

Am vergangenen Samstag fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kleinostheim statt.
Vereinsvorsitzender Sebastian Dienstbach konnte hierzu die Vereinsmitglieder im Schulungsraum des Feuerwehrhauses begrüßen.
Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit wurde der verstorbenen Mitglieder mit einer kurzen Schweigeminute gedacht.
Anschließend berichtete Kommandant Thorsten Frank über das Geschehen der aktiven Abteilung im Jahr 2025.
Zu insgesamt 166 Einsätzen wurde die Feuerwehr Kleinostheim im vergangenen Jahr alarmiert. Dies sind 27 Einsätze mehr als im Vorjahr.
Weiterhin wurde über die zahlreichen Ausbildungen berichtet. Neben den regelmäßigen internen Übungen wurden über 60 Fortbildungen an den staatlichen Feuerwehrschulen und auf Landkreisebene besucht.
Aktuell leisten über 60 Personen aktiven Feuerwehrdienst, und auch die Nachwuchsabteilungen haben einen sehr guten Personalstand.
Jugendwart Brendan Watzl kann auf 29 Jugendliche zurückgreifen, und bei der Kinderfeuerwehr unter der Leitung von Christian Kempf sind 44 Kinder registriert.
Beide Abteilungen haben unter anderem im vergangenen Jahr einen gemeinsamen Ausflug in den Freizeitpark Geiselwind organisiert.
Anschließend berichtete Vereinsvorsitzender Sebastian Dienstbach über den Mitgliederstand des Vereins. Auch hier zeigte sich erfreulicherweise eine Steigerung auf insgesamt 418 Mitglieder.
Es gab zudem einen kurzen Überblick über die zahlreichen Vereinsveranstaltungen, wobei insbesondere das traditionelle Maifest am 1. Mai am Feuerwehrhaus hervorgehoben wurde.
Danach durften die Mitglieder über eine kleine Satzungsänderung abstimmen, bevor es zur Neuwahl der Vorstandschaft überging.
Hierbei wurden Sebastian Dienstbach (Vorsitzender), Sebastian Karg (stellvertretender Vorsitzender), Yvonne Geis (Kassenwartin) und Emely Wicke (Schriftführerin) einstimmig gewählt.
Anschließend überbrachte Bürgermeister Dennis Neßwald seine Grußworte und dankte den Feuerwehrdienstleistenden für ihr großes Engagement.
Mit einem Ausblick auf das anstehende Maifest endete die harmonische Versammlung.



Am Samstag, den 28. März, stellten zwölf Kinder der „Löschzwerge Goldbach“ ihr Können unter Beweis und nahmen erfolgreich an der Kinderflammenprüfung teil.
Die Kinderflamme der Jugendfeuerwehr Bayern sowie des Landesfeuerwehrverbandes Bayern ist eine besondere Auszeichnung für die jüngsten Feuerwehrmitglieder im Freistaat. Sie wird in drei Altersstufen verliehen:
- Stufe 1 (hellblau): 6 bis 7 Jahre
- Stufe 2 (orange): 8 bis 9 Jahre
- Stufe 3 (tiefblau): 10 bis 11 Jahre
In jeder Stufe müssen die Kinder fünf Aufgabenbereiche meistern: Feuerwehraufgaben, Brandschutzerziehung, Erste Hilfe, Teamaufgaben sowie einen mündlichen oder schriftlichen Teil. Die Stufen können unabhängig voneinander absolviert werden, sodass jedes Kind in seinem eigenen Tempo teilnehmen kann.
Nach bestandener Prüfung folgte der feierliche Höhepunkt: die Übergabe der Urkunden und der Kinderflammen-Pins in den jeweils erreichten Farben. Mit strahlenden Augen nahmen die jungen Feuerwehranwärterinnen und -anwärter ihre Auszeichnungen entgegen und präsentierten stolz ihre hellblauen, orangenen oder tiefblauen Abzeichen. Der Applaus der Eltern sowie der Betreuerinnen und Betreuer zeigte deutlich, wie groß der Stolz auf die Leistungen der Kinder war.
Auch Kreisbrandmeister Volker Hock überbrachte die Glückwünsche der Kreisbrandinspektion und des Kreisfeuerwehrverbandes.
Micha Haus, stellvertretender Vorsitzender des Feuerwehrvereins Goldbach, sowie Kommandant Max Asmar gratulierten den jungen Prüflingen ebenfalls herzlich. Beide zeigten sich beeindruckt vom Engagement und Wissen der Kinder und betonten die große Bedeutung der Nachwuchsförderung für die Feuerwehr.
