Am Samstagabend (21.04.2018) um 21.37 Uhr wurden die Feuerwehr Mömbris, die Drehleiter der Feuerwehr Alzenau sowie Kreisbrandinspektor Frank Wissel zu einem Brand von mehreren Bäumen an einem Wohnhaus in Mömbris-Strötzbach alarmiert.
Es gab mehrere Notrufe von Pkw-Fahrern, die von Niedersteinbach nach Mömbris unterwegs waren und Nachbarn in der Womburgstraße, die alle von einem massiven Feuerschein direkt an einem Wohnhaus berichteten.
Die ersten Kräfte der FF Mömbris trafen kurze Zeit später ein und konnten ein sehr großes Feuer mit einem Durchmesser von 5 Metern und einer massiven Höhe im Garten des Hauses in der Womburgstraße erkennen - dies war der Grund für die vielen Notrufe, die alle auch vollkommen berechtigt und richtig waren.
Das Feuer wurden mit einem C-Rohr unter Atemschutz abgelöscht und das brennende Holz und Unrat auseinander gezogen. Die Bewohner des Hauses wurden von der Polizei ermahnt, solch ein großes Feuer bei Dunkelheit in der Nähe von Bäumen nicht zu machen.
Die Feuerwehr Mömbris war mit vier Fahrzeugen und 30 Mann an der Einsatzstelle - die Drehleiter aus Alzenau (mit drei Mann besetzt) konnte die Alarmfahrt abbrechen. Ebenso konnte der Rettungswagen aus Schöllkrippen seinen Einsatz abbrechen und zur Rettungswache zurückkehren. 

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Einsatzstichworte, die man nicht so gerne hört: "Hand in Häcksler eingeklemmt, Arm in Müllpresse" oder "Fuß in Förderschnecke". Jeder, der so einen Einsatz erlebt hat, weiß, wie anstrengend, belastend und herausfordernd das für die Einsatzkräfte - und natürlich wie schrecklich es für die Betroffenen ist.
Zu diesem Thema hat der Kreisfeuerwehrverband und die Landkreisinspektion ein Tagesseminar Maschinenunfälle im Gerätehaus in Kleinostheim angeboten.
Die Teilnehmer kamen von den Feuerwehren Hemsbach, Hohl, Stockstadt, Hörstein, Blankenbach, Laufach, Hösbach, Heigenbrücken, Kahl und Goldbach.
Die Ausbilder Martin Oberstraße (BF Ratingen) und Nils Rudolph (BF Hamburg) zeigten den Teilnehmern - nach einem kurzen Theorieteil - sehr viele praktische Tipps bei den Einsätzen:
- Eingeklemmte Finger, Hände und weiterer Körperteile
- Entfernen von Ringen
- Pfählungen
Es konnten für alle Teilnehmer sehr viele Eindrücke und Erfahrungen bei diesem Übungstag gesammelt werden.
Am 28.04.2018 findet nochmals ein Seminar zu diesem Thema statt.  
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Bilder und Text von Tobias Brinkmann - Feuerwehr Hösbach

Wir haben aktuell folgende Kontinentplätze, die frei verfügbar sind:

Tagesseminar THL Block 1 - Grundlagen am 17.05.2018 in Geretsried - 6 Plätze
(Anreise am Vortag Übernachtung übernimmt der KFV AB)

Tagesseminar THL Block 4 - Lkw und Busunfälle am 28.05.18 in Würzburg - 1 Platz

Wer Interesse daran hat, meldet sich bitte bei KBM Rollmann

Für das Seminar Maschinenunfälle werden noch folgende Gerätschaften "gesucht"......:

Mehrere Fahrräder und Gartengeräte (Rasenmäher, Häcksler usw.)

Wenn jemand so etwas "entsorgen" möchte, dann bitte kurze Kontaktaufnahme mit KBI Frank Wissel.

Die Gerätschaften müssten am Samstag (21.04.2018) um 9.00 Uhr in Kleinostheim am Gerätehaus sein - können aber selbstverständlich auch schon heute angeliefert werden.

Vielen Dank im voraus.

