Download der Einladung: Einladung_ASZ_Fortbildung_VR_Strahlrohr_-_2025_Zusatztermine.pdf

Es ist ein alltägliches Szenario: Auf der Autobahn, in der Stadt oder auf einer Landstraße ist ein Unfall passiert. Die Feuerwehr ist im Einsatz und sichert die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab. Die blinkenden Lichter, vielfach reflektiert, warnen auffällig die anderen Verkehrsteilnehmer: Achtung, hier gibt es ein Problem! Aufmerksame Fahrzeuglenker werden hierauf entsprechend reagieren und abbremsen. Was aber, wenn sich ein Mensch auf das Fahrerassistenzsystem seines Fahrzeugs verlässt und dessen Sensorik unter anderem durch die Warnlichter gestört wird?
Damit befasst sich die neue Fachempfehlung „Absicherung von Einsatzstellen im öffentlichen Verkehrsraum unter Berücksichtigung der zunehmenden Verbreitung hochsensibler Fahrerassistenzsysteme (FAS) in Fahrzeugen aller Klassen“ des Fachausschusses Technik der deutschen Feuerwehren. Das Gremium wird von Experten aus den Reihen des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Arbeitsgemeinschaft der Leiterinnen und Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland (AGBF Bund) besetzt.
„Technologien entwickeln sich immer weiter – vielfach auch im Straßenverkehr. Diese Fachempfehlung gibt den Feuerwehren wichtige Hinweise an die Hand, um auf diese unerwartete Problematik reagieren zu können“, ordnet DFV-Vizepräsident Lars Oschmann die Publikation ein. Das kompakte vierseitige Dokument gibt einen Einblick in die Sachlage und beschreibt die Auswirkungen auf Feuerwehr und Hilfsorganisationen.
Die Erkenntnisse fußen unter anderem auf Fahrversuchen zur Notbremssystem-Performance mit und ohne Blaulicht. „Im Rahmen umfangreicher Fahrversuche mit Einsatzfahrzeugen wurden Erkenntnisse gewonnen, dass sowohl optische Warneinrichtungen als auch reflektierende Folien sowie fehlende rückstrahlende Oberflächen bzw. Materialien die Sensorik und somit die Funktion dieser Fahrerassistenzsysteme von Fahrzeugen des Individualverkehres – im Besonderen bei Dunkelheit – negativ beeinflussen können. In diesen besonderen Fällen kann die gewünschte Unterstützung von Fahrzeugführenden bei Annäherung an ein Fahrbahnhindernis gestört werden und somit auch die erhöhte Sicherheit ausfallen“, heißt es in der Fachempfehlung. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit der Absicherung von Einsatzstellen unter anderem mit Hilfe von Sicherungsfahrzeugen mit eingeschalteten optischen Warneinrichtungen bei Dämmerung und Dunkelheit. „Die Einsatzkräfte dürfen sich nicht auf die Wirksamkeit von Notbremsassistenten anderer Fahrzeuge verlassen“, appelliert Oschmann.
Die Fachempfehlung beschreibt Anforderungen an das für die Absicherung verwendete Fahrzeug sowie den Ablauf der Absicherung. Sie ist unter DFV-AGBF-Fachempfehlung_Blaulicht_Fahrassistenzsysteme_Nov_2024.pdf online verfügbar.
Inhaltsgleich wird die Fachempfehlung als „Fachbereich AKTUELL FBFHB 037“ des Sachgebietes „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) veröffentlicht. An der Erstellung des Dokuments mitgewirkt haben die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen, der Fachausschuss Technik der deutschen Feuerwehren, die Bundesanstalt für Straßenverkehr, das Bundespolizeipräsidium (Referat 65 Forschung und Erprobung), die vfdb e. V. Referat 6 sowie das Sachgebiet Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen der DGUV.(Quelle DFV)
Anbei die Einladung der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg zu Workshops für Betreuerinnen und Betreuer von Kinderfeuerwehren.
Leider sind die ersten Termine der angebotenen Workshops bereits im Januar 2025 und der Vorlauf ist für die ersten Workshops daher sehr knapp. Es wäre aber trotzdem schön, wenn sich auch für diese Termine Betreuer/innen aus unserem Landkreis bereits anmelden könnten.
Anmeldungen bitte formlos mit den nachfolgenden Daten des Teilnehmers direkt per E-Mail an KBI Thilo Happ unter
Gewünschter Termin mit Name, Adresse, Telefonnummer und Email-Adresse des Teilnehmers
Download der Einladung unter:
SFS_WÜ_Workshops_-_Betreuerinnen_und_Betreuer_von_Kinderfeuerwehrgruppen.pdf


