Der erste und der zweite Tag des Zeltlagers waren überwiegend von Sport, Spaß und Unterhaltung geprägt. Am dritten Tag stand nun die Feuerwehr ganz im Vordergrund.
Den ganzen Samtag gab es für die Jugendliche die verschiedensten Ausbildungsangebote:
So wurde an einer Station mit der 4-tlg. Steckleiter, einer Schleifkorbtrage und Feuerwehrleinen über einen Leiterhebel die schonende Rettung einer Person von einem Flachdach durchgeführt.
Der Aufbau einer Brandmeldeanlage wurde anhand eines Schaumodells erklärt. Feuerwehr-Freischaltelement, Feuerwehr-Schlüsseldepot, Brandmeldezentrale, Feuerwehr-Anzeigefeld, Feuerwehr-Bedienfeld, die unterschiedlichsten Melderarten konnten dabei in Augenschein genommen werden.
An einer weiteren Ausbildungsstation stellte die Freiwillige Feuerwehr Karlstein den Jugendlichen ausführlich den Gerätewagen Messen und Erkunden vor. Auf großes Interesse stieß insbesondere die Drohnenausstattung des Fahrzeugs und die Möglichkeiten die Drohnenbilder am Fahrzeug darzustellen und an andere weiterzuleiten.
Eine besondere Führung wurde den Jugendlichen mit der Besichtigung der Haseltalbrücke angeboten. Die Haseltalbrücke ist eine große Talbrücke der Bundesautobahn A 3 im Spessart und überquert das Haseltal mit dem Haslochbach zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld. Es war für alle sehr interessant die technischen Details der 70 m hohen und 678 m langen Brücke kennen zu lernen und sich die verborgenen baulichen Details der Spannbeton-Hohlkastenbrücke anzusehen.
Praktische Feuerwehrbasics wurden mit den Übungsaufgaben aus der Jugendleistungsprüfung geübt. So galt es u. a. einer Person einen Rettungsknoten anzulegen, einen C-Schlauch mit Strahlrohr mit einer Feuerwehrleine zum Aufseilen vorzubereiten, ein C-Schlauch mit Strahlrohr vorzunehmen, 90 m C-Leitung zu kuppeln und Saugschläuche zu kuppeln.
Vielen Dank an die Ausbilder und die vielen Helfern an den Ausbildungsstationen, die an der tollen Gestaltung des dritten Zeltlagertages beteiligt waren.








Am Samstagabend gegen 18.00 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Alzenau, Kahl und Karlstein sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Thorsten Frank zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn A45 alarmiert.
Auf Höhe der Anschlussstelle Karlstein in Fahrtrichtung Aschaffenburg ereignete sich der Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen, ein PKW davon mit Anhänger. Beide Fahrzeuge blockierten die Autobahn so, dass eine Vollsperrung notwendig war. Nach Freigabe durch die Polizei konnten die Abschleppunternehmen die Fahrzeuge beseitigen. Nach ungefähr zweieinhalb Stunden war die Autobahn wieder frei befahrbar. Dem Einsatzleiter Timo Elsesser (Kommandant der FF Alzenau) standen insgesamt 30 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen zur Verfügung.
Über die Unfallursache sowie die Schadenshöhe können wir keine Angaben machen.
(Text und Bilder: KBM Thorsten Frank)


Hösbach-Feldkahl - Am Samstag, den 17.08.2024 um ca. 13:00 Uhr, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Feldkahl-Rottenberg und Hösbach zu einer Rauchentwicklung in einer Gaststätte in den Ortsteil Feldkahl alarmiert. Verletzt wurde niemand.
Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte war das Erdgeschoss des Wohn- und Geschäftshauses bereits verraucht. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging in den darin befindlichen Gaststättenbereich vor. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keinerlei Personen in den verrauchten Bereichen. Zur Sicherheit wurden die darüberliegenden Wohnungen durch Feuerwehrkräfte geräumt. Durch den Einsatz einer Wärmebildkamera konnte schnell angebranntes Essen in einem Topf als Ursache gefunden und abgelöscht werden. Anschließend wurde mithilfe eines Überdrucklüfters der Rauch aus dem Gebäude geblasen. Für die Dauer des Einsatzes war die Ortsdurchfahrt komplett gesperrt. Einsatzende war gegen 14:00 Uhr.
Einsatzleiter Marius Heck (stellvertretender Kommandant FF Feldkahl-Rottenberg) konnte dabei auf etwa 25 Feuerwehrfrauen und -männer zurückgreifen. Kreisbrandmeister Max Asmar machte sich vor Ort ein Bild über die Lage. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen vor Ort und sicherte die Einsatzkräfte ab.
(Text und Bilder: FF Feldkahl-Rottenberg)