Beim Seminar "Maschinenunfälle" am Samstag, 21.04.2018 um 9.00 Uhr in Kleinostheim sind kurzfristig 2 Plätze frei geworden - Interessenten melden sich bitte bei KBI Frank Wissel per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0160 8341877

Am Donnerstagnachmittag (19.04.2018) um 14.30 Uhr wurden die Feuerwehren von Niedersteinbach und Mömbris zu einem Pkw-Brand nach Niedersteinbach in den Tannenberg gerufen. Schon auf der Anfahrt der Feuerwehrkräfte war eine starke Rauchentwicklung zu sehen.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte ein VW Caravelle in voller Ausdehnung und das Feuer griff auch bereits auf die Fassade und Fenster des Hauses über. Zwei Fenster platzten von der Hitze des Feuers und der Brand breitete sich in eine Wohnung aus. Die Feuerwehr traf sehr schnell nach der Alarmierung ein und löschte die Hausfassade und den brennenden Pkw. Während der Löschmaßnahmen setzte sich auf einmal der Pkw fahrerlos in Bewegung und rollte aus dem Hof über die Straße in den Gartenzaun eines Nachbarn.

Den Pkw löschte ein Trupp unter Atemschutz - die Wohnung im Haus wurde von zwei Trupps unter Atemschutz gelöscht und belüftet. Hierbei wurden zwei Hochleistungslüfter und zwei Wärmebildkameras eingesetzt.

Ein Bewohner des Hauses, der selbsttätig Löschversuche am Pkw vornahm, wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht (Rauchvergiftung). 

Die Feuerwehren Niedersteinbach und Mömbris waren mit 3 Fahrzeugen und 17 Personen an der Einsatzstelle. Kreisbrandinspektor Frank Wissel war ebenfalls vor Ort.

Nur durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Der Einsatz war gegen 16:30 Uhr beendet.

Über die Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache können wir keine Angaben machen. 

Bekleidung

Die Bekleidung besteht aus:     

  • Feuerwehrschutzanzug (gültige EN-Zulassung)
  • Feuerwehrhelm mit Nackenschutz (gültige EN-Zulassung)
  • Feuerwehrstiefel (gültige EN-Zulassung)
  • Feuerwehrschutzhandschuhe (für den Brandschutz, gültige EN-Zulassung)
  • THL-Schutzhandschuhe sind nicht zugelassen
Bei dem Feuerwehrschutzanzug und den Feuerwehrhelmen mit Nackenschutz ist auf eine möglichst einheitliche Ausführung innerhalb der Wettbewerbsgruppe zu achten. Grundlage für die Persönliche Schutzausrüstung ist die UVV -Feuerwehren
(GUV-V C53, § 12 Abs. 1 Nr. 1 bis 4)

Wettbewerbsstrecke

Die Wettbewerbsstrecke mit ca. 5,0 km Länge und 12 Übungsstationen wird vom Ausrichter hergerichtet.

Folgende Übungen werden durchgeführt: (Die Reihenfolge der Übungen wird noch festgelegt)

1    Startkontrolle

2    Testfragen aus dem Feuerwehrbereich

3    Verkehrsabsicherung

4    Saugleitung kuppeln

5    Brustbund mit Sicherung Spierenstich

6    Gefährliche Stoffe und Güter

7    Zielwurf mit der Feuerwehrleine

8    Feuerwehrknoten

9    B-Schlauch ausrollen

10  Vorbereiten eines B-Rohres

11  Kartenkunde

12  Zielkontrolle

Die Zeit aus den Übungen 4, 8 und 11 werden zusammen gerechnet und bei Punktgleichheit von Wettbewerbsgruppen zur Ermittlung der Platzierung herangezogen.

Unbenannt

Hier geht es zu allen Unterlagen

www.kfv-ab.de/index.php/feuerwehr/ausbildung/leistungspruefungen 

Ich würde mich freuen, Euch am 26.05.2018 in Hammelburg zu treffen.

Petra Schulte

Beim Tagesseminar Großtierrettung am 09. Juni 2018 in Michelbach sind noch einige Plätze frei. Anmeldungen bitte über die Homepage des KFV.

