







Du willst nicht nur zuschauen, sondern mit anpacken?
Feuerwehr ist Teamwork, Verantwortung und Gemeinschaft und vor allem: für viele der Einstieg in ein Ehrenamt, das wirklich etwas bewegt.
Ob Kinderfeuerwehr, Jugendfeuerwehr oder Einsatzdienst: Es gibt viele Wege, Teil der Feuerwehrfamilie zu werden. Vorkenntnisse? Nicht nötig. Was zählt, ist die Bereitschaft, gemeinsam anzupacken.
Vor wenigen Tagen konnte bei der Freiwilligen Feuerwehr Mespelbrunn-Hessenthal eine neue Kinderfeuerwehr gegründet werden. Heute, am 03. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, stehen ab 14 Uhr sowohl in Eichenberg als auch in Wenigumstadt die Gründungen neuer Kinderfeuerwehren an. Mit diesen drei Neugründungen von Kinderfeuerwehren stehen nahezu flächendeckend Kinderfeuerwehren bei den Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg den Kindern zum Einstieg in die Feuerwehr offen.
Passend zur aktuell laufenden Feuerwehraktionswoche: Schau heute in Eichenberg oder Wenigumstadt oder beim nächsten Termin bei deiner Feuerwehr vor Ort vorbei, lern die Menschen dahinter kennen und vielleicht heißt es schon bald auch für dich: Mitmachen statt nur zuschauen.
Die Freiwilligen Feuerwehr in Eichenberg und Wenigumstadt freuen sich auf einen regen Besuch ihrer Gründungsfeier.
(Bilder StMI)



Wie wir bereits ausführlich berichtet haben, fand am Samstag, den 26.09.2026, im Falkenbergtunnel im Verlauf der Bahnstrecke Aschaffenburg – Würzburg eine Großübung mit einem verunfallten und brennenden Zug statt.
Im Vordergrund steht natürlich bei der Berichterstattung zu einer Übung immer die angenommene Übungslage und die eigentliche Arbeit der überwiegend ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte. Die vielen Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst und weiteren Organisationen müssen während der Übung natürlich aber auch verpflegt werden.
Wie auch im Realeinsatz steht bei Übungen den Teilnehmenden auch eine Verpflegung und Versorgung zu und genau hier kommen die Logistik- und Versorgung der Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg ins Spiel. Eine zentrale Rolle bei dieser Aufgabe, insbesondere bei der Verpflegung von Einsatzkräften, spielen die Freiwilligen Feuerwehren Mömbris-Hutzelgrund und Unterafferbach.
Bei der gesamten Vorbereitung und Verteilung der Übungsverpflegung wurde großer Wert darauf gelegt, dass die einzelnen Abläufe und Schritte wie bei einem Realeinsatz durchgeführt und so beübt und damit auch überprüft wurden.
Bereits am Vorabend wurden Getränke, Wurst, Käse, Gurken und Obst abgeholt und vorbereitet.
Ab 06:00 Uhr belegten die beiden Feuerwehren aus dem Hutzelgrund und aus Unterafferbach insgesamt 1500 Brötchen und das in nur zwei Stunden.
Somit konnte wie geplant um 08:00 Uhr die Ausgabe für rund 180 Statisten, Pressebetreuer und Landratamtmitarbeiter im Wanderheim in Laufach-Hain starten.
Die übrigen, rund 500 Einsatzkräfte wurden schon vor Übungsbeginn versorgt. Hierfür standen an beiden Tunneleingängen, je ein Kühlwagen bereit.
Verpflegung in Zahlen gesamt:
- 60 Kästen Getränke
- 1500 Brötchen
- Wurst und Käse a 3 Scheiben pro Brötchen
- 10 kg Gurken
- 10 große Zwiebel
- 12 L Milch
- 3 kg Kaffee
- 180 Müsliriegel
- 180 Bananen
- 180 Äpfel
An der Übung beteiligten sich 36 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren Hutzelgrund und Unterafferbach, die nicht nur organisieren, schneiden, belegen, verpacken und ausgeben, sondern auch immer mit einem motivierenden Lächeln für ihre Mitmenschen da sind.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband bedanken sich bei den beiden Feuerwehren für die, wie immer, reibungslose Zusammenarbeit und die gute Versorgung aller Übungsteilnehmer.
(Quelle und Bilder FF Mömbris-Hutzelgrund)