Der erste Tag begann am Donnerstagmorgen für die 27 teilnehmenden Jugendfeuerwehren mit ihren rund 300 Jugendlichen mit der Anreise nach Weibersbrunn. Zunächst bauten alle ihre Zelte auf und richteten sich für die nächsten vier Tage in ihrer Unterkunft auf dem Zeltlagergelände häuslich ein. Dabei wurden auch schon die ersten kameradschaftlichen Kontakte zwischen den einzelnen Jugendgruppen auf dem Platz geknüpft.
Um 16:00 Uhr versammelte die Kreisjugendfeuerwehrwartin Eva Freudenberg die Jugendwarte für eine Jugendwartbesprechung um sich. Es wurden dabei insbesondere die Abläufe und die Regeln für einen reibungslosen Zeltlagerbetrieb nochmals besprochen.
Mit einer Begrüßung und einer Ansprache an die vor der Bühne versammelten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eröffnete Eva Freudenberg um 19 Uhr offiziell das Zeltlager. Sie bedankte sich bei der Gemeinde Weibersbrunn für die Überlassung des schönen Zeltplatzes, der Freiwilligen Feuerwehr Weibersbrunn für die Unterstützung bei den Vorarbeiten und dem Feldküchenteam von den Freiwilligen Feuerwehren Unterafferbach und Mömbris-Hutzelgrund.
Unser stellvertretende Landrat Andreas Zenglein, der 1. Bürgermeister Walter Schreck aus Weibersbrunn und Kreisbrandrat Frank Wissel richteten kurze Grußworte an die jungen Feuerwehrleute. Alle drei wünschten dem Feuerwehrnachwuchs viel Spaß und eine tolle Kameradschaft beim Jugendzeltlager und natürlich vier Tage mit schönstem Wetter.
Landrat Dr. Alexander Legler stattete aus terminlichen Gründen bereits am Nachmittag dem Zeltlager einen Besuch ab und dankte den Organisatoren des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers für ihre Arbeit und ihr großes Engagement für die Jugendarbeit in der Feuerwehr.
Nach den Grußworten fand ein sehr schöner Gottesdienst mit Pfarrer Augustin aus Waldaschaff statt, der vom Duo Sollene toll musikalisch begleitet wurde.
Der erste Tag war ein gelungener Auftakt für das Zeltlager und endete für die Jugendlichen mit Lagerfeuerromantik unter einem sternenklaren Nachthimmel.
Am Freitag, dem zweiten Tag, war zunächst die Lagerolympiade angesagt. An sechs Stationen mussten die Jugendlichen Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Improvisation bei der Lösung von Aufgaben beweisen. Alle waren mit Feuereifer dabei.
Am Nachmittag fand ein Beachvolleyball-Turnier statt, an dem 17 Mannschaften gegeneinander antraten.
Alle Siegerehrungen finden am Sonntag zum Abschluss des Zeltlagers statt.
Am Abend war ein Openair-Kino mit dem Film „Die letzte Sau“ angesagt. Natürlich gab es für alle Zuschauer auch reichlich Popcorn.
Nach dem Kino traf man sich in geselligen Runden um die Lagerfeuer und ließ den zweiten Zeltlagertag gemütlich ausklingen. Mit Spannung und Freude sieht man dem dritten Tag in Weibersbrunn entgegen, bei dem die Feuerwehrausbildung im Vordergrund stehen wird.










Das Team der Feuerwehr-Feldküche unserer überörtlichen Logistik versorgt die 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers und die anwesenden Gäste dreimal am Tag mit besten Speisen. Zusätzlich gibt es am Nachmittag auch Kaffee und Kuchen.
Schon jetzt ein dickes Lob an unsere tolle Feldküche, die von Feuerwehrleuten von den Freiwilligen Feuerwehren Mömbris-Hutzelgrund und Unterafferbach unter der Leitung von unserem "Chefkoch" Rolf Heeg die vier Zeltlagertage besetzt wird.
Das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager 2024 hat heute, den 15.08.2024, in Weibersbrunn begonnen.
Rund 300 Jugendliche aus 27 Jugendfeuerwehren haben sich ihren Zeltplatz bereits eingerichtet. Das Zeltlager geht mit einem kurzweiligen und interessanten Programm bis zum Sonntag. Die Teilnehmer freuen sich auf vier schöne, kameradschaftliche Tage bei hoffentlich bestem Zeltlagerwetter.
Natürlich erfolgt über das ganze Zeltlager eine weitere ausführliche Berichterstattung.