 

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WALDASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG UND HESSEN. Am Samstagabend sind Unbekannte in ein Feuerwehrhaus eingebrochen, um Werkzeug zu erbeuten. Nach der Entdeckung durch Zeugen flüchteten die Männer mit einem BMW. Im Rahmen einer Großfahndung, in die auch die hessische Polizei eingebunden war, nahm die Aschaffenburger Polizei einen der drei flüchtenden Tatverdächtigen in Hessen fest. Der 32-Jährige Slowene sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Gegen 22.50 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken über Notruf die Mitteilung eingegangen, dass soeben mehrere Personen in das Feuerwehrhaus in Waldaschaff eingebrochen wären. Durch die aufmerksamen Zeugen wurde zudem ein vom Tatort flüchtender BMW X1 mit ausländischem Kennzeichen mitgeteilt. Die Täter hatten dem aktuellen Ermittlungsstand nach ein Fenster aufgebrochen und aus dem Feuerwehrhaus Spezialwerkzeug im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Vieles spricht derzeit dafür, dass dies für den Einsatz bei weiteren Straftaten genutzt werden sollte.

Sofort im Anschluss an die Mitteilung wurde eine Großfahndung eingeleitet, in die neben der Aschaffenburger Polizei auch Streifen der Operativen Ergänzungsdienste Aschaffenburg, der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach, der Alzenauer Polizei sowie der Kripo Aschaffenburg eingebunden waren. Der BMW flüchtete zunächst mit hoher Geschwindigkeit, teilweise weit über 200 km/h, über die BAB 3 in Richtung Frankfurt am Main und verließ die Autobahn schließlich Richtung Seligenstadt in Hessen. Der Fahrer führte seine halsbrecherische Fahrt ohne Licht und auch innerorts mit Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h fort. Während der Flucht warfen die Insassen immer wieder Gegenstände aus dem Fahrzeug, denen die nachfolgende Streife teilweise ausweichen musste.

Im hessischen Seligenstadt fuhr der Pkw schließlich in eine Sackgasse und alle drei Insassen verließen fluchtartig das Fahrzeug. Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach nahm einen der Männer nach kurzer Verfolgung zu Fuß noch vor Ort vorläufig fest. Der 32-Jährige aus Slowenien, der zuvor den Wagen gefahren hatte, musste die Beamten zur Dienststelle begleiten.

Der Einsatzleiter erhielt unterdessen auch von der hessischen Polizei tatkräftige Unterstützung. Mit mehreren Streifen, einem Hundeführer und einem Polizeihubschrauber beteiligten sich die hessischen Kräfte an der Fahndung nach den flüchtigen zwei Tätern. Dennoch verlief die Suche nach den beiden Männern bislang ohne Ergebnis. Der BMW und auch Teile des gestohlenen Werkzeugs dagegen konnte von Beamten sichergestellt werden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde der 32 Jahre alte Beschuldigte am Sonntagvormittag dann dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl wegen besonders schweren Falls des Einbruchsdiebstahls. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Fahndung nach den beiden flüchtigen Mittätern und die Ermittlungen führt unterdessen die Aschaffenburger Polizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg.

Bei den riskanten Fahrmanövern des Beschuldigten, der auf der Autobahn Fahrzeuge rechts überholt hatte und auch in Kreuzungen trotz Rotlicht der Lichtzeichenanlagen eingefahren war, könnten Verkehrsteilnehmer behindert und gefährdet worden sein. Zeugen, die gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-2230 mit der Aschaffenburger Polizei zu melden.

 

Kathrin Thamm                                                                 Axel Weihprecht

Polizeioberkommissarin                                                        Leitender Oberstaatsanwalt

Aktuell ist die Anzeige der Alarmliste nicht möglich und wurde abgeschaltet

Am Sonntag morgen um 4.00 Uhr wurden die Feuerwehren von Bessenbach und Haibach zu einem Dachstuhlbrand nach Bessenbach in das Neubaugebiet Steigfeld alarmiert. Bereits beim Ausrücken der Einsatzkräfte war starker Feuerschein zu sehen, so dass sich die Einsatzmeldung der ILS Bayerischer Untermain auch so bestätigte.
 
