Seit Dienstagvormittag, den 25.06.2024 wurde eine 76-jährige Frau aus Großostheim-Ringheim vermisst. Die Frau hatte gegen 10:15 Uhr mit ihrem E-Bike ihre Wohnung in Ringheim in Richtung des Großostheimer Parkfriedhofs verlassen. Seit diesem Zeitpunkt war die ältere Dame verschwunden und auch für ihre Angehörigen nicht mehr erreichbar.
Die Angehörigen vermuteten, dass sich die vermisste Seniorin in einer hilflosen Situation befand und verständigten die Polizei.
Nach ersten polizeilichen Maßnahmen zog die Polizei gegen 17 Uhr die Feuerwehr und weitere Hilfsorganisationen für die Absuche größerer Gebiete um Großostheim hinzu.
Die Suchmaßnahmen wurden von einer gemeinsamen Einsatzleitung in der Feuerwache Großostheim, bestehend aus der Polizei, dem Einsatzleiter der Feuerwehr und dem Einsatzleiter Rettungsdienst koordiniert.
Die Freiwillige Feuerwehr Großostheim war mit zehn Feuerwehrfahrzeugen und insgesamt 51 Einsatzkräften an der Suche beteiligt. Neben der Drohne der Großostheimer Feuerwehr wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Karlstein mit ihrer Drohne aus dem Gerätewagen Messen und Erkunden mit weiteren vier Feuerwehrleuten eingesetzt.
Weitere 40 Helfer von der örtlichen BRK Sanitätsbereitschaft Großostheim, der BRK Rettungshundestaffel Aschaffenburg, der DRK-Rettungshundestaffel KV Offenbach und von den Rettungshundestaffeln der Freiwilligen Feuerwehren aus Hobbach und Trennfurt halfen bei der Suche.
Gegen 21.00 Uhr konnte von der Polizei, weit ab von den Suchgebieten um Großostheim, die vermisste Person mit ihrem Fahrrad in Aschaffenburg-Schweinheim äußerlich unverletzt aufgefunden werden. Zur Sicherheit wurde sie vom Rettungsdienst für eine weitere Untersuchung in das Klinikum gebracht.


Im Jahr 2026 feiert die Berliner Feuerwehr ihr 175-jähriges Bestehen – als größte und älteste Berufsfeuerwehr in Deutschland.
In diesem Rahmen werden vom 19. bis 26. Juli 2026 in Berlin die 18. Internationalen Feuerwehrwettbewerbe und die 25. Internationale Jugendfeuerwehrbegegnung der Internationalen Vereinigung des Feuerwehr- und Rettungswesens (CTIF) stattfinden.
Zu diesem Feuerwehr-Sommermärchen treffen sich mehr als 3.500 Feuerwehrangehörige aus aller Welt in der deutschen Hauptstadt. Hier können die deutschen Feuerwehrleute sich nicht nur im sportlichen Wettbewerb mit Feuerwehrangehörigen aus mehr als 30 Nationen messen, sondern auch die einzigartige Atmosphäre, vielfältige Kultur und Berliner Gastfreundschaft erleben!
Link zum Bericht des DFV
Wir haben kurzfristig einen Lehrgangsplatz für folgenden Lehrgang erhalten:
Lehrgangsart: Jugendwart
Lehrgangsdauer: 22.07. - 26.07.2024
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email an
Am Dienstagabend, den 25.06.2024 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kahl am Main gegen 19:00 Uhr zu einem Brand auf einem Feld alarmiert. Bereits auf Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu erkennen, welche darauf hindeutete, dass mehrere hundert Quadratmeter Feld und Wiese in Flammen stehen.
Die ersteintreffenden Kräfte der Kahler Feuerwehr konnten vor Ort einen Flächenbrand von circa 2000 qm frisch gemähtem Heu vorfinden. Eine weitere rasche Ausbreitung konnte durch einen Landwirt, der sich in der Nähe der Einsatzstelle befand, verhindert werden. Durch den Einsatz von mehreren D-Strahlrohren und dem Schnellangriffsschlauch aus dem Fahrzeug konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss wurde die gesamte Fläche nochmals bewässert, um alle Glutnester abzulöschen. Die Wasserversorgung wurde durch ein Tanklöschfahrzeug mit 5000 Liter Wasser sichergestellt.
Noch während der Aufräumarbeiten wurde den Einsatzkräften durch die Leitstelle Untermain ein weiteres Feuer im Bereich des Industriegebiets Lange Hecke gemeldet. Unverzüglich machten sich die Einsatzkräfte auf den Weg zur gemeldeten Einsatzstelle. Hier konnte ein beginnender Flächenbrand auf rund 15 qm am Feldrand festgestellt werden, welcher mittels Schaufel und Kleinlöschgerät abgelöscht werden konnte. Die Feuerwehr aus Kahl war an beiden Einsatzstellen mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort.
Die Brandursache und ob die beiden Brände miteinander in Verbindung stehen, ermittelt die Polizeiinspektion Alzenau.
Bilder und Text: Marwin Stephan, Pressesprecher, Freiwillige Feuerwehr Kahl




