
Die Kindergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Laufach gibt es seit Juni 2010 und somit seit 15 Jahren. Sie hat bereits einige aktive Feuerwehrfrauen und -männer hervorgebracht, welche heute als vollwertige Mitglieder die Einsatzmannschaft bereichern. Die Kindergruppe war ursprünglich eine Einrichtung der drei Feuerwehrvereine Frohnhofen, Hain und Laufach und wurde nach einer Änderung des Bayer. Feuerwehrgesetzes mit Beschluss des Gemeinderates Laufach vom 19. Februar 2018 zur Kinderfeuerwehr der gemeindlichen Einrichtung Freiwillige Feuerwehr Laufach.
Derzeit sind knapp 30 Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren in der Kinderfeuerwehr. Die Mädchen und Buben beschäftigen sich spielerisch einmal im Monat mit den Aufgaben der Feuerwehr und erlernen dabei erste Grundkenntnisse. Ein Ziel der Gruppe ist die kindgerechte Brandschutzerziehung, also den Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Feuer beizubringen. Daneben stehen Erste Hilfe, Besichtigungen, Basteleien und Aktionen mit Bezug zur Feuerwehr auf dem Programm. Auch Ausflüge, Wettkämpfe und sonstige Freizeitaktivitäten kommen nicht zu kurz. Geleitet wird die Kinderfeuerwehr von Susanne Laske. Unterstützt wird sie dabei durch mehrere Kameradinnen und Kameraden.
Seit letztem Jahr hat die Laufacher Kinderfeuerwehr einen einheitlichen Schutzanzug und pünktlich zum 150. Jubiläum der Laufacher Feuerwehr konnte das erste eigene Feuerwehrauto, einen mit Muskelkraft betriebenen Handwagen, in Dienst gestellt werden.
Anlässlich des Jubiläums der Kinderfeuerwehr wurde auch ein kleines Faltblatt aufgelegt.
(Quelle und Bilder FF Laufach)





Zwischen der französischen Gemeinde Saulxures-sur-Moselotte, der belgischen Gemeinde Hamoir und dem Markt Großostheim besteht seit vielen Jahren eine Partnerschaft. Der Ursprung dieser Partnerschaft liegt im Ortsteil Wenigumstadt und wird von dort, insbesondere auch von der Freiwilligen Feuerwehr Wenigumstadt, sehr intensiv gepflegt.
Am Wochenende des 21. und 22. Juni 2025 fand in der französischen Partnergemeinde Saulxures-sur-Moselotte ein Partnerschaftstreffen mit den beiden anderen Jumelage-Gemeinden Hamoir und Großostheim statt.
Unter den 41 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wenigumstadt befanden sich auch 1. Bürgermeister Ralf Herbst sowie einige Mitglieder der verschiedenen Ortsvereine, darunter der Turnverein Wenigumstadt e.V., Natur- und Vogelschutzverein e.V. und die Abordnung der Wenigumstädter Feuerwehr.
Nach herzlicher Begrüßung durch die Gastgeber folgte für die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Aktivitäten.
Eingeleitet wurde der Nachmittag durch einen Besuch beim Tag der offenen Tür der Pompiers de Saulxures-sur-Moselotte.
Im Nachgang nutzte die Mehrheit die Gelegenheit zu einer Erholung am rund 25 Minuten entfernten, künstlich angelegten Stausee Lac de la Moselotte.
Ein Höhenpunkt des Wochenendes war die feierliche Erneuerung des Verschwisterungseids durch die anwesenden Bürgermeister der drei beteiligten Gemeinden.
Der Sonntag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, dem Festgottesdienst und einem Umzug durch Saulxures-sur-Moselotte. Nach dem Mittagessen klang das Treffen bei einem gemütlichen Beisammensein aus.
Das Wochenende war geprägt von einem lebendigen Austausch und der Völkerverständigung unter den Menschen aus den drei Gemeinden.
(Quelle und Bilder FF Wenigumstadt)








Den Auftakt machte um 8:20 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Bessenbach, die zu einem gemeldeten Pkw-Brand auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Straße „Am Beetacker“ ausrückte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Motorraum eines Fahrzeugs in Flammen. Das Feuer wurde unter Atemschutz mit einem Schnellangriffsrohr abgelöscht. Eine anschließende Kontrolle mittels Wärmebildkamera bestätigte den erfolgreichen Löscheinsatz. Die Einsatzstelle wurde anschließend an den Fahrzeughalter übergeben.