Beim Eintreffen der ersten Kräfte der Feuerwehr Bessenbach brannte der Dachstuhl eines Neubaus bzw. Rohbaus in voller Ausdehnung und es drohte ein Übergreifen des Feuers auf den Neubau der Garage und weitere Häuser in der unmittelbaren Umgebung.
 
Sofort wurden 4 C-Rohre im Aussenangriff und weitere 2 C-Rohre im Innenangriff unter Atemschutz vorgenommen. Weiterhin kam die Drehleiter der Feuerwehr Haibach zum Einsatz.
 
Die Brandstelle wurde mit mehreren Strahlern und Lichtmasten umfassend ausgeleuchtet.
 
Der über der Baustelle stehende Kran wurde von einem Feuerwehrmann zur Seite geschwenkt, so dass an diesem Kran kein Schaden entstand.
 
Nach ca. 30 Minuten war das Feuer in Gewalt und es konnten die umfangreichen Nachlöscharbeiten beginnen. Hierzu wurde noch die FF Waldaschaff mit weiteren Atemschutzgeräteträgern alarmiert.
 
Die Dachhaut des neues Daches wurde mit Motorsägen von Trupps unter Atemschutz bzw. Filtern weiter geöffnet, um an die Brandnester zu kommen. Diese Arbeiten sind sehr umfangreich und dauern zur Stunde (Sonntag, 7.00 Uhr noch an) und werden sicherlich noch längere Zeit andauern.
 
Es kamen 64 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bessenbach, Haibach und Waldaschaff mit 11 Fahrzeugen zum Einsatz. Der Einsatzleiter Martin Gadau (1. Kommandant der FF Bessenbach) wurde von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann unterstützt.
 
Da eine große Anzahl von Atemschutzgeräten benötigt werden, wurde auch das Atemschutzzentrum des Landkreises in Goldbach alarmiert, um die Atemschutzgeräte wieder einsatzbereit zu machen.
 
Über die Ursache des Brandes und den entstandenen Schaden kann die Feuerwehr keine Aussage treffen. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand
verletzt.

Morgen findet die Winterschulung in der Festhalle in Kahl, von 08:30 bis 17:00Uhr, statt.

Wie soeben bekannt wurde, wurde beim Zimmerbrand in Stockstadt ein 24-jähriger Bewohner verletzt. Der Mann wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Von heute Mittag (13.04.2018) an zog ein Regenband über den Landkreis Aschaffenburg. Aufgrund des starken Regens wurden in Folge zahlreiche Straßen und Keller überflutet.

Hauptsächlich betroffen waren die Orte Schöllkrippen, Kleinkahl, Blankenbach, Heinrichsthal, Sailauf, Kleinostheim, Laufach, Hösbach, Bessenbach, Alzenau mit Ortsteilen, Mömbris mit Ortsteilen und Krombach. Die ersten Feuerwehren wurden gegen 13.00 Uhr zu vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen alarmiert. Weiterhin wurden Gebäude mit Sandsäcken gegen weitere Überflutungen geschützt sowie Keller und Gebäude mit Pumpen, Tauchpumpen und Wassersaugern von den Wassermassen befreit.

Rund 150 Einsatzkräfte waren bzw. sind in den betroffenen Ortschaften im Einsatz. Es wurden bereits über 60 Einsatzstellen abgearbeitet. Auch die Abschnittsführungsstellen in Mömbris und Schöllkrippen waren in Betrieb. Die Gesamteinsatzleitung oblag der Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg. Landrat Dr. Ulrich Reuter verschaffte sich einen Überblick in der Kreiseinsatzzentrale.

Die Bevölkerung wurde über das Warnsystem "Katwarn" informiert.

Weiterhin wurde die Feuerweht Stockstadt sowie der zuständige Kreisbrandmeister Udo Schäffer gegen 18:40 Uhr zu einem Zimmerbrand in die Jahnstraße nach Stockstadt alarmiert. Das Feuer welches im ersten Stock im Schlafzimmer ausgebrochen war konnte sehr schnell von zwei Trupps unter Pressluftatmern mit je einem C-Rohr gelöscht werden. Nach umfangreichen Lüftungsmaßnahmen und abschließender Kontrolle mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle den Eigentümern übergeben. 

