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Feuerwehreinsatz nach Verkehrsunfall in Alzenau

Am Donnerstagnachmittag (07.08.25) um 15:56 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Alzenau mit dem Alarmstichwort „Verkehrsunfall mit PKW“ in die Wasserloser Straße alarmiert. Auf Höhe der Einmündung zur Kirchbergstraße kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Kollision zweier Pkw, darunter ein Elektrofahrzeug.

Insgesamt befanden sich drei Personen, darunter auch ein Kleinkind, in den beteiligten Fahrzeugen. Der gleichzeitig mit der Feuerwehr eingetroffene Rettungsdienst – ein Rettungswagen aus der BRK-Rettungswache Alzenau – übernahm umgehend die medizinische Erstversorgung. Glücklicherweise konnten nach einem kurzen Gesundheitscheck alle Beteiligten unverletzt an der Einsatzstelle verbleiben.

Die Feuerwehr übernahm die Sicherung der Unfallstelle gegen Brandgefahr sowie die Verkehrsabsicherung. Das beteiligte Elektrofahrzeug wurde vorsorglich mit einem Emergency Plug stromlos geschaltet. Auslaufende Betriebsstoffe wurden abgestreut und aufgenommen. Nach dem Abtransport der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurde die Straße gründlich gereinigt.

Aufgrund der stadtfestbedingten Vollsperrung der Innenstadt musste durch die Feuerwehr eine weiträumige Umleitung eingerichtet werden, was zu einem erhöhten Personalbedarf führte.

Im Einsatz waren insgesamt 17 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen unter der Leitung des zweiten stellvertretenden Kommandanten Frank Lehrian.

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 07. August 2025

Feuerwehren fordern: Zivil- und Katastrophenschutz ist eine gemeinsame Aufgabe

DFV - Klare Strukturen, starke Ehrenamt-Förderung und abgestimmte Ressourcen notwendig

Zivil- und Katastrophenschutz kann nur gelingen, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen – das betont der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) angesichts der aktuellen organisatorischen wie finanziellen Herausforderungen. „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Bund, Länder, Kommunen, Hilfsorganisationen, Wirtschaft und Bevölkerung gleichermaßen einbindet“, erklärt DFV-Präsident Karl-Heinz Banse. Er stellt die sechs Kernforderungen des Deutschen Feuerwehrverbandes zum Zivil- und Katastrophenschutz klar.

Die Feuerwehren übernehmen hierin eine unverzichtbare Schlüsselrolle. Sie sind flächendeckend präsent – in Städten ebenso wie im ländlichen Raum. Sie kennen ihre Regionen, Strukturen und Risiken wie kein anderer und genießen tiefes Vertrauen in der Bevölkerung. Gleichzeitig können sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten flexibel auch in anderen Regionen einsetzen, wie etwa bei den Hochwassereinsätzen im Ahrtal oder in Süddeutschland. Diese regionale Verwurzelung kombiniert mit überregionaler Adaptionsfähigkeit macht sie zu unverzichtbaren Partnern im Bevölkerungsschutz.

1. Koordiniertes Fähigkeitsmanagement statt isolierter Maßnahmen
Die Feuerwehren fordern, das System des Bevölkerungsschutzes konsequent am Fähigkeitsmanagement auszurichten. Das bedeutet: Nicht nur Fahrzeuge und Geräte zählen, sondern klar definieren, welche Fähigkeiten in Krisenlagen bereitstehen müssen – von Hochwasserrettung bis Notstromversorgung. „Nur wenn alle Akteure ihre Fähigkeiten transparent machen und wir Doppelstrukturen vermeiden, können wir Ressourcen effizient nutzen“, betont Karl-Heinz Banse. Das geplante KRITIS-Dachgesetz zum Schutz kritischer Infrastrukturen unterstreicht die Bedeutung dieses Ansatzes: Resilienz und Sicherheit müssen ganzheitlich gedacht werden – mit abgestimmten Beschaffungen, gemeinsamen Standards und verbindlicher Zusammenarbeit.

