Download des Einladungsschreibens: Einladung_Erfahrungsaustausch_FW-Portal.pdf
Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit und zur Information der Bevölkerung wird am Donnerstag, den 13. März 2025 um 11:00 Uhr eine Probealarmierung durchgeführt. Hierfür werden die Sirenen im u. a. im Landkreis Aschaffenburg mit dem Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“ - einem einminütigen Heulton - ausgelöst. Beim Ertönen dieses Heultons ist das Radio einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.
Ausgelöst werden die zur Warnung der Bevölkerung vor Katastrophen und Schadensereignissen von erheblichem Ausmaß vorgesehenen Feuwehrsirenen, um die Bevölkerung zeitnah auf Warnhinweise im Rundfunk aufmerksam zu machen. Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit werden die Sirenen zweimal jährlich probeweise mit dem Sirenensignal zur Warnung in Betrieb genommen.
Zusätzlich wird über das Bevölkerungswarn- und Informationssystem „KATWARN“ und "NINA" eine Probewarnung per App oder SMS versandt. Darüber hinaus wird über den Mobilfunkdienst „Cell Broadcast“ eine Warnnachricht als SMS direkt auf das Handy oder Smartphone verschickt. Im Gegensatz zu anderen Warnsystemen muss beim „Cell Broadcast“ keine App installiert sein, um alarmiert zu werden. Mit dem Eintreffen des Warntextes ertönt ein lautes Tonsignal.
Mit dem kommenden närrischen Wochenende endet die 5. Jahreszeit und am Aschermittwoch bewegen wir uns so langsam mit angenehmer werdenden Temperaturen in den Frühling. Der Winter 2024/2025 verliert seine Kraft und damit nimmt auch die mit dem Winter verbundene allseits beliebte winterliche Lakefleischzeit bei den Feuerwehren ein Ende.
Nachfolgend noch ein paar Impressionen vom Lakefleischessen der Freiwilligen Feuerwehr Hösbach vom Samstag, den 22.02.2025.
Danke an alle Besucherinnen und Besucher, die auch im Winter die schönen traditionellen Feierlichkeiten bei den Feuerwehren überall im Landkreis besucht haben. Es gibt kein schlechtes Wetter zum Feiern, höchstens schlechte Kleidung. Schön war´s und wir freuen uns alle schon auf die nächste Lakefleisch-Saison im Winter 2025/2026.


Der Verein „Mini-Trucker Aschaffenburg u. Umgebung e.V.“ bietet den Feuerwehren eine Unterstützung bei den Öffentlichkeitsveranstaltungen der Feuerwehren mit ihren Fahrzeugfunktionsmodellen an.
Die „Mini-Trucker“ sind ein gemeinnützig tätiger Modellbauverein aus Kleinostheim und finanzieren sich ausschließlich durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und eigene Veranstaltungen. Sie haben selbstgebaute ferngesteuerte Modelle im Maßstab 1:16 bis 1:8 aus den Bereichen Trucks, Baumaschinen, Landwirtschaft und auch Blaulicht. Es ist dabei auch eine Feuerwache mit Feuerwehrfahrzeugen vertreten, die mit ihren Funktionsmodellen einen Kleinbrand live löschen können.
Kinder haben die Möglichkeit, auf einem größeren ferngesteuerten Truck mitzufahren. Die Kinder bekommen für die „Kiddy-Truck Tour“ eine gestempelte Fahrkarte ausgehändigt. Ebenfalls können die Kinder auf einem kleinen Geschicklichkeitsparcours ihren Mini-Truck Führerschein erwerben. Für Familien ist der Parcours immer ein besonderes Highlight das auch eine Feuerwehrveranstaltung bereichern kann.
Als gemeinnütziger Verein bieten die „Mini-Trucker“ ihre Mitarbeit bei Veranstaltung an, um ihre Modelle und ihren Verein vorzustellen und freuen sich seitens des Veranstalters über die Versorgung ihrer Helfer Vorort und/oder über eine kleine Spende in ihre Vereinskasse.
Im Anhang ein paar Bilder der "Mini-Trucker" über bisherige Auftritte.
Für nähere Absprachen für eine Teilnahme an einer Öffentlichkeitsveranstaltung der Feuerwehr steht der 2. Vereinsvorsitzende der „Mini-Trucker“ Christoph Kraiß gerne unter
www.mini-trucker.de
Einer der gefährlichsten Bereiche bei der Feuerwehr stellt das Arbeiten unter Atemschutz dar. Wenn dann dabei noch ein eigener Notfall passiert, muss jeder Handgriff sitzen.
