Freikarten-Aktion für Mitgliedsfeuerwehren: APASSIONATA presents EQUILA

APASSIONATA presents EQUILA

Um unseren vielen engagierten ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden in der Adventszeit ein Freude zu bereiten, hat die APASSIONATA Park München GmbH & Co. KG zu einzelnen Show-Terminen Freikarten-Kontingente für den Landesfeuerwehrverband Bayern reserviert.

Die Angehörigen unserer Mitgliedsfeuerwehren (mit ihren Familien/Freunden) haben damit die Chance, kostenlos die Show EQUILA zu erleben und den neuen SHOWPALAST MÜNCHEN kennenzulernen.

Bitte leiten Sie dieses Angebot auch an Ihre Feuerwehren/Kameraden weiter!

Besuchen Sie den SHOWPALAST MÜNCHEN als einer der Ersten und begeben Sie sich auf eine abenteuerliche Reise in das magische Land EQUILA. Schnell sein lohnt sich, da die Kontingente begrenzt sind und nach Eingang bestätigt werden.

So kommen Sie an Ihre Tickets:

1.     Wählen Sie Ihren Wunschtermin aus der unten stehenden Liste und verwenden Sie den danebenstehenden Link. 

2.     Klicken Sie auf „REGISTRIEREN“

3.     Wählen Sie die gewünschte Ticketanzahl aus (maximal 4 pro Person) und bestätigen Sie Ihre Auswahl mit „WEITER“

WICHTIG:

4.     Bei der folgenden Eingabe der „Bestellerdaten“ geben Sie Ihren eigenen Vor- und Nachnamen sowie die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ein. Anschließend bestätigen Sie die Eingaben mit dem Button „Registrierung abschließen“ (und folgen ggf. weiteren Anweisungen).

5.     Nachdem Sie Ihre Tickets bestellt haben, senden Sie bitte eine E-Mail mit Betreff EQUILA an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und nennen Sie den Vor-und Zunamen des Bestellers sowie die Feuerwehr, der Sie angehören, damit die Bestellung zugeordnet werden und die Zustellung erfolgen kann.

6.     Anschließend erhalten Sie per E-Mail eine Bestätigung, die Sie bitte ausgedruckt zur Show mitbringen und an der Abendkasse gegen Ihr Platzticket umtauschen. (Der Versand erfolgt während der Geschäftszeiten der LFV-Geschäftsstelle)

Folgende Termine stehen zur Auswahl:

·         07.12.2017 (Do) - 19:30 Uhr: https://equila0712.eventbrite.de

·         08.12.2017 (Fr)   - 19:30 Uhr: https://equila0812.eventbrite.de

·         09.12.2017 (Sa)  - 19:30 Uhr: https://equila09121930uhr.eventbrite.de

·         14.12.2017 (Do) - 19:30 Uhr: https://equila14121930uhr.eventbrite.de

·         15.12.2017 (Fr) -  19:30 Uhr: https://equila1512.eventbrite.de

·         16.12.2017 (Sa) - 14:00 Uhr: https://equila161214uhr.eventbrite.de

·         16.12.2017 (Sa) - 19:30 Uhr: https://equila16121930uhr.eventbrite.de

·         17.12.2017 (So) - 14:00 Uhr: https://equila1712.eventbrite.de

·         21.12.2017 (Do) - 19:30 Uhr: https://equila2112.eventbrite.de

·         22.12.2017 (Fr)  - 19:30 Uhr: https://equila2212.eventbrite.de

Buchung nach Verfügbarkeit und solange der Vorrat reicht. Eintrittskarten sind von Umtausch und Rückgabe ausgeschlossen.

Aktuelles aus dem Feuerwehrmuseum Bayern

Am Samstag, den 09.12.2017 von 14 Uhr bis 19 Uhr besucht der Nikolaus das Feuerwehrmuseum und hat seinen Sack voll mit Süßigkeiten für die kleinen Gäste dabei. Ausserdem gibt es Führungen durchs Museum direkt vom Nikolaus.

In der Cafeteria gibt es Kinderpunsch für die kleinen und Glühwein für die großen Museumsbesucher, dazu kann man leckere Lebkuchen geniessen.

Besonders familienfreundlich ist der Eintritt an diesem Samstag, die „Nikocard“ (Familienkarte) ist für 9,99 Euro erhältlich.