2. Keine pauschalen Finanzforderungen – gezielte Investitionen statt Stückwerk
Die Feuerwehren wollen keine pauschalen finanziellen Forderungen aufstellen. Investitionen müssen dort erfolgen, wo sie im Rahmen des Fähigkeitsmanagements den größten Effekt bringen. „Das bedeutet: Weg von isolierten Einzelmaßnahmen, hin zu vernetzten Strukturen und abgestimmter Beschaffung“, so der DFV-Präsident.

3. Doppelbelastung verhindern: Transparenz und statistische Realität schaffen
Viele Einsatzkräfte engagieren sich mehrfach – etwa als Berufsfeuerwehrangehörige und in einer Freiwilligen Feuerwehr oder als Pflegekraft zusätzlich im Katastrophenschutz. Diese Doppelmitgliedschaften bergen zwei Risiken: erstens die Gefahr der Überlastung der Helferinnen und Helfer, und zweitens fehlende statistische Klarheit darüber, wie viele Einsatzkräfte im Ernstfall tatsächlich verfügbar sind. „Wir müssen wissen, wie groß unser handlungsfähiges Potenzial in der Realität ist. Ohne diese Transparenz laufen wir Gefahr, uns auf Zahlen zu verlassen, die in der Krise nicht tragfähig sind“, erklärt Banse.
 
4. Selbstschutz fördern: Bevölkerung für Krisen befähigen
Zivil- und Katastrophenschutz funktioniert nur, wenn die Bevölkerung selbst handlungsfähig ist. Deshalb unterstützen die Feuerwehren den Ausbau der Fähigkeit zur Selbsthilfe. Dazu gehört, bestehende Strukturen zu stärken – etwa an feuerwehrtechnischen Ausbildungszentren – und bereits vorhandene Ansätze wie praxisorientierte Brandschutzausbildung in Schulen auszubauen. „Wir müssen bei den Jüngsten beginnen und in allen Altersgruppen Kompetenzen vermitteln, damit die Menschen sich in Krisen selbst schützen und andere unterstützen können“, betont der DFV-Präsident.

5. Ehrenamt stärken: Rückgrat des Bevölkerungsschutzes sichern
Das Ehrenamt ist das Fundament des Zivil- und Katastrophenschutzes – mehr als 95 Prozent der Feuerwehrangehörigen in Deutschland leisten ihren Dienst freiwillig. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Wir müssen es konsequent fördern und rechtlich absichern – nicht mit Lippenbekenntnissen, sondern mit verbindlichen Rahmenbedingungen. Dazu gehören:

- Bessere Vereinbarkeit von Ehrenamt, Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitmodelle und klare Freistellungsregelungen.
- Rechtssicherheit und Absicherung für Einsatzkräfte, die im Dienst ausfallen oder Nachteile im Beruf erleiden.
- Gesellschaftliche Anerkennung, die über symbolische Wertschätzung hinausgeht, etwa steuerliche Vorteile, rentenrechtliche Berücksichtigung und Vergünstigungen.
- Neue Wege für das Ehrenamt: Neben aktiven Einsatzkräften müssen auch Zielgruppen wie Rentnerinnen und Rentner, Studierende oder Menschen mit berufsspezifischem Know-how stärker eingebunden werden – etwa in Ausbildung, Logistik, Krisenkommunikation.

„Wenn wir das Ehrenamt nicht mutig und innovativ stärken, droht uns ein schleichender Systemkollaps im Bevölkerungsschutz. Wir brauchen ein Update – jetzt“, fordert der DFV-Präsident.

6. Personelle Verfügbarkeit sicherstellen – auch für Spezialisten
Wie die Bemühungen um die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Katastrophenfall im geplanten Gesundheitssicherstellungsgesetz zeigen, sind verlässliche Strukturen entscheidend, um in Krisen auf ausreichend Personal zurückgreifen zu können. Für den Bevölkerungsschutz bedeutet das: Wir brauchen verbindliche Mechanismen, um genügend Einsatzkräfte und Spezialisten im Ernstfall verfügbar zu haben – von der Löschgruppe bis zum Experten für chemische, biologische, radioaktive und nukleare Gefahren. „Ohne klare Regelungen, auch mit Gesetzen, wie wir Personal im Krisenfall bündeln, riskieren wir gefährliche Lücken“, warnt Karl-Heinz Banse.

