

Der Kindergarten Regenbogenland in Karlstein, Auwanne 2, 63791 Karlstein wurde in den letzten Jahren umfangreich umgebaut, saniert und erweitert.
Es wurde hier auch eine neue Brandmeldeanlage installiert, die gestern zur ILS Bayerischer Untermain aufgeschaltet wurde.
Bei der Wahl der Freiwilligen Feuerwehr Heinrichsthal wurden Bastian Mann zum neuen Kommandanten und Matthias Mann zu seinem Stellvertreter gewählt.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg gratulieren herzlich zum Wahlerfolg und wünschen ihnen alles Gute für ihre zukünftige Arbeit.
Am Montagmorgen (2.9.2024) um 0:36 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Weibersbrunn und Waldaschaff zu einem Verkehrsunfall mit PKW auf die BAB 3 alarmiert.
Bei Eintreffen der örtlichen Feuerwehr aus Weibersbrunn wurde ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und fünf verletzten Personen vorgefunden. Die Verletzten wurden nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Einsatzkräfte haben vor Ort auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen, den Brandschutz sichergestellt sowie ein größeres Trümmerfeld beseitigt.
Dem Einsatzleiter Felix Roth (stellvertretender Kommandant FF Weibersbrunn) standen fünf Fahrzeuge sowie 18 Einsatzkräfte zur Verfügung. Dem Einsatzleiter Rettungsdienst Andreas Schmid (BRK Aschaffenburg) standen zwei RTW, ein KTW sowie ein NEF zur Verfügung.
Der Einsatz war gegen 02:30 Uhr beendet.
(Text und Bilder: Paul Schäfer, FF Weibersbrunn)



Wir haben kurzfristig folgenden Lehrgang für euch im Angebot:
Lehrgangsart: Seminar Messtechnik
Lehrgangsdauer: 16.10.2024 (Tagesseminar)
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thio Happ unter der 0170-2421120 oder per Emai an
In der Nacht von Samstag, den 31.08.2024, wurde die Freiwillige Feuerwehr Hösbach um 22:50 Uhr von der Autobahnpolizei mit dem Stichwort „ABC Kraftstoff“ zur Unterstützung alarmiert. Vor Ort lief Diesel aus einem Sattelauflieger mit eingebautem Kühlaggregat aus, größere Mengen waren bereits auf dem Boden verteilt.
Vorsorglich wurde ein zweifacher Brandschutz sichergestellt und der Ölwehrzug der Feuerwehr Goldbach nachalarmiert, da von den Einsatzkräften vermutet wurde, dass ein Tank leckgeschlagen war und abgepumpt werden muss.
Nach dem Eintreffen der Spezialkräfte wurde der Auflieger von der Zugmaschine getrennt und die Leckage am Klimaaggregat identifiziert. Diese konnte vorerst abgedichtet werden, ein Abpumpen war damit nicht notwendig. Für die Überbrückung der Zeit bis zum Eintreffen eines Servicetechnikers wurde unter dem LKW eine Plane mit Latten als Auffangwanne platziert und die bereits ausgelaufenen Betriebsmittel abgebunden. Anschließend konnte die Einsatzstelle wieder an die Polizei übergeben werden.
Einsatzleiter Torsten Orth (stellv. Kommandant FF Hösbach), unterstützt von Kreisbrandmeister Oliver Jäger, konnte auf 22 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen zurückgreifen. Der Kreisbrandmeister für ABC-Gefahren, Christoph Ostheimer, machte sich ebenfalls ein Bild von der Lage.
Einsatzende war nach knapp zwei Stunden um 00:45 Uhr.
(Text und Bilder: Ramon Tessari, FF Hösbach)



Am Donnerstag, den 29.08.2024, wurden gegen 17:30 Uhr die Feuerwehren Wenighösbach, Feldkahl-Rottenberg, Hösbach und Königshofen (Rüstwagen) zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die St2307 alarmiert.
Ein Fahrzeug war aus Richtung Hösbach kommend kurz nach dem Abzweig Rottenberg von der Fahrbahn abgekommen und überquerte im weiteren Verlauf einen Fahrradweg, mehrere Felder und Feldwege. Erst ein kleines Wäldchen konnte die Fahrt stoppen.
Bis zum Eintreffen der ersten Rettungskräfte wurde der Verletzte von Ersthelfern betreut. Die Feuerwehr musste mehrere Bäume entfernen, um den eingeschlossenen Fahrer zu befreien. Anschließend unterstützten Feuerwehrsanitäter den Rettungsdienst bei der Erstversorgung des Patienten. Nach der weiteren Versorgung im Rettungswagen wurde der Verletzte mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen.
Die Einsatzleitung oblag dem stellvertretenden Kommandanten der FF Wenighösbach, André Mantel. Er konnte dabei mit Unterstützung von KBM Tobias Brinkmann auf rund 40 Feuerwehrfrauen und -männer zurückgreifen. KBI Thilo Happ machte sich ebenfalls vor Ort ein Bild von der Lage.
Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und einem Rettungshubschrauber im Einsatz.
Text und Bilder: FF Wenighösbach






