

Am Samstag, den 12.07.2025 organisierte die Großostheimer Feuerwehr für ihre Teleskoplader-Fahrer wieder eine Fahrausbildung. Gerade für die Teleskoplader-Fahrer, die nicht beruflich mit solchen Geräten arbeiten, sind regelmäßige Schulungen und Übungen unerlässlich.
Die Ausbilder hatten für praktische Fahrübungen einen Hindernisparcours aufgebaut, der von allen Fahrern absolviert werden musste. Ein weiterer Schwerpunkt für das praktische Fahrertraining war an diesem Samstag das Arbeiten mit der Palettengabel.
Bei dem Teleskoplader handelt es sich um ein landkreiseigenes Einsatzfahrzeug, welches bei der Feuerwehr in Großostheim stationiert ist. Er steht landkreisweit, und bei Bedarf auch darüber hinaus, für Einsätze zur Verfügung.
Für den Teleskoplader gibt es noch zahlreiche Anbaugeräte (z. B. Schaufel, Lasthaken etc.) für deren Umgang im Einsatz regelmäßig geübt werden muss.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)





Zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Daxberg wurde gemäß Alarmplan für ein solches Szenario alarmiert. So konnte im Laufe der Übung auf weitere Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren aus Schimborn, Mömbris und Mömbris-Hutzelgrund zurückgegriffen werden.
Die Betreuerinnen der Kinder hatten bereits bei Eintreffen der Feuerwehr mit der Räumung des Kindergartens begonnen und konnten 12 Kinder über eine Rettungstreppe ins Freie bringen. Die eintreffenden Feuerwehren konnten sich so sofort auf die Brandbekämpfung im Erdgeschoss und die Rettung der Kinder im Obergeschoss über die Drehleiter konzentrieren.
Die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr – wie die Arbeit mit der Drehleiter, die Atemschutztrupps, Personenrettung und -betreuung sowie die Verkehrsabsicherung – wurden von vielen Zuschauerinnen und Zuschauern bestaunt.
Um diese besser in die Übung einzubinden und zu informieren, wurde die Übung vom zuständigen Kreisbrandmeister (KBM) Markus Rohmann kommentiert und die Arbeit der Feuerwehr erklärt.
Kreisbrandinspektor (KBI) Georg Thoma und KBM Oliver Jäger begleiteten die Übung als Übungsbeobachter. Insgesamt waren sieben Feuerwehrfahrzeuge mit 45 Feuerwehrleuten beteiligt.
Nach ca. 40 Minuten war die Übung beendet, und die Übungsleitung konnte ein positives Fazit ziehen. Zum Abschluss konnten im Feuerwehrhaus Daxberg gemeinsam ein paar kühle Getränke und belegte Brötchen verzehrt werden.
Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer sowie alle Kameradinnen und Kameraden, die zum Gelingen der Übung beigetragen haben.




Bilder und Text: FF Daxberg / KBI Thoma
Bei der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff stand am Freitag, den 11.07.2025 bei ihrem wöchentlichen Übungsdienst alles im Zeichen der Wasserrettung.
Angenommenes Szenario: Ein verunfallter Stand-Up-Paddler wurde auf dem Main vermisst. Nach der fiktiven Alarmierung aller Rettungskräfte durch die Integrierte Leitstelle begannen die eingetroffenen Feuerwehrleute aus Mainaschaff umgehend mit der Suche nach der in Wassernot befindlichen Person im Main. Mithilfe der Feuerwehr-Drohne konnte die Person schnell lokalisiert und anschließend mit dem Flachwasserschubboot sicher ans Ufer gebracht werden.
Doch die Übung war noch nicht zu Ende: Kurz darauf wurde eine weitere Person in Wassernot flussabwärts gemeldet. Auch hier konnte von den Feuerwehrleuten rasch auf die neue Einsatzlage reagiert werden. Die Person konnte schnell geortet und mit dem Mehrzweckboot gerettet werden.
Solche realitätsnahen Übungen sind ein wichtiger Teil der Feuerwehrausbildung – für solche Ernstfälle zählt jede Minute, wenn nicht sogar jede Sekunde!
(Quelle und Bilder FF Mainaschaff)