Wir haben kurzfristig folgenden LEhrgangsplatz im Angebot:
Lehrgangsart: Zugführer
Lehrgangsdauer: 29.07. - 09.08.2024
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter
Sonntag, der 23.06.2024 war ein Freudentag für die Freiwillige Feuerwehr Dammbach.
Mit einer Kirchenparade vom Dammbacher Feuerwehrhaus zur Krausenbacher Kirche Sankt Valentin wurden die Feierlichkeiten am frühen Morgen eröffnet.
Nach einem gemeinsamen Gottesdienst wurde das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 vor der Kirche feierlich gesegnet. Anschließend zog der Festzug mit den Dammbachthaler Musikanten aus Krausenbach und dem neuen, geschmückten Fahrzeug an der Spitze von der Kirche in die Langenrainhalle.
In der Langenrainhalle wurde von Bürgermeisterin Waltraud Amrhein das neue Fahrzeug offiziell in Dienst gestellt und mit einem symbolischen Schlüssel an den Kommandanten Benjamin Schäfer übergeben.
Nach der offiziellen Feier wurde in geselliger, kameradschaftlicher Runde mit den Ehrengästen und den vielen Besuchern das freudige Ereignis mit musikalischer Unterhaltung von den Dammbachklängen aus Wintersbach gemeinsam gefeiert.




Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg hatte alle ehemaligen aktiven Feuerwehrleute aus den Alters- und Ehrenabteilungen der Landkreisfeuerwehren am Sonntagmorgen, den 23.06.2024 zu einem gemeinsamen Frühschoppen in das Festzelt der Feuerwehr nach Winzenhohl eingeladen.
Etliche Feuerwehren sind unserer Einladung gefolgt und besuchten mit ihren alten Kameradinnen und Kameraden das Fest zum 155. Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr in Winzenhohl.
Rund 50 Kameradinnen und Kameraden aus den Alters- und Ehrenabteilungen freuten sich sehr über diese gemeinsame Aktion und schwelgten mit gleichgesinnten in alten Zeiten. Eine Wertschätzung derjenigen, die viele Jahre Feuerwehrdienst leisteten und für Ihre Mitbürger da waren.
Die Rückmeldungen der anwesenden älteren Kameradinnen und Kameraden bestärken den Kreisfeuerwehrverband darin, künftig immer mal wieder eine gemeinsame Aktion für der Alters- und Ehrenabteilungen zu organisieren.



