



























Am Samstagabend (12.09.2026) gegen kurz vor 22:00 Uhr wurden die Feuerwehr Großostheim zu einem Heckenbrand in die Straße „Zum Hönig“ alarmiert. Aufgrund mehrerer Anrufer erhöhte die Leitstelle bayerischer Untermain noch auf Anfahrt das Schlagwort auf „B3 – Brand im Freien - am Gebäude“. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte hatte der Heckenbrand bereits auf einen Anbau übergegriffen. Daraufhin wurde das Schlagwort nochmals auf „B4 – Landwirtschaft Stall/Scheune“ erhöht. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Ausbreitung auf die komplette Scheune verhindert werden.
Die Feuerwehr Großostheim bekämpfte den Brand mit zwei C-Rohren im Außenangriff sowie einem Atemschutztrupp mit Schaumrohr im Nebengebäude. Eine Gas-Flasche konnte von Einsatzkräften geborgen und anschließend in einem Wasserbad gekühlt werden. Der mitalarmierte Löschzug der Feuerwehr Stockstadt am Main stand zur Unterstützung bereit, musste aber nicht mehr eingesetzt werden. Weitere anfahrende Kräfte der Unterstützungsgruppe für die Einsatzleitung (UG-ÖEL) der Feuerwehr Glattbach konnten die Alarmfahrt abbrechen.
Einsatzleiter Alan Friedreich (Kommandant der Feuerwehr Großostheim) konnte auf ca. 55 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen zurückgreifen. Seitens der Kreisbrandinspektion waren mehrere Mitglieder auf Anfahrt. Kreisbrandrat Frank Wissel sowie Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann standen dem Einsatzleiter beratend zur Seite.
Der Rettungsdienst war unter der Leitung von Florian Ewald (Malteser) mit zwei Rettungswagen (BRK) und einem Fahrzeug der UG-Rett des BRK Großostheim zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Einsatzende war um 23:30 Uhr.
Fotos: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg





Wenighösbach, 05. September 2026 – Bei bestem Spätsommerwetter konnte die Freiwillige Feuerwehr Wenighösbach am vergangenen Samstag einen besonderen Tag feiern: Die feierliche Segnung des neuen LF 10 und des neuen Kinderfeuerwehrautos bildete den Auftakt zu einem rundum gelungenen Festtag.
Diakon Georg Rausch nahm die Fahrzeugsegnung am Dorfgemeinschaftshaus vor und fand dabei passende geistliche Worte. Besonders schön war, dass er auch die jüngsten Mitglieder der Feuerwehr mit einbezog, welche die Fahrzeuge mit Weihwasser besprengen durften. Auch das neue Fahrzeug der Kinderfeuerwehr wurde gesegnet.
In seiner Ansprache blickte der 1. Kommandant Lukas Wagner auf die vergangenen 34 Jahre mit dem bisherigen LF 8/6 zurück. Gleichzeitig ließ er die letzten vier Jahre Revue passieren, in denen Planung, Vorbereitung und Beschaffung des neuen LF 10 vorangetrieben wurden. Ein besonderer Dank galt dabei Tobias Brinkmann, der die Feuerwehr mit viel Fachwissen und Engagement bei der Beschaffung unterstützte und diese koordinierte.
Auch für die Kinderfeuerwehr gab es einen ganz besonderen Moment. Kinderfeuerwehrbeauftragte Claudia Lippert bedankte sich im Namen der Kinder bei den Brüdern Klaus und Hans-Erich Sauer. In einem echten Geheimprojekt hatten die beiden innerhalb eines Jahres ein voll funktionsfähiges Kinderfeuerwehrauto gebaut. Damit ging für die Feuerdrachen ein besonderer Wunsch in Erfüllung.
Die 1. Vorsitzende Yvonne Bergmann-Seitz sprach ebenfalls ihren Dank aus, insbesondere an Markus Lippert, der sich um die Koordination und Abwicklung der Restaurierung der historischen Feuerwehrspritze aus dem Jahr 1903 gekümmert hatte.
Zu den Gratulanten aus Politik und Feuerwehrwesen gehörten der 1. Bürgermeister des Marktes Hösbach Frank Houben, Landrat Dr. Alexander Legler sowie für den Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg Kreisbrandrat Frank Wissel.
Nach dem offiziellen Teil gab Kommandant Lukas Wagner den Startschuss für das anschließende Weinfest. Bei bestem Wetter, einer fantastischen Auswahl an Weinen, leckerem Essen und guter Musik der Äppelvoices wurde gemeinsam mit zahlreichen Gästen bis in die Nacht gefeiert.
Ein besonderer Tag für die Feuerwehr Wenighösbach, der einmal mehr gezeigt hat, was eine starke Gemeinschaft bewegen kann: Tradition bewahren, Zukunft gestalten und vor allem gemeinsam feiern.