Ein besonderer Dank galt der Leiterin der Kinderfeuerwehr, Eva Rußmann, sowie ihrem Betreuerteam, das die Kinder mit viel Engagement auf diesen Tag vorbereitet hatte.
Ebenso wurde den Eltern gedankt, die ihre Kinder tatkräftig unterstützt und begleitet haben.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Bild und Text: FF Goldbach
Für die Luftbeobachtung, insbesondere bei Vegetationsbränden in Wald und Flur, ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Staatsforstverwaltung für Unterfranken ab dem 03. April 2026 vorsorglich bis auf weiteres den Einsatz eines Schnellen Einsatzflugzeugs (SEF) an. Das SEF steht auf dem Flugplatz Giebelstadt in der Zeit von 08.00 Uhr bis Sonnenuntergang auf Anforderung hin zur Verfügung (Vorlaufzeit: 20 Minuten).
Das Flugzeug dient insbesondere der Erkundung unklarer Meldungen von Flächen- und Waldbränden und der Führung der mit der Bekämpfung dieser Brände beauftragten Einheiten. Es steht überdies auch für Erkundungs-, Aufklärungs- und Dokumentationsaufgaben aller BOS auf Anforderung zur Verfügung.
Bei Bedarf für den Einsatz des Schnellen Einsatzflugzeugs im Landkreis Aschaffenburg ist die Anforderung über die Integrierte Leitstelle Bayer. Untermain an die Integrierte Leitstelle Würzburg (Tel.: 0931 / 5 1919) zu richten.
Das SEF trägt den Funkrufnamen "Kater Unterfranken 15/5" und ist im Digitalfunk auf der Gruppe Katastrophenschutz Unterfranken (KATS_UFR) zu erreichen.
Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz einschließlich der Einsätze des Schnellen Einsatzflugzeuges für allgemeinen Aufgaben der Luftbeobachtung aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern e.V., die das Flugzeug und den Piloten zur Verfügung stellt, die Vorhaltekosten.
(Quelle und Bilder RUF)
Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung, Ausgabe 04/2026 kann hier heruntergeladen werden:
Deutsche_Feuerwehr-Zeitung_Ausgabe_04-2026.pdf

Auf der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein wurde Steffen Spatz zum neuen Kommandanten gewählt.
Der bisherige Kommandant Michael Bott war nach 18 sehr erfolgreichen Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten. In Anerkennung seiner langjährigen und engagierten Tätigkeit wurde er im Rahmen der Versammlung zum Ehrenkommandanten ernannt.
Zum ersten stellvertretenden Kommandanten wurde Markus Emge in seinem Amt bestätigt. Erstmals wurde zudem ein zweiter stellvertretender Kommandant gewählt: Dieses Amt übernimmt künftig Tom Bergmann.
Auch bei der Mitgliederversammlung standen Wahlen auf der Tagesordnung. Dabei wurden Sven Bergmann als erster Vorsitzender sowie Sven Bischof als zweiter Vorsitzender jeweils in ihren Ämtern bestätigt.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband danken Michael Bott herzlich für seine hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren und wünschen den neu Gewählten viel Erfolg bei ihrem zukünftigen Wirken für die Feuerwehr.
Am Freitag, den 27. März 2026, haben der Landkreis Aschaffenburg und der Kreisfeuerwehrverband im Kultur- und Sportpark Hösbach einen feierlichen Ehrenabend veranstaltet, bei dem langjährige Feuerwehrdienstleistende sowie verdiente Persönlichkeiten des Feuerwehrwesens ausgezeichnet wurden.
Kreisbrandrat Frank Wissel, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, begrüßte die zahlreichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die Mitglieder der Kreisbrandinspektion und des Kreisfeuerwehrverbandes sowie die anwesenden politischen Mandatsträger.
In seiner Begrüßung würdigte er die Geehrten als Menschen, „die mehr tun als ihre Pflicht“. Dieses Engagement sei keineswegs selbstverständlich: Die Ausgezeichneten handeln aus Überzeugung und mit dem festen Willen, anderen zu helfen. Ihr jahrzehntelanger Einsatz macht sie zu tragenden Säulen des Gemeinwesens im Landkreis.
Die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg sind aktuell personell sehr gut aufgestellt. Insgesamt leisten 2.744 Frauen und Männer aktiven Dienst. Hinzu kommen 685 Jugendliche sowie 876 Kinder. Im vergangenen Jahr wurden 4.504 Einsätze bewältigt, darunter 781 First-Responder-Einsätze.
Ein besonderer Gruß galt Landrat Dr. Alexander Legler, der die staatlichen Ehrungen überreichte. Ebenso wurde Bürgermeister Frank Houben für die kostenfreie Überlassung des Kultur- und Sportparks Hösbach gedankt.