Nachdem der Markt Mömbris Anfang Mai 2024 leider wieder von einem Starkregenereignis heimgesucht wurde, war klar, dass die Bemühungen im Bereich Katastrophenschutz noch einmal intensiviert werden müssen und auch die Bevölkerung mehr Vorsorge treffen muss. Experten gehen leider davon aus, dass solche Unwetterereignisse in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden. Gefragt sind hier deshalb nicht nur die kommunalen Verwaltungen mit ihren Feuerwehren, die Vorsorge treffen und Konzepte für den Ernstfall schreiben und umsetzen müssen. Wichtig ist auch, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst für einen solchen Fall vorsorgen.
Daher hat der Marktgemeinderat beschlossen, dass der Markt Mömbris Sandsäcke beschafft, um den eigenen Vorrat bei den Feuerwehren wieder aufzufüllen, aber auch um den Bürgerinnen und Bürgern Sandsäcke zum Selbstkostenpreis anbieten zu können. Ursprünglich geplant war eigentlich nur die Beschaffung von 2.000 Stück. Die Vorbestellungen aus der Bevölkerung waren aber so zahlreich, dass man sich entschieden hat, die Bestellmenge zu verdoppeln.
An insgesamt drei Tagen wurden dann von den Freiwilligen Feuerwehren Daxberg, Hemsbach, Mömbris-Hutzelgrund, Mömbris und Schimborn insgesamt 2.232 bestellte Sandsäcke verteilt. Die Bestellungen kamen dabei nicht nur aus dem eigenen Marktgebiet, sondern auch aus der Umgebung. Mehr als 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren haben dabei in ihrer Freizeit tatkräftig geholfen, die Sandsäcke auszufahren, auszugeben oder in die Fahrzeuge zu laden. Auch Fragen der Bürgerinnen und Bürger konnten durch die Einsatzkräfte beantwortet werden. Es wurde dazu auch ein Informationsflyer ausgegeben, in dem die Nutzung von Sandsäcken noch einmal genau erklärt wurde.
Bürgermeister Felix Wissel und alle Verantwortlichen zeigten sich sehr zufrieden mit der Aktion und bedankten sich herzlich bei allen Einsatzkräften sowie den Mitarbeitern von Bauhof und Rathaus für die Unterstützung.
Flyer: Flyer_Mömbris_Sandsackaktion.pdf
(Quelle und Bilder FF Mömbris)

Am Dienstag, den 10. Dezember 2024, wurde die Feuerwehr Weibersbrunn um 14:26 Uhr zu einem Fahrzeugbrand auf der Staatsstraße 2312 zwischen Rohrbrunn und Hessenthal alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Kleintransporter bereits teilweise in Vollbrand. Der Brand wurde durch einen Trupp unter Atemschutz mittels eines C-Strahlrohrs zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht. Im Anschluss wurden die Fahrbahn von Brandrückständen gereinigt sowie verkehrslenkende Maßnahmen durchgeführt.
Die Feuerwehr Weibersbrunn war mit drei Fahrzeugen und insgesamt zehn Einsatzkräften unter der Leitung des Kommandanten Michael Edelmann vor Ort. Der Einsatz konnte gegen 17:00 Uhr erfolgreich beendet werden.
Text und Bilder: Paul Schäfer, FF Weibersbrunn