Hier der Link zur Veranstaltung.

Adventskalender 2017 Es warten 24 tolle Preise auf Euch, von den Partnern HAIX und dem Flughafen München. Gleich anmelden, mitspielen und abräumen!

Alles Infos dazu findet ihr hier.

LEGOLAND® Deutschland Familienkarten 2018: Schon ab 20,50 € pro Person – bis zu 52 % Rabatt!

Eine tolle Saison 2017 liegt hinter uns und wir möchten Ihnen ganz herzlich für die großartige Zusammenarbeit danken! Und als Dankeschön bieten wir Ihnen dieses besonders günstige Frühbucherangebot: LEGOLAND® Deutschland Eintrittskarten für die Saison 2018 – das perfekte Weihnachtsgeschenk für kleine und große Abenteurer.

1-Tageskarte Erwachsene                           26,50 Euro              Sie sparen 42%!* 1-Tageskarte Kinder (3 – 11 Jahre)              23,50 Euro              Sie sparen 42%!* 1-Tageskarte Familie (4 Personen)               94,00 Euro              Sie sparen 45%!* 1-Tageskarte Familie (5 Personen)             102,50 Euro               Sie sparen 52%!*

*Ersparnis im Vergleich zu den regulären Kassenpreisen

Dieses Frühbucherangebot gilt bis einschließlich 14.01.2018.

Für die leichtere Kommunikation haben wir Ihnen wie gewohnt ein PDF mit allen Informationen angehängt.

Die Bestellung funktioniert wie immer ausschließlich über unser Online-Portal LEGOLAND.de/firmen. Eine Rabattgewährung vor Ort ist ausgeschlossen.

Diese undatierten Tageskarten können an jedem beliebigen Öffnungstag in der Saison 2018 im LEGOLAND® Deutschland in Günzburg genutzt werden. Die Saison 2018 geht vom 24. März bis 04. November. Bitte weisen Sie Ihre Mitarbeiter darauf hin, dass eine Übertragung von Eintrittskarten aus der Saison 2018 in zukünftige Saisons nicht möglich ist. Die Tageskarten berechtigen ausschließlich zu einem Eintritt ins LEGOLAND Deutschland und sind nur im Online-Vorverkauf erhältlich. Mehrpersonen-Karten sind gültig für einen gemeinsamen Besuch aller Personen am gleichen Tag. Tickets, die nicht benutzt wurden, können nicht einzeln zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden.

Reguläre Eintrittspreise 2018 an den Kassen von LEGOLAND® Deutschland: 45,50 Euro für die 1-Tageskarte Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, 40,50 Euro für die 1-Tageskarte Kinder von 3 bis 11 Jahren (Kinder unter 3 Jahren sind frei).

MAGISCH - Disneys MARY POPPINS

Über eine Kooperation mit dem LFV Bayern bietet Stage Entertainment den Angehörigen unserer Mitgliedsfeuerwehren Tickets zu attraktiven Vorzugspreisen an.

Wir freuen uns Sie beiliegend über die aktuelle Sonderaktion für MARY POPPINS in Stuttgart informieren zu dürfen.

Sie erhalten mit diesem Angebot 2 Tickets bereits ab 99 €.

 Buchung und Terminübersicht der buchbaren Vorstellungen ganz einfach online unter www.musicals.de/magisch

oder telefonisch unter der Rufnummer: 01805 114113 - Stichwort: Magisch.

Das Angebot ist nur bis 23. Dezember 2017 für ausgewählte Vorstellungen buchbar.

Weitere Details zur Buchung entnehmen Sie bitte diesen Information.

Neue Sonderkonditionen von Vodafone

Ab sofort erhalten die Angehörigen unserer Mitgliedsfeuerwehren einen exklusiven Mitarbeiter-Rabatt von bis zu 33 % auf Vodafone-Tarife sowie ggf. weitere Vergünstigungen für subventionierte Smartphones.

Eine Übersicht des Portfolios finden Sie hier.

Falls Sie Fragen haben, eine Beratung zu den Tarifen wünschen oder einen Vertrag zu den vergünstigten Konditionen abschließen möchten, wenden Sie sich bitte ausschließlich per Mail an Frau Edith Conrad von der SBSCOM.

