Neue DGUV Information zeigt, wie Rettungsdienst und Feuerwehr mit verbalen oder tätlichen Angriffen auf das Personal umgehen können

Sie sind zur Stelle, um Menschen in Not zu helfen. Doch die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr werden immer häufiger selbst zu Opfern: Über 1.000 Übergriffe während eines Rettungs- oder Löscheinsatzes zählte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, in den vergangenen fünf Jahren. "Diese Zahl spiegelt jedoch nur die meldepflichtigen Zwischenfälle, mit einer Arbeitsunfähigkeit ab vier Tagen", sagt Dr. Walter Eichendorf, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der DGUV. "Dies lässt vermuten, dass es insgesamt eine weitaus höhere Zahl an Übergriffen auf Einsatzkräfte gibt."

Die Vorfälle reichen von vehementem Ignorieren oder Abwehren notwendiger Maßnahmen über Beschimpfungen und Bedrohungen bis hin zu Schlägen seitens der Hilfsbedürftigen oder Umstehenden. "Wir beobachten, dass unseren Einsatzkräften in letzter Zeit immer weniger Respekt entgegengebracht wird", berichtet auch Lars Oschmann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

Handlungsstrategien für Übergriffe auf einen Blick

Wie Verantwortliche von Rettungsdienst und Feuerwehr ihr Personal vor verbaler und tätlicher Gewalt schützen können, zeigt eine neue Publikation mit dem Titel "Prävention von und Umgang mit Übergriffen auf Einsatzkräfte der Rettungsdienste und der Feuerwehr (DGUV Information 205-027)" . Darin finden Leitungs- und Führungskräfte wichtige Tipps zur Planung, Organisation und Nachbereitung von Rettungs- oder Löscheinsätzen, so dass Konfliktsituationen erst gar nicht entstehen, nicht eskalieren oder die Folgen gering bleiben. Erarbeitet wurde die Publikation vom DGUV Fachbereich "Feuerwehren, Hilfeleistungen und Brandschutz", gemeinsam mit dem Deutschen Feuerwehrverband sowie mit weiteren Hilfeleistungsorganisationen, die Rettungsdienste betreiben.

Auch verbale Attacken sind Übergriffe und meldepflichtig

"Mit der Information geben wir Verantwortlichen nicht nur wichtige Hinweise und Empfehlungen zum Umgang mit Übergriffen zur Hand", sagt Tim Pelzl, Leiter des Fachbereichs "Feuerwehren, Hilfeleistungen und Brandschutz" der DGUV. "Wir wollen das Berufsfeld auch besser für diese Thematik sensibilisieren und Betroffenen die Hemmschwelle nehmen, besondere Vorfälle auch zu melden." Nur wenige Einsatzkräfte wissen, dass schon verbale Übergriffe zu psychischen Belastungen führen können und gemeldet werden sollten. Andere wiederum scheuen den Arbeitsaufwand einer Meldung an die Unfallversicherung oder Staatsanwaltschaft. Aus diesem Grund liegt die tatsächliche Zahl der Angriffe auf Rettungsdienste und Feuerwehren auch höher, als die Statistiken vermuten lassen. Ein mehrseitiges Musterformular im Anhang der DGUV Information erleichtert die Erfassung von Übergriffen.

Praktische Tipps zur Prävention und Deeskalation

Die DGUV Information zeigt außerdem auf, warum in Rettungssituationen Konflikte entstehen und wie Gefahrensituationen bewertet und reduziert werden können. Verantwortliche erhalten praktische Tipps zur professionellen Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Rettungseinsätzen: So sollten Einsatzkräfte nicht nur die Hilfsbedürftigen, sondern auch deren Umfeld gut im Auge behalten, um Aggressionspotenzial rechtzeitig zu erkennen. Zudem sollten die Retter das eigene Handeln immer wieder verständlich erklären, um Missverständnisse zu vermeiden und bei Gefahr Unterstützung holen. "Es ist wichtig, dass Verantwortliche und Einsatzkräfte sich des Problems bewusst sind und sich schon im Vorfeld bestimmte Maßnahmen zurecht legen", betont DFV-Vizepräsident Lars Oschmann. "So sind sie im Fall der Fälle nicht überrascht, sondern vielmehr in der Lage, schnell und richtig zu handeln."