Um 11:38 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Wenighösbach, Hösbach und Feldkahl-Rottenberg zu einem gemeldeten Gartenhüttenbrand in der Dorfstraße in Wenighösbach alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass Grünbewuchs an einer Garage aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen hatte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war der Brand bereits weitgehend durch Anwohner gelöscht worden. Die Feuerwehr führte Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Bereits um 12:05 Uhr folgte der nächste Alarm: Die Feuerwehren aus Mömbris und Niedersteinbach sowie das Waldbrandtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hörstein wurden zu einem gemeldeten Waldbrand in Mömbris-Mensengesäß nahe der Kaiserstraße gerufen. Vor Ort wurde ein Lagerfeuer im Wald festgestellt und umgehend mit einem C-Rohr abgelöscht. Auch hier kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Kreisbrandinspektor Georg Thoma war vor Ort und verschaffte sich ein Bild vom Geschehen. Die Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen.
Am frühen Abend um 18:10 Uhr rückten die Feuerwehren Weibersbrunn, Rothenbuch und Waldaschaff (mit einem Tanklöschfahrzeug) sowie der zuständige Kreisbrandinspektor Otto Hofmann zu einem Waldbrand unweit der Steinmühle an der Staatsstraße 2317 aus. Etwa 30 Quadratmeter Waldboden standen in Flammen. Die Feuerwehr konnte das Feuer mit einem C-Rohr und speziellem Waldbrandwerkzeug zügig löschen. Eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera schloss sich an. Auch in diesem Fall hat die Polizei Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Nur wenig später, um 18:36 Uhr, wurde die Freiwillige Feuerwehr Kahl zu einem Flächenbrand in der Königsberger Straße alarmiert. Im Bereich eines Vereinsheims gerieten rund 500 Quadratmeter Unterholz aus noch ungeklärter Ursache in Brand. Die Feuerwehr leitete umgehend einen Löschangriff ein. Zwei D-Rohre sowie Handwerkzeug kamen zum Einsatz. Die Maßnahmen zeigten schnell Wirkung – das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Eine Wärmebildkamera kam auch hier zur Kontrolle letzter Glutnester zum Einsatz. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei zur weiteren Ursachenermittlung übergeben.


Waldbrand bei Weibersbrunn



Brandeinsatz in Kahl
Um den Spaß und die Spielemöglichkeiten bei verschiedenen Events der Kinder- und Jugendfeuerwehren im Landkreis zu verbessern hat der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg eine aufblasbare Fußball-Dartscheibe beschafft.
Diese Dartscheibe besteht aus einem Luftrahmen und richtet sich mit einem Gebläse alleine auf.
Infos zur Dartscheibe:
- Dartscheibe mit Transportsack
- Größe 4 x 4 m
- Gebläse 230 V
- 6 x Erdnägel
- 3 x Bälle mit Filsstoff (Die Bälle dürfen NUR für die Dartscheibe verwendet werden!)
Die Fußball-Dartscheibe ist ab sofort über die Homepage des KFV (www.kfv-ab.de) buchbar.
Gelagert ist das Spielgerät bei der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim.
Für Fragen zum Fußball-Darts stehen gerne
KBM Volker Hock 0160 / 1865659 (Leiter des KFV Fachreferat Kinderfeuerwehr) oder
Markus Stark 0160 / 7542466 (Verantwortlicher für die Werbemittel und Spielgeräte)
zur Verfügung.
Abkochgebot aufgrund einer Verunreinigung des Hochbehälters
Am 23.06.2025 wurde durch das Gesundheitsamt Aschaffenburg ein Abkochgebot für den Gemeindeteil Hofstädten des Markts Schöllkrippen ausgesprochen. Hintergrund ist eine Verunreinigung des Hochbehälters, wodurch davon auszugehen ist, dass das gesamte hieraus versorgte Trinkwassernetz betroffen ist.
Das Trinkwasser darf ab sofort nur in abgekochtem Zustand verwendet werden.