Sie erreichen Frau Conrad per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und werden anschließend zurückgerufen. Bitte geben Sie bei der Kontaktaufnahme das Stichwort "Feuerwehrverband Bayern" sowie eine Telefonnummer für den Rückruf an, damit Ihnen die entsprechenden Vorteile gewährt werden können.

Wichtig! Dieses Angebot ist nur über den o.g. Kontakt erhältlich und nicht über die allgemeinen Hotlines oder Online-Angebote zugänglich.

Aktueller Prospekt des Versandhauses des DFV

Unter folgendem Link finden Sie den Prospekt für Herbst/Winter 2017-2018. Evtl. sind einige Weihnachtsgeschenkideen mit dabei.

Hier geht´s zum Prospekt.

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LFV-Logo

Der Notsignalgeber MSA Motion Scout wurde im ASZ Goldbach gefunden (Bereich BÜ Strecke/Umkleide).

Der Besitzer kann sich im ASZ melden.

Fundstück ASZ 1

Fundstück ASZ 2

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand ist schnelle Hilfe gefordert. Damit auch Bürgerinnen und Bürger in einem solchen Fall bestmögliche Hilfe leisten können, steht nun am Feuerwehrgerätehaus in Jakobsthal ein öffentlicher „Automatisierter Externer Defibrillator“ (AED) zur Verfügung.

Heigenbrücken-Jakobsthal. Am Montag, den 27.11.2017 fand im Dorfgemeinschaftshaus Jakobsthal eine Infoveranstaltung zum neu beschafften „Automatisierten Externen Defibrillator“ (AED) statt. Der Einladung durch die Gemeindeverwaltung Heigenbrücken und die Freiwillige Feuerwehr Jakobsthal, folgten 24 Bürgerinnen und Bürger, sowie zwölf Mitglieder der Feuerwehr. Nach einer kurzen Begrüßung übergab Kommandant Andreas Kerber das Wort an Patrick Pfister und sein drei köpfiges Team der Feuerwehr-First Responder Heigenbrücken. In seinem Vortrag berichtete der hauptamtliche Rettungsassistent, dass sich die AED-Geräte mittlerweile an vielen Stellen finden. So beispielsweise in vielen Bahnhöfen und Behörden. Bricht eine Person zusammen, kann der AED von jedem Laien genutzt werden, um festzustellen, ob es sich um eine lebensbedrohliche Herz-Erkrankung handelt. In den meisten Fällen sind Herzrhythmusstörungen Ursache für den plötzlichen Herztod. Diese können zu einem sogenannten Kammerflimmern führen. Da sich das Herz nicht mehr kontrolliert zusammenzieht, wird kein Blut mehr durch den Körper gepumpt. Der Kreislauf steht still. Mit jeder Minute sinkt die Überlebenschance. Wenn nach 10 Minuten der Rettungsdienst eintrifft, ist es in den meisten Fällen zu spät. Gerade in ländlichen Gebieten, wie Heigenbrücken oder Jakobsthal sei der Rettungsdienst erst nach 10 bis 13 Minuten am Einsatzort. Zeit, die beim plötzlichen Herzstillstand nicht zur Verfügung stehe, erklärte der Leiter der First Responder Gruppe. Innerhalb von 3 Minuten stehen die Chancen noch gut, bis 5 Minuten noch ordentlich, ab 10 Minuten stehen die Überlebenschancen bei 0 Prozent, erklärte Pfister. Nach seinem informativen Vortrag, in dem auch die Funktionsweise des AED erklärt wurde (siehe Hintergrund), konnten die Anwesenden an drei Stationen mit verschiedenen Übungspuppen die Reanimation mit und ohne Hilfe eines Defibrillators trainieren.

Zum Schluss bedankte sich Kommandant Andreas Kerber bei Patrick Pfister, Kevin Ritter, Michel Kerber und Nina Dehniger für die Durchführung der Infoveranstaltung und verabschiedete die Bürgerinnen und Bürger, in der Hoffnung, dass der neue Defibrillator nie zum Einsatz kommen wird. 

Fabio Franz, Öffentlichkeitsarbeit FF Jakobsthal

 ​Wie funktioniert ein AED?