Hintergrund:
Die Forderungen des DFV basieren auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre, in denen Extremwetter, Pandemien und geopolitische Krisen die Belastungsgrenzen des Bevölkerungsschutzes deutlich gemacht haben. Gleichzeitig zeigen neue sicherheitspolitische Herausforderungen, Cybergefahren und hybride Bedrohungen, dass der klassische Zivilschutz ebenfalls neu bewertet und gestärkt werden muss. Zur aktuellen Debatte um Wehrpflicht und Pflichtdienste äußert sich der DFV nicht. Ein Pflichtdienst könnte jedoch auch den Feuerwehren zugutekommen, indem er zusätzliche personelle Ressourcen erschließt.

Weitere Informationen stehen im Positionspapier des Deutschen Feuerwehrverbandes zum Zivil- und Katastrophenschutz unter folgendem Link zur Verfügung: https://www.feuerwehrverband.de/fachliches/publikationen/positionspapier-zivil-und-katastrophenschutz/

DFV

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 07. August 2025

FEUERWEHR-LERNBAR NEWSLETTER AUGUST 2025


Newsletter 08 2025Updates: Modulare Truppausbildung (MTA)

In folgenden drei Bereichen warten Neuerungen auf Sie:

Grundsätze & Informationen

Diese Fachinformation dient als Übersicht und Information zu Abläufen und Zusammenhängen. Sie regelt Grundsätze zur Durchführung der MTA und gibt praxisnahe Hinweise und Empfehlungen.

Zur Fachinformation

Bild 1

Prüfungsfragen-Training

Im E-Learning können ab sofort alle Fragen der MTA Zwischen- und Abschlussprüfung im Vorfeld trainiert werden. Die Teilnehmenden erhalten sofort Feedback über Richtigkeit der Antworten und erkennen in welchen Themen noch Übungsbedarf besteht.

Zum Prüfungsfragen-Training

Bild 2


PSNV

MTA Basis 6.2 "PSNV" wurde grundlegend überarbeitet und ist ab sofort auf der Feuerwehr-Lernbar.Bayern abrufbar.

Zur PSNV

Bild 3

Bayerische Feuerwehrgesetz (BayFwG)

Die neue Fassung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes steht ab sofort auf der Feuerwehr-Lernbar.Bayern zur Verfügung. Ab September ist das Gesetz in Druckform bestellbar.

Rechtsgrundlagen & Organisation

BayFwg


Versandpause

Der Versand geht von 11. bis 31. August in die Sommerpause. Das Team der Feuerwehr-Lernbar wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Ausbildung und einen schönen Sommer!

Sommerpause
Feuerwehr-Lernbar.Bayern

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 07. August 2025

Alzenau feiert wieder - Stadtfest vom 08. bis 11. August

Bühne frei für gute Laune, leckeres Essen und jede Menge Action – am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: Alzenau verwandelt sich rund um den Marktplatz in eine bunte Feiermeile! Von Freitag bis Montag (08.–11. August) gibt's jede Menge zu entdecken: ein tolles Musikprogramm, Vergnügungspark, Foodstände und vieles mehr – hier kommt garantiert keine Langeweile auf.
 
𝗨𝗻𝗱 𝗸𝗹𝗮𝗿: 𝗗𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗲𝗶𝘄𝗶𝗹𝗹𝗶𝗴𝗲 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿 𝗔𝗹𝘇𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗻𝗱𝗿𝗶𝗻 𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗱𝗮𝗯𝗲𝗶!
 
🔥 𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗙𝗲𝘀𝘁𝘇𝘂𝗴 𝘇𝘂𝗺 𝗔𝘂𝗳𝘁𝗮𝗸𝘁
Los geht’s am Freitag (18:30 Uhr) mit dem legendären Festzug quer durch die Innenstadt – Start ist am Kindergarten Iglauer Straße, Ziel ist der Marktplatz. Die Freiwillige Feuerwehr Alzenau ist natürlich auch dabei – inklusive schicker Oldtimer und vieler engagierter Kräfte, die für einen sicheren Ablauf sorgen.
 