Deshalb üben, so wie aktuell die Freiwillige Feuerwehr Heimbuchenthal, die Feuerwehren mit ihren Atemschutzgeräteträgern regelmäßig eigene Notfälle während des Atemschutzeinsatzes, um im Ernstfall die notwendigen Abläufe für eine Rettung auch unter Nullsicht zu beherrschen.
(Quelle und Bilder FF Heimbuchenthal)



Der Krieg in der Ukraine dauert jetzt schon über drei Jahre. Die bayerischen Feuerwehren haben in den letzten drei Jahren die ukrainischen Feuerwehren schon mehrfach durch die Übergabe von nicht mehr benötigten Feuerwehrfahrzeugen, Schutzkleidungen und Feuerwehrgerätschaften unterstützt. Mit Spenden und durch Hilfeleistungen beim Zusammenstellen der Hilfstransporte haben sich auch schon bisher unser Kreisfeuerwehrverband gemeinsam mit den Feuerwehren aus unserem Landkreis an der Hilfe aus Bayern für die ukrainischen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden beteiligt.
Vor einigen Wochen hat der Leiter der Werkfeuerwehr Heraeus Hanau Norbert Brand unseren Kreisbrandrat Frank Wissel angesprochen, dass ein außerdienstgestelltes Fahrzeug der Werkfeuerwehr (LF 8/6) gerne für die Ukraine gespendet werden soll und ob wir hierzu Ansprechpartner aus unseren bisherigen Hilfsaktionen vermitteln könnten.
Da wir von Seiten der Kreisbrandinspektion ein sehr gutes Verhältnis zur WF Heraeus Hanau über den Heraeus-Standort in Kleinostheim haben, waren wir gerne den Verantwortlichen bei Heraeus bei der Vermittlung ihrer in der Ukraine dringend benötigten Hilfe behilflich.
Über die Kontakte unseres Landrates Dr. Alexander Legler und des Kreiskämmerers Florian Stein zu Dmytro Samoylenko, der als Arzt im Klinikum Aschaffenburg arbeitet und seine Landsleute in der Ukraine regelmäßig mit Hilfsgütern unterstützt, wurde am Montag, den 24.02.2025 die Übergabe eines Löschgruppenfahrzeugs LF 8/6 mit einem Pulveranhänger P 250 an zwei ukrainische Feuerwehrleute bei der Firma Heraeus durchgeführt.
Die beiden ukrainischen Feuerwehrmänner waren nach Hanau gereist, um das Fahrzeug und den Anhänger persönlich in Empfang zu nehmen. Die beiden Kameraden übernahmen die Spende sichtlich in großer Dankbarkeit.
Es war für die anwesenden deutschen Feuerwehrleute erschütternd und ergreifend, was die beiden Männer von ihrer Arbeit im Kriegsgebiet erzählten. So herrscht in der Ukraine ein großer Mangel an Feuerwehrfahrzeugen und Feuerwehrausrüstungen, da die vorhandene Ausstattung durch die permanenten Einsätze, insbesondere nach den Luftangriffen, sehr leidet und verschließen wird. Die russische Seite würde auch zur Störung der noch verbliebenen Infrastruktur gezielt Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge und auch Feuerwehrhäuser und Rettungswachen mit Drohnen angreifen.
Einige Arbeit war seitens der Werkfeuerwehr im Vorfeld nötig, um diese Hilfe letztlich auf den Weg zu bringen. Alle Beteiligten hoffen, dass mit der Spende der Bevölkerung in der Ukraine geholfen werden kann. Wir freuen uns, dass wir in einer hervorragenden Zusammenarbeit mit der Firma Heraeus und der Werkfeuerwehr hierbei unterstützen konnten.
Mit einem ganz herzlichen Dank an die Firma Heraeus und die Mitarbeiter der Werkfeuerwehr reisten die beiden Feuerwehrleute mit der Spende wieder in ihre Heimat zurück.

Zweiter von links auf dem Bild bei der Übergabe ist Norbert Brand, der Leiter der WF Heraeus Hanau. Ganz rechts steht Dmytro Samoylenko, der bei der ganzen Übergabe auch als Übersetzer fungierte.


