
Am Samstag, den 13.04.2024, stand der Geiselbacher Kinder- und Jugendwettkampf anlässlich des 5-jährigen Bestehens der Kinderfeuerwehr und des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr an. Die Feuerwehr Geiselbach-Omersbach durfte nicht nur Mannschaften aus dem Landkreis Aschaffenburg willkommen heißen, sondern auch die hessischen Nachbarwehren. Die Jugendlichen durften ihr Können bei mehreren Spielen wie Skilaufen, Stafette und Kuppeln von Saugschläuchen unter einsatzgetreuen Umständen an den Tag legen. Zu den Highlights gehörte der dunkle und vernebelte Geiselbacher Bauwagen, in dem Feuerwehrgegenstände zu ertasten waren, sowie die Station, bei der man den Spreizer auf eine vorgegebene Entfernung zu öffnen hatte. Für die Kinderfeuerwehr wurde eine Holzwand in Optik eines Hauses zur simulierten Brandbekämpfung aufgestellt, welche in kürzester Zeit gelöscht werden musste. Ebenso standen Geschicklichkeitsspiele auf dem Plan, wie Kugeln über mehrere Regenrinnen zu befördern, ohne dass diese den Boden berühren durften. Dabei wurden die Stationen mit viel Teamgeist und Spaß bestens absolviert.
Zu Besuch waren auch unser KBR Frank Wissel, KBI Georg Thoma, KBM Norbert Ries, sowie die Kreisjugendwartin Eva Freudenberg, welche den Teilnehmern im Namen der Feuerwehrinspektion herzlichst gratulierte. Zur Siegerehrung kam auch die Geiselbacher Bürgermeisterin Marianne Krohnen zu Wort und bedankte sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Geiselbach-Omersbach für die monatelange Planung und die erfolgreiche Ausrichtung des Wettkampfes.
Die Feuerwehr Geiselbach-Omersbach beglückwünschte die sechs Mannschaften auf dem Siegerpodest, die die 51 anderen Mannschaften hinter sich ließen.
Jugendfeuerwehr:
- Platz Westerngrund 1
- Platz Schneppenbach 2
- Platz Freigericht-Neuses 1
Kinderfeuerwehr:
- Platz Mömbris-Hutzelgrund 1
- Platz Linsengericht-Geislitz 2
- Platz Kleinostheim 2
Jeder Teilnehmer bekam noch eine Medaille als Andenken an den Wettkampf.
Die Feuerwehr Geiselbach-Omersbach bedankt sich bei dem Bauwagen Geiselbach für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und der Gemeinde Geiselbach für die Vorbereitung der genutzten Grünflächen. Ein herzlicher Dank geht selbstverständlich auch an die Helfer rund um den Wettkampf, sowohl bei der Planung als auch bei der Ausrichtung. Ohne all die Hilfe hätten sie diese Menge an Teilnehmern nicht bewältigen können!
Das Event wurde unterstützt und gefördert von der „Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Bilder: Tim Bathon und FW Geiselbach-Omersbach
Am Montagnachmittag und -abend führte das Sturmtief „Yupadee“ zu erhöhter Aktivität bei den Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. Zwischen 16:30 Uhr und 20:30 Uhr waren die Einsatzkräfte verstärkt gefordert, um wetterbedingte Einsätze abzuwickeln.
An verschiedenen Stellen im Landkreis mussten Feuerwehrkräfte umgestürzte Bäume entfernen, um die Verkehrswege freizumachen und potenzielle Gefahren zu beseitigen. Zudem waren sie damit beschäftigt, mehrere lose Gegenstände zu sichern, die aufgrund des starken Windes eine potenzielle Gefahr darstellten und teilweise abzustürzen drohten. Außerdem wurden Straßen gereinigt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Insgesamt wurden die Einsatzkräfte zu etwa 20 wetterbedingten Einsätzen gerufen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen haben die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg effektiv gehandelt und die Lage unter Kontrolle gehalten.
Bild: Michael Bott, FF Hörstein

Am Freitagabend, den 12.04.24, fand die Jahreshauptversammlung des Verein Feuerwehr Karlstein am Main e.V. statt. Vorsitzender Matthias Reisert konnte neben dem 1. Bürgermeister Peter Kreß und dem 2. Bürgermeister Dr. Günther Raffler knapp 90 weitere Besucher begrüßen.
Als erstes berichtete Kommandant Andreas Emge von über 232 Einsätzen und 50 Ausbildungen im Jahr 2023. Auf den Bericht hin folgten allgemeine Informationen zur Feuerwehr sowie Berichte aus den Ressorts Kinder- und Jugendfeuerwehr.
