Wir haben einen freien Lehrgangsplatz für den Lehrgang Aufbaulehrgang für Führungskräfte Eisenbahn vom 09.03. - 11.03.2026 an der Feuerwehrschule in Geretsried.
Interessenten melden sich bitte bei KBR Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877 oder per Whatsapp.
Nach Beschluss der Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Bayerischer Untermain (ZRF) wird in der Stadt Aschaffenburg sowie den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg eine Lebensretter-App eingeführt. Entwickelt hat das System die Initiative "Region der Lebensretter". Ziel ist, die Überlebenschancen beim Herz-Kreislaufstillstand zu erhöhen.
Bei diesem lebensbedrohlichen Notfall kann die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain registrierte Ersthelfende über Smartphone in der unmittelbaren Nähe des Notfalls orten und alarmieren. Die qualifizierten Retter, die in den ersten 3 bis 5 Minuten nach einem Herz- Kreislaufstillstand eintreffen, können die Überlebenschance der Patienten verdoppeln bis vervierfachen. Somit wird das bewährte System der Helfer-vor-Ort- und First-Responder-Einheiten sinnvoll ergänzt, deren bisherige Alarmierung unverändert fortgeführt wird.
Ab 1. März 2026 können sich alle interessierten, qualifizierten Ersthelfenden in der App anmelden. Nach einer Überprüfung ihrer Qualifikation werden sie freigeschaltet. Die Initiative „Region der Lebensretter“ unterstützt alle Ersthelfenden bei technischen, medizinischen und organisatorischen Fragen. Nach einem Einsatz kann bei Bedarf auch direkt in der App psychosoziale Unterstützung angefordert werden. Voraussichtlicher Start ist der 1. Juli 2026.
Mitmachen können Ersthelfenden ab 18 Jahren mit folgender Mindestqualifikation:
Um eine qualitativ hochwertige und leitliniengerechte Reanimation zu gewährleisten ist neben einer Grundqualifikation in BLS (Basic Life Support) regelmäßiges Training notwendig. Geeignet sind alle
- präklinischen Qualifikationen mit fortlaufender Rezertifizierung in BLS/ALS (z.B. Sanitätshelfer mit min. 48UE)
- Mitarbeitende aus Gesundheitsberufen und Kliniken mit klinischen Qualifikationen mit fortlaufender Rezertifizierung in BLS/ALS (z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger)
- Berufsgruppen ohne notfallmedizinische Fachqualifikation, die zusätzlich die Grundqualifikation erworben haben (z.B. BLS Kurs basierend auf ERC oder AHA), darunter Feuerwehr, Polizei, THW, Bundeswehr und diese jährlich auffrischen.
Mitinitiiert wurde die Einführung von der Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Aschaffenburg sowie der Gesundheitsregionplus Landkreis Miltenberg, die das System künftig ebenfalls mitverwalten werden.“
„Als ausgebildeter Rettungssanitäter habe ich schon oft erste Hilfe geleistet und auch einige Male reanimiert“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Herzing. „Die Einführung der Lebensretter-App ist ein weiterer Schritt, um die Zeit zwischen dem Notruf und dem Eintreffen Rettungsdienst zu überbrücken. Selbstverständlich werde ich mich auch registrieren.“
Landrat Dr. Alexander Legler unterstreicht die Bedeutung dieses Projekts: „Die Einführung der Lebensretter-App ist ein maximaler Gewinn für uns alle, trägt sie doch wesentlich mit dazu bei, dass im Fall der Fälle schnellstmöglich Hilfsmaßnahmen ergriffen werden können, die bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes für das Überleben entscheidend sein können. Schließlich sind Herz-Kreislauf-Stillstände die dritthäufigste Todesursache in Deutschland und gerade die ersten drei bis fünf Minuten sind entscheidend für das Überleben. Dass es gelungen ist, diese App auf den Weg zu bringen, ist ein weiterer Beleg dafür, wie erfolgreich und überlegt die Region zum Wohle der Menschen bei uns zusammenarbeitet. Ich danke allen, die sich an der App beteiligen und auf diese Weise unser schon sehr dichtes Netz an Lebensrettern noch engmaschiger knüpfen.“
„Die neue Lebensretter-App ist gelebtes bürgerschaftliches Engagement im besten Sinne“, so Bernd Schötterl, Stellvertreter des Landrats, Landkreis Miltenberg.
