Seit Samstagabend, dem 22. September 2024, suchten rund 130 Einsatzkräfte in Alzenau und Kahl nach einem vermissten 76-jährigen Senior. Der Mann hatte sein Wohnanwesen am Samstagabend gegen 18:30 Uhr in unbekannte Richtung verlassen und war seitdem nicht zurückgekehrt. Da eine Notlage nicht ausgeschlossen werden konnte, leitete die Polizei eine groß angelegte Suchaktion ein. Das Suchgebiet erstreckte sich über eine Fläche von 800 Hektar.
Das Suchgebiet wurde in mehrere Abschnitte unterteilt und intensiv abgesucht. An der Suche waren Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehren Alzenau, Albstadt, Hörstein, Karlstein und Kahl, des Bayerischen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes sowie der Wasser- und Bergwacht beteiligt. Unterstützt wurden sie durch den Einsatz mehrerer ATV-Fahrzeuge der Feuerwehr, Drohnen der Feuerwehr und der Bergwacht sowie insgesamt 30 Rettungs- und Mantrailerhunde des Bayerischen Roten Kreuzes, des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Bundesverbands Rettungshunde (Staffel Hanau) und der Feuerwehr.
Die Rettungshunde nahmen zum Feriengebiet Emmerichshofen eine Fährte auf. In diesem Bereich informierte die Feuerwehr Kahl mit Lautsprecherwagen die Bevölkerung über die Vermisstensuche. Auch die umliegenden Gewässer wurden gründlich von der Wasserwacht abgesucht. Am Kahler Schlosssee kamen auch Rettungstaucher zum Einsatz.
Die umfangreiche Suchaktion, die in der Nacht zunächst gegen 3:30 Uhr unterbrochen wurde, wurde am Sonntagmorgen um 7:30 Uhr fortgesetzt. Die Einsatzleitung der Feuerwehr oblag Kreisbrandinspektor Georg Thoma, während die Kräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes von Einsatzleiter Florian Ewald vom Malteser Hilfsdienst Aschaffenburg koordiniert wurden.
Gegen 21:30 Uhr wurde die Vermisstensuche erfolglos abgebrochen. Die Polizei fahndet im Rahmen ihrer Streife weiterhin nach dem Vermissten.









































Bilder: Sascha Rheker