Angriffe ernst nehmen

Einsatzkräfte, die Opfer von verbalen oder körperlichen Angriffen werden, können unter akuten Belastungsreaktionen bis hin zu Posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Dies führt nicht nur zu mangelnder Motivation oder zu Fehlern im Arbeitsablauf, sondern im schlimmsten Fall auch zur Berufsunfähigkeit, zur Kündigung oder zum Austritt aus dem ehrenamtlichen Dienst. "Für die Einsatzkräfte ist es wichtig zu wissen, dass ihre Vorgesetzten Konfliktsituationen jeder Art ernst nehmen und Maßnahmen zum Schutz ihres Personals ergreifen", sagt Tim Pelzl. Die DGUV Information gibt den Leitungs- und Führungskräften wertvolle Tipps, wie sie dieser Verantwortung gerecht werden können.

Interessierte können die Broschüre "Prävention von und Umgang mit Übergriffen auf Einsatzkräfte der Rettungsdienste und der Feuerwehr (DGUV Information 205-027)" in der DGUV Publikationsdatenbank kostenfrei herunterladen oder dort als gedrucktes Exemplar bestellen.

LINK zur Broschüre

Am 26.09.2017 fand in der Feuerwache Großostheim eine eintägige Standortschulung Strahlenschutz der Staatl. Feuerwehrschule Würzburg für Teilnehmer aus den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg und der Stadt Aschaffenburg statt.

Die Standortschulung richtet sich an Teilnehmer mit mind. Truppmann-Grundausbildung (TM 1) und Atemschutzgeräteträgerlehrgang mit gültigem Nachweis G.26 oder an Teilnehmer im Zuge einer laufenden MTA Ausbildung mit erfolgreich abgeschlossenem Basis-Modul und Atemschutzgeräteträgerlehrgang mit gültigem Nachweis G.26.

Bei der Standortschulung Strahlenschutz stehen echte Strahler zur Verfügung, an denen die Atemschutzgeräteträger tatsächlich echte Messungen mit den Strahlenmessgeräten der Feuerwehr durchführen können. Für die Ausbildung kann, wenn gewünscht, die eigene ABC-Messausstattung mitgebracht und verwendet werden.

Strahlen 1

Strahlen 2

Strahlen 3

 

In Geiselbach-Omersbach steht noch für längere Zeit ein Wohnhaus, an dem die Feuerwehren aus unserem Landkreis eine realistische Einsatzübung "Brandeinsatz" durchführen können. Dieses Übungshaus gehört einem Feuerwehrkameraden der FF Omersbach - dieses Haus war bis vor einigen Wochen noch bewohnt.

Christian Hanl - Eigentümer des Hauses - stellt dieses Haus den Feuerwehren des Landkreises für Übungen zur Verfügung.

Das Übungshaus steht in Geiselbach-Omersbach, Im Unterdorf 29

Bitte wegen möglicher Terminabsprachen mit Christian Hanl direkt in Verbindung setzen: 0171 9110774 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank an den Kameraden Christian für die Bereitstellung dieses Übungsobjektes.

Die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Mitarbeiter/in für den Betrieb eines Sondersignal-Fahrt-Trainers (SFT)

Die Stelle ist befristet bis 31. Dezember 2019.

Beiliegend erhalten Sie die vollständige Stellenausschreibung zur Kenntnis.

Ausschreibung_SFT_Trainer__3_2017.pdf

Die Kreisbrandinspektion, die Mitglieder des Kreisfeuerwehrverbandes sowie alle Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg beglückwünschen die Feuerwehr der Gemeinde Karlstein zu ihrem neuen Gerätehaus.

Der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein mit ihrem Kommandanten Andreas Emge wünschen wir für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben sowie eine immer gesunde Heimkehr von allen Übungen und Einsätzen.

Unter dem LINK finden Sie den DFV-Newsletter 5/2017 mit folgenden Themen:

- Vielfältig und bunt: Feuerwehr vereint Menschen

- Wahlprüfsteine des DFV zur Bundestagswahl 2017

- Trauer um DFV-Ehrenmitglied Karl Binai

- Restplätze: Internationale Vorträge beim Forum Brandschutzerziehung

- Freitag der 13. Oktober 2017 ist bundesweiter Rauchmeldertag

- Fachempfehlung zur Fahrzeugbeschaffung aktualisiert

- Aktualisierte Übersicht zu Altersgrenzen

- Gratulation für österreichische Feuerwehrspitze

- Fachtag Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Jugendfeuerwehr

- Tag des brandverletzten Kindes: Informationsmaterial bestellen

Aus den Ländern:

- 20 Firmen aus Niedersachsen sind „Partner der Feuerwehr“

- Jugendfeuerwehr Bayern sucht Vollzeitkraft

Aus dem Versandhaus des DFV:

- Tiere in der Wohnung? „Save my pet“-Aufkleber informiert die Feuerwehr!

