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Symbolbild FF Sommerkahl web

Freitagmittag (24.07.2020) gegen 12:20Uhr wurden die Feuerwehren Sommerkahl-Vormwald, Schöllkrippen und Krombach zu einem Schwelbrand, in einem Wohnhaus, alarmiert. Ein Zimmer war stark verraucht, die Bewohner hatten das Haus selbstständig verlassen. In der Zwischendecke brannte ein Kabel, welches die Feuerwehr unter schwerem Atemschutz freilegte und schnell ablöschen konnte. Verletzt wurde niemand. Um die Ausbreitung des Brandrauchs zu verhindern wurde am betroffenen Zimmer eine Rauchvorhang gesetzt. Währendessen ging ein Trupp in den Bandraum vor und löschte das Feuer mit möglichst geringem Wassereinsatz. Anschließend wurde das Gebäude durch einen Lüfter der Feuerwehr entraucht. Die Feuerwehren waren mit insgesamt sieben Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort. Einsatzleiter Kommandant Tobias Völker wurde durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützt. Ebenfalls war ein Rettungswagen zur Absicherung an der Einsatzstelle. Der Einsatz war nach etwa eineinhalb Stunden beendet.

Gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Der Markt Mömbris verkauft den hydraulischen Rettungssatz der FF Schimborn:Rettungssatz Schimborn web

Weber Rettungssatz mit Aggregat aus dem Jahr 2012
Spreizer: SP60
Schere: RSX200-107
Zylinder 1: RZT2-1500
Zylinder 2: RZT2-775

Preis: VB

Anfragen bitte an KBI Frank Wissel (Tel. 0160 8341877) oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bei dem MTA Basismodul in Haibach mit Start am 07.08.2020 sind noch 3 Plätze frei, diese können einfach über das Buchungsportal der Lehrgangsverwaltung gebucht werden.

Der Markt Stockstadt erhält für den Erweiterungbau des Gerätehauses der FF Stockstadt mit zusätzlichen Lagerflächen die Zusage auf Förderung eines darin enthaltenen Stellplatzes.

Der Markt Großostheim erhält für einen neuen Mannschaftstransportwagen (MTW) für die FF Wenigumstadt die Zusage auf Förderung. Der neue MTW ersetzt ein vorhandenes Mehrzweckfahrzeug. 

Der Markt Schöllkrippen erhält für ein neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 für die FF Schöllkrippen die Zusage auf Förderung. Das neue HLF 20 ersetzt ein vorhandenes Löschgruppenfahrzeug LF 16/12.  

Der Kampf gegen die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Mit Blick auf eine mögliche zweite Corona-Welle, aber auch eine andere Pandemie in der Zukunft, arbeitet Bayern weiter intensiv für einen bestmöglichen Schutz der Bevölkerung. Der Gesundheitsschutz hat dabei immer Priorität. Entscheidend für die Eindämmung und Bekämpfung einer Pandemie ist unter anderem die Verfügbarkeit von medizinischem Schutzmaterial. Die Erfahrungen der letzten Monate haben deutlich gemacht, dass dies zu einer großen Herausforderung werden kann. Für die Bedarfsträger, wie Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime, kann die Beschaffung nahezu unmöglich werden, wenn Lieferketten ganz oder zeitweise abbrechen. Der Ministerrat hat deshalb den Aufbau eines Bayerischen Pandemiezentrallagers beschlossen. Mit diesem strategischen Grundstock kann in künftigen Krisensituationen konsequent und schnell gehandelt werden.

Das Bayerische Pandemiezentrallager garantiert die Versorgung der medizinischen und pflegerischen Bedarfsträger in pandemischen Krisensituationen mit der notwendigen Persönlichen Schutzausrüstung. Bereits bei der ersten Corona-Infektionswelle im Frühjahr hatte der Freistaat die Aufgabe der Beschaffung medizinischen Materials in großem Umfang für die Bedarfsträger übernommen. Das diente der Unterstützung im medizinischen und pflegerischen Bereich sowie im Rettungsdienst, in der Gefahrenabwehr und in der Öffentlichen Sicherheit.

Das Bayerische Pandemiezentrallager wird folgende Schutzausrüstung mit einem Lagerwert von rund 300 Mio. Euro enthalten:

  • • 42,6 Mio. OP-Masken,
  • • 12,6 Mio. Pflegekittel/OP-Kittel,

  • • 10 Mio. FFP2-Masken und 2,1 Mio. FFP3-Atemschutzmasken als partikelfiltrierende Halbmasken,
  • • 3,6 Mio. Schutzanzüge verschiedener Schutzstufen,
  • • 190 Mio. Infektionshandschuhe,
  • • rd. 750.000 Augenschutzbrillen.