🍻 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿-𝗚𝗲𝘁𝗿ä𝗻𝗸𝗲𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗺𝗶𝘁 𝗕ü𝗵𝗻𝗲𝗻𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁
Wer Durst hat, kommt bei uns voll auf seine Kosten: Unser Getränkestand auf dem Marktplatz versorgt euch mit kühlen Drinks – perfekt zum Relaxen mit Blick auf die Showbühne. Das Beste: Mit jedem Schluck unterstützt ihr direkt unseren Feuerwehrverein – und damit auch die Kinder- bzw. Jugendarbeit und die aktive Mannschaft.
 
🦆 𝗘𝗻𝘁𝗲𝗻𝗿𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗮𝗵𝗹
Am Sonntag um 15 Uhr wird’s sportlich – beim kultigen Entenrennen des Rotary-Clubs. Wer seine Ente ins Rennen schickt, kann tolle Preise abstauben. Und keine Sorge: Am Ziel an der Kahlbrücke fangen unsere Feuerwehrleute jede Ente ein – sicher ist sicher!
 
🎆 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗿𝗸 𝘇𝘂𝗺 𝗙𝗶𝗻𝗮𝗹𝗲
Montagabend um 22:30 Uhr heißt’s dann: Kopf hoch! Die Burg wird in ein Lichtermeer getaucht – beim großen Abschlussfeuerwerk. Während ihr staunt, sorgt die Freiwillige Feuerwehr Alzenau im Hintergrund mit Fahrzeugen und Team für die nötige Sicherheit.
 
🚒 𝗘𝗶𝗻 𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲𝗿 𝗛𝗶𝗻𝘄𝗲𝗶𝘀 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗿 𝗦𝗮𝗰𝗵𝗲
Bitte parkt verantwortungsvoll – die Rettungswege müssen auch für große Einsatzfahrzeuge jederzeit frei bleiben. Danke!
 
𝗗𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗲𝗶𝘄𝗶𝗹𝗹𝗶𝗴𝗲 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿 𝗔𝗹𝘇𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗳𝗿𝗲𝘂𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝘂𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵 – 𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁 𝘃𝗼𝗿𝗯𝗲𝗶, 𝗳𝗲𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝘂𝗻𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁𝗳𝗲𝘀𝘁 𝘇𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝘀𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗘𝗿𝗹𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀!
 
Programm Stadtfest
 
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 07. August 2025

Feuerwehr Glattbach löscht brennendes Hybridfahrzeug

Am Mittwoch, den 06.08.2025 gegen 20:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Glattbach zu einem Fahrzeugbrand in der Straße Im Erlengrund alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Motorraum eines Hybridfahrzeugs, das zusätzlich mit einer Gasanlage ausgestattet war, bereits in Vollbrand.

Insgesamt rückten 20 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen aus, um den Brand zu bekämpfen. Zwei Atemschutztrupps nahmen umgehend die Löschmaßnahmen vor. Mit einem Schnellangriffsschlauch gelang es den Einsatzkräften, die Flammen rasch unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Objekte zu verhindern.

Im Anschluss wurde die Motorhaube mithilfe eines hydraulischen Rettungsspreizers geöffnet, um verbliebene Glutnester gezielt ablöschen zu können. Eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera bestätigte den erfolgreichen Löscheinsatz.

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet, das ausgebrannte Fahrzeug wurde an die Besitzer übergeben. Verletzt wurde niemand.

Bilder: FF Glattbach

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 07. August 2025

Fireboard Release 2.14 bringt zahlreiche Verbesserungen

Mit dem aktuellen Release 2.14 bringt Fireboard für Euch zahlreiche Verbesserungen, die den Einstieg in die Einsatzdokumentation und die tägliche Arbeit deutlich erleichtern.

Ein zentrales neues Feature ist der Startassistent. Dieser unterstützt beim schnellen Einstieg in die Einsatzdokumentation, indem er aktuelle Alarme auf einer Karte übersichtlich mit den wichtigsten Informationen darstellt. Ihr könnt direkt einen Alarm auswählen und die Dokumentation starten. Alternativ stehen Euch Eure Einsatzvorlagen zur Auswahl zur Verfügung – oder ihr könnt sie direkt mit Alarmdaten kombinieren, um noch effizienter zu starten. Zudem lässt sich im Startassistenten auswählen, ob man im klassischen Modus oder im neuen Tab-basierten Bearbeitungsmodus arbeiten möchte.

