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Unsere Verbandsversammlung 2020 mit den turnusmäßig vorgesehenen Wahlen der Verbandsvorstandschaft, des Verbandsausschusses, der Kassenprüfer und der Delegierten konnte bislang noch nicht durchgeführt werden. Aufgrund der aktuellen Infektionszahlen und der geltenden Beschränkungen ist nicht damit zu rechnen, dass in 2020 noch eine Verbandsversammlung in der bisher bekannten Art und Weise durchgeführt werden kann.

Aus diesem Grunde hat sich der Verbandsausschuss dazu entschieden, die in § 5 des Gesetzes über Massnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie (GesRuaCOVBekG) beschriebene Möglichkeit einer schriftlichen Abstimmung zu nutzen.

Die Verbandsversammlung 2020 findet daher in diesem Jahr in einer etwas anderen Weise in zwei Schritten per E-Mail und per Post statt.

Schritt 1 – Protokoll, Berichte, Beschlüsse und Vorbereitung einer Briefwahl

Schritt 2 – eine von einem Wahlausschuss organisierte Briefwahl

Für den Schritt 1 haben alle Wahl- und Stimmberechtigten folgende Unterlagen in einer Mail als Anlage erhalten:

  1. Anschreiben des 1. Vorsitzenden
  2. Protokoll der letztjährigen Verbandsversammlung
  3. Jahresbericht des KBR und 1. Vorsitzenden
  4. Kassenbericht Verbandskasse
  5. Kassenbericht Spendenkonto Günther Kowalski
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Haushaltplan 2020
  8. Vorschlag für einen Wahlausschuss für die Briefwahl
  9. Vorschlagsliste für die turnusmäßig anstehenden Wahlen
  10. Abstimmungsbogen

Ich bitte alle Stimm- bzw. Wahlberechtigte bis zum 22.09.2020 den ausgefüllten Abstimmungsbogen (10.) und ggf. die mit Euren Wahlvorschlägen ergänzte Vorschlagsliste (9.) an mich zurückschicken.

Gemäß § 7 Abs. 7 unserer Satzung ist jeder Vereinsvorsitzende eines Mitgliedsvereins stimmberechtigt. Zusätzlich erhalten die Kommandanten von Feuerwehren, deren Feuerwehrvereine Verbandsmitglied sind, eine weitere Stimme. Besteht Personalunion zwischen wahlberechtigtem Kommandanten und wahlberechtigtem Vereinsvorsitzenden, so hat sie/er in diesem Fall zwei Stimmen. Ebenfalls stimmberechtigt sind die Leiter der verbandsangehörenden Werkfeuerwehren, sowie die Mitglieder des Verbandsausschusses, soweit sie nicht bereits anderweitig stimmberechtigt sind. Das Stimmrecht darf nur persönlich, oder im Verhinderungsfall durch einen vertretungsberechtigten Stellvertreter, wahrgenommen werden.

Nach Auswertung des Abstimmungsbogens werden wir die Ergebnisse bekannt geben und die ergänzte Vorschlagsliste für die Durchführung einer Briefwahl an den Wahlausschuss weitergeben. Geht davon aus, dass im Laufe des Oktobers die Briefwahlunterlagen für den 2. Schritt zugesandt werden.

Bitte schickt zahlreich die Abstimmungsbogen zurück. Die GesRuaCOVBekG gibt vor, dass sich mind. 50 % der Stimm- und Wahlberechtigten an einer gültigen schriftlichen Abstimmung beteiligen müssen. Bei gültiger Abstimmung gilt die einfache Mehrheit.

Sollte ein Stimm- und Wahlberchtigtes Mitglied der Verbandsvesammlung keine Mail mit den oben genannten, für den Schritt 1 notwendigen Unterlagen erhalten haben, dann bitte ich, dass sich der jenige umgehend bei mir unter  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit seiner Adresse bzw. E-Mail-Adresse meldet. Ich werde dann umgehend mich um eine erneute Zustellung kümmern.

Ich hoffe auf Euer Verständnis in dieser besonderen Zeit.

Das Sachgebiet Vorbeugender Brandschutz im Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat das Merkblatt "Hinweise zum betrieblichen Brandschutz bei der Lagerung und Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus" heraus gebracht.

Download:
Hinweise_zum_betrieblichen_Brandschutz_bei_der_Lagerung_und_Verwendung_von_Lithium-Ionen-Akkus.pdf

Das Sachgebiet Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen im Fachbereich Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat das Merkblatt "Verfahrensbhinweise zur Durchführung von Anzeigetests bei tragbaren Gaswarngeräten" heraus gebracht.

