

Am Samstagabend (13.06.2026) wurde die Freiwillige Feuerwehr Kleinostheim gegen 18.45 Uhr zu einem brennenden Schuppen in die Bahnhofstraße alarmiert.
Beim Eintreffen vor Ort konnte man eine Flammenbildung auf dem Dach der Gartenhütte feststellen. Mit einem C-Rohr und einem Trupp unter Atemschutz wurde umgehend die Brandbekämpfung begonnen, die auch schnell zum Erfolg führte. Im Anschluss wurde die Gartenhütte nochmals mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Dem Einsatzleiter Benjamin Withauer (Zugführer der Feuerwehr Kleinostheim) standen insgesamt 16 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen zur Verfügung. Kreisbrandmeister Thorsten Frank unterstützte die Einsatzleitung.
Der Rettungsdienst war mit einem Fahrzeug zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort.
Der Verkehr der angrenzenden Bahnlinie wurde nicht beeinträchtigt.
Der Einsatz war gegen 19:30 Uhr beendet.
Bilder: Feuerwehr Kleinostheim



Am Samstagmorgen (13.06.2026) gegen kurz nach 09:00 Uhr wurden die Feuerwehren Karlstein und Kahl zu einer Industriefirma in Karlstein an der Zeche Gustav alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte brannten ca. 25 Paletten mit Akkus im Außenbereich in voller Ausdehnung. Durch das schnelle Eingreifen konnte ein Übergriff auf weitere Lagerteile und Gebäude verhindert werden.
Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig auf aufwendig. Die Akkus mussten in diversen Containern transportiert und mit Wasser geflutet werden, um ein Rückzünden im Nachgang zu verhindern. Hierfür wurde auch der landkreiseigene Teleskoplader aus Großostheim nachalarmiert und eingesetzt. Die Arbeiten wurden unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Insgesamt kamen neun Atemschutzgeräteträger-Trupps zum Einsatz. Hierbei unterstützte das Personal mit dem Abrollbehälter Atemschutz der Feuerwehr Großostheim mit weiteren Geräten.
Im näheren Umfeld der Einsatzstelle wurden durch das Mess- und Erkundungsfahrzeug der Feuerwehr Stockstadt mehrere Luft-Messungen durchgeführt. Eine Gefahr konnte durch die Messgeräte der Feuerwehr nicht festgestellt werden.
Einsatzleiter Marco Henning (Stv. Kommandant der Feuerwehr Gemeinde Karlstein) konnte auf ca. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Karlstein, Kahl, Stockstadt, Großostheim und Mömbris-Hutzelgrund zurückgreifen. Seitens der Kreisbrandinspektion unterstützte Kreisbrandinspektor Georg Thoma den Einsatzleiter.
Im Verlauf des Einsatzes wurde durch die Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund mit der Logistik und Verpflegungskomponente des Landkreises die Einsatzkräfte vor Ort mit Getränken und Essen versorgt.
Der Rettungsdienst war unter der Leitung von Pino Giuffrida (Johanniter) mit einem RTW und einem Fahrzeug der UG-Rett des Rot-Kreuz Kahl zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. Verletzt wurde niemand.
Bilder: Kreisbrandinspektion Aschaffenburg





Bei der Kollision wurden zwei Personen verletzt, darunter auch ein Kind. Die Verletzten wurden durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Die Feuerwehr unterstützte die Maßnahmen an der Einsatzstelle, sicherte den Unfallbereich ab und stellte den Brandschutz sicher. Darüber hinaus wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Fahrbahn von Trümmerteilen gereinigt.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es im Bereich der Unfallstelle zu Verkehrsbehinderungen.
Neben der Feuerwehr waren der Rettungsdienst sowie die Polizei im Einsatz.
𝘛𝘦𝘹𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘉𝘪𝘭𝘥𝘦𝘳: 𝘍𝘳𝘦𝘪𝘸𝘪𝘭𝘭𝘪𝘨𝘦 𝘍𝘦𝘶𝘦𝘳𝘸𝘦𝘩𝘳 𝘎𝘰𝘭𝘥𝘣𝘢𝘤𝘩



