Am 15.07.2024 meldete um 21.48 Uhr die Brandmeldeanlage aus einem Industriebetrieb in Kleinostheim automatisch einen Brand an die Integrierte Leitstelle Bayer. Untermain. Von unserer Leitstelle wurden daraufhin umgehend die Freiwillige Feuerwehr Kleinostheim mit dem Kreisbrandinspektor Georg Thoma, der Rettungsdienst und die in der Firma vorhandene Betriebsfeuerwehr alarmiert.
Noch vor dem Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kleinostheim wurde von Mitarbeitern der Firma per Notruf an die Leitstelle gemeldet, dass es zu einem Feuer an einer Maschine gekommen wäre und die Werkhalle massiv verraucht sei.
Aufgrund dieser Meldung wurde zur Verstärkung noch die Freiwillige Feuerwehr Karlstein mit einer weiteren Löschgruppe dazu alarmiert.
Wie schon per Notruf gemeldet, hatte eine Produktionsmaschine in der Werkhalle Feuer gefangen – der Brand selbst wurde durch eine Kohlendioxid-Löschanlage, die dort eingebaut ist, schnell und wirkungsvoll bekämpft. Das Löschgas Kohlendioxid verdrängt dabei schnell den Sauerstoff am Brandherd – der Entstehungsbrand wird erstickt bzw. eingedämmt.
Zum Nachlöschen und zur Kontrolle der Maschine kamen drei Einsatztrupps der Feuerwehr unter Atemschutz zum Einsatz.
Sehr schwierig und umfangreich gestaltete sich die Entrauchung der großen Industriehalle. Hierzu kamen fünf mobile Lüftungsgeräte der Feuerwehr und die beiden zusätzlich dazu gerufenen Großraumlüfter der Freiwilligen Feuerwehren aus Kahl und Stockstadt zum Einsatz, um den Rauch durch Hallenöffnungen ins Freie zu blasen.
Unter der Leitung des Kleinostheimer Kommandanten Thomas Apler waren 49 Feuerwehrkräfte mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatzleiter wurde hierbei von der Betriebsfeuerwehr der Firma sehr gut beratend unterstützt.
Von Seiten der Kreisbrandinspektion waren wegen der Brandmeldung aus einem größeren Industriebetrieb Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Georg Thoma und Kreisbrandmeister Thorsten Frank vor Ort. Weiterhin sicherten zwei Rettungswagen mit dem Einsatzleiter Rettungsdienst den Feuerwehreinsatz ab.
Der Einsatz war um 1.30 Uhr beendet.
Am heutigen Montag (15.07.24) wurden um 12:12 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Mömbris und Niedersteinbach zu einem Gasaustritt auf dem Marktplatz in Mömbris alarmiert. Während sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mömbris auf den Weg zum Feuerwehrhaus begaben, ereignete sich direkt vor dem Feuerwehrhaus auf der Staatsstraße 2305 im Kreuzungsbereich ein Verkehrsunfall. Beteiligt waren eine Polizeistreife und ein weiterer PKW, in denen sich insgesamt vier Personen befanden.
Die alarmierten Feuerwehrkräfte teilten sich umgehend auf, um beide Einsatzstellen effizient betreuen zu können. Zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Mömbris machten sich auf den Weg zum Gasaustritt. Bei Bauarbeiten war durch einen Bagger eine Gasleitung beschädigt worden, was zu einem Austritt von Erdgas führte. Die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle weiträumig ab, führte erste Messungen durch und stellte den Brandschutz sicher. Nach dem Eintreffen des Gasversorgers wurde das Leck genau lokalisiert und mit der Reparatur begonnen.
Ein weiteres Fahrzeug der Feuerwehr Mömbris sowie die Feuerwehr Niedersteinbach kümmerten sich um den Verkehrsunfall vor dem Feuerwehrhaus. Die Feuerwehr betreute die Unfallbeteiligten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, sicherte die Unfallstelle ab und leitete den Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbei.