Zu den Aufgaben des Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg als Interessensvertretung der Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg gehört es, seine Mitglieder auf vielfältigste Weise zu unterstützen und ihre gemeinsamen Interessen gebündelt nach außen zu vertreten.
Gemeinsam mit dem Landkreis stellt der Kreisfeuerwehrverband für die Bereiche Ausbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Kinder- und Jugendarbeit und die Brandschutzerziehung umfangreich Geräte und Material zur Verfügung, das von den Feuerwehren für die örtliche Arbeit ausgeliehen werden kann.
Um die Verwaltung und den Ausleihvorgang zukünftig optimal zu gestalten, wurde auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes (www.kfv-ab.de) eine Übersicht über die regelmäßig genutzten Verleihmöglichkeiten veröffentlicht und die Onlinebuchung ermöglicht.
Zu finden ist dies auf unserer Homepage unter dem Reiter FEUERWEHR.
Hier gibt es dann im Untermenü „Verleihmöglichkeiten JF“ und „Verleihmöglichkeiten“.
Das Untermenü „Verleihmöglichkeiten“ ist nochmals in <Ausbildung> <Brandschutzerziehung> und <Kinderfeuerwehr> unterteilt.
Für die Buchung ist es aber notwendig, dass man entsprechend auf der Homepage registriert ist. Hintergrund ist, dass unsere Homepage ja öffentlich für jeden zugänglich ist und wir bei den Buchungen darauf achten müssen, dass nicht Außenstehende unser Material ausleihen wollen.
Auf unserer Homepage können sich alle Verantwortlichen aus den Landkreisfeuerwehren unter dem Reiter LOGIN registrieren.
Es ist sehr erwünscht, dass sich hier auch die Verantwortlichen der Kinder- und Jugendfeuerwehren registrieren, um das Ausbildungs- und Werbematerial buchen zu können.
Bei Fragen zur Registrierung steht auch gerne Benjamin Weidinger (Tel. 0151 22633044) zur Verfügung, der in dankenswerter Weise gemeinsam mit Mike Steigerwald unsere Homepage betreut.
Am Samstag, den 15. Februar 2025 fand die Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins in Pflaumheim statt. Der Feuerwehrverein im Großostheimer Ortsteil Pflaumheim ist einer der drei zur Freiwilligen Feuerwehr Großostheim gehörenden Feuerwehrvereine.
Nach der Begrüßung erhoben sich zunächst alle Anwesenden zum Totengedenken. Besonders wurde an Albert Jordan erinnert, der im vergangenen Jahr verstarb.
Zum 1. Januar 2025 hatte der Feuerwehrverein Pflaumheim, laut dem Vorsitzenden Volker Richter, 94 Mitglieder. Diese gliedern sich auf in 44 Aktive, die in der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim Feuerwehrdienst leisten, drei Jugendliche in der Großostheimer Jugendfeuerwehr und ein Kind in der Kinderfeuerwehr sowie sechs Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung und 40 fördernde Vereinsmitglieder.
Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Verein im zentralen Feuerwehrhaus am Ortseingang von Pflaumheim ein Lakefleisch-Essen, bei dem die Anzahl der verkauften Portionen gegenüber dem Vorjahr noch gesteigert werden konnte.
Im Ortsteil Pflaumheim wurde die Volkstanzgruppe bei der Maibaumaufstellung unterstützt die Fronleichnamsprozession begleitet. Der Florianstag der Bachgaufeuerwehren in Wenigumstadt wurde von zahlreichen Mitgliedern besucht. Beim Bachgaufest betrieb der Verein zusammen mit dem Großostheimer Feuerwehrverein einen Essen- und einen Getränkestand.
Kassier Klaus Lieb konnte von einem positiven Kassenbestand berichten.
Geehrt wurden der frühere Stv. Kdt. der FF Großostheim Werner Stegmann für 50-jährige Mitgliedschaft, KBM Volker Hock und Markus Schadt für 40-jährige Mitgliedschaft, Timo Görisch, Christoph Borbe und Matthias Staudt für 25-jährige Mitgliedschaft. Alle Geehrten bekamen eine Urkunde und ein kleines Präsent vom Vorsitzenden Volker Richter überreicht.
Kommandant Alan Friedreich blickte auf ein sehr ereignisreiches Jahr 2024 der Großostheimer Feuerwehr mit insgesamt 358 Einsätzen zurück und dankte Feuerwehrverein Pflaumheim für ihre vielfältigen Unterstützungen.
