Download des Rundschreibens: KFV_AB_FR_BEBA_Rundbrief_Auswertung_Umfrage_und_Infos.pdf
(in der pdf.Datei sind die aufgeführten Links aktiv)

Gerne möchte Prof. Bausback für den 15.05.2025 den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren in Stadt und Kreis Aschaffenburg ein spontanes Angebot für eine kostenlose Teilnahme an einer Informationsfahrt in den Bayerischen Landtag unterbreiten, da kurzfristig eine Teilnehmergruppe abgesagt hat. Es sind aktuell für die Busfahrt nach München über 25 Plätze frei.
Aufgrund der Kürze der Zeit bittet das Stimmkreisbüro um eine Rückmeldung bzw. Anmeldung bis Mittwoch, 14.05.2025 direkt unter Tel. 06021 5828540. Für die Anmeldung an der Pforte wird vom Stimmkreisbüro Vor- und Nachname, sowie das Geburtsdatum der Teilnehmer benötigt.
Prof. Bausback würde sich über die kurzfristige Teilnahme von Feuerwehrleuten aus der Stadt und dem Landkreis Aschaffenburg sehr freuen.
Der Programmablauf kann hier herunter gelanden werden:
20250515_Programmablauf_Fahrt_Landtag.pdf
Die beiden angebotenen Seminare zu Kindernotfällen konnten ab Freitag, den 09.05.25 über unsere Lehrgangsverwaltung auf der KFV-Homepage gebucht werden. Bereits nach 5 Minuten waren beide Seminare ausgebucht.
Wegen der scheinbar großen Nachfrage, sind zwei Zusatztermine bereits in der Planung. Wenn die Organisation dafür abgeschlossen ist, werden wir die Termine und Anmeldeformalitäten veröffentlichen.
Die Freiwillige Feuerwehr Großostheim hat ihren neuen Kommandowagen (KdoW) in Dienst gestellt. Der rund 200 PS starke VW Tiguan Allspace ersetzt einen VW Touareg aus dem Jahr 2009, der inzwischen zunehmend technische Probleme bereitet hatte. Den Ausbau zum Feuerwehrfahrzeug hatte die Volkswagen Sachsen GmbH Sonderfahrzeugbau in Zwickau übernommen. Letzte Arbeiten an der Ausstattung wurden jüngst von der Firma Weinhold in Hösbach ausgeführt.
Ein Kommandowagen dient im Einsatz vorrangig zur Anfahrt an die Einsatzstelle und zur Erkundung. Der KdoW kann außerdem zu verkehrssichernden Maßnahmen und zu logistischen Zwecken, beispielsweise dem Transport von Material oder Personal, genutzt werden. Zur wesentlichen Ausstattung zählen neben einem Notfallrucksack und umfangreicher Ausstattung zur Verkehrsabsicherung auch die Kommunikationseinrichtungen (Digital- und Analogfunk, Außenlautsprecher für Durchsagen und Möglichkeiten zur Aufschaltung des Radios mit seinen Digitalanschlüssen nach außen) sowie die Motorweiterlaufschaltung (MWS), die das Weiterlaufen des Motors im verschlossenen Fahrzeug auch ohne Fahrzeugschlüssel im Zündschloss ermöglicht. Das Fahrzeug hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 2,20 t und hat eine Anhängerkupplung. Um jederzeit gute Erkennbarkeit sicherstellen zu können, sind auch in der Heckklappe gelbe und blaue Blitzleuchten integriert, die bei geöffnetem Kofferraum automatisch eingeschaltet werden können.
Die Mannschaft hat inzwischen bereits die Möglichkeit bekommen, sich auf das Fahrzeug einweisen zu lassen, sodass es ab sofort den regulären Einsatzdienst aufnehmen kann.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)