Info an alle Kommandanten und Kommandanten-Stellvertreter, die den Lehrgang "Leiter einer Feuerwehr" noch nicht besucht haben:

Vom 09.10.2017 - 12.10.2017 sind an der Feuerwehrschule in Würzburg noch 5 Lehrgangsplätze frei. Interessenten melden sich bitte bei KBR Ostheimer oder KBI Wissel

 

Rückblick zur 24. Landesverbandsversammlung

Die 24. Landesverbandsversammlung des LFV Bayern fand am 15./16. September 2017 in Altötting statt. An der Veranstaltung nahmen neben den Delegierten der Kreis-, Stadt- und Bezirksfeuerwehrverbände sowie der Jugendfeuerwehr auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Hilfsorganisationen teil.

Am Freitag fand der nicht-öffentliche, verbandliche Teil der Landesverbandsversammlung und der Kameradschaftsabend für die Gäste im Kultur+Kongress Forum Altötting statt.

Ehrengast der Veranstaltung war am Samstag Innenminister Joachim Herrmann. Nach seiner Ansprache an die ca. 400 Tagungsteilnehmer gab er, im Anschluss an den öffentlichen Teil der Veranstaltung, vor der Gnadenkapelle den offiziellen Startschuss für die neue Kampagne 2017-2019 zur Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung für die Freiwilligen Feuerwehren Bayerns.

Hier finden Sie Präsentationen, Redeauszüge und Fotos der Veranstaltung.

Eröffnung der Feuerwehraktionswoche 2017

Neue Kampagne des LFV Bayern

Am 16.09.2017 gab Innenminister Joachim Herrmann den Startschuss für die neue Kamapagne unter dem Dach "Bewegegnen - Bewegen - Bewirken". Die Kampagne soll hauptsächlich im Social Media-Bereich vertrieben werden. Eine Ideengebung hierfür finden Sie hier.

Es wird aber auch weiterhin Plakate geben die von den Feuerwehren in ganz Bayern verteilt werden.

Unter https://www.ich-will-zur-jugendfeuerwehr.de/ finden Sie alle Informationen zur diesjähren Kampagne.

Viele Feuerwehren beteiligen sich bereits an der Feuerwehraktionswochen. Aktionen die vor Ort statt finden, haben und werden wir Ihnen hier zusammenstellen.

Einführung des Sonderförderprogramms für die Beschaffung von Jugendschutzbekleidung für die Angehörigen der Jugendfeuerwehren in Bayern

Staatliche Förderung des kommunalen Feuerwehrwesens Für Sie eingesetzt - für Sie erreicht!

Der Landesfeuerwehrverband Bayern hat sich mit Erfolg für ein Sonderförderprogramm Jugendschutzbekleidung eingesetzt. Wir dürfen Ihnen hierzu das Schreiben des StMIBV nebst Anlagen zur Kenntnisnahme und ggf. Weiterleitung in eigener Zuständigkeit zur Verfügung stellen.

Das Sonderförderprogramm tritt am 1. Oktober 2017 in Kraft.

Weitere Informationen und die Anträge finden Sie unter.

Florian kommen - Ausgabe 114

Besonders zu beachten sind folgende Beiträge:

- Hinweise zur aktuellen Kampagne - Vorteile einer Mitgliedschaft beim LFV Bayern - Versicherungsschutz im Feuerwehrverein - Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kinderfeuerwehr

Florian kommen können Sie hier herunterladen.