Gegen 14:30 Uhr waren beide Einsatzstellen abgearbeitet und alle Einsatzkräfte wieder an ihren Feuerwehrhäusern zurück. Insgesamt waren die Feuerwehren Mömbris und Niedersteinbach mit fünf Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. Seitens des Rettungsdienstes waren zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt im Einsatz.
Kreisbrandinspektor Georg Thoma verschaffte sich einen Überblick über beide Einsatzstellen. Bürgermeister Felix Wissel machte sich ebenfalls ein Bild von der Lage vor Ort.
Bilder und Text: FF Mömbris








Landrat Dr. Alexander Legler und Oberbürgermeister Jürgen Herzing beim Aktionstag
Am Freitagabend, den 12.07.2024, fand eine gemeinsame Übung der drei Jugendfeuerwehren aus Glattbach, Johannesberg und Mömbris-Hutzelgrund statt.
Um 18:30 Uhr kam der Übungsalarm mit der Meldung eines größeren Vegetationsbrandes in der Nähe des Biohof Muckenschnabl im Johannesberger Ortsteil Rückersbach.
Vor Ort eingetroffen wurde Löschwasser aus einer Zisterne am Biohof entnommen und die Löschwasserversorgung für die Einsatzstelle sichergestellt. Diese Aufgabe übernahm eine Staffel der Jugendfeuerwehr Mömbris-Hutzelgrund mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser.
Zur Vornahme des Waldbrandsets, die Brandbekämpfung auf der Wiese und das Erstellen einer Riegelstellung zur angrenzenden Landwirtschaftshalle wurden die zweite Staffel der Jugendfeuerwehr Mömbris-Hutzelgrund mit dem Mittleren Löschfahrzeug zusammen mit dem von Johannesberger Jugendlichen besetzten Mehrzweckfahrzeug aus Johannesberg eingeteilt.
Die Jugendfeuerwehr aus Glattbach wurde mit ihrem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 und dem Mehrzweckfahrzeug zusammen mit einer Löschgruppe der Jugendfeuerwehr Johannesberg mit ihrem Löschgruppenfahrzeug 10 beauftragt, einen Wundstreifen mit Hilfe von mitgeführten Handwerkzeugen, wie Gorgui-Tool, Hacke, Mistgabel, Spaten/Schaufel, am Waldrand anzulegen, um die Ausbreitung des Brandes auf den Wald zu verhindern.
Nach der erfolgreichen Umsetzung aller erteilter Aufträge konnte „Feuer aus“ gegeben und die Übung erfolgreich beendet werden. Anschließend halfen alle Übungsteilnehmer zusammen, das benötigte Material und die Gerätschaften ordnungsgemäß zu verräumen und die Einsatzbereitschaft der Einsatzfahrzeuge wieder herzustellen.
Die beteiligten Jugendwarte aller drei Feuerwehren bedankten sich bei allen Helfern, die zum Gelingen dieser tollen Gemeinschaftsübung beigetragen haben, sowie dem Biohof Muckenschnabl für die Unterstützung und die Bereitstellung des Übungsobjektes.
Die Übung wurde von Vertretern der Kreisbrandinspektion und der Kreisjugendfeuerwehr und den Kommandanten der beteiligten Feuerwehren beobachtet. Sie waren alle mit der Übung sehr zufrieden und dankten den Jugendwarten für ihre gute und erfolgreiche Arbeit mit den Jugendlichen in den drei Jugendfeuerwehren.
(Quelle und Bilder Jugendfeuerwehr Glattbach)



Den Aktionstag der Wasserschutzpolizei am Aschaffenburger Floßhafen am 22.06.2024 unterstützen die Feuerwehren mit dem Fachreferat Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg. Die Leiterin des Fachreferats Katja Stenger war mit Unterstützung durch die Freiwilligen Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund vor Ort und gab Tipps zum Brandschutz und theoretische und praktische Hinweise zu tragbaren Feuerlöschern. Die Besucher des Aktionstages konnten dabei auch mit Übungs-Feuerlöschern am mitgebrachten Feuerlöschertrainer ein richtiges Feuer löschen.
