In der Nacht zum Dienstag meldeten mehrere Anrufer Rauch und Feuerschein auf dem Gelände eines Industriebetriebs in Karlstein. Um 00:07 Uhr wurde daher die Feuerwehr Karlstein mit dem Stichwort „B1 – im Freien – Rauchentwicklung“ in die Straße Am Sportplatz alarmiert.
Da sich die Notrufe in kurzer Zeit häuften, erfolgte bereits um 00:09 Uhr eine Stichworterhöhung auf „B4 – Gewerbe/Industrie – Industriegebäude“, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der Brand innerhalb oder unmittelbar angrenzend an einer Gewerbehalle entwickelte.
Im Zuge der Stichwortanpassung wurden außerdem die Feuerwehren Kahl, Mömbris und Großostheim, der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen, ein Fachberater des THW Alzenau sowie Vertreter der Kreisbrandinspektion an die Einsatzstelle alarmiert.
Nach dem Eintreffen der Karlsteiner Kräfte stellte sich die Lage weniger kritisch dar als zunächst angenommen: Im Außenbereich brannte aus bislang ungeklärter Ursache ein Container in voller Ausdehnung. Ein Trupp unter Atemschutz brachte das Feuer mit einem Löschrohr schnell unter Kontrolle. Die angrenzende Gewerbehalle war nicht betroffen. Aufgrund der Rauchentwicklung wurde der Zugverkehr auf der benachbarten Bahnstrecke kurzzeitig angewiesen, den Abschnitt mit erhöhter Vorsicht zu befahren.
Alle weiteren alarmierten Kräfte konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen. Die Einsatzleitung hatte der Kommandant der Feuerwehr Karlstein, Andreas Emge, inne. Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Georg Thoma sowie mehrere Kreisbrandmeister waren ebenfalls vor Ort. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

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Am Montag, 15. September 2025, fand die Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wasserlos statt. Auf der Tagesordnung standen turnusgemäß die Wahlen der Kommandanten.
Mit großer Mehrheit wurden Kommandant Matthias Amrhein sowie 1. Stellvertretender Kommandant Andre Höfler in ihren Ämtern bestätigt.
Erstmals in der Geschichte der Feuerwehr Wasserlos wurde zudem ein 2. Stellvertretender Kommandant gewählt: Jan Schlenkrich übernimmt dieses neue Amt und komplettiert damit die Führungsspitze.
Die Kreisbrandinspektion sowie der Kreisfeuerwehrverband gratulierten den Gewählten zur Wahl und wünschen viel Erfolg für die kommende Amtszeit.

Mit großer Trauer nimmt die Freiwillige Feuerwehr Heimbuchenthal Abschied von ihrem Ehrenkommandanten Herbert Hirsch, der im Alter von 81 Jahren verstorben ist.
In seiner über 60jährigen Mitgliedschaft übernahm er von 1976 - 1980 das Amt des stellvertretenden Kommandanten, bevor er 1980 in das Amt des Kommandanten gewählt wurde, das er bis 1991 bekleidete.
Für die großen Leistungen in seiner Amtszeit, zu denen unter anderem der Bau des neuen Feuerwehrhauses zählt, wurde er 1996 zum Ehrenkommandanten der FF Heimbuchenthal ernannt.
Nach seiner aktiven Zeit unterstützte er die Feuerwehr weiterhin, so war er bis kurz vor seinem Tod Mitglied der Vorstandschaft.
Die FF Heimbuchenthal verliert nicht nur einen Ehrenkommandanten, sondern auch einen Kameraden, Mentor und Freund, der das Feuerwehrwesen der Gemeinde entscheidend geprägt hat.
Die Beisetzung von Herbert Hirsch findet am Freitag, den 19.9.2025 um 14.30h auf dem Friedhof in Heimbuchenthal statt.
(Quelle und Bild: FF Heimbuchenthal)