Text und Bilder: Feuerwehr Wenighösbach
Bei der heutigen Kommandantenwahl der Feuerwehr Schneppenbach waren von insgesamt 34 aktiven Feuerwehrdienstleistenden 19 Personen anwesend.
Im Rahmen der Wahl wurde Florian Schreck zum 1. Kommandanten und Tobias Zang zum 2. Kommandanten gewählt. Beide erhielten jeweils bei einer Enthaltung die Zustimmung der anwesenden Wahlberechtigten und können damit auf einen starken Rückhalt innerhalb der Mannschaft bauen.
Ein besonderer Dank galt Johannes Scholz, der nach insgesamt 18 Jahren in verantwortlicher Funktion als Kommandant beziehungsweise stellvertretender Kommandant nicht mehr zur Wahl antrat. Mit seinem langjährigen Engagement hat er über viele Jahre hinweg Verantwortung für die Feuerwehr Schneppenbach und ihre Mannschaft übernommen.
Die Wahl wurde von Kreisbrandinspektor Georg Thoma, Kreisbrandmeister Jörg Klingmann und Bürgermeister Marc Babo begleitet, die ebenfalls vor Ort waren.
Mit Florian Schreck und Tobias Zang geht die Feuerwehr Schneppenbach nun mit einer neu gewählten Führung in die kommenden Jahre.

Am Freitag, 11.09.2026, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren Goldbach, Hösbach und Aschaffenburg um 14:48 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen auf die A3 in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert. Der Unfall ereignete sich kurz vor der Einhausung Goldbach.
Nach ersten Erkenntnissen waren vier Pkw und ein Lkw in einen Auffahrunfall verwickelt. Insgesamt befanden sich sechs Personen in den beteiligten Fahrzeugen. Drei von ihnen wurden bei dem Unfall verletzt. Zwei Personen erlitten schwere Verletzungen, eine weitere Person wurde leicht verletzt. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst versorgt, der mit mehreren Fahrzeugen an der Einsatzstelle war.
Die Tätigkeiten der Feuerwehr beschränkten sich auf Absperrmaßnahmen und die Absicherung der Einsatzstelle. Unmittelbar nach dem Unfall musste die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg vollständig gesperrt werden. Im weiteren Verlauf konnte zunächst eine Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben werden. Zwischenzeitlich ist die Autobahn wieder vollständig für den Verkehr freigegeben. Durch den Unfall kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der A3 sowie auf den umliegenden Ausweichrouten.
Insgesamt waren rund 35 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Die Einsatzleitung der Feuerwehr lag bei Max Asmar, Kommandant der Feuerwehr Goldbach. Seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war Kreisbrandinspektor Otto Hofmann an der Einsatzstelle. Die Einsatzleitung des Rettungsdienstes übernahm Florian Ewald.
Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar.

Text und Bild: Freiwillige Feuerwehr Goldbach
Der Aus- und Umbau der vier neuen Wechsellader-Fahrzeuge schreitet bei der Firma Göbel in Aschaffenburg weiter voran.
Der mechanische Aus- und Aufbau ist mittlerweile abgeschlossen und die Hakengeräte sind montiert. Jetzt werden alle vier Fahrzeuge parallel mit Funk und Sondersignal ausgestattet.
Wenn alles weiter nach Plan läuft, werden die vier Fahrzeuge noch im Spätherbst diesen Jahres ausgeliefert.