In Verbindung mit der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim führen die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband ein Seminar über die Grundlagen der Aufzugstechnik und die Evakuierung von Aufzügen bei einer Störung im Feuerwehrhaus in Großostheim durch.
Die Einladung richtet sich an alle Feuerwehren, da die unterschiedlichsten Personen- und Lastenaufzüge überall zum Einsatz kommen und Einsätze mit Aufzügen für keine Feuerwehr heute im Regelfall mehr auszuschließen sind.
Das Seminar findet mit seinem Theorieteil am Freitag, den 06.11.2026 von 19:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr und mit seinem Praxisteil am Samstag, den 07.11.2026 von 8:00 Uhr bis ca. 15:30 Uhr statt.
In diesem Seminar werden insbesondere folgende Themen behandelt:
Theorie:
Verschiedene Aufzugsarten und deren Wirkungsweise
Besonderheiten und Unterschiede von Schacht- und Kabinentüren
Verhalten bei einer Evakuierung und die Evakuierung von Aufzügen
Praxis:
- Hydraulikaufzug - Benutzung und Bedienung
- Feuerwehraufzug - Benutzung und Bedienung
- Evakuierung von Aufzügen
Für die praktische Ausbildung ist die persönliche Schutzausrüstung erforderlich.
An diesem Seminar können maximal 14 Personen teilnehmen.
Die Teilnahmekosten an diesem Seminar betragen je Teilnehmer 20,00 €.
Das Seminar ist über die Lehrgangsverwaltung auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes (www.kfv-ab.de) ab dem 08.10.2026, 16:00 Uhr buchbar.

Am Mittwochabend, den 30.09.2026, nahm die Freiwillige Feuerwehr Schneppenbach an einer Aus- und Fortbildung am Schaumtrainer in Mainaschaff teil.
Hierfür machten sich die Teilnehmenden auf den Weg zur Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff. Dort wurde die Ausbildung an diesem Abend von einer Kameradin und drei Kameraden der Feuerwehr Mainaschaff durchgeführt.
Ein Dank gilt den Ausbildern in Mainaschaff und den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Schneppenbach, die sich die notwendige Zeit für diese wichtige Aus- und Fortbildung genommen haben.
(Quelle FF Schneppenbach und Bilder M. Bayer)




Am Montag, den 16.11.2026, ist ab 18:30 Uhr durch das Landratsamt Aschaffenburg die Beübung des Leuchtturmkonzeptes im gesamten Landkreis geplant. Im Rahmen dieser Übung werden die noch als Rückfallebene noch vorhandenen analogen Funktechniken in den einzelnen Feuerwehrhäusern sowie in den Führungsfahrzeugen überprüft.
Hierzu wird ein Funktionstest ab 18:30 Uhr durchgeführt.
Dauer der Funküberprüfung je KBM-Bezirk ca. 10 – 15 Minuten.
Folgender Ablaufplan ist vorgesehen.
ab 18:30 Uhr KBM Bezirk 2/1
ab 18.45 Uhr KBM Bezirk 2/2
ab 19:00 Uhr KBM Bezirk 2/3
ab 19:15 Uhr Gebiets-Kreisbrandmeister sowie Inspektoren im Bereich 2
ab 19:30 Uhr KBM Bezirk 3/1
ab 19.45 Uhr KBM Bezirk 3/2
ab 20:00 Uhr KBM Bezirk 3/3
ab 20:15 Uhr Gebiets-Kreisbrandmeister sowie Inspektor im Bereich 3
An diesem Tag sind alle analogen Funkgeräte in den Feuerwehrhäusern, den Führungsfahrzeugen, den Abschnittsführungsstellen, den beiden UG-ÖELS sowie der Fernmeldegruppe und den überörtlichen Führungsdienstgraden einzuschalten und von mindestens einer Person zu besetzen.
Durch die Kreiseinsatzzentrale wird dann jede Feuerwehr sowie Einheit einzeln im 4-m Funkangesprochen angesprochen und eine Funksprechprobe durchgeführt. 4-m Funkstellen, die in ihrem Zeitslot nicht angeprochen werden, melden aich zum Ende des des jeweiligen Zeitslots bei der Kreiseinsatzzentrale über Funk.
Bei Fragen steht Kreisbrandmeister Andreas Ullrich gerne zur Verfügung.