Neuauflage mehrerer Merkblätter

Die Staatlichen Feuerwehrschulen informieren über neu erschienene Merkblätter:

- 1.001 "Bayerisches Feuerwehrgesetz" - 5.001 "Brennen und Löschen" - 5.007 "Einsatz an Photovoltaik-Anlagen" - 5.009 "Brandschutz am Arbeitsplatz" - 5.017 "Handlungsempfehlungen Photovoltaikanlagen"-Taschenkarte - 5.018 "Einsatz an stationären Lithium-Solarstromspeichern" - 5.019 "Einsatz an stationären Lithium-Solarstromspeichern"-Taschenkarte - 6.002 "Alternativ angetriebene Fahrzeuge" - 8.012 "Tragbare Feuerlöscher"

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hermann Schreck als Vizepräsident wiedergewählt

DFV-Delegiertenversammlung bestätigt neue DJF-Bundesjugendleitung

Mit großer Mehrheit haben die Delegierten des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) Hermann Schreck als DFV-Vizepräsident wiedergewählt. DFV-Präsident Hartmut Ziebs dankte seinem ständigen Vertreter im Rahmen der 64. Delegiertenversammlung im brandenburgischen Falkensee für sein Engagement. Der 53-Jährige aus Weidenberg (Bayern) ist seit 2011 im Präsidium des Fachverbandes aktiv und fachlich für die Bereiche Brandschutzerziehung, Katastrophenschutz, Musik und Wettbewerbe zuständig.

Hier finden Sie die komplette Pressemitteilung.

Freitag der 13. Oktober 2017 ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag

"Rauchmelder retten Leben" stellt aktuelle Kampagne vor

Am Freitag, den 13. Oktober ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. Unter dem Motto "Eigentum verpflichtet! Jetzt ausstatten und Rauchmelder regelmäßig prüfen!" spricht die Initiative "Rauchmelder retten Leben" dieses Mal insbesondere Eigentümer von selbstgenutzten Wohnimmobilien an. Die Erfahrung zeigt, dass gerade sie oft unzureichend über die Rauchmelderpflicht informiert sind. Viele Eigentümer wissen nicht, dass sie neben der korrekten Installation auch für die Wartung verantwortlich sind. Die von ihnen oder durch Dritte installierten Geräte sind gemäß Herstellerangaben, mindestens jedoch einmal jährlich auf ihre Funktionsfähigkeit zu überprüfen und ihre Betriebsbereitschaft sicherzustellen.

Den gesamten Beitrag finden Sie hier.

Planen Sie jetzt Ihr Fest für 2018!

Feiern Sie 2018 ein Gründungsfest oder Jubiläum? Dann sind Sie sicherlich schon mitten in der Planung, bei der Ihnen Fahnen Kössinger gerne behilflich ist. Aus jahrzehntelanger Erfahrung wissen wir, was rund um ein Jubiläum oder eine Fahnenweihe nötig ist. Fahnenbänder, Erinnerungsbänder, Festabzeichen und einfach alles was für ein gelungenes Fest wichtig ist erhalten Sie bei Fahnen Kössinger aus einer Hand.  Viele Artikel aus dem Festbedarf finden Sie auch im Fahnen Kössinger Onlineshop: https://shop.fahnen-koessinger.de/collections/festbedarf

Gerne stehen Ihnen die Mitarbeiter von Fahnen Kössinger auch für eine persönliche Beratung am Telefon oder vor Ort in Schierling zur Verfügung. Rufen Sie an: 09451 / 9313-0.

Das könnte Sie auch interessieren:

- Unwetterbericht: 25.000 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz

- Fachreferent/Fachreferentin gesucht - Stellenausschreibung

- Jetzt Fan werden und nichts mehr verpassen! LFV Bayern bei FACEBOOK

LFV-Logo

Folgende Merkblätter wurden vom Sachgebiet Lehr- und Lernmittel der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg neu erstellt und sind seit kurzer Zeit erhältlich. Wir bitten darum Anforderungen möglichst als Sammelbestellungen über den KBR oder den KBM-Ausbildung einzureichen.

Der Sonderdruck Bayerisches Feuerwehrgesetz mit den wirksamen Änderungen zum 27.06.2017 steht den Feuerwehren nun in der gewohnten Printversion zur Verfügung.

Das Merkblatt Brandschutz am Arbeitsplatz gibt den mit besonderen Sicherheitsaufgaben betrauten Personen eines Betriebes Hinweise zur Beachtung von Brandschutzmaßnahmen im Betrieb und fasst die wichtigsten Verhaltensregeln der Betriebsangehörigen zur Vermeidung von Bränden am Arbeitsplatz zusammen.

Zudem wird auch auf den vorbeugenden Brandschutz, mit Verweisen auf Publikationen, Gesetzen und Sicherheitsrichtlinien, eingegangen. Genauer beschrieben werden die Brandschutzordnung sowie Maßnahmen zur Vermeidung der Brand- und Rauchausbreitung und Sicherheitszeichen. Neben dem richtigen Verhalten im Brandfall werden auch Informationen bezüglich Flucht- und Rettungswegen, sowie Melde- und Löscheinrichtungen gegeben. Ebenfalls erläutert das Merkblatt Brandschutz am Arbeitsplatz die Ausbildung, Stellung im Betrieb und Aufgaben und Pflichten eines Brandschutzbeauftragten.