Vereinsvorsitzender Reisert berichtete im Wesentlichen von der abgeschlossenen Verschmelzung der drei Feuerwehrvereine Dettingen, Großwelzheim und Karlstein zu einem einzigen Verein. Kassier Martin Brendel stellte das Zahlenwerk des vergangenen Geschäftsjahres vor und erhielt für seine tadellose Kassenführung zusammen mit der übrigen Vorstandschaft die Entlastung.
Bürgermeister Peter Kreß bedankte sich bei allen anwesenden für deren Leistungen im ganzen Jahr, und erläuterte, dass die Gemeinde der Feuerwehr jegliche notwendige Unterstützung zukommen lasse, auch wenn dies aufgrund der gemeindlichen Finanzsituation teilweise nur verzögert gelänge.
Als letzter Punkt auf der Tagesordnung standen zahlreiche Beförderungen, da diese seit dem Beginn der Corona-Pandemie aufgeschoben waren. Insgesamt waren 66 Personen zu befördern:
Ernannt/Befördert wurden: 21 Personen zum Feuerwehrmann, 2 Personen zum Oberfeuerwehrmann, 4 Personen zum Hauptfeuerwehrmann und 1 Person zum Oberlöschmeister.
Dienstalterabzeichen bzw. Ehrungen erhielten: für 10 Dienstjahre 6 Personen, für 20 Dienstjahre 13 Personen, für 25 Jahre 8 Personen, für 30 Jahre 4 Personen, für 40 Jahre 11 Personen und eine Person für 50 Dienstjahre.
Matthias Reisert dankte allen anwesenden Personen für Ihren Besuch und schloss die Veranstaltung gegen 21:45 Uhr.

Beim Lehrgang "Absturzsicherung", der am 26.04.2024 in Schimborn beginnt, sind aktuell noch 3 Plätze frei.
Anmeldungen für diesen Lehrgang sind weiterhin über die Homepage möglich.
Seit dem gestrigen Sonntag hat unsere Homepage ein neues Design und ein neues, frischeres Aussehen.
Im Hintergrund wurde hier ganz viel Arbeit von Mike Steigerwald und Benjamin Weidinger geleistetet - sicherlich waren dies mehrere hundert Stunden.
Auch Sascha Rheker hat hier unterstützt.
Herzlichen Dank an Mike, Benjamin und Sascha für die tolle Arbeit.
Wir werden die Homepage jetzt noch weiter mit Informationen versehen. Wenn es Änderungswünsche gibt, dann könnt ihr uns diese gerne mitteilen.
In der vergangenen Woche wurden die freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg neben Brand- und Hilfeleistungseinsätzen auch zu medizinischen Notfällen alarmiert. Von insgesamt 4 alarmierten Reanimationen waren 3 erfolgreich.
Besonders erfreulich ist die erfolgreiche Wiederbelebung eines 19-jährigen Patienten, der ohne neurologische Ausfälle wieder ins Leben zurückgeholt werden konnte. Dieser Erfolg ist nicht zuletzt auf den schnellen Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators (AED) durch die Feuerwehr-Sanitäter zurückzuführen. Auch die Laienreanimation durch Passanten, die vor dem Eintreffen der Rettungskräfte begonnen wurde, half dem Patienten zu überleben.
Auf Drängen von Kreisbrandrat Frank Wissel wurde die flächendeckende Alarmierung der freiwilligen Feuerwehren bei lebensbedrohlichen Blutungen und Herzkreislaufstillständen im Landkreis Aschaffenburg im vergangenen Jahr eingeführt. Das Ziel dieser Maßnahme ist,das therapiefreie Intervall so gering wie möglich zu halten und lebensrettende Maßnahmen rasch einzuleiten. Dieser Schritt hat sich als maßgeblich für die schnelle und effektive Hilfeleistung in Notfallsituationen erwiesen.
Die freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg sind jederzeit bereit, um in Notfällen rasch und professionell Hilfe zu leisten. Da die Rettung von Menschenleben bei sämtlichen Feuerwehreinsätzen höchste Priorität hat, ist es nur folgerichtig, die Feuerwehr auch dann einzusetzen, um Leben zu retten, wenn primär kein Brand oder Unfallgeschehen vorliegt.
Symbolfoto von Sascha Rheker, Freiwillige Feuerwehr Albstadt

Am Samstag, den 13. April 2024, fand im Feuerwehrgerätehaus Schimborn die Abschlussprüfung der Modularen Truppausbildung (MTA) des Landkreises statt. Insgesamt nahmen 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren teil.