Unter den Ehrengästen befanden sich die Landtagsabgeordneten Martina Fehlner sowie Prof. Dr. Winfried Bausback sowie Vertreter des Bezirks- und Kreistags.
Staatliche Ehrungen für langjährigen Feuerwehrdienst
Nach seiner Ansprache überreichte Landrat Dr. Alexander Legler gemeinsam mit Kreisbrandrat Frank Wissel die staatlichen Ehrenzeichen für langjährigen Feuerwehrdienst.
Stadt Alzenau
- 25 Jahre: Benjamin Ritter (FF Alzenau), Patrick Göhler (FF Michelbach-Kälberau), Christof Stadtmüller (FF Michelbach-Kälberau), André Gündling (FF Michelbach-Kälberau), Lukas Strack (FF Michelbach-Kälberau)
- 40 Jahre: Sven Bergmann (FF Hörstein), Michael Lang (FF Michelbach-Kälberau), Andreas Pfetzing (FF Michelbach-Kälberau)
Gemeinde Bessenbach
- 40 Jahre: Achim Englert
- 50 Jahre: Robert Etzel
Gemeinde Dammbach
- 25 Jahre: Martin Schmitt
- 50 Jahre: Roland Noll
Gemeinde Geiselbach
- 25 Jahre: Markus Schlett, Stefan Kraus
Gemeinde Glattbach
- 40 Jahre: Jürgen Grünewald, Thomas Kreis
- 50 Jahre: Robert Ebert
Markt Goldbach
- 25 Jahre: Christian Baldanza
- 40 Jahre: Martin Klapproth
Markt Großostheim
- 25 Jahre: Christoph Borbe (FF Großostheim), Annika Deboy (FF Wenigumstadt)
- 40 Jahre: Georg Daus (FF Großostheim), Alan Friedreich (FF Großostheim), Thomas Rollmann (FF Großostheim)
- 50 Jahre: Stefan Kraus (FF Großostheim), Stefan Ullrich (FF Großostheim)
Gemeinde Haibach
- 40 Jahre: Hans Heeg
Gemeinde Heigenbrücken
- 40 Jahre: Achim Büttner
Gemeinde Heimbuchenthal
- 25 Jahre: Felix Geis
- 40 Jahre: Michael Kroth, Thomas Schippler
Gemeinde Heinrichsthal
- 25 Jahre: Katrin Mann
- 50 Jahre: Manfred Amrhein, Gerhard Mann
Markt Hösbach
- 25 Jahre: Maximilian Staab (FF Feldkahl-Rottenberg)
- 40 Jahre: Manfred Altenberger (FF Hösbach-Bahnhof), Bernhard Kneuer (FF Wenighösbach), Harald Steigerwald (FF Feldkahl-Rottenberg)
- 50 Jahre: Jürgen Göpfert, Thomas Pistner (beide FF Feldkahl-Rottenberg)
Gemeinde Kahl
- 25 Jahre: Alexander Lotz
Gemeinde Karlstein
- 25 Jahre: Tobias Brendel, Florian Faller, Michael Kellner
- 50 Jahre: Martin Brendel
Gemeinde Kleinostheim
- 40 Jahre: Torsten Eisert
Markt Mömbris
- 25 Jahre: Sebastian Kissner (FF Daxberg), Thomas Schüßler (FF Daxberg), Florian Uhl (FF Daxberg), Florian Matthess (FF Dörnsteinbach), Steffen Brückner (FF Mömbris), Julian Horstmann (FF Mömbris), Stephan Kampfmann (FF Mömbris-Hutzelgrund), Sebastian Rasel (FF Niedersteinbach), Daniel Anzmann (FF Niedersteinbach), Florian Grünewald (FF Niedersteinbach), Benjamin Weidinger (FF Schimborn)
- 40 Jahre: Achim Schremmer (FF Mömbris), Uwe Waldschmitt (FF Mömbris-Hutzelgrund), Gerhard Flaschenträger (FF Mömbris-Hutzelgrund), Gerald Oster (FF Mömbris-Hutzelgrund), Sven Alig (FF Niedersteinbach), Ronald Herleth (FF Schimborn)
- 50 Jahre: Franz Hahn (FF Mömbris), Stephan Wissel (FF Niedersteinbach)
Gemeinde Rothenbuch
- 25 Jahre: Stefan Aulenbach
- 40 Jahre: Frank Schell, Michael Roth
Gemeinde Sailauf
- 40 Jahre: Kerstin Schmitt (FF Sailauf), Roland Staab (FF Eichenberg)
- 50 Jahre: Rüdiger Steigerwald (FF Sailauf)
Markt Schöllkrippen
- 40 Jahre: Andreas Weis (FF Schneppenbach)
- 50 Jahre: Jürgen Büttner (FF Schöllkrippen), Herbert Steigerwald (FF Schöllkrippen)
Gemeinde Sommerkahl
- 25 Jahre: Tobias Völker
- 40 Jahre: Michael Völker
Markt Stockstadt