Download:
Verfahrensweise_zur_Durchführung_von_Anzeigetests_bei_tragbaren_Gaswarngeräten.pdf

Die Unwettereinsätze der vergangenen Nacht sind weitestgehend abgearbeitet. Von den freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg wurden seit den frühen Morgenstunden annähernd 100 Einsatzstellen abgearbeitet. Die Feuerwehrkräfte kehren jetzt nach und nach zu ihren Gerätehäusern zurück und stellen die Einsatzbereitschaft wieder her. 

Ein heftiges Gewitter mit Starkregen, welches am Montag (17.08.2020) gegen 05:00 Uhr über den Landkreis Aschaffenburg hinweg zog, hat für eine Vielzahl von Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehren gesorgt. Vielerorts sind durch das Unwetter Keller vollgelaufen und Straßen überschwemmt worden. Durch Geröll verstopft, konnten die Kanaleinläufe in mehreren Straßen die Wassermassen nicht mehr abführen und musste gereinigt werden. Der Einsatzschwerpunkt lag im Marktgebiet Hösbach und Goldbach. Die Feuerwehr Kahl musste ebenso zu vier Unwettereinsätzen ausrücken.

Aktuell arbeiten die Feuerwehren mehr als 60 Einsätze ab und unterstützen sich gegenseitig. Allein in Hösbach wurden bislang über 45 Einsätze gemeldet. Besonders stark betroffen waren die Haupt-, Flemming-, und Behringstraße. Hier liefen durch den Starkregen Kellerräume stellenweise bis zu einem Meter voll Wasser.  

Zur Stunde sind rund 130 Feuerwehrleute der Feuerwehren Hösbach, Hösbach-Bahnhof, Feldkahl-Rottenberg, Winzenhohl, Sailauf und Bessenbach im Einsatz. Die Einsatzleitung obliegt Kreisbrandmeister Udo Schäffer. Hösbachs erster Bürgermeister Michael Baumann unterstütze mit seiner Bauhofmannschaft die Tätigkeiten der Feuerwehr beim abarbeiten der Unwetterlage. Auch der Landrat des Landkreises Aschaffenburg Dr. Alexander Legler machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen.

Aufgrund der extremen Häufung von Einsätzen muss die Feuerwehr ihre Einsätze nach Dringlichkeit priorisieren. Es wird erwartet, dass die Abarbeitung der Einsätze bis in die Mittagsstunden andauern wird.

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Feuerwehr im Einsatz

Ein schnell am Einsatzort befindliches Großaufgebot der Feuerwehr hat am Sonntagmorgen (16.08.2020) ein Übergreifen der Flammen von einem Garagenbrand auf ein Wohnhaus und eine weitere Garage verhindert.

Eine dichte Rauchsäule machte gegen 08:45 Uhr die Bevölkerung auf das Brandgeschehen in der  Walinesheimer Straße aufmerksam. Rund zehn Anrufer meldeten über Notruf 112 bei der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain das Feuer. Dank der rechtzeitigen Alarmierung und dem schnellen Eintreffen der Feuerwehren, konnte ein Übergreifen der Flammen mit zwei Löschrohren und vier Trupps unter Atemschutz verhindert werden. Ein 64-jähriger Hausbewohner hatte vor dem Eintreffen der Feuerwehr bereits erste Löschversuche unternommen. Der Bewohner musste vor Ort notärztlich betreut werden, wurde aber nicht in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach der abschließenden Kontrolle der Brandstelle mit einer Wärmebildkamera, wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf rund 30 Feuerwehrleute der Feuerwehren Karlstein und Kahl zurückgreifen, die mit 13 Fahrzeugen ausgerückt waren. Unterstützt wurde der Einsatzleiter von Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Von Seiten des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die Helfer vor Ort Gruppe der BRK Bereitschaft Karlstein alarmiert. Auch Karlsteins zweiter Bürgermeister Dr. Günther Raffler machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen.  

Über den entstandenen Sachschaden und die Brandursache kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden. 

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Am Samstag (15.08.2020) gegen 18:35 Uhr zündete ein bislang unbekannter Täter mittels Deo eine Wiese an den Seen in der nordwestlichen Verlängerung des Streuwegs an. Der Kleinbrand konnte durch die Freiwillige Feuerwehr Michelbach gelöscht werden. Die PI Alzenau hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung aufgenommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Alzenau unter der Telefonnummer 06023/944-0 in Verbindung zu setzen.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Alzenau vom 16.08.2020

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Auf der Dienstversammlung der Feuerwehr Omersbach wurde Christian Ritter zum neuen stellvertretenden Kommandanten gewählt.

Herzlichen Glückwünsch zur Wahl und viel Freude und Erfolg im neuen Amt.