Am Samstag, den 12.07.25, traten 23 Feuerwehranwärter zur landkreisweiten Abnahme der Jugendflamme in Heinrichsthal an. Neben Fahrzeugkunde stellten die Jugendlichen bei der Stufe 2 ihr Wissen und Können bei Technikaufgaben unter Beweis. Dazu gehören unter anderem das Absichern eines Feuerwehrfahrzeugs im Straßenverkehr, das Anleinen eines C-Rohres oder das Kuppeln einer Saugleitung. Abschließend ging es bei einem kleinen Spiel noch um Teambuilding und Geschicklichkeit. Dieses Jahr mussten die Jugendlichen hierbei Tennisbälle mit einem Handtuch in Richtung der Teammitgliedern schwingen, die versuchten, die Bälle mit Verkehrsleitkegeln aufzufangen.
Die Teilnehmer der Jugendflamme Stufe 3 zeigten zunächst ihr Können in Erster Hilfe. So bekam jeder einen „Patienten“, der entweder in die Schocklage oder stabile Seitenlage gebracht werden, oder dem ein Druckverband angelegt werden musste. Anschließend wurde noch ein Löschangriff aufgebaut. Zum Abschluss durfte die Projektarbeit präsentieren werden. So haben die teilnehmenden Wehren im Vorfeld mit ihren Jugendlichen ein soziales, ökologisches, sportliches oder kreatives Projekt durchgeführt. Dieses Jahr wurde ein Fahrradständer aus einem alten Stamm und ausgemusterten Feuerwehrhaltegurten gebaut. Bei anderen Feuerwehranwärtern stand Sport und Schwimmen im Vordergrund – es wurde das Schwimmabzeichen abgelegt.
Zu guter Letzt gratulierte Kreisjugendwartin Eva Freudenberg den Jugendlichen der Feuerwehren Haibach, Heinrichsthal, Mömbris, Sailauf, Schöllkrippen und Stockstadt und überreichte die verdienten Abzeichen. Sie bedankte sich bei allen für die Teilnahme und das große Engagement der Jugendlichen bei ihren Projekten sowie den Jugendwarten bei der Ausbildung im Vorfeld.
Ein Dank auch nochmal an die Feuerwehr Heinrichsthal für die Organisation und Verpflegung vor Ort.
Zur Ergänzung: Die Jugendflamme Stufe 1 kann von jedem Jugendwart an einem normalen Übungsabend abgenommen werden und ist Voraussetzung, um für die beiden weiteren Stufen antreten zu dürfen.
(Bericht und Fotos: Eva Freudenberg, Kreisjugendwartin)






Großes Interesse beim Aktionstag „Sicher auf dem Wasser“ – ein voller Erfolg bei bestem Sommerwetter



































Mittwoch, 27. August 2025
18:00-19:00 Uhr, Kostenlose Onlinefortbildung
Referentin: Claudia Groetschel, Forum Brandrauchprävention e.V.
Thema Rauchwarnmelder: Technik, Vorschriften und Verantwortung für Feuerwehren
Rauchwarnmelder retten Leben – doch wie funktionieren sie eigentlich genau, welche gesetzlichen Regelungen gelten aktuell und welche aktuellen Trends gibt es? Wie wirkt sich das auf die Einsatzpraxis der Feuerwehren und die Aufklärung der Bevölkerung auf? Die einstündige Fortbildung gibt einen kompakten Überblick über die wichtigsten technischen Grundlagen, rechtlichen Rahmenbedingungen und das Qualitätszeichen „Q“.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle der Feuerwehren: von der Einsatzpraxis bei Fehlalarmen bis zur Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung. Ideal für Feuerwehrangehörige, die ihr Wissen auffrischen möchten.
Die Themen im Einzelnen sind:
1) Grundlagen der Rauchwarnmelder-Technik
- Wie funktioniert ein Rauchwarnmelder? (optisch/fotoelektrisch erklärt)
- Gerätearten: Stand-Alone, funkvernetzt, smart
- Batterien: Festeingebaute 10-Jahres-Batterie vs. wechselbar – was steckt dahinter?
- Bauweise A, B oder C nach DIN 14676
- Störeinflüsse: Täuschungs- oder Fehlalarm?
2) Rechtliche Lage in Deutschland
- Wo gilt die Rauchmelderpflicht – und für wen?
- Einbaupflicht vs. Wartungspflicht – wer ist verantwortlich?
- Relevante Vorschriften: Landesbauordnungen, DIN 14676
3) Qualitätsmerkmale und das Q-Label
- Warum ist das „Q“ für Feuerwehren und Bewohner relevant
- Unterschied zwischen CE-Kennzeichnung und Q-Zertifizierung
- Vorteile für Vermieter, Eigentümer und Nutzer
4) Feuerwehr-Perspektive: Einsatzpraxis & Aufklärung
- Häufige Fehler bei Installation und Nutzung
- Falschalarme / Fehlalarme?
- Öffentlichkeitsarbeit: wie Feuerwehren zur Aufklärung beitragen können
5) Ausblick & neue Entwicklungen
- Vernetzte Melder und Smart-Home – Chance oder Risiko?
- Trends bei Wartung, Inspektion und Fernüberwachung
- Verhalten im Alarmfall – Aufklärung für Nutzer
- Private Hauseigentümer immer noch zu wenig ausgestattet
Über „Rauchmelder retten Leben“:
Das Forum Brandrauchprävention e.V. betreibt die im Jahr 2000 gegründete Initiative „Rauchmelder retten Leben“. Das Ziel des Forums ist die Brandschutzprävention, insbesondere mit Rauchwarnmeldern. Mitglieder des Forums sind führende Dachverbände wie der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) sowie Hersteller und Dienstleister. Am 12.06.2012 gründete das Forum Brandrauchprävention einen gemeinnützigen Verein. Geschäftsstelle ist die Agentur eobiont GmbH, für die Claudia Groetschel als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht.
Nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit dem Ticket als Anmeldebestätigung (ggf. Spamordner beachten) sowie den Zugangslink für den virtuellen Veranstaltungsraum.
Die Onlinefortbildung ist kostenfrei und beinhaltet ein Teilnahmezertifikat (im Nachgang per E-Mail, an alle, die angemeldet sind und teilgenommen haben). Bitte tragen Sie Ihren vollständigen Vor- und Nachnamen bei der Anmeldung im digitalen Veranstaltungsraum ein!
Link zur Anmeldung:
https://www.eventmanager-online.com/de/event/rauchmelder-1

