
Am Samstagmorgen, 03.01.2026, wurden um 05:12 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Hösbach-Bahnhof sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Marco Laske zu einem Einsatz auf der Bahnstrecke Würzburg–Aschaffenburg alarmiert. Ein Lokführer hatte im Bereich Hösbach-Bahnhof einen möglichen Zusammenstoß eines Zuges mit einer Person gemeldet.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der betroffene Streckenabschnitt durch Feuerwehr und Rettungsdienst mittels Wärmebildkamera und Handlampen abgesucht. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen musste die Bahnstrecke in beide Richtungen vollständig gesperrt werden. Dabei stellte sich heraus, dass es zu einer Kollision mit einem Wildtier gekommen war. Für das Tier kam leider jede Hilfe zu spät.
Da keine Personen betroffen waren, konnten Feuerwehr und Rettungsdienst den Einsatz kurze Zeit später abbrechen und in ihre Gerätehäuser zurückkehren. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hösbach-Bahnhof mit zwei Einsatzfahrzeugen im Einsatz. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie Kräfte der Bayerischen Polizei und der Bundespolizei waren ebenfalls vor Ort.

Am 02.01.2026 wurden kurz nach 14.00 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Laufach und der Rettungsdienst zur Kreuzung Sieben Wege, an der sich die Bundesstraße B 26 und die Kreisstraße AB 5 kreuzen, alarmiert.
Dort gab es bei winterlichen Straßenverhältnissen einen Unfall mit drei beteiligten PKW. Von den fünf Fahrzeuginsassen wiesen zwei Personen leichte Verletzungen auf. Die Feuerwehr übernahm die Erstversorgung der Verletzten bis zur Übernahme durch den Rettungsdienst, sicherte die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf.
Die Kreisstraße AB 5 wurde für die Dauer der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt. Nach knapp zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Laufach waren noch die nachalarmierte Freiwillige Feuerwehr Rothenbuch sowie der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und die Polizei an der Einsatzstelle tätig.
(Quelle und Bilder FF Laufach)



Am Freitagmorgen, den 02.01.2026 wurden die Freiwillige Feuerwehr Laufach und der Rettungsdienst gegen um 9:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße B 26 zwischen Laufach-Hain und den Siebenwegen alarmiert.
Auf der Bundesstraße waren zwei PKW frontal zusammengestoßen. Von den vier beteiligten Fahrzeuginsassen wurden drei Personen leicht verletzt.
Die Laufacher Feuerwehr übernahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung und die Betreuung der Verletzten, sperrte die Fahrbahn zunächst voll und leiteten im weiteren Einsatzverlauf den Verkehr wechselseitig an der Unfallstelle vorbei. Zusätzlich wurde der Brandschutz sichergestellt und die Fahrbahn gereinigt.
Die Feuerwehr war mit vier Feuerwehrfahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls vor Ort befand sich der Rettungsdienst sowie Polizei und der zuständige Straßenbaulastträger.
Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.
(Quelle und Bilder FF Laufach)


Wir haben einen freien Platz beim Lehrgang "Verantwortung von Feuerwehr-Führungskräften im Arbeitsschutz UVV" vom 25.02.2026 - 27.02.2026 an der Feuerwehrschule in Würzburg.
Bei diesem Lehrgang - wird von der KUVB durchgeführt - geht es um viele Fallbeispiele im Bereich der Unfallverhütung.
Interessenten melden sich bei KBR Frank Wissel.
Am Neujahrstag kam es auf der Staatsstraße 2307 zwischen Keilberg und dem Bahnhof Hösbach zu einem Verkehrsunfall infolge eines umstürzenden Baumes. Gegen 16:48 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Bessenbach durch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte lag ein rund 30 Zentimeter starker Baum quer über beide Fahrtrichtungen. Ein Pkw, der die Strecke gerade passieren wollte, wurde von dem umstürzenden Baum erfasst. Dabei wurden die Motorhaube sowie die Windschutzscheibe erheblich beschädigt. Die beiden Insassen des Fahrzeugs blieben glücklicherweise unverletzt.
Die Freiwillige Feuerwehr Bessenbach sperrte die Staatsstraße vollständig, leuchtete die Einsatzstelle aus und zersägte den Baum mit einer Motorsäge. Anschließend wurde die Fahrbahn von Stamm- und Astmaterial sowie von Sägespänen gereinigt.