Das Merkblatt Tragbare Feuerlöscher gibt Hinweise zum sicheren Umgang mit diesen unter Berücksichtigung von Umweltaspekten und zu deren Instandhaltung. Gleichzeitig richtet sich diese Unterlage auch an Feuerwehren und Betriebsverantwortliche, die Brandschutzunterweisungen in den Betrieben sowie für andere Zielgruppen durchführen. In den Anlagen sind weitere Hintergrundinformationen enthalten, die auch zur Ausstattung der Arbeitsstätten mit Feuerlöschern herangezogen werden können.

Das Merkblatt Alternativ angetriebene Fahrzeugesoll den Einsatzkräften eine Hilfestellung geben, um Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechniken erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können.

Neben einer Beschreibung der Antriebsarten Erdgasantrieb, Flüssiggasantrieb, Wasserstoffantrieb und Hybrid- und Elektroantrieb, gibt das Merkblatt Einsatzhinweise sowie Regeln zur Anwendung an der Einsatzstelle.

Im Merkblatt Brennen und Löschen werden die physikalischen Grundlagen des Verbrennungsvorgangs so weit behandelt, dass der Anwender das Verständnis für den Löschvorgang erlangen kann. Ziel ist das Verständnis für den Energiekreislauf zu gewinnen, um das Löschen als einen Eingriff in einen physikalischen Vorgang zu begreifen.

Bei der Neuauflage wurde Änderungen im Bereich der Gliederung und verschiedener Grafiken vorgenommen. Einzelne Textpassagen wurden aktualisiert.

Mit dem Merkblatt Einsatz an Photovoltaikanlagen und der Taschenkarte Handlungsempfehlung Photovoltaikanlagen wird den Einsatzkräften spezielles Fachwissen für den Einsatz an die Hand gegeben, um Einsatzkräfte für den Ernstfall gezielt vorbereiten zu können.

Bei Einsätzen an stationären Lithium-Solarstromspeichern wird den Feuerwehren ein Merkblatt zur Vertiefung sowie eine Taschenkarte, die Einsatzhinweise in komprimierter Form darstellt, angeboten.

Der Inhalt der Unterlagen gibt insbesondere den Feuerwehren, aber auch allen anderen an der Gefahrenabwehr Beteiligten, eine Hilfestellung bei der Gefährdungsbeurteilung und der sicheren Einsatzbewältigung vor Ort. 

In der Anlage zum Download ein Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr vom 18.09.2017 (Az. ID1-2244-2-58), mit dem das Sonderförderprogramm "Hilfeleistungssätze" um ein Jahr bis zum 31.12.2018 verlängert wurde, zur Kenntnisnahme.

Sonderfoerderprogramm_Hydraulische_Rettungsgeraete_2017.pdf

Ausströmendes Gas aus einer beschädigten Gasleitung sorgte für einen Großeinsatz der Einsatzkräfte am heutigen Donnerstag (21.09.2017). Im Bereich der Einsatzstelle in der Hörsteiner Schmiedstraße bestand Explosionsgefahr. Eine 3-köpfige Familie musste ihr Haus verlassen. Polizei und Feuerwehr sperrten die Straßen rund um die Einsatzstelle weiträumig ab. Das Gasversorgungsunternehmen stellte die defekte Gasleitung ab und stoppte damit die Gasausströmung.

