Wir haben folgenden Lehrgangsplatz für euch im Angebot:
Lehrgangsart: Drehleitermaschinist mit Waagrecht-Senkrecht-Abstützung
Lehrgangsdauer: 15.09. - 19.09.2025
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter
Wir haben folgenden Lehrgang für euch im Angebot:
Lehrgangsart: Aufbaulehrgang für Kommandanten mit Gruppenführerqualifikation
Lehrgangsdauer: 07.01. - 08.01.2025
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter
Am Montagabend, den 4. November 2024, wird das Landratsamt ab 19:00 Uhr gemeinsam mit den Feuerwehren des Landkreises eine routinemäßige Übung zur Überprüfung des sogenannten „Leuchtturmkonzeptes“ durchführen. Im Rahmen dieser Übung kann es innerorts zu einer verstärkten Präsenz von Feuerwehrfahrzeugen und -kräften kommen. Die Bevölkerung wird jedoch gebeten, sich nicht beunruhigen zu lassen – es handelt sich hierbei lediglich um eine Übung.
Das Leuchtturmkonzept ist ein wichtiger Bestandteil des Bevölkerungsschutzes im Katastrophenfall. Sollte es einmal zu einem flächendeckenden und länger anhaltenden Stromausfall kommen und eine kritische Infrastruktur nicht mehr verfügbar sein, sollen sogenannte „Leuchttürme“ als Anlaufstellen für Information, Kommunikation und Notfälle für Bürgerinnen und Bürger dienen.
Diese „Leuchttürme“ sind in der Regel Gebäude – überwiegend Feuerwehrhäuser – die über eine Notstromversorgung verfügen. In Orten oder Ortsteilen, die über kein Feuerwehrhaus verfügen, übernehmen Feuerwehrfahrzeuge diese Funktion. Diese Fahrzeuge stehen an markierten Stellen mit eingeschaltetem Blaulicht bereit, sodass sie gut erkennbar und zu Fuß erreichbar sind.
Eine Übersicht aller Standorte der „Leuchttürme“ ist auf der digitalen Landkreiskarte unter
www.kreiskarte-ab.de sowie auf der Webseite des Landkreises unter der Kurz-URL www.kats-ab.de einsehbar.
Die Verantwortlichen für die Pressearbeit in den Feuerwehren werden gebeten, Bildmaterial der Übung (Leuchtturm/Funktest) zu erstellen und an die Pressestelle der Kreisbrandinspektion zu senden. Die Bilder dienen dazu, die Durchführung und Organisation der Übung zu dokumentieren und für die Öffentlichkeitsarbeit zu verwenden. Sie helfen dabei, die Bedeutung des Leuchtturmkonzeptes der Bevölkerung anschaulich zu vermitteln und das Bewusstsein für die Vorsorgemaßnahmen im Katastrophenfall zu stärken. Die eingereichten Fotos werden anschließend an das Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Aschaffenburg weitergeleitet. Bitte die Bilder bis Dienstagabend, 18 Uhr einsenden (
Wir danken allen für die Hilfe und Unterstützung bei dieser Übung und hoffen auf eine reibungslose Durchführung.
Für weitere Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung!
Am Samstagabend, den 2. November 2024, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Weibersbrunn und Waldaschaff um 21:24 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Würzburg, zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld, alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Anhängergespann verunfallt war. Weitere am Unfall beteiligte Fahrzeuge konnten nicht festgestellt werden. Die Tätigkeiten der Feuerwehr beschränken sich auf das Ausleuchten der Unfallstelle, die Unterstützung der Verkehrspolizei bei der Unfallaufnahme, die Sicherstellung des Brandschutzes, die Reinigung der Fahrbahn sowie die Verkehrsabsicherung.
Ein besonderes Augenmerk lag auf dem Anhänger, der mit einem Mercedes Benz Vito beladen war. Dieser wurde mit einer Seilwinde wieder aufgestellt. Während der Aufräumarbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Würzburg zeitweise voll gesperrt.
Glücklicherweise wurden bei diesem Vorfall keine Personen verletzt.
Einsatzleiter Michael Edelmann, Kommandant der Feuerwehr Weibersbrunn, hatte 25 Einsatzkräfte mit 7 Fahrzeugen zur Verfügung. Unterstützt wurde er von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann. Der Einsatz konnte gegen 23:30 Uhr erfolgreich beendet werden.