Zur Berechnung der vorzuhaltenden Mengen an persönlicher Schutzausrüstung wurde die Zahl der bayerischen Meldefälle während der Corona-Pandemie zugrunde gelegt und auf die Ausbruchsschwere im deutlich stärker betroffenen Spanien hochgerechnet. Ausgehend davon wurde der Bedarf für sechs Monate ermittelt, um vorausschauend eine größtmögliche Sicherheit im Pandemiefall zu schaffen.

Der strategische Grundstock enthält zudem Desinfektionsmittel und Beatmungsgeräte. Auch bereits beschaffte CT-Geräte und Blutgas-Analysegeräte sollen in den Grundstock integriert werden. Die bereits beschafften Ausrüstungsgegenstände zur Ausstattung etwaiger Notunterkünfte sowie zur Durchführung von Reinigungs- und Infektionsschutzmaßnahmen werden ebenfalls Teil des Grundstocks.

Über den Standort des Bayerischen Pandemiezentrallagers wird zeitnah entschieden. Aktuell werden geeignete Grundstücke geprüft. Übergangsweise werden die bisherigen Lagerkapazitäten weiter genutzt.

Am letzten Wochenende fanden zwei Seminare zum Thema THL Pkw in Bessenbach statt - heute am Samstag, 18.07.2020 fand ein weiteres Seminar zu diesem Thema mit 26 Teilnehmern im Gerätehaus in Mömbris statt.

Die Teilnehmer kamen von den Feuerwehren Alzenau, Feldkahl-Rottenberg, Hemsbach, Dammbach, Kleinkahl, Mespelbrunn-Hessenthal, Heinrichsthal, Hofstädten, Johannesberg und Schimborn.

Nach einem Theorieteil konnte an 3 Stationen (Pkw stehend, auf der Seite und auf dem Dach) praktisch geübt werden. Hier wurden von den beiden Ausbilder der Firma Weber-Rescue viele Tipps und praktische Kniffe weiter gegeben.

Herzlichen Dank an die 26 Teilnehmer, dass sie sich an diesem Samstag haben ausbilden lassen, die FF Mömbris und die Ausbilder von Weber-Rescue.

RPZG3112

KBI Frank Wissel hat ab sofort eine neue Email-Adresse:

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Emails an die "alte" AOL-Adresse werden weiter geleitet

Vielen Dank!!

Auf Grund der Corona-Pandemie können die verschiedenen Jugendfeuerwehr-Wettbewerbe in diesem Jahr nicht oder nur vereinzelt stattfinden. Die Deutsche Jugendfeuerwehr hat daher schon entschiedenen, dass die Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange im nächsten Jahr auch für die Jugendlichen möglich ist, die eigentlich schon zu alt wären. Analog dazu hat das Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration, auf Bitte der JF Bayern hin, auch die Altersgrenzen der bayrischen Jugendfeuerwehrabzeichen entsprechend erweitert.

Bayrische Jugendleistungsprüfung

Im Jahr 2021 können Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit den Geburtsjahrgängen 2003-2006 die Bayrische Jugendleistungsprüfung erwerben. Ausnahmsweise können aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 auch Feuerwehrmitglieder des Geburtsjahrganges 2002 die Leistungsspange erwerben, sofern es ihnen im vergangenen Jahr nicht möglich war.

Wissenstest

Im Jahr 2021 können Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit den Geburtsjahrgängen 2003-2008 am Wissenstest teilnehmen. Ausnahmsweise können aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 auch Feuerwehrmitglieder des Geburtsjahrgang 2002 am Wissenstest teilnehmen, sofern es ihnen in 2020 nicht möglich war. Wir sind derzeit der Meinung die Abnahme des Wissenstestes im Oktober im Landkreis durchzuführen. Vermutlich jedoch in einer anderen Form. Weiter Infos dazu erhaltet Ihr zur gegebenen Zeit. Die Jugendwartversammlung  möchten wir nach derzeitigem Stand auch wie geplant am 10. September durchführen. Weiter Infos hierzu folgen durch den Kreisjugendfeuerwehrwart KBM Georg Thoma.