Um 11.57 Uhr erreichte die Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst in Aschaffenburg der Notruf, dass im Alzenauer Stadtteil Hörstein aus einer defekten Gasleitung unkontrolliert Erdgas ausströmen würde. Messungen der Einsatzkräfte bestätigten, dass dort Explosionsgefahr bestand. Die Einsatzleitung der Feuerwehr unter der Leitung des Hörsteiner Kommandanten Michael Bott veranlasste die sofortige Räumung des gefährdeten Bereiches in einem Radius von rund 100 Metern um die Schadenstelle.  Für den Fall eines Brandes oder einer Explosion bereiteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr vorsorglich einen Löschangriff vor. Parallel zu dieser Maßnahme führte die Feuerwehr weitere Messungen durch. In vier angrenzenden Wohnhäusern sowie im Abwasserkanal konnte eine erhöhte Gaskonzentration festgestellt werden. Um ein Anwesen kontrollieren zu können, musste sich die Feuerwehr in Abstimmung mit der Polizei über ein gekipptes Fenster Zutritt zu einem Wohnhaus verschaffen. Die Feuerwehr beförderte anschließend den Gefahrstoff mit einem explosionsgeschützten Be- und Entlüftungsgerät an die Oberfläche, wo dieser sich durch den Wind verflüchtigte. Nachdem der Gasaustritt gestoppt war und anschließende Kontrollmessungen auch bestätigten, dass keine Gefährdung mehr vorlag, konnten sämtliche Bewohner ab 16:00 Uhr wieder in ihre Häuser zurückkehren.  

Im Einsatz waren rund 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Hörstein und Alzenau. Von der Kreisbrandinspektion waren Kreisbrandinspektor Frank Wissel, Kreisbrandmeister Thorsten Trapp, der für ABC-Gefahren zuständige Kreisbrandmeister Martin Hock sowie ein Pressesprecher vor Ort. Von rettungsdienstlicher Seite wurden durch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain ein Rettungswagen und ein Einsatzleiter Rettungsdienst alarmiert. Die Kräfte des Rettungsdienstes mussten aber nicht eingesetzt werden. 

Beim Lehrgang Absturzsicherung vom 28.09.2017 um 18.00 Uhr bis einschl. 30.09.2017 bei der FF Kleinostheim sind kurzfristig 3 Plätze frei geworden. Weitere Infos zu dem Lehrgang sind unter "Landkreislehrgängen" zu finden.

Interessenten wenden sich bitte an Thorsten Frank von der FF Kleinostheim: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mobilnummer: 0175 2770837

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eröffnet Feuerwehraktionswoche 2017 und gibt Startschuss für Nachwuchskampagne der Feuerwehr: "Kinder und Jugendliche sind die Lebensretter von morgen!" - Neues Sonderförderprogramm für Ausstattung der Jugendfeuerwehren

+++ Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat heute in Altötting bei der 24. Versammlung des Landesfeuerwehrverbands Bayern die diesjährige Feuerwehr-Aktionswoche eröffnet, die heuer unter dem Motto "Begegnen - Bewegen - Bewirken" steht. Geplant sind bayerweit zahlreiche Veranstaltungen, darunter Einsatzübungen, Ausbildungs- und Informationsveranstaltungen oder Tage der offenen Tür. Gleichzeitig gab Herrmann den Startschuss für eine Nachwuchskampagne der bayerischen Feuerwehren. Der Innenminister: "Kinder und Jugendliche, die wir heute für die Feuerwehr begeistern können, retten in ein paar Jahren vielleicht schon Leben". Wie Herrmann mitteilte, unterstützt der Freistaat die Feuerwehren kräftig bei ihren Bemühungen, junge Mitlieder zu gewinnen. "Wir haben den Feuerwehren bei der jüngsten Änderung des Feuerwehrgesetzes die Möglichkeit eröffnet, Kinderfeuerwehren zu gründen, um so den eigenen Nachwuchs spielerisch heranzuführen. Außerdem fördern wir ab Oktober dieses Jahres die Beschaffung von Ausrüstung bei den Jugendfeuerwehren." +++

Herrmann sagte, in Bayern brauche sich Gott sei Dank niemand Sorgen zu machen, dass "keiner kommt, wenn es brennt oder eine Katastrophe droht. Damit das so bleibt, müssen wir es schaffen, auch künftig junge Menschen für die Feuerwehren zu gewinnen". Die Nachwuchskampagnen des Landesfeuerwehrverbands fördere der Freistaat daher seit 2011 jedes Jahr mit 275.000 Euro. Wie Herrmann außerdem erklärte, habe der Bayerische Landtag auf seinen Vorschlag hin beschlossen, Kinderfeuerwehren im Feuerwehrgesetz und damit in der öffentlichen Einrichtung Feuerwehr zu verankern. Ebenso wichtig wie diese Initiative für den jungen Nachwuchs ist für Herrmann, die gesetzliche Altersgrenze für den aktiven Feuerwehrdienst vom 63. auf das vollendendete 65. Lebensjahr anzuheben: "Dank unseres hohen Versorgungsniveaus in der Medizin sind zum Glück immer mehr Menschen im Alter noch fit und voll belastbar. Sie können und wollen mit ihren Fertigkeiten und ihrer langjährigen Erfahrung in den Feuerwehren sehr wichtige Beiträge leisten."