Bilder: FF Weibersbrunn










Am Samstagmittag ereignete sich bei Sailauf ein tragischer Arbeitsunfall, bei dem ein Forstarbeiter ums Leben kam. Der Mann, der Arbeiten an einem Baum durchführte, wurde aus bislang ungeklärten Gründen bewusstlos, während er in etwa acht Metern Höhe mit einem Auffanggurt gesichert war. Sofort nach Erkennen eines medizinischen Notfalls haben die anwesenden Personen einen Notruf abgesetzt.
Die Leitstelle alarmierte umgehend die Höhenretter Aschaffenburg/Großostheim, die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr Sailauf sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Laufach und Hösbach. Die Anfahrt gestaltete sich aufgrund der engen Bebauung des Wohngebiets schwierig. Ein Höhenretter der Höhenrettungsgruppe wurde nach seinem Eintreffen unverzüglich gesichert auf den Baum geschickt, um möglichst schnell Hilfe zu leisten. Gleichzeitig wurde die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Hösbach in Stellung gebracht, um eine schnelle und sichere Rettung zu ermöglichen.
Der Höhenretter sicherte den bewusstlosen Mann und durchtrennte dessen Sicherungsleine, um ihn zügig mit der Drehleiter zu Boden zu bringen. Dort übernahmen der anwesende Rettungsdienst und weitere Feuerwehrkräfte sofort die Reanimationsmaßnahmen am Verunfallten. Trotz umfassender Rettungsversuche konnte der Notarzt schließlich nur noch den Tod des Forstarbeiters feststellen.
Hinsichtlich der Todesursache wird ein medizinischer Notfall angenommen. Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Sailauf, Laufach, Hösbach, Aschaffenburg und Großostheim mit zehn Fahrzeugen im Einsatz. Kreisbrandmeister Max Asmar unterstützte die Einsatzleitung vor Ort beratend.
Der neue Versorgungs-LKW (V-LKW) ersetzt bei der Feuerwehr in Großostheim einen vorhandenen bereits 24 Jahre alten V-LKW.
Bei dem neuen V-LKW handelt es sich um einen MAN TGM 18.320 mit Allrad und Staffelkabine (1/5).
Die zulässige Gesamtmasse beträgt 16 to und die Motorleistung 320 PS mit einem automatisierten Schaltgetriebe.
Der Auf- und Ausbau wurde von der Firma Freytag in Elze gefertigt.
Der Planenaufbau hat eine Ladefläche von 2,49 x 4,85 m Pritscheninnenmaße und bietet elf Stellplätze für Euro-Gitterpaletten. Die Ladung auf der Pritsche und der Be- und Entladevorgang kann vom Fahrer mit einer Kamera überwacht werden.
Am Heck befindet sich eine 2 to. Palfinger Ladebordwand mit Fernbedienung.
Über der Hebebühne ist eine RWS Rückwarnanlage mit Rückfahrkamera verbaut.
Neben einer Umfeldbeleuchtung steht ein pneumatischer Lichtmast (7,0 m) für die Einsatzstellenbeleuchtung mit einem zusätzlichem Blaulicht zur Verfügung.
Eine Sondersignalanlage Hänsch DBS 850 (geteilte Version) mit Martinhorn sorgt für freie Bahn und ein Abbiegeassistent und Schleuderketten unterstützen den Fahrer.
Für den Anhängerbetrieb stehen eine Kugelkopfkupplung (bis 3,5 to.) und eine Maulkupplung (bis 18 to.) mit den benötigten Steckanschlüssen zur Verfügung.
Als Beladung werden ständig mitgeführt:
- Gabelhubwagen
- Material zur Ladungssicherung, wie Spanngurte, 4 Sperrbalken usw.
- Verkehrsleitkegel und Sicherungsmaterial zur Absicherung des Fahrzeugs
- Werkzeugkasten
- Abschleppstange mit Bremsluftschläuchen und ein Abschleppseil
Bei den für die Beladung angebrachten Staukästen sind die Verschlüsse alle kontaktüberwacht.
Der Funkrufnamen des Fahrzeugs lautet Florian Großostheim 56/1.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)




Die Kinderfeuerwehrgruppen sind relativ neu in unseren Freiwilligen Feuerwehren und haben sich in den meisten Feuerwehren in unserem Landkreis mittlerweile etabliert. Kinder von sechs bis elf Jahren werden in Kinderfeuerwehrgruppen auf ihren Übertritt in die Jugendfeuerwehrgruppe mit dem Erreichen des 12. Lebensjahr vorbereitet. Gerne berichten wir immer wieder über die Aktionen, die in den einzelnen Kinderfeuerwehrgruppen im Landkreis stattfinden.
So konnten am Freitag, den 25.10.2024 die Kinder der Alzenauer Kinderfeuerwehr im Feuerwehrhaus gemeinsam übernachten, was als ein ganz besonderes Highlight bei ihren sonstigen regelmäßigen Treffen angesehen wurde. Das Erleben von Gemeinschaft und gutem Miteinander waren das Ziel dieses Abends.
Nach dem Ankommen um 17:30 Uhr wurden kurz der Ablauf des Abends und die dabei geltenden Regeln für alle erklärt. Mit einer Fackelwanderung starten die 16 Kids dann in den Abend. Hungrig im Feuerwehrhaus wieder angekommen, gab es dann Hot Dogs zum Abendessen. Nach dem gemeinsam der Abendbrottisch abgeräumt war, ging es mit Gesellschaftsspielen weiter. Eine der Regeln an diesem Abend lautete „Handy freie Zone“. Neben Klassikern, wie Monopoly, gab es auch jede Menge Spiele, die die Kreativität und die Geschicklichkeit der Kinder forderte. Nach dem Einrichten des Nachtlagers ging der Abend mit einem Kinofilm für die Kinder in die letzte Runde. Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht gab es nach dem Aufräumen noch ein gemeinsames Frühstück, bevor es für alle wieder nach Hause ging.
Einen großen Dank an Stefan Bernhard, Steffen Knoth, Mirko Stutz und Katrin Stutz-Engel für die Organisation und Durchführung der Nacht bei der Feuerwehr und ihr Engagement für die Kinderfeuerwehr.
(Quelle und Bilder FF Alzenau)