20200715 Verabschiedung Heinz 3

Am Mittwoch den 15.07.2020 musste die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, ihren Kameraden Heinz Walter, in den Feuerwehr Ruhestand verabschieden. Ganze 50 Jahre leistete er unermüdlichen Dienst bei seiner Feuerwehr. Zuerst kurze Zeit in Hörstein, seiner Heimatgemeinde. Dann viele Jahre in Karlstein – Großwelzheim und nach der Fusion zum 01.01.2014 auch weiter in der Feuerwehr Gemeinde Karlstein. Alleine in den 6 Jahren der Karlsteiner Wehr, hat er an hunderten von Einsätzen und Ausbildungen teilgenommen. Er war immer zur Stelle wenn der Melder Alarm schlug, es war für ihn eine Selbstverständlichkeit zum Einsatz zu gehen, egal bei welcher Meldung, egal zu welcher Tages-/Nachtzeit. Sehr oft und ohne auch nur eine Sekunde zu zögern, ging es in Richtung Gerätehaus, so bald die Wache rief! Am Mittwoch nun erreichte er, mit 65 Jahren, die gesetzliche Dienstaltersgrenze für Feuerwehrleute. Für uns sehr schade, denn unser Heinz war immer eine fest planbare Instanz beim ausrücken. In der Regel schaffte er es immer als Maschinist auf das erste HLF, er Verstand sein Handwerk, er wusste was zu machen war. Solche Leute brauchen wir, sie sind wichtige Bausteine einer jeden Wehr!20200715 Verabschiedung Heinz 4

Aber so einfach gehen lassen wollten wir ihn dann auch nicht, 45 aktive Kameraden, mehrere Jugendliche und auch altgediente Kameraden, insgesamt weit über 55 Feuerwehrleute, erschienen am Mittwochabend zur heimlich geplanten Verabschiedung und zum gratulieren. Plötzlich war Bewegung vor seinem Haus. Aus dem Wechselladerfahrzeug wurde eine Tribüne, an der Drehleiter wehte ein 6,50 Meter langes Banner. Die Straßen rundherum wurden gesperrt und all seine Feuerwehrfahrzeuge fuhren vor und verabschiedeten sich mit einem letzten Tatütata. Die Mannschaften stiegen aus und die Traube vor seinem Haus wurde, mit Abstand, immer größer. Sichtlich gerührt nahm er die „Parade“ zusammen mit seiner Frau und den Enkeln, ab. Als Geschenk erhielt er seinen Einsatzhelm, platziert auf einem Feuerwehrbeil an einem Holzbrett mit Erinnerungstafel. Seine Frau erhielt einen Blumenstrauß überreicht. Es folgte eine Gratulationsrunde sowie ein kleiner Umtrunk mit allen Beteiligten und den Nachbarn, die mit verwunderten Blicken natürlich auf die Straße kamen.

20200715 Verabschiedung Heinz 2

Heinz, noch einmal herzlichen Dank für alles was Du geleistet hast. 50 Jahre Dienst am nächsten, bedeuten 50 Jahre viel erleben und erfahren dürfen oder auch manchmal müssen. Wir, deine Kameraden, sind stolz auf Dich und deine Leistungen. Mögest Du ewiges Vorbild für viele von uns sein. DANKE

20200715 Verabschiedung Heinz

Gez. Andreas Emge
Kdt. Feuerwehr Gemeinde Karlstein

Die Gemeinde Waldaschaff sucht zum nächst möglichen Termin einen Hauptamtlichen Feuerwehrgerätewart (m/w/d) in Vollzeit.


Ihr Aufgabengebiet umfasst schwerpunktmäßig:

- Wartung, Pflege und Unterhalt der Fahrzeuge und Geräte

- Geräteprüfung und Instandhaltung

- Terminüberwachung und Wiederholungsprüfungen nach DGUV, Feuerwehrrecht, TÜV

- Betreuung und Unterhalt des Feuerwehrgerätehauses

- Unterstützung der Kommandanten

- Rufbereitschaft zum Winterdienst als Ergänzung zum Bauhof


Ihr Profil:

- Abgeschlossene Berufsausbildung, vorzugsweise in einem handwerklichen Elektro- oder KFZ-Elektrik / KFZ-Mechatronik Beruf

- Erfolgreiche Feuerwehrgrundausbildung (Truppführer) oder MTA-Abschlusslehrgang,

- abgeschlossene Feuerwehrlehrgänge als Gruppenführer, Maschinist für Löschfahrzeuge und Drehleiter, als Gerätewart, First Responder und als Atemschutzgeräteträger

oder die Bereitschaft diese Qualifikationen innerhalb von zwei Jahren nachzureichen.

- Erfüllung der gesundheitlichen Voraussetzungen. Tauglichkeit nach G26.3

- Besitz der Fahrerlaubnisklasse C, wünschenswert C/CE

- EDV-Kenntnisse in MS Office (Word, Excel)

- Teamfähigkeit und selbständiges Arbeiten

- Bereitschaft zur kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung

- Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten

- aktive Mitarbeit bei Feuerwehreinsätzen, -übungen, -und diensten während der Arbeitszeit

- aktive Mitgliedschaft bzw. Bereitschaft zur Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr

- Eigeninitiative, Kreativität und technisches Verständnis.