Mehr Infos unter www.regionderlebensretter.de
(Quelle LRA Pressemitteilung vom 30.01.26 und ZRF-Info vom 29.01.26)
Am 03.02.2026 wurde gegen 15:25 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Großostheim und ein diensthabendes Mitglied der Kreisbrandinspektion gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 469 zwischen den Anschlussstellen Großostheim-Mitte und Großostheim-Nord/B26 in Fahrtrichtung Mainhausen alarmiert. In den Notrufen wurde ein größerer Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Lastzuges geschildert, dessen Anhänger umgestürzt war.
Kurz vor der Anschlussstelle Großostheim-Nord/B26 war auf dem linken Fahrstreifen aufgrund winterlicher Straßenverhältnisse ein PKW ins Schleudern geraten. Der PKW kollidierte dabei mit einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Lastzug, der durch den Anstoß nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der LKW-Fahrer konnte seinen Lastwagen auf die Fahrbahn zurücksteuern, sein Anhänger kippte aber auf dem Bankett um und die geladenen Reifen verteilten sich neben der Fahrbahn.
Die beiden Fahrzeuglenker, die sich alleine in ihren Fahrzeugen befanden, wurden vom eingetroffenen Rettungsdienst gesichtet und versorgt. Beide Unfallbeteiligte mussten aber nicht in ein Krankenhaus abtransportiert werden.
Der unfallbeteilige PKW konnte später seine Fahrt selbst fortsetzen. Beim Lastzug waren aufwändige Bergungsarbeiten notwendig. Dafür musste eine Fachfirma mit schwerem Gerät anrücken. Sowohl der Anhänger wie auch der Abrollcontainer mussten wieder aufgestellt werden, bevor sie abtransportiert werden konnten.
Die Großostheimer Feuerwehr war mit einem Rüstzug, bestehend aus Einsatzleitwagen (ELW 1), Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20), Rüstwagen (RW) und Löschgruppenfahrzeug (LF 20), an der Unfallstelle. Hier wurden erste Sicherungsmaßnahmen und Reinigungsarbeiten durchgeführt. Mit dem Versorgungs-LKW (V-LKW) mit dem Verkehrssicherungsanhänger (VSA) und einem Mannschaftstransportwagen (MTW) wurde von der Feuerwehr Großostheim an der Anschlussstelle Großostheim-Mitte für eine Vollsperrung der Verkehr von der B 469 abgeleitet und die Auffahrten zur B 469 gesperrt.
Die getroffenen Erstmaßnahmen der Feuerwehr wurden nach ihrem Eintreffen von der Straßenmeisterei und dem Bergeunternehmen fortgeführt, dadurch konnten die Feuerwehrkräfte ihren Einsatz beenden.
Während der polizeilichen Unfallaufnahme und bis zum Abschluss der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Bundesstraße in Richtung Mainhausen für längere Zeit komplett gesperrt. Durch die Sperrung kam es sowohl auf der B 469 als auch auf den Ausweichstrecken zu erheblichen Behinderungen.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)



Am 03.02.2026 wurde gegen 10:30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Karlstein zu einem Gasgeruch in einer Bankfiliale in der Hahnenkammstraße im Karlsteiner Ortsteil Dettingen alarmiert.
Die Feuerwehr rückte mit dem Einsatzleitwagen ELW 1, dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 und dem Gerätewagen Messen/Erkunden zur Einsatzstelle aus. An der Einsatzstelle berichteten Mitarbeiter der Bank, dass sowohl Mitarbeiter als auch Kunden einen leichten Gasgeruch im Gebäude wahrgenommen hätten. Das Gebäude war daraufhin vom den Bankmitarbeiter sofort vorbildmäßig geräumt worden.