Es ist kurzfristig ein Lehrgangsplatz "Gruppenführer" vom 14.07. - 18.07.2025 an der Feuerwehrschule in Würzburg frei geworden.
Interessenten melden sich bitte bei KBR Frank Wissel oder KBI Thilo Happ.
Am Sonntag, den 06. Juli 2025, fand bei bestem Wetter die feierliche Segnung von insgesamt fünf neuen Fahrzeugen und mehreren Rollcontainern der Freiwilligen Feuerwehr Johannesberg statt. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung, zahlreicher Ehrengäste sowie benachbarter Feuerwehren wurden die neuen Einsatzmittel offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Pfarrer Nikolaus Hegler segnete im Rahmen einer feierlichen Zeremonie den neuen Gerätewagen Logistik 1 (GW-L 1 - Funkrufname: Florian Johannesberg 55/1), das geländegängige All-Terrain-Vehicle (ATV - Funkrufname: Florian Johannesberg 17/1) mit Anhänger, den neuen Mannschaftstransportwagen (MTW - Funkrufname: Florian Johannesberg 14/1) sowie zwei elektrische Kinderautos, die künftig in der Brandschutzerziehung und Nachwuchsgewinnung zum Einsatz kommen werden.
Zusätzlich wurden die neuen Rollcontainer für den GW-L 1 geweiht. Die Freiwillige Feuerwehr Johannesberg verfügt nun über:
2x Rollcontainer Wasserschaden,
1x Rollcontainer Strom & Ausleuchtung,
2x Rollcontainer Waldbrand mit umfangreicher Ausstattung zur Vegetationsbrandbekämpfung, inklusive eines Wasserbehälters zur Zwischenspeicherung bei größeren Einsatzlagen,
1x Rollcontainer Tragkraftspritze,
2x universell einsetzbare Rollcontainer,
1x Rollcontainer Ölunfall.
Diese moderne Ausstattung stärkt die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr in Johannesberg erheblich und ermöglicht eine noch gezieltere Gefahrenabwehr – sei es bei Hochwasser, Stromausfall, Waldbrand oder technischen Hilfeleistungen.
In motivierenden und würdigenden Redebeiträgen betonten Bürgermeister Peter Zenglein, Landrat Alexander Legler, Kreisbrandrat Frank Wissel sowie der Kommandant Jochen Muckenschnabl die Bedeutung der neuen Fahrzeuge für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Johannesberg und im gesamten Landkreis Aschaffenburg. Sie dankten zugleich den engagierten Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für ihren stetigen ehrenamtlichen Einsatz.
Ab sofort stehen die neuen Fahrzeuge und Gerätschaften für Einsätze und Unterstützungsleistungen im gesamten Zuständigkeitsbereich zur Verfügung.
Die Freiwillige Feuerwehr Johannesberg bedankt sich herzlich bei der Gemeinde Johannesberg sowie dem Landkreis Aschaffenburg für die Unterstützung und Finanzierung der neuen Fahrzeuge und Gerätschaften. Ein besonderer Dank gilt der Firma Hensel Fahrzeugbau für den professionellen Ausbau des MTW sowie der Firma Kunzmann, die die Umbau- und Anpassungsarbeiten am GW-L 1 übernommen hat.
Mit dieser modernen Ausstattung ist die Freiwillige Feuerwehr Johannesberg bestens für zukünftige Einsätze gerüstet – für mehr Sicherheit in unserer ganzen Region.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband gratulieren der Johannesberger Feuerwehr zu den neuen Fahrzeugen und Gerätschaften und wünschen den Fahrzeugen eine allzeit gute Fahrt und der Mannschaft erfolgreiche Einsätze und eine immer gesunde Heimkehr zurück ins Feuerwehrhaus.
(Quelle und Bilder FF Johannesberg)