Nach dem Einschalten des LIFEPAK 1000, fordert das Gerät den Nutzer auf, die Elektroden am Patienten anzubringen. Das Gerät schreibt ein EKG und prüft, ob eine solche Herz-Rhythmus-Erkrankung vorliegt. Nach der Analyse des EKGs trifft der AED eine Entscheidung. Liegt ein bestimmter Befund vor, empfiehlt das Gerät die Defibrillation. Die Entladung erfolgt per Knopfdruck durch den Erst-Helfer. Sollte kein defibrillationswürdiger Befund vorliegen, so gibt das Gerät die Anweisung, dass man die Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen soll.

EINLADUNG

Lakefleischessen der Feuerwehr Dörrmorsbach im Bürgerhaus Dörrmorsbach am 02.12.2017 ab 11 Uhr

Lakefleisch und selbstgebackenes Brot aus dem Holzbackofen.

Es lädt ein der Feuerwehrverein Freiwillige Feuerwehr Dörrmorsbach e.V.

Es wird beim Lakefleischessen eine Spendenaktion für den verunfallten Kameraden Günther Kowalski von der FF Bessenbach geben.

Am Freitag, den 08.12.2017 sind im Atemschutzzentrum Goldbach ab 17 Uhr Belastungsübungen in der Übungsanlage möglich.

Die Anmeldung und die genaue Terminplanung für diesen zusätzlichen Freitagabend erfolgt direkt mit dem Atemschutzzentrum.

Der Seelengottesdienst für den verstorbenen Ehrenkommandanten Oswald Glaab von der Freiwilligen Feuerwehr Schimborn ist am Samstag, 02. Dezember 2017 um 10.00 Uhr in der neuen Kirche in Schimborn, anschließend Urnenbeisetzung. Der Rosenkranz für Oswald ist um 9.30 Uhr.

Dateien, welche auf dem MP-Feuer Server gespeichert werden, stehen dem nächsten Benutzer der Einwahldaten ebenfalls uneingeschränkt zur Verfügung, egal ob auf dem Desktop, oder in den Ordnern eigene Bilder, Downloads, eigene Dokumente, etc.

Daher dürfen Dateien nur vorübergehend gespeichert werden und sind vor dem Beenden der Sitzung wieder zu löschen.

Die Freiwillige Feuerwehr Schimborn trauert um ihren Ehrenkommandanten Oswald Glaab, der heute verstorben ist. Oswald Glaab war ein großer Förderer und Organisator bei der FF Schimborn.

Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen von Oswald und den Mitgliedern der FF Schimborn, die um Oswald Glaab trauern.

Sobald der Zeitpunkt der Beerdigung bekannt ist, werden wir hier entsprechend informieren.

Am 26.11.2017 schlossen mit einer erfolgreich abgelegten Zwischenprüfung alle 29 Teilnehmer das MTA-Basismdodul erfolgreich ab.

Es folgen nun ein Ausbildungsdienst in der eigenen Feuerwehr und weitere Aufbaumodule auf Kreisebene, die dann in spätestens zwei Jahren in eine MTA-Prüfung münden.

MTA Schöllkrippen 20171126   

Die Termine der Schaumtrainer Ausbildung für 2018 stehen fest:

Freitag       23.03.2018
Montag      09.04.2018  FF Weibersbrunn
Freitag      18.05.2018
Dienstag   12.06.2018
Dienstag    24.07.2018
Mittwoch   26.09.2018
Montag     15.10.2018
 
Anmeldungen bitte NUR über das Onlineformular. (So ist die Reihenfolge der Anmeldungen klar erkennbar!)
  
Das Merkblatt zur Ausbildung ist zu beachten!

Lehrgang: Aufbaulehrgang für Führungskräfte -Einsatzleitung-

Beginn: 18-12-17 - Ende: 20-12-17

Derzeit an der SFS Regensburg verfügbare Plätze: 10

Interessierte Teilnehmer ab Gruppenführer melden sich bitte bei mir unter 0171/5100248.