Der Innenminister betonte, die Staatsregierung unternehme große Anstrengungen, um den hohen Standard bei Ausbildung und Ausrüstung der Feuerwehren noch weiter zu verbessern. "Wir unterstützen die Kommunen kräftig beim Erwerb von Feuerwehrfahrzeugen und der Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern. In den letzten fünf Jahren haben wir hierfür rund 165 Millionen Euro in die Hand genommen." Auch mit den mehrjährigen Sonderinvestitionsprogrammen Hochwasser und Katastrophenschutz, die zusammen ein Volumen von über 60 Millionen Euro aufweisen, investiere der Freistaat nach Herrmanns Worten in noch mehr Sicherheit in Bayern.

Mit Blick auf die Nachwuchsgewinnung bei den Feuerwehren kündigte Herrmann heute ein neues Sonderförderprogramm an: Für die derzeit fast 50.000 Jugendlichen, die in Bayern als Feuerwehranwärter aktiv sind, gibt es ab 1. Oktober dieses Jahres einen Zuschuss für die Beschaffung von Schutzkleidung. "Diese jungen Leute gilt es, langfristig zu halten und zu motivieren. Wir unterstützen die Gemeinden daher künftig bei der Beschaffung von Schutzbekleidung für Jugendfeuerwehren mit 50 Euro für jeden Anwärter, sofern die Gemeinde mindestens 100 Euro in seine Ausstattung investiert hat."

Herrmann kündigte außerdem an, die Feuerwehrausbildung weiter zu stärken. Die drei Staatlichen Feuerwehrschulen sollen laut Herrmann kontinuierlich ausgebaut werden. Allein in den Ausbau einer zeitgemäßen Infrastruktur an den Schulen habe der Freistaat seit 2009 über 60 Millionen Euro investiert. Wie Herrmann berichtete, habe etwa die Schule in Geretsried ein neues Sozialgebäude mit Fahrzeughalle erhalten. Ein neues Lagerhaus mit vielfältigen Übungsmöglichkeiten ist ebenfalls bereits in Betrieb. Dort können beispielsweise in einer europaweit einzigartigen Übungsanlage Aufzugunfälle lebensnah simuliert werden. Für Herrmann ist klar: "Gute Feuerwehrausbildung ist eine starke Investition in Sicherheit. Wir wollen daher die Ausbildungskapazitäten an den drei Feuerwehrschulen deutlich ausbauen!"

Abschließend sprach Herrmann dem Landesfeuerwehrverband mit seinem Vorsitzenden Alfons Weinzierl und allen Feuerwehrdienstleistenden in Bayern seinen besonderen Dank aus: "Sie setzen sich mit größtem Engagement für das Wohl ihrer Mitmenschen und die Sicherheit Anderer ein - dafür mein herzliches Vergelt's Gott!"

Abnahme Jugendflamme

Am Samstag den 14.10. findet in Goldbach die zentrale Abnahme der Jugendflamme Stufe 2 & 3 statt.
Als Wartezeit zwischen den einzelnen Stufen soll ca. ein Jahr liegen.
Die Jugendfeuerwehren, die daran teilnehmen möchten, geben bitte an der Jugendwartsitzung am 27.9. in Glattbach Bescheid.
Zur Info habe ich die Abnahmeprotokolle als Anlage beigefügt.
Weitere Informationen findet ihr in der Jugendwartmappe.

Abnahmeprotokoll_JFL_Stufe_2.pdf

Abnahmeprotokoll_JFL__Stufe_3.pdf

Tagesseminare

Die JUGENDFEUERWEHR BAYERN bietet im November 2017 wieder zwei kostenlose Tagesseminare Kommunikation an. Sie werden von Christian Glas (GLAsystemische Organisationsberatung) durchgeführt.

