Das im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Bessenbach betriebene Landkreislager für medizinische Verbrauchsmittel wird von den Feuerwehren zur Nach- und Ersatzbeschaffung sehr gut genutzt.
Das aktuelle Bestellformular (Stand 07/2024) kann als ausfüllbare pdf-Datei hier heruntergeladen werden:
20240717_Bestellliste_med._Landkreislager.pdf
Sollte etwas benötigt werden, was evtl. nicht auf der Liste steht, dann meldet Euch bei unserem Lager unter
An dieser Stelle auch ein herzlicher Dank an unseren Lagerverwalter Jochen Hufnagel.
Am Donnerstagmorgen, den 18.07.2024 wurden um 06:06 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Wasserlos, Hörstein und Alzenau in den Alzenauer Ortsteil Wasserlos alarmiert. In einem Wohngebäude am Dachsberg wurde ein Kellerbrand gemeldet. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde eine Rauchentwicklung am Wohngebäude festgestellt.
Alle Bewohner hatten das Anwesen unverletzt verlassen können. Sofort wurde ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung entsandt. Weitere Atemschutztrupps standen vor dem Anwesen in Bereitschaft. Als Brandursache konnten in Brand geratene Kleidungsstücke in einem Kellerraum ausgemacht werden. Das Brandgut wurde von den Einsatzkräften mit Schuttmulden ins Freie transportiert und dort abgelöscht.
Nach den umfangreichen Belüftungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle den Bewohnern übergeben. Der zuständige Kreisbrandinspektor Georg Thoma machte sich vor Ort ebenfalls ein Bild von der Lage. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.



Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) braucht Unterstützung – und ihr profitiert durch mehr Reichweite!
Im Rahmen der Ehrenamtskampagne „Mit dir für uns alle“ wird auf der Kampagnenwebsite in diesem Jahr eine interaktive Karte veröffentlicht und beworben. Dort finden Interessierte sämtliche Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes per PLZ- oder Bundeslandsuche. Damit auch Eure Feuerwehr schnellstmöglich gefunden wird, braucht es Eure Unterstützung!
Wie’s funktioniert? Ganz einfach: Unter mit-dir-fuer-uns-alle.de/standorte-finden die eigene Gliederung/Feuerwehr online mit Name und Adresse eintragen.
Um noch leichter gefunden zu werden, können optional die URL einer Webpräsenz bzw. ein Social-Media-Auftritt hinterlegt werden. Wenn vorhanden, können außerdem die Telefonnummer und/oder die E-Mail-Adresse einer Kontaktperson angegeben werden. Wichtig zu wissen: Alle Angaben, die in das Formular eingegeben werden, werden auch veröffentlicht.
Bitte macht mit! Füllt die Karte mit den Daten aller Feuerwehren!
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Die Freiwillige Feuerwehr Mömbris ist die erste registrierte Feuerwehr aus unserem Landkreis! Danke!
Wir haben kurzfristig folgenden Lehrgang für euch im Angebot:
Lehrgangsart: Ausbilder in der Feuerwehr
Lehrgangsdauer: 09.09. - 13.09.20204
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter
Jede Einsatzkraft der Feuerwehren hat sie zumindest in einer Variante. Sie gehört wie selbstverständlich zu Einsatz- und Ausbildungsdienst. Sie soll nützlich sein und uns vor äußeren Einflüssen abschirmen, wenn es ungemütlich oder gar gefährlich wird: die Einsatzschutzkleidung. Aber wie finde ich die richtige Einsatzschutzkleidung für meine Feuerwehr? Welche Faktoren sollte ich bei der Vorauswahl und der späteren Beschaffung beachten? Und welche Fehler kann ich später bei der Pflege machen? Zu diesen Fragen standen in der aktuellen Ausgabe der Online-Fortbildungsreihe „DFV direkt“ des Deutschen Feuerwehrverbandes die beiden Experten Carsten Schiffer und Justin Kühn von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen Rede und Antwort. Rund 250 interessierte Feuerwehrangehörige beteiligten sich an der digitalen Veranstaltung.
Am Anfang einer jeden Beschaffung stehe die Beantwortung der Frage, was die Einsatzschutzkleidung leisten muss. Hier stelle die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit ihrem Leitfaden zur Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung ein nützliches und wichtiges Hilfsmittel zur Verfügung. „Es lohnt sich hinzschauen, dass man das Beste für das Einsatzgebiet auswählt“, riet Schiffer. „Man kann mit der falschen Wahl der Kleidung Gefahren steigern“, warnte er.
Prominentes Beispiel sei hier die Bekämpfung von Vegetationsbränden, die in der vergangenen Zeit zunehmend an Bedeutung gewonnen habe oder auch technische Hilfeleistungen bei sommerlichen Temperaturen. Die klassische Brandschutzbekleidung, die vor auch hohen Temperaturen in geschlossenen Räumen schützen soll, schaffe hier jedoch das zusätzliche Risiko der thermischen Überlastung der Einsatzkräfte.
Nachdem der Anwendungsbereich und die notwendigen Schutzklassen gefunden wurden, müsse der Blick auf die bereits vorhandene Ausrüstung gerichtet werden: Was habe ich an Atemschutztechnik, Höhensicherungssätzen oder Chemikalienschutz in meiner Feuerwehr im Einsatz? Wo laufen die Bebänderungen und wie sollte meine Schutzkleidung aussehen, damit diese gut mit dem Gerät zusammen funktioniert? Wer dann nach konkreten Modellen suche, werde auf eine Vielzahl von Normen und Standards treffen. Als Kernregelungen seien hier die HuPF als nationale Regelung und die DIN EN 469 als europäische Regelung hervorzuheben. Die DIN EN 469 sei hierbei unbedingt zu beachten und einzuhalten. Inwiefern die HuPF zwingend zu berücksichtigen sei, hänge vom jeweiligen Bundesland ab. Hier sei es wichtig, sich kundig zu machen. „Soll eine Einsatzschutzkleidung ohne Einstufung nach HuPF beschafft werden, muss eine weitere Gefährdungsbeurteilung erfolgen. Hier helfen die Dienstkleidungsvorschriften der Länder“, so Kühne.
Eine Philosophiefrage stelle sich den Beschaffern bei den Überlegungen zu den Reflexstreifen. Mehr Streifen bedeuteten eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr und damit ggf. die Möglichkeit, dann auf eine zusätzliche Warnweste zu verzichten. Mehr Reflexstreifen bedeuteten, je nach Modell, ggf. mehr Nähte und damit mehr Schwachstellen im Material bzw. potenzielle Schadstellen.
Sind die technischen Anforderungen geklärt und potenzielle Modelle gefunden, appellieren Schiffer und Kühn für einen gut geplanten Tragetest. Ziel müsse es sein, mit den Tests den Querschnitt der Einsatzkräfte abzubilden, also eine gute Mischung insbesondere nach Geschlecht und Statur zu finden. Diese sollten möglichst viele Situationen, auch unter Einsatz weiterer Ausrüstungsgegenstände wie zum Beispiel Atemschutzgeräten, im Test durchspielen und bewerten. Befragungen hätten gezeigt, dass es hier insbesondere herausfordernd sein könne, Kleidung zu finden, die eine gute Passform für Frauen und Männer gleichermaßen aufweise. Eine gute Passform sei allerdings nicht nur wichtig, damit die Kleidung ihren technischen Zweck erfüllen könne. „Es sind nicht nur technische, sondern auch emotionale Faktoren, die da mitspielen“, erläuterte Justin Kühn. Schutzkleidung solle Sicherheit vermitteln, aber auch Identität stiften.
Auf Basis der vorgenannten Punkte sollte dann ein Lastenheft entstanden sein, das im Anschluss eine bedarfsgerechte Beschaffung bzw. Ausschreibung ermöglicht. Aber auch für die Pflege der Schutzkleidung im laufenden Betrieb hatten die Experten noch Hinweise zu Reinigung (Industriewäsche, empfohlenes Mittel nutzen) und Reparatur (Näharbeiten durch Fachkräfte).

Die Themen für die nächsten Ausgaben der „DFV direkt“ sind sehr vielfältig:
- Am Mittwoch, 21. August 2024, wird DFV-Bundesfeuerwehrarzt Dr. med. Martin zur Nieden über die Heilkundlichen Maßnahmen durch Notfallsanitäter/innen im Rettungsdienst referieren.
- DFV-Bundesstabführer Thorsten Zywietz berichtet am 16. September 2024 von 18.00 bis 19.00 Uhr in einer Onlinefortbildung zum Thema „Feuerwehrmusik in Deutschland: Historie, Entwicklung, aktuelle Aufgaben und pädagogische Verantwortung“.
- Am Mittwoch, 16. Oktober 2024, informiert Brandoberingenieur Jochen Fries (Evonik Operations GmbH, Werkfeuerwehr Chemiepark Marl) von 18.00 bis 19.00 Uhr über „TUIS-Hilfeleistungen bei Gefahrgutunfällen: Kooperation zwischen öffentlicher Gefahrenabwehr und TUIS“.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für "DFV direkt" Online-Schulungen stehen unter https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/dfv-direkt/ zur Verfügung.
Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Sailauf die Zustimmung zur vorzeitigen Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges HLF 20 für die Freiwillige Feuerwehr Sailauf erteilt.
Mit dem neuen HLF 20 wird ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/12, Baujahr 1990 ersetzt.
Der Freistaat Bayern fördert den Kauf des neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrezuges HLF 20 mit einer Summe von 162.500,00 Euro.
Mona Reising und Sophia Staab von der Freiwilligen Feuerwehr Hofstädten wurden mit der Medaille „Patrona Bavarie“ als äußeres Zeichen der Anerkennung für Ihre schnelle und beherzte Hilfe von Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann in Würzburg ausgezeichnet. Sie waren gemeinsam mit drei weiteren Mitgliedern ihrer Feuerwehr am 15.08.2022 an der Rettung eines Autofahrers und seiner Beifahrerin in Goldbach aus einem brennenden Fahrzeug beteiligt.
In einer Rechtskurve der Verbindungsstraße von Goldbach nach Unterafferbach war nachts ein PKW von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich überschlagen und kurz nach dem frontalen Aufprall auf zwei Bäume Feuer gefangen.
Fünf Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hofstädten, die sich in der Nähe der Unfallstelle auf dem Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr befanden, hörten die Unfallgeräusche und eilten sofort zu dem Unglücksort.
Am 02.05.2024 wurden bereits Tobias Noll, Antonia Oestreich und Dennis Reising vom Bayerischen Ministerpräsidenten in der Residenz in München mit der Bayerischen Rettungsmedaille ausgezeichnet, da sie die beiden schwer verletzten Fahrzeuginsassen direkt aus dem brennenden Fahrzeug befreiten und gerettet haben.
Mona Reising und Sophia Staab sicherten die Unfallstelle, setzten geistesgegenwärtig einen Notruf ab und übernahmen selbstlos und ohne zu zögern Erste-Hilfe-Maßnahmen. Sie blieben alle gemeinsam bei den Verletzten und betreuten diese, bis die alarmierten Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband sind gleichermaßen stolz auf alle fünf jungen Feuerwehrleute aus Hofstädten. Wir freuen uns, dass nun Mona Reising und Sophia Staab mit der Medaille „Patrona Bavarie“ ebenfalls eine öffentliche Würdigung und Belobigung für ihr beherztes und schnelles Eingreifen zur gemeinsamen Rettung von zwei Menschenleben erhalten haben und gratulieren ganz herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung.
KFV-AB Bericht über die Verleihung der Bayer. Rettungsmedaille:
Drei junge Feuerwehrleute von der Freiwilligen Feuerwehr Hofstädten erhielten die Bayerische Rettungsmedaille (kfv-ab.de)
Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann, Sophia Staab und Mona Reising

(Quelle und Bilder: Pressestelle der Regierung von Unterfranken)
Wenn die Feuerwehr bzw. der Feuerwehrverein einen Newsletter oder eine Zeitschrift erstellt und versendet, eine Webseite betreibt oder einen eigenen Auftritt in den Social-Media-Kanälen hat, müssen sie dort ein so genanntes Impressum haben, das Angaben zu den Verantwortlichen in der Feuerwehr bzw. im Verein enthält.
Für den Webauftritt und den Auftritt in den sozialen Medien waren die entsprechenden Pflichtangaben in § 5 Telemediengesetz (TMG) geregelt. Klassischerweise befinden sich diese in einem „Impressum“. Auf der Webseite und in den sozialen Medien vieler Verbände und Vereine wird deshalb im Impressum auf „Angaben nach § 5 TMG“ verwiesen.
Das Telemediengesetz ist nunmehr aber außer Kraft getreten und wurde durch das Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) ersetzt. Das heißt: Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, streichen Sie im Impressum den Hinweis auf § 5 TMG und ersetzen ihn durch § 5 DDG.
Am Montag, den 15.07.2024 fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Glattbach ab 19:00 Uhr ein Ausbildungsabend statt. Die Ausbildung beschäftigte sich mit dem Thema „Kommunikationsmodul“ in der Einsatzführungssoftware der Firma Fireboard.
Die Freiwillige Feuerwehr Glattbach betreibt für den Landkreis Aschaffenburg eine der beiden Unterstützungsgruppen-Örtlicher Einsatzleiter. Die zweite Unterstützungsgruppe-Örtlicher Einsatzleiter wird von der Freiwilligen Feuerwehr in Mömbris betrieben.
Der Örtliche Einsatzleiter braucht für die Erfüllung seiner vielfältigen Aufgaben Unterstützung, dafür stehen ihm neben weiteren Führungskräften und Fachberatern insbesondere die Feuerwehrleute der Unterstützungsgruppe von der Freiwilligen Feuerwehr Glattbach oder aus Mömbris zur Verfügung.
Für diese Unterstützungsaufgaben wurde die Feuerwehr in Glattbach mit einem Führungsfahrzeug und einem Transportanhänger mit umfangreichen Führungsmitteln einschließlich einer Einsatzführungssoftware und Gerätschaften zum Betrieb einer mobilen Gesamteinsatzleitung ausgestattet.
Der Örtliche Einsatzleiter leitet bei Katastrophen im Auftrag und nach Weisungen der Katastrophenschutzbehörde alle Einsatzmaßnahmen vor Ort. Als verlängerter Arm der Katastrophenschutzbehörde hat er ein Weisungsrecht gegenüber allen eingesetzten Kräften. Das Landratsamt Aschaffenburg hat als Katastrophenschutzbehörde bereits vorab, also unabhängig von einem konkreten Schadensereignis, fachlich geeignete Personen als Örtliche Einsatzleiter benannt.
Auch unterhalb der Katastrophenschwelle kann ein vorab benannter Örtlicher Einsatzleiter bereits zum Einsatz kommen. Er übernimmt zur Koordination aller Fachdienste die Einsatzleitung vor Ort, die für den Erfolg des Einsatzes äußerst wichtig ist. Durch eine einheitliche Einsatzleitung vor Ort wird das geordnete Zusammenwirken aller eingesetzten Kräfte wesentlich erleichtert. Der Örtliche Einsatzleiter wird hier als verlängerter Arm der Kreisverwaltungsbehörde als Sicherheitsbehörde tätig.
Bei unserem Hilfeleistungseinsatz bei der Hochwasser-Katastrophe im Landkreis Aichach-Friedberg Anfang Juni wurde die Unterstützungsgruppe-Örtlicher Einsatzleiter aus Glattbach nicht zur Unterstützung eines Örtlichen Einsatzleiters, sondern zur Unterstützung unseres Kontingentführers bei der Leitung der Einsätze unseres über 180 Einsatzkräfte starken Einsatzkontingentes eingesetzt. Unser Kontingentführung unterstand in diesem Fall einem Örtlichen Einsatzleiter aus dem Landkreis Aichach-Friedberg.
In einer sehr informativen Ausbildung wurden die beim Einsatz in Aichach-Friedberg gewonnenen Erfahrungen von Michael Fabos an alle Mitglieder der gesamten Gruppe weitergegeben. Kleinere praktische Übungen und Aufgaben rundeten den gelungenen Ausbildungsabend in Glattbach ab.
(Quelle und Bilder FF Glattbach)


Im Einsatz ist es elementar, sich auf seinen Feuerwehrfahrzeugen „blind“ auszukennen. So stand am Samstag, den 13.07.2024 bei der zentralen Abnahme zur Jugendflamme in der Stufe 2 auch als erstes die Fahrzeugkunde auf dem Plan. Hier mussten die Jugendlichen unter den strengen Augen der Schiedsrichter zeigen, dass sie den Inhalt aller Geräteräume des Fahrzeugs wie ihre Westentasche kennen.
Anschließend galt es für die Prüflinge der Stufe 2 noch zwei Basic-Aufgaben zu absolvieren. Dazu gehören unter anderem, das Setzen eines Standrohrs für die Löschwasserentnahme aus einem Hydranten und das Anleinen eines C-Strahlrohres mit Schlauch um beides nach oben zu ziehen.
Zum Schluss ihrer Prüfung ging es bei einem kleinen Spiel noch um Teambildung und Geschicklichkeit. Dieses Jahr mussten die Jugendlichen dazu in einem verdeckten Kartenspiel möglichst schnell alle Herzen finden.
Die Teilnehmer für die Jugendflamme der Stufe 3 zeigten bei ihrer Prüfung zunächst ihr Können in Erster Hilfe. So bekam jeder von ihnen ein Fallbeispiel und einen „Patienten“ zur fachgerechten Versorgung.
Feuerwehrtechnisch mussten sie anschließend einen Löschangriff aufbauen.
Zuletzt galt es noch ihre Projektarbeit zu präsentieren. So haben die teilnehmenden Jugendfeuerwehren für die Prüfung zur Stufe 3 im Vorfeld mit ihren Jugendlichen zuhause ein soziales, ökologisches, sportliches oder kreatives Projekt durchgeführt. Dieses Jahr gab es unter anderem bei diesen Vorstellungen z. B. einen selbst entworfenen Jugendwerbeflyer, eine Olympiade für die Kinderfeuerwehr und ein selbstgestaltetes Büchertauschregal für die Ortsmitte.
Nach erfolgreicher Prüfung gratulierte Kreisjugendfeuerwehrwartin Eva Freudenberg den Jugendlichen aus den Jugendfeuerwehren Stockstadt, Kleinkahl, Hofstädten, Mömbris und Krombach und überreichte als äußeres Zeichen für ihren Erfolg die Urkunden und die entsprechenden Abzeichen.
Eva Freudenberg bedankte sich bei allen Jugendlichen für die Teilnahme und das große Engagement bei ihren Projektarbeiten. Weiterhin dankte sie den Jugendwarten und Betreuern für ihre gute und erfolgreiche Jugendarbeit.
Sie appellierte an alle Feuerwehrjugendwarte im Landkreis, die Jugendflamme der Stufe 1 in ihren Jugendfeuerwehren durchzuführen. Die Stufe 1 kann von jedem Jugendwart bei den normalen Übungsabend im eigenen Ort abgenommen werden und ist Voraussetzung, um für die beiden weiteren zwei Stufen vor externen Prüfern antreten zu dürfen.
Quelle und Bilder: Tim Dedio, KFV FR Jugend



Jugendliche aus Krombach und Mömbris
Jugendliche aus Kleinkahl und Stockstadt
Jugendliche aus Hofstädten