Im Verlauf der Arbeiten stellte sich heraus, dass nicht allein der starke Wind ursächlich für das Umstürzen des Baumes war. Ein Biber hatte den Baum zuvor so stark angenagt, dass dieser schließlich dem Wind nicht mehr standhielt.
Nach rund 45 Minuten konnte der Einsatz beendet und die Staatsstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden.



Bilder: FF Bessenbach
Eine der arbeitsreichsten Nächte des Jahres liegt hinter den Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. Vom späten Nachmittag des Silvestertages bis in die Mittagsstunden des Neujahrstages waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte nahezu durchgehend gefordert. Insgesamt wurden 22 Einsätze abgearbeitet. Diese reichten von Bränden im Freien und durch Feuerwerkskörper verursachten Bränden über mehrere medizinischen Notfälle bis hin zu einem größeren Verkehrsunfall auf der Autobahn.
Gegen 15:57 Uhr wurden die Feuerwehren Blankenbach, Krombach und Schöllkrippen wegen einer Rauchentwicklung in einem Gebäude in Blankenbach alarmiert. Vor Ort stellte sich ein technischer Defekt an der Heizungsanlage als Ursache heraus, der lediglich zu einer kurzzeitigen Rauchentwicklung geführt hatte. Nach der Kontrolle der Anlage konnte der Einsatz beendet werden.
Kurz darauf, gegen 16:00 Uhr, rückte die Feuerwehr Mömbris in die Straße „Zur Heiligenwiese“ aus. Dort brannte ein Baumstumpf, der mit einem C-Rohr abgelöscht wurde. Anschließend erfolgte eine Nachkontrolle der Brandstelle mit der Wärmebildkamera.
Am Abend, gegen 20:00 Uhr, wurde die Feuerwehr Kleinostheim zu einem brennenden Baum in der Heinrich-Eckstein-Straße gerufen. Das Feuer wurde zügig gelöscht und die Einsatzstelle gesichert.
Um 22:40 Uhr kam es zu einem Einsatz der Feuerwehr-Sanitäter in Heigenbrücken. Im Wiesthal im Landkreis Main-Spessart lag ein medizinischer Notfall vor. Die Feuerwehr leistete Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Noch vor Mitternacht, um 23:27 Uhr, brannte in der Goethestraße in Kleinostheim eine Mülltonne. Die Feuerwehr löschte den Brand ab und führte im Anschluss eine Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera durch.
Kurz nach Beginn des neuen Jahres, um 00:04 Uhr, wurden die Feuerwehren Sailauf und Eichenberg zu einem B2-Einsatz „Brand Schuppen“ alarmiert. In Sailauf hatte eine Silvesterrakete die Scheibe eines Anbaus durchschlagen und dahinter gelagertes Inventar in Brand gesetzt. Da Anwohner bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eingegriffen hatten, beschränkten sich die Maßnahmen auf Kontrollarbeiten mit der Wärmebildkamera. Die Einsatzstelle wurde dem Eigentümer übergeben.
Wenige Minuten später, um 00:10 Uhr, folgte eine Alarmierung der Feuerwehren Mainaschaff und Kleinostheim wegen einer gemeldeten Rauchentwicklung aus einem Dachstuhl in Mainaschaff. Bei der Erkundung stellte sich heraus, dass es sich um Wasserdampf aus einer Heizungsanlage handelte, sodass kein Eingreifen erforderlich war.
Um 00:12 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehr Kahl zu einem Brand im Freien. Mehrere Notrufe meldeten eine brennende Hecke. Vor Ort bestätigte sich ein Vollbrand einer über 30 Meter langen Hecke in unmittelbarer Nähe eines Wohnhauses. Der Brand wurde durch zwei Trupps gelöscht, die Brandstelle anschließend vollständig kontrolliert und heruntergekühlt.
Bereits um 00:17 Uhr kam es zu einem weiteren Einsatz für die Feuerwehr Kahl. Erneut wurde ein Brand im Freien gemeldet, der sich nach umfangreicher Kontrolle jedoch nicht bestätigte.
Gegen 01:08 Uhr wurde die Feuerwehr Kleinostheim zu einer rauchenden Feuerwerksbatterie in die Rupprechtstraße gerufen. Die Eigentümer hatten bereits selbst gelöscht, sodass durch die Feuerwehr lediglich eine Nachkontrolle durchgeführt werden musste.