Nachdem ein Einsatztrupp unter umluftunabhängigem Atemschutz und passender Messtechnik im Gebäude zunächst nichts nachweisen konnte, gingen Feuerwehrleute nochmals im Gebäude wortwörtlich ihrer Nase nach. In einem Hausanschlussraum konnte dann der Geruch von Erdgas festgestellt werden, weshalb der Störungsdienst der Syna als örtlich zuständiger Gasversorger hinzu gerufen wurde.
Mit noch feinerer Messtechnik konnte tatsächlich eine kleine Leckage im Keller lokalisiert werden. Diese konnte durch den Gasversorger fachgerecht behoben werden, sodass der Betrieb der Bank anschließend wieder weiter gehen konnte.
Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
(Quelle und Bilder FF Karlstein)

Es gibt aktuell ganz viele freie Plätze bei den Ausbilderkongressen „Ausbilder MTA“ an der Feuerwehrschule in Würzburg.
11.03.2026 – aktuell 13 freie Plätze
12.03.2026 – aktuell 9 freie Plätze
Interessenten melden sich bitte bei KBR Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877 oder per Whatsapp
Am Sonntag, den 1. Februar 2026, waren 22 Feuerwehrangehörige der Freiwilligen Feuerwehren Feldkahl-Rottenberg und Wenighösbach zu Besuch beim FIS Weltcup-Skispringen in Willingen.
Die gemeinsame Fahrt begann um 7:00 Uhr. Auf dem Weg nach Willingen wurde nahe Frankenberg eine Zwischenrast mit mitgebrachtem Frühstück eingelegt. Nach der Ankunft in Willingen erfolgte der kostenlose Bustransfer von den Parkplätzen zum Sportgelände an der Mühlenkopfschanze.
Auf dem Programm standen die Qualifikationsspringen der Herren, zwei Wertungsdurchgänge der Damen sowie zwei Durchgänge der Herren. Nach jedem Wettbewerb fand die jeweilige Siegerehrung statt. Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden spannende Wettkämpfe und eine beeindruckende Atmosphäre an der größten Skisprungschanze der Welt.
Vor allem die spannenden Finalsprünge der Wettbewerbsgewinner Philipp Raimung (Platz 3), Ren Nikaido (Platz 2) und Domen Prevc (Platz 1) begeisterten die Zuschauer.
Gegen 18:30 Uhr trat die Reisegruppe ihre Rückreise an.
Schon seit weit mehr als einem Jahrzehnt besteht eine großartige Zusammenarbeit zwischen dem Ski-Club Willingen als Weltcup-Veranstalter und den Feuerwehrverbänden. Feuerwehrgruppen wurde zum Weltcup 2026 wieder für den „Feuerwehr-Sonntag“ ein vergünstigter Eintrittspreis für einen „Feuerwehr-Block“ auf der linken Zuschauerseite der Sprungschanze angeboten.
Viele Feuerwehrgruppen nahmen auch in diesem Jahr wieder das Angebot an und verbrachten einen tollen und erlebnisreichen Sonntag bei toller Stimmung und guter Kameradschaft auf der Skisprungschanze. Für alle teilnehmenden Feuerwehrleute aus Nah und Fern war diese Veranstaltung wieder ein Ort der Begegnung, an dem Kameradschaft und Zusammenhalt innerhalb der vielen anwesenden Feuerwehren deutlich spürbar wurden.
Sollte es auch im nächsten Jahr dieses schöne und günstige Angebot wieder geben, werden wir auch wieder unsere Feuerwehren über die Kanäle des Kreisfeuerwehrverbandes darüber informieren.