Die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus den Feuerwehren Schimborn, Schöllkrippen, Hemsbach, Mömbris-Hutzelgrund, Westerngrund, Alzenau, Hörstein, Haibach, Dammbach, Feldkahl-Rottenberg, Waldaschaff und Winzenhohl. In einer Kombination aus theoretischer und praktischer Prüfung demonstrierten sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse, die sie im Rahmen der Truppausbildung erworben hatten.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband bedanken sich bei allen, die zum Erfolg der Ausbildung beigetragen haben, und gratulieren den neuen Truppführern herzlich. Wir wünschen ihnen für ihre zukünftigen Einsätze alles Gute.
Am Sonntagmorgen, dem 14.04.2024, wurde die Feuerwehr Kahl am Main zusammen mit dem Kreisbrandinspektor (Georg Thoma) und dem Einsatzleiter Rettungsdienst (Florian Ewald - Malteser Hilfsdienst, Aschaffenburg) zu einer Vermisstensuche alarmiert. Zuvor war die Meldung bei der Polizei eingegangen, dass eine Seniorin aus einer Pflegeeinrichtung vermisst wird. Durch die Polizei wurden daraufhin die weiteren Suchmaßnahmen eingeleitet.
Treffpunkt für alle beteiligten Einheiten war das Feuerwehrgerätehaus in Kahl, von wo aus der Einsatz koordiniert wurde und eine enge Abstimmung zwischen Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr erfolgte. Für eine schnelle Absuche wurde zum einen die Drohne der Gemeinde Kahl eingesetzt, parallel wurde ein weiteres Suchgebiet dem Team Drohne der Feuerwehr Karlstein zugewiesen. Diese Maßnahme sollte die Vorlaufzeit für einen Einsatz von Rettungshunden überbrücken.
Dank eines glücklichen Umstandes konnte die Besatzung des Einsatzleitwagens zusammen mit Pflegekräften die vermisste Seniorin im nahe gelegenen Waldstück auffinden. Die Person wurde sofort durch Feuerwehr-Sanitäter bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Zusätzlich unterstützte die Feuerwehr bei der Rettung aus dem unwegsamen Gelände mit einer Schleifkorbtrage und Man-Power.
Nachdem die Vermisste dem Rettungsdienst übergeben wurde, konnte der gesamte Einsatz nach circa zwei Stunden beendet werden.
Fotos und Text: Marwin Stephan, stv. Pressesprecher, Freiwillige Feuerwehr Kahl




Am Samstag, den 13. April 2024, fand das diesjährige Grundseminar für neue Betreuerinnen und Betreuer einer Kinderfeuerwehr statt. Das Fachreferat Kinderfeuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg lud hierzu in das Feuerwehrgerätehaus Großostheim ein.
Pünktlich um 8:00 Uhr eröffnete Fachreferatsleiter Volker Hock das Tagesseminar und konnte 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Nach einigen organisatorischen Hinweisen referierte Armin Lerch von der Feuerwehr Stockstadt über das Thema Bildrechte und den Umgang mit neuen Medien. Anschließend erläuterte Volker Hock die wichtigen Aspekte der Rechtsgrundlagen und des Versicherungsschutzes.
Nach einer Frühstückspause stand der Spaß im Mittelpunkt. Sowohl im Schulungsraum als auch im Hof der Feuerwache hatten Aileen Stephan, Leonie Hock und Jürgen Abt, alle drei vom Fachreferat Kinderfeuerwehr, Spiele zur Förderung des Gruppenzusammenhalts vorbereitet. Einige Spiele erwiesen sich als herausfordernder als erwartet, doch alle Teilnehmer meisterten sie hervorragend. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Spiele speziell für die Anwendung in der Kinderfeuerwehr konzipiert sind.
Nach der Mittagspause standen noch vier Schulungseinheiten auf dem Programm. Tanja Knoth, ebenfalls vom Fachreferat, ging in ihrem Vortrag auf die Brandschutzerziehung ein und zeigte, wie diese in der Kinderfeuerwehr praktisch umgesetzt werden kann. Hierfür hatte sie umfangreiches Anschauungsmaterial vorbereitet.
Den Nachmittag rundete Volker Hock mit Vorträgen zu den Themen Didaktik bei Kindern, Unfallverhütungsvorschriften, die Gestaltung eines kindersicheren Feuerwehrhauses sowie die Planung von Gruppenstunden ab.
Gegen 16:30 Uhr endete ein informativer Seminartag, an dem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele neue Erkenntnisse und Ideen mit nach Hause nehmen konnten.
Bild und Text: KBM Volker Hock