Bitte beachten Sie: Wasser aus dem Trinkwassernetz darf nur abgekocht verwendet werden, wenn es für folgende Zwecke genutzt wird:
-
Trinken
-
Zubereitung von Speisen, Obst, Gemüse und Getränken
-
Zähneputzen
-
Herstellung von Eiswürfeln
-
Waschen von Lebensmitteln
Empfehlung:
Insbesondere für Kleinkinder, kranke oder immungeschwächte Personen ist die ausschließliche Verwendung von abgekochtem Wasser dringend angeraten.
In Ausnahmefällen kann für folgende Anwendungen auf das Abkochen verzichtet werden (geringes Restrisiko):
-
Spülen mit Geschirrspülern, wenn mindestens 60 °C erreicht werden oder Hitzetrocknung erfolgt
-
Wäschewaschen bei mindestens 40 °C
-
Körperpflege sowie sonstige Reinigungszwecke (z. B. Bodenwischen, Putzen von Oberflächen)
– Hinweis: Offene Wunden sollten dabei mit wasserundurchlässigen Pflastern abgedeckt sein. -
Händewaschen mit Seife (gründlich und regelmäßig)
So kochen Sie Wasser richtig ab:
Bringen Sie das Wasser einmal sprudelnd zum Kochen (~100 °C). Anschließend mindestens 10 Minuten abkühlen lassen.
Ein handelsüblicher Wasserkocher eignet sich hierfür gut.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Markts Schöllkrippen:
👉 www.schoellkrippen.de

Am Freitagabend, den 20.06.25, kam es auf der Kreisstraße AB 2 zwischen dem Engländer und Sailauf zu einem Motorradunfall. Der Motorradfahrer kam alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und wurde dabei schwer verletzt.
Neben der Sicherstellung des Brandschutzes und der Absicherung der Unfallstelle übernahmen die ersten Einsatzkräfte die Erstversorgung des Motorradfahrers und unterstützten den Rettungsdienst bei der weiteren Patientenversorgung. Die Besatzung des Heigenbrückener Löschfahrzeuges sicherte die Landung des Rettungshubschraubers Christoph Mittelhessen am Engländer ab.
Einsatzleiter Andreas Kerber, Kommandant der Feuerwehr Jakobsthal konnte auf insgesamt 16 Einsatzkräfte und drei Fahrzeuge zurückgreifen. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber, die Polizei mit einem Streifenwagen vor Ort.
Hervorzuheben ist die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der Rettungswagenbesatzung der Med3Group-Rettungswache Heinrichsthal und den Einsatzkräften der Feuerwehren.



Text und Bilder: Feuerwehr Jakobsthal
Am vergangenen Sonntag herrschten im Landkreis Aschaffenburg hochsommerliche Temperaturen – verbunden mit der höchsten Waldbrandstufe 5 von 5. Die extreme Trockenheit in Kombination mit Hitze und Wind sorgte für eine besonders angespannte Einsatzlage. Während viele Menschen den Tag zur Erholung nutzten, waren die Feuerwehren im Landkreis im Dauereinsatz und leisteten unter teils großer körperlicher Belastung wertvolle Hilfe für die Bevölkerung.
Bereits am Morgen, um 08:25 Uhr, erfolgte der erste Alarm für die Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg: Ein umgestürzter Baum blockierte eine Straße und musste beseitigt werden.
Nur wenig später, um 09:47 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall, zu dem die Feuerwehren Jakobsthal und Heigenbrücken ausrückten. Weitere Informationen hierzu sind in einem separaten Einsatzbericht zusammengefasst.
Fast zeitgleich, um 09:56 Uhr, wurde die Feuerwehr Schimborn alarmiert – ein Wespennest befand sich in den Wohnräumen eines Hauses. Aufgrund akuter Allergiegefahr für einen Bewohner wurde gemeinsam mit einem Fachbetrieb fachgerecht eingegriffen. Wespen stehen unter Naturschutz – ein Entfernen ist nur in Ausnahmefällen und durch geschulte Fachkräfte zulässig.