Gruß- und Dankesworte überbrachten für den Markt Großostheim der zurzeit amtierende zweite Bürgermeister Roland Schuler und für die Kreisbrandinspektion Kreisbrandmeister Volker Hock.
In 2025 stehen unter anderem für den Feuerwehrverein Pflaumheim folgende Termine bereits fest: Maibaumaufstellung am 30. April, Maifest des Feuerwehrvereins Ringheim am 1. Mai, Fronleichnamsprozession am 19. Juni, die Ferienspiele am 01. August, die lange Nacht der Feuerwehr am 27. September und das Lakefleisch-Essen am 15. November.
(Quelle und Bild FwV Pflaumheim)
Für langjährige Mitgliedschaft geehrt: v.l. Werner Stegmann (50 Jahre), Christoph Borbe (25), Vorsitzender Volker Richter, Volker Hock (sitzend, 40), Matthias Staudt (25) Timo Görisch (25), Markus Schadt (40)
Am Dienstagmorgen, den 25. Februar 2024, wurde die Feuerwehr gegen 10:10 Uhr zu einem Brandmeldeanlagenalarm im Industriegebiet Alzenau-Süd alarmiert. In einem Versuchslabor eines ortsansässigen Unternehmens kam es während Versuchsarbeiten zu einem Entstehungsbrand.
Das Betriebspersonal reagierte umgehend und konnte den Brand mit einem CO2-Löscher erfolgreich ablöschen. Durch das akustische Räumungssignal wurden die anwesenden Mitarbeiter auf die Situation aufmerksam. Sie verließen diszipliniert das Gebäude und begaben sich zum vorgesehenen Sammelplatz.
Während des Ablöschens kam es zu einer chemischen Reaktion. Die Feuerwehr entsandte nach ihrem Eintreffen sofort einen Trupp unter Atemschutz mit Chemikalienschutzanzügen zur Erkundung. Zusätzlich wurden Messgeräte und eine Wärmebildkamera eingesetzt. Parallel dazu wurde vor dem Gebäude ein Dekontaminationsplatz eingerichtet.
Die vier anwesenden Mitarbeiter des Versuchslabors wurden vorsorglich vom Rettungsdienst ambulant untersucht. Ein Transport ins Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich. Weitere Maßnahmen durch die Feuerwehr waren nicht notwendig.
Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren Hörstein, Alzenau und Wasserlos im Einsatz. Kreisbrandinspektor Georg Thoma verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Lage und unterstützte Einsatzleiter Michael Bott, Kommandant der Feuerwehr Hörstein, bei den Maßnahmen.
Nach rund zwei Stunden war der Feuerwehreinsatz erfolgreich beendet, und die Einsatzkräfte konnten in ihre Gerätehäuser zurückkehren.
Die Feuerwehr Haibach führte am vergangenen Samstag eine Ausbildung zur technischen Hilfeleistung bei Unfällen mit Kleintransportern durch. Im Mittelpunkt standen die patientengerechte Rettung und die besonderen Herausforderungen durch alternative Antriebstechnologien.
Transporter unterscheiden sich in Konstruktion und Stabilität erheblich von Pkw. Verstärkte Fahrerkabinen, beengte Platzverhältnisse und schwer zugängliche Türen erschweren die Rettung. Bei Hybrid- oder Elektrofahrzeugen kommt die Gefährdung durch Hochvoltkomponenten hinzu.
Während der Ausbildung wurden das sichere Trennen der Energieversorgung, der Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten und verschiedene Zugangstechniken, unter anderem das Glasmanagement, trainiert. Zudem wurde die Übung gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr durchgeführt, um den Nachwuchs frühzeitig in realitätsnahe Einsatzszenarien einzubinden, praktische Erfahrungen zu vermitteln und allem voran den Zusammenhalt innerhalb der gesamten Wehr zu stärken.
Die Feuerwehr Haibach bedankt sich herzlich bei der Firma Helmut Westarp für die unkomplizierte Bereitstellung des Übungsobjektes. Solche praxisnahen Trainingsmöglichkeiten sind unerlässlich, um im Ernstfall schnell und effizient helfen zu können.
Orginalmeldung der Feuerwehr Haibach - Christoph Dietrich