- 25 Jahre: Michael Kleinhenz
- 50 Jahre: Rainer Griesemer
Gemeinde Waldaschaff
- 25 Jahre: Tobias Spatz, Dominik Allig, Thomas Schmitt, Sebastian Groß, Rebecca Klug, Heiko Eich, Markus Prößler
Gemeinde Weibersbrunn
- 50 Jahre: Fred Gellner, Lothar Trunk, Rudolf Adam, Walter Schreck
Gemeinde Westerngrund
- 40 Jahre: Peter Bittel
Gemeinde Wiesen
- 25 Jahre: Michael Amberg
Ehrungen des Kreis- und Landesfeuerwehrverbandes
Nach einem weiteren Musikstück verlieh Kreisbrandrat Frank Wissel in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes gemeinsam mit seinem Stellvertreter Peter Kernhof, den Kreisbrandinspektoren Otto Hofmann und Georg Thoma sowie Landrat Dr. Alexander Legler die Ehrungen des Kreis- und Landesfeuerwehrverbandes für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen.
Ehrenkreuz KFV Gold
- Helmut Kolf (FF Hörstein)
- Horst Grebner (FF Hörstein)
Ehrenkreuz KFV Silber
- Martin Gadau (FF Bessenbach)
- Christian Moßdorf (FF Großostheim)
- Joachim Klabunde (FF Großostheim)
- Michael Kuhn (FF Großostheim)
- Wolfgang Kuhn (FF Großostheim)
- Sebastian Liebenstein (FF Jakobsthal)
- Fabio Franz (FF Jakobsthal)
- Dirk Stenger (FF Jakobsthal)
- Monika Stürmer (FF Winzenhohl)
- Hans-Peter Völker (FF Laufach)
- Timo Uftring (FF Niedersteinbach)
- Walter Imhof (FF Rothenbuch)
- Norbert Hasenstab (FF Rothenbuch)
- Linus Elsesser (FF Rothenbuch)
- Karlheinz Mannel (FF Hofstädten)
- Michael Edelmann (FF Weibersbrunn)
- Joachim Anders (FF Weibersbrunn)
- Klemens Lückel (FF Westerngrund)
Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz Silber
- Jörg Hackel (FF Heigenbrücken)
- Stephan Wissel (FF Niedersteinbach)
- Frank Bott (FF Stockstadt)
- Thorsten Fleckenstein (FF Waldaschaff)
- Joachim Hoos (FF Waldaschaff)
Ehrennadel KFV Silber
- SIGNUM 7 STUDIOS, Dipl.-Ing. Konrad Kastenmeier, Karlstein
- Tanja Klüber (Gemeinde Kleinostheim - Feuerwehrwesen)
Ehrennadel der Jugendfeuerwehr KFV Silber
- Andreas Bott (FF Hörstein)
- Bianka Maier (FF Sailauf)
Firmenehrung LFV Bayern
- REV Ritter GmbH, Mömbris
- Michler Metallgestaltung, Weibersbrunn
Ansprachen der Ehrengäste
Im Anschluss an die Ehrungen richteten Prof. Dr. Winfried Bausback sowie Martina Fehlner ihre Grußworte an die Anwesenden. Beide betonten die herausragende Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Sicherheit der Bevölkerung.
Abschließend lud Kreisbrandrat Frank Wissel zu einem gemütlichen Beisammensein bei einem Imbiss im Foyer ein.
Musikalisch umrahmt wurde der Ehrenabend durch die Keilberger Musikanten.
Der Ehrenabend unterstreicht eindrucksvoll die Bedeutung des Ehrenamts für die Sicherheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Landkreis Aschaffenburg.




Für die Freiwillige Feuerwehr Hörstein ist 2026 ein ganz besonderes Jahr: Die Feuerwehr blickt auf 150 Jahre Geschichte zurück, die im Innern immer von Zusammenhalt und Engagement geprägt waren. Seit eineinhalb Jahrhunderten stehen die Feuerwehrfrauen und -männer der Feuerwehr in Hörstein für stete Einsatzbereitschaft und gelebte Gemeinschaft. Dieses Jubiläum wird im Laufe des Festjahres gemeinsam mit der Bevölkerung, Freunden, Unterstützern und Wegbegleitern in mehreren Veranstaltungen ausgiebig mit Stolz auf die Vergangenheit und mit Zuversicht in die Zukunft gefeiert.