Am Dienstag, den 28.11.2017 findet von 8:30 uhr bis 12:00 Uhr eine Wartung an dem auf dem Server laufende Programm MP-Feuer statt. In dieser Zeit ist kein Zugriff auf das Programm möglich.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann lehnt den Vorschlag der Europäischen Kommission, eine europäische Katastrophenschutzeinheit mit eigenen Kompetenzen aufzubauen, klar ab. Herrmann: „Eine schnelle und somit effektive Gefahrenabwehr, wie wir sie in Bayern haben, ist nur durch sachkundige und flächendeckend vor Ort vorhandene Kräfte zu leisten. Das geht am besten mit dem ehrenamtlichen Hilfeleistungssystem, wie es in Bayern und in Deutschland besteht.“ Der Innenminister ergänzte, dass allein in Bayern im nichtpolizeilichen Gefahrenabwehrsystem 450.000 von 470.000 Einsatzkräften ehrenamtlich tätig sind.

Herrmann: „Damit nimmt das Ehrenamt eine zentrale Position in unserm Sicherheitssystem ein. Wir brauchen kein neues System, das diese bewährten Strukturen unterwandert.“

Herrmann geht davon aus, dass der aktuelle Vorstoß der EU-Kommission nicht den EU-Verträgen entspricht, die eigentlich eigene Kompetenzen der EU im Bereich des Katastrophenschutzes ausschließen. Die EU könne hier unterstützen, koordinieren oder Maßnahmen der Mittelstaaten ergänzen. Im Rahmen des bestehenden EU-Gemeinschaftsverfahrens mache sie das auch mit Erfolg. Der Aufbau von EU-eigenen Kapazitäten ist nach Auffassung Herrmanns aber weder erforderlich noch angemessen.

Herrmann: „Wir brauchen kein unabhängiges europäisches Katastrophenschutzsystem, unsere Strukturen funktionieren sehr gut und haben sich bewährt.“

Herrmann sieht vor allem die Gefahr, dass manche Mitgliedstaaten im Hinblick auf EU-Einsatzmittel ihre Anstrengungen reduzieren oder gar ganz einstellen:

„Das ist im Interesse eines wirksamen Katastrophenschutzes in Europa nicht zielführend.“

Herrmann betonte, dass aus bayerischer Sicht jeder Mitgliedsstaat für die erforderlichen Ressourcen wie Personal oder Geräte selbst verantwortlich ist.

„Eigene flächendeckende Strukturen im Katastrophenschutz gehören zu den Kernaufgaben einer verantwortungsbewussten staatlichen Daseinsvorsorge.“

Das Ehrenamt nimmt nach den Worten Herrmanns eine zentrale Position in unserem Sicherheitssystem ein. So werde der Bevölkerung ein Höchstmaß an möglicher Sicherheit gewährleistet. In den Augen des Bayerischen Innenministers gibt es zum Föderalismus im Katastrophenschutz keine Alternative:

„Klare Strukturen, schnelle Entscheidungen sind Grundlage jeder effektiven Katastrophenbewältigung. Komplizierte Abstimmungsverpflichtungen mit zentralistischen Tendenzen haben dort nichts zu suchen.“

Man dürfe außerdem die EU und die anderen Mitgliedsländer nicht in die Pflicht nehmen, die Defizite einzelner Mitgliedsstaaten, wie man sie zuletzt bei den Waldbränden in Portugal beobachten konnte, auszugleichen. Natürlich sei es eine Selbstverständlichkeit, dass sich die EU-Mitgliedsstaaten im Katastrophenfall gegenseitig helfen:

„Unsere bayerischen Feuerwehr- und Sanitätskräfte wie auch das THW waren in den vergangenen Jahren sowohl in anderen Mitgliedsstaaten als auch weltweit im Einsatz und haben dabei hervorragende Arbeit geleistet. Dazu brauchen wir aber keine eigenen Katastrophenschutzeinheiten der EU. Alles was für eine erfolgreiche Katastrophenbewältigung brauchen, ist in den Mitgliedsstaaten und den Ländern vorhanden.“

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Die Europäische Kommission hat neue, ehrgeizige Pläne zur Stärkung der Fähigkeit Europas zur Bewältigung von Naturkatastrophen vorgelegt.