Mit diesem Info möchte der Verein bayer. Feuerwehrerholungsheim die Feuerwehren über aktuelle Änderungen im Bayer. Feuerwehrerholungsheim informieren:

Wir hatten zweieinhalb Monate wegen der Corona-Pandemie komplett geschlossen und unser Personal hat diese Zeit zum größten Teil in Kurzarbeit verbracht. Seit der Wiedereröffnung am 30.05.2020 dürfen wir aufgrund der geltenden Abstandsregeln nur 70 % der möglichen Gäste beherbergen. Dies reicht uns aber bei weitem nicht aus um bis Jahresende in die Gewinnzone zu kommen. Wir haben 100% Aufwand für 70% Gäste.

Preiserhöhung
Der Verwaltungsrat hat deshalb als Sofortmaßnahme eine Preiserhöhung um fünf EUR pro Nacht ab 05.09.2020 beschlossen. Dies soll u.a. dazu beitragen, dass der Verein Bayer. Feuerwehrerholungsheim e.V. liquide und damit handlungsfähig bleibt. Die Vorausschau und Entwicklung der Buchungen im Herbst und Winter ist allerdings äußerst unsicher.

Rücktritt des 1. Vorsitzenden
In der letzten Verwaltungsratssitzung am 30.07.2020 ist unser langjähriger 1. Vorsitzender, Heinrich Waldhutter, aus privaten Gründen mit sofortiger Wirkung zurück getreten. Wir bedauern diesen Entschluss von Heinrich Waldhutter sehr, akzeptieren jedoch seine Entscheidung. Wir werden bei der nächsten Vertreterversammlung Gelegenheit haben, uns bei Heinrich Waldhutter zu bedanken und sein großes Engagement zu würdigen.

Vertreterversammlung
Der Termin für die Vertreterversammlung am 21.11.2020 bleibt bestehen. Wir werden im Herbst zur Vertreterversammlung mit Ergänzungswahlen einladen und hoffen, dass die Coronapandemie weiterhin beherrschbar bleibt.

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Mittwochnachmittag (12.08.2020) gegen 15:20 Uhr wurden die Feuerwehren zu einem Waldbrand in das weitläufige Waldgebiet hinter dem Schwimmbad Heigenbrücken alarmiert. Durch einen zur Hilfe geeilten Förster konnte die Einsatzstelle zügig aufgefunden werden. Auf etwa 100qm brannte bei Eintreffen das Unterholz, vereinzelt auch dort liegende Stämme. Verletzt wurde niemand. Sofort gingen drei Trupps mit Strahlrohren vor, um die Flammen zu bekämpfen. Währenddessen erstickten weitere Trupps mit Schippen und ähnlichen Werkzeugen die kleineren Glutnester und Schwelbrände. 20200812 Brand Wald Heigenbrücken 2web

Das Löschwasser wurde im Wald durch Tanklöschfahrzeuge bereitgestellt.  Anschließend wurde die Einsatzstelle durch eine Wärmebildkamera auf weitere Glutnester untersucht. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Heigenbrücken, Heinrichsthal, Waldaschaff, Jakobsthal und Laufach. Die insgesamt rund 30 Einsatzkräfte wurden durch Einsatzleiter Kommandant Patrick Pfister koordiniert. Er wurde durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann unterstützt. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen zur Absicherung vor Ort. Gegen 17:00 Uhr war der Einsatz beendet.

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gez. Tim Dedio

UNTERFRANKEN. Polizei und Feuerwehren mussten in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Bränden auf Feldern und in Wäldern ausrücken. Bislang ist nur Sachschaden zu beklagen, Personen wurden nicht verletzt. Das Polizeipräsidium Unterfranken bittet die Bevölkerung um besondere Vorsicht und sensibles Verhalten hinsichtlich der momentanen Waldbrandgefahr.

Seit Montag vergangener Woche wurde die Einsatzzentrale der Polizei Unterfranken über knapp 100 Brände informiert. Bei rund einem Viertel der Einsätze mussten Einsatzkräfte zusammen mit den örtlich zuständigen Feuerwehren zu Feld- und Waldbränden ausrücken. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Feuer durch Selbstentzündung, Mäharbeiten, deliktisches Handeln aber auch aus Unachtsamkeit entfacht, die Sachschaden in sechsstelliger Höhe verursacht haben. Mehrere tausend Hektar Ackerfläche und Wald fielen den Flammen zum Opfer. Personen wurden durch diese Brände nicht verletzt. Auch in den kommenden Tagen soll sich der Sommer von seiner schönsten Seite zeigen, die Regierung von Unterfranken spricht von erhöhter Waldbrandgefahr.

