zu schützen.
Bevölkerungsschutz weiter modernisieren
Mit dem im Mai 2026 beschlossenen Pakt für den Bevölkerungsschutz wird dieser Modernisierungskurs fortgesetzt. Bis 2029 sollen insgesamt zehn Milliarden Euro in Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung investiert werden. Schwerpunkte sind unter anderem moderne Ausstattung, leistungsfähige Warn- und Kommunikationssysteme, die Stärkung des Ehrenamts sowie die Verbesserung von Aus- und Fortbildung.
Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal bleibt die Erinnerung an die Opfer Mahnung und Auftrag zugleich. Die Erfahrungen von 2021 haben wichtige Veränderungen angestoßen. Der Bevölkerungsschutz in Deutschland ist heute besser aufgestellt als damals – und wird auch künftig weiterentwickelt werden müssen, um den Herausforderungen einer sich wandelnden Risikolage wirksam begegnen zu können.
(Quelle BBK; Bild Archiv KFV AB vom Einsatz der Feuerwehrkräfte aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg im Ahrtal)
In den Sachgebieten des Fachbereichs Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz der Deutsche Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sind wieder neue bzw. aktualisierte Schriften veröffentlicht worden.
Sachgebiet Betrieblicher Brandschutz
Sachgebiet Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen
(Quelle DFV)