Es erwartet Sie eine anspruchsvolle und mit hoher Verantwortung verbundene Tätigkeit, welche nach den Grundlagen des TVöD vergütet wird. Schwerbehinderte Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.


Bei Interesse senden Sie bitte die Bewerbung, gerne auch per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) mit den üblichen Bewerbungsunterlagen bis spätestens 31.08.2020 an die Gemeindeverwaltung. Bei Fragen zur Stellenausschreibung steht Ihnen unser Geschäftsleiter Herr Kunkel unter der Telefonnummer 06095/9710-12 zur Verfügung.

Am Montag den 13.07.2020 besuchte die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Kleinkahl den Schaumtrainer in Mainaschaff. Als erste Ausbildungsgruppe nach der Corona Pause, freuten sich die Teilnehmer auf einen spannenden und informativen Abend. Ausbilder Joachim Taupp und sein Team begrüßten die Kameraden herzlich im Feuerwehrgerätehaus in Mainaschaff. Unter Einhaltung der aktuellen Corona – Vorschriften begann die Ausbildung mit einem Theorieteil. Bei diesem wurden Grundbegriffe erklärt und bereits vorhandenes Wissen aufgefrischt. Anschließend gab es einen Praxisteil, hier kam der Schaumtrainer des Landkreis Aschaffenburg zum Einsatz. Mit diesem kann mithilfe von Schaumrohren im Miniaturformat
umweltschonend und realitätsnah die Einsatzmöglichkeiten von Schaum demonstriert werden. Die Feuerwehrleute konnten die verschiedenen Schaumarten und Techniken an Modellen ausprobieren und bekamen vom Ausbilderteam Tipps, das Löschmittel effektiv und schnell einzusetzen. Schaum kommt vor allem bei Fahrzeug- und Industriebränden zum Einsatz.

Die Feuerwehr Kleinkahl besucht den Schaumtrainer jährlich um stets auf einem aktuellen Stand im Thema Schaumeinsatz zu bleiben und im Ernstfall schnell und professionell Hilfe leisen zu können. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei den Ausbildern bedanken und freuen uns auf den Besuch im nächsten Jahr.

2000

2001

2002

2003

Text: Tim Bathon (Öffentlichkeitsarbeit, FF Kleinkahl)
Bilder: FF Kleinkahl, FF Mainaschaff

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Bessenbach – Ein Unfall! Ein Auto liegt auf dem Dach, der Seite oder ist verformt. Wie befreit man nun möglichst schonend die verletzten Insassen? Das war die Herausforderung für die insgesamt 48 Teilnehmer am vergangenen Wochenende (11.-12.07.2020) in Bessenbach. Das Seminarwochenende von Weber Rescue wurde mit 5000€ der Raiffeisenbank Waldaschaff-Heigenbrücken unterstützt. Das Geld aus der regionalen Gewinnausschüttung der Gewinnsparen Lotterie kam so der Ausbildung der Spessartfeuerwehren zugute.20200712 THL PKW Weber Spessart 2web

Am Vormittag erhielten die Feuerwehrleute jeweils eine theoretische Auffrischung ihrer Kenntnisse. Nach dem Mittagessen ging es dann in drei Kleingruppen an die praktische Stationsausbildung. Hier führten sie zunächst die Erkundung um das verunfallte Fahrzeug durch. Die gewonnenen Ergebnisse wurden mittels Ölkreide direkt auf dem PKW festgehalten. Dieses improvisierte „Whiteboard“ erwies sich später als nützlicher Tipp, so konnte man während aller weiteren Maßnahmen immer wieder darauf zurückgreifen. Im Anschluss musste das Fahrzeug in seiner Lage stabilisiert werden, um ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen. Dazu muss man gegebenenfalls auch mal mit Gewalt am Fahrzeug nachhelfen, um sich Flächen für ein Abstützsystem zu schaffen. In einem weiteren Schritt öffneten die Teilnehmer einen Zugang für den inneren Retter. Dieser fungiert als Betreuer der verunfallten Person. Auch hier hatten die Ausbilder einen Tipp parat. So kann man einen verschlossenen Kofferraum auch mal sehr schnell mit einem Schraubenzieher öffnen. Auch beim Entfernen der Scheiben zeigten die Ausbilder kleine Tricks, wie man Verletzungen durch Glassplitter ganz leicht vermeiden kann. 