Am Samstag, dem 10.05.2025, übte die Höhenrettungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim diesmal zum Thema “Schrägseil”. Dabei geht es nicht nur darum, eine Person aus einer bestimmten Höhe zu retten, sondern auch darum, die Person zu einem Punkt zu bringen, der einen gewissen Abstand zum Gebäude hat. Hierbei wird ein System aus verschiedenen Lastseilen und Sicherungsseilen aufgebaut. Das System kommt dort zum Einsatz wo eine Drehleiter oder andere Rettungsmittel zur Rettung nicht eingesetzt werden können.
Die SRHT-Gruppe (SRHT = Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen) übt monatlich und bildet zusammen mit der Aschaffenburg eine Einheit, die zu allen SRHT-Einsätzen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg alarmiert wird.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)



Am Sonntagabend, dem 11. Mai 2025, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Alzenau und Karlstein (Verkehrssicherungsanhänger) um 19:26 Uhr auf die BAB 45 zwischen den Anschlussstellen Alzenau-Mitte und Karlstein alarmiert. Auf Höhe des Kilometers 246 in Fahrtrichtung Aschaffenburg kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache drei Fahrzeuge miteinander.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr betreuten die Unfallbeteiligten, bis der Rettungsdienst eintraf, stellten den Brandschutz sicher, klemmten die Fahrzeugbatterien ab und banden auslaufende Betriebsstoffe. Weiterhin wurden die Bergungsdienste bei der Abholung der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge unterstützt.
Vier der fünf Insassen mussten durch den Rettungsdienst, der mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug an der Unfallstelle war, gesichtet werden. Ein Transport der Betroffenen in ein Krankenhaus war nicht notwendig.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Autobahn in Fahrtrichtung Aschaffenburg zeitweise voll gesperrt werden.
Einsatzleiter und Kommandant Timo Elsesser (Freiwillige Feuerwehr Alzenau) leitete die Maßnahmen und konnte dabei auf insgesamt 33 Einsatzkräfte und sieben Einsatzfahrzeuge zurückgreifen.
Die Unfallursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.




Am Samstag, den 10. Mai 2025, fand bei besten Wetterbedingungen das MTA-Zusatzmodul „Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung“ in Jakobsthal statt. Gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Heigenbrücken begrüßte die Feuerwehr Jakobsthal insgesamt 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Landkreis Aschaffenburg.
Nach einem theoretischen Teil folgte die praktische Ausbildung im Gelände, bei der an vier Stationen der Umgang mit Handwerkszeugen, Feuerpatschen, Löschrucksäcken und Wärmebildkameras geübt wurde. Zudem wurde das Waldbrandmodul des Landkreises Aschaffenburg vorgestellt.
An der Ausbildung nahmen Feuerwehren aus Laufach, Geiselbach-Omersbach, Westerngrund, Hörstein, Hösbach, Weibersbrunn, Waldaschaff, Heigenbrücken, Haibach, Sailauf, Jakobsthal, Heinrichsthal und Schöllkrippen teil. Gleichzeitig wurden neue Ausbilder aus Jakobsthal und Heigenbrücken für diese spezielle Ausbildung qualifiziert.
Zum Abschluss bedankte sich Andreas Kerber, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Jakobsthal, bei allen Teilnehmenden für das Engagement und die Motivation. Auch die Ausbilder erhielten Anerkennung für ihren Einsatz und die praxisnahe Vermittlung ihres Fachwissens an die Teilnehmenden. Die Verpflegung im Feld, organisiert mit Unterstützung des Dorfmetzgers aus Wiesen, rundete die erfolgreiche Ausbildungsmaßnahme ab.









Am gestrigen Samstag wurden um 14:36 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Kleinostheim, Mainaschaff und Stockstadt zu einem PKW-Brand auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich zwischen der Anschlussstelle zur B469 und dem Seligenstädter Dreieck.
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der Renault in Brand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Glücklicherweise konnte die Fahrerin den PKW rechtzeitig und unverletzt verlassen. Aufgrund zahlreicher Notrufe mit unterschiedlichen Kilometerangaben wurden vorsorglich die drei Feuerwehren alarmiert, um eine schnelle und zielgerichtete Brandbekämpfung einzuleiten.
Unter schwerem Atemschutz leiteten die Einsatzkräfte umgehend einen Löschangriff mit zwei C-Rohren ein. Der schnelle und gezielte Einsatz zeigte bereits nach kurzer Zeit Wirkung: Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht und schließlich vollständig gelöscht werden.
Die Ursache des Brandes ist derzeit noch ungeklärt und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Für die Dauer der Löscharbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt vollständig gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
Pressemeldung der FF Mainaschaff, Benedikt Schlett / KBM Markus Fischer - Bilder: Benedikt Schlett, FF Mainaschaff