Der neue Tab-basierte Modus bietet eine moderne Alternative zur bisherigen Formularstruktur. Die einzelnen Formulare werden als Tabs dargestellt, können separat geöffnet oder aus dem Fenster gelöst werden. Auch die zentralen Druckfunktionen sind übersichtlich in der Tab-Leiste integriert. Der Modus ist bereits aus dem Remote-Formular bekannt und wurde nun vollständig in Fireboard integriert.
Der Alarmeingang wurde nun außerdem als eigener Tab im Formular Einsatzbasisdaten ergänzt. Das ermöglicht Euch eine noch einfachere und effizientere Übernahme von Alarmdaten in einen Einsatz.

Die Erfassung der Einsatzstärke wurde umfassend überarbeitet. Für Einsatzmittel kann die taktische Einsatzstärke gemäß den geltenden Dienstvorschriften erfasst werden. Sämtliche Berechnungen – sowohl für den Gesamteinsatz als auch für einzelne Abschnitte – wurden angepasst. Berichte, die Angaben zur Einsatzstärke enthalten, wurden entsprechend aktualisiert.

Einsatzmittel lassen sich jetzt noch übersichtlicher darstellen: In der Konfiguration kann jedem Einsatzmittel ein taktisches Zeichen zugewiesen werden. Diese Zeichen werden sowohl in der Einsatzmittelverwaltung, in der Einsatzübersicht sowie auf der Lagekarte angezeigt. So ist auf einen Blick ersichtlich, welche Mittel wo eingesetzt sind.

Neu ist auch die erweiterte Direktauswahl für taktische Zeichen: Der Auswahldialog in der Lagekarte enthält jetzt eine vollständige Liste aller Objekte, die bereits im Einsatz vorhanden sind und mit einem taktischen Zeichen sinnvoll darstellbar sind. Dazu gehören neben Einsatzmitteln auch Einsatzleitung, Einsatzabschnitte, Abschnittsleiter, Aufträge, Patienten, Ereignisse und Schäden. Diese Elemente können direkt zur Lagekarte hinzugefügt werden – ganz ohne nachträgliche Verknüpfung.

Auch im Bereich der Merkzettel gibt es hilfreiche Neuerungen: Das gleichnamige Formular wurde überarbeitet und zeigt nun alle im Einsatz angelegten Merkzettel gebündelt in einer gemeinsamen Ansicht. Eine strukturierte Liste sorgt für eine schnelle Navigation zwischen den einzelnen Einträgen.

Wichtig für die Nachvollziehbarkeit: Auch bereits abgearbeitete Merkzettel bleiben sichtbar und werden entsprechend als erledigt markiert. So bleibt der Überblick jederzeit erhalten – auch im Rückblick auf den Einsatzverlauf.

Alle weiteren Verbesserungen und technischen Details findet ihr im Changelog:
https://fireboard.net/changelog
 
Fireboard 2.14
Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 07. August 2025

Bundesweiter Warntag - Überprüfung der Systeme zur Warnung der Bevölkerung am 11.09.2025 um 11 Uhr

Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Systeme zur Warnung der Bevölkerung wird am Donnerstag, 11. September 2025, um 11 Uhr, eine Probealarmierung durchgeführt.

Hierfür werden die Sirenen mit dem Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“, einem einminütigen Heulton, im gesamten Landkreis Aschaffenburg ausgelöst. Zusätzlich werden über die Warn-App „NINA“ und "KATWARN" sowie mittels Cell Broadcast eine Probewarnung versandt.

Weitere Infos unter: BBK - bundesweiter Warntag

Warnung der Bevölkerung 1

 

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 07. August 2025

Verkehrsunfall in der Lärmschutzeinhausung Goldbach-Hösbach führt zu Vollsperrung der A3 – parallele Auslösung der Brandmeldeanlage

In der Nacht zum Donnerstag, den 07.08.2025 kam es in der Lärmschutzeinhausung der Autobahn A3 auf Höhe der Anschlussstelle Goldbach zu einem Verkehrsunfall, der eine kurzzeitige Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Frankfurt zur Folge hatte.