Gegen 11:20 Uhr rückte die Feuerwehr Stockstadt im Rahmen eines First-Responder-Einsatzes zu einem medizinischen Notfall aus. Die Erstversorgung des Patienten übernahmen die Feuerwehrsanitäter bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Wenige Minuten darauf, um 11:26 Uhr, sicherte die Feuerwehr Kahl die Landung eines Rettungshubschraubers. Nach der sicheren Landung übernahm sie auch den Transport des Notarztes zur Einsatzstelle. Im Anschluss wurde der Patient zum Hubschrauber zurückgebracht und der Start durch die Feuerwehr abgesichert.
Auch die First-Responder-Einheit der Feuerwehr Kleinkahl wurde gefordert: Um 11:54 Uhr ging ein weiterer medizinischer Notfall ein. Die Feuerwehrsanitäter übernahmen die Erstversorgung und übergaben den Patienten anschließend an den Rettungsdienst.
Bereits zwei Minuten später, um 11:56 Uhr, wurde der Löschzug der Feuerwehr Goldbach zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einer Seniorenwohnanlage gerufen. Als Ursache stellten sich harmlose Essensdämpfe heraus. Die Anlage wurde zurückgestellt, ein Eingreifen war nicht erforderlich.
Um 12:21 Uhr alarmierte die Leitstelle mehrere Feuerwehren zu einem Waldbrand in Haibach. Dieser Einsatz stellte angesichts der hohen Waldbrandgefahr eine besonders große Herausforderung dar. Auch hierzu liegt ein ausführlicher Bericht separat vor.
Am Nachmittag, um 14:25 Uhr, wurde erneut die Feuerwehr Haibach zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Pkw gerufen. Weitere Details finden sich ebenfalls in einem gesonderten Bericht.
Zur selben Zeit rückte die Feuerwehr Stockstadt zu einem gemeldeten Brand an einem Wohnhaus aus. Ein Grill war in Brand geraten. Die Feuerwehr löschte das Feuer unter Atemschutz mit einem C-Rohr und kontrollierte abschließend den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera.
Gegen 15:00 Uhr ging ein Alarm bei der Feuerwehr Großostheim ein: Auf der B469 in Fahrtrichtung Amorbach wurde ein brennender Pkw gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass lediglich ein technischer Defekt vorlag – ein Eingreifen war nicht erforderlich.
Am Abend, um 18:55 Uhr, wurden die Freiwillige Feuerwehr Weibersbrunn und die Drehleiter der Feuerwehr Waldaschaff zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage gerufen. Nach intensiver Erkundung konnte kein Auslösegrund festgestellt werden – es handelte sich um einen Fehlalarm.
Nur zehn Minuten später, um 19:05 Uhr, forderte eine vermutete hilflose Person in einer verschlossenen Wohnung den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Wasserlos. Noch vor dem Eintreffen wurde die Tür durch Dritte geöffnet – der Einsatz konnte abgebrochen werden.
Diese Vielzahl an Einsätzen an nur einem Tag zeigt eindrucksvoll, wie unverzichtbar unsere Feuerwehren sind – gerade unter erschwerten Bedingungen wie großer Hitze, hoher Belastung und erhöhter Gefahrenlage.
Für diesen zuverlässigen und stets souveränen Beitrag zur Einsatzbewältigung danken wir herzlich.

Wir trauern mit den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden aus Großostheim um den Feuerwehrkameraden Jürgen Sommer, der im Alter von 62 Jahren nach langer schwerer Krankheit am 19.06.2025 verstorben ist.
Jürgen Sommer war über 40 Jahre aktiver Feuerwehrmann in Großostheim. Kurz nach seiner Ehrung für 40 Jahre aktiver Feuerwehrdienst verwehrte es ihm eine immer weiter fortschreitende und immer mehr einschränkende, sehr schwere Erkrankung weiter am aktiven Feuerwehrdienst teilzunehmen.
Zusätzlich zu seiner Ausbildung zum Truppführer, Maschinist und Atemschutzgeräteträger hat sich Jürgen Sommer in seinen jungen Jahren ehrenamtlich als Gerätewart, vorrangig um die Schlauchpflege, engagiert und war ab 1988 zehn Jahre Beisitzer im Vereinsvorstand des Großostheimer Feuerwehrvereins. Jürgen war vor seiner Erkrankung immer zuverlässig zur Stelle, wenn er bei der Feuerwehr gebraucht wurde.