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Nun besprachen alle gemeinsam ihre Vorgehensweisen an den einzelnen Stationen und die Gruppen tauschten diese durch. Jetzt ging es ans Eingemachte, die tatsächliche Befreiung des Patienten. Hier staunten auch gestandene Feuerwehrleute nicht schlecht, wie leicht man beispielsweise mithilfe des Stab Fast Systems eine Lenksäule durch die Frontscheibe anheben kann. Auch kann man durch das Aufschneiden im Heckbereich des Fahrzeugs sehr zügig einen Patienten aus dem PKW befreien. Nach einer weiteren Besprechung wurde im letzten Schritt der patientenschonendste Zugang geschaffen. Dazu versuchten die Teilnehmer eine größtmögliche Öffnung des PKW zu erreichen. Hier zeigte sich auch das nicht alles mit Schere und Spreizer bewerkstelligt werden muss. Oft ist auch kleineres Werkzeug wie beispielweise eine Säbelsäge das Mittel der Wahl. Alle diese Übungen hatten immer die Uhr im Blick. Denn das Ziel ist den Patienten so schnell und schonend wie möglich, aus dem Fahrzeug und in das nächste Krankenhaus zu bringen. Abschießend gab es eine positive Feedback Runde und ein großes Lob an die beiden Ausbilder von Weber Rescue. So nahmen die Männer und Frauen aus den Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff, Bessenbach, Jakobsthal, Heinrichsthal, Heigenbrücken und Rothenbuch viele neue Eindrücke und auch die ein oder andere Idee für die örtliche Ausbildung mit.

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Besonderer Dank ergeht an die Feuerwehr Bessenbach für die Räumlichkeiten und die Bewirtung. Sowie an die Raiffeisenbank Waldaschaff-Heigenbrücken mit Ihren Vorständen Frau Neumann bzw. Herrn Schmitt und die Gewinnsparen Bayern, für die großzügige finanzielle Unterstützung der Ausbildung.20200712 THL PKW Weber Spessart 1web

Am frühen Samstagmorgen (11.07.2020) um 02:19 Uhr wurden die Feuerwehren Johannesberg und Mömbris (Drehleiter) zu einem Brandeinsatz in die Kapellenstraße in Breunsberg alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Bei Eintreffen der Feuerwehr befand sich ein Geräteschuppen in Vollbrand. Ein Nachbar hatte bereits erste Löschmaßnahmen mit einem Gartenschlauch unternommen. Die Flammen drohten auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Sofort wurden zwei Strahlrohre zur Brandbekämpfung in Stellung gebracht um das Feuer abzulöschen und ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Weiterhin musste die Einsatzstelle für die Löscharbeiten und spätere Brandursachenermittlungen der Polizei ausgeleuchtet werden.

Insgesamt waren die Feuerwehren sowie der Rettungsdienst mit mehr als 30 Kräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Ebenso war Kreisbrandinspektor Frank Wissel vor Ort um den Einsatzleiter Jochen Muckenschnabl zu unterstützen.

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

Feuerwehr im Einsatz

Die Feuerwehr-Dienstvorschrift 10 (FwDV 10) „Die tragbaren Leitern“ wurde am 8. Juli 2020 im Umlaufbeschlussverfahren vom Ausschuss „Feuerwehrangelegenheiten” des Arbeitskreises V der Arbeitsgemeinschaft der Innenminister und -senatoren der Länder (AFKzV) genehmigt und den Ländern zur Einführung empfohlen.

Die Aktualisierung der Feuerwehr-Dienstvorschrift 10 „Die tragbaren Leitern“ war notwendig geworden, da sich das Spektrum tragbarer Feuerwehrleitern um die Multifunktionsleiter erweitert hat und auf den Fotoaufnahmen der Dienstvorschrift noch die Feuerwehrtechnik und Schutzausrüstung der 1990iger Jahre dargestellt war.

Die vom AFKzV genehmigte Fassung steht hier LINK zum Download bereit.

Zu einem Brandeinsatz wurden die Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff am Donnerstag (09.07.2020) gegen 17.20 Uhr in den Krommenthalweg in Weibersbrunn gerufen.  

„Brand im Gebäude - Keller“ lautete die Alarmierung. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stieg dunkler Rauch aus dem Kellergeschoß auf. Die Bewohner hatten das Anwesen bereits selbstständig verlassen. Sie wurden durch die im Haus installierten Rauchwarnmelder auf das Brandgeschehen aufmerksam. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging in den Keller und hatte den Brandherd schnell gefunden. Die Waschmaschine war in Brand geraten. Die Feuerwehr löschte das Feuer ab und beförderte das qualmende Gerät ins Freie. Anschließend wurden weitere Nachlöscharbeiten durchgeführt. Parallel wurde das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter rauchfrei gemacht.