Der Vorschlag ist ein zentraler Bestandteil der Agenda von Präsident Juncker für ein Europa, das schützt. Die Initiative ist vor dem Hintergrund der immer komplexeren und häufigeren Naturkatastrophen zu sehen, die in den letzten Jahren viele Länder Europas heimgesucht haben. Zentrale Komponente des Vorschlags ist die Einrichtung von rescEU, einer auf europäischen Ebene angesiedelten Reserve von Katastrophenschutzkapazitäten wie Löschflugzeugen zur Bekämpfung von Waldbränden, Sonderwasserpumpen, Ausrüstungen für Such- und Rettungsmaßnahmen in städtischen Gebieten, Feldlazaretten und medizinischen Notfallteams.

Diese Ressourcen werden die nationalen Kapazitäten ergänzen und von der Europäischen Kommission verwaltet und eingesetzt werden, um Länder zu unterstützen, die von Katastrophen wie Überschwemmungen, Waldbränden, Erdbeben und Epidemien heimgesucht werden. Allein im Jahr 2017 haben Naturkatastrophen in Europa mehr als 200 Menschenleben gefordert und mehr als eine Million Hektar Wald vernichtet.

Dazu sagte Präsident Jean-Claude Juncker: „Europa darf nicht tatenlos zusehen, wenn unsere Mitgliedstaaten von Naturkatastrophen heimgesucht werden und Hilfe benötigen. Naturkatastrophen sind zum traurigen Normalfall geworden, kein Land in Europa ist davor gefeit. Tritt eine Katastrophe ein, so möchte ich, dass die Europäische Union mehr tut, als nur ihr Beileid auszusprechen. Europa ist ein Kontinent der Solidarität. Wir müssen uns besser als bisher vorbereiten und unseren Mitgliedstaaten schneller an vorderster Front zu Hilfe kommen.“

„Die Tragödien des vergangenen Sommers und der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass unser derzeitiges auf Freiwilligkeit beruhendes Katastrophenbewältigungssystem an seine Grenzen stößt. Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, haben sich weiterentwickelt – wir müssen es auch. Es ist eine Frage der Solidarität und der geteilten Verantwortung auf allen Ebenen. Das ist es, was die europäischen Bürger von uns erwarten. Nun liegt es an den europäischen Regierungen und dem Europäischen Parlament, diesem Vorschlag zuzustimmen“, so Christos Stylianides, EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement.

Der Vorschlag der Kommission beruht auf zwei einander ergänzenden Aktionsfeldern: i) einer verstärkten gemeinsamen Reaktion auf europäischer Ebene und (ii) einer verbesserten Katastrophenprävention und -vorsorge.

  1. Stärkung der europäischen Kapazitäten für die Katastrophenabwehr: rescEU

- Eine EU-Katastrophenabwehrreserve wird eingerichtet, die über Katastrophenschutzressourcen verfügt, die betroffenen Mitgliedstaaten dann zur Verfügung gestellt werden, wenn die nationalen Kapazitäten nicht mehr ausreichen. rescEU wird Ressourcen wie Löschflugzeuge und Wasserpumpen umfassen, die die nationalen Kapazitäten ergänzen. Alle Kosten und Kapazitäten von rescEU sollen vollständig von der Europäischen Union finanziert werden, wobei die Kommission die operative Kontrolle über die Ressourcen behält und auch über ihren Einsatz entscheidet.

- Parallel dazu wird die Kommission, die bisher nur die Transportkosten übernommen hat, durch Finanzierung von Anpassungs- Reparatur-, Transport- und Betriebskosten die Mitgliedstaaten bei der Stärkung ihrer nationalen Kapazitäten unterstützen. Die entsprechenden Kapazitäten sollen dann Teil des Europäischen Katastrophenschutz-Pools und im Katastrophenfall zur Verfügung gestellt werden.

  1. Verstärkte Katastrophenprävention und -vorsorge

- Nach dem heutigen Vorschlag sollen die Mitgliedstaaten aufgefordert werden, ihre nationalen Strategien zur Katastrophenprävention und -vorsorge auszutauschen, um mögliche Lücken zu ermitteln und zu beseitigen.

- Der Vorschlag soll zur verbesserten Abstimmung und Kohärenz mit bestehenden EU-Politikbereichen beitragen, in denen die Katastrophenprävention und -vorsorge ebenfalls ein Thema ist. Hierzu gehören beispielsweise die EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel, die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds, der Solidaritätsfonds, Umweltvorschriften (z. B. Pläne für das Hochwassermanagement und ökosystembasierte Lösungen), Forschung und Innovation sowie Maßnahmen zur Bewältigung schwerwiegender grenzüberschreitender Gesundheitsgefahren.