Am Samstagnachmittag des 10. Mai 2025 führte die Freiwillige Feuerwehr Haibach gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Bessenbach eine groß angelegte Einsatzübung am Marienkindergarten in Haibach durch. Der Kindergarten befindet sich derzeit in der Kernsanierung, was den Übungseinsatz unter besonders realistischen und herausfordernden Bedingungen ermöglichte. Angenommen wurde ein Brandausbruch im Inneren des Gebäudes mit einer zunächst unklaren Anzahl vermisster Personen.
Herausforderungen durch Bauweise, Sichtverhältnisse und Alarmsystem
Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigten sich die besonderen Schwierigkeiten des Objekts: Die stark verwinkelte Bauweise des Kindergartens, kombiniert mit den langen Wegstrecken, Spiel- und Klettergelegenheiten sowie zahlreichen Versteckmöglichkeiten für Kinder innerhalb des Gebäudes, stellte höchste Anforderungen an Orientierung, Kommunikation und Koordination im Innenangriff. Während der Ausbildung wurde das Gebäude massiv verraucht, was die Sichtverhältnisse stark einschränkte und die Suche nach vermissten Personen bei Nullsicht erheblich erschwerte. Als zusätzliche psychische Belastung ertönte permanent der hausinterne Brandalarm deutlich hörbar im gesamten Objekt bis in den Außenbereich.
Realitätsnahe Personensuche mit Unterstützung der nächsten Generation
Im Inneren des Gebäudes und im dazugehörigen Außengelände befanden sich rund 20 Personen – dargestellt von Mitgliedern der Kinderfeuerwehr Haibach, den aktiven Feuerwehrleuten der übernächsten Generation, und der Malteser Jugend Aschaffenburg. Die realitätsnahe Darstellung von Verletzungen und Verhaltensweisen durch die Malteser Jugend ermöglichte eine besonders intensive Ausbildung der Such- und Rettungseinheiten. Die Kinderfeuerwehr Haibach unterstützte mit vollem Engagement bei der Darstellung der zu rettenden Personen und zeigte dabei eindrucksvoll, wie wertvoll frühzeitige Einbindung in das Einsatzgeschehen sein kann.
Nach der Rettung durch die Feuerwehr übernahmen Kräfte der Malteser Jugend die notfallmedizinische Erstversorgung und psychologische Betreuung der geretteten Personen. Auch dieser Übungsanteil wurde realitätsgetreu umgesetzt und verdeutlichte das reibungslose Zusammenspiel der verschiedenen Hilfsorganisationen im Einsatzfall.
Öffentlichkeitswirksamer Einsatz – Vertrauen durch Transparenz
Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner sowie Zaungäste verfolgten die Übung aufmerksam. Für sie bot sich ein eindrucksvoller Einblick in die Leistungsfähigkeit und das Zusammenspiel der Einsatzkräfte. Die intensive Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen wurde insbesondere durch die Einbindung des motivierten Nachwuchses anschaulich demonstriert und unterstrich das hohe Ausbildungsniveau der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Hier können wir dank starker Jugendarbeit positiv in die Zukunft blicken.
Dank an die Anwohner
Ein besonderer Dank gilt den Anwohnern rund um den Marienkindergarten, die an diesem, sonst ruhigen Samstagnachmittag die Lärmkulisse und die temporären Bewegungseinschränkungen durch Straßensperrungen, erhöhte Fahrzeugbewegungen und das Einsatzgeschehen geduldig in Kauf genommen haben. Ihr Verständnis und ihre Unterstützung ermöglichen solche realitätsnahen Übungen überhaupt erst – zum Wohle der Sicherheit in unserer Gemeinde.
Pressemeldung der FF Haibach - Stefan Xhonneux, stv. Kommandant