Kurz darauf, um 01:18 Uhr, rückte die Freiwillige Feuerwehr Daxberg zu einer brennenden Mülltonne aus. Diese wurde abgelöscht und anschließend mit der Wärmebildkamera kontrolliert.
Um 01:27 Uhr wurde die Feuerwehr Stockstadt zu einem brennenden Kleidercontainer in der Obernburger Straße im Bereich Obernburger-/Castellstraße alarmiert. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, hierzu musste der Container gewaltsam geöffnet werden. Die Feuerwehr Stockstadt war mit drei Fahrzeugen im Einsatz.
Gegen 01:51 Uhr kam es zu einem Doppelalarm für die Feuerwehr Mainaschaff. Feuerwehr-Sanitäter wurden zu einem medizinischen Notfall im Ortsgebiet gerufen, parallel dazu musste brennender Abfall auf einem Gehweg mit einem Löschrohr abgelöscht werden.
Nur kurze Zeit später, um 02:11 Uhr, folgte ein weiterer Einsatz für die Feuerwehr Mainaschaff. Ein brennender Abfalleimer wurde gemeldet und mit einem Rohr gelöscht. Weitere Maßnahmen waren nicht notwendig.
Während der Rückfahrt vom vorherigen Einsatz musste die Feuerwehr Stockstadt gegen 02:15 Uhr eine brennende und unbeaufsichtigte Feuerwerksbatterie ablöschen.
Um 02:38 Uhr wurden erneut die Feuerwehr-Sanitäter in Heigenbrücken alarmiert. In Neuhütten im Landkreis Main-Spessart lag ein medizinischer Notfall vor. Die Feuerwehr übernahm die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
In den frühen Morgenstunden, um 04:03 Uhr, wurde die Feuerwehr Stockstadt zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert. Bei einem Auffahrunfall wurden fünf Personen leicht verletzt, Trümmer verteilten sich über die gesamte Fahrbahn. Die Autobahn musste zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, leuchtete sie aus und nahm ausgelaufene Betriebsmittel auf. Unterstützt wurde sie durch die Feuerwehr Großostheim. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge und 21 Einsatzkräfte im Einsatz.
Am Neujahrsmorgen, um 07:05 Uhr, rückten die Feuerwehr-Sanitäter der Feuerwehr Großostheim zu einem medizinischen Notfall im Ortsgebiet aus. Nach der Erstversorgung wurde der Patient an den Rettungsdienst übergeben.
Ebenfalls am Morgen, um 07:50 Uhr, folgte ein weiterer Einsatz der Feuerwehr-Sanitäter der Feuerwehr Mainaschaff zu einem medizinischen Notfall im Ortsgebiet. Auch hier erfolgte nach der Erstversorgung die Übergabe an den Rettungsdienst.
Um 11:03 Uhr kam es in Strötzbach zu einem Brandeinsatz. Ein brennender Baumstumpf wurde durch die Feuerwehr Mömbris mit einem C-Rohr abgelöscht, anschließend konnte der Einsatz beendet werden.
Um 11:59 Uhr wurden die Feuerwehr-Sanitäter in Karlstein zu einem medizinischen Notfall im Ortsgebiet alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten zeitnah aus und überbrückten das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Zur Unterstützung bei einer möglichen schonenden Patientenrettung wurde um 12:21 Uhr vorsorglich die Drehleiter angefordert. Ein Einsatz der Drehleiter war letztlich nicht erforderlich.
Abschließend richtet die Kreisbrandinspektion ein herzliches Dankeschön an alle Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner im Landkreis für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr großes Engagement – nicht nur in der Silvesternacht, sondern das ganze Jahr über.
Sie wünscht allen Feuerwehrangehörigen, ihren Freunden sowie allen Partnerorganisationen und Wegbegleitern ein gesundes, sicheres und erfolgreiches Jahr 2026.
Ein besonderer Dank gilt den Familien der Einsatzkräfte, die mit viel Verständnis und Rückhalt im Hintergrund stehen und oftmals auf gemeinsame Zeit verzichten müssen. Ohne diese Unterstützung wäre das ehrenamtliche Engagement in dieser Form nicht möglich.