Heute, am 11. September vor 25 Jahren, erfolgten die Anschläge auf die beiden Türme des World Trade Center (WTC) in New York und auf das Pentagon in Washington.
Bei den Terroranschlägen starben 343 Feuerwehrleute der New Yorker Feuerwehr (FDNY) im Einsatz. Neben den Feuerwehrleuten verloren an dem Tag auch 23 Beamte der New Yorker Polizei (PDNY) und 37 Beamte der Port Authority Police (PAPD) ihr Leben.
Tief bewegt und erschüttert von den Ereignissen in der USA und den vielen beim Terroranschlag in New York getöteten Einsatzkräften veranstalteten die Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg nach dem Anschlag 2001 einen gemeinsamen Trauermarsch durch Aschaffenburg.
Wir gedenken auch heute, 25 Jahre später, noch den 2.970 Opfern der Anschläge und insbesondere den Helferinnen und Helfer unter ihnen, die beim Retten ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger ihr Leben lassen mussten.
Auch in diesem Jahr führt der Kreisfeuerwehrverband das Angebot für ein persönliches Treffen mit den Vorständen der Feuerwehrvereine weiter fort.
- Welche Themen brennen Euch auf den Nägeln?
- Welche Erwartungen / Wünsche die Vereine an den Kreisfeuerwehrverband?
- Wie kann der Kreisfeuerwehrverband die Vereine noch besser unterstützen?
Es sind drei Gesprächsrunden im Landkreis 2026 geplant:
KBM-Bezirk 3/2 und 3/3
Montag, 12.10.2026 um 19:30 Uhr, Feuerwehrhaus Schneppenbach
KBM-Bezirk 2/2 und 2/3
Mittwoch, 14.10.2026 um 19:30 Uhr, Feuerwehrhaus Bessenbach
KBM-Bezirk 2/1 und 3/1
Donnerstag, 15.10.2026 um 19:30 Uhr, Feuerwehrhaus Kahl
Bitte einen passenden Termin aussuchen, auch wenn er in einem anderen KBM-Bezirk liegt. Ihr seid herzlich willkommen.
Für eine bessere Planung meldet Euch bitte per E-Mail unter
(Bild Pixabay)
Joachim Herrmann hat nach dem heutigen Bundesweiten Warntag eine positive erste Bilanz gezogen: "Nach einem ersten Überblick ist der Warntag bei uns in Bayern sehr erfolgreich verlaufen und wir konnten die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Warnmitteln schnell und zuverlässig erreichen. Die bundesweit zentral ausgelöste Warnung über Cell Broadcast und das Modulare Warnsystem wurden erfolgreich an die Mobiltelefone übermittelt. Auch die Sirenenwarnung in den teilnehmenden Kommunen hat insgesamt sehr gut funktioniert." Lediglich vereinzelt kam es zu einer leichten Verzögerung bei der Warnung über die Warn-Apps. Neben der Warnung ab 11 Uhr ist auch die Entwarnung ab 11:45 Uhr über Cell Broadcast, die Warn-Apps und digital ansteuerbare Sirenen im Freistaat insgesamt störungsfrei verlaufen. Herrmann betonte, dass der Mix aus digitalen und analogen Warnmöglichkeiten für den Ernstfall unabdingbar ist: "Es ist daher wichtig, dass wir die Funktionsfähigkeit unserer verschiedenen Warnmittel regelmäßig im Rahmen der bundesweiten Warntage und der landesweiten Probealarme testen und die Bevölkerung für die Warnmöglichkeiten sensibilisieren." Die Ergebnisse des heutigen Warntags werden nun vom Bayerischen Landesamt für Bevölkerungsschutz detailliert ausgewertet und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gemeldet.
Insgesamt sieht Herrmann den Freistaat gut beim Bevölkerungs- und Katastrophenschutz aufgestellt. Seit Jahren investiert die Staatsregierung kräftig in den Katastrophenschutz. "Allein im Doppelhaushalt 2024/2025 haben wir die Mittel für den Katastrophenschutz auf jeweils über 45 Millionen Euro angehoben. Dieses hohe Niveau setzen wir auch im Doppelhaushalt 2026/2027 fort", sagte Herrmann.
Dennoch bestehe insbesondere beim Ausbau der Sireneninfrastruktur noch immer ein großer Investitionsbedarf, für den es gemeinsame Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen brauche. "Wir verfügen inzwischen über mehr als 11.000 Sirenen im Freistaat. Damit haben wir bereits einiges erreicht, sind aber noch nicht am Ziel. Sirenen als klassisches Warnmittel sind unabdingbar bei der Warnung der Bevölkerung, vor allem aufgrund ihres Weckeffekts etwa in den Nachtstunden oder auch bei einem Stromausfall." Laut Herrmann hat der Bund erklärt, sich auch künftig an der Sirenenförderung zu beteiligen. Dies ist zunächst erfreulich, sollte im Interesse eines zügigen Ausbaus der Sireneninfrastruktur aber in größerem Umfang erfolgen.
Weiterführende Informationen zur Warnung und Information der Bevölkerung, etwa auch zu den verschiedenen Sirenensignalen und ihre Bedeutung, stehen unter https://www.stmi.bayern.de/bevoelkerungsschutz/warndienste zur Verfügung.
(Quelle StMI PM 301/2026 vom 10.09.2026)