Zur Brandursache und Schadenshöhe kann Seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden. Die Feuerwehren waren mit rund 30 Einsatzkräfte darunter 12 Atemschutzgeräteträger unter der Leitung von Michael Böhmerl (stellv. Kommandant der Feuerwehr Weibersbrunn) im Einsatz. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandmeister Udo Schäffer vertreten. Von rettungsdienstlicher Seite war ein Rettungswagen vor Ort. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden. Der Feuerwehreinsatz war gegen 18:15 Uhr beendet. 

Feuerwehr im Einsatz

In den vergangenen Jahren hat die Einsatzhäufigkeit in Bereich der Vegetationsbrände bei vielen Feuerwehren zugenommen. Gerade die Großfeuer in Wäldern stellen die Feuerwehren und ihr Personal vor große Herausforderungen, denn die Einsätze dauern zum Teil tagelang an.

PSA-Beschaffung muss gemäß Einsatzspektrum erfolgen
Grundsätzlich hat die Stadt bzw. Gemeinde als Träger des Brandschutzes vor der Beschaffung der PSA eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, die die örtlichen Gegebenheiten und das Einsatzspektrum der Feuerwehr berücksichtigt. Die Vegetationsbrandbekämpfung in ihrer Vielfalt erfordert dabei ein besonderes Augenmerk. In der Regel müssen die Schutzmaßnahmen situativ an den vor Ort vorgefundenen Vegetationsbrand angepasst werden. Für einen Flächenbrand (Feldbrand) mit niedrigem Flammengang kommen ggf. andere Schutzmaßnahmen in Frage als bei einem Waldbrand, bei welchem die Einsatzkräfte beispielsweise mit Glut von oben, durch brennende Wipfel zu rechnen haben.

Schutz vor schädlichen Gasen und Partikeln
Bei Vegetationsbränden entstehen selbst bei Abwesenheit anderer Brandstoffe bereits einige Atemgifte wie CO, CO2, PAK oder Aromaten. Diese sind teilweise partikel- und teilweise gasförmig. Die Feuerwehrangehörigen sind vor dieser Gefährdung durch geeignete Maßnahmen zu schützen. Auf Grund einer notwendigen situativen Anpassung kommt den organisatorischen (z.B. taktische Aufstellung, Beobachtung des Rauches, Rückzugswege etc.) und den personenbezogenen Schutzmaßnahmen an der Einsatzstelle eine besondere Bedeutung zu. Oft vernachlässigt wird hierbei der Schutz der Atemwege. Je nach Situation vor Ort ist durch den Einsatzleitenden / Abschnittsleitenden zu entscheiden, welcher und ob Atemschutz notwendig ist, um effektiv vor den Gefahren durch Brandrauche und Brandgase zu schützen. Notwendig bedeutet dabei nicht zu wenig Schutz und nicht zu viel (belastenden) Schutz. Folgend eine Auswahl an Argumenten für und wider des in der Regel verfügbaren Atemschutzes:

Pressluftatmer

  • Schutz vor Brandgasen und Partikeln
  • Starke physische Belastung der Einsatzkraft
  • Eignungsuntersuchung nach § 6 Abs. 3 DGUV Vorschrift 49 UVV „Feuerwehren“ (G26.3) gefordert
  • Ausbildung nach FwDV 7 (Musterausbildungsplan als Anlage zur FwDV 7) gefordert
  • Mögliche Verwendung z.B. bei überschaubaren Einsätzen (kurze Zeitdauer) bzw. wenn kein anderer Atemschutz zur Verfügung steht

Vollmaske mit A2B2E2K2-P3-Filter („Feuerwehr-Filter“)

  • Schutz vor großem Spektrum an Brandgasen und Schutz vor Partikeln
  • Erschwerter Atemwiderstand, körperlich weniger belastend als Pressluftatmer
  • Einsatz nur bei ausreichend Luftsauerstoff und unter Beachtung der Einsatzgrenzen
  • Eignungsuntersuchung nach § 6 Abs. 3 DGUV Vorschrift 49 UVV „Feuerwehren“ (G26.2) gefordert
  • Ausbildung nach FwDV 7 gefordert (Ausbildungsordnungen müssen i. d. R.erstellt werden)
  • Mögliche Verwendung z.B. bei niedrigem Flammengang bzw. bei Ausschluss von Funkenflug / starker Flockenbildung