Seine Kameradinnen und Kameraden in Großostheim haben ihn sehr geschätzt und sind über seinen Tod zutiefst erschüttert.
Unser aller Mitgefühl und aufrichtige Anteilnahme gehören seiner Familie, die ihn jahrelang aufopfernd gepflegt haben.
Seine Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden werden ihm immer ein ehrendes Andenken erhalten.
Die Beisetzung findet am 01.07.2025 um 14:30 Uhr auf dem Alten Friedhof in Großostheim statt.

Einsatz 1: Waldbrand an der Haibacher Kapelle
Der erste Alarm erreichte die Feuerwehr um 12:21 Uhr. Gemeldet wurde ein Waldbrand im Bereich der Haibacher Kapelle. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen und der aktuell geltenden Waldbrandstufe 5 – der höchsten Gefahrenstufe – wurde die Lage äußerst ernst genommen.
Neben der Feuerwehr Haibach wurden auch die Wehren aus Bessenbach, Waldaschaff und Aschaffenburg mit Tanklöschfahrzeugen sowie der Einsatzleitwagen ELW 1 des Landkreises Aschaffenburg (stationiert bei der Feuerwehr Glattbach) alarmiert. Ebenfalls alarmiert wurden die Flughelfer der Feuerwehr Aschaffenburg. Sie sind speziell ausgebildet, um bei Vegetationsbränden die Zusammenarbeit mit Hubschraubern zu koordinieren – etwa beim Einweisen von Piloten, beim Aufbau von Außenlandestellen oder dem Einsatz von Löschwasser-Außenlastbehältern. In diesem Fall wurden sie vorsorglich in Bereitschaft versetzt, um bei einer möglichen Ausweitung des Brandes sofort eingreifen zu können.
Zusätzlich kamen geländegängige Quads der Feuerwehren Albstadt und Hörstein zum Einsatz. Auch Vertreter der Kreisbrandinspektion – an der Spitze Kreisbrandrat Frank Wissel – waren ausgerückt.
Vor Ort zeigte sich: Es brannte ein größerer Holzstapel nahe der Kapelle. Zwar wirkte das Brandgeschehen zunächst begrenzt, doch bei der herrschenden Trockenheit hätte sich daraus binnen Minuten ein unkontrollierbarer Waldbrand entwickeln können. Das Feuer wurde zügig mit einem Rohr aus dem Wassertank eines Löschfahrzeugs abgelöscht. Anschließend kontrollierte die Feuerwehr die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera, um mögliche Glutnester auszuschließen. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte verhinderte so ein Ausbreiten des Feuers.
Besonders brisant: Die Umstände lassen auf eine mutmaßliche Brandstiftung schließen. Die Polizei wurde zur weiteren Ermittlung der Brandursache hinzugezogen. Im Anschluss kehrten alle fünf Fahrzeuge und 29 Einsatzkräfte wohlbehalten ins Gerätehaus Haibach zurück.
Einsatz 2: Schwerer Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2312
Etwa zwei Stunden später, um 14:25 Uhr, erfolgte die nächste Alarmierung: Auf der Staatsstraße 2312, auf Höhe des Kreisverkehrs zwischen Haibach und Aschaffenburg, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Pkw.
Der Motorradfahrer wurde bei dem heftigen Zusammenstoß schwerstverletzt. Feuerwehrsanitäter der Feuerwehr Haibach übernahmen umgehend die Erstversorgung, bis der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug eintraf. Die Pkw-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.
Um den schwerverletzten Kradfahrer und das Einsatzpersonal vor der intensiven Sonneneinstrahlung zu schützen, stellte die Feuerwehr zusätzlich eine mobile Sichtschutzwand sowie einen Sonnenschutz auf. Beide Unfallbeteiligten wurden nach der Erstversorgung zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle, nahm auslaufende Betriebsmittel auf und unterstützte die Polizei bei der Vollsperrung der Straße. Nach Abschluss der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge konnte der Verkehr wieder freigegeben werden.
Die Feuerwehr Haibach war mit vier Fahrzeugen und insgesamt 26 Einsatzkräften im Einsatz. Beide Einsätze wurden vom stellvertretenden Kommandanten Stefan Xhonneux geleitet.
