Bei dem Seminar "effektiver Einsatz von Tauchpumpen" sind noch Plätze frei. Das Seminar findet am 15.11.2025 im Fwh Daxberg statt und kann über die Homepage gebucht werden.
Die Regierung von Unterfranken teilt mit, dass das mit Schreiben vom 20.03.2025 ab dem 29.03.2025 auf dem Flugplatz in Giebelstadt, insbesondere für die Luftbeobachtung bei Vegetationsbränden in Wald und Flur in Unterfranken, in Dienst gestellte Schnelle Einsatzflugzeug (SEF) mit Ablauf des 31. Oktobers 2025 seine diesjährige Flugbereitschaftsphase einstellt.
Es diente auch 2025 der Luftbeobachtung der allgemeinen Gefahrenabwehr in weiten Teilen Unterfrankens in hervorragender Weise.
Die Regierung von Unterfranken bedankt sich sehr herzlich für die zur Verfügungsstellung des SEF bei der Flugbereitschaft Unterfranken der Luftrettungsstaffel Bayern e.V.
Dank geht ebenso an die Integrierten Leitstelle Würzburg für die bewährt gute Übernahme von Alarmierung und Koordinierung der Einsätze des Schnellen Einsatzflugzeuges (SEF).
(Quelle und Bilder RUF)
Nach ersten Erkenntnissen geriet ein Fahrzeug auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, prallte gegen die rechte Leitplanke und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Dabei kollidierte es mit insgesamt vier weiteren Fahrzeugen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein umfangreiches Schadensbild: Drei beschädigte Fahrzeuge befanden sich auf der linken und mittleren Fahrspur, zwei weitere etwa 100 Meter entfernt im rechten Straßengraben. Zur besseren Koordination wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte aufgeteilt – die oberen drei Fahrzeuge wurden durch die Feuerwehr Weibersbrunn betreut, die unteren beiden durch die Feuerwehr Waldaschaff.
Der Verkehr konnte während der Rettungs- und Aufräumarbeiten einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Gegen 10:15 Uhr war die Unfallstelle geräumt und die Autobahn konnte wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.





Am Abend des 21.10.2025 führte die Feuerwehr Waldaschaff die Abschlussübung des Ausbildungsblocks „Technische Hilfeleistung (THL)“ durch. An dieser Übung war auch der Malteser Hilfsdienst Aschaffenburg beteiligt.
Im Rahmen der Übung wurde ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkw und insgesamt vier verletzten Personen realistisch dargestellt. Ziel war es, das Zusammenwirken zwischen der Feuerwehr und dem Rettungsdienst unter möglichst einsatznahen Bedingungen zu trainieren und die technische Rettung von eingeklemmten Personen zu üben.
Nach der ersten Erkundung durch den Einsatzleiter der Feuerwehr sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle ab, leuchteten die Unfallstelle aus und stellte den Brandschutz sicher. Anschließend begann die technische Rettung der verunfallten Personen unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät (Spreizer und Schere). Parallel dazu übernahmen der Malteser Rettungsdienst die medizinische Versorgung und Betreuung der Verletzten sowie die Abstimmung mit der Feuerwehr im Hinblick auf eine patientenschonende Rettung.
Ein Schwerpunkt der Übung lag unter anderem auf der koordinierten Zusammenarbeit beider Organisationen. Gerade auf der nahegelegenen Bundesautobahn A3, auf der die Feuerwehr aus Waldaschaff regelmäßig zu Verkehrsunfällen alarmiert wird, ist ein eingespieltes Teamwork zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst immer wieder von zentraler Bedeutung.
Die Übung verlief reibungslos und bot allen Beteiligten wertvolle praktische Erfahrungen. Das zweite Lehrjahr auszubildenden Notfallsanitäter/innen der Malteser nutzte die Gelegenheit, realitätsnah die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr zu trainieren. Beide Organisationen konnten wichtige Erkenntnisse für den zukünftigen Einsatzalltag gewinnen und ihre Abläufe weiter festigen.