Innenminister Herrmann, Generalleutnant Bodemann, Vizepräsident des Landkreistags Dr. Bär und der Präsident des Landesamts für Bevölkerungsschutz Zacher zu den aktuellen Herausforderungen im Bevölkerungsschutz und der Zivilen Verteidigung - Klare Vorgaben und tragfähige Finanzierungsvereinbarungen seitens des Bundes nötig
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am 12.06.2026 zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Bundeswehr in der Pionierschule in Ingolstadt alle bayerischen Landrätinnen und Landräte sowie alle Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. An der Veranstaltung waren auch Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, der Rettungs- und Einsatzorganisationen, der Bayerischen Staatskanzlei, der Regierungen sowie der Bayerischen Polizei beteiligt. Bei einer im Rahmen der Tagung stattfindenden Pressekonferenz informierte Herrmann zusammen mit dem Stellvertreter des Befehlshabers des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr und Kommandeur Territoriale Aufgaben, Generalleutnant André Bodemann, dem Vizepräsidenten des Bayerischen Landkreistags, Landrat Dr. Oliver Bär, und dem Präsidenten des Bayerischen Landesamts für Bevölkerungsschutz, Wolfgang Zacher, über die aktuellen Herausforderungen im Bereich des Bevölkerungsschutzes und der Zivilen Verteidigung.
Herrmann fordert klare Bundesverantwortung
Joachim Herrmann: „Bei der heutigen Veranstaltung werden die Landräte und Oberbürgermeister auch von Generalleutnant Bodemann über die verteidigungspolitische Lage in Mitteleuropa informiert und über die Erwartungen der Bundeswehr an die Kommunen. Außerdem geht es um Themen wie den flächendeckenden Sirenenausbau und mehr Ausstattung mit notwendigen Einsatzfahrzeugen und Gerät. Bei aller Anstrengung ist aber auch klar: Den Takt in der Zivilen Verteidigung muss der Bund vorgeben! Er verfügt über die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz in Verteidigungsfragen und muss zentral steuern, koordinieren und die rechtlichen Rahmenbedingungen aktualisieren. Es braucht klare Vorgaben und tragfähige Finanzierungsvereinbarungen. Das ist die Basis für die operative Umsetzung durch Länder und Kommunen.“ Die Innenministerkonferenz hält laut Herrmann Investitionen des Bundes in Höhe von mindestens 20 Milliarden Euro für notwendig.
Städte und Gemeinden als Schlüssel für Deutschlands Sicherheit
André Bodemann: „Die Verteidigung Deutschlands ist eine gesamtstaatliche und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Staat, Wirtschaft und Gesellschaft müssen gemeinsam Vorsorge für den ,worst case‘ treffen. Nur als Team aus militärischen und zivilen Verantwortungsträgern ist die Aufgabe der Verteidigung unseres Landes, unserer Freiheit, von Demokratie und unserer Werte leistbar. Dabei kommt es auch und gerade auf die Städte und Gemeinden an.“
Sicherheit für alle: Kommunen als Schlüssel zur Zivilen Verteidigung
Dr. Oliver Bär: „Die sicherheitspolitische Lage zeigt klar: Zivile Verteidigung ist heute eine zentrale staatliche Aufgabe – und sie entscheidet sich vor Ort in den Landkreisen und Kommunen. Dafür brauchen wir klare Zuständigkeiten, moderne Strukturen und eine enge Einbindung der kommunalen Ebenen. Und es gelingt nicht ohne eine verlässliche Finanzierung. Denn nur starke Kommunen garantieren einen wirksamen Bevölkerungsschutz für die Menschen im Land.“
Neues Landesamt für mehr Handlungsfähigkeit im Katastrophenschutz
Wolfgang Zacher: „Die Handlungsfähigkeit des Freistaats Bayern für Lagen des Katastrophenschutzes und der Zivilen Verteidigung haben wir mit der Einrichtung des Landesamts für Bevölkerungsschutz im Innenministerium zum 15. April erhöht. Der Katastrophenschutz als Basis für Zivilschutzlagen soll hierdurch gezielt vorangebracht und auch operativ gestärkt werden. Neben der Ausstattung der weit überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Bevölkerungsschutz setzen wir auf eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten, einem Ausbau der Aus- und Fortbildung im Bevölkerungsschutz und regelmäßige Übungen.“
(Quelle und Bild StMI PM 182b vom 12.06.2026)
Dank der Förderung des Bayerischen Jugendrings aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales kann die JUGENDFEUERWEHR BAYERN im September 2026 wieder ein Seminar für Jugendsprecher*innen und Stellvertreter*innen anbieten:
Seminarinhalte:
- Aufgabenbereiche und Anforderungen Jugendsprecher*in
- die JUGENDFEUERWEHR BAYERN – wo, wieso, weshalb, warum?
- Jugendsprecher*in – warum?
- Grenzüberschreitungen im Jugendbereich
- Kooperative Abenteuerspiele
- Demokratie-Workshop
- Öffentlichkeitsarbeit – was muss ich wissen?
- und vieles mehr
Termin:
Samstag, den 12.09.2026 von 09:00 Uhr bis Sonntag 13.09.26 ca. 13:00 Uhr
Ort:
Jugendherberge Schweinfurt
Zielgruppe:
Jugendsprecher*innen und Stellvertreter*innen
Organisatorisch:
Das Seminar findet als Präsenzveranstaltung statt und wird mit einem Unkostenbeitrag von 10,-€ angeboten.
Abendprogramm, Übernachtung und Verpflegung sind frei. Fahrtkosten werden nicht übernommen.
Teilnehmerzahl:
Max. 20 Plätze
Anmeldeschluss:
31.07.2026
Weitere Informationen und die Anmeldung findet Ihr unter folgendem Link:
https://jf-bayern.de/kalender/detail/jugendsprecherseminar-2026
Die Jugendfeuerwehr Bayern freut sich auf ein spannendes Wochenende mit euch!
(Quelle Newsticker der Jugendfeuerwehr Bayern 09-2026)


Wir haben nachfolgende Lehrgangsplätze für euch im Angebot:
Lehrgangsart: Leiter einer Feuerwehr (online)
Lehrgangsdauer: 02.11. - 05.11.2026
Schulungsort: SFS Würzburg (online)
Lehrgangsart: Leiter des Atemschutzes
Lehrgangsdauer: 23.11. - 24.11.2026
Schulungsort: SFS Würzburg
Lehrgangsart: Die Drehleiter im THL-Einsatz (Tagesseminar)
Lehrgangsdauer: 02.09. - 02.09.2026
Schulungsort: SFS Regensburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter

