

1. Einsatz 10.08.2024, 04:33 Uhr – Meldung eines Gebäudebrandes im Bereich eines Schrägdaches in Mömlingen in der Straße Am Schlaggraben
Die Freiwillige Feuerwehr Mömlingen setzte zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung die Großostheimer Drehleiter ein.
2. Einsatz 10.08.2024, 11:08 Uhr – Technische Hilfe für den Rettungsdienst bei der Rettung eines Patienten aus dem 1. Obergeschoss eines Gebäudes in Mömlingen
Die Freiwillige Feuerwehr Mömlingen unterstützte den Rettungsdienst und setzte dabei die Großostheimer Drehleiter mit der Krankentragenhalterung am Drehleiterkorb bei der Rettung eines Patienten aus dem 1. Obergeschosses ein.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)
Die Gerätehauserweiterung in Blankenbach mit Erweiterung der Sozalbereiche und Bürofläche hat im ersten Halbjahr einen wesentlichen Schritt zur Fertigstellung gemacht. Zwischenzeitlich sind die Rohbaumaßnahmen abgeschlossen und die Flachdachkonstruktion mit Begrünung hergestellt. Außenfenster und Türen sind eingebaut worden. Im innenbereich konnten die Sanitär- und Elektroeinbauten durchgeführt und der Estrich gelegt werden.
Leider machen Starkregenereignisse auch vor der Feuerwehr keinen Halt und es kam bei einem schweren Gewitter am 27. Juni zu einer Schädigung des frischen Estrich durch Wasser. Dies hatte zur Folge, dass die Bautrockner erneut eigesetzt werden mussten und sich der Baufortschritt um 6 Wochen verzögerte.
Zwischenzeitlich sind die Arbeiten der Fliesenleger und Maler wieder aufgenommen worden. In weiterhin enger Abstimmung mit den angrenzenden Arbeiten am örtlichen Kindergarten geht die FF Blankenbach weiterhin von einer Fertigstellung in diesem Jahr aus.
Text: FF Blankenbach (MST) Bilder: (UP)
Am Samstagnachmittag fand in Karlstein am Main (Landkreis Aschaffenburg) eine umfangreiche praktische Übung zur „Löschwasserförderung XXL“ statt. Dabei wurde erstmals im Landkreis Aschaffenburg das Hytrans Fire System (HFS) des Freistaats Bayern eingesetzt, welches bei der Freiwilligen Feuerwehr Großwallstadt im benachbarten Landkreis Miltenberg stationiert ist. Von den insgesamt 13 in Bayern stationierten HFS-Systemen befinden sich drei weitere bei Werkfeuerwehren im Raum Ingolstadt.
Die Übungsszenarien umfassten sowohl den Einsatz des HFS als auch die klassische „Lange Schlauchstrecke“, wobei ein Schlauchwagen der Feuerwehr Kahl am Main zum Einsatz kam. Ausgangspunkt der Übung war ein angenommener Großbrand in einem Gewerbebetrieb an der „Zeche Gustav“, bei dem ein massiver Wassereinsatz zur Brandbekämpfung erforderlich war.
Die Feuerwehr Karlstein rückte mit einem breiten Spektrum an Fahrzeugen und Gerätschaften an, darunter ein LF 16/12 mit Wasserringmonitor, ein LF 10/6 mit Bodenwerfer, ein TLF 16/24 Tr. mit Dachwerfer und Wasserringmonitor sowie die Drehleiter DLA (K) 23/12 und der Abrollbehälter Tank 10.000, die alle mit MZ 1200 Düsen ausgestattet waren. Die Wasserversorgung erfolgte über drei unterirdische Löschwasserzisternen mit jeweils 100 Kubikmetern Fassungsvermögen sowie dem AB Tank 10.000.
Eine der Hauptaufgaben des HFS bestand darin, diese Zisternen und den AB Tank 10.000 kontinuierlich mit Wasser zu versorgen, um eine unterbrechungsfreie Löschwasserversorgung zu gewährleisten. Die Feuerwehr Großwallstadt bewältigte diese Herausforderung mit Bravour: Innerhalb von weniger als 30 Minuten waren über 600 Meter Förderleitung verlegt, die Hydraulikpumpe in Betrieb und die Abgabestelle über einen 5-fach B-Verteiler unter Wasser. Aus dem nahegelegenen „Gustavsee“ wurden dabei pro Minute 4.000 Liter Wasser entnommen und den Zisternen sowie dem AB Tank 10.000 zugeführt – gerade rechtzeitig, da die erste Zisterne bereits geleert war.
Parallel dazu förderte der landkreiseigene Schlauchwagen der Feuerwehr Kahl am Main über zwei B-Leitungen ca. 2.000 Liter Wasser pro Minute aus dem Gustavsee zum TLF 24/50 der Feuerwehr Kahl, das dieses Wasser über den Dachmonitor vollständig wieder abgab. Dieser Abschnitt der Übung wurde durch den Einsatzleitwagen ELW 1 der Feuerwehr Kahl koordiniert.
Zudem waren zwei landkreiseigene ATV (Feuerwehren Hemsbach und Johannesberg) im Einsatz, die für den Transport des Einsatzleiters und der Führungskräfte zwischen den einzelnen Entnahme- und Abgabestellen verwendet wurden, was sich erneut als zeitsparend und effektiv erwies. Die gesamte Einsatzführung, Kommunikation und Dokumentation erfolgte über den ELW 1 der Feuerwehr Karlstein, welcher auch als zentraler Anlaufpunkt für alle Einheitsführer und Mitglieder der Kreisbrandinspektion diente.
An der Übung nahmen über 50 Einsatzkräfte teil, darunter auch Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Georg Thoma und Kreisbrandmeister Thorsten Frank von der Kreisbrandinspektion. Die Übung bestätigte größtenteils die theoretischen Planungen, wobei einige Details in der Nachbereitung optimiert werden sollen.
Ein besonderer Dank gilt der Firma DCO Karlstein, die gekühlte Getränke für die Nachbesprechung im „Gustavs Bistro“ bereitstellte.



























Am Samstagnachmittag, 10.08.2024 wurden um 16:20 Uhr die Feuerwehren Stockstadt, Mainaschaff (ein HLF) und Großostheim (RW) mit dem Stichwort THL 4 auf die Autobahn A3 in Richtung Frankfurt alarmiert. Laut Meldung waren mehrere PKW verunfallt, Personen seien eingeklemmt.
Noch in der Anfahrt zur Unfallstelle auf die A3 wird um 16:26 Uhr im Stockstädter Ortsgebiet ein Heckenbrand gemeldet. Hieraufhin wurde ein Stockstädter Löschfahrzeug zu dieser Einsatzstelle umgeleitet und ein weiteres Löschfahrzeug aus Großostheim nachalarmiert. Glücklicherweise war hier kein Einsatz für die Feuerwehr erforderlich und das Stockstädter Löschfahrzeug konnte seine Anfahrt auf die Autobahn A3 weiter fortsetzen.
Unterdessen trafen auf der A3 die ersten Einsatzfahrzeuge ein. Ein Personenwagen und ein Kleinbus waren von der Fahrbahn abgekommen und hatten sich überschlagen. Alle Insassen konnten die verunfallten Fahrzeuge ohne Einsatz von technischem Gerät verlassen. Die drei Fahrspuren der Autobahn waren mit Trümmerteilen und Glassplittern überzogen. Von den acht Insassen wurden sieben Personen verletzt. Darunter auch zwei Kinder.
Vom Rettungsdienst wurden fünf Rettungswagen, ein Krankenwagen, ein Notarzt und ein Einsatzleiter an die Unfallstelle entsandt. Ein ebenfalls alarmierter Rettungshubschrauber wurde nicht benötigt und konnte kurze Zeit später den Anflug abbrechen und zurückkehren. Alle Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert.
Durch die unfallbedingte Vollsperrung der Autobahn staute sich der Verkehr bis zu elf Kilometer zurück. Nachdem durch die Feuerwehr Glassplitter auf der Fahrbahn beseitigt waren, konnte erst eine Fahrspur, dann eine zweite Fahrspur freigegeben werden. Zur Bergung der Unfallfahrzeuge musste die Fahrbahn später wieder auf eine Fahrspur verengt werden.
Von Seiten der Feuerwehr wurde bei der Versorgung der Verletzten unterstützt, ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen, ein Fahrzeug aufgestellt und Trümmerteile sowie Glassplitter auf der Fahrbahn beseitigt. Gegen 18:00 Uhr konnte die Einsatzstelle an die Autobahnmeisterei übergeben werden.
Im Einsatz war die Feuerwehr Stockstadt a. Main mit 5 Fahrzeugen, die Feuerwehren Mainaschaff und Großostheim mit je einem Fahrzeug. Ebenfalls vor Ort waren Kreisbrandrat Frank Wissel und Kreisbrandmeister Marco Laske.
Bildquelle: Armin Lerch/Feuerwehr Stockstadt





Wegen eines Gasaustritts im Freien wurden die Feuerwehren aus Albstadt, Alzenau und Michelbach in die Albstädter Arnsburgstraße alarmiert.
Vor Ort zeigte sich, dass durch Baggerarbeiten eine Niederdruckgasleitung kurz vor dem Übergang ins Gebäude beschädigt worden war und Erdgas ungehindert abströmte.
Die Feuerwehren führten vor Ort Messungen durch, stellten den Brandschutz sicher und evakuierten die umliegenden Gebäude, wobei ein Teil der Bewohner zur Betreuung ins Albstädter Gerätehaus gebracht wurde.
Nachdem die Einsatzstelle soweit gesichert war, warteten die Kräfte die Ankunft des Stördienstes des Gasversorgers ab.
Nach dem Eintreffen des zuständigen Mitarbeiters des Gasversorgers gelang es diesem schnell, den Gasaustritt zu stoppen und die Bewohner konnten, nachdem die Häuser kontrolliert und bei Bedarf gelüftet worden waren, in ihre Wohnungen zurückkehren.
Gegen ca. 12.00 Uhr konnte die Einsatzstelle an den Gasversorger übergeben werden.
Im Einsatz waren 30 Feuerwehrdienstleistende der Wehren aus Albstadt, Alzenau und Michelbach, der zuständige Kreisbrandmeister Thorsten Frank, ein Rettungswagen des DRK aus Somborn, eine Streife der Polizei sowie Mitarbeiter des Gasversorgers.
(Text und Bilder: Sascha Rheker, FF Albstadt)




Um 13:10 Uhr wurden am heutigen Freitag die Freiwilligen Feuerwehren aus Laufach, Sailauf sowie die Drehleiter der Feuerwehr Hösbach zu einem Brand in einem Wohngebäude in Laufach alarmiert. Über den Feuerwehrnotruf 112 wurde ein Feuer gemeldet, bei dem sich noch Personen im Gebäude befinden sollten.
Ein Großaufgebot der Einsatzkräfte machte sich unverzüglich auf den Weg zur Einsatzstelle im Gewerbegebiet. Bei Ankunft konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Die im Gebäude vermutete Person befand sich nicht mehr im Haus und wurde bereits durch den Helfer vor Ort der BRK-Bereitschaft Laufach medizinisch erstversorgt.
Ein Trupp unter schwerem Atemschutz wurde mit einem C-Rohr ins Gebäude vorgeschickt. Der Brand, der durch Essen auf dem Herd verursacht wurde, konnte innerhalb kürzester Zeit gelöscht werden. Anschließend wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, bevor das Gebäude der Polizei zu weiteren Ermittlungen übergeben wurde.
Die betroffene Person wurde nach einer notärztlichen Sichtung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.
Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz. Die Einsatzleitung oblag Xaver Hesch, Zugführer der Feuerwehr Laufach. Seitens der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Marco Laske vor Ort.

Am gestrigen Donnerstag, den 08.08.24, wurde die Freiwillige Feuerwehr Schneppenbach um 15:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Schneppenbacher Hauptstraße alarmiert. Vor Ort war es zu einer Kollision zwischen einem PKW und einem Motorrad gekommen.
Die Feuerwehr-Sanitäter unterstützten den Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung der verletzten Motorradfahrerin. Zusätzlich übernahm die Freiwillige Feuerwehr in enger Abstimmung mit der Polizei die Verkehrslenkung und stellte den Brandschutz sicher. Ebenfalls wurde die Landung und der Start des Rettungshubschraubers der Johanniter Luftrettung - Station Christoph Mittelhessen - abgesichert.
Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme wurden die beteiligten Fahrzeuge zur Seite gebracht und die Straße gereinigt, um den Verkehrsfluss wiederherzustellen.
Für die 11 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schneppenbach, die mit zwei Einsatzfahrzeugen (TSF-W und MTW) vor Ort waren, endete der Einsatz um 16:45 Uhr.
Über den genauen Unfallhergang, die Höhe des entstandenen Schadens sowie die Schwere der Verletzungen können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

In der Woche vom 5. bis 9. August 2024 fand im Atemschutzzentrum ein intensiver Atemschutzgeräteträger Vollzeitlehrgang statt. Insgesamt 16 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg stellten sich den anspruchsvollen Aufgaben des Lehrgangs und konnten diesen erfolgreich abschließen.
Neben der standardmäßigen Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger erhielten die Teilnehmer auch eine spezielle Schulung im Umgang mit Chemikalienschutzanzügen. Zusätzlich wurden sie in der gasbefeuerten Brandsimulationsanlage (BSA) auf den Ernstfall vorbereitet. Die realitätsnahen Übungen stellten hohe Anforderungen an die körperliche und mentale Belastbarkeit der Teilnehmer.
Trotz der körperlich und mental herausfordernden Woche, in der der Schweiß in Strömen floss, kam auch der Spaß nicht zu kurz. Am Ende konnten alle 16 Teilnehmer ihre Lehrgangsbescheinigung in Empfang nehmen.
Wir gratulieren allen Absolventen herzlich zu ihrem Erfolg und wünschen ihnen für zukünftige Einsätze stets eine gesunde Heimkehr.
Die Teilnehmer im Überblick:
Der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg bedankt sich bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und bei den Ausbildern für ihre hervorragende Arbeit.