Am Samstag, den 13. September 2025, fand in Kahl am Main der „Tag der Feuerwehr“ statt – ein Tag voller Gemeinschaft, Technik, Vorführungen und einem besonderen Höhepunkt: der offiziellen Weihe und Segnung des neuen Tanklöschfahrzeugs und Gabelstaplers.
Ab 15 Uhr konnten zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie Familien auf dem Gelände der Feuerwehr begrüßt werden. Dort wurden eindrucksvolle Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr geboten. An einem Feuerlöschtrainer konnte der richtige Umgang mit Handfeuerlöschern geübt werden. Die Fahrzeuge und die Ausrüstung standen zur Besichtigung bereit, und im Rauchzelt konnten Kinder und Erwachsene erleben, was es für einen Atemschutztrupp bedeutet, unter „Nullsicht“ ein Gebäude zu durchsuchen. Für die Kleinsten gab es Tret-Unimogs zum Herumfahren, eine Hüpfburg und weitere Aktivitäten.
Für das leibliche Wohl sorgten die Teams aus Küche und Getränkestand. Neben Kaffee und Kuchen, kalten Getränken und frisch zubereiteten Speisen lud vor allem das gute Wetter zum gemütlichen Beisammensein ein.
Um 16 Uhr folgte der Höhepunkt des Tages: die feierliche Indienststellung und Segnung des neuen Tanklöschfahrzeugs TLF 3000 sowie des neuen Gabelstaplers Linde H20. Neben Bürgermeisterin Julia Fischer und Landrat Alexander Legler waren auch Mitglieder des Gemeinderates und der Politik der Einladung gefolgt. Ebenso konnten Vertreter der Kreisbrandinspektion und benachbarter Feuerwehren begrüßt werden. Die Gottesdienstbeauftragten Christine Hieke und Beate Nase von der Pfarrei St. Margareta segneten das Tanklöschfahrzeug und den Gabelstapler für ihren künftigen Einsatzdienst.
Die Feuerwehr Kahl bedankt sich bei allen Gästen für ihren Besuch am Tag der Feuerwehr und für das damit verbundene Interesse am vielfältigen und wichtigen Aufgabenspektrum der Wehr.
Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr Kahl am Main











Am Samstag, den 13. September 2025, fanden sich 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen ihrer Modularen Truppausbildung (MTA) bei der Feuerwehr Daxberg ein, um das Spezialmodul Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung zu absolvieren.
Nach einer rund 90-minütigen theoretischen Grundlagenschulung folgte die mehrstündige praktische Ausbildung. Hier konnten die Feuerwehranwärterinnen und -anwärter wertvolle Kenntnisse und Fertigkeiten für den Ernstfall erwerben. Zu den Schwerpunkten gehörten:
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Eindämmung und Bekämpfung von Flächenbränden mit Handwerkzeugen
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Anlegen von Wundstreifen mit Handwerkzeugen
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Praktische Unterschiede zwischen den Feuerwehrschläuchen B, C und D
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Aufspüren, Freilegen und Ablöschen von Glutnestern im Schwarzbereich
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Einsatztaktik und Einsatzmethoden am brennenden Objekt
Erstmals kamen auch neue, durch den Kreisfeuerwehrverband beschaffte Ausrüstungsgegenstände für den Waldbrandeinsatz zum Einsatz. Dazu zählten unter anderem Schutzmasken, Schutzbrillen, Äxte sowie weitere Handwerkzeuge. So konnte ein breites Spektrum an praxisnahen Methoden und Hilfsmitteln vermittelt werden.
Ein herzlicher Dank geht an die Feuerwehr Daxberg für die Bereitstellung des Ausbildungsortes sowie an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihr Engagement. Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Moduls wurde ein weiterer wichtiger Baustein in ihrer Feuerwehrausbildung gelegt.
Am vergangenen Samstag, 13. September, fand im Feuerwehrhaus Alzenau das Seminar Großtierrettung statt. ComCavalo – Technische Großtierrettung schulte an diesem Tag 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Landkreis Aschaffenburg im Umgang mit Großtieren. Unter Anleitung eines erfahrenen Trainers für Technische Großtierrettung wurden verschiedene Szenarien praxisnah trainiert.






Die Feuerwehr Stockstadt am Main wurde am Sonntag, 14.09.2025, um 15:53 Uhr als zuständige Feuerwehr zu einem Bootsunfall in der Schleuse Kleinostheim gerufen. Dort war ein Boot in der Bootsschleuse beim Schleusen havariert und in der Folge gekentert. Kraftstoff und Öl traten aus und schwammen auf der Wasseroberfläche. In Abstimmung mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Main wurde durch die Feuerwehr das Boot gesichert und ein Vlies zum Aufsaugen des Öls in die Schleusenkammer eingebracht. Die Bergung des Bootes erfolgt am Montag durch das Wasser- und Schifffahrtsamt in Eigenregie. Personen wurden nicht verletzt.
Bildautor: Feuerwehr Stockstadt
Text: Pressesprecher Armin Lerch