Halbmaske FFP2 / FFP3

  • Schutz vor Partikeln, kein Schutz vor Brandgasen
  • Erschwerter Einatemwiderstand, körperlich weniger belastend als Pressluftatmer
  • Empfehlung zur FFP3 Maske, da Schutz vor Krankheitserregern wie Viren, Bakterien und Pilzsporen sowie Schutz bis zum 30-fachen des Arbeitsplatzgrenzwertes
  • Eignungsuntersuchung nach § 6 Abs. 3 DGUV Vorschrift 49 UVV „Feuerwehren“ (G26.1) ist gemäß Arbeitsmedizinischer Regel (AMR 14.2) nicht erforderlich, wenn die Maske weniger als 30 Minuten pro Tag getragen wird.
  • Theoretische und praktische Unterweisung zum Tragen von Filtergeräten nach Abschnitt 3.2.4.2 DGUV Regel 112-190 „Benutzung von Atemschutzgeräten"
  • Mögliche Verwendung z.B. bei niedrigem Flammengang oder bei Nachlöscharbeiten (kalte Einsatzstelle)


Anpassung der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) an die Witterungsbedingungen
Bei der Vegetationsbrandbekämpfung kann Sommerhitze dazu verleiten, im T-Shirt die Brandbekämpfung durchzuführen.
Die Feuerwehrschutzkleidung ist so zu wählen, dass auch Gefährdungen durch Unterkühlung, Überhitzung oder durch sonstige klimatische Verhältnisse vermieden werden. Dies kann dazu führen, dass die Feuerwehrschutzkleidung jahreszeitabhängig zu variieren ist oder mehr Pausenphasen und kürzere Einsatzzeiten zu organisieren sind. In den heißen Sommern, wie sie sich in den vergangenen Jahren gezeigt haben, ist es nicht ausreichend, den Feuerwehrangehörigen lediglich die drei- oder vierlagige PSA für die Innenbrandbekämpfung zur Verfügung zu stellen. Dies stellt i. d. R. eine unnötige Belastung der Einsatzkräfte dar. Es kann bei langanhaltenden Einsätzen zu einem Hitzestau im Körper kommen. Zudem ziehen die Feuerwehrangehörigen diese Schutzbekleidung erfahrungsgemäß am Einsatzort aus, um einer Überhitzung entgegenzuwirken. Damit ist die Schutzwirkung der PSA quasi ausgeschaltet. Es ist zu empfehlen, Feuerwehrschutzbekleidung zu wählen, die eine gute Atmungsaktivität aufweist und eine geringe Belastung der Einsatzkräfte darstellt. Das könnte z.B. eine Schutzkleidung nach HuPF Teil 2 und 3 oder eine Schutzkleidung mit geringen Leistungsstufen nach DIN EN 469 sein.

Bei der Auswahl der Kleidung leistet die DGUV Information 205-014 „Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung für Einsätze der Feuerwehr“ gute Unterstützung. Die Auswahl der PSA basiert auf einer Gefährdungsbeurteilung. Für Flächen- und Waldbrände gibt es hier derzeit keine eigene Rubrik in der DGUV Information, aber eine gute Basis für die dafür erforderliche PSA ist z.B. die Kleidung mit der Kurzbezeichnung PSA 11 für die Brandbekämpfung BBK 1 (Brandbekämpfung im Freien).

Weitere PSA
Der Feuerwehrschutzhelm mit Visier und Nackenschutz ist in der Regel bei Vegetationsbrandbekämpfung zu tragen. Er schützt vor UV-Einstrahlung, vor Gefahren von oben bei beispielsweise der Waldbrandbekämpfung und vor aufgewirbelten Feststoffen durch den Löschstrahl. Feuerwehrschutzschuhwerk schützt vor Umknicken auf dem unebenen Waldboden. Zudem stellt dieses einen Hitzeschutz bei heißen Bodenflächen dar. Ergänzend ist UV-Schutz-Creme zu nutzen, um die Wirkung von UV-Strahlung zu verringern.

Verantwortung derFührungskräfte vor Ort
Die vor Ort eingesetzten Feuerwehr-Führungskräfte müssen sich ihrer Verantwortung für die ihnen unterstellten Feuerwehrangehörigen bewusst sein. Die Pflicht zur Fürsorge und zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit gegenüber den Einsatzkräften muss beachtet werden. Hierzu zählen unter anderem die rechtzeitige Ablösung der Einsatzkräfte, ausreichende Pausen, wirksame Hygiene, Verpflegung und die situative Wahl einer angepassten persönlichen Schutzausrüstung.

Die DGUV Information 205-014 „Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung für Einsätze der Feuerwehr“ kann über die Feuerwehr-Unfallkassen als gedruckte DIN A4-Broschüre oder als PDF-Download bezogen werden. Der Download ist über die Homepage der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord oder bei der DGUV https://publikationen.dguv.de direkt möglich.