Am heutigen Nachmittag (29.08.24) kam es um 14:36 Uhr während Abrissarbeiten auf einem Dach in Mainaschaff zu einem Brand. Die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte der Feuerwehr Mainaschaff verhinderte eine weitere Ausbreitung des Feuers.
Aufgrund der akuten Einsturzgefahr des betroffenen Dachs war es den Einsatzkräften nicht möglich, das Dach direkt zu betreten. Stattdessen setzten sie ein C-Rohr von der Drehleiter (DLK) aus ein, um die Flammen von oben effektiv zu bekämpfen. Durch diese Maßnahme konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Um das verbleibende Brandgut sicher und effizient zu entfernen, wurde ein Bagger eingesetzt.
Im Einsatz waren insgesamt 16 Feuerwehrleute und 4 Fahrzeuge. Die Einsatzleitung hatte Kommandant Riccardo Martino inne.





Am Mittwochabend, den 28.08.2024, wurde bei einem Vogel - genauer gesagt bei einer Kohlmeise - in Karlstein am Main das West-Nil-Virus amtlich festgestellt.
Das West-Nil-Virus wird hauptsächlich von Stechmücken zwischen wildlebenden Vögeln übertragen. Mücken können es allerdings auch auf den Menschen und andere Säugetiere wie vor allem Pferde übertragen.
Eine Infektion des Menschen verläuft in rund 80 Prozent der Fälle symptomlos. Treten doch Symptome auf, sind diese oftmals mit einem fiebrigen, grippalen Infekt vergleichbar. Schwere Verläufe - etwa mit Hirnhaut- oder Gehirnentzündung - sind selten und betreffen insbesondere ältere Menschen mit Vorerkrankungen. In aller Regel heilt das West-Nil-Virus komplikationslos aus.
Zum Schutz vor einer Infektion empfiehlt sich die Vermeidung von Mückenstichen - etwa durch das Tragen langärmeliger und heller Kleidung, durch die Verwendung von Repellents und durch die Vermeidung von Mückenbrutplätzen wie unbedeckten Wasserbehältnissen in der Wohnungsnähe. Grundsätzlich gilt natürlich, dass tot aufgefundene Tiere nicht ohne Handschuhe angefasst werden sollten.
Bei Vögeln bleibt die Infektion in den meisten Fällen ebenfalls symptomlos. Allerdings gibt es hochempfindliche Arten - wie Sperlingsvögel, Greifvögel und Eulenarten - bei denen es zu Gleichgewichtsstörungen, Zittern, Flugunfähigkeit und auch zum Tod kommen kann. Bei einem Verdacht auf das West-Nil-Virus können tote Vögel nach Rücksprache mit dem Veterinäramt direkt dort abgegeben werden.
Auch bei Pferden kommt es nur selten zu Symptomen. Diese wären beispielsweise eine körperliche Schwäche, Zittern, Stolpern, Lähmungen und allgemein eine gestörte Bewegungskoordination, ausgelöst durch eine Entzündung der Hirnhäute oder des Gehirns. Pferde sind aber wie auch der Mensch so genannte Fehlwirte, weshalb von ihnen wiederum keine Infektionsgefahr ausgeht. Soweit ein Pferd Symptome zeigt, sollte der Kontakt zur betreuenden tiermedizinischen Praxis aufgenommen werden. In betroffenen Regionen empfiehlt die Ständige Impfkommission für Veterinärmedizin zur Vorbeugung eine Impfung der Pferde.
Die Infektion mit dem West-Nil-Virus, egal ob beim Menschen oder einem Tier, ist in Deutschland melde- beziehungsweise anzeigepflichtig.
Das Virus wurde erstmals 1937 im West-Nil-Distrikt in Uganda festgestellt. In Europa trat es erstmals in den 1960er Jahren in Frankreich auf und hat sich seit den 1990er Jahren global verbreitet. In Deutschland wurde das Virus erstmals Ende August 2018 bei einem toten Bartkauz in Halle an der Saale nachgewiesen. Der erste Virusnachweis in Bayern erfolgte am 12. September 2018 ebenfalls bei einem verendeten Bartkauz aus einem Wildpark im Landkreis Ebersberg.
Aktuelle Nachweise des West-Nil-Virus werden vor allem in den nord- und ostdeutschen Bundesländern gemeldet - mit einer Häufung in und um Berlin. Anfang August erfolgte ein weiterer Nachweis auch in Mannheim.
Weitere Informationen werden auf der Homepage des Landkreises unter der Kurz-URL www.veterinaeramt-ab.de veröffentlicht.
(Pressemitteilung Nr. 124/2024 des Landratsamtes Aschaffenburg vom 29.08.2024)
