Am Montag, den 30.03.2026, trainierte der Alzenauer Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Alzenau im Rahmen einer realitätsnahen Einsatzübung den Ernstfall im Alten Weingut in Wasserlos. Angenommen wurde ein Brandereignis mit mehreren vermissten und verletzten Personen.
Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich eine starke Verrauchung des Gebäudes. Mehrere Personen galten als eingeschlossen und mussten umgehend gerettet werden. Der Schwerpunkt der Übung lag daher auf der Menschenrettung unter Atemschutz sowie der gezielten Brandbekämpfung im Innenangriff.
Unter der Leitung von Zugführer und Einsatzleiter Daniel Buchholz wurde der Einsatz strukturiert aufgebaut. Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz zur Personensuche in das Gebäude vor. Parallel dazu wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um eine Menschenrettung über die Drehleiter durchzuführen und zusätzliche Rettungswege zu schaffen.
Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde eine Wasserversorgung über einen nahegelegenen Hydranten aufgebaut. So konnte eine kontinuierliche Versorgung der eingesetzten Strahlrohre gewährleistet werden.
Die Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes Alzenau war ebenfalls in die Übung eingebunden und übernahm die Sichtung, Betreuung, Versorgung sowie den Abtransport der verletzten Personen. Feuerwehrsanitäter unterstützten das Bayerische Rote Kreuz bei der Versorgung der verletzten Personen.
Die Übung wurde im Vorfeld von Timo Orth und Timo Leissner detailliert ausgearbeitet und vorbereitet. Ziel war es, ein möglichst realistisches Szenario darzustellen und insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst weiter zu festigen.
Das Übungsgeschehen zog auch zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger an. Diese konnten sich vor Ort ein Bild vom Ausbildungsstand der Alzenauer Feuerwehr machen und äußerten sich im Anschluss durchweg positiv über die gezeigten Leistungen.
Im Anschluss an die Übung fand eine gemeinsame Nachbesprechung statt. Dabei wurde die strukturierte Vorgehensweise, die gute Kommunikation sowie die reibungslose Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte hervorgehoben.
Das Fazit der Übung fiel durchweg positiv aus. Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um im Ernstfall schnell, sicher und effektiv handeln zu können.






Bilder/Text: FF Alzenau