Schließlich sieht der Vorschlag die Straffung und Vereinfachung der Verwaltungsverfahren vor, um den Zeitaufwand für die Bereitstellung lebensrettender Hilfe zu reduzieren.

Hintergrund

Das Katastrophenschutzverfahren der EU stützt sich derzeit auf ein freiwilliges System, über das die EU die freiwilligen Beiträge der teilnehmenden Staaten koordiniert und dem Land, das um Unterstützung ersucht hat, zur Verfügung stellt. Die Koordinierung der Hilfsangebote ist Aufgabe des europäischen Zentrums für die Koordination von Notfallmaßnahmen mit Sitz in Brüssel. In den letzten Jahren haben extreme Witterungsbedingungen und andere Phänomene die Fähigkeit der Mitgliedstaaten, sich gegenseitig zu helfen, schwer auf die Probe gestellt, insbesondere dann, wenn mehrere Mitgliedstaaten gleichzeitig von der gleichen Art von Katastrophe betroffen waren. In solchen Fällen verfügt die EU über keine Kapazitätsreserve, um überforderten Mitgliedstaaten zu helfen.

Das Jahr 2017 war von einer Vielzahl von Katastrophen unterschiedlicher Art geprägt. In Europa kamen in diesem Jahr insgesamt mehr als 200 Menschen bei Naturkatastrophen ums Leben. Naturkatastrophen haben aber auch erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Seit 1980 hat die EU neben dem Verlust von Menschenleben finanzielle Verluste von mehr als 360 Mrd. EUR durch extreme Wetter- und Klimaereignisse erlitten. Allein in Portugal wird der direkte wirtschaftliche Schaden, der Waldbrände im Zeitraum Juni und September entstanden ist, auf fast 600 Mio. EUR geschätzt; dies entspricht 0,34 % des Bruttonationaleinkommens.

Seit seiner Einrichtung im Jahr 2001 wurden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens mehr als 400 Katastrophenfälle überwacht und gingen über 250 Unterstützungsersuchen ein. Das EU-Katastrophenschutzverfahren kann als Reaktion auf Naturkatastrophen und vom Menschen verursachte Katastrophen aktiviert werden, dient aber auch zur Unterstützung der Katastrophenprävention und -vorsorge.

Am EU-Katastrophenschutzverfahren beteiligen sich neben sämtlichen EU-Mitgliedstaaten auch Island, Norwegen, Serbien, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro und die Türkei. Auch die Teilnahme an rescEU soll diesen Ländern als Zeichen der europäischen Solidarität angeboten werden.

Weitere Informationen

Europäische Kommission

Wir haben über die Firma Rescue-Tec einen Zusatztermin für den Lehrgang Maschinenunfälle am Samstag, 21. April 2018 gebucht. Der Lehrgang wird kurzfristig wieder über die Online-Plattform auf unserer Homepage zu buchen sein.

Das erst heute morgen online angebotene Seminar "Maschinenunfälle" war innerhalb von nur 2 Stunden ausgebucht.

Wir sind selbst total überrascht - aber auch begeistert darüber - wie gut diese Seminare angenommen werden. Wir haben daher bei der Firma Rescue-Tec nach einem weiteren Termin für solch ein Seminar angefragt.

Sobald wir hier einen neuen Termin haben, werden wir entsprechend infomieren.

Um die Ausbildungen und die Belastungsübungen im Atemschutzzentrum Goldbach den Feuerwehren zu erleichtern, stehen dort nun eine ausreichende Zahl von Leihatemschutzgeräte mit Masken zur Durchführungen von Ausbildungen/Übungen und Übungsstreckendurchgänge zur Verfügung.

Diese Geräte können mit der Anmeldung zur jeweiligen Ausbildung bzw. zum Streckendurchgang dazu gebucht werden.

Die Leihgebühr für ein Gerät mit Maske für einen Übungsdurchlauf bzw. für einen Streckendurchgang kostet pauschal 32,-- €.

Die 32,-- € sind die üblichen Kosten für die Reinigung, Desinfektion mit Prüfung und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft für das Gerät und die Maske und fallen bei einem eigenen Gerät auch an.