Einsatzleiter stellvertretender Kommandant Dirk Ohler konnte auf 25 Einsatzkräfte und fünf Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen zur Absicherung der Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort. Der Rettungsdienst musste aber nicht eingesetzt werden.

Über die Brandursache sowie den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Aktuell arbeiten die Feuerwehren im oberen und mittleren Kahlgrund sowie in Alzenau, Hösbach und Laufach mehrere Unwettereinsätze ab. Weiterhin ist die Kreiseinsatzzentrale im Landratsamt Aschaffenburg besetzt. Dort werden die Feuerwehreinsätze koordiniert und die Pegelstände überwacht. Auch über das Warnsystem “KATWARN“ wird aktuell über das Unwettergeschehen informiert.

Am Mittwochnachmittag (11.04.2018) gegen 15:10 Uhr wurde die Feuerwehr Großostheim zu einem Verkehrsunfall auf die Aschaffenburger Straße alarmiert. Drei PKW´s waren aus bislang ungeklärter Ursache zusammengestoßen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Nach der Erstversorgung durch die Rettungsdienstkräfte wurde ein Verunfallter mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Für einen 83-jährigen Fahrer kam leider jede Hilfe zu spät. Ein weiterer unfallbeteiligter Fahrer wurde durch die Feuerwehrkräfte betreut. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Großostheim stellten den Brandschutz sicher, schalteten die am Unfall beteiligten Fahrzeuge stromlos und unterstützten die Polizei bei der Verkehrsregelung.

Die Feuerwehr war unter der Leitung des stellvertretenden Großostheimer Kommandanten Thomas Domanig mit 16 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen an der Einsatzstelle tätig. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Krankenwagen sowie einem Notarzt vor Ort. Ebenso kam ein Staatsanwalt an die Einsatzstelle.

Während der gesamten Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb die Aschaffenburger Straße zwischen der B469 und der Umgehungsstraße komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von der Feuerwehr umgeleitet. Der Einsatz war gegen 17:40 Uhr beendet.

Über die Schwere der Verletzungen, die Unfallursache sowie den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Geiselbach die vorzeitige Beschaffungsfreigabe zum Kauf eines neuen Mehrzweckfahrzeug (MZF) für die Freiwillige Feuerwehr Geiselbach erteilt. Das Fahrzeug soll ein älteres MZF mit Baujahr 1999 ersetzen.

Dem Kauf des neuen Fahrzeugs und einer späteren staatlichen Förderung steht nun nichts mehr im Wege.
  

Am vergangenen Wochenende fand ein Bahn-1 Lehrgang statt. Der theoretische Teil zu Einsätzen an Bahnanlagen fand am Freitagabend im Atemschutzzentrum in Goldbach statt.

Am Samstag fuhren die Teilnehmer zur praktischen Ausbildung zum Güterbahnhof Aschaffenburg. Erstmals wurde neben der Rettung von Personen unter und von Zügen auch die Rettung von Personen aus einem verrauchten Zug geübt. Zu diesem Zweck wurde der von der DB AG bereitgestellte Übungszug komplett vernebelt. Die Teilnehmer mussten unter Atemschutz 6 im Zug befindliche Personen suchen und retten. Das dies kein unrealistisches Einsatzszenario ist, zeigte der jüngste Brand eines Regionalzuges auf freier Fläche bei Laufach. Unter der Leitung von KBM Udo Schäffer und KBM Thilo Happ wurden beim Lehrgang auch Grundlagen zu Einsätzen in Bahntunnels vermittelt. Die Teilnehmer kamen aus den Feuerwehren Bessenbach, Sailauf, Hösbach-Bahnhof, Laufach, Waldaschaff, Rothenbuch, Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal, und den Feuerwehren Habichsthal, Neuhütten und Wiesthal aus dem Nachbarlandkreis Main-Spessart.

Bahn3