Den Auftakt der Feierlichkeiten bildete bereits im Januar die Après-Ski-Party im Feuerwehrhaus, die für einen gelungenen Start ins Jubiläumsjahr sorgte. Bei bester Stimmung, guter Musik und vielen gut gelaunten Gästen wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie eng die Feuerwehr mit dem örtlichen Vereinsleben und der ganzen Dorfgemeinschaft in Hörstein verbunden ist.
Den Höhepunkt des Festjahres bildet sicherlich die am Freitagabend, den 20.03.2026 stattgefundene akademische Feier in der Räuschberghalle. Neben den eigenen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden waren viele weitere geladene Gäste aus der Politik, der Kreisbrandinspektion, Vertretungen der örtlichen Vereine, der befreundeten anderen Blaulichtorganisationen und der benachbarten Feuerwehren sehr zahlreich zu dem festlichen Abend erschienen, um auf die lange Geschichte der Hörsteiner Feuerwehr zurückzublicken, besondere Verdienste zu würdigen und das Jubiläum gemeinsam gebührend zu feiern. Besonders erfreute die Hörsteiner Feuerwehrleute der Besuch ihrer Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden aus der österreichischen Partnergemeinde Pfaffstätten, die gemeinsam mit ihrem Bürgermeister zu diesem Festwochenende angereist waren und mit denen man regelmäßig sehr gute, freundschaftliche Kontakte pflegt.
Das Jubiläumsjahr ist weit mehr als eine Reihe von Festen – es bietet die Gelegenheit für einen Blick auf 150 Jahre erfolgreich gelebtes Ehrenamt. Aus einer kleinen Gruppe engagierter Bürger ist eine moderne Einsatzorganisation geworden, die heute zu den tragenden Säulen der Sicherheit in der Stadt Alzenau zählt. Technik, Teamgeist und Tradition prägen die Wehr bis heute. Ob bei Einsätzen, bei der Nachwuchsarbeit mit der Kinder- und der Jugendfeuerwehr oder auch als Ausrichter der Hörsteiner Kerb: Die Feuerwehr ist Herzstück des Dorflebens und Garant für Zusammenhalt über Generationen hinweg.
Alle Redner des Abends nutzten ihre Ansprache um auf die Unverzichtbarkeit des Ehrenamtes in der Feuerwehr hinzuweisen und um herzlich Danke zu sagen – allen aktiven Feuerwehrleuten, den ehemaligen Aktiven und den Feuerwehrvereinsmitgliedern, aber auch den Unterstützern in den Familien und den Arbeitgebern für die Freistellung der Feuerwehrleute, die alle die Feuerwehr seit vielen Jahren begleiten und gemeinsam diese großartigen Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein erst ermöglichen.
Der akademischen Feier, als ersten Teil des Festwochenendes, folgte am Samstag, den 21.03.2026, als zweiter Teil, ein zünftiger Festabend mit dem Königlichen Bayrischen Vollgas Orchesters. Bei bester Stimmung wurde ausgiebig in der Räuschberghalle bis in die späte Nacht getanzt und gefeiert.
Den Abschluss des Jubiläumsjahres bei den Feierlichkeiten bildet im Sommer vom 22. bis 24. August 2026 die traditionelle Hörsteiner Feuerwehrkerb am Feuerwehrhaus. Wie in jedem Jahr soll sie wieder ein Treffpunkt für Jung und Alt werden. Neben geselligem Beisammensein dürfen sich die Besucher auf ein abwechslungsreiches Programm, gute Verpflegung und viele schöne gemeinsame Stunden freuen.
Die Freiwillige Feuerwehr Hörstein bedankt sich schon jetzt herzlich bei allen ihren Gästen, die durch ihre Anwesenheit zum Gelingen dieses Jubiläumsjahres beitragen. Dank auch an alle Freunde, Gönner und Unterstützer der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein für ihre bisherige und auch zukünftige Hilfe. Ein besonderer Dank gilt den Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Feuerwehr und den Ortsvereinen, die der Einladung zur akademischen Feier gefolgt sind. Ihr Kommen und ihre Grußworte unterstreichen die enge Verbundenheit mit der Feuerwehr und würdigen das ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden über viele Generationen hinweg.
Nachfolgend einige Bilder von der akademischen Feier in der Räuschberghalle
(Quelle und Bilder FF Hörstein und KFV AB)