Technik erleben, Taktik üben: Feuerwehr-Leistungsschau in der Lausitz bietet neue Erfahrungen
Die Feuerwehrangehörigen haben eine große Auswahl: Will ich lernen, eine Einheit zur Vegetationsbrandbekämpfung aufzubauen, unter Spannung stehende Bäume zu schneiden oder Sandsäcke zu verlegen? Informiere ich mich über die Führungs- und Stabsorganisation in Großschadenslagen, bekomme Hinweise auf Rechtsgrundlagen zum Drohneneinsatz oder fahre mit dem „eigenen“ geländegängigen Feuerwehrfahrzeug durch die Offroad-Strecke? Statt der Qual der Wahl geht auch einfach von allem etwas: Technik erleben und Taktik üben! Möglich machen dies die praxisnahen Workshops, die erstmals im Rahmen der FIREmobil angeboten werden. Unter https://firemobil.ticket.io/ ist nun die Anmeldung möglich!
Die Leistungsschau im Bereich Feuerwehr und Krisen- und Katastrophenschutz für Entscheider und Anwender in Einsatzorganisationen findet vom 19. bis 21. September 2024 im brandenburgischen Welzow statt. „Die Weiterentwicklung des Angebots ist der nächste konsequente Schritt, um die einzigartigen Möglichkeiten zu nutzen, die sich hier mitten in Europa zu Lande, zu Wasser und in der Luft bieten“, berichtet Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der Deutsche Feuerwehrverband ist einer der ideellen Partner der Leistungsschau. Schirmherr der FIREmobil ist Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke. Zielgruppe der Veranstaltung sind Entscheider und Anwender in allen Einsatzorganisationen.
„Ich freue mich neben den praxisorientierten Workshops auch über die gemeinsamen Übungen, die jeden Tag die Leistungsfähigkeit aller Einsatzorganisationen darstellen werden“, erklärt der DFV-Präsident. „Angesicht des Klimawandels und der allgemeinen Bedrohungslage mit den damit jeweils einhergehenden Herausforderungen auch für die Feuerwehren ist es wichtig, gemeinsam zu trainieren, neue Techniken zu lernen und bewährte Taktiken zu festigen“, betont Banse.
Neben Workshops und Übungen gibt es auch in diesem Jahr Vorführungen sowie eine umfangreiche Ausstellung von Fahrzeug und Gerät. „Hier ist es den Organisatoren erneut gelungen, eine ausgewogene Mischung von Anbietern neuer Ideen und bewährter Technik für die Teilnahme zu begeistern“, so der DFV-Präsident.
Informationen zu Workshops und Leistungsschau gibt es unter https://neue-messe-fulda.de/events/firemobil. Tickets für die FIREmobil sind unter https://firemobil.ticket.io/ erhältlich; dort ist auch die Anmeldung für die Workshops möglich.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat am 14.08.2024 in Unterföhring bei München gemeinsam mit dem ukrainischen Generalkonsul Oleksii Kravets und dem Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbandes Bayern (LFV) Johann Eitzenberger einen weiteren Hilfstransport der bayerischen Feuerwehren für ihre ukrainischen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden verabschiedet: „Die bayerischen Feuerwehren setzen hiermit erneut ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den ukrainischen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden.“
Das aktuelle Hilfspaket umfasst laut Herrmann 15 Tonnen Ausrüstung und Gerätschaft sowie acht Einsatzfahrzeuge. „Diese Lieferung ist besonders wichtig für die weitere Einsatzfähigkeit der ukrainischen Feuerwehren und somit auch für den Schutz und die Sicherheit der dortigen Zivilbevölkerung“, so der Minister. Der Freistaat Bayern unterstütze diesen Transport finanziell: „Wir lassen die Menschen in der Ukraine nicht alleine. Wir sind stolz an der Seite der Ukraine zu stehen und wir werden in unserem Engagement nicht nachlassen“, bekräftigte der Minister.
Innenminister Herrmann dankte dem LFV Bayern für sein großartiges Engagement sowie den haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die an der Planung, Organisation und Durchführung des aktuellen Transports beteiligt sind. „Insbesondere danke ich den 40 Kameradinnen und Kameraden, die sich auf den Weg nach Polen machen, wo die Ausrüstung von den ukrainischen Feuerwehrleuten in Empfang genommen wird.“ Sein Dank sprach der Minister nicht zuletzt auch allen Gemeinden und Feuerwehren aus, die durch ihre Spenden von Gegenständen und Fahrzeugen aus eigenen Beständen diesen wichtigen Transport erst möglich machen.
(Bilder: Bayerisches Innenministerium/Wolfgang Breiteneicher)



Die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt wurde am 14.08.2024 gegen 15:30 Uhr zu einem PKW-Brand auf die BAB 3 alarmiert. Zwischen dem Seligenstädter Dreieck und dem Parkplatz Mainhausen in Fahrtrichtung Frankfurt konnte von den ersten Kräften ein PKW im Vollbrand auf dem Seitenstreifen festgestellt werden. Die Fahrerin des PKW konnte das Fahrzeug noch rechtzeitig abstellen und sich in Sicherheit bringen. Da die Böschung bereits drohte Feuer zu fangen, wurde umgehend mit den Löschmaßnahmen begonnen und der PKW abgelöscht. Die Böschung wurde im weiteren Verlauf ebenfalls vorsorglich gewässert, um ein Ausbreiten zu verhindern. Zur Wasserversorgung kam das TLF3000 zum Einsatz. Da die Einsatzstelle sich auf hessischem Gebiet befand, wurde durch die Leitstelle ebenfalls die örtlich zuständige Feuerwehr aus Seligenstadt alarmiert. Die Fahrerin des PKW wurde durch einen nachalarmierten Rettungswagen versorgt. Nach circa einer Stunde konnte die Einsatzstelle an die hessische Autobahnpolizei übergeben werden. Die Feuerwehr Stockstadt war mit sechs Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften vor Ort.
(Text und Fotos: FF Stockstadt)