Gegen 00:46 Uhr ging über das eCall-System eines Mercedes ein automatischer Notruf bei der Integrierten Leitstelle ein – ein System, das bei einem Unfall eigenständig einen Notruf absetzt und dabei relevante Fahrzeug- und Standortdaten übermittelt. Gemeldet wurde ein Unfall in der Nordröhre der Tunnelanlage: Ein Pkw war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen die seitliche Betonwand geprallt. Das Fahrzeug wurde dabei stark beschädigt und kam erst nach einigen Metern zum Stehen.

Die alarmierten Feuerwehren sicherten die Unfallstelle umgehend ab, leuchteten sie aus und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf. Das verunfallte Fahrzeug wurde anschließend in den Auffahrtsbereich verbracht, sodass die Hauptfahrbahn bereits nach etwa 30 Minuten wieder freigegeben werden konnte. Die drei Insassen des Fahrzeugs wurden durch den Rettungsdienst untersucht, blieben jedoch glücklicherweise unverletzt.

Noch während der laufenden Maßnahmen kam es zur parallelen Auslösung der objekteigenen Brandmeldeanlage der Einhausung. Mehrere Melder in der Nordröhre schlugen Alarm. Eine umgehende Erkundung durch die Einsatzkräfte ergab keinen ersichtlichen Auslösegrund. Vermutet wird die Auslösung des Wärmesensorkabels durch einen direkt darunter stehenden Lkw. Die Anlage wurde nach Abschluss der Kontrolle über die Tunnelzentrale zurückgesetzt und der Einsatz damit beendet.

Dem Einsatzleiter Sebastian Rußmann, Feuerwehr Goldbach, standen rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hösbach, Goldbach, Laufach und Waldaschaff zur Verfügung. Unterstützt wurde er durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann sowie Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg.

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Text: Freiwillige Feuerwehr Goldbach, Fabien Kriegel
Bilder: Freiwillige Feuerwehr Goldbach / Freiwillige Feuerwehr Hösbach

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 07. August 2025

Hinweise zur geänderten DGUV Regel 105-049 zur Konkretisierung der DGUV Vorschrift 49 (UVV Feuerwehr)

Im Mai 2025 wurde die überarbeitete DGUV Regel 105-049 zur Konkretisierung der DGUV Vorschrift 49 (UVV Feuerwehr) herausgegeben. Die geänderte neue Version wurde hier bereits schon veröffentlicht.

Hier nochmals die aktuellen DGUV Regel 105-049 zum Downloaden:
DGUV_105-049_zur_Konkretisierung_der_UVV_Feuerwehr.pdf

Insbesondere möchten wir nochmals auf den geänderten Abschnitt "4.8 Dienst an und auf Gewässern" hinweisen:

Text der UVV Feuerwehr im § 22 Dienst an und auf Gewässern:
Besteht die Gefahr, dass Feuerwehrangehörige ertrinken können, muss der Unternehmer oder die Unternehmerin dafür sorgen, dass die Feuerwehrangehörigen geeignete Auftriebsmittel tragen. Ist dies nicht möglich, ist auf andere Weise eine Sicherung herzustellen.

Konkretisierung zum § 22 UVV Feuerwehr in der DGUV Regel 105-049:
Geeignete Auftriebsmittel sind Rettungswesten nach DIN EN ISO 12402 „Persönliche Auftriebsmittel“. Entsprechend der Gefährdungsbeurteilung ist der Typ auszuwählen. Für den Feuerwehrdienst sind Rettungswesten mit der Stufe 275 der Standard. Vom Standard Stufe 275 kann auf Stufe 150 reduziert werden, wenn sichergestellt ist, dass keine spezielle PSA (z. B. Feuerwehrüberjacke, Wathose) getragen werden muss.

Sind durch das Tragen von Auftriebsmitteln zusätzliche Gefahren zu erwarten (z. B. bei der Eisrettung), muss eine Sicherung auf andere Weise, z. B. durch Anleinen der Feuerwehrangehörigen, erfolgen.