(Quelle und Bilder FF Feldkahl-Rottenberg und FF Wenighösbach)




Der Bescheid aus dem Jahre 1963, mit dem die Feuerwehr der Firma Ymos Metallwerke in Waldaschaff als Werkfeuerwehr staatlich anerkannt wurde, wird gegenüber der Rechtsnachfolgerin, der Waldaschaff Automotive GmbH zum 28.02.2026 widerrufen. Der bisherige Betrieb in Waldaschaff befindet sich bereits im Rückbau und wird voraussichtlich Ende Mai 2026 vollständig eingestellt. Damit entfällt auch die Notwendigkeit für die letzte noch im Landkreis Aschaffenburg verbliebene staatlich anerkannte Werkfeuerwehr.
Mit der Aufhebung des Anerkennungsbescheids und dem damit verbundenen vollständigen Wegfalls der Werkfeuerwehr geht die Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung für das bisherige Werksgelände wieder vollständig auf die Gemeinde Waldaschaff mit ihrer Freiwilligen Feuerwehr über.
Eine Überführung der Aufgaben der Werkfeuerwehr an die Freiwillige Feuerwehr Waldaschaff findet im Vorfeld Zug um Zug bis zum 28.02.2026 statt. Insbesondere wurde bereits die bisherige Alarmierungsplanung auf das im Rückbau befindliche Werk mit seiner Werkfeuerwehr regelmäßig angepasst und wird zum endgültigen Übergabezeitpunkt am 01.03.2026 um 0:00 Uhr vollständig abgeschlossen sein.
Zum Abschluss bleibt der Kreisbrandinspektion, dem Kreisfeuerwehrverband und den ganzen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg nur Danke für 63 Jahre gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu sagen und den betroffenen Kameradinnen und Kameraden der Werkfeuerwehr alles Gute für ihre weitere Zukunft zu wünschen.
Wir hoffen, dass alle bisherigen Werkfeuerwehrleute der Feuerwehrarbeit weiter verbunden bleiben und zukünftig in einer Freiwilligen Feuerwehr ihren Feuerwehrdienst fortsetzen. Alle bisherigen Werkfeuerwehrfrauen und Werkfeuerwehrmänner sind herzlich von den Freiwilligen Feuerwehren an ihren Wohnorten oder am Ort ihrer neuen Arbeitsstelle zur ehrenamtlichen Mitarbeit eingeladen.
(Bild mit dem aktuellen Feuerwehrfahrzeug der WF Waldaschaff Automotive)
Am 01.02.2026 wurden gegen 19:20 Uhr von der Integrierten Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Großostheim und der Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 3115 in Großostheim alarmiert.
Auf der als Staatstraße 3115 qualifizierte Aschaffenburger Straße in Großostheim fuhr ein PKW ortsauswärts in Richtung Aschaffenburg. Aufgrund einer Vorfahrtsverletzung eines querenden PKWs kam es auf der Kreuzung der Staatsstraße mit der Diesel- bzw. Ostendstraße zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge.
Beide Fahrer waren alleine in den Fahrzeugen und konnten nach einer Sichtung durch den Rettungsdienst glücklicherweise als unverletzt an der Unfallstelle verbleiben.
Die Feuerwehr Großostheim sicherte die Unfallstelle ab, leuchtete sie aus und reinigte abschließend die Fahrbahn.
Bis zum Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme und der Bergung der beiden Unfallfahrzeuge durch Abschleppfahrzeuge war der Kreuzungsbereich teilweise gesperrt.



Montag, 02.02.2026 – 22:00 Uhr bis Dienstag, 03.02.2026 - 08:00 Uhr: GLATTEIS
Dienstag, 03.02.2026 – 08:00 Uhr bis Mittwoch 04.02.2026 – 10:00 Uhr: GLATTEIS und SCHNEE
Mit den beigefügten Grafiken möchte der Deutsche Wetterdienst darauf hinweisen, dass das Potenzial für eine gefährliche Wetterlage nach aktuellem Stand der Modellprognosen gegeben ist. Der Inhalt der Grafiken ist als ein erster Hinweis zu verstehen und stellt noch keine Warnung dar.
Bitte verfolgen Sie daher in den kommenden Tagen aufmerksam die weitere Wetterentwicklung im Internet unter www.dwd.de, www.wettergefahren.de und in der WarnWetter-App des DWD.