Literaturempfehlungen:

  • "Vegetationsbrandbekämpfung", 3. Auflage 2019, erschienen im Verlag ecomed SICHERHEIT
  • DGUV Information 2015-014 "Auswahl von persönlicher Schutzausrüstung für Einsätze der Feuerwehr"

Das Seminar Patientengerechte Unfallrettung aus Pkw am Samstag, 18.07.2020 in Mömbris findet - wie gelant - statt.

Die Teilnehmer bzw. die angemeldeten Feuerwehren sind auf der Homepage zu sehen.

Zur Verpflegung werden von der FF Mömbris für jeden Teilnehmer 4 Brötchern bereit gestellt.

Am 04.07.2020 konnte um 17:00 Uhr die neue Drehleiter DLA(K) 23/12, der neuen Versorgungs-LKW und der neue Vorwarnanhänger der FF Waldaschaff feierllich in Dienst gestellt und gesegnet werden.

Bürgermeister Marcus Grimm begrüßte zu Beginn der Veranstaltung alle geladenen Gäste und stellte die Besonderheiten sowie finanziellen Eckdaten der Anschaffung und Förderung der drei neuen Gerätschaften vor.

Pfarrer Thomas Augustin verglich in seiner Ansprache unter anderem das Wirken der Feuerwehr mit Gott: "Beide werde oft nur im Notfall wahrgenommen!" und sprach während der Fahrzeugweihe diesen sowie allen aktiven Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden seinen Segen aus.

Nach der kirchlichen Weihe der Fahrzeuge bedankte sich Dominik Allig, der als Vertreter der Firma Magirus anwesend war, für die reibungslose Abwicklung, sowie das entgegengebrachte Vertrauen der Beschaffer. Symbolisch übergab er den Schlüssel der Drehleiter an Kommandant Joachim Hoos.

Von der Firma Horizont, dem Hersteller des Vorwarnanhängers war Peter Rink anwesend. Er bedankte sich ebenfalls für die Zusammenarbeit und wünschte den Einsatzkräften mit dem Vorwarnanhänger noch mehr Sicherheit bei Ihren Einsätzen. Bei diesem Anhänger handelt es sich um ein Novum: Es ist der erste Vorwarnanhänger, welcher mit der staatlichen Förderung in Bayern beschafft wurde.

Dankesworte für geleistet Arbeit gab es im Anschluss auch von der Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach, welche diese auch im Namen der anwesenden Landtagsabgeordneten Martina Fehlner übermittelt. Sie betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes, vor allem die der Feuerwehr in Bezug auf die Waldaschaffer Wehr mit den rund 350 Einsätzen im Jahr.

Landrat Dr. Alexander Legler merkte an, dass diese neuen Fahrzeuge in erster Linie nicht für die Feuerwehr, sondern für alle Bürger ein Gewinn ist. Ihm sei es eine Herzensangelegenheit, dass die Feuerwehr in allen Bereichen für den Ernstfall bestens gerüstet ist.

Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer fügte hinzu, welchen wichtigen Stellenwert die Feuerwehr Waldaschaff auch im Landkreis habe und wies schon auf die nächsten Meilensteine mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses sowie einem weiteren hauptamtlichen Mitarbeiter der Wehr hin.

Erster Kommandant Joachim Hoos bedankte sich am Ende noch einmal bei allen Mitwirkenden und enthüllte eine kleine Besonderheit an Drehleiter und des Versorgungs-LKW: Beide Fahrzeuge haben einen Namen erhalten. Die Einsatzfahrzeuge wurde nach den ehemaligen, bereits verstorbenen Kommandanten Norbert Belz (Kommandant: 1969 - 1988) und Roland (Rolli) Brehm (Kommandant: 1988 - 1994) benannt. Zu den Namen kam ein kleines Symbol, zu welchen beiden eine besondere Verbindung hatten. Diese Zierte wurde von den jeweiligen Gattinnen der Ehrenmitgliedern enthüllt.

Musikalisch umrahmt wurde die Fahrzeugweihe von einem Quartet vom Musikverein Waldaschaff.

Aufgrund der aktuellen Corona Situation musste diese Veranstaltung im kleinen internen Rahmen und mit einer begrenzten Anzahl geladener Gäste sowie unter speziellen Auflagen stattfinden. Die Veranstaltung musste deshalb auch ohne eine Bewirtung stattfinden und wurde nach dem Festakt gegen 18:00 Uhr beendet.

Waldaschaff Einweihung 1

Waldaschaff Einweihung 2