(Quelle und Bilder FF Waldaschaff und MHD AB)








Der Ehrenabend des Landkreises für Überreichung der staatlichen Ehrungen für 25, 40 und 50 Jahre und den Verbandsehrungen ist am Freitag, 27.03.2026 um 18.30 Uhr im Sport- und Kulturpark in Hösbach.
Bitte diesen Termin vormerken.

Feuerwehren ergänzen immer wieder ihre persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie z.B. Atemschutzgeräte oder Helme mit Zusatzausrüstung. Beispiele sind Helmlampen, Taschenmesser oder Holster. Was zwar auf der einen Seite zu einem Mehrwert an Funktionen führen kann, kann auf der anderen Seite jedoch die eigentliche PSA und deren Schutzeigenschaften möglicherweise negativ beeinflussen. Die Frage an die Unfallversicherer ist daher sehr häufig, ob das Anbringen von Zusatzausrüstungen an PSA überhaupt erlaubt ist und wenn ja, was beachtet werden muss. Diese Fragen werden in der DGUV Information 205-031 "Zusatzausrüstung an persönlicher Schutzausrüstung der Feuerwehr" erläutert und erklärt. Die Broschüre aus dem Jahr 2019 wurde überarbeitet und steht jetzt in der Version 2025 zur Verfügung.
Zunächst klärt die Broschüre, was überhaupt Zusatzausrüstung und was Zubehör ist:
Zusatzausrüstung ist
- eine Ergänzung zur PSA, zur Wahrnehmung taktischer Aufgaben,
- sie hat keine eigene Schutzfunktion (im Gegensatz zum offiziellen PSA-Teil).
Zubehör („Zubehörteil“) dagegen ist ein Teil, das vom Hersteller der PSA mit geprüft und zertifiziert sein muss.
Ist dieser Unterschied geklärt, legt die Broschüre Mindestanforderungen fest, unter denen Zusatzausrüstung mit PSA kombiniert werden darf, ohne dass die Schutzwirkung der PSA beeinträchtigt wird.
Was ist nicht erlaubt oder kritisch?
- Anbauteile am Helm oder an Schutzkleidung, die nicht vom Hersteller oder einer zugelassenen Stelle geprüft sind, können die Schutzwirkung beeinträchtigen. Zum Beispiel, wenn ein Helm Anbauteile hat, die die Schlagsicherheit, das Abfließen von Wasser oder die Hitzeableitung negativ beeinflussen.
- Eigenmächtige Veränderungen, Umbauten oder Kombinationen, die nicht der Gebrauchsanweisung des PSA-Herstellers entsprechen, sind problematisch.
Die Broschüre gibt anhand von Fließschemata Hilfestellungen und unterstützt bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung.
Die aktuelle DGUV Information 205-031 kann hier heruntergeladen werden:
DGUV_Information_205-031.pdf
(Quelle HFUK)
Am morgigen Donnerstag muss im Markt Stockstadt im Laufe des Tages eine erneute Probealarmierung der Sirenen durchgeführt werden.
Grund hierfür ist, dass der Tausch der alten elektromechanischen Sirenen an den beiden Standorten Musikschule und Mittelschule durch moderne elektronische Sirenen und die zusätzlich Neuinstallation einer elektronischen Sirenenanlage auf dem Feuerwehrhausturm.
Eine genaue Uhrzeit kann derzeit nicht genannt werden, da die Sirenenprobe vom Fortgang der Arbeiten der Fachfirma abhängt.
Seien Sie also nicht beunruhigt und haben sie Verständnis, wenn am morgigen Donnerstag in Stockstadt die Sirene zu hören ist.
(Quelle FF Stockstadt)

Ein offener Kamin mit einem knisternden Feuer ist wunderschön, aber bei schlechter Abluft wird er zur CO-Quelle.