Am Montag, den 16.11.2026, ist ab 18:30 Uhr durch das Landratsamt Aschaffenburg die Beübung des Leuchtturmkonzeptes im gesamten Landkreis geplant. Hierbei soll überprüft werden, wie effektiv der Landkreis Aschaffenburg für künftige Schadensereignisse, insbesondere für flächendeckende Schadensereignisse wie z. B. ein großer Stromausfall, aufgestellt ist.
Die Übung beinhaltet u.a. in diesem Jahr folgende Punkte:
• Besetzung aller Feuerwehrhäuser als Leuchtturm
• Kommunikation zwischen Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg, den Abschnittsführungsstellen und den gemeindlichen Führungsstellen
• Überprüfung der Notstromeinspeisungen
• Überprüfung des Analogfunks als Rückfallebene (siehe gesonderten Hinweis zum Ablauf)
• Überprüfung der Relaisstellen Hahnenkamm, Geishöhe, Wiesen und Pfaffenberg
• Überprüfung der Satelliten Kommunikation
Im Vorfeld der Übung bittet das Landratsamt die ggf. bei den Kommune und den BOS-Einheiten vorhandenen Satellitentelefone mit der jeweiligen Telefonnummer an den Fachbereich 11 - Brand-, Katastrophen und Zivilschutz zu melden.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband bitte die Feuerwehren sich den Übungstermin vorzumerken und um eine rege Unterstützung, sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung der Übung.
Für weitere Auskünfte und Informationen zu der Übung seht der Fachbereich 11 - Brand-, Katastrophen und Zivilschutz im Landratsamt Aschaffenburg gerne zur Verfügung.

Am Mittwochabend, 30.09.2026, erfolgte, verbunden mit einer BOS-Schulung für die Drohnenpiloten der Feuerwehr Laufach, die Auslieferung der neuen Feuerwehrdrohne, einer DJI Matrice 4TD.
Die Schulung wurde von Drohne112.de durchgeführt. Der Anbieter ist auf die Aus- und Fortbildung von Drohnenpiloten bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben spezialisiert. Im Rahmen der gut fünfstündigen Schulung wurden praxisnah die Technik, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die taktische Einbindung von Drohnen in unterschiedliche Einsatzlagen erklärt.
Die Drohne der Feuerwehr Laufach dient der schnellen Luftaufklärung. Sie verfügt über hochauflösende Luftbildtechnik sowie eine Wärmebildkamera und ermöglicht eine rasche Erkundung und liefert wichtige Lagebilder in unübersichtlichen Einsatzlagen. Die gewonnenen Informationen können per Funk in das Mehrzweckfahrzeug oder eine Einsatzleitung übertragen werden. Zusätzlich ist die Drohne mit einem Lautsprecher und einem Scheinwerfer ausgestattet.
In den kommenden Wochen und Monaten steht die Schulung und Ausbildung der Mannschaft der Feuerwehr Laufach auf dem Programm. Alle Piloten verfügen über mindestens den EU-Kompetenznachweis A1 / A3 sowie eine mehrstündige Einweisung und entsprechende Trainingsflüge.
Die Anschaffung erfolgte durch den Feuerwehrverein Laufach. Die offizielle Übergabe und Indienststellung sind für das Frühjahr 2027 geplant.







Text und Bilder: Feuerwehr Laufach
Anlässlich der feierlichen Einweihung der neuen Rettungswache in Heimbuchenthal hat der IMS Rettungsdienst eine Spende in Höhe von 800 Euro an die Kinder- und Jugendfeuerwehr Heimbuchenthal übergeben.
Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren ist ein Rettungswagen des IMS Rettungsdienstes fest in Heimbuchenthal stationiert. Am 4. Juni 2026 konnte schließlich die neu errichtete Rettungswache im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung offiziell eingeweiht und in Betrieb genommen werden.
Rund um die Einweihung erwartete die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Bei einem Tag der offenen Tür bestand die Möglichkeit, die neue Rettungswache zu besichtigen und einen Einblick in die Arbeit des Rettungsdienstes zu erhalten. Darüber hinaus fand der landkreisweite „Reanimationsquickie“ statt. Interessierte konnten dabei wichtige Handgriffe der Wiederbelebung kennenlernen und selbst praktisch üben. Eine Fahrzeugausstellung verschiedener Hilfsorganisationen rundete das Programm ab.
Auch für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken sollten dabei einem guten Zweck zugutekommen. Insgesamt kamen auf diesem Weg 800 Euro zusammen. Der IMS Rettungsdienst entschied sich, den vollständigen Betrag an die Kinder- und Jugendfeuerwehr Heimbuchenthal zu spenden.
Mit der Spende unterstützt der IMS Rettungsdienst die wichtige Nachwuchsarbeit der örtlichen Feuerwehr. Gleichzeitig unterstreicht die Spendenübergabe die enge Verbundenheit mit den Hilfsorganisationen vor Ort und der Gemeinde Heimbuchenthal.
Die Feuerwehr Heimbuchenthal bedankt sich herzlich beim gesamten Team des IMS Rettungsdienstes sowie bei allen Beteiligten, die zum Gelingen der Veranstaltung und damit auch zur Spendensumme beigetragen haben.
Die Feuerwehr freut sich auf die weitere gute Zusammenarbeit und eine weiterhin gelebte Kameradschaft zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst.