Tagesseminar „Grundlagen der Kommunikation“
Menschen können nicht nicht kommunizieren. Kommunikation ist der Austausch und die Übertragung von Informationen nicht nur durch Sprache, sondern auch durch Mimik und Gestik. Sie ist eine lebenswichtige Handlung. In diesem Tagesseminar lernen und üben Sie, wie Sie Ihrem Gesprächspartner klare und unmissverständliche Botschaften vermitteln und wodurch Missverständnisse und Konfliktsituationen vermieden werden können. Sie erwerben Wissen darüber, wie Sie Ihre Wirkungsweisen bei öffentlichen Auftritten und auch bei persönlichen Gesprächen verbessern können.
Termin: Samstag, der 11.11.2017 von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr in Hallstadt - Dörfleins

Tagesseminar „Praktische Kommunikation“
Wer viel mit Menschen zu tun hat, muss auch oft herausfordernde Gespräche führen.Erklärungen, Kritik- und Feedbackgespräche, Verhandlungen oder sehr emotionale Gesprächspartner erfordern besondere Vorgehens- und Verhaltensweisen. Für schwierige Gesprächssituationen ist es sinnvoll, das eigene Kommunikationsverhalten zu überprüfen und ggf. zu optimieren. Nach dem Vorstellen und den theoretischen Auseinandersetzungen mit den verschiedenen Kommunikationsmodellen im Tagesseminar: Grundlagen der Kommunikation, geht es in diesem Tagesseminar ausschließlich um die Praxis.
Termin: Samstag, der 18.11.2017 von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr in Hepberg

Voraussetzungen: Die Teilnahme am Vertiefungsseminar ist nur möglich, wenn 2016 oder 2017 das Tagesseminar „Grundlagen der Kommunikation“ besucht wurde.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular findet ihr im Anhang oder auf der Homepage der JF Bayern.

2017_04_Ausschreib_Sem_Grundlagen_Kommunikation_Formular.pdf

2017_11_18Ausschreib_Sem_Vertiefung_Kommunikation_Formular.pdf

Am 19.09.2017 wurde die Brandmeldeanlage des neuen Feuerwehrgerätehauses Karlstein mit der ÜE 2109 auf die Brandmeldeempfangseinrichtung der Intergrierten Leitstelle Bayer. Untermain aufgeschaltet.

Der Landesfeuerwehrverband Bayern teilt mit, dass der Ehrenvorsitzende des Landesfeuerwehrverbands Bayern, Karl Binai am 18.09.2017 im Alter von 77 Jahren verstorben ist.

Karl Binai war 30 Jahre lang Stadtbrandrat der Feuerwehr Kempten, von 1984 bis 1996 Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands und  von 1995 bis 2003 Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbands Bayern. Während seiner Dienstzeit hat sich Karl Binai in vielfältiger und beispielhafter Weise für das bayerische Feuerwehrwesen eingebracht und es mitgestaltet.

Die bayerischen Feuerwehren haben mit Karl Binai einen aufrechten und weitblickenden Menschen verloren, der ihnen vieles gegeben hat. Alle konnten ihn als einen erfahrenen Feuerwehrmann kennenlernen, der weit über den Bereich der Feuerwehr hinausgeblickt hat. Karl Binai hat sich in seinem mehr als 40-jährigen Wirken für die Feuerwehren bleibende Verdienste erworben. Die bayerischen Feuerwehren sind ihm dafür zu großem Dank verpflichtet. Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie.

In einer Firma in der Alzenauer Siemensstraße hat am späten Sonntagabend (17.09.2017) eine Kunststoffverarbeitungsmaschine Feuer gefangen.

Die Maschine geriet beim Verarbeiten von Kunststoff in Brand. Das Feuer brach während der Produktion aus und griff schnell auf das nachgelagerte Kunststoffgranulat über. Mitarbeiter entdeckten den Brand und alarmierten gegen 22.25 Uhr die Feuerwehr, bevor sie erste eigene Löschversuche unternahmen.

Die Feuerwehren aus Alzenau und Kälberau rückten mit sechs Fahrzeugen und 30 Feuerwehrleuten an. Drei Trupps arbeiteten sich unter Atemschutz in die Produktionshalle vor und löschten mit einem Schwerschaumrohr die brennenden Maschinenteile sowie den Kunststoff ab. Mithilfe der firmeneigenen Rauch- und Wärmeabzugsanlage wurde die Halle vom giftigen Brandrauch befreit. Abschließend suchten die Einsatzkräfte mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern.

Außer der Feuerwehr wurde ein Rettungswagen der BRK Lehrrettungswache Alzenau an die Einsatzstelle entsendet. Dieser musste jedoch nicht eingesetzt werden. Ebenso vor Ort war Kreisbrandinspektor Frank Wissel als Vertreter der Kreisbrandinspektion. Der Feuerwehreinsatz war gegen 0:00 Uhr beendet.

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.