Am Mittwochmorgen (11.12.24, 7:29 Uhr) wurden die Freiwilligen Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff (Verkehrssicherungsanhänger) aufgrund einer Ölspur auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Auf dem Parkplatz Birkenhain lief aus einem bislang unbekannten Fahrzeug eine größere Menge Diesel aus. Der Verursacher hatte den Parkplatz jedoch verlassen, ohne sich um die Regulierung des Schadens zu kümmern.
Sofort wurde der Parkplatz für den Verkehr durch die Feuerwehr gesperrt. Das ausgelaufene Betriebsmittel wurde mit Ölbindemittel abgebunden, um eine weitere Verunreinigung der Umwelt zu vermeiden.
Die Autobahnmeisterei, als zuständiger Straßenbaulastträger, wurde ebenfalls hinzugezogen und wird sich um die endgültige Reinigung des Parkplatzes kümmern.
Die Polizei hat Ermittlungen zum unbekannten Verursacher aufgenommen. Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen der Feuerwehren Bessenbach und Waldaschaff vor Ort.

Diese Woche haben die Bauarbeiten für eine neue Leichtbauhalle am Feuerwehrhaus in Alzenau begonnen. Auf einer Fläche von 150 Quadratmeternn entsteht in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Feuerwehrhaus eine Fahrzeug- und Lagerhalle. Diese soll die dringend benötigten Stellplätze und die fehlenden Lagerflächen ergänzen.
Die neue Leichtbauhalle wird als Übergangslösung dienen, bis der geplante Neubau des Alzenauer Feuerwehrhauses fertiggestellt ist. Mit diesem Projekt schafft die Stadt Alzenau eine Entlastung und weitere Voraussetzungen, um die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr weiterhin sicherzustellen.
Bilder: Timo Elsesser, Kommandant FF Alzenau



Wir haben nachfolgende Lehrgangsplätze für euch im Angebot.
Lehrgangsart: Aufbaulehrgang für Kommandanten mit Gruppenführerqualifikation
Lehrgangsdauer: 07.01. - 08.01.2025
Schulungsort: SFS Würzburg
Lehrgangsart: Aufbaulehrgang für Atemschutzgerätewarte
Lehrgangsdauer: 26.02. - 27.02.2025
Schulungsort: SFS Würzburg
Lehrgangsart: Gerätewart
Lehrgangsdauer: 17.03. - 21.03.2025
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter
Vor acht Monaten hatte der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) einen Aufruf über das Internet verbreitet, indem für eine ZDF-Reportage zum Oberthema „Lohnt sich ein Ehrenamt?“ durch die Produktionsfirma eine ehrenamtlich in der Feuerwehr aktive Person gesucht wurde.
Durch die Produktionsfirma wurde mit folgendem Text ein Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann gesucht: „Wir möchten die Person kennenlernen, die hinter dem Ehrenamt steckt: Warum machen Sie das Ehrenamt? Was sagen eigentlich Freunde/Familie dazu? Was sind Ihre Wünsche? Lohnt sich das überhaupt? Nicht im Sinne von Geld, sondern vielleicht auch bezüglich der Wirkung, die Sie zu versuchen zu erreichen etc..“ Die Person soll in ihrem Alltag (Zuhause, bei Hobbys etc.) und beim Ehrenamt begleitet werden. Der Drehzeitraum (rund zwei Tage) soll flexibel im Bereich Mai bis Juli sein.
Nun hat sich die Freiwillige Feuerwehr Osterholz-Scharnbeck mit dem Link zur daraus entstandenen Reportage beim DFV gemeldet: https://www.zdf.de/.../ehrenamt-lohnt-sich-das-100.html - viel Spaß beim Anschauen!