Der Schornsteinfeger sorgt vor. Passiert dennoch etwas Unvorhergesehenes, wie z.B. ein Vogelnest auf dem Schornstein, erkennen CO-Melder das unsichtbare Gas rechtzeitig!
Mehr Infos auf www.co-macht-ko.de
Für kuschelige Abende ohne Risiko: CO-Melder montieren!
Unter dem Titel „Informationen zur korrekten Batterierückgabe können bei der Kommunikation zur Brandvermeidung unterstützen“ informierte Joselin Düsenberg von der Geschäftsstelle der Initiative „Batterie-zurück!“ das interessierte Publikum in der aktuellen Ausgabe der Online-Fortbildungsreihe „DFV direkt“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der DFV hatte das Thema gewählt, da es auch den Brandschutz betrifft und damit für die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren interessant und zukunftsweisend ist.
„Jährlich werden in Deutschland rund 60.000 Tonnen Gerätebatterien und Akkus verkauft. Nur circa 50 Prozent hiervon laufen sachgemäß wieder zurück“, verdeutlichte Düsenberg den 110 Zuhörerinnen und Zuhörern die Dimension des Themas. Sicherlich seien hiervon noch viele Batterien und Akkus in Gebrauch oder schlummerten in nicht mehr genutzten Geräten, aber viele würden auch falsch entsorgt. Dies sei ein Problem, das auch die Feuerwehren betrifft. Werden die Energiespeicher gepresst oder geschreddert, wie es in Müllfahrzeugen und Betrieben der Abfallverwertung üblich ist, kommt es immer wieder zu Bränden.
„Die korrekte Entsorgung von Batterien braucht daher mehr Aufmerksamkeit“, so Düsenberg. Mit der korrekten Entsorgung über den Handel, Wertstoffhöfe und Schadstoffmobile werde nicht nur die Gefahr von Schadfeuern reduziert. Gleichzeitig würden hierdurch wertvolle Rohstoffe wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt und die Umwelt entlastet. Die hierfür gesetzten Ziele seitens des Gesetzgebers seien ambitioniert: So steige die verpflichtende Rücklaufquote von aktuell 50 Prozent schrittweise auf 70 Prozent im Jahr 2030 an.
Um eine bessere Wahrnehmung zu schaffen, wurde die Initiative „Batterie-zurück!“ als Kommunikationsgemeinschaft der Rücknahmesysteme gegründet. Mit umfangreichen Informationsmedien von Flyern, Videos bis zum Infostand unterstützt die Initiative bei der Kommunikation des Themas. Ziel ist eine niedrigschwellige Sensibilisierung für die korrekte Entsorgung von Akkus und Batterien. „Uns ist es wichtig, positiv zu motivieren und die Bevölkerung zu aktivieren“, so die Referentin. Hier möchte die Initiative auch vermehrt die Feuerwehren einbinden „Sie sind ein großer Multiplikator“, begründete Düsenberg. Durch die Kontakte in der Brandschutzerziehung und -aufklärung sowie die Reichweite von Tagen der offenen Tür solle dieser Zweig weiter ausgebaut werden. „Bisher haben wir kein spezifisches Informationsmaterial für Feuerwehren“, so Düsenberg, „aber wir wollen Ihnen das Material erstellen, das Sie benötigen. Feuerwehr ist für uns eine neue Zielgruppe, hier sind wir auf Ihre Perspektive und Expertise angewiesen“, erklärte sie.
Wer sich einen Überblick über das bestehende Informationsmaterial verschaffen möchte, findet alle Informationen unter www.batterie-zurueck.de (Link zu externer Seite). Für Wünsche, Ideen, Anregungen und Anfragen steht die Initiative unter
Die nächsten Termine der Online-Fortbildungsreihe „DFV direkt“ :
Mittwoch, 12. November: Waldbrandbekämpfung in Frankreich (Jochen Thorns)
Mittwoch, 10. Dezember: Vorstellung der Feuerwehren in der Ukraine (Markus und Melanie Gras)
Information und Anmeldung: https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/dfv-direkt/.