Kreativer Jugendwettbewerb mit 10.000 Euro Preisgeld: Nach bereits drei erfolgreichen Wettbewerbsjahren geht der bisherige Schülerwettbewerb „120 Sekunden, um zu überleben – was tun, wenn’s brennt“ 2024 als Jugendwettbewerb in die vierte Runde!
Damit sind neben Jugendlichen der 7. bis 10. Klassen erstmals auch Jugendfeuerwehren zum Wettbewerb zugelassen. Gefragt sind kreative Lösungen, um richtiges Verhalten im Brandfall zu erlernen und andere Jugendliche und Erwachsene zu diesem Thema aufzuklären. Auch im Schulhalbjahr 2024/2025 bieten sich dafür wieder Projektwochen, Arbeitsgruppen, Kurse, Pilotprojekte oder Ähnliches an.
Warum ist das richtige Verhalten im Brandfall so wichtig? Trotz Rauchmelderpflicht für private Haushalte sterben jedes Jahr noch rund 360 Menschen in Deutschland bei einem Brand, rund zehnmal so viele werden dabei schwer verletzt. Grund ist oftmals das falsche Verhalten im Brandfall: Menschen rennen in ein verrauchtes Treppenhaus und sterben im giftigen Brandrauch. Oder sie versuchen noch den Brand zu löschen und verlieren wertvolle Zeit. Denn wenn der Rauchmelder alarmiert, bleiben nur rund 120 Sekunden zur Flucht. Da bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Man braucht einen Plan – und zwar bevor es brennt.
Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist als Projekt entweder in Form einer Projektwoche, einer AG, einem Kurs oder Wahlfach der Schule oder durch eine Jugendfeuerwehr möglich. Mögliche Medien zur Präsentation der Ergebnisse können Youtube- oder TikTok-Videos, Infomaterial, Events, Podcast und ähnliches sein.
Das Preisgeld in Höhe von 10.000 € teilt sich auf wie folgt: 1.Platz 5.000 €, 2.Platz 2.000 €, 3.Platz 1.000 €, Sonderpreis 2.000 €. Die Anmeldung kann ab 01.08.2024 bis spätestens zum 29.11.2024 erfolgen. Die Laufzeit des Wettbewerbs geht vom 01.09.2024 bis 31.01.2025, die Preisverleihung ist Mitte März 2025 vor den Ferien.
Unter www.120sek.de finden sich alle Informationen zum aktuellen Wettbewerb, das Anmeldeformular und ein Rückblick auf die vergangenen Projekte aus 2019, 2022 und 2023.

Die Wissenslücken der Bevölkerung bei Rauchwarnmelderpflicht sind alarmierend!
- Jeder Fünfte weiß nicht, dass in deutschen Haushalten eine Rauchwarnmelderpflicht gilt.
- Deutscher Feuerwehrverband: Weitere Aufklärungsarbeit dringend erforderlich.
- 90 Prozent der Befragten fühlen sich durch Rauchwarnmelder sicher.
Jeder Fünfte weiß nicht, dass es in Deutschland eine Gesetzgebung zur Ausstattung privaten Wohnraums mit Rauchwarnmeldern gibt. Das hat eine von der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ initiierte repräsentative Innofact-Studie ergeben. An der Erhebung vom 03. bis 05. April 2024 nahmen insgesamt 2.195 Personen aus ganz Deutschland teil.
Erschreckende Ergebnisse im Detail
Laut der der durchgeführten Innofact-Studie meinen fünf Prozent aller Befragten, dass es in Deutschland keine Gesetzgebung zur Ausstattung von Wohnraum mit Rauchwarnmeldern gibt, weitere 15 Prozent wissen es nicht. Besonders besorgniserregend ist, dass nur 77 Prozent der Eigentümer die Rauchwarnmelderpflicht kennen, obwohl sie für die Installation der Rauchwarnmelder verantwortlich sind. Bei den Mietern wissen es immerhin 83 Prozent. Dass die Rauchwarnmelderpflicht in allen Fällen gilt – sei es für Neu- und Umbauten, vermietete Wohnungen, Wohneigentum oder Bestandsbauten – glauben nur 69 Prozent der Befragten.
Weitere Aufklärungsarbeit dringend erforderlich
„Die Ergebnisse der Studie sind alarmierend, denn Rauchmelder retten bekanntlich Leben, und laut der Studie fühlen sich immerhin 90 Prozent der Befragten durch Rauchwarnmelder sicher. Es ist daher entscheidend, dass insbesondere Wohneigentümer die gesetzliche Pflicht kennen und diese auch umsetzen. Nur die Installation von Rauchwarnmeldern reicht leider nicht. Damit sie im Ernstfall einwandfrei funktionieren, müssen die Rauchwarnmelder auch gewartet werden.
Dazu muss noch viel Aufklärungsarbeit geleistet werden!
Hier kann ein Flyer zur Rauchwarnmelderpflicht in Bayern und ein Informationsblatt des Innenministeriums mit Fragen und Antworten zu Raucwarnmelder heruntergeladen werden:
Flyer_Rauchwarnmelderpflicht_in_Bayern.pdf
Rauchwarnmelderpflicht_Fragen_und_Antworten.pdf