Neben der Feuerwehr waren auch die Wasserwacht, das THW und das Wasser- und Schifffahrtsamt mit Info-Ständen auf der Polizeiveranstaltung vertreten.
Die Wasserschutzpolizei wird auch im nächsten Jahr wieder einen Aktionstag durchführen und den Termin rechtzeitig bekannt gegeben.
(Quelle und Bilder Polizei Unterfranken)



Der Ölwehr-Anhänger des Landkreises Aschaffenburg wurde strategisch bei der Freiwilligen Feuerwehr Hösbach-Winzenhohl stationiert und ist Teil des Ölwehrkontingents Zugkonzept „Main“ sowie des überörtlichen Ölwehrkontingents „Gewässer“. Er ist mit mehreren Rollwägen und Material zur Eindämmung und Aufnahme von Öl ausgestattet.
Darüber hinaus ist der Anhänger wichtiger Bestandteil des Zuges „Großtierrettung“.
Seine Ladefläche ist so konzipiert, dass beispielweise verletzte oder erkrankte Großtiere sicher transportiert werden können. Die Dachkonstruktion des Anhängers ist so gestaltet, dass durch die Öffnung des Daches ausreichend Raum geschaffen wird, um den Tieren mehr Platz zu bieten und gleichzeitig eine optimale Zugänglichkeit zu gewährleisten.
Die hydraulische Steuerung des Anhängers ermöglicht es, diesen komplett auf den Boden abzusenken, was das Be- und Entladen auf einer ebenen Fläche erleichtert. Nach dem Beladen muss der Anhänger für den Transport wieder hydraulisch angehoben werden.
Der Ölwehr-Anhänger ist fester Bestandteil des Alarmierungskonzeptes und kann über die gewohnten Wege im Einsatzfall angefordert werden.



Im zweiten Quartal 2024 wurde in den Mitgliedsgemeinden der VG Schöllkrippen die Umrüstung und Neu-Installation elektronischer Sirenen abgeschlossen. Diese wurden durch den Freistaat Bayern gefördert.
Die Installation der Sirenen teilt sich in zwei Abschnitte:
Zum einen sollten die mechanischen Sirenen auf elektronische Sirenen umgestellt werden.
Weiterhin wurden Berechnungen durchgeführt, ob die Anzahl der Sirenen in den Gemeinden ausreichend ist. Da viele Sirenen seit Jahrzehnten in Dienst sind, die Ortschaften aber durch Neubaugebiete deutlich gewachsen sind, ohne dass weitere Sirenenstandorte ausgewiesen wurden, war dies nicht überall der Fall. Deshalb wurden in vielen Gemeinden weitere Sirenenstandorte ausgewiesen.
Dadurch sollen im Katastrophenfall alle Einwohnerinnen und Einwohner einer Gemeinde erreicht und vor drohenden Gefahren gewarnt werden.
Die elektronischen Sirenen weisen deutliche Vorteile zu den bisherigen mechanischen Systemen auf:
Die Trichter können genau auf ein Gebiet gerichtet werden, das von der Sirene beschallt werden soll, eine 360°-Beschallung muss nicht mehr stattfinden. Außerdem können über die neuen Systeme Durchsagen mit konkreten Warnungen vorgenommen werden. Ein weiterer Vorteil ist der niedrigere Stromverbrauch: Die Stromversorgung der Sirenen ist durch einen Akku gepuffert, so dass auch im Falle eines Stromausfalls Warnungen durchgeführt werden können. Hier gibt der Hersteller an, dass durch das Vorhandensein des Stromspeichers noch bis zu 20 Alarmierungen oder Durchsagen innerhalb von 48 Stunden nach Eintritt des Stromausfalls möglich sind.
Weitere Informationen zu den Warnungen, den Warntönen und den Probealarmen finden Sie unter
https://www.innenministerium.bayern.de/sus/katastrophenschutz/warnungundinformation/sirenenundlautsprecher/