Auch das Polizeipräsidium Unterfranken bittet die Bevölkerung um sensibles Verhalten:

  • Entzünden Sie kein Feuer im und am Wald
  • Werfen Sie keine Zigaretten aus dem fahrenden Auto
  • Parken Sie keine Fahrzeuge auf leicht entzündbarem Untergrund

Quelle: Andy Laacke, Polizeioberkommissar, Polizeipräsidium Unterfranken, Präsidialbüro – Pressestelle/Social Media

800 halt polizei

Wegen der großen und stellweise sogar sehr großen Waldbrandgefahr in Unterfranken ordnet die Regierung von Unterfranken für den 10.08.2020 und 12.08. bis 13.08.2020 die weitere Luftbeobachtung der unterfränkischen Wälder als Maßnahme des vorbeugenden Waldbrandschutzes an.

Die Versicherungskammer Bayern hat den Feuerwehren im Bereich der Intergrieten Leitstelle Bayer. Untermain vier Notdächer (2 x klein 15mx15m und 2 x groß 16mx18m) zur Sicherung von Dächern nach Sturmschäden, Hagelschlag oder auch für offene Dächer nach Dachstuhlbränden mit kalter Brandstelle zur Verfügung gestellt.

Die vier Notdächer sind in der Feuerwache Aschaffenburg eingelagert und können bei Bedarf über die ILS angefordert werden.

Auf dem landkreiseigenen Abrollbehälter-Rüstmaterial mit Standort Großostheim ist ebenfalls ein Notdach und Sicherungsmaterial verladen.

Für das Aufbringen und Sichern eines Notdaches wird eine DLA (K) 23/12 und der Abrollbehälter-Rüstmaterial benötigt.

Notdach

Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass sommertypische Szenarien wie Wald- oder Flächenbrände von den Feuerwehrangehörigen viel abverlangen, aber auch bei anderen Einsätzen belastet die große Hitze die Einsatzkräfte zusätzlich.

Eine Brandbekämpfung bei den aktuellen Temperaturen durchzuführen, wird schnell zu einer schweißtreibenden Angelegenheit und zu einem Risiko für Herz und Kreislauf. Es zeigt sich oft, dass bei einem Einsatz in großer Hitze bereits nach kurzer Zeit die körperlichen Leistungsgrenzen erreicht werden. Erst recht, wenn schwere körperliche Arbeit, wie zum Beispiel beim Löschen eines Feuers, verrichtet wird. Hier steigt die Körperkerntemperatur rasant an und erreicht in Einzelfällen durchaus Werte, die mit hohem Fieber vergleichbar sind. In diesem Zusammenhang kommt es auch zu extremen Flüssigkeitsverlusten. Des Weiteren kann die aggressive Sonnenstrahlung auf der Haut schnell einen schmerzhaften Sonnenbrand verursachen und je nach UV-Strahlung mit weiteren gesundheitsschädlichen Spätfolgen einhergehen.

Grundsätzlich ist bei hohen Außentemperaturen auf besondere organisatorische und personelle Maßnahmen zu achten:

  • die Einsatzzeiten der einzelnen Feuerwehrangehörigen auf das absolut notwendige Maß beschränken und ausreichend Erholungspausen (an schattigen Plätzen) einplanen (in den Pausen zudem schwere Ausrüstung und Kleidung ablegen),
  • Dem Einsatzzweck angemessene persönliche Schutzkleidung verwenden und Verstärkung und Ablösung der eingesetzten Kräfte rechtzeitig einplanen,
  • ausreichend und frühzeitig Getränke bereitstellen, um den Flüssigkeitsverlust und daraus resultierenden Leistungseinbußen effektiv entgegenzuwirken (bei Einsätzen unter Atemschutz erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf zusätzlich),
  • zwecks Kräftigung nur leicht verdauliches Essen unter hygienischen Bedingungen als Einsatzverpflegung bereitstellen,
  • an Schutz vor UV-Strahlung durch Sonnencreme und Kopfbedeckung denken,
  • kein langes Antreten und Bereitstellen, insbesondere nicht ungeschützt in der Sonne.

An den heißen Tagen kann es schnell zu Hitzeschäden wie Sonnenstich, schwerem Sonnenbrand oder Hitzeerschöpfung kommen, die zu einer ernsthaften Gesundheitsgefahr oder sogar lebensbedrohlichen Situation werden können. Durch die unmittelbare Gefährdung des Herz-Kreislauf-Systems dürfen die Gesundheitsgefahren keinesfalls unterschätzt werden und machen unter Umständen den Einsatz des Rettungsdienstes erforderlich, der als Absicherung der Feuerwehrkräfte bereits präventiv an die Einsatzstelle zu alarmieren ist.