Bei Einsätzen in fließenden Gewässern mit starker Strömung
● müssen geeignete Auftriebsmittel getragen werden,
● dürfen Leinen zum Halten nur vorgesehen werden, wenn Schnelltrenneinrichtungen verwendet werden.

In fließenden Gewässern ergeben sich in Abhängigkeit von den Fließgeschwindigkeiten Gefährdungen bei der Benutzung von Wathosen. Die Verwendung ist daher lagebezogen zu beurteilen.

Bei Einsätzen auf Booten sind keine Wathosen zu benutzen.


Daraus ist insbesondere abzuleiten, dass

1. Rettungswesten mit der Stufe 275 der Standard für den Feuerwehrdienst sind und alle anderen Rettungswesten mit einem reduzierten Auftrieb nur bedingt einzusetzen sind. Es wird angeraten zukünftig nur noch Rettungswesten mit der Stufe 275 für den Feuerwehreinsatz vorzuhalten.

2. Beim Einsatz von Wathosen besteht eine Gefährdung, wenn der Träger mit dem Oberkörper ins Wasser eintaucht und Luft in der Wathose eingeschlossen wird. Der Auftrieb durch die Luft innerhalb der Wathose kann die Beine an die Wasseroberfläche auftreiben, was wiederum dazu führen kann, dass es den Oberkörper unter Wasser drückt. Daher ist beim Einsatz einer Wathose ab einer Wassertiefe von mehr 40 cm eine Rettungsweste mit der Stufe 275 zu tragen. Wer also seine Wathosen bei entsprechenden Wassertiefen einsetzen will benötigt auch dazu Rettungswesten mit der Stufe 275.

3. Wathosen können sich mit Wasser füllen, den Träger einer sehr hohen Strömungskraft aussetzen und in fließenden Gewässern ggf. mit der Strömung mitreißen. Eine mit Wasser gefüllte Wathose bietet eine hohe Angriffsfläche für strömendes Wasser! In fließenden Gewässern ist immer auch eine Rettungsweste mit der Stufe 275 erforderlich. Zusätzlich muss eine Seilsicherung mit Schnelltrennungseinrichtung verwendet werden.

Der Träger hängt im fließenden Gewässer unter Umständen festgebunden an einer Sicherungsleine. Das strömende Wasser überspült den Verunfallten und drückt ihn nach unten. Gegen die Last der Strömung kann er jetzt nicht mehr oder nur mit großer Mühe an Land gezogen werden. In dem Fall muss das Sicherungsseil schnell gelöst und eine Rettung eingeleitet werden.

Bild Wathose im Fließgewässer

Die Kreisbrandinspektion bittet alle Feuerwehren die Gefahren für unsere Feuerwehrleute bei Diensten an und auf Gewässern und die dabei geltenden Vorschriften zur Unfallverhütung zu beachten.

Die Feuerwehren werden gebeten, ihre Vorhaltung von einer ausreichenden Zahl von geeigneten Rettungswesten mit der Stufe 275 und sonstiger notwendiger Einsatzmittel für den Einsatz an und auf Gewässern zu überprüfen, insbesondere auch für den richtigen Einsatz der vielerorts vorhandenen Wathosen.

Bei Einsätzen während Starkregenereignissen mit Sturzfluten, bei jedem Hochwasser oder auch bei Ölwehreinsätzen an und auf Gewässern können zum Schutz und für die Sicherheit der eingesetzten Feuerwehrleute bei jeder Feuerwehr geeigneten Rettungswesten für die Durchführung von Einsatzmaßnahmen notwendig sein.

Download Hinweise zur Wasserrettung:
Hinweise_zur_Wasserrettung.pdf

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 06. August 2025

Einladung zum Treffen der aktiven Feuerwehrfrauen des Landkreises Aschaffenburg am 18.09.25 um 18:30 Uhr in Großostheim

Download des Einladungsschreibens: Einladung_Treffen_Feuerwehrfrauen.pdf

Einladung Treffen Feuerwehrfrauen

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 06. August 2025

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